Start Blog Seite 2360

orangery erhält weitere Wachstumsfinanzierung

0
orangery

PropTech-Unternehmen orangery erhält weitere Wachstumsfinanzierung und plant zahlreiche neue Standorte

Das Prop Tech-Unternehmen orangery hat eine weitere Wachstumsfinanzierung in Millionenhöhe erhalten. Erneut investiert New Forge Gründer Mirko Novakovic in die orangery Coworking GmbH. Außerdem konnten Dominik und Sebastian Groenen – Gründer der orangery – mit Jan Meiswinkel einen weiteren Investor über die Advancis Holding GmbH aus der Nähe von Frankfurt gewinnen. Zudem wird die orangery zukünftig auch von Thomas Fürst als Investor unterstützt. Fürst hat 2012 das Finanztechnologie-Unternehmen WebID Solutions GmbH gegründet und kommt genau wie Novakovic aus Solingen, wo nächsten Monat ein weiterer Standort der orangery Coworking GmbH auf über 3000m2 eröffnet wird.

Die orangery verfolgt seit 2018 das Ziel, designvolle Office Spaces in Second Tier Cities mit bis zu 300.000 Einwohnern zu etablieren und für ihre NutzerInnen so flexibel wie möglich umzusetzen. Aktuell betreibt die orangery Coworking Spaces in Hildesheim, Stralsund und Rostock. In den kommenden Wochen werden Locations in Solingen, Magdeburg, Lemgo und Schwerin eröffnet. In den nächsten 36 Monaten soll in der DACH Region eine höhere zweistellige Zahl von neuen Locations entstehen wie z.B. in Langen bei Frankfurt.

Die neuen Standorte sollen mit der neuen Finanzierung durch Novakovic, Fürst und Meiswinkel realisiert werden. Letzterer fokussiert sich auf die geplante Location in Langen, hier entsteht auf 30.000m2 ein urbaner Campus, auf dem Wohnen, Arbeiten und Freizeit kombiniert werden. Das Mega-Projekt in Langen wird ebenfalls komplett durch Jan Meiswinkel und die Advancis Immobilien GmbH entwickelt. Ab August 2023 wird hier auf über 3000m2 ein neuer orangery Coworking Space in Langen entstehen mit Offices, Meetingräumen, Workshopräumen, Fitnessbereich, Coffeeshop, Foodcourt und weiteren Highlights.

Weiterhin soll in das orangery Tech-Team in Lübeck und Istanbul investiert werden. Aktuell umfasst das Team 14 MitarbeiterInnen im Bereich der Softwareentwicklung, zukünftig soll es mehr als 20 EntwicklerInnen geben. Diese arbeiten an der Automatisierung von Prozessen und entwickeln die Coworking Erfahrung der NutzerInnen stetig weiter.

Neben der Expansion und dem Fokus auf neue Locations arbeitet die orangery daran, weitere Services in das Konzept zu integrieren. Schon jetzt werden Food und Beverages durch das roots ́n ́seeds in die Office Spaces integriert. Künftig sollen auch Bereiche wie Fitness, Wellness, Barber, CoLiving, Concierge und Laundry Services sowie Kinderbetreuung Platz in den orangery Locations finden. Den Gründern – Dominik und Sebastian Groenen – geht es schon lange nicht mehr ausschließlich um die Etablierung von reinen Office Spaces. Sie wollen ihren Coworkern eine inspirierende und angenehme Umgebung schaffen, welche mit einer Vielzahl von Services und AddOns über das Arbeiten hinausgeht und dieses nochmals attraktiver macht.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle orangery Coworking GmbH

Camping-Travel Startup FreewayCamper sichert sich 30 Millionen

0
freewaycamper

FreewayCamper sichert sich 30 Millionen Euro für das weitere Wachstum

FreewayCamper – das am schnellsten wachsende Camping-Travel-Start-up auf dem europäischen Markt intensiviert seinen Expansionskurs und sichert sich 30 Millionen Euro an Eigen- und Fremdkapital für die weitere Entwicklung. Neben den Bestandsinvestoren, wie z.B. den FlixBus- Gründern beteiligen sich auch neue Investoren an FreewayCamper. Rockaway Ventures führt die Runde als Lead Investor an. Bridge to Growth stellt FreewayCamper eine Venture-Debt Finanzierung.

FreewayCamper wurde Ende 2019 von Julia Blum und Nikolai Voitiouk-Blum gegründet und revolutioniert seitdem die Camping-Travel-Welt. Nach der ersten Camper-Vermietstation in 2020, bietet FreewayCamper dieses Jahr mit über 20 Stationen das dichteste Netz in Deutschland an und hat mit 6 ausländischen Standorten seine internationale Expansion gestartet. „Das besondere an unserem Konzept ist, dass wir neben eigenen Stationen, zusammen mit unseren Partnern expandieren.

Hierbei stellen wir den Partnern unter anderem unsere Plattform und Marketing-Power zur Verfügung und erzielen über unser dynamisches Pricing die optimale Auslastung im FreewayCamper-System. Die Partner nutzen darüber hinaus unser Produktkonzept, sodass an allen Stationen das einzigartige FreewayCamper-Kundenerlebnis sichergestellt ist“ erklärt Julia Blum. „Wir haben das Unternehmen in der herausforderndsten Zeit der Tourismus-Industrie gegründet und skaliert.

Selbst während der diesjährigen Zulieferkrise konnten wir dank unserer starken Partner, wie VW, Mercedes und unserer Vermietpartner die Umsätze mehr als verdreifachen. Dieser Erfolg unterstreicht, dass wir über unser Advanced-Asset-Light Modell auf der Angebots- und Nachfrageseite den Nerv der Zeit getroffen haben und darüber den gesamten Campingmarkt erfolgreich in ein neues Zeitalter bringen“ betont Nikolai Voitiouk-Blum.

In wenigen Wochen wird ein weiterer wichtiger Meilenstein des Unternehmens erreicht – über 1.000 Campingplätze und -spots werden über www.freeway-camper.com direkt buchbar sein. Für das Jahr 2023 bereitet das gesamte FreewayCamper-Team die Expansion in weitere europäische Länder vor und baut insbesondere das Partnerkonzept aus. Somit wird sichergestellt, dass FreewayCamper 2023 das beste Stationsnetz und das attraktivste Campingplatz-Angebot in Europa direkt online buchbar macht.

Die weitere Verknüpfung dieser Angebote ermöglicht es den Reisenden künftig gesamte Camping- Reisen mit nur wenigen Klicks nach ihren individuellen Präferenzen zu buchen. Dadurch werden die anspruchsvollen Kundenbedürfnisse in der wichtigsten Zeit des Jahres, ihrem Urlaub, endlich vollumfänglich erfüllt.

Quelle FWC – FreewayCamper GmbH 

Innovative Lösungen für eine bessere Zukunft

0
science4life

Science4Life prämiert die besten Start-ups 

Neue Therapien gegen Krebs und nachhaltige Lösungen in Life Sciences, Chemie und Energie: Die Gewinner der Businessplanphase von Science4Life überzeugten mit Geschäftsmodellen, die die Herausforderungen der Zukunft adressieren. CatSper gewinnt beim Science4Life Venture Cup. Beim Science4Life Energy Cup gewinnt Reverion. 

Neue Lösungen im Healthcare-Bereich und innovative Konzepte zur Energiewende sind auch 2022 gefragt, um eine bessere Zukunftsperspektive zu realisieren. Science4Life, eine Initiative der Hessischen Landesregierung und des Gesundheitsunternehmens Sanofi, unterstützt mit dem Science4Life Venture Cup und dem Science4Life Energy Cup Start-ups, die an diesen Herausforderungen arbeiten. Unter 87 Einsendungen aus Life Sciences, Chemie und Energie wurden am 18. Juli die besten Gründerteams prämiert.

Einen besonderen Fokus legten die Teams in diesem Jahr auf Nachhaltigkeit. Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ist die Förderung einer starken Gründerszene bewusst: „Die Transformation unseres auf fossilen Energien basierenden Wirtschaftsmodells in eine nachhaltige Ökonomie eröffnet enorme Chancen für neue Jobs und neuen Wohlstand. Die Gründerinnen und Gründer, die wir hier prämieren, beweisen das. “Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Sanofi in Deutschland, begleitet Science4Life schon seit Jahren: „Ich bin jedes Jahr erneut beeindruckt von der Professionalität der Gründerteams. Sie erkennen nicht nur aktuelle und zukünftige Trends und Herausforderungen, sondern arbeiteten mit eindrucksvoller Agilität an deren Lösung.” 

Neue Krebstherapien und Nachhaltigkeit beim Science4Life Venture Cup

Beim Science4Life Venture Cup gewinnt CatSper aus Münster. Das Team entwickelt einen neuen Labortest, der die männliche Fruchtbarkeitsstörung “Cat-Sper-Dysfunktion” erstmals medizinisch sichtbar machen kann und damit diagnostische Hinweise zur Früherkennung ermöglicht. Platz 2 geht an DNTOX aus Düsseldorf: Das Team bietet eine derzeit einzigartige, tierversuchsfreie Analyse von Chemikalien an – eine kostengünstigere Alternative zu ressourcenintensiven und ethisch umstrittenen Tierversuchen.

FUSIX BIOTECH aus München möchte Patienten mit schwer zu therapierenden Krebserkrankungen sichere und effektive immuntherapeutische Therapieansätze mit Hilfe einer Plattform-Technologie bieten. HBOX Therapies aus Aachen entwickelt ein neues, effektives und flächendeckend anwendbares Medizinprodukt zur Behandlung von Kohlenmonoxidvergiftungen.

Revoltech aus Darmstadt hat das Tierwohl im Fokus – mit dem weltweit ersten lederähnlichen Textil, das ohne Kunststoffe auskommt, vegan ist und aus Reststoffen des regionalen Hanfanbaus besteht. Polyethylenglykol (PEG) findet vielseitige Anwendung in der Behandlung chronischer Krankheiten oder als Bestandteil von Impfstoffen, führt jedoch in letzter Zeit vermehrt zu Allergien und Nebenwirkungen. Das Team von Advylop aus Mainz entwickelt eine PEG-Alternative, die Nebenwirkungen vermeidet und gleichzeitig die medizinischen und produktionstechnischen Vorteile bewahrt.

Dymium aus München bietet die weltweit erste Methode zur rückstandsfreien Nierensteinentfernung mithilfe einer magnetischen Separationstechnologie. n-biotics aus Karlsruhe hat eine antibakterielle Oberflächentechnologie für Implantate aus den Bereichen Zahnmedizin, Frakturversorgung und Orthopädie entwickelt, die bakterielle Infektionen und die damit verbundenen Folgen für Betroffene deutlich reduziert.

OPSYON Therapeutics aus München entwickelt eine einzigartige, effiziente und tumorspezifische Immuntherapie mit reduzierten Nebenwirkungen und bietet Krebspatienten eine langfristige und bessere Überlebensperspektive. Das Produkt von Shards aus Sassenberg sind nachhaltige Fliesen aus Bauschutt – so wandelt das Team Abfallstoffe in ein wertiges und umweltfreundliches Produkt um.

Bereit für die Energiewende: Die Gewinner des Science4Life Energy Cup

Beim Science4Life Energy Cup überzeugte das Team von Reverion aus München und sicherte sich Platz 1. Das Team nutzt Biogas, um die unstete Stromversorgung aus Wind- und Sonnenenergie mit einem CO2-neutralen Verfahren auszugleichen. PV2+ aus Freiburg entwickelt ein patentiertes, kostengünstiges und umweltfreundliches Galvanisierungsverfahren zum Ersatz von Silber durch Kupfer in Solarzellenkontakten – das soll die Solarbranche weiter stärken und zur Erreichung der Klimaziele beitragen und sicherte dem Team Platz 2. Auf Platz 3 setzte sich plugX aus Fulda durch: Das Team rüstet Stromanschlüsse mit wenig Aufwand zu Ladesäulen für E-Bikes, E-Scooter und E-Autos um.

Die Gewinner der Businessphase des Science4Life Venture Cup 2022: 
  1. Platz, dotiert mit 25.000 Euro, geht an CatSper aus Münster
  2. Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an DNTOX GmbH aus Düsseldorf 
  3. Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an FUSIX BIOTECH aus München
  4. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an HBOX Therapies GmbH aus Aachen
  5. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an Revoltech GmbH aus Darmstadt
Die Plätze 6 bis 10, dotiert mit jeweils 1.000 Euro, in alphabetischer Reihenfolge:
  • Advylop aus Mainz 
  • Dymium aus München 
  • n-biotics aus Karlsruhe 
  • OPSYON Therapeutics GmbH aus München 
  • Shards aus Sassenberg 
Die Gewinner der Businessplanphase des Science4Life Energy Cup 2022:
  1. Platz, dotiert mit 10.000 Euro, geht an Reverion aus München
  2. Platz, dotiert mit 5.000 Euro, geht an PV2+ aus Freiburg
  3. Platz, dotiert mit 2.500 Euro, geht an plugX aus Fulda

Bildquelle www.nathalie-zimmermann.de Science4life

Quelle Startup Communication GmbH

Von Beginn an durchstarten

0
vly

Wie das Start-up vly mit Xentral auf Erfolg gesetzt hat

Durch den frühzeitigen Einsatz der ERP-Software von Xentral bündelte das FoodTech-Start-up sämtliche Prozesse übersichtlich an einem Ort

Gut durchdachte Produkte finden immer einen Markt – so auch die Milchalternative aus Erbsenprotein des Berliner Start-ups vly. TV-Auftritte wie bei „Die Höhle der Löwen“ und zuletzt in der österreichischen Show „2 Minuten 2 Millionen“ brachten den Gründern Niklas Katter, Moritz Brauwarth und Nicolas Hartmann, aber vor allem ihrem Produkt Bekanntheit in einem breiten Publikum. Noch im ersten Jahr nach Gründung entschieden sich die Founder 2019 für den Einsatz der schlanken und flexiblen ERP-Software von Xentral – eine smarte Entscheidung, wie sich herausstellt.

Mit skalierbarer Software von Beginn an auf Wachstum eingestellt

Die Idee von vly, eine proteinreiche, rein pflanzliche, zucker- und allergenfreie Milchalternative anzubieten, begeistert die Verbraucher von Anfang an. Schon im ersten Jahr konnte das Team 25.000 Bestellungen über den Online-Shop abwickeln und einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich erzielen. Heute sind die Produkte des Berliner FoodTech-Start-ups in über 8.000 deutschen Supermärkten sowie im Einzel- und Großhandel in Österreich und der Schweiz zu finden. Auch über den eigenen Online-Shop vertreibt vly weiterhin seine Drinks auf pflanzlicher Basis und stattet darüber hinaus Cafés, Restaurants und Co-Working Spaces aus.

Den Weg für diesen schnellen Erfolg ebneten sich die drei Gründer durch den frühzeitigen Einsatz des ERP-Systems von Xentral. Ihnen war klar, dass mehr Bestellungen und immer neue Vertriebswege nicht nur Erfolg und Umsatz bringen, sondern vor allem auch ihren Arbeitsalltag enorm komplex machen würden. „Durch die Softwarelösung von Xentral haben wir die verschiedenen Bereiche unseres Business – von Bestands- und Versandprozessen über Buchhaltung bis hin zum Kundenmanagement – in einem Tool miteinander vernetzt. Dank der praktischen Automatisierungen sparen wir uns als Gründer aber auch unseren Mitarbeitern zahlreiche manuelle Prozesse und vermeiden Fehler, die daraus entstehen. So haben wir mehr Zeit unser Produkt und das Wachstum unseres Unternehmens voranzutreiben“, erklärt Moritz Braunwarth, Co-Founder von vly.

Prozessoptimierung mit Xentral – dem E-Commerce-Experten

Xentral hat sich in den vergangenen Jahren bei Gründern und Start-ups im E-Commerce-Bereich und insbesondere in der Food- und Beverage-Szene einen Namen gemacht. Durch Empfehlungen aus ihrem Netzwerk wurde auch vly schnell auf das lean ERP aus Augsburg aufmerksam. Obwohl zwar noch andere Anbieter und Systeme im Rennen waren, bot letztendlich Xentral genau die Funktionen, die das Berliner FoodTech-Start-up benötigte. Seit 2019 ist die ERP-Software von Benedikt und Claudia Sauter nun bei vly im Einsatz und begleitet das stetige Wachstum der Marke. Xentral ist dabei der zentrale Knotenpunkt, an dem alle Prozesse und sämtliche Vertriebskanäle zusammenlaufen.

Das Ziel der drei Gründer, durch die Einführung von ERP den Überblick über die Prozesse in ihrem Start-up zu behalten und Bestellungen, Logistik und Abrechnungsprozesse an einem Ort zu bündeln, ging damit auf. Durch die frühe Entscheidung für Xentral, konnte das ERP ideal auf die individuellen Bedürfnisse von vly angepasst werden und bietet dem Unternehmen seither die Grundlage für effizientes Arbeiten. Als zentrales Tool für alle wichtigen Business-Prozesse bietet Xentral dem inzwischen 50-köpfigen Team um die Gründer Niklas, Moritz und Nicolas die nötige Flexibilität und Stabilität für weiteres Wachstum, Internationalisierung und neue Produktlaunches.

Titelbild vly

Quelle Maisberger GmbH

Es reicht: Wieso verteufeln wir immer noch die Selbstständigkeit?

0
selbstständigkeit

Ein Jobcenter, das Menschen explizit davon abbringen will, sich selbstständig zu machen. Das auch die Chancen, vor allem aber die Risiken aufgezeigt sehen möchte. Das sich Gastredner wünscht, die von negativen Erfahrungen berichten. Es ist unfassbar – und doch traurige Realität in Kaiserslautern.

Natürlich könnte man meinen, es ist ja nur ein Jobcenter in einer Stadt in Deutschland. Das stimmt – in der Regel wird diese negative Grundhaltung gegenüber Selbstständigkeit und Unternehmertum nämlich nicht so offen zur Schau gestellt. Die Situation ist aber symptomatisch für den Stellenwert, den Selbstständige und Kleinunternehmer:innen hierzulande immer noch haben. 

Selbstständigkeit als blinder Fleck

Soziale Absicherung gibt es kaum. Die COVID-19-Pandemie hat uns dies nur allzu deutlich wieder vor Augen geführt. Es gab im ersten Jahr zwar Soforthilfen, die schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden sollten. In einer Umfrage von Lexware im März 2021 wurden sie von Kleinunternehmer:innen allerdings nur mit der Note 4 bewertet. Ein wenig überraschendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass über die Hälfte der Befragten die staatlichen Corona-Hilfen ein Jahr nach Beginn der Pandemie noch gar nicht oder nur teilweise erhalten hatten.

Zudem durften sie nur für weiterlaufende Betriebskosten genutzt werden, etwa die Ladenmiete. Von Lebenshaltungskosten war nicht die Rede, obwohl viele zumindest zeitweise durch Geschäftsschließungen, abgesagte Aufträge oder Events ihren kompletten Lebensunterhalt verloren haben. Zum anderen galt die Bürokratielosigkeit nur bis Ende des Jahres. Dann kamen zahlreichen Selbstständigen Rückforderungen des Bundes in den Briefkasten geflattert.

Gleichzeitig wurden Konzerne wie die Lufthansa von der Bundesregierung mit Hilfen in Milliardenhöhe vor dem Absturz bewahrt, weil sie „too big to fail“ sind. Aber sollte dies nicht auch für die vielen Kleinunternehmer:innen und Selbstständige in diesem Land gelten? Schließlich sind sie das Rückgrat unserer Wirtschaft. Stattdessen wurden sie – wie so oft – größtenteils sich selbst überlassen. Da verwundert es auch nicht, dass die Anzahl der Selbstständigen und Kleinunternehmer:innen in Deutschland seit Jahren nur bei rund vier Millionen liegt. Gerade das erste Corona-Jahr hat eine wahre Delle nach unten verursacht und viele zur Aufgabe ihres beruflichen Traums gezwungen. Wieso interessiert das auf politischer und gesellschaftlicher Ebene scheinbar niemanden?

Dabei brauchen wir dringend mehr und nicht weniger Selbstständige und Kleinunternehmer:innen!

Politik und Gesellschaft sind in der Pflicht

Dass Deutschland moderner werden muss, ist keine neue Forderung, gewinnt aber immer mehr an Dringlichkeit. Wer kann diesen Wandel vorantreiben? Menschen, die starke Ideen haben und sich trauen, diese zu verwirklichen. Die mit Tatendrang vorangehen und sich nicht mit dem Status quo zufriedengeben. Die ihr Herzblut in den Aufbau eines Unternehmens, eines Geschäfts, einer Dienstleistung stecken – also Gründer:innen, Selbstständige, Kleinunternehmer:innen. Sie sind oft innovativer, agiler und kreativer als gestandene Unternehmen. Sie sind flexibler, können auch mal kurzfristig einspringen und neue Chancen aufzeigen und nutzen. Sie packen an und arbeiten sicherlich mehr als manch leitender Angestellte – aber auch, weil sie es schlicht müssen, um ihre Existenz zu sichern. 

Warum also unterstützen wir sie nicht besser? Indem wir die soziale Absicherung etwa im Krankheitsfall oder bei einer Schwangerschaft ausbauen und unser Zwei-Klassen-Gesundheitssystem überdenken, damit ein solches Lebensereignis nicht zur Notlage wird. Indem wir Bürokratie abbauen und die Förderung guter Ideen ausbauen. Indem wir aufklären und transparent aufzeigen, wo und in welcher Form Unterstützung angeboten wird. Aber auch indem wir den Gestaltungswillen und Unternehmergeist junger Menschen schon in den Schulen stärken, damit sie ihre Ideen und Träume verwirklichen können.

Inspirieren statt Angst schüren

Und statt der vom Kaiserslauterner Jobcenter gewünschten Negativerfahrungen brauchen wir inspirierende Erfolgsgeschichten. Geschichten, die Mut zur Selbstständigkeit machen und zeigen, welchen Impact Selbstständige und Kleinunternehmen für Wirtschaft und Gesellschaft leisten: wie das Purpose-Unternehmen WEtell, das die Mobilfunkbranche mit nachhaltigen und fairen Handytarifen herausfordert. Oder die Gründer der Suchmaschine gexsi, die mit jedem Klick Geld für Projekte mit Sinn generiert. Oder der DJ und weltgrößte Händler seltener Art-Cover-Schallplatten. Denn schon heute gelingt vielen der Schritt in die Selbstständigkeit.

Es wäre fatal, wenn wir unsere Selbstständigen und Kleinunternehmer:innen und ihre Bedürfnisse weiterhin ignorieren. Sie tragen nicht nur einen entscheidenden Anteil zur Bruttowertschöpfung bei, sie machen vor allem die Vielfalt und Lebendigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft aus.

Bild: Christian Steiger

Quelle Hotwire PR Germany GmbH für Lexware

Ab in den Urlaub mit everdrop

0
urlaub everdrop

Sommer, Sonne, gute Laune: Endlich wieder Ferien. Und weil viele aufs Fliegen verzichten wollen, sind Reisen mit dem Campingmobil so beliebt wie noch nie. Die Frage ist nur: Was darf mit? Schließlich ist der Platz im Camper beschränkt. Und außerdem sollte man natürlich möglichst umweltverträglich unterwegs sein.

Wie gut, dass sich unsere everdrop Produkte perfekt für den Urlaub auf vier Rädern eignen!

Egal, ob Camper, Wohnwagen oder Auto mit Dachzelt: Alles, was eingepackt wird, muss leicht und platzsparend sein – und darf dabei nicht schädlich für die Natur sein: Denn gerade beim Camping geraten Duschgels oder Spülmittel oft ungefiltert in die Umwelt. Mit dem everdrop Spülmittel wird das Geschirr sauber und umweltfreundlicher gespült. Die Pulver-Sachets sparen Platz und Gewicht, und das angemischte Spülmittel ist leicht biologisch abbaubar (nach OECD-Messverfahren). Passend dazu: unser Pop-up-Schwamm, der sich in jedem Gepäck ganz dünn macht. 

Aber nicht nur die Teller müssen sauber werden, natürlich wollen wir im Selbstversorger-Urlaub auch auf die gewohnte Pflege nicht verzichten. Besonders praktisch: die everdrop Solids – unsere feste Naturkosmetik. Von Body Wash über Shampoo bis zum Conditioner eignen sich die festen Produkte perfekt fürs Reisen. Übrigens sind sie auch tolle Begleiter für alle, die doch mal in den Flieger steigen und ihre Beauty-Produkte im Handgepäck mitnehmen möchten. Denn durch die kompakte, nicht flüssige Form fällt auch die 100-ml-Begrenzung weg. 

Die everdrop Solids im Überblick 

●  Geeignet für alle Haut- und Haartypen

●  Vegan

●  Zertifizierte Naturkosmetik

●  Duftet nach Zitrone, Zedernholz und Lavendel

●  Feste Dusche: mit Bio-Haferöl, Bio-Distelöl und Bio-Olivenöl

●  Festes Shampoo & Conditioner: mit Bio-Distelöl und Bio-Olivenöl 

Der everdrop Pop-Up-Schwamm

●  Entfaltet sich, sobald er mit Wasser in Berührung kommt

●  Aus 100% Cellulose

●  Biologisch abbaubar 

Das everdrop Spülmittel

●  Einfach mit Wasser anzumischen – verwandelt sich von Pulver in Gel

●  Hohe Spülkraft – entfernt selbst hartnäckige und angetrocknete Verschmutzungen

●  Reinigt Geschirr effektiv und streifenfrei

●  Weniger CO2 (dank verringertem Transportvolumen)

●  Vegan und frei von Mikroplastik

●  Biologisch abbaubar (nach OECD-Messverfahren) & Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle BAUERNFEIND + LÖWE GbR

Alles oder Nix: twelve x twelve kooperiert mit AON Records 

0
Alles oder Nix: twelve x twelve kooperiert mit AON Records

Die NFT-Musik-Plattform twelve x twelve kreiert eine exklusive Kampagne zum 15-Jährigen Jubiläum des Kultlabels ALLES ODER NIX RECORDS

Die NFT-Musik-Plattform twelve x twelve gibt die Kooperation mit dem Rap-Label ALLES ODER NIX RECORDS (AON) bekannt. Anlässlich des 15-Jährigen Jubiläums begleitet twelve x twelve das Erfolgslabel AON mit einer exklusiven Digitalkampagne. Startschuss ist heute, 19. Juli 2022 um 16 Uhr.  

Exklusive AON-Membership: Auf dem twelve x twelve Marketplace können beim ersten Drop exklusive AAA-Community-Token erworben werden. Mit diesen Membercards kommen Fans ihren Künstler*innen besonders nah: Ob Zugang zum Discord Channel oder Gästelisten für das Open Air-Jubiläumskonzert am 20. August mit VIP-Bereich; ob AON-Mystery-Box sowie NFT-Airdrops mit Behind-The-Scenes, tokenisierten Magic Moments uvm. – getreu dem Motto von twelve x twelve “Shaping the Future of Music“ hieven das Kultlabel und die NFT-Musik-Plattform die Livemusic-Experience auf die nächste Stufe.

„Wir freuen uns sehr, unsere langfristige Partnerschaft mit dem Erfolgslabel ALLES ODER NIX RECORDS bekanntzugeben. Nach unserer erfolgreichen Kooperation mit AZZLACK RECORDS haben wir mit AON nun den nächsten wichtigen, strategischen Partner mit an Bord, um unseren Deutsch-Rap-Bereich weiter auszubauen. Gemeinsam mit AON werden wir Deutsch-Rap ins Web3 begleiten und innovative NFT-Kampagnen kreieren, um den Fans ihre Künstler*nnen näher als jemals zuvor zu bringen.“ so Philipp Köhn, Co-Founder und CXO von twelve x twelve.  

15 Jahre AON: Das im Jahr 2007 gegründete Rap-Label ALLES ODER NIX RECORDS lädt am 20. August 2022 zum Open Air-Jubiläumsevent am Bonner Telekom Dome ein. Auf zwei Bühnen werden neben den AON-Künstler*innen SSIO, XATAR, SAMY, Schwesta Ewa und Eno, auch Gastauftritte von befreundeten und prominenten Größen aus der Szene erwartet. Bereits bekannt gegeben wurden Künstler*nnen wie Kalim, Olexesh und Celo & Abdi. 

“Wir sind stolz, mit twelve x twelve, der führenden NFT-Musik-Plattform in Deutschland, zusammenzuarbeiten. Musik wird immer digitaler, die Art und Weise, wie Fans ihre Künstler*innen supporten, immer kreativer. Hier wollen wir unsere Artists auf dem Weg ins Web3 von Anfang an begleiten. Wir freuen uns nun auf kreative NFT-Erlebnisse, sowohl digital als auch am 20. August live vor Ort. Unsere Artists sind gespannt, wie die Community reagiert. Ich kann nur so viel sagen: Erwerbt die NFTs, kommt damit vorbei und erlebt unsere AON-Künstler*innen zum 15-jährigen Open-Air-Jubiläum näher denn je!”, so Mario “Dako” Da Costa, Head of Music bei Goldmann Services. 

Fotograf/ Bildquelle Benjamin Held

Quelle Twelvebytwelve GmbH

PM-International mit Business Hero Award 2022 ausgezeichnet

0
Business Hero Awards

Business Hero Awards 2022. Unter den Preisträgern: PM-International

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Finalisten aus über 12.000 Nominierungen in acht Kategorien in Schleswig-Holstein zur Preisverleihung des Business Hero Awards 2022. Unter den Preisträgern: PM-International. Das Fazit der Jury im Statement des Veranstalters ist eindeutig: „PM-International ist Vorreiter, Vorbild und Innovationsträger in der deutschen Wirtschaft“, und gewinnt damit in der Kategorie „Innovation Hero“.  

PM-International: Vielseitig stark 

Die Jury begründete ihre Entscheidung vor allem damit, dass sich PM-International vielseitig und international einsetzt. Hier stehen besonders die großen Expansionsprojekte 2022 in Großbritannien, China, Indonesien, Ungarn, Portugal, USA und Kolumbien, sowie dem afrikanischen Kontinent im Vordergrund. Auch im Gründungsland Deutschland investiert PM weiterhin verstärkt und fördert somit auch regional den Ausbau von Arbeitsplätzen.   

Auch im Bereich der Unternehmensverantwortung fand die Jury einschlägige Argumente für ihre Entscheidung: PM-International hat sich zum Ziel gesetzt, alle Verpackungen bis Ende 2023 zu 100% aus recyclebarem Material herzustellen; damit nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle in seiner Branche ein. Darüber hinaus unterstützt PM als größter Unternehmenspate seit fast 20 Jahren die Kinderhilfsorganisation World Vision, mit aktuell 4.200 Patenkindern.  

FitLine®: Die Innovationsmarke 

Nicht nur das Unternehmen, auch die Marke überzeugte beim Wettbewerb. Die Jury führte das Innovations- und Entwicklungskonzept für die FitLine Premiumprodukte für Gesundheit, Fitness und Schönheit als einen der Hauptgründe für den Innovation Hero Preis. Im Auszug aus dem Statement des Veranstalters heißt es: „Das Team aus Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und Lebensmitteltechnikern entwickelt innovative Produktkonzepte. Besonders relevant ist das exklusive Nährstoff-Transportkonzept NTC®. Es bringt die Nährstoffe wenn sie gebraucht werden, dorthin, wo sie gebraucht werden – auf die Zellebene von innen und außen.“  

Die Jury hob final das gute Zusammenspiel aus Unternehmen und Marke hervor und prognostizierte: „Bei der PM-International AG gehen Gesundheit und gesundes Unternehmensmanagement Hand in Hand. Durch innovative Maßnahmen und Weiterentwicklung der Produkte hat das Unternehmen eine strahlende Zukunft vor sich.“ 

Bild: COO & CSO Patrick Bacher und seine Frau Dörte nahmen den Award in Heiden entgegen

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle PM-International AG 

Bringoo erhält fünf Millionen Euro von Investoren in der Series-A

0
bringoo

Das Marketplace und Lieferdienst Start-Up Bringoo sichert sich in der Series-A fünf Millionen Euro und überzeugt mit seinem Modell die Investoren entgegen dem aktuellen Trend kriselnder Lieferdienste.

Das Kapital stammt von dem Family Office CIC, Florian Schürenkrämer und dem Tech-VC 20 Scoops. Bringoo wird das Kapital für die Expansion und zur Erweiterung seiner bestehenden Partnerschaften nutzen.

„Das Konzept von Bringoo differenziert sich deutlich von anderen Lieferdiensten”, erklärt Investor Anan Pinitvetchagan, CEO von 20 Scoops. „Wir sind davon überzeugt, dass die Partnerschaft mit dem Einzelhandel langfristig der richtige Weg ist. Bringoo hat bereits bewiesen, dass auch größere Handelspartner sich dem Modell anschließen. Dies zeigt sich auch in der Resonanz der Kunden.”

Mit der Bringoo-App lassen sich Produkte aus Einzelhandelsgeschäften innerhalb von 45 Minuten oder mittels flexibler Lieferfenster direkt nach Hause bestellen. Kunden wählen mittels der App ein Partnergeschäft in ihrer Umgebung und stellen sich ihren Warenkorb zusammen. Nach der Bezahlung innerhalb der App führt Bringoo den Einkauf in dem jeweiligen Partnergeschäft aus und bringt die Waren dem Kunden nach Hause.

Bringoo schafft damit einen starken Mehrwert für Kunden, Partner und den Einzelhandel. Egal ob Blumen, Pharmazie, Lebensmittel oder Baumarktartikel, durch den Aufbau einer Last-Mile-Lieferinfrastruktur ermöglicht Bringoo seinen Partnern im Einzelhandel eine Auslieferung in wenigen Minuten, ohne den lokalen Handel durch neue Lager, Lieferketten oder zusätzlichen Warenverfall zu belasten. Durch einen intelligenten Routing-Algorithmus steigert sich die Effizienz der Auslieferungen.

„Mit dem zusätzlichen Kapital werden wir nun weiter expandieren, denn zwei Drittel der deutschen Bevölkerung hat immer noch keinen Zugang zu Same-Day-Delivery oder Quick-Commerce“ erklärt Co-Founder Hasib Khan. „Durch die Zusammenarbeit mit unseren Einzelhandelspartnern ist unser Modell skalierbar und profitabel. Insbesondere in non-urbanen Räumen, genau da, wo sich bis jetzt keiner hin traut.”

Bringoo setzt auf faire Arbeitsbedingungen und zahlt seinen Mitarbeiterinnen einen Stundenlohn, der deutlich über dem Mindestlohn liegt. Gleichzeitig werden die Einkäufe überwiegend mit E-Fahrzeugen ausgeliefert. Dies unterstützt nicht nur die Mitarbeiterinnen, sondern auch die Umwelt.

Einzelhandelspartner des Start-Ups, das 2020 gegründet wurde, erhalten durch die Kooperation mit Bringoo wertvolle Insights, die sonst im Offline-Geschäft verborgen bleiben. Zu den bestehenden Partnern gehören unter anderem Penny, Metro, OBI, Hugendubel und GetränkePartner. Zu den Altinvestoren zählen unter anderem Frank Otto (Familie Otto), Jan-Henrik Lafrentz (Bentley), Dr. Hauke Hansen (ex-Amazon), Stefan Hamann (Shopware), Digital-Unternehmer Marcus Diekmann, Jan-Willem Weischer und Anna Weber (BabyOne), Michael Hehn (Ruby Hotels), und die Schürfeld Group.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Vaubel Medienberatung GmbH

i2x erhält 11 Millionen Euro und ernennt zweiten Geschäftsführer

0
i2x

Stefan Walther, bisher in der Position des CTO bei i2x, steigt zusätzlich zum Geschäftsführer auf

 i2x, eine innovative, KI-basierte Lösung für die Echtzeit-Kommunikationsanalyse von Telefonaten und das Echtzeit-Coaching von Agent:innen, sichert sich 11 Millionen Euro neues Kapital. Neben Bestandsinvestoren wie UVC Partners, HV Holtzbrinck Venture, btov Partners, Discovery Ventures und Asgard, sind als neue Kapitalgeber der Tech-Investor Bridge to Growth (BTG) und Heiko Hubertz, Deutschlands erfolgreichster Unternehmer im Bereich Gaming, mit an Bord. Gleichzeitig erweitert i2x die Unternehmensleitung und ernennt Stefan Walther zum Geschäftsführer. Walther, Chief Technology Officer bei i2x, wird in seiner neuen Rolle eine konsequente Internationalisierung sowie eine nachhaltige Wachstumsstrategie vorantreiben. 

Das frische Kapital verwendet i2x für den Ausbau seiner Lösung für die Echtzeit-Kommunikationsanalyse sowie das Echtzeit-Coaching, für weitere Datenschutz-Features, die Entwicklung spezifischer Funktionalitäten für deutsche und europäische Betriebsräte und den Ausbau des Partnernetzwerks. In Summe will i2x bis zum Jahr 2027 100 Millionen Euro in den Ausbau der eigenen Technologie investieren. Damit plant das Unternehmen eines der größten privaten Investitionsprogramme im Bereich KI im europäischen Raum. Bisher konnte das Unternehmen bereits über zehn Patente, u.a. in den Bereichen Audio Interface Systeme, Akzent- und Dialektbearbeitung, Modifikation von Sprach- und Audiodaten und Anonymisierung anmelden. Durch die Investitionen in die Technologie sowie in die Patente möchte i2x seine Position als eines der führenden Unternehmen im Bereich Conversational AI weltweit weiter stärken.

Schon heute analysiert und transkribiert i2x in Echtzeit (weniger als 0,5 Sekunden) komplexe Konversationen in verschiedenen Sprachen. Nutzer:innen erhalten darauf aufbauend live Feedback und Hilfestellungen, um ihre Vertriebs- und Servicegespräche zu optimieren. Als Grundlage dient eine auf künstlicher Intelligenz basierende Spracherkennungstechnologie, die neben den Inhalten auch Emotionen erfasst. i2x generiert für Nutzer:innen außerdem KI-basiert individuell zugeschnittenes Feedback und Trainingseinheiten. Damit bekommt jede:r Anwender:in eine Art persönlichen Coach zur Seite gestellt. Nach bisherigen Auswertungen stieg der Umsatz, den die Mitarbeiter:innen mit Hilfe von i2x erzielen, bei konstanter Kostenstruktur um bis zu 70 Prozent. Unternehmen konnten außerdem die Mitarbeiterzufriedenheit um rund 15 Prozent und die Kundenzufriedenheit um 30 Prozent steigern. 

In den letzten zwölf Monaten konnte i2x sowohl im Bereich Kunden als auch beim Umsatz ein Wachstum von 400 Prozent verzeichnen. Mit der Berufung von Stefan Walther zum zweiten Geschäftsführer stellt sich i2x auf weiteres starkes Wachstum ein. Walther kam im Januar 2020 als CTO zu i2x und hat in seiner Zeit vorrangig die Entwicklung von i2x zur innovativsten und benutzerfreundlichsten Lösung für Kommunikationsanalyse und -training vorangetrieben. Zuletzt entwickelte er ein Werkzeug für Agent:innen, das die Messung von Kundenzufriedenheit, Emotionen oder Charisma im Gespräch ermöglicht. Vor seiner Zeit bei i2x war Stefan Walther fast zehn Jahre in mehreren Positionen bei Qlik, einer Cloud-basierten End-To-End-Plattform für Echtzeit-Datenintegration und -analyse, tätig, zuletzt als Associate Vice President Research & Development.

„Wir freuen uns sehr, dass sowohl unsere Bestandsinvestoren als auch renommierte neue Investoren ihr Vertrauen in i2x setzen und unsere Vision weiter unterstützen. Mit starken Partnern wie UVC Partners und ihrer Expertise im Aufbau von B2B-Firmen, BTG und ihrer langjährigen Erfahrung bei der Skalierung von Unternehmen sowie Heiko Hubertz und seinem Wissen zur Beeinflussung menschlichen Verhaltens können wir unsere ambitionierten Ziele gut erreichen”, sagt Michael Brehm, Gründer von i2x

„Unsere Vision ist es, jedem einzelnen Kundenbetreuer und jeder einzelnen Agentin KI-gestützte, personalisierte Empfehlungen, Trainingsinhalte und Echtzeit-Coaching anzubieten. Mit unserem neuesten, einzigartigen Feature im Bereich Kundenzufriedenheit realisieren wir im bestmöglichsten Sinne die Kooperation von Mensch und künstlicher Intelligenz”, gibt Stefan Walther einen Ausblick auf die nahe Zukunft. „Mir ist es außerdem wichtig, dass wir die europäischen Datenschutzbestimmungen nicht nur zu 100 Prozent einhalten, sondern noch einen Schritt weiter gehen. Deshalb entwickeln wir Verfahren, die individuelle Unterstützung und Begleitung ermöglichen und gleichzeitig die Privatsphäre des Einzelnen vollumfänglich schützen.”

„Wir sehen i2x mit ihrer KI-Lösung als einzigartig im europäischen Raum. Die Schnelligkeit der Transkription, Sprachanalyse und des Feedbacks für Anwender:innen, gepaart mit dem sehr hohen Standard im Bereich Datenschutz, macht i2x momentan zum interessantesten Anbieter für die Unterstützung der Callcenter-Mitarbeiter:innen in den Bereichen Vertrieb und Kundenservice. Wir freuen uns deshalb, das weitere Wachstum zu begleiten“, sagt Ingo Potthof, Managing Partner bei UVC Partners.

„Human Augmentation ist die Zukunft. Die Prognosen für das globale Marktwachstum in diesem Sektor liegen für die nächsten Jahre im zweistelligen Bereich. i2x setzt mit seiner Lösung genau dort an und hilft Menschen, die Kommunikation miteinander auf ein völlig neues Level zu heben. Wir freuen uns, Teil dieser Entwicklung zu sein”, sagt Götz Gleichmann, Partner von BTG.

„Besonders interessant ist für mich der automatisierte Coaching-Aspekt von i2x mit seinen Gamification-Elementen. Die Software stellt den Menschen in den Fokus und hilft ihm in einer spielerischen Art und Weise und komplett individualisiert ihre Fähigkeiten im Gespräch zu verbessern und so ihr volles Potenzial auszuschöpfen“, sagt Heiko Hubertz.

Quelle schoesslers GmbH