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ROFU Kinderland setzt auf Nachwuchs

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15 Auszubildende starten in ihren Berufsalltag 
 

ROFU Kinderland, einer der führenden Spielwarenhändler Deutschlands, bildet in diesem Jahr 15 junge Erwachsene in acht verschiedenen Berufen aus. Das sind mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Zudem sind zwei Ausbildungsberufe neu hinzugekommen: „Kaufleute im Einzelhandel“ und das Duale Studium „Nachhaltige Ressourcenwirtschaft“. „Branchenübergreifend herrscht Fachkräftemangel.

Fast 40 Prozent aller Ausbildungsplätze bleiben laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft unbesetzt. Deswegen freuen wir uns umso mehr, dieses Jahr unsere Auszubildendenanzahl von sechs auf 15 aufstocken zu können“, sagt ROFU-Personalreferent Johannes Colle. 

Die Ausbildung startete für die Berufseinsteiger vergangene Woche. Bei der Vorstellung waren auch Mitglieder der Geschäftsführung sowie Vertreter der einzelnen Fachbereiche anwesend, um die Auszubildenden persönlich willkommen zu heißen. In der ersten Woche hieß es: die ROFU-Zentrale kennenlernen! Dazu zählten neben Einblicken in die einzelnen Abteilungen auch das weitläufige Firmengelände inklusive der Produktion und des Lagers.

Umgangsformen und Teamwork

Am zweiten Tag stand das Thema Umgangsformen im Vordergrund. In diesem Zusammenhang wurden die Azubis von der IHK zu den wichtigsten Regeln der „Business-Etikette“ geschult.

Zum Abschluss der „Azubi-Startwoche“ wurden alle frischgebackenen „ROFUlaner“ zu einem besonderen Event eingeladen: Diesmal ging‘s nach Allenbach zu einem Survival-Teamtraining im Wald; begleitet von Ausbildern und Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr. Dabei auf dem Programm: Bogenschießen, Seile knoten und Baumhaus bauen. „Dadurch lernen sich die Auszubildenden besser kennen und im Team zu arbeiten“, sagt Colle. Später ließ die Gruppe den ereignisreichen Tag in einer gemütlichen Grillrunde ausklingen. „Wir hatten trotz der hohen Temperaturen viel Spaß und konnten uns mit den neuen Kollegen und Kolleginnen anfreunden“, freut sich Amelie Schäfer, Auszubildende Mediengestalterin. 

ROFU Kinderland bildet in insgesamt acht Berufen aus: vom Mediengestalter bis hin zum Lagerlogistiker. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle blattertPR GbR

ARQIS berät Agile Robots bei Erwerb des Yu Cobots

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ARQIS hat die Münchener Agile Robots AG mit ihrer Tochter Agile Robots Hanover GmbH bei dem Erwerb des „Yu“ Cobots mit allen dazugehörigen Technologie-Komponenten im Rahmen eines Asset Deals beraten. Veräußerer war die voraus robotik GmbH in Hannover.

Voraus robotik ist im Bereich der Softwareentwicklung von Funktionssoftware für Robotersysteme tätig und hatte wesentliche Vermögenswerte der insolventen YUANDA Robotics GmbH mit Sitz in Hannover von deren Insolvenzverwalter erworben. YUANDA hatte den kollaborativen Roboter „Yu“ entwickelt, produziert und vertrieben. Nachdem voraus robotik sich nun auf die Entwicklung von Software für Roboter konzentrieren möchte, hat Agile Robots den Bereich Hardware sowie den Softwarebereich bezüglich Firmware und funktionale Sicherheit erworben, insbesondere alle Bereiche rund um Entwicklung, Produktion und Vertrieb des Cobots „Yu“.

Agile Robots Hanover GmbH ist Teil des globalen Roboterherstellers Agile Robots AG. Als Ausgründung aus dem Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entwickelt Agile Robots seit 2018 Roboter für ein breites Anwendungsspektrum von der industriellen Fertigung über die Logistik bis hin zur Medizinrobotik. 

Agile Robots vertraut einmal mehr auf ARQIS. Das Münchner Team um Dr. Christoph von Einem begleitete bereits mehrere Finanzierungsrunden, beriet zur weltweiten IP-Strategie des Unternehmens und half beim Aufbau von Mitarbeiter-Incentive-Programmen sowie bei strategischen Partnerschaftsvereinbarungen mit großen Unternehmen.

Berater Agile Robots

ARQIS (Düsseldorf/München): Prof. Dr. Christoph von Einem, Johannes Landry (beide Federführung), Dr. Mauritz von Einem, Benjamin Bandur, Anselm Graf (alle Corporate M&A); Marcus Nothhelfer, Nora Meyer-Stratmann, Rolf Tichy, Nathalie Wintermeier, Maria Fischer (alle IP/IT); Tobias Neufeld, Julia Regenauer (Pensions); Anja Markworth, Virginia Mäurer (Arbeitsrecht); Dr. Ulrich Lienhard, Franziska Resch (Real Estate)

Über ARQIS 
ARQIS ist eine unabhängige Wirtschaftskanzlei, die international tätig ist. Die Sozietät wurde 2006 an den Standorten Düsseldorf, München und Tokio gegründet. Rund 80 Anwälte und Legal Specialists beraten in- und ausländische Unternehmen auf höchstem Niveau zum deutschen und japanischen Wirtschaftsrecht. Mit den Fokusgruppen Transactions, HR.Law, Japan, Data.Law und Risk ist die Kanzlei auf die ganzheitliche Beratung ihrer Mandanten ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie unter www.arqis.com

ARQIS berät Agile Robots bei Erwerb des Yu Cobots

Quelle newskontor – Agentur für Kommunikation

Manuela Sailer: „Du arbeitest hart und machst vieles gut? Dann sei stolz darauf und rede darüber!“

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manuela sailer

Manuela Sailer gilt als Role Model und engagiert sich für die Sichtbarkeit von Frauen in der Risikoberatung.

Ihr Credo: Seid mutiger, trefft Entscheidungen – und sucht euch Verbündete. Im Interview mit herCAREER gibt sie einen wichtigen Rat für Frauen im Männer-dominierten Business: „Du arbeitest hart und machst vieles gut?

Dann sei stolz darauf und rede darüber!“ Auch im Kleinen sei es deswegen vor allem für Frauen wichtig, immer wieder weiterzuerzählen, was sie leisten. „Mal den Chef oder die Chefin in CC nehmen, in Team-Meetings immer wieder sagen, was man so macht“, sagt Manuela Sailer. Mit ihrem Engagement in der DeloitteKampagne „Women in Risk“ möchte sie anderen Frauen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen, Frauen als Vorbild inspirieren.

Ein Grund, warum Frauen oft zurückhaltender sind, meint Manuela Sailer, ist es, dass sie aus ihrer Erfahrung grundsätzlich weniger selbstbewusst sind als Männer. Dabei hängt an diesem Selbstbewusstsein so viel: „Wenn wir selbstbewusst sind und uns einfach hinstellen und sagen: ‚Ich rocke das‘!, dann rocken wir das auch.“ Wichtig dabei sei es aber auch, sagt die Senior Managerin, dass Führungskräfte anderen etwas zutrauen.

Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lässt sie Dinge ausprobieren – auch wenn sie manchmal vorher meint, dass es vielleicht nicht so funktioniert, wie sie es angehen. „Wenn es klappt, wachsen sie daran – und wenn nicht, wachsen sie auch. Und sie sehen, dass sie trotzdem aufgefangen werden, wenn sie was falsch machen. Erfolg hast du ja nur, wenn dir jemand die Möglichkeit gibt, etwas auszuprobieren. Dann wächst das Selbstbewusstsein automatisch.“

Deloitte wird als Aussteller:in am 06. und 07. Oktober 2022 auf der herCAREERExpo in München live vor Ort sein und zwei Karriere-MeetUps und zwei Job-OfferTalks präsentieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle messe rocks GmbH

Sechsstellige Pre-Seed-Finanzierung für Bavest

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bavest

Vor allem für Fintechs ist es eine herausfordernde Zeit. Doch Bavest konnte, trotz der schwierigen Marktphase, Investoren mit einem starken Produkt und einer langfristigen Vision überzeugen.

Seit der Gründung 2019, wo die Gründer noch mit dem Prototyp KI-basierte Aktienanalysen verkauften, hat sich viel getan. Inzwischen wurde die tatsächliche Idee des Unternehmens implementiert: Die Gründer William Todt, Pedram Babaei sowie Ramtin Babaei haben eine Plattform gebaut, welche viele Dinge vereint: Realtime Kursdaten, Finanzdaten, Sentimentdaten, ESG Daten, Analysen, Tools und Portfolio Tracking an einem Ort. Diese Plattform ermöglicht es Privatanlegern den kompletten Investment Research-Prozess an einem Ort durchzuführen, inklusive Portfolio Tracking via Open-Banking API. Die Plattform gibt es für iOS, Android und im Web.

Auf dem Spektrum der Finanzapps lässt es sich so einordnen: Auf der einen Seite gibt es viele Fintechs, die sich an Anfänger richten, die neu am Kapitalmarkt sind. Auf der anderen Seite gibt es Plattformen wie das Bloomberg Terminal, welche sich an institutionelle Anleger richten. In der Mitte jedoch, für Privatanleger, die ihr eigenes Vermögen verwalten, in Aktien investieren und größere Portfolios besitzen, gibt es keine passende Plattform. “Bavest hat eine Art Bloomberg Terminal für Privatanleger gebaut”, so Ramtin Babaei. “Wir bieten darüber hinaus aber auch alternative Daten an, z. B. haben wir eine eigene KI entwickelt, die Sentiment-Analysen für börsennotierte Unternehmen durchführt”, erklärt Co-Founder und CTO William Todt. 

Mittlerweile verzeichnet das Unternehmen eine starke Traction. Noch befindet sich die Plattform in der Free Beta, ab September wird die kostenpflichtige Version eingeführt. Bereits mehr als 50 Mio € werden in Bavest via Open-Bankiung API getracked und analysiert. „Uns macht das  Stolz, denn das zeigt, dass uns unsere Kunden vertrauen und vor allem unsere Tools gefragt sind“, so das Team von Bavest. 

Ein starkes Produkt und Team haben die Investoren überzeugt

Bavest konnte die Investoren durch ein starkes Produkt und Team überzeugen. Auch die langfristige Vision des Unternehmens beeindruckte die Investoren. “Wir möchten langfristig nicht im B2C Geschäft bleiben, die Finanzwelt ist nicht mehr monolithisch, viele Bereiche des Banking aber auch Asset Managements werden von anderen Fintechs besser umgesetzt, man wird diese nutzen und bei sich integrieren, Stichwort “Embedded Finance“. Uns erreichen eine hohe Anzahl an Anfragen von Banken, Asset Managern und kleineren Fonds, die unsere Software in ausgebauter Form für sich nutzen möchten“, so Pedram Babaei. Die Pre-Seed Runde bestand nur aus Business Angels, die mit spezieller Expertise den Gründern helfen, Bavest weiter aufzubauen.

Bavest möchte in den Embedded Finance Markt einsteigen

Bavest möchte seine innovativen Lösungen auch anderen Unternehmen zugänglich machen. Bavest ist in ersten Gesprächen mit Banken und Investment Teams. Diese können die Bavest API nutzen, um Zugang zur Sentiment Analyse, vortrainierten KIs und Finanzdaten – & Analysen zu erhalten. Damit wird Bavest sein Geschäft in B2B ausweiten. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Bavest Technologies GmbH

FITTASTE startet Crowdinvesting Kampagne

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FITTASTE

FITTASTE – 500.000 Euro für den guten Geschmack

Das Lifestyle Food-Unternehmen FITTASTE befindet sich weiter auf Expansionskurs: bereits für die nahe Zukunft erwartet die Geschäftsführung Rekordumsätze. 

Das Unternehmen, das 2017 durch die TV-Show „Höhle der Löwen“ bekannt wurde, agiert nach einem wirtschaftlichen Umbruch 2019 komplett autark und konnte innerhalb der letzten Jahre aus eigener Kraft beständig wachsen.

Für das laufende Geschäftsjahr stehen nun die bislang größten Expandierungspläne an. Dafür möchte man erstmals auch unkonventionellere Wege gehen: im Rahmen einer Crowd-Investing-Kampagne werden affine Mitstreiter und motivierte Unterstützer gesucht, die FITTASTE bei den nächsten Schritten in Richtung Umsatzsteigerung begleiten. 

Die Prognosen dafür stehen gut. Laut einer Umfrage für den Ernährungsreport 2021 der Bundesregierung befindet sich der Markt für gesunden, Fitness-orientierten Ready Made-Food weiter im Wachstum. So ist mittlerweile 99% der Deutschen Geschmack am Wichtigsten, 51%, also über der Hälfte, kommt es zugleich auch auf eine schnelle Zubereitung an. (1) 

„Wir spüren diesen Trend auch sehr deutlich in den Reaktionen unserer Kunden“, so FITTASTE-Geschäftsführer Konstantin Ladwein. „Unser absoluter Verkaufsrenner ist das Sortiment an Fertiggerichten. Im Gegensatz zu regulärem Convenience Food bereiten wir die Gerichte kurz vor Versand frisch zu. Es bleiben dadurch die Nährstoffe erhalten und die Mahlzeiten müssen zwar nur noch aufgewärmt werden, schmecken aber nicht wie „aufgewärmt. Und sie kommen völlig ohne künstliche Zusätze aus.“

FITTASTE-Kunden haben dabei die Wahl aus einer breiten Vielfalt an Gerichten, die auch perfekt auf bestimmte Ernährungsformen abgestimmt werden können – so gibt es neben Low Carb, High Protein oder Vegan auch Produkte mit Whey, Vitaminen oder abwechslungsreiche Varianten für ein gesundes Frühstück. 

Ganz so wie sport-affine Menschen das nun mal gerne tun, verlassen FITTASTE nun auch in puncto Firmenwachstum weiter ihre Komfortzone. Mit der Crowd Investing Kampagne schlägt das Unternehmen einen vollkommen neuen Weg ein, um Wachstumskapital zu generieren. „Um die Darlehen zuverlässig und sicher verwalten zu können, wickeln wir diese mit einem spezialisierten Partner ab“, so Konstantin Ladwein. „Dieser Partner ist die FFAV, ein deutsches Unternehmen, welches bereits seit mehreren Jahren mit der secupay Bank in diesem Bereich zusammenarbeitet.“

Seit 2015 konnten FITTASTE ihre Umsätze kontinuierlich steigern und blicken auf mehr als 130.000 zufriedene Kunden zurück. „Mit dem weiteren Wachstum erhoffen wir uns, noch mehr Menschen von einer gesunden Ernährung überzeugen zu können“, so Ladwein weiter. „Täglich und so einfach wie möglich.“ 

Quelle: – https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/ernaehrungsreport-2021.pdf?__blob=publicationFile&v=6

Quelle Rosenheim Rocks

Führen Sie schon?

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boris grundl

Gar nicht da, viel zu nah – Boris Grundl identifiziert zehn Führungspersönlichkeiten, die die Entwicklung befähigender Firmenkulturen hemmen.

Führungsstile unterscheiden sich zwar wie die Menschen dahinter, dennoch kennt jede:r mindestens einen bestimmten Typus, der häufig in Chefetagen sitzt. Führungskräfte-Coach Grundl betrachtet zehn häufige Erscheinungsformen und zeigt Änderungspotentiale auf. Wichtig für alle: eine positive Grundhaltung gegenüber Veränderungen aufzubauen. 

Abwesende …

Um ein Team gut zu leiten, benötigen Führungskräfte ein gewisses Maß an Distanz. Doch schießen einige übers Ziel hinaus und geben Verantwortung vollständig an ihre Mitarbeitenden ab – selbst im Notfall. Dadurch eliminieren Leitende die Möglichkeit kommunikativer Fehler und lassen scheinbar freie Hand. In Wirklichkeit jedoch verweigern sie ihre Aufgabe als Wegweiser. Hier gilt das „Prinzip der distanzierten Nähe“: Im Sinne eines motivierenden Arbeitsklimas achten Führende darauf, die Balance zwischen Distanz und Nähe zu wahren. 

… und Lieblinge

Everybodys Darling vermeidet Konflikte. Statt mit offenen Karten zu spielen und Fehler anzusprechen, lobt oder beschwichtigt dieser Typus und nimmt verständnisvoll die Position seines Gegenübers ein. Doch Harmoniebedürfnis erstickt Entwicklungschancen: Nur wer weiß, dass und wo es hakt, kann etwas ändern. Schlucken Führende kritische Worte ungesagt hinunter, verschenken sie das Potenzial von Mitarbeitenden und mindern die Wertschätzung für erbrachte Leistungen. Wer dem Prinzip der distanzierten Nähe folgt, öffnet Raum für konstruktive Diskussionen. 

Wartende 

Mal schauen, was passiert – frei nach dem Motto: Irgendjemand macht das schon. Solch ein Handeln verleitet ähnlich wie bei Abwesenheit zu einer Fehlinterpretation der Freiheit und des Zutrauens. In Wirklichkeit versagen Abwartende der Arbeit anderer den Respekt. Wer sich bei Mitarbeitenden nicht auf Stand hält, weiß weder, wer gute Arbeit vollbringt, noch registriert er/sie Unstimmigkeiten. Positive Kontrolle über die Leistungen des Teams hält Mitarbeitende bei der Stange.  

Shootingstars

Gerade neu im Unternehmen, übernehmen diese Führungspersonen gerne jegliche Aufgaben, die ihnen zugerufen werden, um gut dazustehen. Wer viel schafft, macht einen guten Job? Nein, hier geraten Aktion und Aktionismus durcheinander – ein Irrtum, dem viele erliegen und der im schlimmsten Fall zu schwammiger Performance führt. Gute Leitende fokussieren Ergebnisse und beantworten unbeirrt die Frage: Was hilft, um den nächsten Schritt zu erreichen? 

Besserwissende

Knapp und treffend beschreibt die Klage „Immer muss ich alles selber machen“ diese Art von Führungsmenschen. Ihre Kenntnis reicht – gefühlt – von Arbeitsrecht bis Zinsrechnung. Warum also sollte jemand anders Anstehendes übernehmen und es womöglich schlechter bewerkstelligen? Langjährige Erfahrung zeigt, dass Kennen nicht gleich Können bedeutet. Aufgaben nach Kernkompetenzen zu verteilen bringt mehr für den Einzelnen und das Team – eine Transformation hin zu vertrauendem Delegieren erlaubt Selbermacher:innen größere Ergebnisakzeptanz.

Einzelkämpfende

Stets das Ziel vor Augen, versperren sich einige Leitungspersonen zweiten Meinungen. Mein Weg oder keiner lautet ihre Devise; zieht niemand mit, dann halt allein. Achtung: Schnell stehen solche Leitwölfe und -wölfinnen einsamer da als gewünscht! Gute Leader verstehen oder erlernen die Notwendigkeit konkret abgesteckter Verantwortungsbereiche. Darf jede:r seinen oder ihren Teil zum Projekt beitragen, entfalten sich Mitarbeitende. Daher formulieren Führungskräfte einen Zweck, mit dessen Kern sich jede:r Einzelne identifizieren kann, und definieren klar verteilte Aufgaben. 

Herrschende

Andere Ansichten gibt es im Regiment des Herrschenden nicht. Von Oben kommt eine Ansage und nach dieser richtet sich die Gefolgschaft. Manche spekulieren auf Ansehen in höheren Etagen, anderen liegt Regieren in der Natur. Doch dem Fortkommen einer Firma und eines Teams dient autoritäres Delegieren nicht. Statt Befehlen lernen zum Regieren Neigende, im Tempo des Gegenübers zuzuhören und Fragen zu stellen. Das gestattet Gesprächspartnern, über Probleme nachzudenken und endlich selber Lösung anzugehen, statt passiv der Chef-Entscheidung zu harren.

Arbeitstiere 

Sie glänzen mit Fachkompetenz und übernehmen, wenn Not am Mann oder Frau ist. Aufgaben zu erfüllen, treibt sie an. Mit Was steht alles an? starten sie ihren Tag, machen Häkchen, wuseln hier, helfen da, hetzen zu Meetings. Um sich am Ende des Tages zu fragen, was sie eigentlich geschafft haben. Die Personalforschung bezeichnet solche Menschen als „Gießkannen“. Ihr Pendant, die Brenngläser“, orientieren sich zielgerichtet an gewünschten Ergebnissen. Im Verständnis des Grundl Leadership Instituts heißt Ergebnisorientiertheit, sich auf den Teil der Ergebnisse zu konzentrieren, den ich beeinflussen kann, und dort der oder die Beste zu werden, der bzw. die ich sein kann.

Zerstreute

Der Terminkalender platzt gleich? Egal. Zerstreuten kommt kein Nein über die Lippen. Nur im Notfall wechseln Projekte den Zuständigkeitsbereich. Dabei kommt nichts Halbes und nichts Ganzes heraus. Fokussieren Führende einige wenige Aufgabenfelder und nähern sich immer mehr dem „Brennglas“ an, erreichen sie mit demselben Aufwand deutlich bessere Ergebnisse. 

Absahnende

Ernten alle Lorbeeren – auch die, für die andere ackerten. Ihre Energie kanalisieren sie ins persönliche Fortkommen und leben diese Steuerung auch vor. So verspielen Egoisten Vertrauen und verpulvern die Energie ihrer Mitarbeitenden. Das Verlangen nach Netzwerk und Anerkennung bremst das ehrliche Interesse an guten Resultaten fürs Unternehmen aus. Geistige Transformation weg von der eigenen Person hin zum Wunsch nach guten Firmenergebnissen erzeugt nachhaltige Motivation: Dieser intrinsische Wunsch setzt positive Kräfte bei sich und dem Team frei. Überzeugende Leistungen folgen, die wiederum den Status heben.

Bild Gute Führung fördert Mitarbeitende und schafft ein konstruktives Arbeitsumfeld. (Bild: Grundl Leadership Institut) 

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH

Edel und für die Ewigkeit

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Zum 3. Geburtstag präsentiert das Wiener Geschirr-Startup Olav die „The Pure Edition“-Pfanne aus Kupfer

Kochgeschirr für ein ganzes Leben ist das Credo von Olav, dem Wiener Startup der beiden Gründer Christina Neworal und Till von Buttlar. Zum 3. Geburtstag präsentieren die Jungunternehmer ihr bisher edelstes Stück, die „The Pure Edition“-Pfanne aus Kupfer. Dank einer keramisch verstärkten Antihaftbeschichtung und eines ferromagnetischen Bodens ist die ofenfeste Pfanne für alle Herdarten – auch Induktion – geeignet. Erhältlich ist die „The Pure Edition“ beschichtet oder auch unbeschichtet ab 279 Euro auf myolav.com

Mit ihrem Kochgeschirr, das immer wieder neu beschichtet werden kann und somit ein Leben lang hält, setzte das 2017 von der Wienerin Christina Neworal und dem Bonner Till von Buttlar gegründete Startup Olav ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. Ihre Idee begeistert auch bekannte Gastronomen, wie z.B. Haya MolchoPaul IvićSilvio Nickol oder Thomas Hofer. Jetzt, zum dreijährigen Jubiläum von Olav, präsentieren die beiden Gründer mit „The Pure Edition“ eine ofenfeste, wiederbeschichtbare Pfanne, die überwiegend aus Kupfer besteht und sich trotzdem für alle Herdarten eignet.

Die Königin der Pfannen

„The Pure Edition“ funktioniert auf allen Herdarten inkl. Induktion. Die keramisch verstärkte Antihaftbeschichtung ermöglicht fettfreies Anbraten und ist bis 220°C für den Backofen geeignet. „Zwei Jahre hat die Entwicklung gedauert, aber es hat sich gelohnt. Keine andere Pfanne wie die ,The Pure Edition` hat so überragende Wärmeleiteigenschaften. Sie reagiert sofort auf die feinste Regulation der Hitzezugabe und ermöglicht es, den Garpunkt mit einer sehr hohen Präzision zu bestimmen.

Dank der außergewöhnlich guten Hitzeverteilung von Kupfer, ist sie ideal für gleichmäßiges und zudem vitaminschonendes Garen. Da bereits niedrige Temperaturstufen ausreichen, spart sie obendrein Energie!“, erklären Christina Neworal und Till von Buttlar. Die Pure Edition gibt es auch ohne keramisch verstärkte Antihaftbeschichtung. Hier übernimmt eine Innenverkleidung aus hauchdünnem Edelstahl diese Rolle. Diese Pfanne eignet sich perfekt für alle, die gerne besonders scharf anbraten und intensive Röstaromen lieben.

Wie neu, dank Wiederbeschichtungsservice 

Sollte die Innenbeschichtung nach Jahren des Gebrauchs den Antihafteffekt verlieren, keine Sorge! Dank des Wiederbeschichtungsservice erhält die Pfanne nicht nur ein nagelneues Innenleben, sie wird auch aufpoliert und die Nieten werden nachgezogen. Einfach einsenden und nach kurzer Zeit bekommt man seine Pfanne für kleines Geld wie neu zurück.

Erhältlich ist „The Pure Edition“ beschichtet und auch unbeschichtet von Olav ab 279 Euro in den Größen 20cm, 24cm und 28cm inkl. Deckel auf myolav.com

Quelle ROBIN CONSULT

Frisches Kapital für Bio-Fertiggericht-Start-up

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Löwenanteil sammelt Millionen ein

Seit der Gründung im Jahr 2017 mischt das Oldenburger Food-Start-up Löwenanteil mit seinen hochwertigen, größtenteils veganen Gourmet- Fertiggerichten das Direct-to-Consumer-Geschäft gehörig auf. Mittlerweile verzeichnet das Unternehmen zweistellige Millionenumsätze – ein Potenzial, das immer neue Investoren anzieht: Jüngst investiert ein Family Office 2,6 Millionen Euro.

Das aufgebrachte Kapital wird in verschiedene Wachstumsmaßnahmen fließen, die vor allem die Präsenz des Unternehmens im hoch-frequentierten Markt stärken, aber auch der internationalen Expansion, der Erweiterung des Produktsortiments sowie dem personellen Ausbau dienen. Wie wachstumsstark sich Löwenanteil trotz harter Konkurrenz in einem vermeintlich gesättigten Food-Markt bereits positioniert, beweisen die aktuellen Verkaufszahlen: Allein in diesem Jahr verkauft Löwenanteil mehr als zwei Millionen Gerichte, was über 1000 Tonnen Essen entspricht, an weit über 100 000 zufriedene Kund:innen. Der Grundstein für diesen Erfolg liegt in dem alternativen Ansatz, den das Unternehmen verfolgt: Als reines D2C-Modell mit schlanken Strukturen setzt es sich gegen die Konkurrenz durch. Für dieses Jahr ist monatlich ein siebenstelliger Umsatz geplant.

Aussichten, die den neuen Investor überzeugen:

„Wir glauben daran, dass ein Unternehmen, das derartig rapide skaliert wie Löwenanteil, für eine erfolgreiche Zukunft bestens aufgestellt ist, und das wollen wir unterstützen. Das großartige Konzept, qualitativ hochwertiges, gesundes Essen schnell und unkompliziert zur Verfügung zu stellen, muss eine möglichst breite Masse erreichen. Die Aussichten von Löwenanteil sind extrem vielversprechend und wir freuen uns, von nun an dabei unterstützen zu können“, so der Investor.

Mit Investorengeldern trendgerechte Produkte entwickeln

„Dank unserer Unternehmensphilosophie, die klar festlegt, welche Aufgaben intern gelöst und welche extern ausgelagert werden können, kommen die Gelder unserer Investoren immer genau dort an, wo sie am sinnvollsten eingesetzt werden: in der Entwicklung neuer Produkte, die den aktuellen Zeitgeist und den Geschmack unserer Kund:innen treffen“, so Thomas Kley, der das Unternehmen gemeinsam mit Robin Redelfs gründete. „Unsere nährstoffreichen, gesunden Bio-Gourmet-Gerichte kommen hervorragend an: Die neue African-Bowl war bereits nach einer Woche ausverkauft!“

Klar definiertes Ziel für 2022: ein achtstelliger Umsatz

Die Strategie für kontinuierliches Wachstum und nachhaltigen Erfolg soll auch künftig vorangetrieben werden – der Bestandsinvestor Square One Foods bleibt Löwenanteil dabei weiterhin als strategischer Partner erhalten. Für dieses Jahr sind ein achtstelliger Umsatz – mehr als das Dreifache zum Vorjahr – und eine Stärkung der Personalstrukturen geplant. Neben dem umsatzstarken deutschen Markt wird zusätzlich der Erfolg im österreichischen Markt gefestigt, wie jüngst durch die neue Listung bei dem österreichischen Lieferservice Mjam geschehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle ease PR

anybill gewinnt starke Partner und Investor:innen für weiteres Wachstum

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anybill

anybill treibt die Digitalisierung des Einzelhandels weiter voran und bildet für das Erstellen digitaler Kassenbons die Schnittstelle zwischen Handel, Kassensystembetreiber und Endkunden ab. 

Die Technologie und das Partnernetzwerk von anybill ermöglicht Händlern jeder Branchengröße, Kassenbons direkt an der Kasse digital auszustellen. Kund:innen können dabei den digitalen Bon flexibel auf dem Smartphone speichern und verwalten. Das SaaS-Unternehmen anybill erweitert stetig sein Partnernetzwerk und verfolgt mit Software-Partnern gemeinsam das Ziel, den Handel zu digitalisieren. Zu den neusten Connected-Retail-Partnern zählen unter anderem Diebold Nixdorf und Gebit Solutions. Beide Unternehmen sind weltweit führende Anbieter digitaler Retail-Lösungen.

Mit der anybill-Integration können sie ihren Kund:innen eine ausgereifte Lösung für die Ausgabe von digitalen Kassenbons bieten. Um das geplante Wachstum in 2022 weiter voranzubringen, hat anybill eine weitere Finanzierung erhalten. Somit konnte die Summe der Seed-Finanzierung auf 5 Millionen Euro ausgeweitet werden. 

Händler stehen nicht erst seit dem Inkrafttreten der Belegausgabepflicht 2020 vor stetig wachsenden Herausforderungen im stationären Handel. Die Erwartungen von Kund:innen verändern sich, welche mittlerweile ökologische und nachhaltige Strategien im Handel fordern. anybill verfolgt das Ziel, zu jeder Zahlung einen digitalen Kassenbon zu liefern – in Händler-Apps, Wallets, Banking- und Payment-Apps oder ohne Applikation – dort wo digitale Belege erwartet und gebraucht werden.

Das Unternehmen positioniert sich dabei als Tech-Enabler und setzt sich zum Ziel, eine relevante Lücke in der bestehenden (Payment-)Infrastruktur zu schließen und als Plattform für alle Stakeholder zu agieren. Eine der wichtigsten Komponenten in der großflächigen technischen Abdeckung ist das Partner-Netzwerk von anybill. 18 neue Software-Partner konnte anybill innerhalb der vergangenen sieben Monate bereits gewinnen und so das Partner-Ökosystem weiter ausbauen.

Lea Frank, Co-Gründerin und CEO von anybill, über die Finanzierung und das Partner-Ökosystem von anybill: „Durch die gewonnenen Partner auf Software- und Investor:innen-Seite kommen wir unserem Ziel als Enabler für die Ausgabe, Akzeptanz und Weiterverarbeitung von digitalen Einkaufsbelegen einen bedeutenden Schritt näher. Wir sind fest davon überzeugt, dass der digitale Kassenbon zukünftig das ‚New Normal‘ sein wird und wir diesen Zustand mit starken Partnerschaften und unseren modernen Technologien herbeiführen können.

Zukünftig werden wir uns als Gesellschaft die Frage stellen, warum wir überhaupt auf Papierbons gesetzt und dadurch jeden Tag nicht nur die Umwelt unnötig belastet, sondern gleichzeitig wertschöpfende Potenziale ungenutzt gelassen haben. anybill ermöglicht echte Mehrwertservices rund um die Bezahlung und kann in Zukunft maßgeblich dazu beitragen, vollständige Automatisierung rund um digitales Belegmanagement zu ermöglichen.”

Bernd Wendeln, Managing Director, und Christophe Aumaître, Principal von WENVEST Capital, über anybill:

„Das Team von anybill hat uns sofort begeistert, sowie überzeugt, dass sie mit anybill der FinTech Player im Markt werden können, der ein wirklich tangibles und großes Problem löst. Die Unmengen an nutzlosen Kassenbons, die direkt zu Abfall werden, müssen in ein digitales Format konvertiert werden, um somit allen Stakeholdern wieder einen Vorteil bieten zu können. Wir freuen uns auf eine aktive Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.“

Geplantes Wachstum bei anybill für 2022

Das Tech-Unternehmen anybill konnte zusätzliche Investor:innen gewinnen, um das Wachstum des Startups weiter voranzutreiben. Mit an Bord sind Mutschler VenturesWENVEST Capital und der Auxxo Female Catalyst Fund, sowie bekannte Gründerpersönlichkeiten als Business Angels. Zudem konnte das Team neben den Payone Gründern, die bereits letztes Jahr in das junge Unternehmen investiert haben, mit der AVG einen weiteren Branchenexperten mit langjähriger Erfahrung im Zahlungsnetzbetrieb als Investor gewinnen. Bestandsinvestoren wie Ilavska Vuillermoz Capital schenken anybill weiterhin Vertrauen und haben sich ebenfalls an der Runde erneut beteiligt.

Sylvie Mutschler, Geschäftsführerin, und Maximilian Engelken, Managing Director von Mutschler Ventures, über anybill:

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einer fantastischen Gründerin und ihrem Co-Founder- und Managementteam, denen wir zutrauen anybill zu einem Category-Leader zu machen.“

Das knapp 30-köpfige anybill-Team steht im Zentrum der Wachstumspläne. Die Finanzierung soll vor allem dafür eingesetzt werden, die Mitarbeitenden durch neue Kolleg:innen zu unterstützen. Um das ausgereifte Produktportfolio zukünftig noch besser vertreiben und skalieren zu können, sucht anybill insbesondere motivierte Teammitglieder im Sales, Customer Success Management und Tech.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild v.l.: Alexandra Lüke (CPO), Tobias Gubo (Co-Founder & CTO), Lea Frank (Co-Founder & CEO), Jan Sobota (COO/CFO)

Quelle Siccma Media GmbH

LiveEO erhält 19 Mio. €, um Weltraumdaten-Insights zur Industrie 4.0 zu bringen

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LiveEO

Der führende Anbieter von Satellitenanalysen, LiveEO, hat sich eine Finanzierung in Höhe von 19 Mio. EUR gesichert – eine der bisher größten Investitionen in die Erdbeobachtung in Europa.

Die Runde wurde von MMC Ventures angeführt und umfasst 17 Mio. EUR Risikokapital sowie weitere Mittel von der Europäischen Kommission und der Investitionsbank Berlin. Alle bisherigen Anteilseigner unterstützen das Unternehmen weiterhin und haben sich an der Runde beteiligt, darunter Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Helen Ventures, Matterwave und motu ventures. Neben MMC haben sich Segenia Capital und Hannover Digital Investments (HDInv) als neue Investoren an der Runde beteiligt. 

Das Kernprodukt von LiveEO ist eine auf Satellitenbildern basierende Infrastruktur Überwachungs-Suite. Das Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz, um Erdbeobachtungsdaten zu analysieren, und gibt Betreibern von Eisenbahnen, Stromleitungen und Pipelines verwertbare Informationen über das Risiko, das von Vegetation, Bodenverformungen oder Dritten ausgeht.

Die Software ermöglicht es den Kunden, die Instandhaltungsprogramme für die wichtigsten Infrastrukturanlagen zu optimieren und sie damit widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Dies wiederum reduziert Reiseunterbrechungen, Stromausfälle und Verzögerungen in der Lieferkette.

„Wir sind dabei, die dritte große Welle der Kommerzialisierung der Raumfahrtindustrie einzuleiten. Nach den enormen Investitionen in Raketen und Satelliten in den letzten Jahren ist es an der Zeit, dass Unternehmen wie wir hochautomatisierte Anwendungen entwickeln, die die Daten von Hunderten von Erdbeobachtungssatelliten in einen echten Wert für die Endnutzer übersetzen“, sagte Daniel Seidel, Mitbegründer und Co-CEO von LiveEO.

„Es ist großartig zu sehen, dass unsere Vision und unsere bisherige Umsetzung sowohl bei führenden Venture-Capital-Unternehmen als auch im öffentlichen Sektor Interesse weckt und Investitionen anzieht. Wir wollen die aus Weltraumbildern gewonnenen Erkenntnisse in jede globale Wertschöpfungskette einbringen und uns weiterhin auf Anwender-zentrierte Applikationen konzentrieren. Diese Finanzierungsrunde bringt uns diesem Ziel einen bedeutenden Schritt näher“, sagte Sven Przywarra, Mitgründer und Co-CEO von LiveEO. 

Seit einer 5,25 Millionen Euro Series-A-Runde im Jahr 2021 hat LiveEO seine Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt, seinen Umsatz verdreifacht, neue Kunden auf fünf Kontinenten gewonnen und seine marktführende Position im Bereich der Infrastrukturüberwachung ausgebaut. In den vergangenen vier Jahren seit der Gründung haben die Produkte von LiveEO den Kunden ermöglicht, ihre Wartungsarbeiten zu verschlanken, sie sicherer und effizienter zu machen und dabei Tausende von Tonnen an Kohlenstoffemissionen einzusparen.

Der Deep-Tech-Investor MMC hat großes Interesse am NewSpace-Ökosystem gezeigt und die Erdbeobachtung als einen schnell wachsenden Markt identifiziert. Die Investitionsrunde ist ein Zeugnis dieser Einschätzung. „Wir freuen uns, diese Runde für LiveEO anzuführen. Sie spiegelt den anhaltenden Fokus von MMC auf neu entstehende Datensätze und Unternehmen wider, die KI-Analysen zur Unterstützung wichtiger Geschäftsentscheidungen entwickeln. LiveEO bietet ein entscheidendes Werkzeug, das den Weg für eine nachhaltige Industrieautomatisierung ebnet.

Wir unterstützen die Vision des Unternehmens, Satellitentechnologien, Big Data und die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz zu nutzen, um Unternehmen bei der Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels zu helfen, von ganzem Herzen“, sagte Andrei Dvornic, Principal bei MMC Ventures.

Die neuen Mittel werden die globale Marktexpansion von LiveEO für seine Produkte zur Infrastrukturüberwachung beschleunigen und den Eintritt in neue Märkte wie den Versicherungssektor finanzieren. Der neue Investor HDInv unter der Leitung von Ulrich Wallin wird die Produktentwicklung und die Markteinführung im Versicherungssektor, wo LiveEO’s Insights zur fundierten Entscheidungsfindung beitragen können, unterstützen.

„Die Technologie von LiveEO bietet Unternehmen und Institutionen einen effizienten und intelligenten Weg, Anlagegüter zu überwachen. So können potenzielle Schadensfälle frühzeitig erkannt und verhindert werden“, sagt Ulrich Wallin, HDInv-Geschäftsführer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück, der drittgrößten Rückversicherungsgesellschaft der Welt. 

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Quelle LiveEO GmbH