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Besondere kulinarische Ideen am Ostseestrand

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Ostseestrand , ATLANTIC Grand Hotel Travemünde,
Außenansicht Meer

Direkt am Ostseestrand gelegen lockt das ATLANTIC Grand Hotel Travemünde ganzjährig mit einem ebenso köstlichen wie abwechslungsreichen kulinarischen Programm. Von Afternoon Tea im Winter und Afternoon Tee Tide im Sommer, über ATLANTIC Fondue und ATLANTIC BBQ bis hin zum klassischen 4-Gänge-Menu und auch Dinner-Event mit Johann Lafer (am 8./9. Dezember 2023). Das Traditionshotel hat für jeden Genießer etwas zu bieten. Sogar Hobbykriminologen werden hier bei einem der vier Krimidinner im Jahr auf den Geschmack gebracht.

München/Travemünde, 3. Mai 2023. Das renommierte ATLANTIC Grand Hotel Travemünde hat sich mit seinem kulinarischen Kalender inzwischen einen Namen gemacht. Im Restaurant Holstein’s bringen Küchenchef Sascha Hamp und Sous-Chef Markus Jakschik, gemeinsam mit ihrem Team moderne Fusionsküche auf den Tisch. Abwechslungsreiche Gerichte mit frischen Zutaten, saisonalen und regionalen Produkten stehen auf der Karte und passen hervorragend zur stilvollen Gemütlichkeit des Restaurant Holstein’s.

„Bei schönem Wetter auf der Terrasse oder in den kühleren Stunden bei uns im Restaurant: Mein Team und ich geben jeden Tag unser Bestes, um Ihren Aufenthalt perfekt zu machen.“ beschreibt Restaurantleiter Hans-Peter Buerschaper seine Vorfreude auf die neue Saison 2023. Der herrliche Meerblick macht das kulinarische Vergnügen komplett.

Sehr beliebt ist auch die Torten- und Kuchenauswahl aus der hauseigenen Konditorei, die täglich frisch auch köstliche Pralinen, Macarons und Petit Fours für die Gäste zaubert. Mit dem schönen Wetter ist im ATLANTIC Grand Hotel Travemünde die Terrassensaison eröffnet, die Seven C’s Bar lockt mit frischen Mai-Bowlen, Light-Cocktails und die beliebte „Tikki-Bar“ auf der Terrasse der Bar runden die klassische Cocktailkarte ab. Mit den gemütlichen Strandkörben im Hotelgarten und dem loungigen Ambiente ist die stilvolle Hotelbar der ideale Treffpunkt für laue Sommerabende in guter Gesellschaft.

Ganz besondere Highlights sind das legendäre Krimidinner und die beliebten Dinner-Shows: Abenteuerlustige Feinschmecker und genussfreudige Hobbyspürnasen kommen ganz auf ihre Kosten: Warum nicht bei einem deliziösen 4-Gänge-Menu einen Mordfall lösen? Die Gäste werden direkt in das Krimigeschehen involviert. Erleben Sie die Tribute Shows mit der live gespielten Musik von ABBA, The Beatles oder Udo Jürgens bei den Dinner-Shows, mit 4-Gang-Menü im Hotelgarten. Tolle Cover-Bands unterhalten und die Atmosphäre mit Blick zur Ostsee machen diese Abende zu zauberhaften Momenten.

Wer es ein wenig ruhiger bevorzugt, genießt von Mai bis September, freitags bis sonntags, zwischen 15 und 17 Uhr in der Seven C’s Bar die neue ATLANTIC Afternoon Tee Tied mit Holsteiner Windbeuteln, Heidesand, Hanseaten, Sanddornküchlein, Holsteiner Fischtorte, Honigtorte, Schlagsahne und Zwetschenkompott.

Freitags ab 18 Uhr wird auf der Terrasse im Restaurant Holstein’s von Mai bis Anfang September der Grill angeworfen: ATLANTIC BBQ mit Ostseeblick. Es gibt sommerliche Vorspeisen und Salate, herzhaft monatlich wechselnde Grillspezialitäten, inklusive Fisch und Vegetarischem sowie Desserts vom Büffet. Eingefleischte Barbecue- Liebhaber können ihre Grill-Kenntnisse bei den ATLANTIC Grillseminaren perfektionieren. Grillmeister Michael Friese zeigt in den Monaten Juni, Juli, August und September an Original Weber Grills wie es geht.

Weitere Informationen und zahlreiche weitere kulinarische Highlights finden sich unter:

https://www.atlantic-hotels.de/grand-hotel-travemuende/restaurant-holsteins/?utm_medium=cpc&utm_source=google&_gl=1*xrx2ug*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIkNiPsOCz_gIVSwCLCh03hQ7TEAAYASAAEgKP_PD_BwE

und https://www.atlantic-hotels.de/fileadmin/AHT/mediacenter/downloads/atlantic-grand-hotel-travemuende-kulinarischer-kalender-neu.pdf?utm_medium=cpc&utm_source=google&_gl=1*xrx2ug*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIkNiPsOCz_gIVSwCLCh03hQ7TEAAYASAAEgKP_PD_BwE

Bilder (c) ATLANTIC Grand Hotel Travemünde

Quelle KPRN network GmbH

Künstliche Intelligenz (KI) für innovativen Schulunterricht

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Vom traditionellen Klassenzimmer zu Teamwork-Lernumgebungen: Die Universität Bayreuth hat von der Europäischen Union eine 1-Million-Euro-Förderung für ein MINT-Projekt erhalten, das durch KI-Lernbegleiter in geeigneten Lernumgebungen vertieftes Lernen fördern soll.

Erste KI-Entwicklungen im Schulbereich haben sich bisher auf die relativ leicht zu lösenden Probleme des Auswendiglernens und Abrufens von Faktenwissen konzentriert. An der Universität Bayreuth wird bis Dezember 2025 das EU-Erasmus+ Projekt Discovery Space (D-Space) von Prof. Dr. Franz X. Bogner, Professor für Biologie-Didaktik, geleitet, das für ausgewählte Lerninhalte individuelle Lösungen für vielschichtige Fragen entwickeln soll.

D-Space wird die Möglichkeiten der KI bei konventionellen Lehrplanthemen ausprobieren und in geeigneten Lernumgebungen mit unterschiedlichen Förderoptionen austesten.

„Dabei geht es weniger um einen inklusiven Ansatz als vielmehr darum, der Diversität in einer Klasse gerecht zu werden und anspruchsgerecht ein Lernen individuell zu fördern“, sagt Prof. Dr. Franz X. Bogner. Hier setzt D-Space an und will jedem Lernenden einen persönlichen, digitalen Tutor ermöglichen, der gezielt auf individuelle Interessen und Probleme eingeht. Diese Tutoren agieren dann KI-gestützt. Sie zeigen individuelle Lernpfade und verschiedene Lerninteressen auf und führen dann zum gemeinsamen Lernziel.

Derzeit gibt es keine kommerziellen KI-basierten Produkte für lebenslanges Lernen. Die EU-Förderung hilft nun dem Team um Prof. Dr. Franz X. Bogner, das Potenzial hierfür auszuloten. „In den meisten Bildungssystemen werden kognitive Fähigkeiten und der Erwerb von Wissen traditionell bewertet. Diese Ansätze stehen jedoch nicht im Einklang mit den innovativen und multidisziplinären Lehrplänen, die von den aktuellen Reformen vorgeschlagen werden und sich auf die Entwicklung von Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts konzentrieren, die ein tiefes Verständnis und eine authentische Anwendung erfordern”, erklärt Bogner die Entscheidung für diesen Projektantrag in der entsprechenden EU-Ausschreibung.

Durch D-Space soll pilotartig ein KI-gestütztes Klassenzimmer entwickelt und im praktischen Unterricht eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann ein Tablet, auf dem der KI-Tutor ihnen hilft, ausgewählte Lehrplanthemen individuell zu erlernen.

Gegen Ende des Projekts soll auf diese Weise jede Schülerin und jeder Schüler beim individuellen Problemlösen unterstützt sein und so exemplarisch vertieftes Lernen in der MINT-Bildung getestet werden. Mehrere Technik-Teams im Konsortium sollen eine altersgerechte Software-Anpassung sicherstellen und die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen unterstützen. Als Zielgruppen sind Unter- und Mittelstufen-Klassen vorgesehen.

Derzeit sind unterrichtliche Umsetzungen in Portugal, Spanien und Griechenland eingeplant, da dort die Lehrpersonen durch Vorgängerprojekte bereits eingearbeitet sind. Je nach Projketfortschritt können später aber auch oberfränkische Gymnasien oder Realschulen in den Genuss einer Implementierung kommen, was zudem von der Genehmigung durch das Kultusministerium abhängen wird.

Bild Das Konsortium für Discovery Space beim Kick-Off-Meeting.@ privat

Quelle Universität Bayreuth

Zum Pride-Month im Juni: tonies® launcht Regenbogentiger Billie

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Regenbogentiger Billie

So bunt wie unsere Welt, so neugierig und unvoreingenommen wie jedes Kind: Zum Pride-Month im Juni launcht tonies® eine ganz besondere Hörfigur – den kleinen Regenbogentiger Billie.

Charmant, lustig und vor allem kindgerecht bringt er Themen wie Toleranz, Diversität und Freundschaft auf die Toniebox. Ab dem 1. Juni 2023 ist der liebenswerte kleine Tiger online und im Handel erhältlich.

„Mit ELMAR, dem Elefanten, haben wir bereits vor mehr als einem Jahr einen Tonie gelauncht, der diese wichtigen Themen aufgreift und verkörpert. Mit dem Regenbogentiger wollen wir einmal mehr dazu beitragen, Toleranz und Offenheit in die kindliche Welt zu tragen“, erklärt Markus Langer, Chief Content Officer bei tonies®. Der Regenbogentiger ist eine Eigenentwicklung wie der Tonie “Leos Tag” oder die eigene Lizenzmarke “Schlummerbande” – und somit komplett intern produziert. Ein Weg, bei dem das Unternehmen größtmöglichen Einfluss auf Inhalt und Umsetzung nimmt, und so auch vermehrt eigene Ideen wie den Regenbogentiger realisieren kann.

Sukini Credits/ Fotograf: Sophia Emmerich

In rund 50 Minuten entwickelt sich die Geschichte rund um die Freundschaft des Tigers und der beiden siebenjährigen Menschenkinder Shira und Bruno: Das regenbogenfarbene Tigerkind Billie ist in unserer Welt gestrandet. Mit seinen magischen Kräften und seiner verspielten Natur bringt das non-binäre Tier Farbe in den Alltag der beiden Grundschulkinder. Gemeinsam geraten sie in spaßig-chaotische Abenteuer und gewinnen dabei oft eine ganz neue Sicht auf ihre Umgebung und darauf, wie sich Menschen zueinander verhalten.

Dabei verkörpert Billie Offenheit, positive Energie und selbstverständliche Akzeptanz aller Arten von Menschen und ihrer Lebensweisen. Durch echte Unvoreingenommenheit stellt Billie Denkmuster und Stereotype in Frage und kann selbst Shira und Bruno, die in einem recht offenen und diversen Umfeld aufgewachsen sind, oft noch eine neue Perspektive vermitteln. Aber dies geschieht ganz nebenbei, ohne moralischen Zeigefinger oder große Vorträge.

Ein Highlight der Produktion: Der Titelsong “Toben unterm Regenbogen” stammt von der queerfeministischen Rapperin “Sukini“, die sich seit Jahren für die LGBTQ-Szene einsetzt. Für sie ist außerdem klar: Kinder sollten nicht von der rosa-blauen Falle traditioneller Geschlechterrollen begrenzt werden. Regenbogenfamilien und queere Kids bekommen durch Sukini in der Kinderkultur mehr Sichtbarkeit.

Mit dem Regenbogentiger bestärken die Tonies auch als Unternehmen die eigene Haltung und Vision: Freude in die Kinderzimmer der Welt zu bringen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, religiöser Zugehörigkeit oder Kultur und mit den Figuren und Inhalten dazu beizutragen, kleinen Menschen die ganze bunte, mehrstimmige und fantastische Vielfalt aufzuzeigen.

Der Regenbogentiger ist ab dem 1. Juni 2023 im Handel und online unter www.tonies.com zu kaufen.

Quelle tonies GmbH

US-Börsen lassen nach US-Zinsentscheid nach – Öl billiger

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Wallstreet, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.414 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.091 Punkten 0,7 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.025 Punkten 0,5 Prozent schwächer. Nachdem die Leitindizes im Tagesverlauf überwiegend im Plus gestanden waren, sind sie nach der Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell ins Minus gedreht. Zwar war die Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte im Vorfeld bereits antizipiert worden. Doch Hoffnungen darauf, dass damit definitiv ein Scheitelpunkt erreicht ist, wollte Powell nicht bestätigen. Man werde Zinsentscheidungen „von Sitzung zu Sitzung treffen, und zwar auf der Grundlage der Gesamtheit der eingehenden Daten und ihrer Auswirkungen auf die Aussichten für die Wirtschaftstätigkeit und die Inflation“, so der Fed-Chef. „Und wir sind bereit, mehr zu tun, wenn eine größere geldpolitische Zurückhaltung gerechtfertigt ist.“ In ihrer Erklärung betonten die Dollar-Währungshüter zudem, dass das US-Bankensystem ihrer Meinung nach „solide und widerstandsfähig“ sei – eine Einschätzung, die an der Börse durchaus umstritten ist. Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend stärker.

Ein Euro kostete 1,1054 US-Dollar (+0,48 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9046 Euro zu haben. Der Goldpreis stieg deutlich, am Abend wurden für eine Feinunze 2.033,35 US-Dollar gezahlt (+0,83 Prozent). Das entspricht einem Preis von 59,09 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 72,01 US-Dollar, das waren 331 Cent oder 4,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

DFB-Pokal: Frankfurt schlägt Stuttgart im Halbfinale

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Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt), über dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Im Halbfinale des DFB-Pokals hat Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart 3:2 gewonnen und zieht damit in das Finale gegen RB Leipzig ein. Zunächst waren die selbstbewussten Stuttgarter tonangebend und Tiago Tomás brachte ihnen die Führung in der 19. Minute.

Zunehmend fanden aber auch die Frankfurter in die Partie. In der 51. und kurz darauf in der 55. Minute drehten Evan Ndicka und Daichi Kamada das Spiel. Mit zunehmender Form der Frankfurter wirkte der VfB hingegen mutloser. In der 77. Minute verwandelte dann der zuvor gefoulte Randal Kolo Muani einen Foulelfmeter für Frankfurt.

Einen letzten Schub verpasste Enzo Millot den Stuttgartern, als er in der 83. Minute das dennoch letzte Tor der Partie schoss.


Foto: Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FED-Sitzung: Beruhigung für Märkte und Anleger

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Fed Gold Kreditmärkte Aktienmärkte Inflation US-Wirtschaft
Foto von Florian Ielpo (Quelle: LOIM)

Zwei Kommentare von Brandywine, Teil von Franklin Templeton, und von Lombard Odier Investment Managers zur heutigen Fed-Sitzung.

Auswirkungen der geldpolitischen Straffung wird auf Kreditverknappung treffen
Jack McIntyre, Portfoliomanager, Brandywine Global, Teil von Franklin Templeton:
Die Erklärung der Fed entsprach den Markterwartungen. Es handelte sich im Wesentlichen um eine „weniger aggressive“ Anhebung, eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, was bedeutet, dass die Fed in diesem Zyklus mit der Straffung der Zinsen am Ende sein könnte.

Es überrascht nicht, dass es keine Garantie für eine Pause gibt, aber wir gehen davon aus, dass dies auf der Fed-Sitzung im Juni geschieht. Bis dahin werden zwei weitere Arbeitsmarktberichte und zwei weitere VPI-Veröffentlichungen vorliegen, die alle wichtige Wirtschaftsdaten darstellen. Es zeichnet sich eine Art perfekter Sturm ab, bei dem die kumulativen und verzögerten Auswirkungen der traditionellen geldpolitischen Straffung mit den unmittelbaren Auswirkungen einer Kreditverknappung zusammenkommen. Diese Bedingungen deuten auf eine schwächere US-Wirtschaft, d. h. den Arbeitsmarkt, und eine niedrigere Inflation hin. Die derzeitige Inflation bedeutet, dass die Hürde für eine Zinserhöhung immer noch niedriger ist als für eine Zinssenkung. Die Hürde für eine Beibehaltung der Zinssätze ist jedoch die niedrigste der drei.

FED-Sitzung: Beruhigung für Märkte und Anleger
Florian Ielpo, Head of Macro und Multi-Asset bei Lombard Odier Investment Managers
Drei wichtige Hinweise aus der Erklärung:
„Bescheidenes Wachstum der Konsumausgaben“ wird zu „Wirtschaftstätigkeit nahm in bescheidenem Tempo zu“. Dies ist keine wesentliche Änderung, zeigt aber, dass die Fed weiterhin von einer robusten Wirtschaftstätigkeit im ersten Quartal ausgeht.
Die Verschärfung der Kreditkonditionen wurde von einer Vermutung zu einer Tatsache: „Die Verschärfung der Kreditkonditionen für Haushalte und Unternehmen wird wahrscheinlich die Wirtschaftstätigkeit, die Einstellungen und die Inflation belasten.“

Die Ungewissheit über das Ausmaß der Verschärfung bleibt bestehen, aber die Fed sieht eine Verschärfung der Kreditbedingungen.
Ein Satz wird fast vollständig gestrichen: „Der Ausschuss geht davon aus, dass eine gewisse zusätzliche Straffung der Geldpolitik angemessen sein könnte, um einen ausreichend restriktiven geldpolitischen Kurs zu erreichen, der die Inflation im Laufe der Zeit wieder auf 2 Prozent ansteigen lässt.“ Damit ist der Straffungszyklus – zumindest aus heutiger Sicht – beendet.

All das zusammengenommen zeigt vor allem eines: Wir sind mit den Zinserhöhungen am Ende und es gibt keinen unmittelbaren Grund für einen Kurswechsel. Die Zinsen könnten länger als erwartet so hoch bleiben wie heute: Willkommen in einer Ära der „geldpolitischen Mäßigung“.
Aus Sicht der Märkte entspricht diese Erklärung in etwa dem, worauf die Anleger vorbereitet waren. Dies ist wahrscheinlich nicht das Ende der Welt der Volatilität bei festverzinslichen Wertpapieren, aber ihr Hauptfeind (überraschende massive Zinserhöhungen) ist verschwunden, und dies ist der erste Schritt zu einer deutlich besseren Perspektive.

Sollte der Inflationsbericht seinen Abwärtstrend fortsetzen, könnte der gesamte Zinskomplex eine Verschnaufpause genießen.
Aus Sicht der Aktienmärkte ist eine Beruhigung der Zinssätze wahrscheinlich eine gute Sache, zumal die Gewinnsaison immer noch eine robuste Wirtschaft erkennen ließ (was die Fed für sich selbst sieht).
Die Mäßigung der Zentralbank dürfte einige weitere positive Faktoren für die Renditen von Vermögenswerten bringen: eine niedrigere Inflation (positiv), eine Verlangsamung des Wachstums (positiv, solange es sich noch um eine „weiche Landung“ handelt) und eine positive Stimmung. Die Fed bewegt sich auf einem schmalen Grat, aber sie scheint zu wissen, was sie tut. Das sollte für die Märkte und Anleger beruhigend sein.

FED-Sitzung: Beruhigung für Märkte und Anleger

Foto von Florian Ielpo, Head of Macro und Multi-Asset bei Lombard Odier Investment Managers

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US-Notenbank erhöht Leitzins um 0,25 Prozent

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank Fed erhöht den Leitzins um 0,25 Prozent und damit so stark wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details.

Foto/Quelle: dts

US-Notenbank erhöht Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte

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US-Dollar, über dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank Federeal Reserve erhöht den Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte. Die Spanne werde künftig zwischen 5,00 und 5,25 Prozent liegen, teilte die Fed am Mittwoch mit.

Die meisten Marktteilnehmer hatten, wie schon bei den letzten beiden Entscheidung im Februar und März, auch genau eine solche Erhöhung um einen viertel Prozentpunkt erwartet. Damit setzt die Fed ihre Zinserhöhungen in gedrosseltem Tempo fort, im Dezember 2022 war noch um einen halben Prozentpunkt erhöht worden, vorher sogar viermal in Folge um jeweils 0,75 Prozent. Die Dollar-Währungshüter betonten am Mittwoch, dass das US-Bankensystem ihrer Meinung nach „solide und widerstandsfähig“ sei. „Strengere Kreditbedingungen für Haushalte und Unternehmen dürften auf Wirtschaftstätigkeit, Einstellungsrate und Inflation Einfluss haben“, so die Fed.

Wie beim letzten Zinsentscheid räumte die Fed ein, dass das Ausmaß dieser Effekte aber ungewiss bleibe. Gestrichen wurde aus der März-Erklärung der Notenbank dagegen ein Absatz, dass der Ausschuss davon ausgehe, „dass eine gewisse zusätzliche Straffung der Geldpolitik angebracht sein könnte“, um die Inflation im Laufe der Zeit wieder auf 2 Prozent zu senken. Ein anderer Satz der März-Erklärung, in dem konkret von weiteren Zinserhöhungen die Rede war, wurde nun in eine mögliche weitere „Straffung der Geldpolitik“ umformuliert. Bei den schriftlichen Fed-Erklärungen, mit denen die Zinsentscheide bekannt gemacht werden, wird üblicherweise jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, vor allem weil die Textänderungen stets nur vergleichsweise gering sind.


Foto: US-Dollar, über dts Nachrichtenagentur

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Experte glaubt nach Razzia nicht an Durchbruch gegen Mafia

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Polizeiauto (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Mafia-Experte Sandro Mattioli dämpft nach den groß angelegten Razzien gegen die italienische `Ndrangheta-Organisation Hoffnungen auf einen durchschlagenden Erfolg der Ermittler. „Es ist noch viel zu tun und ich bin nicht optimistisch, dass das ein Durchbruch war“, sagte Mattioli der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Man hat sich auf den Weg gemacht, was gut ist, aber der Weg wird noch lang sein.“ Mit Blick auf die Situation in Nordrhein-Westfalen ergänzte Mattioli, die Mafia habe sich dort bereits vor Jahrzehnten niedergelassen und mache Geschäfte. Im Kampf gegen organisierte Kriminalität gehe die aktuelle Landesregierung aber gut voran. Mattioli warnte, die deutschen Behörden seien auf die Bedrohung durch die italienische Mafia nicht gut vorbereitet.

„Die `Ndrangheta hat ein Interesse daran, in Wirtschaftsbereiche einzudringen, um möglichst viel Profit rauszuholen – davor müssen wir uns schützen. Auch vor Geldwäsche, die über deutsche Unternehmen läuft“, sagte der Journalist und Buchautor, der auch Vorsitzender des Vereins „Mafia, nein danke“ ist. Geldwäsche sei „leider eine Gefahr, die man in Deutschland nicht auf dem Schirm hat“.


Foto: Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Europaabgeordnete der Grünen gegen Faesers Asyl-Pläne

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Flüchtlinge, über dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Führende Grüne im EU-Parlament lehnen den Vorschlag von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) zur Durchführung schneller Asylverfahren an den europäischen Außengrenzen ab. „Das Bundesinnenministerium und die Bundesregierung dürfen den Rechtspopulisten nicht auf den Leim gehen und Vorschläge unterstützen, die von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban stammen könnten“, sagte der asylpolitische Sprecher der deutschen Grünen im EU-Parlament, Erik Marquardt, der „Welt“ (Donnerstagausgabe).

Einfache Lösungen, wonach abgelehnte Schutzsuchende an den Außengrenzen in Transitzentren eingesperrt und anschließend schnell zurückgeschickt werden sollen, seien in der Praxis schon mehrfach gescheitert, wie beispielsweise beim Migrationspakt zwischen der EU und der Türkei und im griechischen Lager Moria, sagte der EU-Abgeordnete weiter. Er fügte hinzu: „Frau Faesers Vorschlag ist nicht pragmatisch, weil die Außengrenzstaaten wie Italien oder Zypern sie so nicht akzeptieren werden. Es wird keinen verbindlichen Verteilmechanismus geben, das Bundesinnenministerium setzt sich in Brüssel dafür auch nicht ein.“ Die Gefahr von Transitverfahren an der Außengrenze sei vielmehr, dass die irreguläre Migration noch stärker ansteige, also ein gegenteiliger Effekt erreicht werde.

„Grund ist, dass die Mittelmeeranrainer die Schutzsuchenden noch mehr als bisher in Richtung Norden durchwinken könnten. Davon geht zumindest eine Studie des Europäischen Parlaments aus“, sagte Marquardt. Bundesinnenministerium Nancy Faeser hatte am Wochenende angekündigt, dass sich Deutschland in Brüssel künftig für schnelle Asylverfahren an den EU-Außengrenzen einsetzen werde. Dazu gehören auch überwachte Transitzentren und schnelle Abschiebungen.

Die Ampel-Koalition, so Faeser, habe sich darauf geeinigt, „dass wir dieses gemeinsame Asylsystem voranbringen wollen“.


Foto: Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

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