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Leading per Example

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Martina Coric Nawrot Hyla

Martina Coric Nawrot  Vertriebspartnerin bei Hyla, im Gespräch mit dem Herausgeber des UNITEDNETWORKER Magazins Markus Elsässer

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Martina Coric Nawrot: Ich bin Martina Ćorić Nawrot, 35 Jahre jung, stolze Mama, Ehefrau und Unternehmerin, komme aus der Nähe aus Stuttgart und lebe dort mit meiner wunderbaren Familie, das Leben meiner Träume.

Wie bist du zum Network Marketing gekommen?

Martina Coric Nawrot: Ich bin über meinen Ehemann in den Direktvertrieb gekommen. Da er schon zu Beginn unserer Beziehung mich überall zu seinen Meetings mitgenommen hatte, konnte ich einen tiefen und klaren Einblick die Welt des Direct Sellings bekommen. Zu Beginn war ich wirklich sehr skeptisch gegenüber dieser einzigartigen Branche, jedoch habe ich immer mehr Vertrauen schöpfen können und mich hat es im positiven Sinne vollkommen gepackt. Daraufhin bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich meine eigene Organisation aufbauen werde und vielen Menschen die sensationelle Möglichkeit des Direktvertriebs aufzeigen möchte, da ich mittlerweile vollkommen von dieser Branche überzeugt bin. 

Wie lange machst du schon Network Marketing?

Martina Coric Nawrot: Richtig aktiv bin ich nun seit 3 Jahren. Damals am Anfang hatte ich den Entschluss gefasst, dass ich mindestens 5 Jahre das Ding voll durchziehen werde, bevor ich mir irgendwelche Gedanken mache, ob es funktioniert oder nicht. Viele Beginner überschätzen sich mit Ihren Zielen für die ersten 12 Monaten. Jedoch unterschätzen sie sich meistens, was sie in den nächsten 3-5 Jahren aufgebaut bekommen. Man muss definitiv Geduld und Beharrlichkeit mitbringen. In dieser Branche rennt man nicht einen schnelle Sprint, sondern einen längeren Marathon. Dafür benötigt man einen langanhaltenden Atem, welcher sich jedoch definitiv auszahlen wird. 

Warst du vor Hyla schon in anderen Network Marketing Unternehmen aktiv?

Nein. Ich war vor meinem Partnerunternehmen noch niemals in einem Direktvertrieb tätig, obwohl ich zuvor hier und da mal schonmal Angebote bekommen hatte. Jedoch war das nie der richtige Zeitpunkt.

Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag von dir aus?

Martina Coric Nawrot: Zum Glück darf ich mir selbst aussuchen, wie mein Alltag ausschaut. Das war immer mein Ziel. Ich möchte selbst bestimmen, wann, wo und mit wem und wie viel ich arbeite. Vor allem mit meiner kleinen Tochter muss ich mir die Zeit vollkommen selbst einteilen können. Für mich ist jeder Tag gleich. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht jeden Tag zu einem geschenkten FEIERTag zu machen und versuche im privaten, sowie auch im geschäftlichen Bereich das vollkommene Potenzial auszuschöpfen. 

Was macht deiner Meinung nach eine gute Führungskraft aus und wie wichtig ist die Upline für den persönlichen Erfolg?

Leading per Example sage ich da nur. Eine Führungskraft muss meiner Meinung nach Führen durch aktives und praxisorientiertes Handeln vormachen. Nur so bekommt ein Leader, die nötige Anerkennung und den Respekt gegenüber seiner Downline. Ich bin wirklich von Herzen für jede einzelne Person in meiner Organisation dankbar, stecke meine ganze Power in sie rein und behandle jede einzelnen wie eine Direktlinie.

Viele sagen, dass man z.B. von Anfang an „bei Stunde Null“ in einem Direktvertrieb dabei sein sollte und lauter so Sprüche, welche man da draussen so zu hören bekommt….Also ich bin damals nach 27 jähriger Bestehung des Unternehmens eingestiegen und bin trotzdem zur stärksten Frau in mittlerweile über 83 Ländern herangewachsen.

Absoluter Fakt ist, dass der Einstiegszeitpunkt keine Rolle spielt. Genau so spielt auch der Sponsor keine Rolle, wenn du selbst die eiserne Disziplin und Beharrlichkeit hast, dass du das Ding einfach durchzuziehen wirst. Umso besser ist es jedoch, wenn du noch über dir eine Upline hast, welche selbst richtig aktiv und voller Elan an die Sache herangeht und dich somit automatisch anspornt. So ist es zum Beispiel bei mir. Meine Upline ist mein Ehemann und mein Schwager, sie haben ebenfalls durch ehrgeizigen Einsatz gezeigt, was in unserer wundervollen Branche alles möglich ist.

Welche Produkte findet der Kunde bei der Hyla GmbH?

Martina Coric Nawrot: Ich bin Markenbotschafterin von einem patentierterten Lifestyleprodukt, welches mehr Gesundheit, Sauberkeit, Hygiene und Lebensqualität in die eigenen 4 Wände oder auch in den Gewerbebereich bringt. Wir haben sogar dieses Jahr eine Validierung bekommen, dass unser Produkt nachweislich die Viren- und Bakterienlast in geschlossenen Räumen senken kann. Gerade schreiben wir als Unternehmen Umsatzrekorde. Wir haben extrem viele Anfragen für unser Produkt als auch für den Vertriebseinstieg, weil wir gerade jetzt zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Mir ist es wichtig einen Mehrwert zu liefern und dabei noch sehr gutes Geld zu verdienen. Wir haben ein hochvolumiges Produkt was sich bei der Provisionsausschüttung bemerkbar macht.

Das ist natürlich faszinierend und motivierend zugleich. Wichtig ist auch, dass man vollkommen hinter seinem Produkt steht, welches man vermarktet. Man sollte niemals in ein Unternehmen wegen finanzieller Gründen einsteigen. Du solltest ein absoluter Produktfan sein und für dein Produkt vollkommen innerlich brennen. 

Wodurch unterscheidet sich die Hyla GmbH von anderen Network Marketing Unternehmen?

Martina Coric Nawrot: In meinem Partnerunternehmen arbeiten alle Inhaber noch live an der Front draussen beim Kunden, sowie auch bei Vertriebspartnern. So verhindern sie, dass sie irgendwann den Bezug zum geschehen vor Ort verlieren. Ich finde das spitzenmäßig, da immer für den Vertrieb draussen entschieden wird, da sich die Geschäftsführer voll in die Marketer hineinversetzen können. Wir sprechen im Unternehmen alle die selbe Sprache und darum sind wir auch so erfolgreich seit mittlerweile über 30 Jahren in über 83 Ländern. Keine Lagerhaltungskosten, ich muss keine Produkte ständig einkaufen und hoffen, dass ich diese schnell wieder verkauft bekomme bevor sie ablaufen. Wir haben einen sehr einfachen und verständlichen Stufenplan.

Wo siehst du die Vorteile vom Network Marketing?

Wenn du normalerweise ein Unternehmen eröffnest, musst du meistens immer viel Geld mitbringen, ohne das du mit 100%iger Sicherheit weißt, ob es jemals Früchte tragen wird. Durch den Direktvertrieb hat man geringe Einstiegskosten, braucht meistens nicht mal Büroräume, man kann alles von zu Hause aus aufbauen und man hat ein schlüsselfertiges System, welches man nur noch draussen durch einkommensproduzierenden Tätigkeiten umsetzen muss. 

Welche Faktoren sind wichtig um im Network Marketing erfolgreich zu sein?

Man sollte sein persönliches Ego zu Hause lassen, lernbereit sein und die Leidenschaft, eiserne Disziplin, strahlende Begeisterung, gepaart mit einer absoluten Beharrlichkeit an den Tag legen. Wenn du so mindestens 1.000 Tage nebenbei, sowie auch hauptberuflich tätig bist, ist es wirklich schwierig erfolglos zu bleiben. 

In welchen Länder bist du mit deiner Downline aktiv? 

Ich arbeite ausschließlich mit meiner Organisation in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir haben in der DACH Region ein Potenzial von über 50 Millionen Haushalten und knapp 100 Millionen Menschen. Das reicht vollkommen aus.

Wie arbeitest du?

Natürlich leben wir mittlerweile in einer Welt, worin die sozialen Medien unglaubliches Gewicht bekommen haben. Jedoch ist es von enormer Wichtigkeit, das Offlinebusiness nicht zu vernachlässigen und auch nicht zu unterschätzen. Ich meinem Onlineauftritt für mein Brand, jedoch halte ich mich pro tag nicht länger wie 1 Stunde in den sozialen Medien auf. Kein einziges Online Meeting, ersetzt die Energie von einem Live Meeting vor Ort. Das wird auch meiner Meinung nach immer so bleiben. 

Wie wichtig ist es für den Erfolg Seminare und Events zu besuchen?

Martina Coric Nawrot: Auf Live Events werden absolute Spitzenleute geboren. Dort wird die Hoffnung in einen felsenfesten Glauben verwandelt. Vor allem sieht man dort live vor Ort den sozialen Beweis, dann den ganzen Superstars, dass alles im Leben mit dem Produkt und Unternehmen möglich ist. Das gibt richtig Power und Energie. Die Events haben auch mein Leben verändert. Es gibt einen Leitspruch: „Wenn es dir geschäftlich noch nicht gut geht, brauchst du das Event und wenn es dir gut und dein Business durch die Decke geht, benötigt das Event dich!“

Gibt es ein Buch das du unseren Lesern empfehlen möchtest und wenn ja warum?

Also ein absolutes Spitzenbuch, welches es vollkommen auf den Punkt bringt ist: The slight Edge von Jeff Olson. Dort wird über die kleine täglichen für den Erfolg wichtigen Schritte über einen gewissen längeren Zeitpunkt hinweg gesprochen. Ein absolutes MUST HAVE für alle die richtig erfolgreich werden möchten. 

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

Martina Coric Nawrot: Ich habe einen 5 Jahresplan, welcher bis in das kleinste Detail ausgefeilt ist. Ein Ziel ist es noch weiter unzählige Menschen auf diese Geschäftsmöglichkeit aufmerksam zu machen und Ihnen zu helfen aus ihrem Leben ein wahres Meisterwerk zu machen. Ich habe es geschafft eine monatliche konstante Provision als Mama von zu Hause auf aufzubauen, für welche manch leitend Angestellter ein ganzes Jahr lang arbeiten muss. Das Schöne ist, dass ich komplett leistungsorientiert bezahlt werde und hier gibt es diesbezüglich einfach keinen Deckel, was das Limit an Einkommen anbetrifft. Ich bin der vollsten Überzeugung, dass ich weiteren wunderbaren Menschen in Zukunft dazu verhelfe ihre Beste Version ihres Leben zu leben. Das macht mir am meisten Spass an der ganzen Sachen. Zu sehen wie Menschen wirklich erfolgreich werden und ihre Träume leben.

Ich bedanke mich bei Martina Coric Nawrot für das spannende Interview!

Aussagen des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Jeder wirkt immer – erst recht im digitalen Raum

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Camera-Acting

Von wahren Aha-Erlebnissen zum puren Camera-Acting

Die letzten Monate haben uns befeuert, Fortschritte in der Digitalisierung zu machen. Es gibt kaum jemand, der von sich nicht sagen kann, dass er extrem viel gelernt hat, was den Umgang mit Technik, modernen Medien, Videocalls und Webkonferenzen anbelangt. Was ist, wenn alle Fortschritte machen? Es braucht immer mehr, um sich abzuheben und noch einen Zacken professioneller zu wirken als der Normalo.

Die Entwicklungen der letzten Monate waren rasant:

Tech-Muffel wurden zu veritablen und virtuosen Usern. Freaks fühlten sich begehrt. Und auf der Suche nach immer noch raffinierteren Tools haben wir erkannt, dass es im Grunde kaum eine Grenze gibt, ganz nach dem Motto: geht nicht, gibt’s nicht. Das ist in der digitalen Welt wahrer denn je. 

Mich erinnerten die Wandlungen und Veränderungen, der neudeutsche ,,Change’’, an jene Zeiten, in denen Menschen noch im Fußballstadion sein konnten: Man sitzt auf den Stehplätzen auf der Treppe – so war das vor Jahren selbst in den oberen Ligen, zumindest in der Schweiz. Vorne beginnen die ersten aufzustehen. Die Leute in der dahinterliegenden Reihe müssen auch aufstehen, sonst sehen sie nichts mehr. So geht es wellenartig weiter, bis alle stehen. Man sieht zwar nicht mehr als damals, als alle noch saßen – aber wer jetzt noch sitzt, sieht tatsächlich gar nichts mehr.

Wer im März 2020 überhaupt in der Lage war, Zoom und ähnliche Programme einigermaßen fehlerlos zu bedienen, war der Held. Die ersten Meetings, bei denen man sich per Videokamera sah, waren wahre Aha-Erlebnisse. Für viele war die Situation vergleichbar mit dem Moment, als das erste Automobil vor über 100 Jahren durch das eigene Dorf fuhr. Die Helden der Straße von damals sind heute die Eroberer, Vorbilder und Berühmtheiten im Netz. 

Fortschrittliche Wirkungsweisen 

Weiter ging es im High-Speed-Tempo: Tools wurden ausgefeilter, User wurden sicherer, Meetings wurden klarer geführt, die Disziplin nahm zu und die Gewohnheit auch. Die methodischen Varianten, die Zuhörenden nicht gleich schon nach 90 Sekunden ins Nirvana oder die Küche gleich neben dem Homeoffice abwandern zulassen, wurden raffinierter. 

Die Erkenntnis machte sich breit, dass selbst Kundenmeetings weder jetzt noch in Zukunft nur physisch stattfinden können. Live-Online geht auch für ein Erstgespräch, ohne dass man ein paar Hundert Kilometer durch das Land fahren muss. Das bedeutet aber auch: der nächste Professionalisierungsschritt muss jetzt Einzug halten. Ganz genau wie im Fußballstadion: die ersten beginnen auf der Stehrampe aufzustehen.

Wer mit Kunden über den Kamerakanal spricht, muss jetzt nochmals ein digitales Scheit nachlegen. Hochauflösende Kamera und perfekter Ton sind ,,Must haves’’, genau wie die Stimme, die einen emotionalen Schlüsseleffekt darstellen sollte. Wer darüber gerade erst nachdenkt, wird feststellen, dass andere längst schon in Aktion gekommen sind, eben schnelle aufgestanden sind. 

Camera-Acting als nächster Akt 

Wie also kann man sich derzeit überhaupt noch abheben, herausstellen, irgendwie besonders gebärden? Was kann man tun, bevor es alle tun? Professionelles Camera-Acting ist die richtige Antwort. Als TV-Moderator lernt man genau das, übt es, trainiert es und erhält gnadenloses Feedback. Ich weiß, wovon ich rede. Camera-Acting ist mir längst in Mark und Bein geflossen…

Was gilt es beim Camera-Acting zu beachten? Die Checkliste gibt Aufschluss: 

  •  Mimik = zentral
  • Blick = zentral
  • Körperhaltung = zentral
  • Körper- und Bildausschnitt = zentral
  • Hände = zentral
  • Farbe/Bekleidung = zentral
  • Sprechtempo, Deutlichkeit = zentral
  • Licht = zentral
  • Ton = zentral

Die Technik wird allmählich wieder zu dem, wofür sie ursprünglich gedacht war: zum Hilfsmittel, das im Hintergrund bleibt. Dass sich alle sehen, Bilder sichtbar und Stimmen hörbar sind, sogar der Bildschirm geteilt werden kann, gelten heute weder als Wunder noch als Zauberei. Die eigentliche Wirkung wird wieder von dem erzeugt, der im Fokus steht: dem menschlichen Akteur. Die Zeiten sind vorbei, in denen es genügte, geteilte Powerpoint-Slides zu vertonen. Mehr denn je geht es jetzt und zukünftig um die Wirkung des Menschen vor der Kamera.

Aus der Theaterschule

Ein Blick in die Schauspielschule zeigt: Jede kleine, selbst winzigste Handlung ist konkret und hat ein Ziel. Es gibt keinen Schauspieler, der auf der Bühne ,,irgendetwas sucht’’. Er fahndet nach einem verlorenen Schlüssel, er bewundert die Lampe, zählt die Blumen – alles hat ein Ziel und einen Zweck. Die Handlung muss ein eindeutiges Ziel und ein klares Objekt haben. Eine Handlung ist bedeutungslos, wenn sie nicht vollendet oder ohne Zielsetzung ausgeführt wird. 

Genau für dieses Ziel muss sich ein Schauspieler begeistern können. Nur mit innerem Engagement für das Ziel ausgeführte Handlungen erzielen die Wirkung, die man beabsichtigt. Der Schauspieler bewundert die Rose, die auf dem Boden liegt. Er hebt sie auf, weil er sie entweder wegwerfen will, dann ist er durch Ordnungssinn motiviert. Oder hat die große Motivation, sämtliche Spuren seiner Ex-Frau zu verwischen. Oder er stellt sie in eine Vase, weil er inneres Feuer für schön gestaltete Räume hat. Das sind Ziel, Wirkung, Motivation, die zur Handlung hinführen und die diese Handlung glaubwürdig machen.

Im Fernsehen und vor der Kamera haben wir den Brennglas-Effekt: Was live gilt, gilt live-online noch mehr. Jeder Mensch wirkt immer – die Frage ist nur wie?!

Bild: Powerpoint-Slides teilen und dazu was sagen? Das genügt längst nicht mehr. Jetzt und zukünftig geht es um die Wirkung des Menschen vor der Kamera. Foto: AdobeStock

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

PM-International wird erneut mit dem TOP 100 Siegel ausgezeichnet

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PM-International TOP 100 Siegel

Die PM-International AG hat 2021 erneut das TOP 100 Siegel verliehen bekommen. Mit dieser Auszeichnung werden besonders innovative mittelständische Unternehmen geehrt, die sich vorab in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beweisen. Die
PM-International AG zählt bereits zum 19. Mal zu den Top-Innovatoren und ist damit offiziell Rekordhalter bei TOP 100.*

Im wissenschaftlichen Auswahlverfahren überzeugte das von Rolf Sorg gegründete Unternehmen unter anderem mit seiner Kernkompetenz, dem Nährstoff-Transportkonzept (NTC®). Dieses bringt Nährstoffe immer genau dann, wenn sie gebraucht werden, immer genau dorthin, wo sie gebraucht werden – auf die Zellebene. Im Rahmen des Innovationsmanagements von PM-International wird es laufend weiterentwickelt. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit europäischem Hauptsitz in Speyer 2020 zusätzliche innovative digitale Angebote geschaffen, um seine Vertriebspartner in der Corona-Pandemie optimal zu unterstützen.   

„Innovativ zu sein bedeutet für uns auch, stets flexibel und lösungsorientiert zu handeln. Dadurch konnten wir unseren Vertriebspartnern schnell die richtigen Werkzeuge an die Hand geben, damit diese weiterhin erfolgreich von Zuhause aus arbeiten können“, so Vorstand Patrick Bacher.  

Schon vor der Pandemie war PM-International als Online-Geschäft aufgestellt. Vertriebspartner können ihre Kunden per Videokonferenz von zu Hause aus beraten und Bestellungen im Onlineshop erfassen. Diese werden komplett durch PM-International abgewickelt – inklusive Logistik, Zahlungsabwicklung und Zahlungsrisiko.

Mit seinem Anfang 2020 eingeführten firmeneigenen TV-Kanal PM-TV bietet PM-International eine innovative Plattform für digitale Veranstaltungen und Trainings. Die kostenlose App ist in 12 Sprachen und für Apple TV, sowie Tablets, Smartphones und Smart TV’s und Amazon Fire TV Stick verfügbar.  Mit dem Live Stream über PM-TV werden derzeit alle großen Face-To-Face Events länderübergreifend – einfach zugänglich und ohne Zuschauerlimit– direkt ins heimische Wohnzimmer übertragen, und das mit großem Erfolg.

Zu TOP 100

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleiten das manager magazin, impulse und W&V den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

 * Ermittelt unter den am kostenpflichtigen Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen

Bild: Vorstand Vertrieb Patrick Bacher

Quelle: PM-International AG

Thomas Heursen feiert sein 30-jähriges Jubiläum bei LR Health & Beauty

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Thomas Heursen LR

Auf und hinter der Bühne: menschlich, mitreißend, motivierend

Thomas Heursen, General Manager Global Partner Relations und Geschäftsführer, verkörpert sein Unternehmen wie kein zweiter. „Man könnte sagen, er lebt unser Geschäftsmodell und unsere Produktwelten mit Haut und Haaren. Thomas Heursen begeistert die Menschen, professionell, leidenschaftlich und vor allem menschlich. Er ist nicht nur mit LR groß geworden, sondern hat auch für LR Großes geleistet“, erklärt Andreas Friesch, CEO und Sprecher der Geschäftsführung bei LR.

Der 58-jährige Thomas Heursen hat sein Metier von der Pike auf gelernt: 1990 startete er seine Karriere als LR Vertriebspartner, stieg nach wenigen Monaten zum Orgaleiter auf und wechselte zwei Jahre später als stellvertretender Vertriebsleiter auf die andere Seite des Unternehmens. Es folgten schnell die Stationen als Mitglied der Geschäftsleitung, Gesamtvertriebsleiter und Geschäftsführer Vertrieb.

Moderationsprofi und Persönlichkeit

Im Rahmen des LR Kick-Off Events im Januar ehrten Kollegen, Vertriebspartner und seine Familie in ihren Videobotschaften den Jubilar Thomas Heursen. Sie dankten ihm für seine motivierenden Moderationen auf Events, in Seminaren und Workshops, für seine Freundschaft und Menschlichkeit. Eine große Wertschätzung für jemanden, der selbst den Menschen immer in den Mittelpunkt stellt. Heursen gelingt es auf allen Ebenen, mit Spaß und Begeisterung, aber auch mit Professionalität und Seriosität, die LR Familie mitzureißen. „Er rockt nicht nur regelmäßig die große Bühne, sondern ist auch so oft wie möglich persönlich bei den Vertriebspartnern im In- und Ausland unterwegs. Thomas Heursen live zu sehen, ist immer wieder ein Erlebnis, denn er gibt jedem Event – egal wie groß oder klein – einen ganz besonderen Charakter. Er bewegt Menschen wie kein Zweiter, bestätigen seine Weggefährten.

Wertvolles Vorbild mit viel Herzblut

Thomas Heursen ist durch und durch Familienmensch, diese Eigenschaft leitet ihn auch in seinem Berufsleben. So hat er großes Einfühlungsvermögen, immer ein offenes Ohr und steht jedem zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. „Ich bin davon getrieben, möglichst viele Partner zu erreichen und zu motivieren. Ich denke in ihrem Sinne und treibe dann gerne die Dinge intern voran, die unsere Vertriebspartner für den Erfolg ihres Geschäfts brauchen“, so Heursen.

Sein Herz schlägt für LR und daher wunderte es die Kollegen und Vertriebspartner auf dem Kick-Off Event auch nicht, dass er – zunächst sichtlich gerührt von den sehr persönlichen Videobotschaften – anschließend wieder professionell den Schalter umlegte und sie alle auf die gemeinsame Zukunft einstimmte. Er wünschte sich und der gesamten LR-Familie auch für das neue Jahr Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft, Gemeinschaftssinn, Durchhaltevermögen und Flexibilität. Es sind diese Werte, die Heursen seit 30 Jahren mit viel Herzblut vorlebt und die LR erfolgreich durch das herausfordernde Pandemiejahr 2020 getragen haben.

Quelle: LR Global Holding GmbH

Sie brauchen neue Ideen? Diese 5 Tipps helfen weiter

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ideen

Um fit für die Zukunft zu werden, braucht man neue Ideen.

Andere Ideen. Bessere Ideen. Ideen, die bislang noch nicht gedacht worden sind. Viele solcher Ideen. Interne Freigeister sind dabei erste Wahl – wenn man sie wirklich machen lässt.

Veränderungskraft und Innovationsgeist sind unumgänglich, um den Sprung in die Zukunft zu schaffen. Dazu braucht es Initiatoren mit unkonventionellen Gedanken, Mut, Biss und Tatendrang. Solche Menschen werden interne Freigeister, Quer- und Weiterdenker oder bisweilen auch Corporate Rebels genannt. Sie sind Wachrüttler, Infragesteller, Andersmacher, Vorwärtsbringer, Übermorgengestalter. 

Sie sprühen vor Ideen, wie man das, was in die Jahre gekommen ist, besser machen könnte, sollte und müsste. Sie reden Klartext, wenn sie Verfahrensweisen aufgespürt haben, die aus der Zeit gefallen sind. Sie zeigen auf alles, was für Kollegen und Kunden eine Zumutung ist. Sie sind offen für Fortschritt und treiben mit frischem Wind den Wandel voran. Und all das tun sie, weil ihre Firma ihnen wirklich am Herzen liegt.

Eine grundsätzliche Frage: Sind interne Freigeister echt erwünscht?

Würden sich die Unternehmen mehr für ihre internen Freigeister öffnen und eine konstruktive Querdenkerkultur etablieren, wäre der Weg in die Zukunft unglaublich leicht. Doch vielfach sind interne Change Maker gar nicht erwünscht. Man hat sie fortgejagt, kaltgestellt, kleinmütig gemacht. Oder man lässt sie gar nicht erst ins Unternehmen hinein. Bereits im Bewerbungsprozess werden sie aussortiert, weil sie mangelnden Konformismus zeigen. Konformismus erscheint zwar auf den ersten Blick überaus praktisch, doch in Wahrheit ist er äußerst gefährlich.

Denn Konformismus ist eine Haltung, so der Duden, „die durch Angleichung der eigenen Einstellung an die herrschende Meinung gekennzeichnet ist.“ Konformismus knipst das kritische Denken aus und fügt sich unreflektiert in die eingefahrenen Vorgehensweisen. Das Kritikvermögen versandet, Uniformität und Gleichschritt stellen sich ein. „So haben wir das hier schon immer gemacht“ ist in solchen Unternehmen ein gängiger Satz. Das Ergebnis ist Mittelmaß und Beliebigkeit – der Anfang vom Ende.

Es braucht viele Ideen: Nur wer viel würfelt, der würfelt auch Sechser

Will man sich aus der Belanglosigkeit lösen, braucht es ständig neue Ideen – von Menschen, die außergewöhnliche Dinge denken und tun. Indem man die „Ideenfunken“ seiner Querdenker einfallsreich nutzt, macht man sich spannend – und damit begehrlich. Man kann gar nicht genug verrückte Ideen haben, um seine Kunden immer wieder neu zu betören. Am besten gelingt es gemeinsam, Ideen zu entwickeln, die zuvor noch niemand hatte, und auf die man allein nicht gekommen wäre. Wenn genügend kluge Köpfe zusammenkommen, lässt sich jedes Problem lösen.

Mitarbeiter geben ihre Ideen aber nur dann preis, wenn sie glauben, dass diese Wertschätzung erfahren. Und wenn sie wissen, dass Fehler kein Beinbruch sind. Denn Fehler sind der Preis für Evolution und Innovation. Fehler machen bedeutet: Üben, um siegen zu lernen. Mit einer solchen Einstellung können bahnbrechende Erfolge gelingen. Wird hingegen ein Individuum für schöpferische Leistungen oft kritisiert oder werden seine Einfälle ständig abgewiesen, entsteht ein Phänomen, das als „Kreativitätskränkung“ bekannt ist: Die Neugier erlischt und man zieht sich zurück.

Rückendeckung geben: Selbst die besten Ideen sind anfangs gefährdet

Gute Ideen sind sehr zerbrechlich und werden leicht totgetrampelt. Ihnen und ihren Schöpfern weht oft eine steife Brise entgegen, weil sie sich gegen Bremser, Bewahrer und Geht-nicht-Sager zur Wehr setzen müssen. Jede Veränderung hat ja bekanntlich Beteiligte, Beleidigte, Betroffene und Befürworter. Sie erzeugt Gewinner und Verlierer. Sie setzt Hoffnungen und Befürchtungen frei. Sie erfordert Einsicht, dann loslassenden Abschied von lieb gewonnenen Routinen und schließlich Aufgeschlossenheit für Neues.

Sondieren Sie doch zunächst einmal per einfacher Strichliste: Wie oft reden wir denn hier über das, was nicht funktioniert? Und wie viel läuft denn wirklich schief? Wie oft ist ein Negativfall denn tatsächlich eingetreten – oder in der Realität zu befürchten? Wie viele Kunden sind denn tatsächlich schwierig? Um wie viel besser ist die Konkurrenz denn effektiv? Oder hat sie vielleicht nur die Beschäftigten mit der besseren Einstellung? Kein Sportler redet über seine Misserfolge, wenn er zum nächsten Sieg eilen will. Ganz im Gegenteil: Er führt sich seine größten Triumphe vor Augen.

Wer Neuland betritt, braucht Freiraum für gefahrloses Experimentieren

Weil Freigeister schnell ins Abseits geraten, brauchen sie die Erlaubnis zum Widerspruch, Schutzzonen für ihre innovativen Gedanken, einen gefahrlosen Meinungsaustausch und Versuchslabore für neuartiges Tun. Nur dann kann sich ihre Kreativität voll entfalten. Leider gibt es eine Vielzahl taktischer Vorgehensweisen, um einen Querdenker und seine Initiativen loszuwerden, seine Vorstöße ins Nirvana zu schicken oder vielversprechende Einfälle mit Totschlagargumenten zu Fall zu bringen.

Der Ansprechpartner sagt zum Beispiel, er kümmere sich um die Sache und prüfe das, tut es aber dann doch nicht. Er „vergisst“, den Vorschlag oder schiebt ein „Nein“ von oberster Stelle vor. Oder er erklärt, dass die Idee nicht in die zukünftigen Planungen der Firma passt. Oder er behauptet, dass man genau das schon einmal erfolglos versucht hat. Ziel ist es, den Ideengeber zu verunsichern, einzuschüchtern und mundtot zu machen. Geschieht das öffentlich, soll derjenige herabgewürdigt und isoliert werden.

Errichten Sie einen Killerphrasen-Friedhof für Totschlagargumente

Die größten Blockaden, wenn es um Veränderung geht? Das sind die eigene Bequemlichkeit („Dafür haben wir jetzt keine Zeit!“), die Angst vor Neuem („Das ist historisch gewachsen und hat sich bewährt!“), purer Neid („Der schon wieder!“), Autoritätsangst („Das würde der Chef nie akzeptieren!“), Reviergehabe und/Angst vor Machtverlust („Das ist gar nicht Ihr Aufgabengebiet!“) und das Nicht-hier-erfunden-Syndrom („Sie haben doch von unserem Bereich gar keine Ahnung!“).

Doch wie schafft man solche Totschlagargumente aus der Welt? Zunächst braucht es eine gemeinsame Erkenntnis, dass man damit nicht weiterkommt. Dann beginnt man, diese zu sammeln. Sie werden schließlich begraben, indem man einen Friedhof für Ideenkillerphrasen erschafft. Dies visualisiert man in Form eines Posters, etwa so, wie die Abbildung zeigt. Das hängt man an der Wand im Meetingraum auf. Und lassen Sie Platz für neue Phrasen. Irgendjemandem fällt bestimmt noch was ein.


Buch zum Thema:
Querdenker verzweifelt gesucht 
Warum die Zukunft der Unternehmen 
in den Händen unkonventioneller Ideengeber liegt
Mit einem Vorwort von Gunter Dueck
Gabal Verlag 2020, 240 Seiten, 29,90 Euro
ISBN: 978-3-86936-998-3 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Homeoffice am Meer oder in den Bergen

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Zahlreiche Destinationen haben die Zeichen der Zeit erkannt und werben ganz gezielt um Personen, die als digitale Nomaden nichts anders als einen Laptop und eine stabile Internetverbindung zum Arbeiten brauchen.

Als prominente Beispiele eignen sich die beiden spanischen Städte Valencia und Cadiz sowie der Wintersportort Arosa in den schweizerischen Alpen. In Arosa werden die Sportmöglichkeiten in den Vordergrund gestellt, während in Valencia und im andalusischen Cadiz und der Region das milde Klima in den Wintermonaten gespielt wird.

Beides hat sicher seine Reiz und deckt sich eigentlich mit den Bemühungen der Regierung, in Zeiten von Corona das Homeoffice Arbeitnehmern und Selbstständigen schmackhaft zu machen. Auch wenn eher der heimische Küchentisch als Büroersatz gemeint ist. Insbesondere in Spanien sieht man die Chance im Winter Apartments und Ferienunterkünfte mit zahlungskräftiger Klientel zu füllen und damit den Saisonzeiten ein Schnippchen zu schlagen. Grundsätzlich in dieser Gedanke auch nicht falsch. Die Hürden sind gering. In Europa herrscht ja bekanntlich Freizügigkeit, wenn es um den Arbeitsort geht. Und selbst wenn das Zielgebiet nicht in Europa liegt, lässt sich der Traum vom Arbeiten in der Ferne leicht realisieren.

Der Steuerberater hilft in der Regel bei den steuerlichen Fragen und auch bei der Krankenversicherung für sogenannte Expats gibt es Angebote um bei Auslandsaufenthalten den gewohnten Versicherungsschutz zu gewährleisten. Ein besonderer Hinweis gilt der A1 Bescheinigung und den Meldepflichten vor Ort. Bei beidem weiß der Steuerberater, das Personalbüro oder die zuständige Handelskammer bescheid.

Ein Wort zu den Kosten: In der Nebensaison sind die Kosten zum Beispiel in Spanien günstig.

Ein ordentliches Ferienapartment lässt sich bereits ab 600 Euro pro Monat anmieten. Bedenken sollte man allerdings, dass die meisten touristischen Angebote geschlossen sind. Hotels und Restaurants machen rund um das Mittelmeer in den Wintermonaten häufig zu. Dafür entdeckt man eine Destination ganz neu, ohne Tourismus.

Bildquelle pixabay

Autor: Michael Seipelt

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Menschen motivieren, mitnehmen auf dem Erfolgsweg

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stefan berner hajoona

Stefan Berner Vertriebspartner bei hajoona, im Gespräch mit dem Herausgeber des UNITEDNETWORKER Magazins Markus Elsässer

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Stefan Berner. Ich bin Sportwissenschaftler und war von 1994 – 2016 in der Fitness Branche unterwegs. Zunächst als Studiobetreiber und danach als Unternehmensberater und von der KfW zertifizierter Gründercoach. Ich bin seit 1997 verheiratet und wir haben 3 Kinder im Alter von 17, 19 und 21 Jahren. Wir wohnen mitten in den Weinbergen in Stuttgart.

Wie bist du zum Network Marketing gekommen?

Stefan Berner: Im Jahr 2016 habe ich unsere „Große“, sie turnte damals in der Oberliga zu einen Wettkampf begleitet und dort auf der Tribüne einen anderen Turnpapa kennengelernt. Nach anfänglicher Skepsis und entsprechenden Produkterfahrungen in der Familie war klar, da muss ich dabei sein. 

Warum hast du dich als Sportwissenschaftler für Network Marketing entschieden?

Stefan Berner: Wir Menschen sind für die Bewegung gemacht. Dies funktioniert am Besten mit gesunden, möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln. Mir war schon lange klar, dass die Qualität der Nahrungsmittel über die Jahrzehnte zurückgegangen ist. Der Anteil an Vitalstoffen geht seit Beginn der industriell betriebenen Landwirtschaft stetig zurück. Früher hiess es: an apple a Day keeps the Doctor away. Heute mußt du schon 5 Äpfel für die gleiche Anzahl an Vitalstoffen verzehren und hast dann allerdings die ganzen Pestizide auch im Körper…

Wie lange machst du schon Network Marketing?

Eingestiegen bin ich am 1.4.2016 nach ausgiebigem Produkttest in der ganzen Familie.

Warum hast du dich für hajoona entschieden?

Stefan Berner: Als ehemaliger Leistungssportler (Schwimmen) war mir natürlich klar, dass der Körper bei der hohen Belastung zur Regeneration bestmöglich versorgt werden muss. Natur pur, vegan, glutenfrei, ohne zugesetzte Zuckerstoffe und dazu noch ohne Konservierungsstoffe, das allein . sind schon überzeugende Argumente. Als Athlet ist zudem wichtig, dass die Mittel die du nimmst auf der Kölner Liste stehen, also garantiert dopingfrei sind. Zudem überzeugt hat mich, dass die Professoren vom Center for Organismal Studies (COS, Uni Heidelberg), an und mit unseren Produkten forschen. Das war für mich von Anfang an das Wichtigste: Absolute Qualität ohne irgendwelche Kompromisse. 

Welche Produkte findet der Kunde bei hajoona?

Stefan Berner: Wir haben ein absolut schmales Produktkonzept mit gerade mal drei Produkten und 2 add ons. Es geht um Darmgesundheit, Zellgesundheit und Vitalstoffversorgung. Geradezu unverzichtbar in der aktuellen Zeit weil das ganze Immunsystem daran hängt.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen um ins Network Marketing erfolgreich zu sein?

Stefan Berner: Die  wichtigste ist: Du mußt Menschen mögen! Das ist die  Grundlage – alles Andere kannst du lernen wenn du dir, und das ist ganz entscheidend, einen Sponsor aussuchst der schon da ist wo du selbst hinmöchtest und dieser bereit dazu ist, dich wirklich an die Hand zu nehmen. Schau mal, ich fahre seit 30 Jahren als Skipper auf Segelschiffen, da habe ich schnell gemerkt wie viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Führen eines Schiffes inklusive Crew und der Entwicklung eines Teams im Network Marketing bestehen: Am Anfang gibst du kleine Aufgaben, gefolgt von Lob und dann werden die Aufgaben für das Team größer und verantwortungsvoller. Das kannst du 1 zu 1 übernehmen.

Wo siehst du die Vorteile vom Network Marketing?

Also wenn du dir ein gutes NM Unternehmen aussuchst, dann ist es so, dass du lebenslang partizipierst von den Umsätzen die über deine Arbeit in das Unternehmen gekommen sind. Normal ist ja genau das Gegenteil: Du stellst jemanden ein, bildest ihn oder sie aus und nach einiger Zeit sagt dir dann die Person: Danke für alles, ich geh jetzt zur Konkurrenz oder noch besser ich mache schräg gegenüber ein eigenes Unternehmen auf.

Hattest du vor hajoona schon mal Kontakt zum Network Marketing?

Stefan Berner: Ja vor vielen Jahren zu einer amerikanischen Firma, da war es allerdings gerade am Anfang sehr schwer Geld damit zu verdienen, deshalb habe ich wieder aufgehört. Dadurch, dass wir bei hajoona für den Wiederverkauf in Deutschland zugelassene Produkte vertreiben, ist es leicht, schnell Geld zu verdienen – gerade am Anfang wo es besonders wichtig ist, dass die Leute dabei bleiben. Alle Begeisterung ist schnell verflogen, wenn sich in Sachen Verdienst nicht tut.

Wie wichtig ist die Familie für deinen Erfolg?

Welche meinst du? Meine, oder die hajoona Familie? Meine Familie ist mein Anker und mein Antrieb. Für mich ist es total schön, dass ich mir meine Zeit und die damit verbundenen Aktivitäten tatsächlich fast immer selbst entscheide. Das ist echte Freiheit!

In welchen Ländern bist du aktiv? 

Momentan in England, Spanien (Mallorca), Ukraine und Deutschland.

Wie Arbeitest du?

Ich bin ein Mensch der den direkten Kontakt liebt und braucht. In der momentanen Zeit ist das ja nicht ganz so einfach und deshalb habe ich meine online Aktivitäten zur Kontaktgenerierung etwas ausgebaut. Die Liste Leute ist das wichtigste Werkzeug und wird natürlich stetig erweitert. Ich habe lernen dürfen, dass es ein Nein nicht gibt, höchstens ein noch nicht.

Welche Bücher kannst du persönlich für die Weiterbildung empfehlen?

Stefan Berner: Gerade für den Neustarter ist das Buch „Das 1×1 des Network Marketing“ unseres Unternehmensgründers Dirk Jakob aus meiner Sicht unverzichtbar. Wenn du dies durcharbeitest, und das gerne mehrmals – dann steht deinem Erfolg wirklich nichts im Wege. Auch sehr hilfreich für die eigene Entwicklung und definitiv eines meiner Lieblingsbücher ist „The Big Five for Life“ von John Strelecky.

Welche 3 Tipps hast du Junge Unternehmer?

Als erstes mache dir Gedanken was dir wichtig ist, welche Werte du vertrittst und welche Ziele du hast. Zweitens such dir als Coach / Mentor jemanden aus, der schon da ist wo du hinmöchtest. Drittens und vielleicht ist das sogar das Wichtigste: Fang an! Lieber umperfekt gestartet als perfekt gezögert…

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

Stefan Berner: Also wenn ich mir überlege was ich in den letzten 5 Jahren erreicht habe und dies jetzt einfach die nächsten 5 Jahre nur so weiter mache…dann werde ich definitiv genau das gleiche machen wie jetzt: Menschen motivieren, mitnehmen auf dem Erfolgsweg – das ist mein Antrieb. Ich werde dies jedoch nicht mehr wegen des Geldes tun, sondern aus reiner Freude am Tun! Klar ist es toll wenn du selbst deine gesteckten Ziele erreichst. Noch viel motivierender ist es jedoch die Dankbarkeit der Menschen zu spüren die dir vertraut haben und die mit dir gemeinsam den Weg gegangen sind. Um so eine Gemeinschaft zu bilden und zu festigen, haben wir gerade aktuell für unser Team eine Challenge ausgelobt um mit dem Team auf Segeltörn zu gehen.

Ich bedanke mich bei Stefan Berner für das spannende Interview!

Aussagen des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Foto/Quelle: Stefan Berner Privat

Mit Ausdauer und Zielstrebigkeit erfolgreich werden

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Sarah Trevisan Befeni

Sarah Trevisan Vertriebspartnerin bei Befeni, im Gespräch mit dem Herausgeber des UNITEDNETWORKER Magazins Markus Elsässer

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sarah Trevisan, ich bin 36 Jahre jung, verheiratet und Mama von 2 süßen Mädels. (11 und 8 Jahre alt). Gemeinsam mit unserem Hund wohnen wir in der schönen Südpfalz. Ich bin gelernte Verwaltungsfachangestellte und halbtags bei der Stadt angestellt.

Wie bist du zum Network Marketing gekommen?

Sarah Trevisan: Network Marketing habe ich über eine Homeparty mit Kosmetikprodukten kennengelernt. Begeistert hat mich dabei die freie Zeiteinteilung und der Vergütungsplan. Mir war vorher nicht bewusst, das Network Marketing so ein einfaches Empfehlungsgeschäft ist.

Wie lange machst du schon Network Marketing?

Seit Juli 2019.

Warum hast du dich für Befeni entschieden?

Sarah Trevisan: Durch meine Sponsorin und Freundin Heike Ross, die mir immer wieder von den Befeni Produkten vorgeschwärmt hat und ich auch gesehen habe, wie erfolgreich sie ist, habe ich mich für Befeni entschieden. Schon nach kurzer Zeit habe ich gemerkt das diese Entscheidung goldrichtig war. Bereits nach meiner 1. Hemdenparty haben sich meine Kunden dupliziert und daraus sind sogar die ersten Firmenkunden entstanden.

Welche Produkte findet der Kunde bei Befeni?

An 1. Stelle natürlich unser Aushängeschild das Maßhemd für die Herren, nur 39,90 €! Aber auch die Damenwelt begeistern wir mit einer Maßbluse und Blusenkleider auf Maß. Weiterhin wurde die Produktpalette um Poloshirts und kuschelweiche Pullis erweitert. Unsere Basics wie Boxershorts, das Very Deep V-Neck Shirt und unsere Socken sind außerdem beliebte Zusatzprodukte für die Herren. Natürlich dürfen Krawatten, Fliegen und Hosenträger für das perfekte Outfit nicht fehlen.

Wo siehst du die Vorteile vom Network Marketing?

Sarah Trevisan: Network Marketing ist eine einfache und lukrative Geschäftsmöglichkeit für jeden, ohne jegliche Vorkenntnisse. Mit Ausdauer und Zielstrebigkeit kann man neben seinem Hauptjob sehr erfolgreich werden. Gerade der Verkauf von Hemden und Blusen stellt sich als besonders einfach dar, weil die Produkte nicht kompliziert erklärt werden müssen und nicht überteuert sind.

Hattest du vor Befeni schon mal Kontakt zum Network Marketing?

Bei Befeni bin ich seit April 2020, davor war ich im Network Marketing mit Kosmetikprodukten unterwegs.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen um im Network Marketing erfolgreich zu werden?

Sarah Trevisan: Zunächst einmal sollte man ein klares Ziel vor Augen haben und dies Schritt für Schritt umsetzen. Es ist von Vorteil ausdauernd, kontaktfreudig und aufgeschlossen zu sein. Viele Fähigkeiten lernt man während des Tuns und mit Unterstützung des Sponsors.

Was sind deiner Meinung nach die größten Fehler, die man beim Vertriebsaufbau machen kann?

Der größte Fehler ist zu denken, man fängt heute an und morgen ist man schon Millionär. Dies wird von mir im Vertriebsaufbau auch ganz klar kommuniziert. Man sollte Geduld haben und nicht schon nach 3-4 Monaten aufgeben.

Wie arbeitest du? 

Sarah Trevisan: Ich arbeite Querbeet, das heißt online als auch im Direktkontakt. Ich nutze auch jede Gelegenheit um über Befeni zu sprechen. Es ist wahnsinnig einfach mit einem Maßhemd für 39,90 € mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Wie wichtig sind Seminare und Events für den Erfolg im Network Marketing?

Sie sind das wichtigste für den Erfolg! Man sollte regelmäßig an Seminaren und Events teilnehmen, da sie enorm die Motivation von Vertriebspartnern steigern. Es ist auch wichtig sich innerhalb des Teams regelmäßig auszutauschen. Momentan klappt das hervorragend über unsere „Online-Tools“ bzw. über „Zoom-Calls“, selbst das „Online-Maßnehmen“  funktioniert in unserem Team wunderbar!

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

Sarah Trevisan: Für die nächsten 5 Jahre ist es mein Ziel, ein großes Team mit vielen Goldpartnern aufzustellen.

Welche 3 Tipps hast du für Neueinsteiger im Network Marketing?

Nicht zu schnell aufgeben

Ziele setzen

Vertrauen in sich selbst zu haben

Ich bedanke mich bei Sarah Trevisan für das spannende Interview!

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Greta Thunberg gibt einer Bewegung ein Gesicht

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Greta Thunberg

Man kann sie mögen oder nicht. Man kann mit ihren Zielen einig sein oder nicht. Ihr Weg erscheint einem gut oder eben nicht. Und die ganze Bewegung findet man richtig oder übertrieben. Letztendlich liegt vieles im Auge des Betrachters. Doch eines dürfte zweifelsfrei klar sein: Dieser junge Mensch bewegt Millionen von Menschen. Die Rede ist von Greta Thunberg, der schwedischen Klimaaktivistin. Was können Führungskräfte von ihr lernen?

Ob auf Friday for Future-Demonstrationen oder auf Wahlzetteln, ob bei Tagungen oder schlichtweg während der Diskussion mit dem Nachbar: Greta Thunberg ist präsent, bei vielen in den Köpfen und bei anderen sogar in den Herzen. Sie ist eine junge Persönlichkeit, die wahrnehmbar die Welt definitiv ein Stück weit bewegt hat. 

Es ist ja wahrlich nicht so, dass die Klimabewegung neu ist. Aber ihr fehlte bisher ein Gesicht. Und ohne Gesichter ist es heutzutage kaum möglich, eine Geschichte, eine Vision, eine Idee zu vermitteln. Greta Thunberg bedient die mediale Dynamik und alles, was „Greta“ im Titel hat, wird geklickt und gelikt. Greta bedient das Influencerprinzip und spricht große Personenkreise an. 

Ein Unternehmen, eine Abteilung oder auch ein Bereich profitieren mehr denn je von einem Gesicht. Die Zeiten sind volatil und von Veränderungen gekennzeichnet. Da braucht es heute Chefs, die hinstehen. Ferdinand Piëch ist kürzlich gestorben, er gab einem Automobilkonzern ein Gesicht. Wer Tesla sagt, meint Elon Musk. Eine der relevantesten Aufgaben besteht also darin, dem Betrieb ein Gesicht zu geben. Insbesondere in Krisensituationen hat das Gewicht. 

In vielen Business-Situationen geht es darum, dass Führungskräfte es schaffen, möglichst viele Mitarbeitende zu erreichen. Bei dieser Herausforderung können sie sich etwas von Greta abschauen: Sie strahlt ein unglaubliches Durchhaltevermögen aus. Sie hätte 1000 Gründe, das, was sie macht, nicht zu tun oder abzubrechen. Und doch ist sie hartnäckig und auf ihre Ziele fokussiert.

Die Parallelen zur idealen Führungsperson liegen auf der Hand:

Es gibt immer genug Gründe, sich von Widerstand bremsen oder durch ein anspruchsvolles Umfeld vom Ziel abbringen zu lassen. Da ist der schwierige Markt, der findige Mitbewerber, der anstrengende Mitarbeiter, der schlecht organisierte Vorgesetzte…  Wer aber als Chef eine klare Vision hat und tatsächlich beseelt davon ist, hält durch!

Es ist ein offenes Geheimnis:

Nicht alles in den medialen Inszenierungen basiert auf Gretas eigenen Ideen. Sie hört auf jene, die sich in manchen Dingen besser auskennen als sie. Viele Chefs brüsten sich damit, alles selbst gut genug zu wissen. Doch gute Berater sind gute Gesprächspartner und eine Inspirationsquelle. Die Kunst besteht darin, weniger seriöse Berater und Besserwisser außen vor zu halten und die echten Spezialisten zu involvieren. 

Greta handelt also aus einem starken, inneren Antrieb heraus. Die Schülerin ist intrinsisch motiviert. Genau das ist der Traum jedes Chefs, dass die Mitarbeitenden aus eigenen Stücken motiviert und engagiert an die Arbeit gehen. Doch auf Knopfdruck lässt sich das weder auslösen noch anordnen. Ein guter Chef versucht daher herauszufinden, wo die positiven inneren Antreiber der Mitarbeitenden zu finden sind – und kennt diese vor allem auch bei sich selbst, um Vorbild zu sein. Wer beseelt ist, strahlt das in Sachen Motivation auch aus. So lassen sich Menschen bestens fordern und fördern. 

Die 16-jährige Greta Thunberg kann ein Ansporn sein, um die eigene Führungsrolle zu reflektieren. Unter zahlreichen Aspekten ist sie ein wahres Vorbild. Doch es gibt auch Themen, die dazu anregen, eher vorsichtig zu sein. 

Ob zum Beispiel Gretas Segeltörn über den Atlantik ein kluger Schachzug war, ist fraglich. Medien spekulierten allerlei – mit dem unschönen Nebeneffekt, dass der eigentliche Beweggrund der Reise in den Hintergrund trat. Irgendein Journalist machte immer mal wieder die Rechnung auf, dass das, was sie tat, unter Umständen eben doch mehr CO2 brauchte.

Wer sieht, wie oft Greta Thunberg das Covergirl auf Magazinen ist, muss feststellen:

Nicht selten haben die Titel mit ihren Zielen überhaupt nichts am Hut. Die ursprüngliche Idee ist durch die mediale Übertreibung dort gelandet, wo es nicht mehr um die Sache geht. Die gedankliche Brücke zur Führungskraft wird dann klar, wenn man sich fragt: Wie oft geht es um die reine Inszenierung und nicht mehr um den Sachverhalt oder die Mission? Will der Chef im Licht der Scheinwerfer glänzen? Treten dadurch die oft hehren Absichten des Unternehmens, der Abteilung, des Projekts oder des Teams in den Hintergrund? Wenn es nur noch um die reine Vermarktung geht, verliert das Ziel. Und das tut Greta nicht gut – und keinem Chef. 

Wer will, kann von jedem Menschen etwas lernen – und von Greta Thunberg noch ein wenig mehr. Ein entscheidender Aspekt bei ihr: Sie tut! Sie redet nicht nur gescheit daher, sondern nimmt viel Unannehmlichkeiten auf sich. Sie lässt sich blicken, hält Reden, ist vor Ort, schürt Konflikte und versucht sie wieder zu lösen. Greta Thunberg wird das Klima nicht retten. Doch sie zeigt, dass es machbar ist, am eigenen Thema konsequent dran zu bleiben. Let’s go – das gilt auch für jeden Chef. 

Bildquelle:depositephotos- Wirestock

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum IT-Sicherheit für Startups so wichtig ist

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IT-Sicherheit

IT-Sicherheit, oder Cybersicherheit, ist ein sehr wichtiger Aspekt, der beim Aufbau eines neuen Unternehmens zu beachten ist.

Dies gilt nicht nur für die vielen IT-, oder Tech-Startups, die schon allein um ihres Produktes willen, etwa einer App, darauf Rücksicht nehmen müssen. Auch klassischere Startups sind den gleichen Risiken ausgesetzt, im Prinzip sogar jedes Unternehmen egal welcher Größe. Während größere Firmen aber Zeit hatten, im Bereich Cybersicherheit nachzurüsten oder aber das Thema schon in ihrer Struktur berücksichtigt haben, fehlt es jungen Unternehmen oft am Knowhow oder an den Ressourcen, um sich effektiv zu schützen. Es sollte aber oben auf der Agenda stehen, in Sachen Cybersicherheit nachzubessern.

2020 war ein besonders lehrreiches Jahr in dieser Hinsicht, denn die Anzahl an Hackerattacken ist rasant gestiegen, weltweit und in Deutschland. Dies ist mehr als nur ein natürlicher Trend, denn es wird ja permanent versucht, die Technik sicherer zu machen. Der Hauptfaktor dürfte wohl, wie zu erwarten war, die Corona-Pandemie sein. Die Pandemie hat viele normale Abläufe unterbrochen und neue Lösungen erfordert: Eine davon war das Homeoffice. Wonach man sich in Deutschland lange gesehnt hat, wurde endlich Normalität. Ein Nachteil jedoch war, dass viele Angestellte ihre privaten Netzwerke nicht ausreichend gesichert hatten – Potentielle Eingänge für Cyberkriminelle. Und nun, da in diesen Netzwerken sensible Firmendaten gehandhabt wurden, gab es auch vielmehr zu holen.

Daher ist es, wie schon gesagt, empfehlenswert, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen.

Dazu gehört aber unbedingt auch, dass man diese Maßnahmen regelmäßig überprüft und auf den neuesten Stand bringt. Jeder Mitarbeiter sollte das kleine Einmaleins der Cybersicherheit kennen und wissen, wie auf bestimmte Bedrohungen zu reagieren ist. Ein Beispiel dafür ist etwa die Unterscheidung zwischen https und http, bekanntlich bietet nur das erste Protokoll eine sichere Verbindung. Ebenso sollte jedes Gerät, auf dem Firmendaten gehandhabt werden – was oftmals Smartphones einschließt – die neueste Schutzsoftware installiert werden.

Essentielle Hilfe bieten zunächst ein VPN und ein Virenscanner, von denen es mittlerweile viele zur Auswahl gibt. Eine verschlüsselte Internetverbindung, die man durch ein VPN erreicht, ist wichtig, insofern eine Gefahr darin liegen kann, dass Pläne, Geschäftsvorhaben oder interne Brainstormings geleakt werden. Solche Informationen will man natürlich auf keinen Fall verlieren, gerade, wenn der Erfolg eines Startups darauf gegründet ist. Anti-Viren-Software kann wiederum Schutz gegen kriminelle Praktiken wie Phishing bieten, die leicht dafür sorgen können, dass infizierte PCs gesperrt und Datensätze gelöscht werden. Eine andere große Gefahr rührt von der beschädigten Reputation her, wenn etwa Kundendaten gestohlen werden. Kunden und Investoren erwarten, dass ihre Informationen – seien es sensible Finanzdaten oder geschäftliche Emails – diskret und vorsichtig behandelt werden. Ein zunächst so unscheinbares Problem wie eine ungesicherte Internetverbindung kann das Aus für ein ganzes Unternehmen bedeuten.

In Deutschland spielt Verbraucherschutz seit jeher eine wichtige Rolle in der öffentlichen Diskussion.

Das schließt natürlich die Themen Wahrung der Privatsphäre und Datenschutz mit ein. Wenn man etwa eine App entwickelt, sollte man darum gerade das Thema IT-Sicherheit nicht aussparen. Mangelnde Vorsorge innerhalb des Startups wirft ein negatives Bild auf die Qualität des Produkts, selbst wenn dies besser geschützt ist. Immer wieder gibt es über Sicherheitslücken in Apps, gestohlene Login-Daten etc. So gab es etwa vor wenigen Jahren beim Startup Vivy, einer Gesundheits-App, die viele Krankenkassen verwenden, erhebliche Sicherheitsbedenken von IT-Experten – mit den entsprechenden Schlagzeilen. 

Die hier behandelten Punkte füllen das Thema übrigens keineswegs komplett aus. Man sollte sich unbedingt ausführlicher mit IT-Sicherheit beschäftigen, egal ob man schon ein erfolgreiches Unternehmen führt oder gerade erst ein neues Startup gegründet hat. Und wer noch nach einer Idee sucht, der wird vielleicht gerade in diesem Bereich fündig. In Zeiten des Homeoffice und der Cyberkriminalität gibt es hier viel Raum und Bedarf für Innovation. 

Autor: Rajhu S Goraai ist ein leidenschaftlicher Aktien- und Rohstoff-Researcher, Mitbegründer und Herausgeber führender Business & Tech-Magazine.L

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder