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Deutsche räumen am ehesten Söder Siegchancen als Kanzlerkandidat ein

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Markus Söder (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Knapp jeder Dritte hält Markus Söder (CSU) für den aussichtsreichsten Kanzlerkandidaten der Union. Das geht aus einer Umfrage von Insa für die „Bild“ hervor.

Demnach können oder wollen 34 Prozent der Befragten zu den Erfolgsaussichten der Union mit den unterschiedlichen Kanzlerkandidaten keine Einschätzung abgeben. Darüber hinaus räumen die Befragten am ehesten Söder (29 Prozent) die meisten Siegchancen ein, gefolgt von Hendrik Wüst (CDU, 18 Prozent), Friedrich Merz (CDU, 13 Prozent) und schlussendlich Carsten Linnemann (CDU, sieben Prozent). Wähler der Union selbst geben hier relativ-mehrheitlich Söder an (39 Prozent). Auch bei FDP-Wählern (38 Prozent) überwiegt diese Antwort relativ-mehrheitlich.

Wähler der SPD sind gespalten zwischen Söder (28 Prozent), Wüst (27 Prozent) und der Antwortoption „weiß nicht/keine Angabe“ (25 Prozent). AfD- (42 Prozent) sowie Linke-Wähler (43 Prozent) nennen letztere Antwortoption jeweils relativ-mehrheitlich. Wähler der Grünen geben relativ-mehrheitlich und damit deutlich am häufigsten Wüst an (38 Prozent). Die Umfrage wurde online mit 1.001 Teilnehmern zwischen dem 11. und 14. August durchgeführt.


Foto: Markus Söder (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Nahles fordert Abschaffung der "unseligen Frühverrentungspraxis"

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Senioren in einer Fußgängerzone (Archiv), über dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – BA-Chefin Andrea Nahles fordert die Abschaffung der Frühverrentungsprogramme für ältere Beschäftigte in deutschen Unternehmen. „Es ist höchste Zeit, dass die Unternehmen, die so vorgehen, verstehen, dass die demografische Entwicklung auch sie betrifft, durch die Coronakrise scheint die unselige Frühverrentungspraxis wieder zugenommen zu haben“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

„Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sind Frühverrentungsprogramme kontraproduktiv, gerade die erfahrenen Fachkräfte brauchen wir doch so lange wie möglich im Arbeitsmarkt“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. Vor allem große Unternehmen, darunter viele Dax-Konzerne, verabschieden ihre Beschäftigten oft frühzeitig, viele Altersteilzeit-Programme beginnen bei 60 Jahren oder sogar noch früher. Die Beschäftigungsquoten Älterer seien zwar seit 2015 spürbar gestiegen, aber es stecke bei Älteren noch ein „erhebliches Arbeitskräftepotenzial“ gegen den Fachkräftemangel. „Die Beschäftigungsquote bei den 60-jährigen Männern ist seit 2015 von 55 auf 63,5 Prozent gestiegen, bei den 63-Jährigen hat sie sich von 25 auf 50 Prozent verdoppelt. Bei Frauen ist der Trend ähnlich: 1,3 Millionen Menschen arbeiten auch über das Rentenalter hinaus, eine Million davon in Minijobs, 300.000 sozialversicherungspflichtig“, so Nahles.

Befragungen hätten gezeigt, dass rund 90 Prozent von ihnen in ihrem bisherigen Betrieb weiterarbeiten. „Hier sehe ich ein erhebliches Arbeitskräftepotenzial: Wenn mehr Arbeitgeber im individuellen Gespräch mit ihren älteren Mitarbeitern klären würden, wie sie weiterbeschäftigt werden könnten, würden sicher noch mehr ältere Arbeitnehmer im Job bleiben als bisher“, sagte sie.


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Neue Regeln beim Deutschlandticket: Pro Bahn nicht überrascht

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Deutschlandticket (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts neuer Einschränkungen für Deutschlandticket-Inhaber hat der Fahrgastverband Pro Bahn mehr Züge und bessere Informationen für Fahrgäste gefordert. Der Ehrenvorsitzende des Verbandes, Karl-Peter Naumann, sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Das Problem ist, dass man durch das Deutschlandticket eine Vergünstigung geschaffen hat, ohne die Kapazitäten zu erhöhen.“

Ab diesem Dienstag werden Deutschlandticket-Reisenden aus einem verspäteten Regionalzug keine Zugtickets für höherwertige Angebote wie IC und ICE mehr erstattet. Angesichts der knappen Kapazitäten bei diesen schnelleren Zügen schaffe es „das System gar nicht, noch 500 Leute aus dem Regionalzug mit aufzunehmen“, sagte Naumann. Er sprach sich für mehr Informationen und Unterstützung für Reisende aus. „Wichtiger ist, dass die Leute in einer halbwegs erträglichen Form an ihr Ziel kommen können und man ihnen dabei weiterhilft.“

Viel zu häufig würden Menschen allerdings keine Information darüber erhalten, wie sie ihre Reise fortsetzen könnten, kritisierte Naumann.


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Apotheker empfehlen vorerst keine Auffrischungsimpfung gegen Corona

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Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Apothekerverband Nordrhein rät, mit einer Corona-Auffrischungsimpfung zu warten. „Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt für die Impfkampagne im Herbst Impfungen mit der aktuellen XXB-Variante. Wir rechnen in den nächsten Wochen mit der Zulassung dieser neuen Impfstoffe. Bis dahin sollte man mit der Booster-Impfung warten“, sagte Verbandschef Thomas Preis der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

XXB ist eine Sublinie von Omikron. Der Verband geht von mehreren Anbietern aus: „Drei Hersteller werden sie wahrscheinlich anbieten und sofort nach Zulassungserteilung ausliefern können. Neben den mRNA-Impfstoffen von Biontech-Pfizer und Moderna könnte diesen Herbst auch ein XBB.1.5-Impfstoff auf Proteinbasis von Novavax zur Verfügung stehen“, so Thomas Preis. Zugleich betonter er: „Besonders gefährdete Personengruppen sollten sich im Herbst gegen Corona impfen lassen. Der Schutz der Auffrischimpfung ist in den ersten Monaten nach der Impfung am höchsten und hält etwa zwölf Monate. Deshalb ist der Herbst die richtige Jahreszeit für eine Corona-Impfung.“ Der Verbands-Chef erwartet keine Engpässe: „Wir gehen davon aus, dass ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Ebenso sieht es bei den Grippeimpfungen aus.“


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BA-Chefin Nahles fordert Rücknahme der Kürzung für Langzeit-Hartzer

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Andrea Nahles (Archiv), über dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – BA-Chefin Andrea Nahles hat an die Ampel-Parteien appelliert, die geplanten Kürzungen bei der Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser im Bundeshaushalt 2024 noch zu stoppen. „Wir hoffen darauf, dass die Abgeordneten bei den Beratungen zum Bundeshaushalt im Herbst dafür sorgen, dass die Kürzungen für 2024 wieder zurückgenommen werden“, sagte Nahles der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Bleibe es bei der Kürzung von 700 Millionen Euro, „können wir Bürgergeld-Bezieher zum Beispiel nur eingeschränkt mit Weiterbildungsprämien von 150 Euro im Monat fördern. Auch Coachings, die dabei unterstützen eine Arbeit aufzunehmen und die sich als sehr wirksam erwiesen haben, können wir dann nur begrenzt einsetzen“, sagte Nahles. „Wenn ich die Menschen aus dem Bürgergeld-Bezug aber nicht herausbringe, ist das für den Staat langfristig viel teurer.“, warnte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. Neben der Kürzung der Mittel müsse die BA auch die Tarifsteigerung im öffentlichen Dienst verkraften, die im Bereich des Bürgergeldes zusätzlich 300 Millionen Euro kosten werde. Erschwert werde die Aufgabe der Bundesagentur zudem noch dadurch, dass von 2025 an die Arbeitsagenturen und nicht mehr die Job-Center für die Betreuung junger Arbeitsloser unter 25 Jahren zuständig werden. „Wir wollen das gut machen. Daher wären wir auch froh, Kolleginnen und Kollegen aus den Jobcentern zu gewinnen, die uns bei der Aufgabe unterstützen. Es geht um 700.000 junge Leute, teilweise mit umfassendem Bedarf an Unterstützung, die weit über eine reine Job-Vermittlung hinausgeht, bis hin zur Drogenberatung. Das sind keine Peanuts“, mahnte Nahles.


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Antisemitismusbeauftragter fordert von Klimaklebern Distanzierung

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert von den Klimaschutzaktivisten der sogenannten „Letzten Generation“ eine klare Distanzierung von antisemitischem Gedankengut. „Jede Verharmlosung des Holocaust ist eindeutig antisemitisch“, sagte Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben).

Entsprechend seien auch Vergleiche der industriell geplanten Vernichtung von Millionen Juden in Mordfabriken mit den Bedrohungen des menschengemachten Klimawandels „nicht akzeptabel“. Gerade in Deutschland müsse der Kampf gegen Antisemitismus für alle politisch Engagierten zu den Grundwerten gehören. „In diesem Sinne erwarte ich auch von den Verantwortlichen der `Letzten Generation` eine unmissverständliche Haltung und eine klare Distanzierung gegenüber jeglichem antisemitischen Gedankengut.“ Hintergrund sind Medienberichte, nach denen es in der Gruppe der Klimaschutzaktivisten heftige Auseinandersetzungen gibt um den Umgang mit Holocaust relativierenden Äußerungen des Briten Roger Hallam. Hallam ist Mitgründer von Extinction Rebellion und Teil des Netzwerks A22, das Klimaaktivisten in verschiedenen Ländern verbindet. Er ist in der Vergangenheit wiederholt mit Äußerungen aufgefallen, die die Klimakrise mit dem Holocaust vergleichen und Letzteren nach Ansicht von Kritikern damit verharmlosen, hat aber darüber hinaus auch schon von „Eliten“ gesprochen, die den Klimawandel geplant hätten. Auch die „Letzte Generation“ ist Mitglied von A22 und auf diesem Weg mit Hallam verbunden. Wie mehrere Medien am Wochenende berichteten, dringt ein Teil der Aktivisten der „Letzten Generation“ auf ein Abrücken von Hallam.


Foto: Protest von „Letzter Generation“ (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Jeder Dritte hat schon über AfD-Wahl nachgedacht

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Abstimmung auf AfD-Parteitag (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Jeder dritte Wahlberechtigte in Deutschland hat schon einmal mit dem Gedanken gespielt, der AfD seine Stimme zu geben. Auf die Frage: „Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, die AfD zu wählen (z.B. bei einer Bundes- oder Landtagswahl)?“ antwortete in einer neuen Insa-Erhebung im Auftrag der „Bild“ (Dienstagausgabe) 33 Prozent mit „Ja“.

62 Prozent haben dies hingegen noch nicht in Erwägung gezogen und fünf Prozent können oder wollen dazu keine Angabe machen. Insa wollte auch wissen: „Wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist es Ihrer Meinung nach, dass die AfD in den nächsten fünf Jahren einen Ministerpräsidenten in Deutschland stellen wird?“; Darauf ergab sich kein klares Stimmungsbild: 15 Prozent halten dies für sehr und weitere 32 Prozent für eher wahrscheinlich, wohingegen 27 Prozent angeben, dass sie dies für eher und weitere 17 Prozent sehr unwahrscheinlich halten. Insgesamt geben also 47 Prozent (kumuliert) an, dass es ihrer Meinung nach wahrscheinlich ist, dass die AfD in den nächsten fünf Jahren einen Ministerpräsidenten in Deutschland stellen wird, wohingegen 44 Prozent (kumuliert) dies für unwahrscheinlich befinden. Neun Prozent können oder wollen hierzu keine Position beziehen.

Die Umfrage wurde online mit 1.001 Teilnehmern zwischen dem 11. August und dem 14. August durchgeführt.


Foto: Abstimmung auf AfD-Parteitag (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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DFB-Pokal: Köln setzt sich gegen Osnabrück in Verlängerung durch

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Spieler des 1. FC Köln (Archiv), über dts NachrichtenagenturOsnabrück (dts Nachrichtenagentur) – Zum vorläufigen Abschluss der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal hat sich der 1. FC Köln nur mit Mühe und erst in der Verlängerung 3:1 gegen den VfL Osnabrück durchgesetzt. Nach 90 Minuten stand es 1:1.

Nach einem Traumtor von Kölns Benno Schmitz in der 43. Minute konnte Osnabrück in der 73. Minute per Elfmeter durch Charalambos Makridis ausgleichen. In der Verlängerung gelang Köln dann der bessere Start und gleich ein Doppelschlag: Sargis Adamyan traf in der 93. und Julian Chabot in der 97. Minute. Osnabrück hatte keine Kraft mehr und konnte auch gegen verletzungsbedingt nur noch zehn Kölner nichts mehr ausrichten, auch wenn es bis zum Schluss immer wieder tapfere Versuche und auch eine dicke Chance zum Anschluss gab. Ende September gibt es noch zwei letzte Partien aus der 1. Hauptrunde, dann trifft der FC Bayern auf Preußen Münster und RB Leipzig auf den SV Wehen Wiesbaden.


Foto: Spieler des 1. FC Köln (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Tech-Aktien retten US-Börsen ins Plus

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Wallstreet in New York, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag nach einem Kampf um die Nulllinie am Ende leicht im Plus geschlossen – vor allem dank Tech-Aktien, die in Summe ihren stärksten Tag seit rund zwei Wochen hatten. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 35.308 Punkten berechnet, das war nur 0,1 Prozent stärker als bei Freitagsschluss.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 4.490 Punkten immerhin 0,6 Prozent stärker, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 aber am Ende bei 15.206 Punkten satte 1,2 Prozent höher. Für Schlagzeilen sorgte dabei unter anderem mal wieder das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI), bei dem unter anderem Nvidia gut vorangekommen sein soll. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,0906 US-Dollar (-0,38 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9169 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 86,29 US-Dollar, das waren 52 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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DFB-Pokal: Darmstadt 98 von Regionalligist FC Homburg eliminiert

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Fußbälle (Archiv), über dts NachrichtenagenturHomburg (dts Nachrichtenagentur) – Herber Rückschlag für den Bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98: Der Regionalligist FC Homburg gewann am Montagabend in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 3:0 gegen die Hessen, für die das Turnier damit schon wieder zu Ende ist. Markus Mendler (10.), Michael Heilig (49.) und Phil Harres (81. Minute) erzielten die Treffer für die Gastgeber, teils aus heiterem Himmel, und am Ende hielt Homburgs Keeper Tom Kretzschmar auch noch einen Elfmeter.

Parallel kam der 1. FC Magdeburg gegen Jahn Regensburg mit einem 2:1 weiter, 1899 Hoffenheim drehte nach einem schwachen Start die Partie gegen den VfB Lübeck und siegte 4:1.


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