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Unleash Future Boats erhält als erstes GATEWAY49-Start-up eine Förderung der European Space Agency (ESA)

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Unleash Future Boats

Seit 2021 ist das ESA BIC Northern Germany auch in Lübeck mit einem ergänzenden Standort vertreten. Das Technikzentrum Lübeck mit seinem Accelerator GATEWAY49 übernimmt das Inkubationsmanagement der ESA BIC Start-ups in Schleswig Holstein. 

Zu den ersten Incubatees vor Ort gehört die ‚Unleash Future Boats GmbH‘. 

In einer alten Schleswiger Schnapsfabrik baute das Team rund um Gründer-Ehepaar Stefanie und Lars Engelhard den Prototyp eines emissionsfreien, autonomen Bootes für Personen- und Güterverkehr, das zeitnah in Serie gehen soll. Eine große Idee – und doch nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zum großen Ganzen. 

Der schwimmende Technikträger hört auf den Namen „ZeroOne“ und verbindet emissionsfreie, flüsterleise Antriebstechnologie mit autonomen Systemen. In seiner modularen Art kann er sowohl im Personen- als auch im Logistikbereich eingesetzt werden. Die Weiterentwicklung „FutureOne“ basiert auf einem hybriden Antriebssystem aus Elektromotor plus Brennstoffzelle, angetrieben mit grünem Wasserstoff. 

Ab 2024 sollen die flachwassertauglichen Katamarane als Fähren bis zu zwölf Personen auf vorgegebenen Strecken befördern. Die erste verbindet den Schleswiger Hafen mit dem Wikingermuseum „Haithabu“. Ein App-gesteuerter Passagier-Ruf zur individuellen Nutzung der FutureOne-Flotte, wird bereits ergänzend hierzu geplant. Verschiedene Regionen und Metropolen im In- und Ausland haben bereits Interesse bekundet. 

Die Herausforderung des autonomen Fahrens auf dem Wasser: Im Gegensatz zur Straße ist dieses ständig in Bewegung. Mit dem Bau des Prototyps „ZeroOne“ entwickelten die Ingenieur:innen darum einen Sensor, der einen künstlichen Horizont erschafft, ergänzt um eine 360-Grad-Umfelderkennung. Mit Erfolg! Nach absolviertem Testbetrieb auf der Schlei erhielt „ZeroOne“ die internationale Zulassung als ‚autonom fahrendes Schiff für den Transport von Personen ohne Kapitän‘ sowie eine international gültige Versicherung. 

Space meets Ocean

Verbindungen zum Space-Sektor sieht CTO Stefanie Engelhard im Hinblick auf die Galileo-Satelliten, deren hochgenaue Daten für kritische Manöver, z. B. während des Anlegens genutzt werden können. Auch darum ist Unleash Future Boats nun Teil des ESA BIC Northern Germany. Engelhard: „Worum es uns allen im großen ESA-Netzwerk geht, ist, europäische Technologievorsprünge effektiv zu nutzen. Unser Projekt, sämtliche gesammelte Daten und Erfahrungen, die wir unter Umständen im Zusammenhang mit Galileo sammeln, helfen mit, hochtechnologische zukunftsweisende Innovationen in Europa zu halten.“

Unleash Future Boats nahm bereits 2021 am neunmonatigen Inkubationsprogramm von GATEWAY49 teil und wird als Almuni-Team auch weiterhin vom Lübecker Accelerator unterstützt. „GATEWAY49 ist ein wichtiger Baustein in unserem Netzwerk, der verdeutlicht, wie innovativ und aufgeschlossen die Region für Technologie-Start-ups ist“, so CEO Lars Engelhard. Weitere Unterstützung erhält das Schleswiger Unternehmen von etlichen Partnern wie dem Duisburger Hafen, der Würth-Unternehmensgruppe und dem Fraunhofer-Institut. Auch Bund, Land und Stadt fördern die Unleash-Idee auf vielfältige Art und Weise. 

Weitere Infos und Kontakt: http://www.unleash-future-boats.com

Bildquelle Accelerator GATEWAY49

Quelle Technikzentrum-Fördergesellschaft mbH 

Die Zukunft des Bankings beginnt heute

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mondo

Auf die Wallet kommt es an! Mondo Gate macht Krypto komfortabel, einfach und vor allem sicherer denn je!

Komfortabel wie eine Exchange-Plattform, sicher wie eine persönliche digitale Brieftasche – so sieht die perfekte Wallet aus. Bleibt nur noch ein Problem: der Faktor Mensch! Was, wenn der User seine Hardware-Wallet oder sein Passwort verliert? Auch dieses Problem hat das Startup Mondo Gate mit seiner Wallet „made in Germany“ gelöst. Das eigentliche Ziel der Mondo-Macher ist jedoch ein ganz anderes: eine Kombination aus klassischem Konto, Debitkarte und Wallet – das Verschmelzen von Fiatgeld und Kryptowährung, nichts  Geringeres also als die Zukunft des Bankings. 

„Wir denken, dass es im Jahr 2022 nicht sein darf, dass man sich zwischen Komfort und Sicherheit entscheiden muss, wenn man in die Kryptowelt eintaucht“, erzählt Albert Hild, Vorstand und CTO der Mondo Gate AG. „Mit unserer Wallet bieten wir eine Lösung, die Komfort und Sicherheit vereint und zukünftig das Thema Krypto auch für Einsteiger und konservative Sparer zugänglich macht!“

Bekannte Exchanges wie beispielsweise Coinbase reservieren beim Kauf von Coins durch einen User diese nur in ihrer eigenen Sammelverwahrung und damit in ihrer eigenen Wallet und blocken diese für den jeweiligen User. Wird jedoch diese EINE Betreiber-Wallet gehackt, kann der gesamte Pool durch Cyberkriminelle trockengelegt werden, die Coins aller User sind mit einem Schlag verloren. 

Diese Art der Kryptoverwahrung birgt außerdem noch weitere schwerwiegende Risiken, beispielsweise wenn ein Anbieter Insolvenz anmeldet. Coins auf der Wallet des Betreibers gehen in die Insolvenzmasse des Unternehmens über und damit auch alle Kryptocoins der User. Gleiches gilt für einen Bankrott des Plattformbetreibers. Vollverlust ist hier die Folge, wie Coinbase-CEO Brian Armstrong kürzlich im aktuellen Quartals-Report erstmals als Risikofaktor erwähnte. Coinbase ist einer der weltweit größten „cryptocurrency exchanges“. 

Eine Wahl, die eigentlich keine ist

Die aktuelle Alternative ist die individuelle Hardware-Wallet wie beispielsweise ein Ledger-USB-Stick. An einem guten Ort aufbewahrt und nur mit dem Netz verbunden, wenn eine Transaktion ausgeführt werden soll, lassen sich Krypto-Coins sicher gegen den Zugriff durch Cyberkriminelle verwahren. Problematisch wird es jedoch, wenn Stick oder der private key verloren gehen. Die Folge ‒ ebenfalls ein Vollverlust. Zudem ist das Handeln und Verwalten gekaufter Kryptowährungen auf diesem Weg mitunter kompliziert und fordert dem Benutzer eine gewisse Übung und Erfahrung ab – nichts für Einsteiger. 

Next-Level-Wallet

Die Wallet von Mondo Gate ist die sinnvolle Verbindung beider Methoden: Über die Mondo-Plattform kann der User seine ganz eigene hardwaregestützte Wallet verwalten, kinderleicht und ohne spezielle Kenntnisse. Diese liegt jedoch nicht in Form eines USB-Sticks bei ihm zu Hause, sondern auf den deutschen Servern der tangany GmbH, dem Lösungspartner der Mondo Gate AG im Bereich Kryptoverwahrung. 

Diese Wallet ist exakt einem User zugeordnet, mit seinem ganz persönlichen Schlüssel gesichert und ausschließlich für ihn zugänglich. In die analoge Welt übersetzt, wäre die Mondo-Wallet des Users ein Schließfach im Keller einer Bank. 

Und genau wie beim Bankschließfach ist der Inhalt der Wallet nicht verloren, wenn der User seinen persönlichen Schlüssel verliert oder vergisst. Der Schlüssel ist beim Anbieter verwahrt und kann jederzeit rekonstruiert werden, damit der User wieder Zugriff auf sein eigenes Schließfach, seine Mondo-Wallet hat. 

„So haben Hacker bei uns keine Chance, da es viel zu aufwendig wäre, die unzähligen einzelnen User-Wallets zu knacken, anstatt bei anderen Anbietern nur eine Pool-Wallet hacken zu müssen“, erklärt Albert Hild. „Auch der User kann keine schwerwiegenden Fehler machen, die Hardware ist bei  uns sicher, und selbst wenn er seine Zugangsdaten vergisst oder verliert, kann unser Support problemlos helfen.“

In Deutschland gibt es darüber hinaus nur drei Kryptoverwahrstellen, die von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienst­leistungs­aufsicht (BaFin) in aufwendigen Verfahren autorisiert wurden, Coins und Kryptowerte aufzubewahren, und die somit höchste Sicherheitsstandards gewährleisten. Userdaten wie deren Sicherheitsschlüssel sind nach US-Bankenstandard durch Security-Hardware geschützt. Zusätzlich ist die Mondo-Wallet gegen Diebstahl und Internetkriminalität von einem der größten Versicherungshäuser umfangreich  versichert. Sicherheit „made in Germany“ –  das gibt es jetzt damit auch in der Kryptowelt. 

Die Zukunft des Bankings

Getreu dem eigenen Claim „Konto, Karte, Wallet“ haben die Mondo-Macher es sich zur Aufgabe gemacht, zusammenzufügen, was längst zusammengehört. Ein deutsches Bankkonto mit einer weltweit einsetzbaren Mastercard® Debitkarte und einem integrierten Hochsicherheits-Wallet. 

Ziel ist es, jedem Kunden die Entscheidung zu überlassen, womit er zahlt, wenn er seine Karte zückt und sie ans Lesegerät hält: mit dem guten alten Euro oder direkt mit Bitcoin, Ether & Co. Diese Kombination soll nicht nur den Umgang mit beiden Währungsarten vereinfachen – vielmehr ist erklärtes Ziel, das Thema Krypto in die Mitte der Gesellschaft zu holen und so die Stärken beider Welten miteinander zu verbinden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Albert Hild

Quelle Candystorm PR

Unternehmerische Verantwortung

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In der Beschaffung zählt heute mehr als nur Preis-Leistung

Lange Zeit waren sehr viele Unternehmen ausschließlich profitgetrieben – unabhängig davon, wie die Profitziele erreicht wurden. Heute hat sich dies geändert: um erfolgreich zu sein, fokussieren sich Organisationen zunehmend auf Aspekte abseits von Gewinnmaximierung und Profitabilität. Viele Unternehmen integrieren dafür Sozial- und Umweltbelange in ihre unternehmerische Tätigkeit und engagieren sich damit über das eigene Geschäftsfeld hinaus.

Mittlerweile weiten immer mehr Unternehmen die Selbstverpflichtung zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung auf ihre gesamte Wertschöpfungskette aus. Das IT-Beratungsunternehmen CNT Management Consulting erläutert, welche Vorteile ein nachhaltiger Einkaufsprozess für Unternehmen hat und warum in der Beschaffung heute Agilität und Transparenz entscheidend sind.

Es ist schon einige Jahre her, als der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedmann behauptete, dass die einzige soziale Verantwortung der Wirtschaft in der Gewinnmaximierung bestehe. Sein berühmtes Zitat, „The business of business is business“, kann man heute, ein halbes Jahrhundert später, als ziemlichen Widerspruch zur aktuellen Entwicklung sehen.

Mittlerweile ist das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR), also der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, in aller Munde. „In den letzten Monaten und Jahren haben sich etliche Unternehmen aus freien Stücken dazu entschieden, ihre Unternehmenstätigkeit nachhaltiger zu gestalten“, betont Maria Truong, Standortleiterin bei CNT Management Consulting Deutschland.

Teilweise dem gesellschaftlichen Druck entsprechend, geht der Trend klar in Richtung sozialer Verantwortung: immer mehr Unternehmen integrieren Nachhaltigkeit und Transparenz in ihre gesamte Wertschöpfungskette – inklusive Lieferanten und Tochtergesellschaften. Was zunächst nach viel Aufwand für wenig Ertrag klingen mag, hat aber nicht nur ökologische Vorteile: der Umstieg lohnt sich meist auch wirtschaftlich.

Zahlreiche Vorteile einer nachhaltigen Beschaffung

Ein vollständig nachhaltiger Beschaffungsprozess erspart Unternehmen nämlich nicht nur Umweltrisiken, sondern steigert die Effizienz, schont Ressourcen und fördert die öffentliche Wahrnehmung. Einer der Hauptgründe für eine ressourcenschonende Beschaffung ist zudem die Einhaltung von immer mehr werdenden Rechtsvorschriften und internationalen Grundsätzen. In einigen Ländern gibt es bereits Gesetze zur Einhaltung von gewissen Vorschriften im Beschaffungsbereich. Und ein verantwortungsbewusster Einkaufsprozess kann sich eben auch wirtschaftlich lohnen.

„Viele Unternehmen, die sich ursprünglich aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen und befürchtetem Reputationsverlust für eine nachhaltige Beschaffung entschieden, erkennen mittlerweile auch die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteile des Umstiegs“, weiß Truong. Unter anderem profitieren Unternehmen durch die Verwirklichung von Effizienzgewinnen, der Förderung des guten Rufes des Unternehmens sowie der Herstellung innovativer aber vor allem auch nachhaltiger Produkte. 

Agile und transparente Lieferkette

Die langfristige Schonung von Ressourcen und Effizienzsteigerung sind allerdings nicht die einzigen Aspekte, worauf Unternehmen bei ihrer Supply Chain Wert legen. Immer wichtiger wird auch die Agilität der Lieferkette. „Eine agile Lieferkette bedeutet, als Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren zu können, um Neuerungen und Trends am Markt frühzeitig zu erkennen, Innovationspotenzial ausfindig zu machen und zum eigenen Vorteil zu nutzen“, erklärt Truong. Um eine nachvollziehbare Kommunikation und schnelle Reaktionen aller Beteiligten zu ermöglichen, sollte eine agile Lieferkette digitalisiert und weitestgehend transparent gestaltet sein.

„Dadurch sind detaillierte Einblicke in den gesamten Lieferprozess möglich, was die Effektivität innerhalb und außerhalb des Unternehmens erheblich steigert“, so Truong. Die neuen – hochgradig cloudbasierten – technischen Funktionalitäten ermöglichen Datenanalysen sowie Datenaustausch entlang der gesamten Supply Chain. Digitalisierung unterstützt in diesem Zusammenhang die offene Kommunikationskultur innerhalb des Unternehmens aber vor allem nach außen in das Netzwerk. Nur wenn die Kommunikationswege im eigenen Unternehmen gezielt und effizient ablaufen, kann dies auch auf die gesamte Wertschöpfungskette übertragen werden.

Einkaufsabteilung als Innovationstreiber

Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg ist also speziell die transparente Zusammenarbeit mit Lieferanten und anderen Interessensgruppen entscheidend. Einkaufsabteilungen wirken immer häufiger als zentraler Innovationstreiber im Unternehmen, die Nachhaltigkeit und Veränderungen forcieren. Dabei gewinnt die Kollaboration mit ethisch handelnden und innovativen Anbietern immer mehr an Bedeutung.

„Zur Durchsetzung nachhaltiger Strategien innerhalb der Organisation erwies sich bei unseren Kunden die Einführung entsprechender Richtlinien und Kontrollmechanismen in der Beschaffung als äußerst förderlich“, erläutert Truong. Dabei bedient man sich Fragebögen zum Thema Nachhaltigkeit in der Lieferantenauswahl oder implementiert Workflows, die mit einem Mehr-Augen-Prinzip bei der Bezugsquellenauswahl vergleichbar sind. Wichtig ist, dass die Strategien und Erwartungen offen an die Lieferanten kommuniziert werden und auch ein dialogischer Austausch möglich ist. 

Quelle Fullstop PR GmbH

Nachhaltige Citylogistik: ONOMOTION schließt erfolgreiche Crowdinvestment-Kampagne ab

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ONOMOTION

Das Berliner Unternehmen ONOMOTION verkündet den erfolgreichen Abschluss einer Crowdinvestment-Kampagne mit der GLS Crowd.

Dabei wurde das Kampagnenziel in Höhe von 3 Millionen Euro erreicht. Die gesicherte Summe nutzt das Unternehmen für die Finanzierung 190 weiterer ONOs. 

Die Relevanz einer innerstädtischen Mobilitätswende hin zu einer nachhaltigen Citylogistik steigt zunehmend. Um das Verkehrsaufkommen zu senken und die Lebensqualität urbaner Räume zuverlässig zu steigern, hat das Unternehmen bereits in 10 deutschen Städten Partner und Kunden für die Nutzung von ONOs gewinnen können. Kunden von ONOMOTION können die Fahrzeuge im Rahmen des Vehicle-as-a-Service anmieten.

Insbesondere Paket-Express- und Kurierdienstleistern (KEP) wird durch die Investition ermöglicht, auf die von ONOMOTION angebotene urbanen Mobilitätsdienstleistungen zurückzugreifen und entsprechende Transportwege leise, emissionsarm und ökonomisch zurückzulegen. Der Umstieg von gängigen Dieseltransportern auf eCargobikes ermöglicht so rundum optimierte Zustellungen. 

„Die Investment-Kampagne war ein voller Erfolg und unterstreicht, dass unser Geschäftsmodell sowie unsere Vision, von einer Vielzahl von Menschen mitgetragen werden. Mit dieser Unterstützung können wir 190 neue Fahrzeuge auf die Straße bringen. Diese sind wichtig, um unsere Fahrzeuge weiter in den Markt zu bringen und das Wachstum schnell voranzutreiben. Unser Ziel ist es, Citylogistik neu zu denken, eine innovative Mobilität wie Logistik zu etablieren. Dadurch können wir Verkehr, Platz und Emissionen in den Städten verringern und sie lebenswerter gestalten“, so Beres Seelbach, Co-CEO und Gründer von ONOMOTION.  

Teil dieser neuen Mobilität ist es die Containerisierung der urbanen Logistik voranzutreiben. Aus diesem Grund verfügt die ONO über ein wechselbares Container-Modul. Das Wechselcontainer-System erlaubt ein effizientes Handling von Prozessen, ist vorkommissioniert, in einer Minute ausgetauscht und mit verschiedenen Aufsätzen individuell anpassbar. Momentan konzentriert sich der Einsatz von ONOs auf den Einsatz in der KEP-Branche. Mit einer breiten Kundenpalette, allen voran global agierenden Unternehmen wie UPS, Hermes oder DPD hat sich das Unternehmen bereits fest in der Branche etabliert. Zukünftig werden auch weitere Module im Einsatz sein.  

Wie die Containerisierung vorangebracht werden kann, hat ONOMOTION erst kürzlich mit dem Parkraumanbieter APCOA und verschiedenen weiteren Partnern wie UPS oder MEWA vorgestellt. In Hamburg und Berlin gibt es bereits Pilotprojekte, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen Citylogistik erfolgreich darstellen. Politik und Wirtschaft werden zunehmend aufmerksam auf die Etablierung dieser Lösungen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle DWR ECO GMBH

Perfood erhält einstelligen Millionenbetrag

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Perfood entwickelt personalisierte, ernährungsbasierte Gesundheitsanwendungen zur digitalen Therapie dieser Krankheiten

Der Münchner Impact Investor BonVenture investiert einen einstelligen Millionenbetrag in das E-Health-Startup Perfood. Mit dem gewonnenen Kapital wird die Perfood GmbH die digitale Migräneprophylaxe sinCephalea auf den Markt bringen und gleichzeitig klinische Studien zu Krankheiten vorantreiben, die mit einem stark schwankenden Blutzucker in Verbindung gebracht werden.

Perfood hat auf Basis von Forschungsarbeiten der Universität Lübeck ein KI-gestütztes Verfahren entwickelt, das personalisierte, Blutzucker-stabilisierende Ernährungstherapien erstellt. Für die Markteinführung ihrer Migräneprophylaxe sinCephalea hat das Lübecker Unternehmen jetzt eine Finanzierungsrunde mit dem Münchner Impact Investor BonVenture abgeschlossen. Mit dem Kapital wird Perfood zusätzlich seine Forschung zu Typ-2-Diabetes und anderen Krankheiten vorantreiben, um mittelfristig weitere digitale Medizinprodukte auf den Markt zu bringen. Von der Wirksamkeit des Therapiekonzeptes hatte sich auch BonVenture-Beirat Dr. Horst Goß überzeugen lassen. Mit Hilfe der freiverkäuflichen App MillionFriends, Perfoods Ernährungsprogramm für Gesunde, hat er bereits 13 Kilogramm abgenommen.

Größere Patientensouveränität, nachhaltige Therapien

Die digitalen, personalisierten Ernährungstherapien von Perfood liefern eine Ergänzung oder Alternative zu Medikamenten, die oft unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Patient*innen können damit ihre Behandlung teilweise selbst in die Hand nehmen und die Ursachen ihrer Erkrankung bekämpfen. Die gesteigerte Patientensouveränität durch Perfood ist ein Hauptgrund für die Finanzierung durch den Münchner Impact-Investor BonVenture. Anna Sophie Blistein, Investment Director bei BonVenture: “Perfood ist ein Paradebeispiel für ‚Patient Empowerment‘.

Patientinnen und Patienten erfahren heute beispielsweise nur eine ungenügende Behandlung ihrer Migräne-Erkrankung obwohl 15 Prozent der Frauen (5,2 Millionen) und 6 Prozent der Männer (2 Millionen) in Deutschland von Migräne betroffen sind. Etwa 2,5 Millionen Menschen davon erleiden an vier oder mehr Tagen pro Monat einen Anfall. Durch die digitale Therapie von Perfood sind sie informiert, wie sie ihrer Krankheit besser vorbeugen und ihre Gesundheit stärker selbst in die Hand nehmen können. Das führt zu gesteigerter Lebensqualität, weniger Fehltagen und letztlich auch zu einer Entlastung des Gesundheitssystems.”

KI liefert personalisierte Therapien auf Ernährungsbasis

Mit Hilfe eines Blutzucker-Sensors und einer App kombiniert Perfood Messdaten zum Blutzuckerspiegel mit Tagebucheinträgen zu körperlicher Aktivität, Schlaf und Krankheitssymptomen. So berechnet die Perfood-KI die Auswirkungen von Nahrungsmitteln und Verhaltensweisen auf den Blutzuckerspiegel und erstellt eine personalisierte Ernährungstherapie. Die Häufigkeit von Migräne-Attacken etwa konnten die Teilnehmer*innen einer Anwendungserprobung mit der sinCephalea-Therapie um durchschnittlich 60 Prozent verringern.

Gleichzeitig beugt eine Blutzucker-stabilisierende Ernährung weiteren Krankheiten im Zusammenhang mit dem Blutzuckerspiegel vor, verhindert also Komorbiditäten. “Die Erkenntnisse der letzten Jahre zur Individualität des Glukosestoffwechsels stellen für uns einen Paradigmenwechsel in der Therapie vieler Erkrankungen dar“, so Dominik Burziwoda, CEO bei Perfood. „Würde sich jeder Mensch personalisiert ernähren und so seinen Blutzuckerspiegel niedrig-stabil halten, würde er seinem Körper ein nachhaltiges Rüstzeug gegen viele Erkrankungen mitgeben.

Für mich ist das die Therapie der Zukunft, weil die Menschen nach Alternativen zu Medikamenten suchen. In einfachen, aber gezielten Ernährungsanpassungen haben wir einen ganz neuen Wirkstoff gefunden, der an der Wurzel vieler Stoffwechselproblematiken ansetzt.

Blutzuckerspiegel beeinflusst Darmkrebs, Diabetes, Migräne, Schuppenflechte, Demenz oder PCOS


Stoffwechselmedizinische Erkenntnisse der letzten Jahre haben einen schwankenden Blutzuckerspiegel als einen wichtigen Faktor für das Entstehen unterschiedlicher Krankheitsbilder identifiziert, etwa Darmkrebs, Typ-2-Diabetes, Migräne, Schuppenflechte, Demenz oder PCOS (hormonelle Erkrankung an den Eierstöcken bei Frauen). Studien zeigen außerdem, dass Blutzuckerreaktionen auf Nahrungsmittel vollständig individuell sind und ernährungsbasierte Therapien deswegen nicht pauschalisiert werden können.

„Ärzte raten als Teil einer Therapie oft zu Ernährungsumstellungen. Allerdings bleiben die Anstrengungen vieler Betroffener wirkungslos, da die Ernährung nicht auf ihren persönlichen Stoffwechsel zugeschnitten ist“, so Dr. Dr. Torsten Schröder, Chief Medical Officer bei Perfood. “Außerdem halten viele Menschen krasse pauschale Umstellungen der Ernährung langfristig nicht durch – gezielte, personalisierte Anpassungen auf Basis des gewohnten Speiseplans schaffen eine deutlich höhere Therapietreue.”

Lifestyle-Produkt MillionFriends ist schon auf dem Markt

Eine Blutzucker-stabilisierende Ernährung dient aber nicht nur als Therapie bei Krankheiten. Sie verbessert auch das allgemeine Wohlbefinden sowie die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bei gesunden Menschen. Darüber hinaus beugt sie allen mit dem Blutzucker zusammenhängenden Krankheiten vor, gerade im Laufe des Älterwerdens. Als erstes Produkt hat Perfood deswegen schon die App MillionFriends auf den Markt gebracht. MillionFriends richtet sich an gesunde Menschen, die ihren Stoffwechsel besser kennenlernen und Voraussetzungen für langfristige Gesundheit schaffen wollen.

Titelbild: Anna Sophie Blistein BonVenture

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Sichtbarmacher

inne schließt Finanzierungsrunde mit 10 Mio. USD ab

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Inne bietet Frauen einen Einblick in ihren Hormonhaushalt, wodurch sie mehr über ihre Gesundheit erfahren und entsprechend handeln können

Medizintechnik-Startup inne, das Technologie einsetzt, um Frauen einen besseren Einblick in ihre reproduktive Gesundheit zu ermöglichen, kündigt heute an, dass es Finanzen in Höhe von weiteren 10 Mio. USD von einem Konsortium unter Leitung von DSM Venturing beschafft hat.

An der Runde nahmen auch Borski Fund, Calm Storm Ventures sowie die renommierten Unternehmensengel Taavet Hinrikus (Wise), Dr. Fiona Pathiraja und Rolf Schromgens (Trivago) teil. Diese Mittel wird inne verwenden, um sein Minilab und seine Plattform weiterzuentwickeln und mehr Bereichen der Frauengesundheit zu dienen sowie in die USA zu expandieren. 

2017 wurde inne von Eirini Rapti, die vorher mehrere Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet hatte, gegründet, um Frauen zu helfen, durch die Macht der Technologie den Hormonspiegel ihres Körpers besser zu verstehen. Auf dem finanziell stark vernachlässigten Bereich der Frauengesundheit – von den 198 Mrd. USD Investitionen in pharmazeutische Forschung des Jahres 2020 wurde nur 1 % für andere Aspekte der weiblichen Gesundheit als Brustkrebs ausgegeben – gibt inne Frauen die Flexibilität und Freiheit, ihre Gesundheit zu beurteilen und zu verstehen.

Mit dem Ziel, Frauen in jedem Stadium ihres Lebens zu helfen, erweitert inne nun die Progesteron-Test-Funktion durch eine exklusive US-Partnerschaft mit Phenology, der neuen Marke für Frauengesundheit des Teams von Hologram Sciences, und ein Tracking der Perimenopause. Im Rahmen dieses Angebots wird das Minilab genutzt, um Frauen beim Tracking hormoneller Veränderungen in der Perimenopause – dem ersten Stadium der Wechseljahre – zu helfen. 

Dies ist nun erstmals mit einem personalisierten, zu Hause einsetzbaren Testgerät möglich. Frauen und Ärzte haben oftmals Schwierigkeiten damit, den Beginn der Wechseljahre zu erkennen, da der weibliche Zyklus in diesem Stadium unregelmäßig sein kann. Frauen können die Daten des Minilabs verwenden, um mehr über den Eisprung und die Zusammenhänge zu verstehen, wie ihr Progesteronspiegel bestimmte Symptome verursachen oder verschlimmern kann. Sie erhalten die erforderlichen Informationen, um Änderungen in ihrem Lebensstil zur Minimierung der Nebenwirkungen vorzunehmen.

inne wird nicht nur seine Beobachtung der Perimenopause erweitern, sondern durch einen speziellen Kortisol-Teststreifen auch die Möglichkeit einer Stressanalyse integrieren. Frauen jeden Alters berichten nach einer zweijährigen Phase der Remotearbeit, in denen Betreuungs- und Pflegefunktionen meist automatisch auf sie entfallen sind, einer Zeit voller Sorgen über die Covid-19-Pandemie und jetzt über den aktuellen Krieg, über ein höheres Stressniveau.

Ein anhaltend erhöhter Kortisolspiegel wirkt sich auf den Körper durch eine Senkung des Östrogenspiegels aus, was zu Gewichtszunahme, nächtlichem Schwitzen, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen führen kann. Durch eine Beobachtung des Kortisolspiegels können Frauen diese Erkenntnisse nutzen, um ihren Lebensstil anzupassen und ihre Gesundheit langfristig zu verbessern. Das kann besonders dann nützlich sein, wenn sie versuchen, schwanger zu werden oder Symptome der Perimenopause in den Griff zu bekommen.

Quelle Anna Lubitz PR & Communications

Knowunity erhält mehr als 10 Millionen Euro in einer Series A Finanzierungsrunde

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Knowunity ist die am schnellsten wachsende EdTech App in Europa mit über 2,4 Millionen Nutzer:innen

Knowunity, die digitale Lernplattform für und von Schüler:innen, sammelt im Zuge einer Series A Finanzierungsrunde mehr als 10 Millionen Euro ein. Redalpine aus Zürich und Stride VC aus London investieren gemeinsam mit bestehenden Investoren in das EdTech Startup. Knowunity ermöglicht Schüler:innen nicht nur ihre selbst erstellten Lerninhalte zu teilen oder Inhalte in jedem Thema zu konsumieren, sondern auch einer Lerncommunity beizutreten, anderen Schüler:innen zu helfen und sich gegenseitig auszutauschen. 

“Mit Stride und Redalpine haben wir zwei erfahrene Lead-Investoren gefunden, die unsere Vision unterstützen, die globale Plattform für hunderte Millionen Schüler:innen zu bauen und die Art und Weise, wie wir in der Schule lernen, neu zu erfinden”, so der 20-jährige Co-Founder und CEO Benedict Kurz von Knowunity. “Wir sind sehr glücklich über das Vertrauen, das uns auch von bestehenden Investoren wie beispielsweise Project A, Verena Pausder und Mario Götze erneut entgegengebracht wurde und freuen uns sowohl über die finanzielle Unterstützung als auch über das operative Know-how, um Knowunity zur weltweit führenden Plattform für und von Schüler:innen zu machen.”

Digitale Lernplattform mit mehr als 2 Millionen Nutzer:innen

Die Idee zu Knowunity entstand 2019 noch während der Schulzeit und aus den eigenen Herausforderungen der Gründer, denn der Bildungssektor ist bei der Digitalisierung unterversorgt. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine App, die die Aspekte einer Lern-App mit den Fähigkeiten eines sozialen Netzwerks verbindet und Schüler:innen kostenlosen Zugang zur digitalen Bildung ermöglicht. Knapp drei Jahre später leistet Knowunity einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung im Bildungsbereich und ist mit über 2,4 Millionen Nutzer:innen die am schnellsten wachsende EdTech App in Europa und die beliebteste Lern-App in Deutschland mit mehr als 20.000 Bewertungen. Die Plattform umfasst mittlerweile mehr als 300.000 Lerninhalte zu jedem Fach und Thema ab der 5. Klasse, bereitgestellt von Schüler:innen für Schüler:innen.

Erfolgreiche Expansion in Frankreich und Polen, Italien und Großbritannien folgen

Neben Österreich und der Schweiz startete Knowunity Anfang des Jahres seinen Dienst in Frankreich mit aktuell bereits mehr als 300.000 Nutzer:innen. Ende April folgte die Expansion nach Polen, wo die App innerhalb einer Woche mehr als 60.000 neue Nutzer:innen verzeichnen konnte und auf Platz 1 der App Store Charts steht. 

Ziel für die kommenden Monate ist es, die Reichweite der Plattform durch den Start in neue Märkte zu erhöhen. Für den Herbst dieses Jahres sind weitere europäische Länder, wie beispielsweise Italien und Großbritannien, geplant. Mittelfristig steht auch die Expansion in die USA auf dem Plan. 

„Wir sehen, dass Knowunity auch in anderen Ländern genauso stark wie in Deutschland genutzt wird und werden daher in absehbarer Zeit durch unser effizientes Internationalisierungsmodell Millionen von Schüler:innen in vielen weiteren Ländern helfen, um so die erste globale Plattform für Schüler:innen zu erschaffen“, so Kurz.

Das Kapital aus der Finanzierungsrunde soll zum einen die Produktentwicklung weiter vorantreiben, um Schüler:innen in ihrem Schulalltag durch neue Formate und Lernmöglichkeiten noch besser unterstützen zu können und zum anderen für die weitere Markterschließung genutzt werden, um noch mehr Schüler:innen den besten Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen. Dafür soll das Team von bisher knapp 60 zum Ende dieses Jahres auf mehr als 100 Mitarbeiter:innen wachsen. Kurz sagt: „Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Mission und freuen uns extrem auf die kommenden Jahre, da wir ein großes Problem global lösen wollen.”

Sebastian Becker, Partner bei Redalpine, freut sich ebenfalls auf die weiteren Schritte: “Wir sind unglaublich begeistert von Knowunity, da das Team ein Produkt für den Bildungsbereich mit konkurrenzloser Viralität und Nutzerbindung in verschiedenen Regionen geschaffen hat. Daher glauben wir, dass Knowunity das Potenzial hat, ein Global Player zu werden und die Art und Weise, wie Schüler:innen Lerninhalte konsumieren und sich mit ihnen auseinandersetzen, grundlegend zu verbessern.” 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Knowunity GmbH

Einbruch im Technologie-Sektor

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Shanna Strauss-Frank

Wie geht es mit Netflix & Co. weiter?

Als die Pandemie vor mehr als zwei Jahren begann, florierten die Technologieunternehmen. Doch nun, da ein Großteil der Bevölkerung wieder zur Arbeit geht und weniger Zeit zu Hause verbringt, erleidet der Technologiesektor starke Verluste, da die Anleger befürchten, dass den von der Pandemie begünstigten Unternehmen die Luft ausgeht. Welche Faktoren den Ausverkauf begünstigen und wie Anleger reagieren sollten, erklärt Shanna Strauss-Frank, Deputy Sales Director bei der Investmentgesellschaft Freedom Finance. 

Zählte der Technologie-Sektor im vergangenen Jahr noch zu den absoluten Gewinnern an der Börse, macht sich nun Ernüchterung unter den Anlegern breit. Big Tech hat 2022 über das erste Quartal etwa sechs Billionen Dollar an Wert verloren, da viele der weltweit größten Unternehmen immer noch unter den Auswirkungen der nicht erfüllten Gewinnerwartungen leiden. Peloton, eines der beliebtesten Unternehmen in den frühen Tagen der Pandemie, gab letzte Woche bekannt, dass es in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust von 757 Millionen Dollar einfuhr, deutlich mehr als von Analysten vorhergesagt.

Die Aktien gaben dementsprechend bis Dienstagmittag um 13% nach, so dass der Marktwert der Connected-Fitness-Marke bei etwa vier Milliarden Dollar liegt, mehr als 90% unter dem Höchststand von 47 Milliarden Dollar Anfang 2021. Die Aktie eines weiteren Pandemie-Lieblings, Netflix, fiel von ihrem Rekordhoch im November um etwa 75%, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal 200.000 Abonnenten verloren hatte und für das zweite Quartal aufgrund der wachsenden Konkurrenz mit weiteren Verlusten von mehr als zwei Millionen gerechnet wird. „Diese Ertragseinbußen sind vielleicht die größten Anzeichen dafür, dass die Pandemieblase geplatzt ist, da immer mehr Verbraucher ihre Kaufgewohnheiten von digitalen Online-Erlebnissen auf reale Erfahrungen verlagern“, erklärt Shanna Strauss-Frank, Deputy Sales Director bei der Investmentgesellschaft Freedom Finance.

Schwindendes Interesse von Retail-Investoren

Darüber hinaus scheinen Kleinanleger, die individuell am Aktienmarkt handeln, ihr Interesse an Big Tech verloren zu haben. Während der Pandemie wurden etwa 25% der Aktien von diesen nicht-professionellen Anlegern gehandelt, nicht zuletzt deshalb, weil die Menschen von zuhause aus arbeiteten. Jetzt hat etwa die Hälfte dieser Anleger den Aktienmarkt wieder verlassen, weil immer mehr Technologieunternehmen die Gewinnerwartungen nicht erfüllen und der Hype um Aktien wie zum Beispiel Gamestop erstmal als beendet angesehen werden kann.

„Das ist ein Faktor, über den nicht genug gesprochen wird“, erklärt Shanna Strauss-Frank. „Viele Käufer haben beschlossen, den Markt für eine Weile auszusitzen.“ Während die Anleger diese Risiken abwägen, zweifelt die Wall Street scheinbar bereits an der Fähigkeit von Big Tech, jene Dynamik aufrechtzuerhalten, die erforderlich ist, um die hohen Bewertungen zu rechtfertigen, die durch die beispiellose Nachfrage nach neuen Technologien durch die Pandemie ausgelöst wurden. „Doch der Ausverkauf ist auch irrational und zu weit gegangen, da die Notwendigkeit vieler Technologieprodukte weiterhin gegeben ist“, meint Strauss-Frank. Denn die Nachfrage nach Cloud Services, Cybersicherheit und anderen Online-Diensten auf Unternehmensseite ist weiterhin hoch, so Shanna Strauss-Frank weiter.

Erinnerungen an die Dotcom-Blase

Der diesjährige Absturz mag so manchen an das Platzen der Dotcom-Blase in den frühen 2000er Jahren erinnern. Zwar fällt der NASDAQ nicht so schnell wie damals, aber das Ausmaß ist ähnlich und die Tendenz ist sogar noch deutlicher. Damals verlor der Index in den ersten drei Monaten etwa ein Drittel seiner Kapitalisierung, erholte sich dann aber wieder. Anfang September lag er, wie in einigen Wochen im Juli und August 2000, nur noch 17% von seinem Allzeittief entfernt. Den damaligen Tiefststand erreichte der Index im Oktober 2002 mit 1.114 Zählern.

Interessant ist in dieser Hinsicht ein Blick auf den aktuellen Anstieg der Leerverkäufe: Nach Angaben von Goldman Sachs war das Volumen der Leerverkäufe in den ersten Wochen seit Jahresbeginn das höchste seit zehn Jahren – Hedgefonds haben ihre Short-Positionen seit Anfang November 2021 wöchentlich aufgestockt. Ähnliches geschah vor dem Platzen der Dotcom-Blase. Auch ein Blick auf die IPO-Zahlen ist interessant, denn laut Deallogic gab es 2020 in den USA 454 Börsengänge (einschließlich SPACs) im Wert von 167 Milliarden US-Dollar.

Der bisherige Rekord wurde im Jahr 1999 aufgestellt, als 547 Unternehmen ihre Aktien im Wert von 108 Milliarden US-Dollar an die Börse brachten –eine weitere Parallele. „Aktuell gibt es viele Faktoren, die den Technologieaktienmarkt nach unten ziehen und an den Dotcom-Crash der 2000er Jahre erinnern: Inflation, die flache Renditekurve, das künstliche Wachstum in einem fallenden Markt. Doch der wesentliche Unterschied zu damals ist, dass die Federal Reserve bereits im Prozess war, die Geldpolitik zu straffen, während sie jetzt gerade erst damit begonnen hat“, erklärt Shanna Strauss-Frank.

Steigende Zinsen belasten den Markt

Weil die Inflation den höchsten Stand seit 40 Jahren erreicht hat, hat die Federal Reserve bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Leitzinserhöhung vorgenommen und wird bald ihre neun Billionen Dollar schwere Bilanz reduzieren, um zu versuchen, die Preise wieder unter Kontrolle zu bringen. Solche Maßnahmen beunruhigen in der Regel die Wall Street, da die Anleger befürchten, dass die Kreditaufnahme für Unternehmen und Haushalte dadurch teurer wird, was das Wirtschaftswachstum bremsen kann Dies versuchen die Beamten der Fed jedoch zu vermeiden.

Ihr Ansatz besteht darin, die Zinssätze bis Ende 2022 auf über 2% zu erhöhen, ohne die Märkte dabei zu beunruhigen. „Man könnte argumentieren, dass die Fed dies schon früher hätte tun sollen“, sagt Shanna Strauss-Frank, „aber sie hatte keine andere Wahl, um ihre Glaubwürdigkeit zu bewahren und die Inflation unter Kontrolle zu bringen.“ Dennoch betont die Finanzexpertin, dass der rasche Anstieg der Zinssätze die Anleger gezwungen hat, zu überdenken, ob Aktien, die in einem Umfeld mit niedrigen Zinssätzen florierten, auch in einer Welt mit höheren Zinssätzen weiterhin erfolgreich sein können. Die Ungewissheit und die vielen Fragezeichen sind ein Grund dafür, dass die Anleger weniger Risiken bei Technologieunternehmen eingehen, die bei höheren Zinsen und teureren Krediten tendenziell schlechter abschneiden.

Was Investoren nun tun können

Nach einer solch massiven Korrektur auf dem Technologiemarkt ist es keine gute Idee, übereilt stürzenden Aktien zu kaufen und in das fallende Messer zu greifen. „Investoren sollten sich vorsichtig umsehen und sich bei Verlust machenden Unternehmen zurückhalten. Es lohnt sich, einen genauen Blick auf die Unternehmenszahlen zu werfen: Eigenkapitalrendite, Gewinn pro Aktie, Kurs/Buchwert Verhältnis, Dividendenausschüttungen, Umsatz- und Nettogewinnwachstum, Brutto-Cashflow“, erläutert Shanna Strauss-Frank. „Ein guter Zeitpunkt für einen umfassenden Kauf wird wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte sein, wenn die Inflationsängste allmählich nachlassen sollten und die erzwungenen Ausverkäufe vorbei sind“, so die Anlageberaterin.

Quelle Fullstop Public Relations GmbH

everdrop WC-Reiniger bekommt ein Update

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everdrop WC-Reiniger

MEHR INHALT, GEZIELTERE ANWENDUNG: DER EVERDROP WC-REINIGER

Er war mehrfach ausverkauft und hat tausende Toiletten mit Hilfe von Probiotika sauber bekommen – und sauber gehalten: Der everdrop WC-Reiniger. Jetzt gibt es das begehrteste Haushaltsprodukt voller guter, fleißiger Bakterien in einer größeren Flasche und- zur noch leichteren Anwendung – mit einem gebogenen Flaschenhals! Damit gelingt der Kampf gegen schmutzige Geschäfte noch leichter und effektiver.

Unser WC-Reiniger-Pulver lässt sich ganz einfach zum WC-Reiniger auflösen und reinigt das WC mit seinen enthaltenen Probiotika, Die probiotischen Mikroorganismen bauen organische Ablagerungen auch dort ab, wo die WC-Bürste nicht hinkommt – so beugen sie einer schnellen Wiederverschmutzung vor.

Außerdem hat sich durch die Flaschenform nicht nur die Anwendung verbessert, sondern auch das Volumen vergrößert: Der Inhalt der Pulver-Sachets  zum Nachfüllen hat sich daher auch von 15 auf 23 Gramm erhöht. Besitzerinnen von alten Flaschen müssen diese allerdings nicht entsorgen: In diesem Fall wird der Reiniger mit 23 Gramm Pulver lediglich dickflüssiger und kann sogar noch besser dosiert werden als vorher

Von Pulver zu Gel in nur drei Schritten

650 ml warmes (35-40°C) Wasser in die WC-Reiniger Flasche füllen

Das WC-Reiniger-Pulver dazu geben

DIe Flasche gut verschließen und für ca. 10 Sekunden kräftig schütteln

In den nächsten 30 Minuten sollte sich das Pulver aufgelöst haben

Der everdrop WC-Reiniger auf einen Blick

Langzeiteffekt dank Probiotika – den guten Bakterien – für eine dauerhaft saubere Toilette

Sofort-Effekt mit Zitronensäure für eine schnelle Entfernung von Schmutz und Kalk

Verdrängung schädlicher, krankheitserregender Bakterien

Recyclebar Papier-Verpackung

natürlicher Farbstoff aus Süßkartoffel, Rettich, Apfel und Kirsche

Hohe Reinigungskraft – entfernt Kalk, Urinstein und hartnäckigen Schmutz

Langfristige Geruchsbekämpfung – wirkt gegen die Ursache unangenehmer Gerüche, statt sie nur zu oberdecke

frei von Mikroplastik und Farbstoffen

vegan

Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe

Duftet nach Limette, Zitronengras und Patchouli

Quelle BAUERNFEIND + LÖWE GbR

Georg Kofler hat KONKRUA zum Fressen gern

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konkrua

Die authentisch-thailändischen Kochboxen überzeugen die „Die Höhle der Löwen“-Investoren.

Die gebürtige Thailänderin Pim Ampikitpanich hat sich in der am 23. Mai ausgestrahlten Sendung dem Löwen-Rudel gestellt und vor einem Millionenpublikum die von ihr entwickelten KONKRUA Thai-Kochboxen präsentiert. Ihre nachhaltigen Kochboxen bringen mit Originalzutaten den Geschmack Thailands direkt zu uns nach Hause. Die Vision der Gründerin: Ihre Liebe für die authentisch-thailändische Küche auch in unsere Küchen einziehen lassen. 

Die Gerichte mundeten auch den begeisterten Investoren der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ und so bissen drei der fünf löwenstarken Investoren an und machten ihr ein Angebot. Schlussendlich konnte Georg Kofler die Gründerin Pim Ampikitpanich am meisten überzeugen.

Das Geheimnis authentischer Thai-Küche 

Seit 2017 sind die Kochboxen von KONKRUA auf dem Markt erhältlich. Mittlerweile umfasst das KONKRUA-Produktsortiment neben den sechs Gerichten Rotes Thai-Curry, Tom-Kha-Suppe, Pad Thai, Grünes Thai-Curry, Massaman-Curry und Tom-Yum-Suppe auch zwei Saucen. Der Name KONKRUA setzt sich aus den thailändischen Wörtern Kon (Mensch) und Krua (Küche) zusammen. Er steht synonym für Genussmensch. Das Herzstück der Gerichte sind die Originalzutaten aus Thailand, die ohne Gluten, Konservierungs- und Farbstoffe auskommen. „Es gibt wirklich große Unterschiede in der Qualität der einzelnen Zutaten. Kokosmilch ist nicht gleich Kokosmilch und Jasmin-Duftreis nicht gleich Jasmin-Duftreis.“, so Pim Ampikitpanich, Gründerin von KONKRUA. 

Um die perfekten Zutaten zu finden, reiste sie immer wieder nach Thailand, trat mit kleineren Bauern und Produzenten in Kontakt und überzeugte sich von der Qualität der Produkte. Sie bilden die Basis der Kochboxen und müssen nur noch durch frische Zutaten wie Gemüse oder Fleisch ergänzt werden. Neben der Qualität und Authentizität ist für Gründerin Pim soziales Engagement und das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig. Nicht nur die Zutaten für die Kochboxen und die der zusätzlichen zwei Saucen des KONKRUA-Produktsortiments stammen von kleinen Bauern und Produzenten aus Thailand, auch die Bambus- und Schilfgrastaschen der Kochboxen sind in liebevoller Handarbeit geflochten. Damit unterstützt KONKRUA ältere Frauen in strukturschwachen Regionen Thailands und ermöglicht ihnen eine sichere Einkommensquelle.

Nach ihrem überzeugenden Pitch bot die Gründerin den Löwen für 250.000 Euro 20 Prozent ihres Unternehmens an. Ihre Bedingung für einen Deal: An der Qualität der Produkte darf sich nichts ändern und die Zulieferer in Thailand dürfen nicht weniger verdienen. Die Investoren waren überzeugt von dem Potenzial von KONKRUA und der Leidenschaft der Gründerin und so zeigten drei Löwen großes Interesse an einer Investition. Es gab ein Angebot von Georg Kofler und ein gemeinsames von Judith Williams und Dagmar Wöhrl. Alle drei forderten jedoch einen Mindestanteil von 30 Prozent für die 250.000 Euro. 

Nach einer Bedenkzeit und den anschließend überzeugenden Argumenten von Pim Ampikitpanich, waren alle drei Löwen bereit, auf ihr Gegenangebot von 23 Prozent für 250.000 Euro einzugehen. Überzeugen konnte die Gründerin am Ende das Angebot von Georg Kofler, der ihr Unternehmen zu ihren Bedingungen organisch wachsen lassen möchte. Leider ist der Deal schlussendlich nicht zustande gekommen, auch wenn beide Seiten weiterhin offen für eine zukünftige Zusammenarbeit sind. Für Pim ist es sehr wichtig, erst einmal die internen Strukturen so aufzubauen, dass sie auch bei exponentiellem Wachstum ihrer Verantwortung gegenüber allen Beteiligten, beginnend von den Bauern bis hin zu ihren Kunden, gerecht wird.

„Ich habe nie geglaubt, dass ich wirklich eine Chance habe. Hinter der Tür haben meine Hände gezittert und ich habe geschwitzt. Aber wenn du etwas leidenschaftlich und authentisch aus deinem Herz machst, werden die Leute das spüren. Ich wollte nur mein Bestes geben und die Löwen und so viele Menschen wie möglich von meinen Kochboxen begeistern.“ – Pim Ampikitpanich (Konkrua Gründerin)

Der Preis pro Thai-Kochbox (je drei bis vier Portionen) liegt zwischen 12,99 Euro und 15,99 Euro (3-4 Portionen). Die Produkte sind über den Konkrua-Onlineshop zu erwerben: www.konkrua.com/collections

Quelle Stilgeflüster GmbH