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Mob umzingelt Flugzeug aus Israel nach Landung in Dagestan

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Start- und Landebahn an einem Flughafen (Archiv), über dts NachrichtenagenturMachatschkala (dts Nachrichtenagentur) – In der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus hat am Sonntag eine Gruppe von Menschen einen Flughafen gestürmt und anschließend ein aus Israel gelandetes Flugzeug umzingelt. Der Vorfall ereignete sich in der Hauptstadt Machatschkala, wo fast die gesamte Bevölkerung Muslime sind.

Laut Medienberichten war im Messenger-Dienst Telegram dazu aufgerufen worden, die Landung des Fluges aus Tel Aviv zu stören. In sozialen Medien veröffentlichte Videos zeigen, wie sich am Sonntagabend hunderte Menschen zunächst vor dem internationalen Flughafen Machatschkala versammelten, wobei Demonstranten palästinensische Flaggen schwenkten. Auf Schildern standen Parolen wie „Kindermörder haben in Dagestan keinen Platz“ und „Wir sind gegen jüdische Flüchtlinge“. Einige der Demonstranten sollen Autos vor dem Flughafen angehalten und die Ausweise von Fahrern und Passagieren kontrolliert haben, dem Vernehmen nach, um nach israelischen Staatsbürgern zu suchen.

Nachdem der Flug aus Tel Aviv um 19:17 Uhr Ortszeit gelandet war, liefen die Demonstranten durch die Sicherheitskontrollen auf das Rollfeld und umzingelten das Flugzeug, das mit einer russischen Flagge markiert war. Auf Bildern war zu sehen, dass mindestens eine Person auf einen Flügel der Maschine geklettert war. Die russische Zivilluftfahrtbehörde kündigte an, dass alle Flüge vom und zum internationalen Flughafen Machatschkala vorübergehend eingestellt würden.


Foto: Start- und Landebahn an einem Flughafen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leverkusen gewinnt gegen Freiburg – Platz eins

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LukᚠHrádecký (Bayer Leverkusen) (Archiv), über dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 9. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen gegen den SC Freiburg mit 2:1 gewonnen und sich damit auf Platz eins der Tabelle festgesetzt. Vor allem im ersten Durchgang war Leverkusen klar dominierend, die Freiburger stellten sich dicht hinten rein und konnten lediglich in der 36. Minute einen Treffer durch Florian Wirtz nicht verhindern.

In der zweiten Hälfte wurde Freiburg dann mutiger, was der Werkself aber dann nur die Chance zum weiteren Ausbau der Führung gab, Jonas Hofmann traf in der 60. Minute. Immerhin glückte in der 70. noch der Anschluss durch Freiburgs Manuel Guldes, und die letzten Minuten wurden nochmal richtig spannend – der Ausgleich wäre drin gewesen.


Foto: LukᚠHrádecký (Bayer Leverkusen) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Israelische Armee mit Panzern im Gazastreifen

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Israelische Armee im Gazastreifen (Archiv), IDF,  Text: über dts NachrichtenagenturJerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Die Israelische Armee ist wieder im Gazastreifen aktiv, und das nun offenbar auch verstärkt mit Panzern. „In den letzten Stunden hat die Israelische Armee weiterhin Terroristen im Gazastreifen angegriffen und getötet“, teilten die Streitkräfte am Sonntagnachmittag mit.

Nahe des Grenzübergangs Erez sei eine Reihe von Terroristen identifiziert worden, die den Schacht eines Tunnels verließen. „Nach der Identifizierung stellten sich die Soldaten den Terroristen und töteten und verletzten sie“, teilte die Armee mit. Gleichzeitig wurde ein Video veröffentlicht, das Panzer und offenbar auch gepanzerte Bagger in einer Wüstenlandschaft zeigt, nach Armeeangaben beim Einsatz im Gazastreifen. Ob es sich dabei nun schon um die angekündigte Bodenoffensive handelt, bleibt aber nach wie vor unklar.

Auch aus der Luft wurden am Sonntag wieder Ziele im Gazastreifen bombardiert.


Foto: Israelische Armee im Gazastreifen (Archiv), IDF, Text: über dts Nachrichtenagentur

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Kurschus sieht Grenze der Aufnahmekapazität "lange nicht erreicht"

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Annette Kurschus (Archiv), über dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus spricht sich für „deutlich mehr legale Zugangswege nach Europa“ aus. Die Theologin sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe), Deutschland könne mehr Flüchtlinge aufnehmen.

Die Festlegung auf eine „bestimmte Obergrenze“ sei eine „populistische Nebelkerze“, denn sie sei unvereinbar mit dem Grundgesetz und der Genfer Flüchtlingskonvention. „Menschliche Schicksale lassen sich aus christlicher Sicht nicht auf eine Höchstzahl festschreiben“, ergänzte sie. Die Aufnahme von Flüchtlingen finde aus christlicher Sicht „ihre Grenze da, wo es zur Selbstaufgabe kommt“, so Kurschus. „Ich meine, dass wir diese Grenze noch lange nicht erreicht haben.“

Auf Klagen von Kommunen über Überlastung müsse man hören. Von den kirchlichen Ehrenamtlichen sei diese Klage jedoch nicht zu hören, sagte Kurschus der FAZ. „Grundsätzlich müsste unser reiches Land in der Lage sein, noch mehr Menschen aufzunehmen, die vor Krieg und unterschiedlichster Not aus ihrer Heimat fliehen und Zuflucht bei uns suchen“, sagte Kurschus. „Die These, jeder zusätzliche Geflüchtete gebe den Rechtsextremisten weiteren Auftrieb, halte ich für zu kurz gesprungen.“ Kurschus verteidigte auch das kirchliche Engagement für die Seenotrettung.

„Ich stehe weiterhin dazu“, sagte die EKD-Ratsvorsitzende. „Wir schauen nicht tatenlos zu, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken.“


Foto: Annette Kurschus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Kiel verliert gegen Nürnberg

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Fußballspieler mit Ball (Archiv), über dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Am 11. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg bei Holstein Kiel mit 2:0 gewonnen. Nach einer bis dahin weitgehend ausgeglichenen Partie konnten sich die Franken in der 68. Minute um den Strafraum der Norddeutschen festsetzen.

Kanji Okunuki legte schließlich auf Tim Handwerker ab, dessen Schuss für Holstein-Keeper Timon Weiner unhaltbar abgefälscht wurde. Die „Störche“ verstärkten in der Folge ihre Bemühungen, doch in der 77. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0. Can Uzun vollendete einen Umschaltmoment der „Glubberer“ nach einem Vertikalpass von Lukas Schleimer eiskalt. Durch die Niederlage fallen die Kieler aus den Aufstiegsplätzen. Unterdessen gewann der SV Wehen Wiesbaden mit 1:0 gegen Hansa Rostock. Den entscheidenden Treffer erzielte Ivan Prtajin erst in der 89. Minute. In der ersten Halbzeit hatte SVWW-Keeper Florian Stritzel einen Elfmeter gegen Christian Kinsombi pariert. In der dritten Partie des Nachmittags verlor der 1. FC Magdeburg mit 1:2 gegen den SV Elversberg.


Foto: Fußballspieler mit Ball (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bartels fordert mehr Tempo bei Ausrüstung der Bundeswehr

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Hans-Peter Bartels, kritisiert die zögerliche Umsetzung der von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgerufenen „Zeitenwende“ und fordert die Bundesregierung auf, Verteidigungspolitik zu ihrer Priorität zu erklären. „Klimaschutz, Genderfragen und Sozialpolitik sind zweifellos bedeutende Themen, aber in dieser gefährlichen Zeit gehören sie nicht an die erste Stelle“, sagte Bartels der „Welt“.

„Absolute Priorität müssen aktuell Sicherheit und Verteidigung haben. Zugespitzt formuliert: Auch Nachhaltigkeit muss bewaffnet sein, ohne Sicherheit ist alles nichts.“ Die Rede von Kanzler Scholz zur „Zeitenwende“ sei genau richtig gewesen, so der ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestags. „Aber danach sind wir wieder in der alten Berliner Normalität versunken, im Klein-klein der Spiegelstriche des Koalitionsvertrages – als ob immer noch alles gleich wichtig wäre.“

Deutschland sei weit davon entfernt, die Bundeswehr, wie von Scholz versprochen, „zur schlagkräftigsten Streitmacht in Europa zu machen“. So sei die Zusage an die Nato, ab 2025 eine einsatzbereite Division zur Verfügung zu stellen, nicht mehr realistisch. Die Division mit rund 15.000 Soldaten werde materiell nicht „zu 100 Prozent aufgefüllt“ sein. Deutschland habe „nicht Jahrzehnte Zeit, an der Wiederbewaffnung herumzubasteln“, sagte Bartels: „Jetzt heißt es, fertig zu werden.“

Dazu müsse der Bundestag in den laufenden Haushaltsberatungen den Etatentwurf der Regierung korrigieren. „Der Deutsche Bundestag sollte mit dem Wahnsinn eines von der Regierung dauerhaft eingefrorenen Verteidigungshaushalts Schluss machen“, sagte Bartels. „Natürlich muss der reguläre Etat steigen. Sonst wird das gut gemeinte 100-Milliarden-Sondervermögen schon von der Inflation der laufenden Betriebskosten kannibalisiert.“

Außerdem müsse Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eine Truppenreform auf den Weg bringen. „Und das heißt, die überfälligen, längst vorbereiteten Reform-Entscheidungen jetzt endlich zu treffen“, so Bartels. „Die Marschrichtung ist klar: mehr Truppe, weniger Stäbe. Das ist es, was die Soldaten von der Politik erwarten können, wir haben eine überbordende Kommandolandschaft, statt ehemals drei Teilstreitkräften inzwischen sechs militärische Organisationsbereiche mit einer Vielzahl von zusätzlichen Behörden, die sich gegenseitig Arbeit machen, die Verantwortungsdiffusion ist absurd.“

Versuche, die aktuelle Lage schönzureden, seien „Selbstbetrug. Besser wäre, die Dinge endlich zum Laufen zu bringen.“


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Gespräche über Geisel-Freilassung "drastisch" verlangsamt

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Israelische Fahnen (Archiv), über dts NachrichtenagenturDoha (dts Nachrichtenagentur) – Die Gespräche über die Freilassung der Hamas-Geiseln, in denen Katar versucht, eine Vermittlerrolle einzunehmen, sind offenbar ins Stocken geraten. Die Verhandlungen seien bis Freitagabend gut vorangekommen, „doch am Wochenende verlangsamte sich der Fortschritt drastisch“, zitiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ einen mit dem Verhandlungsverlauf vertrauten Diplomaten.

Weiter sagte er, es habe schon Einigungen über heikle Themen gegeben, aber jetzt steckten beide Seiten bei technischen Fragen fest. Laut Angaben des Diplomaten ist die Freilassung einer größeren Gruppe von Geiseln im Gespräch, deren genaue Zahl noch nicht feststeht. Die Hamas verlangt, dass Israel das Bombardement des Gazastreifens für eine kurze Zeit einstellt, damit die Geiseln übergeben und humanitäre Hilfe geleistet werden können. Die Dauer dieser Pause sei aber noch nicht festgelegt worden, so der mit den Verhandlungen vertraute Diplomat.

„Die Gespräche dauern an, sind aber durch die Eskalation der Gewalt schwieriger geworden“, erklärte zudem ein katarischer Regierungsvertreter am Sonntag.


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Stuttgarter Hauptbahnhof nach Räumung wieder freigegeben

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Polizei (Archiv), über dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Nach der kompletten Räumung des Stuttgarter Hauptbahnhofs aufgrund eines Hinweises auf eine Bedrohungslage ist der Verkehrsknotenpunkt am Sonntagmittag wieder freigegeben worden. Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei suchten das gesamte Gelände auf potenziell gefährliche Personen und Gegenstände ab, fanden aber nichts Verdächtiges, wie die Behörden mitteilten.

Allerdings waren auch im Anschluss daran noch Sicherheitskräfte weiter vor Ort. Das sei jedoch Routine und solle die Fahrgäste nicht verwundern, hieß es weiter. Am Vormittag hatte die Polizei den gesamten Hauptbahnhof der baden-württembergischen Landeshauptstadt abgeriegelt. Der Bahnverkehr war dadurch zwischenzeitlich stark beeinträchtigt gewesen.


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Stuttgarter Hauptbahnhof wegen Bedrohungslage geräumt

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Stuttgarter Hauptbahnhof (Archiv), über dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist am Sonntag komplett geräumt worden. Grund dafür sei ein Polizeieinsatz, teilte die Deutsche Bahn am Mittag mit.

Es komme zu Verspätungen und Zugausfällen, hieß es weiter. Anlass ist laut Polizeiangaben ein „Hinweis auf eine Bedrohungslage“. Es sei allerdings keine konkrete Tat angekündigt, sondern der Hinweis sei sehr allgemein gehalten. Zudem seien keine potenziell gefährlichen Personen gesichtet worden, hieß es von den Behörden weiter.

Bundes- und Landespolizei befinden sich zur Stunde gemeinsam im Einsatz, um aufzuklären, ob tatsächlich eine Gefährdung besteht. Wie lange der Einsatz und damit die Sperrung des Stuttgarter Hauptbahnhofs dauern wird, war zunächst noch unklar.


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London: Kreml schränkt Informationsfreiheit weiter ein

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Kreml (Archiv), über dts NachrichtenagenturLondon/Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Das russische Bildungsministerium hat zuletzt Berichten zufolge die Universitäten angewiesen, im Rahmen ihrer akademischen Aktivitäten keine offenen Diskussionen über „negative politische, wirtschaftliche und soziale Trends“ in Russland zu führen. Dies stelle eine weitere Einschränkung des Informationsraums dar und erschwere die offene Diskussion politischer Fragen, heißt es am Sonntag im täglichen Lagebericht des britischen Militärgeheimdiensts.

Längerfristig werde dies wahrscheinlich den Trend verstärken, dass die russische Politik „in einer Echokammer politisch akzeptabler, kremlfreundlicher Perspektiven“ stattfinde, heißt es dort weiter. Es sei sehr wahrscheinlich, dass der Kreml im Vorfeld der voraussichtlichen Wiederwahl von Präsident Wladimir Putin im März 2024 negative Ansichten über die „militärische Spezialoperation“ weiter unterdrücken möchte, so die Briten.


Foto: Kreml (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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