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Ex-Innenminister Baum will deutlicheres Klimakonzept der FDP

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FDP-Logo, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem FDP-Bundesparteitag hat der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum seine Partei aufgefordert, ein klareres klimapolitisches Konzept zu entwickeln. „Die FDP hat mitunter den Eindruck vermittelt, dass sie es mit der Bekämpfung der Klimakatastrophe nicht so ernst meint“, sagte Baum dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).

„Da muss gegengesteuert werden, zum Beispiel mit einem noch deutlicherem liberalen Klimakonzept für den Verkehrssektor.“ Die FDP gelte in der Ampel zwar zu Unrecht als Störenfried, manche Zuspitzungen wie den Konflikt mit der EU über den Verbrennungsmotor hätten allerdings vermieden werden solle. Auch beim Datenschutz müsse die FDP einen Schwerpunkt setzen. „Fundamentale Rechte stehen auf dem Spiel – da muss Mäkelei am Datenschutz aufhören“, sagte Baum. Wichtig sei es, dass die FDP ihr Freiheitsanliegen definiere. „Der Begriff alleine reicht nicht, er muss ausgefüllt werden“, sagte Baum. Dazu brauche es eine Grundsatzdiskussion, die Parteichef Christian Lindner anstoßen müsse. Die FDP schöpfe ihr Wählerpotential absolut nicht aus. „Die FDP hat die liberal gesinnte urbane Wählerschaft vernachlässigt“, so Baum. „Die tendiert jetzt stark zu den Grünen. Aber da gibt es Abnutzungserscheinungen. Es ist kein Naturgesetz, dass die Grünen so deutlich vor der FDP liegen.“

Durch die letzten Beschlüsse der Koalition habe die FDP etwas Luft bekommen. „Aber sie darf sich nicht täuschen: Die Diskussion über ihre Rolle ist nicht zu Ende“, sagte Baum. Dazu müsse sie Gestaltungswillen zeigen und dürfe sich „nicht nur an den Schwierigkeiten der Ampel abarbeiten“.


Foto: FDP-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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Mindestens ein Täter nach Angriff in Duisburg flüchtig

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Absperrung der Polizei, über dts NachrichtenagenturDuisburg (dts Nachrichtenagentur) – Mindestens ein Täter des Angriffs in einem Fitnessstudio in Duisburg ist weiterhin flüchtig. Das teilte die Polizei am Dienstagabend mit.

„Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei laufen auf Hochtouren“, so die Beamten. Zeugen sind dazu aufgerufen, sich umgehend zu melden. Der oder die Täter haben am späten Nachmittag mit einem Gegenstand drei Opfer lebensgefährlich und ein Opfer schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die vier Opfer, die allesamt deutsche Staatsbürger sind, befinden sich in Krankenhäusern in Behandlung.


Foto: Absperrung der Polizei, über dts Nachrichtenagentur

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Drei Opfer bei Angriff in Duisburg lebensgefährlich verletzt

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Polizei, über dts NachrichtenagenturDuisburg (dts Nachrichtenagentur) – In einem Fitnessstudio in Duisburg sind am Dienstag bei einem Angriff mit einem Gegenstand drei Opfer lebensgefährlich und ein Opfer schwer verletzt worden. Das bestätigte die Polizei Duisburg.

Mehrere Opfer wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei ist mit einem Großeinsatz in der Altstadt vor Ort und ruft Zeugen auf, sich umgehen zu melden. Die ersten Notrufe seien gegen 17:40 Uhr eingegangen, hieß es. Bislang hat die Polizei keine Aussagen dazu gemacht, ob Täter flüchtig sind.


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Göring-Eckardt kritisiert Klimaschutzambitionen des Kanzlers

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Katrin Göring-Eckardt, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vizepräsidentin des Bundestags, Katrin Göring-Eckardt (Grüne), wirft dem Bundeskanzler vor, nicht genug für den Klimaschutz zu tun. „Ein Bundeskanzler, der in seinem Amtseid geschworen hat, Schaden vom Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren, muss die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen ergreifen, damit der Wohlstand in Deutschland erhalten bleibt“, sagte Göring-Eckardt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

„Er muss sich an die Spitze des Kampfes gegen die Klimakrise stellen anstatt zu bremsen. Er muss 20 Jahre im Voraus denken und nicht bloß bis zum nächsten Wahlkampf.“ Göring-Eckardt verteidigte zudem die geplante Novelle des Gebäude-Energie-Gesetzes, der zufolge vom kommenden Jahr an keine neuen Öl- und Gasheizungen mehr eingebaut werden dürfen. „Die Regelung ist technologieoffen und nachhaltig zugleich“, so Göring-Eckardt.

„Es müssen Heizungen sein, die zu 65 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen.“ Das ließe verschiedene Möglichkeiten zu, so die Grünen-Politikerin. „Nicht alle müssen jetzt eine Wärmepumpe einbauen. Wenn außerdem in acht Jahren irgendwas Neues erfunden wird, dann bitte.“

Sie übte allerdings auch Selbstkritik: „Aber ich würde auch sagen, dass die Grünen da nicht alles richtig gemacht haben. Die soziale Sicherung hätte von Anfang an mit kommuniziert werden müssen.“ Göring-Eckardt fordert Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) auf, mehr Maßnahmen zum Klimaschutz vorzulegen. Es könne nicht sein, dass er aus der Verantwortung gelassen werde, im Verkehrssektor die Ziele zu erfüllen.

Es müsse nun umgesetzt werden, was der Koalitionsausschuss beschlossen habe. Nach 30 Stunden Beratung hatten sich die Vertreter von SPD, Grünen und FDP vor Ostern darauf geeinigt, dass die Einsparungen in den Sektoren zwar künftig „aggregiert“ betrachtet werden. Doch Ministerien, die die Ziele in ihren Sektoren verfehlen, treffe eine Pflicht zum Nacharbeiten. Alle Bundesministerien, aber „insbesondere jene, in deren Zuständigkeitsbereich die Sektoren liegen, die die Zielverfehlung verursacht haben“, müssten durch Maßnahmen zur Minderung beitragen, heißt es im Beschluss.


Foto: Katrin Göring-Eckardt, über dts Nachrichtenagentur

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Bürgerrechtler kritisieren Pläne für digitales Gewaltschutzgesetz

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Computer-Nutzerin, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Digital-Bürgerrechtler kritisieren eine deutliche Ausweitung von Auskunftsansprüchen, die in den Eckpunkten des Bundesjustizministeriums von Marco Buschmann (FDP) zum geplanten Gesetz gegen digitale Gewalt vorgesehenen ist. „Die enorme Ausweitung des Anwendungsbereichs der Auskunftsrechte halte ich für ein großes Problem“, sagte Erik Tuchtfeld, Vorsitzender des SPD-nahen digitalpolitischen Vereins D64, der „Welt“ (Mittwochausgabe).

„Die Ausweitung auf Verletzungen aller absoluten Rechte ist viel zu weitgehend“. Die Schwelle eines lediglich übertretenen zivilen Rechtsverhältnisses reiche „nicht aus, den Schutz der Anonymität zu verwehren, der für viele sehr wichtig ist, um ihre Meinungsfreiheit ausüben zu können“. In den Eckpunkten heißt es etwa: „Künftig soll das Auskunftsverfahren in allen Fällen einer rechtswidrigen Verletzung absoluter Rechte eröffnet sein, … z.B. Restaurantkritik: Schädigung durch wahrheitswidrige Nutzerkommentare).“ Tuchtfeld sagte dazu: „Eine wahrheitswidrige Restaurantkritik hat nichts mit digitaler Gewalt zu tun. Unter dem Deckmantel des sehr löblichen Ziels, mehr für die Betroffenen von strafbarer Hassrede zu tun, werden ganz andere Interessen verfolgt. Hier ist die Meinungsfreiheit betroffen.“

Tuchtfeld befürchtet zudem eine Gefahr für Whistleblower, die im Schutze der Anonymität Missstände in großen Unternehmen aufdecken. „Hier ist die Behauptung ungerechtfertigter Angriffe für Unternehmen besonders attraktiv. Das Unternehmen kann dann versuchen, mit staatlichen Zwangsmitteln die Anonymität der Person offenzulegen.“

Ulf Buermeyer, Vorsitzender der Gesellschaft für Freiheitsrechte, sagte: „Das Justizministerium sollte die Accountsperren als klar umrissenes Reformprojekt jetzt zügig umsetzen und dieses einfache Vorhaben nicht mit den heiklen Auskunftsansprüchen zusammenwerfen. Denn die Auskunftsansprüche gehen sehr weit und bergen zu viele Risiken und Missbrauchsmöglichkeiten.“ Mit der Kritik konfrontiert, sagte die innerhalb der Grünen-Bundestagsfraktion für das Gesetzesvorhaben zuständige Abgeordnete Renate Künast der „Welt“: „Ich finde es gut, dass hier alle Akteure genau hinsehen und kritische Punkte anmerken. Deshalb nehme ich die geäußerten Bedenken erst einmal als wichtige Hinweise auf.“

Die Rechtspolitikerin verweist darauf, dass bereits in den Eckpunkten festgehalten ist, dass die neuen Regelungen verhältnismäßig sein müssten. „Das gilt für den Schutz der Persönlichkeitsrechte, es gilt aber auch für das Recht auf Anonymität im Netz“, so Künast. „Darauf werden wir beim Gesetzentwurf ganz genau achten.“


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EU-Parlament gibt grünes Licht für Reform des EU-Emissionshandels

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EU-Parlament in Straßburg, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Das Europäische Parlament hat grünes Licht gegeben für eine Reform des EU-Emissionshandels. Das Instrument soll auf fast alle Sektoren ausgeweitet werden, insbesondere auf die Bereiche Gebäude und Verkehr.

Rund 85 Prozent aller europäischen CO2-Emissionen sollen damit zukünftig an Emissionsrechte gebunden sein. Deren Menge soll kontinuierlich absinkend. Verschiedene Vorkehrungen sollen zudem dafür sorgen, dass die Preise nicht zu stark ansteigen können und im Gebäude- und Verkehrsbereich schon ab 45 Euro pro Zertifikat abgefedert werden. Auf die Reform hatten sich am 18. Dezember 2022 das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission im Rahmen der sogenannten „Trilog“-Verhandlungen geeinigt.

Damit die Änderung in Kraft treten kann, muss nun noch der Rat formal zustimmen. Sven Giegold (Grüne), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sieht im Emissionshandel einen „verbindlichen Deckel für Treibhausgasemissionen“. Die Einigung sei wegweisend für die Klimaziele der EU. „Diese Reform des EU-Emissionshandels stellt die Weichen für den Umbau der europäischen Wirtschaft hin zu Klimaneutralität. Damit setzt die EU auch weltweit neue Maßstäbe im Klimaschutz“, so Giegold.

Mit dem Klimasozialfonds sollen zudem einkommensschwache Haushalte und finanziell schwächere Kleinstunternehmen nicht allein gelassen werden. „Um die finanziellen Belastungen der zusätzlichen CO2-Bepreisung für einkommensschwächere Haushalte abzufedern, wird ein neuer Klimasozialfonds in Höhe von 65 Milliarden Euro eingerichtet“, sagte der Grünen-Politiker. „Mit der Einigung zum europäischen Emissionshandel ist nun der größte Teil des Fit-for-55-Programms ausverhandelt. Das Programm enthält alle Maßnahmen mit der die EU-Mitgliedstaaten ihre verschärften Klimaziele – die CO2-Emissionen der EU müssen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 absinken – erreichen wollen.“


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Rechnungshof verlangt mehr Transparenz beim Klimaschutz

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Bundesrechnungshof, über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesrechnungshof verlangt mehr Klarheit über den Nutzen milliardenschwerer Klimaschutzprogramme des Bundes. „Die Bundesregierung weiß derzeit nicht, was die von ihr veranlassten Maßnahmen im Klimaschutz kosten und wie sie in der Gesamtschau wirken“, heißt es in einem Prüfbericht des Rechnungshofes, über den die „Süddeutsche Zeitung“ (Mittwochausgabe) berichtet.

„Ihr fehlt ein Verfahren, mit dem sie die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer Klimaschutzmaßnahmen erfassen kann.“ Nötig sei ein „Klimahaushalt“, verlangen die Rechnungsprüfer des Bundes. Darin müsse die Bundesregierung für jede Maßnahme „die geplanten und erzielten Treibhausgasminderungen sowie die damit verbundenen Ausgaben und Einnahmen angeben“. Für jeden ausgegebenen Euro müsse so klar werden, ob er dem Klima nutze, ihm schade oder spurlos an ihm vorbeigehe.

„Bundestag und Öffentlichkeit müssen erfahren, was der Staat für den Klimaschutz ausgibt und was dieses Geld bewirkt“, sagte Kay Scheller, der Präsident des Bundesrechnungshofes, der SZ. Beispiele für derlei Klarheit gibt es in Österreich und Frankreich, die neuerdings den positiven oder schädlichen Umweltwirkungen ihrer Staatsausgaben in eigenen Berichten nachgehen. „Die Bundesregierung braucht endlich klare Sicht auf Deutschlands Weg zur Klimaneutralität“, forderte Scheller. „Ohne einen solchen Überblick kann sie ihre Klimaschutzpolitik nicht zielgenau steuern.“


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Von der Leyen und Borrell für Risikominderung in China-Politik

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Ursula von der Leyen, über dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben sich hinsichtlich der europäischen China-Politik für eine Risikominderung ausgesprochen. „Für mich ist eine Entkopplung aus europäischer Sicht weder tragfähig noch wünschenswert oder gar praktikabel“, sagte von der Leyen am Dienstag in einer Rede vor dem Europäischen Parlament.

Europa müsse „in puncto Risikominderung bei zentralen und sensiblen Fragen in unseren Beziehungen einiges tun“, forderte sie. „Die Devise ist also: Risikominderung statt Entkopplung.“ Die europäische Wirtschaft müsse wettbewerbsfähiger und krisenbeständiger werden. Daran arbeite man bereits mit Gesetzen zu Mikrochips, kritischen Rohstoffen und zur Netto-Null-Industrie.

„Wir müssen sicherstellen, dass das Kapital unserer Unternehmen, ihr Sachverstand und ihr Wissen nicht dazu genutzt werden, die militärischen und nachrichtendienstlichen Fähigkeiten derjenigen zu stärken, die für uns auch systemische Rivalen sind“, ergänzte sie. Von der Leyen mahnte außerdem eine engere Abstimmung mit Partnern an. „So können wir uns insbesondere breiter aufstellen, unsere Lieferketten reißfester machen und unsere eigenen Schwachstellen ausräumen“, sagte die Kommissionspräsidentin. Auch Borrell pochte auf mehr Abstimmung – auch innerhalb der EU. Damit der Dialog mit China klar und effektiv geführt werden könne, „müssen wir unsere Positionen abstimmen und sie nicht mit einer Stimme zum Ausdruck bringen, denn wir haben eine Vielzahl von Stimmen, sondern wie ein gut abgestimmter Chor“, sagte er vor dem Parlament.

In Nachgang zu seiner Rede ergänzte der Außenbeauftragte auf Twitter: „Die EU-Strategie von 2019 definiert China als Partner, Konkurrenten und systemischen Rivalen. Die Strategie muss neu kalibriert werden, um sie an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen.“ Das Verhältnis zu China sei zunehmend geprägt von Rivalität und Wettbewerb, „doch wir sollten Zusammenarbeit und Dialog nicht verwerfen“, sagte er. „Im Bereich Wirtschaft/Handel brauchen wir De-Risking und strategische Autonomie, was im Grunde dasselbe ist: Diversifizierung der Lieferungen, Umstrukturierung der Wertschöpfungsketten, Überprüfung von Investitionen und Entwicklung von Instrumenten zur Bekämpfung von Zwang“, so Borrell.

„Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass De-Risking Risiken birgt.“


Foto: Ursula von der Leyen, über dts Nachrichtenagentur

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Mehrheit hat für Protest mit Straßenblockaden kein Verständnis

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Klimaprotest, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – 79 Prozent der Bundesbürger hat kein Verständnis für Protestaktionen, mit denen der Straßenverkehr flächendeckend lahmgelegt werden soll. Das zeigt das aktuelle Trendbarometer des Meinungsforschungsinstitut Forsa, das im Auftrag der Sender RTL und ntv vom 14. bis 17. April 1.003 Menschen befragt hat.

Die Gruppierung „Letzte Generation“ hatte zuvor angekündigt, in Berlin und anderen Städten mit ihren umstrittenen Aktionen auf ihre Forderung nach einer drastischen Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr aufmerksam zu machen. 20 Prozent der Befragten zeigte für diese Art von Protestaktionen Verständnis. Mehrheitlich Verständnis für die Protestformen der Klima-Aktivisten äußern ausschließlich die Anhänger der Grünen (52 Prozent).


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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Große Mehrheit weiter gegen Verbot von Öl- und Gasheizungen

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Gasheizung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das ab 2024 geplante Verbot des Einbaus von mit Gas und Öl betriebenen Heizungen stößt in der Bevölkerung weiterhin auf Ablehnung. In einer Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv sprach sich wie schon Anfang März die große Mehrheit (78 Prozent) gegen ein solches Verbot aus.

Unverändert halten nur 18 Prozent der Bundesbürger die Maßnahme für richtig. Lediglich unter den Anhängern der Grünen unterstützt eine knappe Mehrheit (53 Prozent) die Pläne des Bundeswirtschaftsministers. Nur wenige Bundesbürger (12 Prozent) glauben, dass die Heizkosten für die Verbraucher langfristig sinken, wenn künftig Öl- und Gasheizungen nach und nach durch Heizungen ersetzt werden, die weitgehend Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen. 62 Prozent gehen dagegen von steigenden Heizkosten aus.

23 Prozent erwarten keine wesentliche Veränderung. Die Daten für die Umfrage wurden vom 14. bis 17. April erhoben. Datenbasis: 1.003 Befragte.


Foto: Gasheizung, über dts Nachrichtenagentur

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