Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:35 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.715 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
Am unteren Ende der Kursliste rangierten wie schon am Donnerstag die Aktien von Sartorius. Entgegen dem Trend im Plus waren am Morgen vor allem Autowerte. Die Anleger werden wohl die Entwicklungen außerhalb Europas genau verfolgen. Die Stimmung hätte sich seit Donnerstag „etwas eingetrübt“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow am Morgen.
Die US-Makrodaten zeigten weiterhin eine erkennbare Abschwächung der US-Konjunkturentwicklung auf, die Fed wolle in Anbetracht des hohen Inflationsniveaus weiterhin an Zinsanhebungen festhalten und die Tonalität der USA in Richtung China beginne sich erneut zu verschärfen. Insbesondere die Rede der US-Finanzministerin Janet Yellen am Donnerstag hätte Spuren im asiatischen Handel hinterlassen. „Die daraus resultierenden Befürchtungen könnten auch an den europäischen Finanzmärkten zu Belastungsfaktoren werden“, so Lipkow weiter. „Heute stehen noch etliche Unternehmensdaten und makroökonomischen Zahlen auf der Agenda“, fügte er hinzu.
Besonders die Einkaufsmanagerindizes aus dem Euroraum und den USA würden auf Interesse stoßen. Die Quartalszahlen von SAP würden ebenfalls nicht spurlos an den europäischen Finanzmärkten vorbei ziehen. Der Dax könnte sich heute im Kursbereich zwischen 15700 und 15850 Punkten bewegen, erwartet Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen schwächer.
Ein Euro kostete 1,0943 US-Dollar (-0,22 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9138 Euro zu haben.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, hat Forderungen nach Änderungen des Streikrechts zurückgewiesen. Streiks seien im Arbeitskampf von Arbeitnehmern ein „guter Grundsatz in unserer Demokratie“, sagte sie den Sendern RTL und ntv am Freitag. 


Belgorod (dts Nachrichtenagentur) – In der russischen Großstadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze ist es am Donnerstagabend zu einer Explosion gekommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau kam es dazu, weil ein Su-34-Kampfjet der russischen Luftwaffe ein Kampfmittel „notabgeworfen“ habe, berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass. 
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat Forderungen bekräftigt, wonach Russland für die Kriegsschäden in der Ukraine zur Rechenschaft gezogen werden soll. Das Prinzip laute, dass „der Aggressor bezahlen muss“, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP-Fraktion hat mehr Geld für Bildung anstelle der von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) geplanten Kindergrundsicherung gefordert. „Mir ist eine Bildungsmilliarde lieber, die in die Zukunft von Kindern investiert, als dass wir einfach nur die sozialen Transferleistungen erhöhen“, sagte Fraktionschef Christian Dürr den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Freitagausgaben). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die designierte neue Präsidenten des Familienunternehmer-Verbands, Marie-Christine Ostermann, hat Einschränkungen beim Streikrecht in Deutschland gefordert. „Gerade jetzt nach der Coronakrise müssen Unternehmen in die Lage versetzt werden, entgangene Gewinne wieder hereinzuholen. Dafür brauchen wir mehr Verlässlichkeit“, sagte Ostermann der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Bürgerbewegung Finanzwende, Gerhard Schick, hat das Verhalten der Ampel-Fraktionen SPD, Grüne und FDP im Fall des von der Union beantragten Warburg-Untersuchungsausschusses scharf kritisiert. „Ich finde es falsch, die Aufklärung der Cum-Ex-Steueraffäre mit Verweis auf Zuständigkeiten zu verhindern“, sagte der frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete Schick der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). 
Dortmund (dts Nachrichtenagentur) – Die Antisemitismus-Beauftragte Nordrhein-Westfalens, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, spricht sich für Spielabbrüche aus, wenn es zu „Juden“-Rufen im Stadion kommt. „Da bin ich rigoros. Ich bin dafür, ein Spiel abzubrechen, wenn es antisemitische Vorfälle oder Fälle von Rassismus oder Homo-Feindlichkeit gibt“, sagte die FDP-Politikerin der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Richterbund sieht auch angesichts der neuen Blockaden keine Notwendigkeit für schärfere Gesetze gegen Klimaschutz-Aktivisten. „Schärfere Strafgesetze braucht die Justiz nicht, um auf Rechtsverstöße im Zuge von Klima-Protesten klar und deutlich reagieren zu können“, sagte Sven Rebehn, Bundesgeschäftsführer des Verbandes, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe).