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Egos behindern die Digitalisierung

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Oliver Meinecke ist IT-Projektmanager. Er gilt als einer der führenden Experten rund um die Themen Digitalisierung, IT-Intelligenz, IT-Aktualität, IT-Effizienz, Optimierung der IT-Infrastruktur und Homeoffice.

Es mangelt an Reflexionsfähigkeit und Flexibilität

Kein Fachbereich in einer Verwaltung und keine Abteilung in einem Unternehmen kommt heute noch ohne IT aus. Die Digitalisierung von Arbeitsprozessen, Schnittstellen zu Kunden, anderen Fachbereichen oder Zulieferern sowie Informations- und Reporting-Tools erfassen jeden einzelnen Arbeitsplatz. Dem entgegen stehen die althergebrachten Hierarchien und Vorgesetzte, die nur in seltenen Fällen IT-Expertise besitzen, dafür aber auf eine lange Karriere zurückblicken. Diese Melange lässt nicht wenige IT-Projekte scheitern. Kommen dann noch externe IT-Projektmanager hinzu, laufen viele Vorhaben gänzlich aus dem Ruder.

„Diejenigen, die die Fachkompetenz besitzen, sind extern, und die, die das Sagen haben, sind fachfremd. Beide treffen auf Mitarbeiter, die neue Technologien nicht unbedingt herbeisehnen“, beschreibt Oliver Meinecke eine häufige Situation aus seiner beruflichen Praxis. Meinecke ist IT-Projektmanager und gilt als Experte für Effizienz in der IT. Seine These: Viele Projekte scheitern an Egos. Egos behindern nicht selten die Digitalisierung ganzer Sparten und Behörden.

„Hierarchische Vorgaben und Autorität, die auf dem Erfahrungswissen der analogen Welt fußt, ersetzen nicht die Expertise, die es braucht, um eine neue Software einzuführen oder komplexe Prozesse digital abzubilden“, ist Meinecke überzeugt. „Meinen ist nicht Wissen. Technische Abläufe lassen sich nicht per Dekret verändern.“

Es werde, so der IT- und Digitalisierungsprofi, gerade in der Verwaltung und auf der Managementebene nicht selten sehr viel Papier produziert, in dem steht, wie die Welt zu sein hat: von Security-Themen über Funktionalitäten bis hin zum minutiösen Projektablauf von der Beschaffung bis zur Implementierung. Mit der Macht der Funktion würden diese Vorgaben dann durchgesetzt, nicht selten entgegen fachlichem und technologischem Sachverstand und ohne Beteiligung der späteren Anwender. „So müssen am Ende alle mit den Konsequenzen leben, sowohl die Projektverantwortlichen als auch die Beteiligten und späteren Anwender.“

Viele Projekte scheiterten deswegen. „Regeln und Vorgaben werden immer öfter zu Dogmen. Sie zu ändern, würde für den einen oder anderen einen Gesichtsverlust bedeuten. Viele Vorgesetzte in Behörden und Manager in Unternehmen sind unfähig, gegenzusteuern, sich Fehler einzugestehen oder Vorgaben an der Realität messen zu lassen oder diese zu hinterfragen“, weiß Meinecke. Agiles Projektmanagement, kreative Lösungen und spontane Optimierungen würden so nahezu unmöglich. Sie scheitern schlicht am Ego.

Es brauche eine neue Kultur, ist der Digitalexperte überzeugt: weg vom unbedingten Rechthaben, hin zur Anerkennung von Meinungs- und Richtungsänderungen. „Konsequenz wird oft mit Sturheit verwechselt. Wer seine Meinungen allzu oft ändert, gilt als wankelmütig. So wird es Menschen verwehrt, neue Einsichten und Erkenntnisse in Erfolge zu verwandeln. Es braucht hier eine flexible Fehler-, Einsichts- und Verbesserungskultur“, so Meinecke. Gerade dann, wenn externe Fachleute für die Umsetzung eines Projektes engagiert werden, hat es Sinn, deren kompetenten Blick auf die Materie und deren Perspektive von außen zu nutzen. „Berater müssen ihre Vorteile ausspielen dürfen. Unbelehrbare Egos in neuralgischen Managementfunktionen stehen dem im Wege.“

Der digitale Wandel gelinge nicht, wenn schlechte analoge Prozesse einfach digitalisiert werden. Man müsse umdenken, sich am Kunden, am Anwender und an den technologischen Prozessen orientieren, nicht an der Karriereleiter der Entscheider. Alles andere koste Zeit und Geld und produziere Verdruss, so Meinecke. „Manchmal wird es notwendig sein, im Rahmen von IT-Projekten Führungskräfte in die Schranken zu weisen oder gar auszutauschen – im Sinne der Sache und des Ziels“, lautet das Fazit des IT-Experten. Man brauche kreative Problemerkenner und -löser statt hierarchisch denkender Checklisten-Abhaker – auch in den Chefetagen.

Bild Oliver Meinecke ist IT-Projektmanager. Er gilt als einer der führenden Experten rund um die Themen Digitalisierung, IT-Intelligenz, IT-Aktualität, IT-Effizienz, Optimierung der IT-Infrastruktur und Homeoffice.

Quelle Sowacon GmbH

Dax dreht leicht ins Plus – Anleger hoffen auf Konjunkturerholung

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag leicht in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit 15.760 berechnet, was einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag entspricht.

Die größten Gewinne gab es bei den Papieren von MTU, Airbus und der Hannover Rück. Entgegen dem Trend ließen auch viele Werte nach, am stärksten Siemens Energy, Infineon und Adidas. „Getragen wird der Gesamtmarkt durch die Nachfrage nach den Aktien aus den defensiven Sektoren. Flugzeugaktien stehen am Donnerstag ebenfalls hoch im Kurs des Kaufinteresses der Investoren“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow.

Vorsichtiger seien die Marktteilnehmer dagegen bei den stark zyklischen Branchen. „Die Hoffnung auf eine Konjunkturerholung in Deutschland, nach dem absehbaren Wirtschaftstief, ist weiterhin vorhanden.“ Dadurch bekomme das derzeitige Kursniveau im Gesamtmarkt einen gewissen Reiz. „Sollte die Erholung jedoch ausbleiben, dann kann sich diese Annahme relativ schnell umkehren und zu weiteren Kursrückgängen führen“, so Lipkow.

„Es bleibt daher spannend zu sehen, wofür sich die Mehrheit der Marktteilnehmer entscheiden wird.“ Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0708 US-Dollar (-0,13 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9339 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 90,21 US-Dollar.

Das waren 39 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Erfolgreiche Finanzierungsrunde für junges Insurtech DGTAL

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Arndt Gossmann, CEO DGTAL

DGTAL erhält 3 Millionen Euro zum Ausbau seiner KI-basierten Software zur Analyse von Versicherungsportfolios von 1750 Ventures und Gossmann & Cie.

Einen Digitalisierungsschub durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Analyse und dem Management von Versicherungsportfolios: Mit diesem Geschäftsmodell überzeugt das 2021 gegründete Insurtech DGTAL in seiner einer ersten Finanzierungsrunde. Zu Mitte September 2023 steigen 1750 Ventures und Gossmann & Cie. als Ankerinvestoren bei DGTAL ein, der ersten Software-as-a-Service-Plattform in Europa für KI-gestützte Analyse von Versicherungsportfolios. Der Venture Capital Fonds der VGH Versicherungen und der Schadenversicherungs-Experte investieren gemeinsam mit zwei Family Offices insgesamt 3 Millionen Euro, um DGTAL die weitere Skalierung seiner bahnbrechenden Technologie zu ermöglichen. Weitere Gesellschafter der DGTAL sind das Schweizer Softwareunternehmen DEON und das DGTAL-Team.

Arndt Gossmann, CEO von DGTAL, sagt: „Künstliche Intelligenz wird die Prozesse und Abläufe von Versicherungen grundlegend verändern, weil sie verschiedenste Arten von unstrukturierten Daten in Schadenakten eigenständig auslesen, strukturieren, analysieren und auch automatisiert managen kann. Das ist ein Paradigmenwechsel im Schadenmanagement mit einem enormen Einsparpotenzial. Aktuell werden rund 75 Prozent der Prämien für die traditionelle Schadenregulierung aufgebraucht. Wir schätzen, dass unsere KI-gestützte Lösung branchenweit Einsparungsmöglichkeiten von mehr als 100 Milliarden Euro pro Jahr ermöglichen kann – allein in Europa.“

Der erfolgreich getestete Prototyp von DGTAL beeindruckte die Investoren mit der Fähigkeit, grundlegend neue Erkenntnisse aus sehr großen Mengen unstrukturierter Daten wie Briefe, PDFs und Gutachten zu gewinnen. Mit dem frischen Kapital wollen Gossmann und sein 12-köpfiges Team DGTAL zu einem der technologischen Wegbereiter für diesen Paradigmenwechsel ausbauen. Für 2024 hat das Insurtech bereits Aufträge mit einem Umsatz von einer Million Euro erhalten, damit will DGTAL innerhalb der kommenden zwei Jahre profitabel werden.

Andreas Zipf, Geschäftsführer bei 1750 Ventures, sieht das große Potenzial von KI bei Versicherungen: „DGTAL ist außergewöhnlich, weil es fundiertes Versicherungswissen und einen technologischen Vorsprung von zwei Jahren in der Anwendung von KI kombiniert. Dies eröffnet völlig neue Perspektiven in der neuen Ära der KI-gestützten Versicherungsgeschäfte. Und mit mehr als einer Million analysierten Schadenfällen hat die Software auch den Praxistest schon bestanden. Damit ist die DGTAL ein sehr gutes Beispiel für unsere Investitionsstrategie, herausragende Managementteams mit einer aussichtsreichen Roadmap und ehrgeizigen Wachstumszielen zu unterstützen. Wir freuen uns, dieses Engagement in einer Partnerschaft mit der Gossmann & Cie. einzugehen.“

Chlodwig Reuter, Senior Partner bei Gossmann & Cie., bestätigt: „Wir sind in der Versicherungsbranche fest verankert und wissen aus eigener Anschauung um die Bedeutung der digitalen Transformation und der KI für die Zukunft der Assekuranz. Die Investition in die DGTAL reflektiert diese Erfahrung und unseren strategischen Glauben an die sich entwickelnde Technologie.“

„Die strategische Investition der VGH Versicherungen und das finanzielle Engagement von Gossmann & Cie. sind eine erste Bestätigung für das, was unser Team aufgebaut hat. Die Zusammenarbeit mit branchenaffinen Investoren ist das Beste, was einem CEO passieren kann. Sie wissen einfach, wovon sie reden“, so Arndt Gossmann.

Bild Arndt Gossmann, CEO DGTAL

Quelle DGTAL

Sarah Montani und Michaela Litzka: Das Duo, das Kunstdisziplinen verschmilzt

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Die Malerin Michaela Litzka schafft die physischen Kunstwerke in Acryl auf Leinwand in der Kunstfabrik Wien. Credit: Michaela Litzka

Die SWISSARTEXPO öffnet ihre Tore im beeindruckenden Zürcher Hauptbahnhof und präsentiert Werke von über 100 internationalen Künstler:innen, sorgfältig kuratiert von Patricia Zenklusen. Das breite Spektrum reicht von Gemälden und Skulpturen über Fotografie bis hin zu digitaler Kunst. Inmitten dieser Vielfalt sticht ein besonderes Künstlerinnen-Duo hervor: Sarah Montani, Digitalpionierin und Bildhauerin aus Zürich, und Michaela Litzka, eine renommierte Malerin aus Österreich.

In einer Co-Kreation haben sie ein einzigartiges Kunstwerk in AR (Augmented Reality) geschaffen und in wilder Natur photographiert. Die Live-AR-Fotos sind beeindruckend. Ein besonderes Highlight: Besucher:innen können die digitale Skulptur kostenfrei mitnehmen und so Teil dieser revolutionären Kunstbewegung werden.

Beginnend mit einem Gemälde von Michaela Litzka, das von Sarah Montani in eine virtuelle Skulptur transformiert wurde, nahm dieses Kunstwerk eine digitale Reise in erweiterter Realität (Augmented Reality) rund um den Globus. Die daraus resultierenden Videoinstallationen und Fotos dokumentieren eindrucksvoll, wie die Skulptur mit der physischen Welt interagiert und dabei neue Realitäten schafft. Als Highlight dürften die Aufnahmen der Skulptur in der Schweizer Berglandschaft und in der wilden Natur auf Island gelten. Dieses neuartige Kunstwerk führt uns in die Welt der Live-AR-Fotografie ein, die als aufstrebende Kunstform gelten könnte. Das Kunstwerk wurde in Handarbeit und ohne den Einsatz von künstlicher Intelligenz erschaffen.

Die Vernissage findet am Samstag, 9. September 2023, von 18.30 bis 23 Uhr statt und ist öffentlich.

Die Skulptur und das Bild reisen anschliessend nach Venedig, zur Arte Venezia in der Scuola Grande San Teodoro, San Marco – Campo San Salvador. Die Ausstellung dauert vom 16. – 24. September, Vernissage am 16. September 2023 und wird von Mauro Giampieri kuratiert.

Informationen Künstlerinnen-Duo

Informationen Künstlerinnen

Instagram

Sarah Montani @sarahmontani

Michaela Litzka @michaelalitzka

Informationen Swissartexpo https://www.swissartexpo.com

Öffnungszeiten

Donnerstag, 7. September 2023, 9-21 Uhr

Freitag, 8. September 2023, 9-21 Uhr

Samstag, 9. September 2023, 9-18 Uhr – anschließend Vernissage 18.30-23 Uhr

Sonntag, 10. September 2023, 9-19 Uhr

Bild Die Malerin Michaela Litzka schafft die physischen Kunstwerke in Acryl auf Leinwand in der Kunstfabrik Wien. Credit: Michaela Litzka

Quelle Akira Naoki, Art Curator- ARt+ Magazine- Editions W.

Goldener Herbst in Kärnten

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KOLLERs Hotel

Im KOLLERs schwimmt man auch im Herbst noch im warmen, glasklaren Millstätter See und wiegt sich am Relax-Schiff in der Sonne.

Das Hotel KOLLERs gilt als eines der schönsten Wellnesshotels direkt am Millstätter See. Die Kombination aus exklusiver Wellness, aus einem mediterran anmutenden Flair und einer traumhaften Landschaft zwischen den Bergen und dem See begleitet Gäste des KOLLERs durch ihre Genusszeit. Der weitläufige Naturgarten am Seeufer ist idyllisch schön. Liegewiesen und Sonnendecks, Kuschelnischen und Ruheplätzchen laden ein, sich dem süßen Nichts-Tun hinzugeben. Einem Sprung in den See steht auch im Herbst nichts im Wege. Das beheizte Seebad für Hotelgäste macht es möglich, jederzeit in das glasklare Wasser einzutauchen. Eine 130 m² große Fläche des Sees wird ganzjährig mit Energie aus ressourcenschonenden, erneuerbaren Energiequellen auf 28 Grad erwärmt. Der Sommerausklang könnte nicht schöner sein.

Wenn spätnachmittags das hoteleigene Motorboot dem Sonnenuntergang entgegen saust (die Flasche Champagner ist natürlich mit an Bord) oder zwei seelenruhig mit dem Segelboot über den See gleiten (der Steuermann hat den Picknickkorb mit dabei), dann ist der Moment einfach nur perfekt. Der „POTO“ ist das aufwändig restaurierte Oldtimer-Schiff der KOLLERs. Damit unternehmen Hotelgäste exklusive Ausfahrten oder verbringen erinnerungswürde Stunden zu zweit auf „hoher See“. Sonnenanbeter verlegen die See-Wellness auf das Sonnendeck des Relax-Schiffs „MS KOLLERs Swan“ und wiegen sich in Ruhe und Stille in der milden Herbstsonne.

Herbstferien voll aktiver Lebenslust stehen alle Möglichkeiten offen. Beim Wandern, Biken und Golfen dreht das Outdoor-Erlebnis am Millstätter See eine Ehrenrunde. Mit dabei auf allen Wegen sind das prächtige Farbenspiel der Natur, klare Luft, die angenehme Wärme des Spätsommers und das unvergleichliche Feeling des Lebens am See. Heute im Liegestuhl träumen, morgen in die Berge zum Wandern und Biken: Das Hotel KOLLERs eröffnet die gesamte Palette herbstlichen Naturgenusses. Über 500 Kilometer markierte Wanderwege laden zum Spazieren und Wandern. Buchtenwanderungen oder eine Klangwanderung zwischen dem Plätschern des Gebirgsbachs, Vogelgezwitscher und dem Rauschen des Waldes berühren die Sinne. Ein 28 Kilometer langer Radweg führt vom Hotel KOLLERs durch eine reizvolle Landschaft am Seeufer.

Für Mountainbiker gibt es attraktive Routen, die Biker bis auf 2.000 Meter Höhe bringen. Das KOLLERs ist ein Golfgründerhotel und Gesellschafter des Golfclubs Millstätter See (18-Loch). Am sonnigen Hochplateau zwischen Seeboden und Millstatt schlagen die Golfer ab und genießen einen wunderschönen Blick auf den See und die umliegende Bergwelt, bei klarer Sicht bis zum 3.798 Meter hohen Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Toptermin: KOLLERs Golf Trophy am 30. September 2023 mit tollem Rahmenprogramm.

Weil der Ausblick auf den See im KOLLERs so magisch ist und die Herbstsonne die schönsten Sonnenuntergänge bringt, haben alle Zimmer Balkon oder Terrasse. Das unumstrittene Highlight ist wohl die Bootshaus-Suite direkt am Ufer – mit offenem Kamin und Seepanorama, mit maritimen Details und einer unvergleichlichen Atmosphäre.

Das Küchenteam versüßt entspannte Herbsttage am See mit einer Genussreise. Vom großartigen Frühstücksbuffet über die Nachmittagsjause bis zum Sechs-Gänge-Gourmetmenü am Abend steckt ein Urlaubstag im KOLLERs voll kulinarischer Überraschungen. Noch einmal den Sommer hochleben lassen mit einem köstlichen Eis vom Eiswagen: Andenbrombeere, Rote Rüben, Gurke-Limette, Hagebutte-Orange oder Kerbel-Prosecco-Zitrone, der Küchenchef zeigt sich kreativ. Oder ein Sundowner an der Seebar, an milden Tagen ein Dinner auf der Terrasse bei Kerzenschein, … Die vielen langjährigen Stammgäste des KOLLERs sind wohl der beste „Beweis“, dass dieses Hideaway ein besonderes Genuss-Plätzchen am See ist.

KOLLERs Wanderpauschale (23.09.–06.10.23)
Leistungen: 7 Nächte mit KOLLERs Gourmet-Halbpension, 3 geführte Wanderungen inklusive Transfers, Einkehr in KOLLERs Alm-Chalet, Schnapsverkostung bei der Schnapsbrennerin, Motorboot-Rundfahrt auf dem idyllischen, ruhigen Millstätter See, Entspannung in KOLLERs SPA, Badeerlebnis im beheizten See, Relaxen im Schiff MS KOLLERs Swan, alle KOLLERs Inklusivleistungen – Preis p. P.: ab 850 Euro

KOLLERs Golf Trophy (26.09.–02.10.23) – 7 Nächte

Leistungen: 7 Nächte mit KOLLERs Gourmet-Halbpension, Get Together, 4 x Greenfee für die Golfanlage Millstätter See, Schiffsrundfahrt mit der MS KOLLERS Swan, Nenngeld für die KOLLERs Trophy am 30.09., 8-gängiges Gala-Dinner, Siegerehrung, KOLLERs SPA, Badeerlebnis im beheizten See, Relaxen im Schiff MS KOLLERs Swan, alle KOLLERs Inklusivleistungen – Preis p. P.: ab 1.150 Euro

KOLLERs Golf Trophy (27.09.–02.10.23) – 4 Nächte
Leistungen: 7 Nächte mit KOLLERs Gourmet-Halbpension, Get Together, 4 x Greenfee für die Golfanlage Millstätter See, Schiffsrundfahrt mit der MS KOLLERS Swan, Nenngeld für die KOLLERs Trophy am 30.09., 8-gängiges Gala-Dinner, Siegerehrung, KOLLERs SPA, Badeerlebnis im beheizten See, Relaxen im Schiff MS KOLLERs Swan, alle KOLLERs Inklusivleistungen – Preis p. P.: ab 680 Euro

Bild KOLLERs Hotel

Quelle © mk Salzburg

Trotz Krise positive Stimmung unter Privatinvestoren — Diese Produkte sind die Anlagefavoriten

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dirk littig

Von ETFs über Kryptowährung bis hin zu den klassischen Aktien – die Bandbreite an Finanz- und Anlageprodukten ist so vielfältig wie noch nie. Doch welche Produkte sind bei Anlegern derzeit am beliebtesten und welche Gründe sind ausschlaggebend, wenn sie ihr Geld investieren? Diesen und weiteren Fragen zu den Themen Anlage und Investment ist der digitale Finanzierungsanbieter CONDA mit seiner aktuellen „Investor Survey“ im DACH-Raum nachgegangen.

Die Inflation, steigende Zinsen und eine angespannte geopolitische Lage sind nur einige der Faktoren, welche die Finanzwelt derzeit beschäftigen. Viele stellen sich derzeit die Frage, wo man sein Geld am besten anlegt, um drohende Verluste zu vermeiden. Immerhin gibt es heutzutage eine noch nie dagewesene Auswahl an Anlageprodukten, die höhere Renditen erwarten lassen als das Geld lediglich am Sparbuch zu parken, wo es aktuell an Wert verliert. Um herauszufinden, welche Produkte derzeit am beliebtesten sind und welche Gründe für – oder auch gegen – das Investieren sprechen, hat CONDA im Zuge der „Investor Survey“ insgesamt 1.115 Personen befragt.

Optimismus trotz wirtschaftlicher Turbulenzen

Trotz oder sogar wegen der derzeit schwierigen globalen wirtschaftlichen Lage geht aus der Umfrage hervor, dass die Stimmung in Bezug auf Investments im Allgemeinen sehr positiv ist. Denn Investitionen, insbesondere in Aktien oder Anleihen, bieten oft höhere Renditen, die den durch die Inflation verursachten Wertverlust ausgleichen können. Zudem kann ein diversifiziertes Portfolio nicht nur vor Wertverlusten schützen, sondern auch von Wachstumschancen profitieren. So ist die absolute Mehrheit der Survey-Teilnehmer Investitionen gegenüber positiv gestimmt (89%). Die Hauptmotivation hierfür ist eindeutig: Anleger wollen ihr Geld langfristig vermehren (84%). Daneben sind der Befragung zufolge die finanzielle Sicherheit (56%), das Unterstützen von Unternehmen (52%) und ein finanzielles Polster für den Ruhestand (51%) weitere wichtige Gründe, die für Kapitalanlagen sprechen. Wichtige Nebenziele sind für die Teilnehmer des Panels auch Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Klimaschutz, CO2-Reduktion, die Förderung guter Ideen und Startups sowie Diversifizierung und Anlagemix.

Die Investitions-Hits und -Misses des Jahres

Knapp 71 Prozent der Befragten haben in den letzten zwölf Monaten in Crowdinvesting-Kampagnen investiert. Hier sind vor allem die Branchen Umwelt, Gesundheit und Ernährung für Investoren interessant. Darüber hinaus zählen Aktien (58%) und ETFs (41%) zu den gefragtesten Finanzprodukten. Dirk Littig, Geschäftsführer von CONDA, sieht in diesen Anlageformen einige Vorteile: „Während Crowdinvesting einem die Möglichkeit gibt, direkt in Start-ups oder kleinere Unternehmen zu investieren und so an ihrer Entwicklung teilzuhaben, bieten Aktienanlagen Anlegern eine Beteiligung an etablierten Unternehmen und damit die Chance auf Dividenden und Kursgewinne. ETFs, die eine breite Palette von Aktien abbilden, sind bei Investoren aufgrund ihrer Diversifikation und niedrigeren Gebühren sehr gefragt.“ Am wenigsten beliebt bei den Investoren zeigen sich hingegen die Anlageklassen Rohstoffe, Immobilien und NFTs. Dies hat laut Littig mehrere Gründe: „Rohstoffe sind aufgrund ihrer Volatilität und Zyklizität in Verruf geraten. Am Immobilienmarkt dominieren im Moment Sorgen um Überbewertung und strengere Kreditvergaberegeln. Und nicht zuletzt stehen NFTs, trotz ihres anfänglichen Hypes, vor technologischen und rechtlichen Unsicherheiten, die einige Investoren abschrecken.“

Das Investment-Parkett meiden derzeit nur wenige

Die große Mehrheit der Umfrageteilnehmer waren Personen, die in den letzten 12 Monaten in Finanzprodukte investiert haben. Lediglich eine Minderheit von 5 Prozent hat sich in den letzten 12 Monat gegen das Investieren entschieden. Die Gründe dafür liegen vorwiegend am Geldmangel (67%), an der Ungewissheit über die langfristige finanzielle Stabilität (40%) und den Sorgen über aktuelle/zukünftige Krisen (27%). Risikoaversion (13%) und Mangel an ausreichenden Kenntnissen (13%) spielen offenbar untergeordnete Rollen. „Wir freuen uns, dass der Großteil der Befragten weiterhin an Investments Interesse zeigt und der Fokus auf ‚modernen‘ Anlageformen wie Crowdinvesting oder ETFs liegt. Diese erlauben es, bestimmte Unternehmen und Themen gezielt zu unterstützen und gleichzeitig eine attraktive Rendite zu realisieren“, sagt Littig abschließend.

Bild Dirk Littig_(c)CONDA 2

Quelle YIELD COMMUNICATIONS GMBH

Arbeitgeber der Zukunft

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rofu

ROFU Kinderland erhält 5-Sterne-Auszeichnung

Das DIND (Deutsches Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung) hat dem führenden Spielwarenfilialisten ROFU Kinderland am 06.09.2023 die begehrte Auszeichnung „Arbeitgeber der Zukunft“ verliehen. Damit zählt ROFU zu jenen Unternehmen, denen der digitale Wandel gelungen ist und das den strengen Prüfkriterien durch das renommierte Marktforschungsinstitut standhielt.

Auszeichnung mit Signalwirkung

Unternehmen jeder Größe können am Wettbewerb teilnehmen. Das Prüfverfahren setzt sich aus zwei Stufen zusammen: Ein Teil besteht darin, einen Fragebogen auszufüllen und beim DIND einzureichen. Anschließend führen die Mitarbeiter des Instituts noch einen unabhängigen Außencheck durch. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der digitalen Performance, der Außenwahrnehmung des Unternehmens sowie Angeboten für potentielle Bewerber im Netz. Nach eingehender Prüfung durch das DIND konnte der Spielwarenfilialist die Expertenjury überzeugen. „Da wir uns stets um einen guten Umgang mit unseren Mitarbeitern und eine hohe digitale Präsenz bemühen, waren wir sehr erfreut über die Entscheidung des DIND, eines der Unternehmen zu sein, das diese Auszeichnung erhält,“ sagt Michael Edl, Geschäftsführer von ROFU Kinderland. Der Spielwarenfilialist darf nun offiziell den Titel „Arbeitgeber der Zukunft“ tragen und hofft damit, eine besondere Signalwirkung auf potentielle Fachkräfte auszuüben.

Bild ROFU investiert in die Nachwuchskräfte der Zukunft u.a. mit Weiterbildungen im Bereich eCommerce Quelle ROFU

Quelle blattertPR GbR

Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Industriestrompreis

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Strommast (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine knappe Mehrheit der Deutschen (51 Prozent) ist gegen die Einführung eines Industriestrompreises, bei dem der Staat mithilfe von Steuergeldern einen Teil der Stromkosten für energieintensive Unternehmen übernehmen würde. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Der größte Anteil von 31 Prozent ist demnach der Meinung, dass der Staat das Geld stattdessen in erneuerbare Energien investieren sollte, damit die Marktpreise langfristig sinken. Jeder Fünfte (20 Prozent) lehnt eine staatliche Förderung der Stromkosten von Unternehmen grundsätzlich ab. 36 Prozent der Befragten würden unterdessen die Einführung eines Industriestrompreises begrüßen; allerdings spricht sich unter den Befürwortern der Großteil (23 Prozent) für eine Förderung aller Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, Branche und regionalen oder internationalen Ausrichtung aus. Lediglich 13 Prozent unterstützen den Vorschlag von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), wonach sich die Förderung auf energieintensive Unternehmen beschränken würde, die im internationalen Wettbewerb stehen.

Am kritischsten wird der Industriestrompreis von der Wählerschaft der Grünen gesehen: 61 Prozent der Anhänger der Partei lehnen diesen ab, ein Großteil davon (48 Prozent) bevorzugt eine alternative Investition der staatlichen Gelder in erneuerbare Energien. Weitere 13 Prozent lehnen eine staatliche Förderung der Stromkosten von Unternehmen vollständig ab. Auch die Anhängerschaft der Linkspartei spricht sich mit 58 Prozent mehrheitlich gegen die Einführung eines Industriestrompreises aus: Ein Drittel der Linken-Wähler (35 Prozent) ist der Meinung, dass das Geld stattdessen in erneuerbare Energien investiert werden sollte, 23 Prozent sprechen sich komplett gegen eine staatliche Förderung aus. Anders sieht es bei den Sympathisanten der AfD aus, die sich mit 53 Prozent zwar ebenfalls mehrheitlich gegen die Einführung des Industriestrompreises aussprechen, allerdings im Gegensatz zu Grünen- und Linken-Wählern nur zu 17 Prozent der Meinung sind, dass das Geld alternativ in erneuerbare Energien investiert werden sollte.

Mehr als jeder dritte AfD-Anhänger (36 Prozent) ist der Ansicht, dass grundsätzlich kein staatliches Geld für die Förderung der Stromkosten von Unternehmen verwendet werden sollte. Nur eine Minderheit der Grünen- (29 Prozent), Linken- (30 Prozent) und AfD-Wähler (39 Prozent) spricht sich für die Einführung eines Industriestrompreises aus. Besser kommt die vorgeschlagene Maßnahme bei der Wählerschaft von FDP, SPD und Union an, die sich zu 49 (FDP), 45 (SPD) und 44 (CDU/CSU) Prozent für diesen Vorschlag aussprechen. Die FDP ist dabei die einzige Partei, bei welcher der Anteil der Befürworter größer ist als der Anteil derjenigen, die den Industriestrompreis ablehnen (45 Prozent).

Bei SPD- (47 Prozent) und Unionswählern (46 Prozent) ist die Ablehnung jeweils etwas größer als die Zustimmung. Unter den Befragten, die die Einführung eines Industriestrompreises unterstützen, ist sowohl bei der SPD als auch bei der Union ein Großteil dafür, dass alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, Branche und regionalen oder internationalen Ausrichtung gefördert werden sollten. Nur 16 Prozent der SPD- und Unionsanhänger sprechen sich für eine Förderung aus, die sich auf große energieintensive Unternehmen beschränkt, die im internationalen Wettbewerb stehen. Bei der Wählerschaft der FDP (27 Prozent) kommt die von Habeck vorgeschlagene Option deutlich besser an.

Jeder fünfte FDP-Unterstützer (22 Prozent) präferiert eine staatliche Förderung aller Unternehmen ohne Einschränkungen.


Foto: Strommast (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

PGIM Real Estate ernennt neue Co-CEOs

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PGIM Real Estate
Foto von Raimondo Amabile (Quelle: PGIM Real Estate)

PGIM Real Estate hat Cathy Marcus und Raimondo Amabile als Co-Chief Executive Officers mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 ernannt. Marcus und Amabile werden das Unternehmen gemeinsam leiten und damit ihre bestehenden globalen und regionalen Funktionen erweitern, nachdem sie bereits seit mehr als einem Jahrzehnt zusammenarbeiten.

PGIM Real Estate
Foto von Cathy Marcus (Quelle: PGIM Real Estate)

Cathy Marcus bleibt Global Chief Operating Officer und auch Raimondo Amabile behält seine Funktion als Global Chief Investment Officer bei.

Außerdem gibt es folgende Beförderungen zum 1. Oktober 2023:

  • Soultana Reigle, derzeit Senior Portfoliomanagerin für US Equity Value Add-Strategien, wurde zur Head of US Equity befördert und folgt damit Cathy Marcus in dieser Funktion nach.
  • Sebastiano Ferrante, derzeitDeputy Head of Europe, wurde zum Head of Europe ernannt.
  • Enrique Lavin, derzeit Deputy Head of Latin America, wurde zum Head of Latin America ernannt.
  • Christina Hill wird in der neu geschaffenen Funktion als Global Head of Asset Management and Sustainability ihre bisherigen Aufgaben im Asset Management und im globalen ESG-Bereich erweitern.

 

Soultana Reigle und Sebastiano Ferrante werden diese Führungsaufgaben zusätzlich zu ihren bisherigen Verantwortlichkeiten im Portfoliomanagement der jeweiligen Region übernehmen.

Bryan McDonnell wird seine Rolle als Head of US Debt & Agriculture und als Chair of Global Debt beibehalten, und Benett Theseira wird seine Tätigkeit als Head of Asia Pacific weiter fortführen.

Die Änderungen ergeben sich aus der Formierung von PGIM Private Alternatives unter der Leitung von Eric Adler, dem derzeitigen President und CEO von PGIM Real Estate. In dieser Funktion wird Adler die Marke PGIM als führenden Private Alternatives-Manager mit 310,9 Mrd. US-Dollar Assets under Management/Assets under Administration weiterentwickeln. Diese Strategien werden verwaltet von PGIM Real Estate (Immobilien und Agrarwirtschaft), PGIM Private Capital (Private Credit, Infrastructure Debt) und Montana Capital Partners (Private Equity-Sekundärmarkt).

Eric Adler kommentiert: „Cathy und Raimondo sind gut positioniert, um PGIM Real Estate zu leiten, da sie in den letzten Jahren ihre globalen und regionalen Verantwortlichkeiten durch eine Reihe von Führungspositionen erweitert haben und während ihrer über ein Jahrzehnt währenden Zusammenarbeit die strategischen Initiativen von PGIM Real Estate weltweit vorangetrieben haben.

Das Erzielen starker langfristiger Renditen und die Gewährleistung exzellenter Dienstleistungen für unsere Kunden basieren auf unserer erfolgreichen Talentförderung und unserer fundierten Nachfolgeplanung. Das neue Führungsteam zeichnet sich durch eine umfassende Expertise im Immobilien-Investmentmanagement aus. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in meiner erweiterten Rolle.“

PGIM Real Estate ernennt neue Co-CEOs

Fotos von Cathy Marcus und Raimondo Amabile (Quelle für beide: PGIM Real Estate)

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Mexikanische Zementindustrie wird grün

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Kishida Mexiko Franklin Templeton Luftfahrt Zementindustrie LED
Foto von Dina Ting (Quelle: Franklin Templeton)

Ein aktueller Marktkommentar von Dina Ting, Head of Global Index Portfolio Management bei Franklin Templeton:

Der mexikanische Aktienmarkt hat sich in diesem Jahr bislang solide entwickelt, wobei „grüne“ Initiativen in der Zementindustrie eine Rolle spielten. Dina Ting, Head of Global Index Portfolio Management bei Franklin Templeton, befasst sich mit einigen interessanten Faktoren hinter den stärksten Branchen und Sektoren des Marktes und mit den Gründen, warum sich ein genauerer Blick lohnen könnte.

Der inländische mexikanische Aktienmarkt entwickelt sich bislang solide. Seit Jahresbeginn legte der FTSE Mexico Index um mehr als 27 % zu und übertraf den Zuwachs des S&P 500 Index von rund 12,5 %. Das nachpandemische Narrativ der alternativen Lieferketten, das zum Trend des „Nearshoring“ führte, beherrscht bereits die Schlagzeilen. Doch welche führenden Sektoren lohnen in diesem resilienten Markt einer genaueren Betrachtung?

Neben dem Bereich der Basiskonsumgüter kamen dem mexikanischen Markt seit Jahresanfang am meisten Aktien aus dem Grundstoffsektor zugute. Nach unserer Auffassung könnte dies zumindest teilweise dem neuen nationalen Erneuerbaren-Ziel des Landes geschuldet sein, das sich in der Zukunft durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, weitere ausländische Direktinvestitionen, eine höhere Energiesicherheit und eine bessere Luftqualität positiv auswirken könnte. Das Land erntete im November auf der Klimakonferenz COP27 der Vereinten Nationen viel Lob, als es sein Ziel für die bedingungslose Verringerung der Treibhausgasemissionen auf 30 % unterhalb des üblichen Niveaus für 2030 verschärfte (gegenüber dem vorherigen Ziel von 22 %).

John Kerry, der Sondergesandte des US-Präsidenten für das Klima, versprach, die enge Zusammenarbeit fortzusetzen, um Mexiko bei der Erreichung seiner ehrgeizigen neuen Ziele zu unterstützen. Hierzu gehören auch Bemühungen der USA, finanzielle Unterstützung zu mobilisieren, sowie gemeinsame Bemühungen, Investitionen in neue mexikanische Projekte für den Ausbau und die Übertragung erneuerbarer Energie zu beschleunigen und zu fördern. Mexikos vorläufiger Investitionsplan beinhaltet bis zu 48 Milliarden USD an damit verbundenen Investitionen.

Natürlich gibt es in Mexiko auch Herausforderungen. Es ist weiterhin einer der beiden größten Treibhausgas-Emittenten Lateinamerikas (neben Brasilien), und die Maßnahmen von Präsident Andrés Manuel López Obrador (AMLO) ernten bisweilen Kritik, weil sie das Anlegervertrauen erschüttern. AMLO wird vorgeworfen, er bremse einige Maßnahmen im Bereich der sauberen Energie, er versuche, den Zugriff der Regierung auf die Wirtschaft zu vergrößern, und er erschwere das Wählen und verringere hierdurch das Vertrauen in Wahlen. AMLO ist jedoch auf der Zielgeraden seiner Amtszeit, die im September 2024 endet. Die Präsidentschaftswahlen sind für Juli 2024 terminiert. Auch wenn die regierende Partei bei den bisherigen Wahlen gut abschnitt, ist ihr Sieg keine ausgemachte Sache.

Innovationen in der Zementindustrie

Einige Baustoffhersteller gehen bei der Erprobung verschiedener Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung für die Zementindustrie weltweit voran, und die Europäische Union und das US-Energieministerium unterstützen die Projekte finanziell. Im energieintensiven Zementsektor führen sie auch Innovationen ein, um Sonnenenergie und aus Abfall und Abwasser gewonnene alternative Kraftstoffe in der Fertigung zu nutzen. Es gibt Pläne, Kohlenstoffdioxid (CO2) aus Spanien in nachhaltigere Kraftstoffe wie z. B. grünes Methanol für die Transportbranche umzuwandeln. Neben neuen Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung könnten die Bemühungen um grünen Kraftstoff eine besser skalierbare Methode zur Dekarbonisierung der Lieferketten darstellen.

Noch mehr als der Flugverkehr ist die Zementherstellung eine bedeutende Quelle der weltweiten Treibhausgasemissionen. Hier ein einprägsames Beispiel: Wäre der Zementsektor ein Land, wäre er der drittgrößte Treibhausgasemittent weltweit. China hat hier als weltgrößter Emittent mit einem Beitrag von rund 31 % zu den weltweiten Emissionen den unliebsamen Spitzenplatz inne. Die USA folgen mit knapp 14 %, und obwohl die Transportarten mit fossiler Verbrennung mit die größten Anteile an den Emissionen stellen, beläuft sich der Beitrag der Luftfahrtbranche auf weniger als 3 %. Die globale Zementherstellung hat jedoch einen Anteil von rund 8 % an den weltweiten Treibhausgasemissionen.

Die gute Nachricht lautet, dass die größten Zementhersteller der Welt, einschließlich Cemex aus Mexiko, mittlerweile eine robuste Pipeline von insgesamt 37 Projekten für die Kohlenstoffabscheidung haben, gegenüber lediglich zwei im Jahr 2019.

Chancen und Herausforderungen

Auch wenn Mexiko einer der größten Ölproduzenten der westlichen Hemisphäre ist, ist das Land bei weitem keine rohstoffabhängige Volkswirtschaft. Es verfügt über einen der am besten entwickelten Fertigungssektoren der Region, bekennt sich fest zum Freihandel und genießt, wie bereits dargelegt, beim Nearshoring Vorteile aufgrund seiner Nähe zu den USA.

Viele globale Handelspartner steigern die ausländischen Direktinvestitionen in Mexiko

Stand: 1. Quartal 2023

Zementindustrie

Quellen: Secretaria de Economia, Bloomberg, Stand: 22. Mai 2023.

*Näherungswerte basieren auf den verfügbaren Daten.
Ein deutliches Signal für das aktuelle Nearshoring der Unternehmen sind die gestiegenen ausländischen Direktinvestitionen in Mexiko im ersten Quartal des Jahres. Sie legten von den normalen im Vorjahreszeitraum verzeichneten Kapitalströmen um 48 % zu. Laut den Ende Mai veröffentlichten Daten des mexikanischen Wirtschaftsministeriums schwollen die Investitionen von Januar bis März 2023 auf 18,6 Milliarden USD an.

Auch der internationale Tourismus legte in Mexiko, wo viele gut ausgebildete junge Menschen leben, im März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 8 % zu. Darüber hinaus könnte auch die zunehmende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen Mexiko zu einem Magneten für mehr grüne Investitionen machen. Tesla beispielsweise verkündete kürzlich Pläne für eine neue Autofabrik südlich der Grenze. Die weitere Expansion könnte dazu beitragen, Mexiko zu einem zentralen Akteur bei der Entwicklung von Lithium- und Lithium-Ionen-Batterien zu machen und neue Bergbauprojekte in Angriff zu nehmen.

Anleger, die ein gezieltes Engagement in einer Vielzahl mexikanischer Unternehmen anstreben, unter anderem in den wichtigen Segmenten Grundstoffe und Automobile, können über länderspezifische börsengehandelte Fonds (ETFs) flexibel und kostengünstig in die Aktien des Landes investieren.

Mexikanische Zementindustrie wird grün

Foto von Dina Ting (Quelle: Franklin Templeton)

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