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Andreas Bähren wird CFO bei miete24

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andreas bähren

Zum 7.10.2022 steigt Andreas Bähren in die Geschäftsleitung bei miete24.com ein, dem Mietportal für Gebrauchsgegenstände.

Er wird die Bereiche Finanzierung, Risikomanagement und Reporting übernehmen. Firmengründer und CEO Heino Deubner widmet sich ab sofort vorrangig den Themen Vertrieb, Marketing und Technik, um das Mietgeschäft stärker skalieren zu können. Gemeinsam wollen sie miete24 auf die nächste Stufe heben und in Richtung Marktführer entwickeln.

„Für uns als Vermieter sind Finanzthemen wesentlich und ich freue mich sehr, mit Andreas einen erfahrenen Manager als Kollegen an meiner Seite dazu zu gewinnen“, so CEO Heino Deubner. „Ich freue mich ebenso auf die Zusammenarbeit mit Heino und dem gesamten Team, denn ich glaube an das Geschäftsmodell von miete24.com. Nachhaltige Lösungen für Gebrauchsgegenstände wie Smartphones, Laptops, Drucker oder Kaffeemaschinen werden im Sinne der Kreislaufwirtschaft eine immer wichtigere Rolle spielen. Gemeinsam werden wir in die nächste Wachstumsphase starten und das Mietportal dauerhaft am Markt etablieren“, erklärt Andreas Bähren.

Der neue CFO von miete24.com kann auf über 35 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen leitenden Positionen im Finanzbereich zurückblicken. Nach seinem BWL-Studium in Düsseldorf startete er seine Karriere bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, wo er zahlreiche Kreditinstitute, Leasinggesellschaften und Factoring-Gesellschaften beriet. Von 1996 bis 2010 verantwortete er im ehemaligen Karstadt-/Arcandor-Konzern u. a. den Auf- und Ausbau von Refinanzierungsmöglichkeiten im In- und Ausland, beispielsweise durch die Begebung von Schuldverschreibungen, Unternehmensanleihen, Leasinggeschäfte und die Errichtung von ABS-Strukturen. Darüber hinaus war er Mitinitiator bei der Gründung einer Bank und baute diese als Bankdirektor mit auf. Zu seinen Aufgaben als Leiter Finanzen zählten u. a. die Begebung von Pfandbriefen, Schuldverschreibungen sowie der Aufbau des Factoring-Geschäfts.

2013 machte sich Andreas Bähren als Unternehmensberater und Interim Manager selbständig. Seitdem hatte er neben seiner Beratungstätigkeit zahlreiche Mandate als CFO, CRO, kaufmännischer Leiter, Leiter Bilanzen / Group Reporting / Finanzen / Controlling bei Kreditinstituten, Finanzdienstleistern und Startups inne. Daneben lehrt er als Privatdozent für Change-Management, International Accounting und Controlling an internationalen privaten Hochschulen. 

Martin Aye, Co-Founder von miete24 und Investor mit der Aye Invest GmbH, ist ebenfalls sehr erfreut über die Verstärkung im Management: „Unser Geschäftsmodell ist stark Finance-getrieben. Andreas’ umfassende Erfahrungen werden uns bei der Skalierung zugutekommen.“

Quelle Miete24 P4Y GmbH 

Nexoya holt den internationalen Marketingstrategen Chris Boorman ins Advisory Board

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Boorman wird die Gründer des Marketing-Analytics-Start-ups auf der Grundlage seiner langjährigen Erfahrung im Top-Management internationaler Unternehmen beraten 

Nexoya begrüßt Dr. Chris Boorman als neues Mitglied in seinem Advisory Board. Das SaaS-Start-up profitiert insbesondere von Boormans Erfahrung bei internationalen B2B SaaS-Firmen wie Salesforce oder Huddle, aber auch als Marketing Executive bei Informatica, Automic, CA und NTT. Mit seiner Kompetenz unterstützt er die Gründer Manuel Dietrich und Marco Hochstrasser bei der strategischen internationalen Ausrichtung. Nexoya optimiert auf Basis von Künstlicher Intelligenz in Echtzeit digitale Multi-Channel-Marketingkampagnen und ermöglicht es so, bis zu 70 Prozent mehr Conversions zu erzielen.

Das Advisory Board versteht sich als Resonanzboden für die Diskussion aller Bereiche des jungen Unternehmens – vom Produkt über den Kundenerfolg bis hin zur strategischen Ausrichtung von Vertrieb und Marketing und bei der Expansion in neue Märkte. Bisher waren bereits sechs Expertinnen und Experten in dem Beratungsgremium aktiv: Nicolas Glauser, Gründer von flin.agency, Ann-Kristin Koch, ehemalige Kommunikationsleiterin von RUAG International und Beyond Gravity, Qris Riner, Mitgründer und Inhaber von Nemuk, John Roese, Global CTO von DellEMC und Markus Meierer, Assistant Professor in Marketing Analytics an der Universität Genf. Mit Chris Boorman verstärkt nun ein ausgewiesener Marketingstratege mit internationaler Erfahrung das Advisory Board des 2018 gegründeten Start-ups Nexoya.

„Die Erfahrung und Expertise von Chris Boorman sind sehr wertvoll für unsere Pläne, uns in weiteren europäischen Märkten wie Großbritannien und in den USA aufzustellen. Aber nicht nur für die Internationalisierung von Nexoya setzen wir auf seine Unterstützung. Chris Boorman wird uns auch bei der strategischen Ausrichtung unseres Marketings im B2B-Bereich beraten. Darüber hinaus bietet sein großes berufliches Netzwerk für uns ein wertvolles Potenzial”, fasst Marco Hochstrasser, Mitbegründer und CEO von Nexoya, die Erwartungen an die Zusammenarbeit zusammen. 

Chris Boorman sagt: „Ich habe einschlägige Erfahrung im Aufbau, im Coaching und in der Führung von Hochleistungsteams, in der Abstimmung von Vertrieb, Marketing und Kundenerfolgsfunktionen und im Umgang mit kulturellen Unterschieden zwischen verschiedenen Regionen. Ich hoffe, dass all das für Marco Hochstrasser und sein Team nützlich sein kann, wenn sie weiter wachsen und in neue Märkte expandieren. Meine Arbeit im Advisory Board ermöglicht es mir, ein aufstrebendes Unternehmen wie Nexoya an dem Wissen und der Erfahrung teilhaben zu lassen, die ich in Vertrieb und Marketing gesammelt habe.”

Aktuell ist die Nexoya AG am Hauptsitz in Zürich für den Schweizer Markt und die Nexoya GmbH mit einem Team in Berlin für die Kunden in Deutschland vertreten. Im Zuge der Internationalisierung wird das Team im nächsten Schritt Großbritannien und die USA in den Blick nehmen. 

Die Relevanz von Nexoya fasst Chris Boorman so zusammen: „Jedes Unternehmen hat das gleiche Problem: die Optimierung der Ausgaben, um die besten Ergebnisse zu erzielen. In der Regel analysieren entweder eigene Mitarbeitende die Ausgaben manuell, oder Agenturen übernehmen dies. Nexoya automatisiert für moderne Marketingteams die effektive Durchführung digitaler Programme zur Steigerung von Aufmerksamkeit und Leads – und damit eine der wichtigsten Marketingfunktionen.”

Nexoya holt den internationalen Marketingstrategen Chris Boorman ins Advisory Board

Bild Das Management-Team von Nexoya (v.l.n.r.): Alen Cerovina, Geschäftsführer Deutschland, Philipp Meier, Head of Software Engineer, Marco Hochstrasser, CEO und Co-Founder, Flavia Wagner, Head of Customer Experience, Manuel Dietrich, CBDO und Co-Founder (Foto: Nexoya).

Quelle Sabrina Ortmann Kommunikation

Gothaer investiert 10 Millionen Euro in das GreenTech Wegatech

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Das GreenTech-Unternehmen Wegatech und die Gothaer gehen eine strategische Kooperation ein. Wegatech ist ein führender überregionaler Anbieter von nachhaltiger Energietechnik und Spezialist für Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Ladesäulen. Mit dem Investment von 10 Millionen Euro baut die Gothaer ihre Mittelstandsinitiative 500-50-5 weiter aus. Die Gothaer übernimmt im Rahmen der strategischen Beteiligung Anteile an der Wegatech und entsendet als strategischer Investor zwei Mitglieder in den Beirat von Wegatech. Im Rahmen ihrer Energie-Initiative will die Gothaer 500 kleinere und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, ihren CO2-Ausstoß in den nächsten 5 Jahren um 50 Prozent zu reduzieren.

*Enormes transformatives Potenzial: Energiewende im Mittelstand*

„Unsere Kooperation geht weit über die finanzielle Investition hinaus. Beide Unternehmen nutzen die Synergieeffekte, um die Energiewende zu beschleunigen und im Kampf gegen die Klimakrise einen größeren Beitrag zu leisten. Mit der Investition in Wegatech ergänzt die Gothaer ihre Energie-Initiative zur Unterstützung des deutschen Mittelstands um ein Partnerunternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.

Unternehmerkundinnen und -kunden der Gothaer erhalten ab sofort über den Online-Konfigurator binnen Minuten eine erste kostenlose Einschätzung ihres Investments für notwendige energetische Maßnahmen. Unseren Kundinnen und -kunden wird auf Basis dieser Zusammenarbeit eine hohe Bedeutung zuteil. Zudem erhalten sie einen Sondertarif“, so Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG.

*Wegatech setzt Fokus auf Systemlösungen und Ausbau des B2B-Segments*

Die Kooperation kommt zur richtigen Zeit, denn die aktuelle energiepolitische Situation in Deutschland führt zu einer riesigen Nachfrage nach erneuerbaren Energien. Im Rahmen dieses starken Wachstumskurses nutzt Wegatech das frische Kapital insbesondere für zwei strategische Ziele: Im Geschäft mit Privatkundinnen und -kunden soll das Energy-as-a-Service-Angebot weiter ausgebaut werden. Haushalte profitieren von diesem Mietmodell einer Komplettlösung aus Photovoltaik, Batteriespeicher und Luft-Wasser-Wärmepumpe. Zur Realisierung dieses Ziels baut Wegatech zunehmend eigene Handwerker-Teams auf, die die Installation der Energiesysteme übernehmen.

Den zweiten Fokus legt Wegatech auf das Wachstum im B2B-Segment. Mittelständische Unternehmen profitieren enorm von nachhaltigen Energiesystemen.

„Die Kooperation mit der Gothaer ist eine absolute Win-Win-Situation“, sagt Karl Dienst, CEO und Gründer von Wegatech. „Das gewonnene Kapital investieren wir in den Ausbau unseres Angebots, um der enormen Nachfrage nach nachhaltigen und kostengünstigeren Energiesystemen gerecht zu werden.

Wir können die aktuellen Hürden in der Beschaffung besser nehmen, Lieferketten optimieren und auch unsere Initiativen auf der Suche nach Fachkräften forcieren. Zusammen mit der Gothaer gehen wir einen großen Schritt auf die mittelständischen Unternehmen in Deutschland zu und unterstützen sie dabei, ihre Energiesysteme nachhaltig zu transformieren. Nebenbei sparen sie nicht nur enorme Mengen an CO2 ein, sondern auch viel Geld“, ergänzt Karl Dienst weiter.

*Die Mittelstandsinitiative 500-50-5 der Gothaer*

Nachhaltigkeit ist bei der Gothaer klarer Bestandteil der Geschäftsstrategie. Mit der Initiative 500-50-5 will das Unternehmen dem deutschen Mittelstand dabei helfen, den Weg in Richtung Klimaneutralität schnell und mit umfangreicher Unterstützung zu starten, um einen nachhaltigen Beitrag zur Klimawende zu leisten. „Unser ehrgeiziges Ziel ist es, 500 Unternehmerkundinnen und -kunden dabei zu begleiten, ihren CO2-Ausstoß in den kommenden 5 Jahren um 50 Prozent zu reduzieren.

Im ersten Schritt geht es uns mit der Kooperation um die Unterstützung von Unternehmerkundinnen und -kunden. Im nächsten Schritt sind auch Angebote für Privatkundinnen und -kunden sowie unsere Mitarbeitenden geplant. Immer mit dem Ziel, Lösungsvorschläge und Einsparungen insbesondere mit erneuerbaren Energien und Emissionsreduzierung zu erreichen. Mit mehr als 370.000 versicherten Unternehmen kennt die Gothaer die Herausforderungen dieser Betriebe sehr gut. Wir sind der festen Überzeugung, so einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und unsere Position als führender Partner für den Mittelstand weiter auszubauen“, so Bischof.

Gothaer investiert 10 Millionen Euro in das GreenTech Wegatech

Bild: Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG

Quelle : Agentur Frische Fische

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

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Unternehmen müssen das Mitarbeitererlebnis neu definieren, um Talente zu halten

Nur 28 Prozent der Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung sind mit ihrer Arbeit zufrieden – im Gegenzug nehmen dies allerdings 80 Prozent der Führungskräfte von ihren Mitarbeitenden an. Das zeigt die aktuelle Studie des Capgemini Research Institute „People Experience Advantage: How companies can make life better for their most important”. 

Zu den größten Hindernissen für die Mitarbeiterzufriedenheit gehören der Studie zufolge Herausforderungen in den Bereichen Karriere- und Kompetenzentwicklung, das Verhalten von Vorgesetzten und das Verhältnis zu ihnen, Vergütung und Wertschätzung sowie Schwierigkeiten bei der Nutzung und Verfügbarkeit von Daten und Technologien. Die Studie hebt wichtige Maßnahmen für Unternehmen und Führungskräfte hervor, um die Kluft zwischen der Zufriedenheit ihrer Teams und ihrer eigenen Wahrnehmung zu überwinden, und so Talente dauerhaft an das Unternehmen zu binden.    


Der intensive Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt sowie zunehmender wirtschaftlicher und finanzieller Druck hat dazu geführt, dass viele Menschen ihr Arbeitsleben neu bewerten. So planen der Studie zufolge 34 Prozent aller Beschäftigten, ihr derzeitiges Unternehmen binnen eines Jahres zu verlassen. Von diesen wiederum planen 66 Prozent einen Wechsel in den nächsten drei bis neun Monaten. Obwohl eine faire und angemessene Entlohnung ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit ist, gab mehr als die Hälfte aller Befragten (52 Prozent) an, dass sie auch dann das Unternehmen verlassen würden, wenn ihnen dieselbe Stelle in einem anderen Unternehmen mit derselben Vergütung angeboten würde.

Im Gegensatz dazu beabsichtigen 97 Prozent der Mitarbeitenden, die am Arbeitsplatz positive Erfahrungen machen, im nächsten Jahr bei ihrem derzeitigen Unternehmen zu bleiben. 96 Prozent von ihnen fühlen sich engagiert und motiviert. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ein wesentlicher Faktor für das Unternehmenswohl sind und zu positiven Geschäftsergebnissen führen kann. Etwa die Hälfte (48 Prozent) der Manager in Unternehmen, in denen Führungskräfte über positive Erfahrungen berichten, nahmen aufgrund eines verbesserten Mitarbeitererlebnisses eine höhere Kundenzufriedenheit wahr.

Beschäftigte brauchen Klarheit über den Sinn ihrer Arbeit und eine ausgewogene Work-Life-Balance

92 Prozent der Führungskräfte gehen davon aus, die von ihnen geführten Mitarbeitenden seien bei der Arbeit zufrieden. Tatsächlich ist dies nur bei 30 Prozent der Mitarbeitenden der Fall. Die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben bleibt für alle ein wichtiges Anliegen: 65 Prozent der Beschäftigten und 61 Prozent der Führungskräfte nennen dies als wichtigsten Aspekt ihrer Berufstätigkeit. Eine ausgewogene Work-Life-Balance zu schaffen, steht für Arbeitnehmende nach wie vor an erster Stelle. Nur 29 Prozent der Befragten haben das Gefühl, dass sie sich eine Auszeit von der Arbeit nehmen können, und nur 28 Prozent gaben an, dass ihre Arbeitszeiten flexibel genug seien, um Familie und Privatleben miteinander zu vereinbaren.

Fast drei Viertel (70 Prozent) der Mitarbeitenden gaben an, dass der Purpose der Arbeit (also zu wissen, warum man das tut, was man tut) für sie der wichtigste Aspekt sei. Sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Anforderungen ihrer Arbeit genau kennen und eine klare Vorstellung davon haben, wie sie sich beruflich weiterentwickeln und wachsen können, sind entscheidende Faktoren für die Verbesserung der Mitarbeitererfahrung und -bindung.

Mobiles Arbeiten ist eine Gratwanderung für Unternehmen

Da Unternehmen versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Remote- und Präsenzarbeitsmodellen anzustreben, sollte dem flexiblen Arbeiten mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, so die Studie. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Mitarbeitenden und 87 Prozent der Führungskräfte, die mit der Möglichkeit, mobil zu arbeiten zufrieden sind, sind auch mit ihrer Arbeit im Allgemeinen zufrieden. Dies spiegeln frühere Untersuchungen wider: Diesen zufolge sagten 66 Prozent der Mitarbeitenden, die das Gefühl hatten, sie würden Mikromanagement erfahren, auch, dass sie sich in einer mobilen Arbeitsumgebung ausgebrannt fühlen. Dies macht deutlich, dass es für den Erfolg von Remote-Modellen entscheidend ist, den Mitarbeitenden ein Gefühl der Autonomie und des Vertrauens zu vermitteln.

Weiterbildungsmöglichkeiten sind wichtig

Lernen und die Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten stehen bei den Mitarbeitenden ebenfalls hoch im Kurs. Für 65 Prozent der Befragten ist dies der wichtigste Aspekt ihrer Arbeit. Allerdings gaben nur 28 Prozent an, dass ihr Arbeitsplatz ihnen die Möglichkeit bietet, neue Fähigkeiten zu erlernen und zu entwickeln. Diese Lücke müssen Unternehmen schließen.

Die Mitarbeiterstrategie neu definieren

Die Capgemini-Studie empfiehlt Unternehmen, eine firmenweite Personalstrategie zu entwickeln, die allen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer demografischen Zugehörigkeit, ihrer Funktion und ihrer Betriebszugehörigkeit eine inklusive Arbeitsplatzerfahrung bietet. Dies kann dazu beitragen, unterschiedliche Erfahrungen zu konsolidieren und eine gemeinsame, konsistente Unternehmenskultur zu schaffen. 

Claudia Crummenerl, Global Practice Lead und Managing Director im Beratungsbereich Workforce and Organization bei Capgemini Inventerklärt dazu:

„Unsere Studie zeigt, dass Unternehmen nicht nur ihren traditionellen Talentlebenszyklus überdenken und ihre Mitarbeitenden als ‚Konsumenten von Dienstleistungen‘ neu positionieren, sondern auch die gesamte Erfahrung einschließlich der täglichen Arbeit betrachten müssen. Diese alltäglichen Momente – wie das Vertrauen, Aufgaben auch im Homeoffice zuverlässig zu erledigen – sind für eine positive Wahrnehmung wichtiger als einzelne Stationen im Talentlebenszyklus. Den Mitarbeitenden zuzuhören ist dabei das Entscheidende. Eine Kultur zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen, und kontinuierliches Lernen zu fördern ist unerlässlich, um die Wahrnehmungslücke zwischen Mitarbeitenden und ihren Führungskräften zu schließen. Technologie kommt eine tragende Rolle zu, wenn es darum geht, eine kollaborativen Arbeitskultur zu schaffen und Mitarbeitende mit den richtigen Werkzeugen auszustatten, die ihnen effektives Arbeiten ermöglichen.“

Als Teil der Personalstrategie eines Unternehmens empfiehlt die Studie die Entwicklung eines „Arbeitgeberversprechens“. Darin können Unternehmen neue Lernmöglichkeiten anbieten, die auch den Wert der Mitarbeitenden für das Unternehmen erhöhen und bestimmte Rollen mit Ergebnissen verknüpfen, um das Potenzial für berufliche Weiterentwicklung aufzeigen. Um dies zu erreichen, sollten die Unternehmen ihre Führungskräfte darin schulen, einfühlsam zu sein, Mitarbeitenden zuzuhören und eine Kultur des kontinuierlichen Lernens zu schaffen.

Methodik

Im Rahmen der Studie wurden große Unternehmen in zehn Ländern aus den Branchen Konsumgüter und Einzelhandel, Automobil, Fertigung, Energie und Versorgung, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Life Sciences sowie der öffentlichen Verwaltung befragt. Insgesamt wurden 2.250 Personen befragt, darunter 750 Führungskräfte und 1.500 Mitarbeitende (davon 511 Manager und 989 Mitarbeitende ohne Führungsverantwortung) in 750 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Für je zwei Mitarbeitende eines Unternehmens wurde eine Führungskraft desselben Unternehmens befragt; darüber hinaus wurden 22 Tiefeninterviews mit Führungskräften aus verschiedenen Unternehmen geführt. Zu den Befragten gehörten Führungskräfte aus dem Personalwesen, die in den Bereichen Personalmanagement, Talent, Mitarbeiterengagement und digitaler Arbeitsplatz tätig sind.

Bild: Claudia Crummenerl

Quelle  Capgemini Deutschland Holding GmbH 

Drei Top-Destinationen, um dem winterlichen Einheitsgrau zu entfliehen

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Top-Destinationen

Wer der Tristesse unseres Winterwetters entgehen möchte, findet während der kalten Jahreszeit die farbenfrohe Vielfalt unsere Erde an den schönsten Destinationen.

Green Season, Blue Season, White Season – ein bunter Strauß, der der Seele gut tut. Jetzt gilt es nur herauszufinden, gegen welche Farbe das hiesige Einheitsgrau getauscht werden darf.

Green Season: Ongava Game Reserve / Namibia, Afrika

Während die Natur bei uns in Europa Winterschlaf hält, blüht sie im südlichen Afrika auf. Selbst ein trockenes Land wie Namibia wird in seinen Sommermonaten in zahlreiche Grünschattierungen getüncht. Besonders das pflanzenreiche Ongava Game Reserve, südlich des Etoscha Nationalparks, verwandelt sich in dieser Zeit in ein besonderes Paradies für Wildtiere, was wiederum die Safarigäste glücklich macht. Die Lodges im Reservat, Little Ongava, Ongava Lodge, Ongava Tented Camp und Andersons At Ongava, sind ganz nah dran am Naturerlebnis: an den hoch frequentierten Wasserlöchern tummeln sich Löwen, Elefanten, Breit- und zugleich Spitzmaulnashörner – was eine Seltenheit ist -, Zebras, Giraffen, Warzenschweine und zahlreiche Antilopen sowie Vogelarten. Touristisch gesehen ist das Ongava Game Reserve Vorreiter für Eco-Tourismus der nächsten Generation und für die nächste Generation. Selbstfahrer sowie Fly-In-Safari-Gäste sind willkommen. Aktivitäten vor Ort schließen Wildbeobachtungsfahrten und -märsche mit erstklassigen Guides ein, die ihr unglaubliches Wissen über die Natur, die Tiere und ihr Verhalten gerne mit den Gästen teilen.

www.ongava.com

Blue Season: Baros Maldives / Malediven, Indischer Ozean

Der Farbkontrast unserer tristen Winterkulisse verglichen mit dem ersten Blick aus dem Flugzeug bei der Landung auf den Malediven könnte nicht extremer sein. Die Perspektive auf den Inselstaat mit den wohl vielfältigsten Blau-Schattierungen ist ganzjährig verlockend. Das luxuriöse Inselparadies Baros Maldives liegt umgeben von Kokosnusspalmen, tropischer Vegetation, einem exzellenten Hausriff und dem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser des Indischen Ozeans im Nord Malé Atoll. Die Architektur des Resorts und seine 75 Villen (Overwater- sowie Strandvillen) gliedern sich perfekt in die Natur der kleinen Privatinsel ein.

Die Divers Baros Maldives PADI-Tauchstation bietet alles rund ums Tauchen und stimmt seine Unterwasser-Safaris individuell auf die Gäste ab. Gemeinsam mit Meeresbiologen aus dem Marine Center lernen Gäste beim Schnorcheln im Hausriff mehr über das sensible Ökosystem und seine zahlreichen Bewohner. Baros wird regelmäßig mit renommierten Auszeichnungen von Gästen und Reisespezialisten für die hochwertige Ausstattung und hervorragenden Service geehrt und ist Mitglied der Small Luxury Hotels Of The World.


www.baros.com

White Season: My Arbor / Brixen, Italien

Der Winter im Südtiroler My Arbor ist magisch. Wie eine dicke, funkelnde Decke liegt der Schnee auf den Bäumen. Das pure Pistenglück ist nur einen Schwung entfernt. Nur 800 Meter entfernt liegt die Talstation der Plose Bergbahn. Der Winter rollt mit einem neuen Schneeweg für das Ski-in Ski-out-Erlebnis den weißen Teppich aus und verbindet das Hotel direkt mit dem Skigebiet Plose. Wer sich auf Touren und den Pisten einen Profi an die Seite wünscht, bucht sich im Fünf-Sterne Refugium nahe Brixen seinen eigenen „My Skiguide“ an. Nach einem aktiven Tag in der schneebedeckten Natur finden die Gäste im Adults-only-Hotel, was im hektischen Alltag oft zu kurz kommt: Zeit für das Jetzt, Zeit für Stille, Zeit für sich selbst. Diese Ich-Zeit kann ganz individuell gestaltet werden, denn passend zum MY-Gedanken, findet hier jeder Gast die Antwort auf seine ganz persönlichen Bedürfnisse.

www.my-arbor.com

Foto/Quelle: Starling PR GbR

Dopper Water Tap, ein smarter Wasserhahn

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Dopper Water Tap

Der niederländische Trinkflaschenhersteller Dopper stellt seine neueste Innovation im Kampf gegen Einwegplastik vor: den Dopper Water Tap – einen smarten Wasserhahn, der von Organisationen, Institutionen und Unternehmen in öffentlich zugänglichen Gebäuden eingesetzt wird. Sein Ziel: Konsumverhalten positiv beeinflussen, indem beim Auffüllen von Wasserflaschen motivierende Nachrichten über ein Display an die Nutzer:innen kommuniziert werden. Zudem gibt das Dashboard genau Auskunft darüber, inwieweit durch das Nachfüllen von wiederverwendbaren Wasserflaschen zur Vermeidung von Plastikmüll beigetragen wurde.

Laut einer Datenerhebung des Marktforschungsunternehmens Tabula Rasa ist „Bequemlichkeit“ der Hauptgrund, aus dem Konsument:innen nach wie vor zu Trinkwasser in Einwegflaschen greifen. Öffentliche Wasserhähne sind oft schwer zu finden oder für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich. Dopper weiß die Lösung für dieses Problem und bringt einen innovativen Wasserhahn auf den Markt. Dopper Water Tap wurde speziell dafür entwickelt, mehr Menschen dazu zu bewegen, unterwegs ihre Trinkflasche mit Leitungswasser aufzufüllen, und den Kauf von Einwegflaschen aus Plastik somit einzudämmen. Motivierende und positiv bestärkende Nachrichten auf dem integrierten Display verleihen dem Auffüllen der Flaschen ein Gamification-Element.

Nachfüllen als neuer Standard

Um das Auffüllen von Mehrwegflaschen zur Norm zu machen, arbeitete Dopper zwei Jahre lang an einem einzigartig designten Wasserhahn. Der tropfenförmige LED-Bildschirm nutzt „Nudging“, eine Motivationstechnik, bei der positive Belohnungen Verhaltensänderungen fördern. Beim Verwenden erhalten Nutzer:innen Auskunft über den eignen positiven Impact. Durch das Nachfüllen der Wasserflasche als unterhaltsames und positives Erlebnis, werden gezielte Anreize zur Wiederholung gesetzt.

Betreiber:innen des intelligenten Wasserhahns erhalten über ein Online-Dashboard zudem Einblick in Statistiken, zum Beispiel darüber, wie viele Flaschen bereits befüllt und damit Einwegplastik vermieden wurde. Das schärft das Umweltbewusstsein und hilft dabei, Nachhaltigkeitsstrategien durch konkrete Nutzerzahlen zu belegen und legitimieren. „Das Nachfüllen einer Flasche an öffentlichen Plätzen ist für die meisten Menschen noch keine tägliche Gewohnheit. Der von Dopper entwickelte Wasserhahn trägt dazu bei, dass das Auffüllen der Flasche zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Langfristig beeinflusst er dank positiver Bestärkung das Konsument:innenverhalten.“, so Bart de Vos, Verhaltensforscher bei Tabula Rasa.

Doppers nächster Schritt in seiner Mission

Dopper hat bereits einige Schritte zur Bekämpfung von Einwegplastikflaschen unternommen. Nach der Einführung der Flaschen wurde die Dopper Wave ins Leben gerufen und im Rahmen der jüngsten Initiative macht Dopper öffentliche Wasserzapfstellen in den Niederlanden auf Google Maps sichtbar. Der Launch des Dopper Water Taps ist der nächste Beitrag zum Vorhaben, das Nachfüllen von wiederverwendbaren Wasserflaschen zur Selbstverständlichkeit zu machen.

Acht Millionen Tonnen Einwegplastik gelangen jedes Jahr in unsere Ozeane, und jede Minute werden 1 Million neue Einwegplastikflaschen verkauft. Beim Launch des Water Taps im Naturalis Biodiversity Center betonte die digital zugeschaltete Ozeanografin Sylvia Earle die Relevanz von sauberen Ozeanen für eine lebenswerte Welt. Virginia Yanquilevich, CEO von Dopper, fügt hinzu: „Einerseits sehen wir, dass viele Menschen eine wiederverwendbare Flasche besitzen, aber gleichzeitig steigt der Absatz von Einweg-Plastikflaschen weiter an. Mit unserem innovativen Wasserhahn wollen wir es einfacher, angenehmer und zugänglicher machen, wiederverwendbare Wasserflaschen unterwegs aufzufüllen.“

Der Dopper Water Tap ist ab sofort für Organisationen, öffentliche Gebäude und Institutionen in den Niederlanden erhältlich.

Die ersten Wasserhähne können bereits jetzt von Konsument:innen an mehreren öffentlichen Plätzen in den Niederlanden genutzt werden. Zum Beispiel bei Bijenkorf, dem größten Kaufhaus in Amsterdam oder im Circl, dem Nachhaltigkeitscampus der ABN AMRO. Die europäische Markteinführung des Water Taps in Belgien, Deutschland, Frankreich und Spanien startet ab dem zweiten Quartal 2023.

Foto/Quelle: ZUCKER.Kommunikation

IKEA Deutschland entscheidet sich für Mehrweg mit RECUP und REBOWL

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IKEA

IKEA Deutschland führt deutschlandweit das RECUP/REBOWL-Mehrwegsystem für die Gastronomie in den IKEA Restaurants, Schwedenbistros und Mitarbeitendenrestaurants ein. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphasen in drei IKEA Einrichtungshäusern IKEA Köln-Godorf, IKEA Düsseldorf und IKEA Ulm starten nun alle 54 IKEA Einrichtungshäuser mit Deutschlands größtem Mehrwegsystem und bieten Getränke und Speisen in nachhaltigen To-go-Behältnissen an. Das System funktioniert einfach mit Pfand: Beim Kauf eines Getränks im RECUP zahlen Kund:innen 1€, bei Speisen in der REBOWL 5€ Pfand. Nach Genuss der Getränke und Speisen lassen sich die leeren Behältnisse bei knapp 13.000 Partnern deutschlandweit wieder zurückgeben und das Pfand wird erstattet. In den IKEA-Einrichtungshäusern gibt es ebenfalls Pfandautomaten, in denen sich RECUPs einfach zurückgeben lassen.

Smarte Lösung für weniger Einwegmüll
„In den IKEA Einrichtungshäusern in Köln-Godorf, Düsseldorf und Ulm haben wir in den letzten Monaten bereits das RECUP-System getestet und haben damit nicht nur eine nachhaltige und smarte Lösung implementiert, sondern haben gemeinsam mit unseren Kund:innen und Mitarbeiter:innen allein in diesem Zeitraum bereits 18.000 Einweg-Getränkebecher eingespart. Das ist schon eine beachtliche Zahl und wir freuen uns, diese in Zukunft noch zu vervielfachen und damit noch mehr Lebensmittelabfälle und Einwegmüll einzusparen“, erklärt Tanja Schramm, Country Food Managerin bei IKEA Deutschland.

IKEA als starker Partner
„Mit IKEA Deutschland konnten wir einen weiteren wichtigen Partner im Kampf gegen Einwegmüll gewinnen. Wir freuen uns, dass sich das Unternehmen für unser System entschieden hat und sich für Mehrweg und somit für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie einsetzt“, so Janina Frey, Key Account Managerin bei RECUP.

Über RECUP
Das im Jahr 2016 von Fabian Eckert und Florian Pachaly gegründete Unternehmen reCup GmbH bietet mit Deutschlands größtem Mehrwegsystem für die Gastronomie – RECUP/REBOWL – eine einfache, attraktive und nachhaltige Alternative zu Einwegverpackungen.

Die “RECUP” To-go-Becher und “REBOWL” Take-away-Schalen sind in vielerlei Größen verfügbar und zu 100% recyclebar. Die Produktpalette wurde von der Bundesregierung mit dem Siegel “Blauer Engel” ausgezeichnet. Bei deutschlandweit knapp 13.000 Ausgabe- und Rückgabestellen (Cafés, Restaurants, Bäckereien, Kiosken, Betriebsgastronomien und Tankstellen) können die Mehrwegbecher und -schalen gegen Pfand ausgeliehen und zurückgegeben werden. Darüber hinaus laufen Testphasen mit Anbietern im Food-Delivery-Sektor. Mission des Unternehmens ist es, die Gesellschaft für das Thema Verpackungsmüll zu sensibilisieren und Einwegverpackungen überflüssig zu machen.

Foto/Quelle: reCup GmbH

NeoCargo feiert erfolgreichen Go-Live

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NeoCargo

Ein erster Meilenstein ist erreicht: Die gleichnamige Vernetzungsplattform der NeoCargo AG aus Karlsruhe ist live. Die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit mittelständischen Speditionen und Anbietern von Transport Management Systemen (TMS). Mit der Branchenlösung lassen sich Frachten mit wenigen Klicks fremdvergeben und Status übermitteln. Derzeit läuft die zweite Finanzierungsrunde des Start-ups, an der sich Unternehmen aus der Logistik beteiligen können. Mehr als 30 Spediteure haben bereits in die NeoCargo AG investiert.

„Mit dem Go-Live unserer Plattform haben wir einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung des Mittelstandes genommen. Wir haben mit unseren Partnerunternehmen wertvolle Erkenntnisse sammeln können und freuen uns, dass unsere Lösung nun der gesamten Branche zur Verfügung steht“, sagt Larissa Eger, Mitgründerin und Vorständin der NeoCargo AG. Die Lösung des Start-ups legt den Fokus auf die Bedürfnisse der mittelständischen Speditionen und vernetzt diese untereinander. Dadurch können Auftragsdaten digital ausgetauscht werden. Mit der Liveschaltung arbeiten die ersten Unternehmen mit der unabhängigen und digitalen Vernetzungsplattform.

Derzeit baut das Team um die beiden Vorstände Larissa Eger und Dr. Felix Brandt in Zusammenarbeit mit TMS-Anbietern die Lösung weiter aus. „Wir befinden uns in enger Abstimmung mit unseren Nutzern, da uns die Usability enorm wichtig ist. Wir entwickeln genau das, was die Speditionen brauchen und was Mehrwerte für unsere Partner schafft“, sagt Eger. Beispielsweise werden Frachtführer sowie Speditionen an die NeoCargo-Plattform angebunden, die ohne TMS arbeiten.

Simeon Breuer, Geschäftsführer der L.I.T. Speditions GmbH und Vorstand der L.I.T. AG, betont: „Als modernes und zukunftsgerichtetes Unternehmen verfolgen wir die Philosophie, neue Trends nicht nur aufzugreifen, sondern die digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Daher haben wir als Pilotpartner in die NeoCargo AG investiert.“

Michael Craiss, Geschäftsführer der Craiss Generation Logistik GmbH & Co. KG., sagt: „Schneller Informationsaustausch, hohe Lieferkettentransparenz und tagesaktuelle Verfügbarkeiten – allesamt digital abgebildet – machen NeoCargo zum potenten digitalen Speditionsdienstleister. Craiss Generation Logistik will ein Teil davon sein.”

Noch bis zum 15. November läuft die zweite Finanzierungsrunde für die NeoCargo AG. In dieser Zeit haben Unternehmen aus der Branche wieder die Möglichkeit, sich an dem Karlsruher Start-up zu beteiligen. Das Besondere ist die Eigentümerstruktur: Möglichst viele Logistik-Unternehmen können sich mit einem Anteil beteiligen und stellen damit in Summe die Mehrheit der Eigentümer. Damit wird gewährleistet, dass die Lösung stets unabhängig und der Branche verpflichtet bleibt.

Foto/Quelle: NeoCargo AG

Lkw-Branche setzt auf Batterien – und Wasserstoff

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Fast jeder dritte Lkw in Europa, Nordamerika und im Großraum China wird im Jahr 2030 elektrisch angetrieben werden, 2035 werden es über 70 Prozent sein

Elektrisch angetriebene Lkw werden bald fester Bestandteil des Straßenbilds sein und innerhalb der nächsten 15 Jahre Schritt für Schritt die Neuzulassungen im Nutzfahrzeugbereich dominieren. Diese Prognose geht aus der neuen Studie „The Dawn of Electrified Trucking“ von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, hervor. Laut der Studie werden von Batterien oder Brennstoffzellen angetriebene Zero Emission Vehicles (ZEVs) in Europa, Nordamerika und im Großraum China bereits 2030 ein Drittel aller neuzugelassenen Lastwagen ausmachen.

Bis 2035 wird ihr Anteil in diesen Märkten bei den Neuzulassungen auf etwa 70 Prozent steigen. Beschleunigt wird der Wandel vor allem von immer strikteren regulatorischen Anforderungen sowie gleichzeitig fallenden Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership – TCO) für ZEVs. In Europa erhöhen zusätzlich der Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen sowie politischen Folgen den Transformationsdruck: Viele Regierungen richten ihre Energiepolitik aktuell neu aus und reduzieren dabei ihre Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.  

Beschleunigte AntriebswendeDie energiepolitische Zeitenwende treibt wie bei Pkw auch bei Lkw die Antriebswende. Der Wunsch nach Unabhängigkeit und gewachsenes Vertrauen in elektrische Antriebe beflügeln die Lkw-Branche. Die regulatorischen Vorgaben zur Emissionsreduzierung haben nicht nur enorme Sprünge beim Antriebsstrang erfordert, sondern machen auch Fortschritte bei Ladekonzepten notwendig“, sagt Dr. Jörn Neuhausen, Co-Autor der Studie und Leiter Elektromobilität bei Strategy& Deutschland.

An Megawatt-Ladesäulen (Megawatt Charging System – MCS) bekommen batteriebetriebene E-Lkw inzwischen in 30 Minuten genug Strom für 400 Kilometer. In Kombination mit Ladepunkten, an denen E-Lkw zusätzlich über Nacht laden können, werden so perspektivisch ganze Ladeparks an Autobahnen entstehen. Allerdings müssten dafür jetzt die notwendigen Investitionen getätigt werden. Ein Autobahnladepark mit 6 Megawatt-Ladesäulen und 34 Übernacht-Ladepunkten schlägt laut der aktuellen Studie etwa mit 8,5 Millionen Euro zu Buche.

Eine Fokussierung auf batterieelektrische Technik wie bei Pkw erkennt Dr. Johannes Schneider, Experte für Industriegüter- und Energieversorgungsunternehmen bei Stategy& Österreich, jedoch nach wie vor nicht: „Obwohl die jüngst veröffentlichte Wasserstoffstrategie für Österreich den Einsatz von Wasserstoff im Lkw-Fernverkehr klar als nachrangig gegenüber anderen Einsatzgebieten sieht, wird die Umrüstung der Flotten österreichischer Unternehmen auf Grund der grenzüberschreitenden Geschäftsmodelle im europäischen Kontext erfolgen.

In jedem Fall ist der rasche Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur in Europa eine der wesentlichen Voraussetzungen für den Erfolg der Elektro-Transformation, sowohl für batteriebetriebene Lkw als auch für Trucks mit Brennstoffzelle. Dieser Ausbau muss aber in enger Abstimmung mit der Energiewirtschaft erfolgen.“

In Europa prognostiziert die Studie in mittlerer Frist einen Investitionsbedarf von ca. 1,4 Milliarden Euro. Bis 2025 könnten mit dieser Summe 120 MCS für Batterieantriebe sowie bis 2027 etwa 70 Wasserstofftankstellen (Hydrogen Refueling Stations – HRS) entstehen – genug für ein erstes europaweites, flächendeckendes Netz. Langfristig liegen die benötigten Investitionen aufgrund der rasch steigenden Zahl von ZEVs deutlich höher.

Strebt man ein belastbares Infrastrukturnetz an, müssen bis 2035 etwa 15 Milliarden Euro für den Bau von mindestens 1.800 MCS sowie 21 Milliarden Euro für etwa 2.100 HRS veranschlagt werden. In Nordamerika und im Großraum China variiert das Investitionsvolumen aufgrund anderer Rahmenbedingungen wie Lenkzeitregelungen und Distanzen.

E-Lkw rechnen sich ab 2025

Der reine Kaufpreis von ZEVs wird auch in Zukunft deutlich über dem von Trucks mit Verbrennungsmotor liegen. Bei den TCO schlagen batteriebetriebene E-Lkw herkömmliche Verbrenner dagegen laut Berechnungen der Studie bereits ab 2025, und erreichen bis 2030 einen Kostenvorteil von etwa 30%. E-Lkw mit Brennstoffzelle werden voraussichtlich ab 2030 wettbewerbsfähig sein. Hauptgründe für den Vorteil der E-Lkw sind die extremen Preissprünge bei fossilen Kraftstoffen, langfristig steigende CO2-Steuern sowie durch Skaleneffekte erzielte Kostenreduktionen bei Batterien und die geringeren Wartungskosten elektrischer Antriebe im Vergleich zu Dieselmotoren.

Gleichzeitig hängen die TCO stark von zukünftigen Strompreisen und regulatorischen Anreizen ab. In Europa erhalten ZEVs ab Mai 2023 etwa durch die Einführung eines neuen Mautsystems 50 % Rabatt. Logistikunternehmen können so pro Truck und Jahr bis zu 25.000 Euro sparen. 

Die Transformation nimmt derzeit enorm an Fahrt auf. Das wird der Lkw-Branche einiges abverlangen, bietet aber gleichzeitig riesige Wachstumschancen“, sagt Neuhausen. „Die neue potenzielle Wertschöpfung des elektrischen Antriebsstrangs inklusive After-Sales & Service sowie Reparatur geht dabei weit über den reinen Verkauf des E-Trucks hinaus. Ob Abo-Modelle für Ladeparks, Preisgarantien für Strom oder Versicherungen und Recyclinglösungen für Batterien: In Zukunft werden an etlichen Stellen des Lebenszyklus eines E-Lkws neue Geschäftsfelder entstehen, die für etablierte, aber auch neue Marktteilnehmer interessant sein können.“

Bild Dr. Johannes Schneider, Experte für Industriegüter- und Energieversorgungsunternehmen bei Stategy& Österreich  Copyright: Strategy&

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Quelle Ketchum Publico GmbH

Lukas Podolski und Reece Moore starten ab 5. Oktober mit Good Vibes Only

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lukas podolski

Lukas Podolski und Reece Moore starten ab 5. Oktober mit Good Vibes Only eine wöchentliche Radioshow auf bigFM

Jeden Mittwoch von 19.45 bis 20.45 Uhr werden die Glücksgefühle im Radio kicken

Lukas Podolski (37) und Reece Moore (35) starten am 5. Oktober mit Good Vibes Only – wenn die Glücksgefühle kicken – eine wöchentliche Radioshow auf bigFM. „Wir wollen jeden Mittwoch um 19.45 Uhr eine gute Stunde über die richtige Motivation, die kulturelle Vielfalt, die positive Stimmung und die Verbindung von Lukas zur Musik sprechen“, gibt Reece – der gebürtige US-Amerikaner gehört seit 2012 zum festen Moderatorenteam von bigFM – schon mal einen Ausblick auf die neue Show. Reece lebt seit 2003 in Stuttgart.

„Ich verfolge Poldi seit einigen Jahren und bin begeistert, was er alles abseits von Fußball macht. Vor allem sein Engagement in der Jugendarbeit ist beeindruckend. Er ist ein positiver Mensch und organisiert jetzt auch noch das „Glücksgefühle-Festival“. Das bietet viele Hintergrundgeschichten um aufzuzeigen wie so ein Festival entsteht“, erklärt bigFM Moderator Reece die Zusammenarbeit.

„bigFM kenne ich natürlich, weil ich aus Köln bin. Ich mag die Musik und die lockere Art des Senders. Als wir das „Glücksgefühle-Festival“ organisiert haben, kam auch immer wieder das Thema Radio auf und da haben wir uns im Vorfeld mit Reece ausgetauscht und gemeinsam eine Show entwickelt. Jetzt starten wir endlich damit“, so Lukas Podolski. Der ehemalige 130fache deutsche Fussballnationalspieler lebt mit seiner Frau Monika und seinen beiden Kindern in Köln und ist aktuell aktiver Spieler bei Gornik Zabrze in der polnischen Ekstraklasa sowie Mitbesitzer von Mangal-Döner einer Kette von Schnellrestaurants in Köln.

„Wir sind stolz endlich einen Weltmeister im Team begrüßen zu dürfen. Lukas Podolski und Reece haben gemeinsam eine moderne Show entwickelt und werden neben cooler Musik den Aspekt der Motivation und einem positiven Mindset behandeln. Ich bin überzeugt, dass es unseren Hörer:innen gefallen wird“,  so bigFM Programmdirektor Patrick Morgan.

Bild: Lukas Podolski und Reece Moore sind die Moderatoren der neuen bigFM Show „Good Vibes Only“ Bildrechte: Audiotainment Südwest

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Quelle Audiotainment Südwest GmbH & Co. KG