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Visionäre Technik im Kampf gegen Fachkräftemangel

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Ar-Technology bekommt Investment in Millionenhöhe

Österreichisches AR-Unternehmen bekommt Investment in Millionenhöhe

Der Fachkräftemangel dominiert seit Monaten die heimischen Schlagzeilen, durch das stete Aufkommen neuer Technologien steigt zudem auch der Innovationsdruck auf Unternehmen kontinuierlich an. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Aktuell befindet sich etwa Augmented Reality auf dem Vormarsch und soll die Arbeitswelt in der Industrie nachhaltig verändern. Mithilfe von AR werden – unter anderem durch spezielle Brillen – digitale Inhalte in der Realität dargestellt, und somit Erweiterungen der Realität ermöglicht. Schlagzeilen machte diese Technologie erstmals im Jahr 2016, als das Spiel „Pokemon Go“ die Welt eroberte und User auf den Straßen ihrer Heimatorte auf die Jagd nach den digitalen Figuren des Videospiels schickte.

Das Unternehmen AR-Technology hat die Möglichkeiten der Augmented-Reality-Technologie frühzeitig erkannt und zusammen mit den beiden Gründern Richard Hirschhuber und Axel Schnaller eine weltweit bisher einzigartige Tracking-Technologie entwickelt. Individuell an einem Gegenstand oder Werkzeug angebrachte oder integrierte Tracker sorgen für eine maßgenaue Nachbildung des Objekts im digitalen Raum. Mit jeder auf dem Markt verfügbaren AR-Brille sowie dem AR-Technology-Empfängermodul und der zugehörigen, KI-gesteuerten App können in Folge Arbeitsprozesse an diesem virtuellen Objekt durchgeführt werden. Während die Brille zugekauft ist, sind Empfängermodul und App hausinterne, patentierte Eigenentwicklungen.

„Ich bin davon überzeugt, dass sich Industrieunternehmen in Zukunft fragen werden, wie sie ihre Produkte ohne der Augmented-Reality-Technologie herstellen konnten. Mit dieser Technik können Zusatzumsätze generiert und unseren Kunden der Innovationsdruck genommen werden, wodurch eine starke Kundenbindung entstehen kann“, beschreibt Co-Founder und CEO Richard Hirschhuber das Potential der Technologie.

Top-Industriebetriebe setzen auf AR-Technology

Auch das reale Produkt wird in weiterer Folge von der AR-Brille erkannt, während eine Künstliche Intelligenz in der AR-Technology-App den Nutzern das Vorgehen am Produkt erklärt und virtuelle Objekte zur Hilfe einblendet. „Neue Mitarbeiter erhalten exakte Vorgaben von der Brille, wie der Fertigungsprozess aussehen sollte und welche Schritte in der Produktion erforderlich sind. Dadurch verkürzt sich die Einschulung und Ausbildung neuer Fachkräfte um einige Monate“, erläutert Hirschhuber den konkreten Nutzen der Augmented Reality für Unternehmen: „Auch die Fehlerquote geht gegen Null, da der gesamte Prozess überwacht wird und die Arbeiter automatisch von der App benachrichtigt werden, falls sie einen Arbeitsschritt ausgelassen haben. Es ist also eine automatische Qualitätskontrolle. Dadurch wird auch bei einem Abgang von Schlüsselmitarbeitern das Wissen konserviert und bleibt dem Unternehmen erhalten.“

Einige Vorreiter und Innovatoren in der Industrie setzen bereits auf AR-Technology, darunter auch der Autoriese BMW in Kombination mit FEIN Werkzeugen. Neben der Automobilindustrie werden auch schon im medizinischen Bereich AR-Technologien eingesetzt, beispielsweise um Schulungen für heikle chirurgische Eingriffe in der Proof-of-Concept-Phase durchzuführen. Abgesehen vom Training können auch operative Abläufe mit der AR-Technologie vorab geplant und verbessert werden. Als Werkzeug-Ersatz dient dabei der „XR Stylus“, ein weltweit einzigartiger Stift für die Augmented Reality, welcher ebenfalls von AR-Technology entwickelt und patentiert wurde.

Zwei Investoren steigen mit einer Million Euro ein

Um das Wachstum des Unternehmens und der Technologie weiter voranzutreiben, konnten nun zwei Investoren gefunden werden, die sich jeweils mit 500.000 Euro – für je neun Prozent der Firmenanteile – beteiligt haben. Neben einem Family Office aus Tirol hat auch Onsight Ventures, spezialisiert auf Zukunftstechnologien, investiert.

„Nach einem erfolgreichen Unternehmensstart und der Zusammenarbeit mit einigen renommierten Top-Unternehmen sind die beiden Investments für uns ein weiteres Zeichen, dass unsere weltweit einzigartige Technologie den Zahn der Zeit trifft und die Zukunft maßgeblich mitgestalten wird“, freut sich Hirschhuber über den Zuspruch auf Investorenseite. Nun nimmt sich der Gründer jedoch die Zeit, die Technologie am Markt ankommen zu lassen: „Wir möchten kein ultraschnelles Wachstum, sondern suchen gezielt Partner in der Industrie und streben so eine gesunde Expansion an.“

Bild AR- Technology

Quelle YIELD PUBLIC RELATIONS GMBH

MOOT legt nun Upcycling in die Wiege

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moot

Das nachhaltige Modelabel MOOT erweitert das Sortiment:

Kind mit Mütze aus upgecycelter Baumwoll-Bettwäsche. Copyright: MOOTkids

Es entwirft ab sofort auch Mode für Kinder zwischen 0 und 5 Jahren, hergestellt aus upgecycelter Jersey Bettwäsche. Unter der Linie MOOTkids sind ab sofort Dreieckstücher, Schlauchschals und Mützen im Online-Shop unter moot.eco erhältlich.

Das Berliner Start-up MOOT revolutioniert seit 2020 die Modeszene, indem es aus geretteten Textilien neuwertige Kleidung fair in Berlin herstellt. T-Shirts aus Bettwäsche, Beutel aus Kissenbezügen und moderne Jacken, die ursprünglich Wolldecken waren, sind Bestandteile des bisherigen Sortiments. Nun stellt MOOT auch Modeaccessoires für Kinder her, die neben dem Nachhaltigkeitsaspekt einen gesundheitlichen Vorteil mit sich bringen.

Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sind Pestizide und Düngemittel insbesondere beim konventionellen Baumwollanbau ein Problem. Neue Kleidungsstücke sind daher häufig von der chemischen Belastung der Baumwolle betroffen. Viele Nutzer:innen tragen die Kleidung bereits vor dem ersten Waschen. Die Teile kommen dadurch häufig direkt mit der Haut in Kontakt. Kontaktallergien, Hautprobleme und sogar schleichend krankmachende Prozesse im Körper können die schwerwiegende Folge sein.

Um Textilien von Chemikalien zu befreien, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, sie vor Gebrauch zu waschen. Das Risiko für belastende Rückstände im Material lasse sich so verkleinern. Dies gilt vor allem für Babys und Kleinkinder, deren Haut dünner als die von Erwachsenen ist. Second-Hand-Ware ist meist weniger mit Schadstoffen belastet, da sie schon öfter gereinigt wurde.

Bild: Kinder tragen Mütze Dreieckstuch, Schlauchschal aus upgecycelter Baumwoll-Bettwäsche. Copyright: MOOTkids

Quelle: Cléo Public Relations UG

Neuer Investor greift nach den Perlen der Startup-Szene

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Loonshot Ventures

Ein neuer heimischer Startup Investor öffnete kürzlich seine Tore, pardon Büroräumlichkeiten. Die Loonshot Ventures GmbH mit Sitz in Tirol und Wien ist der neue Stern am Investorenhimmel. Die Gesichter dahinter sind jedoch erfahren und alt bekannt. Bernhard-Stefan Müller (Tantum – The Company Builder) und Hermann Schmidt (ebenfalls Tantum) haben den Schritt gewagt und gemeinsam mit Sebastian Scholda (Weilburg) Loonshot Ventures ins Leben gerufen.

„Bereits in den vergangenen Monaten waren wir immer öfters bei Investments mit der Frage konfrontiert, wie man den Captable besser strukturieren könnte. Dabei viel uns auf, dass wir durch unseren Hintergrund als Company Builder das Können besitzen, die Ressourcen und gleichzeitig eine Affinität dazu haben, den von anderen Investoren oftmals gefürchteten Lead zu übernehmen. Aus dieser Erkenntnis entstand die Idee zur Loonshot Ventures“ so Geschäftsführer Bernhard-Stefan Müller.

Der Trend geht in Richtung Risikostreuung – mehrere Investoren investieren in kleinere Tickets. Der Captable gerät in Gefahr, wie ein Schweizer Käse und damit unattraktiv für Folgerunden zu wirken. Außerdem scheuen viele Business Angels aufgrund von Ressourcen in den Lead zu gehen. Dies geht auch aus dem soeben veröffentlichten Austrian Investing Report 2022 hervor.

„Wir investieren in ein Startup und laden andere Co-Investoren ein, ihr bereits geplantes Investment über unser Unternehmen zu bündeln. So können auch kleinere Tickets ab 20.000 Euro sinnvoll umgesetzt werden. Dennoch bleibt für die Investoren eine Bündelung der Kräfte und für das Startup ein Ansprechpartner sowie ein sauberer Captable“ so Müller weiter.

Das Geschäftsmodell sei denkbar einfach: Wird ein spannendes Startup gescoutet, in das man investieren möchte, beginnt Loonshot Ventures die Verhandlungen. Weitere Investoren, welche sich ebenfalls für das Startup interessieren, können ihr Kapital hinter Loonshot Ventures bündeln. Diese übernimmt in weiterer Folge im Regelfall auch das operative Management der Beteiligung.

„Wir (Weilburg Ventures) haben dieses Konzept bereits erprobt und sowohl wir als auch unsere Investoren schätzen den starken und ständigen Deal Flow, die einfache und unkomplizierte Abwicklung sowie die Chance Teil von Club Deals zu werden oder diese sogar zu iniziieren.

Die Möglichkeit trotz kleinerer Tickets „direkt“ an den StartUps beteiligt zu sein und jeden Deal isoliert zu betrachten und zu entscheiden eröffnet den Investoren einen einmaligen Zugang als StartUp Investor. Wie Weilburg Ventures wird sich auch Loonshot Ventures sehr aktiv um die Beteilgungen kümmern und den Lead übernehmen, was die operative Arbeit bei den Investoren selbst bei Bedarf auf ein Minimum reduziert.“ so Sebastian Scholda

Der Fokus der neuen Venture liegt auf dem Bereich Fast Moving Comsumer Goods (FMCG), Agrar- und Agrartech sowie digitale Geschäftsmodelle, wodurch sich auch die Differenzierung zu Weilburg Ventures (Fokus auf B2B-Lösungen, vorzugsweise im Prop- und HealthTech-Bereich) zeigt.

„Wir haben einen klaren Fokus. Wir investieren mit unseren Investoren in Startups mit Bewertungen bis zu 5 Millionen Euro, bei Ticketgrößen bis zu 500.000 Euro. Dies sichert uns eine Phase, in der wir auch durch unser Netzwerk und Know how viel beitragen können und dem Startup einen echten Mehrwert mit direktem Impact bringen“ weiß Hermann Schmidt.

Für das Jahr 2023 plant Loonshot Ventures noch 5-6 Beteiligungen (eine davon sei schon unterschriftsreif, eine weitere gerade in Verhandlung).

„Wir freuen uns sehr darauf die Startup Szene noch aktiver als bislang mitgestalten zu können und mit frischem Kapital und Erfahrung Gründerteam zu fördern und zu Höchstleistungen anzuspornen. #bettertogether bleibt, wie bisher unser Motto für Startup-Investments so Bernhard-Stefan Müller abschließend.

Quelle Bild und Text: Tantum GmbH

Spread Group investiert in Fashion-KI-Startup SAIZ

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Spread Group investiert in Fashion-KI-Startup SAIZ

Spread Group investiert mit neu gegründetem VC-Fonds „Spread Ventures“ in Fashion-KI-Startup „SAIZ“

Das Fashion-KI-Startup „SAIZ“ sichert sich in seiner ersten Finanzierungsrunde ein Pre-Seed Investment von Spread Ventures. Der neu gegründete VC-Fonds „Spread Ventures“ der Spread Group beteiligt sich als Leadinvestor mit einer sechsstelligen Summe an dem Berliner Unternehmen. Die Geschäftsidee von SAIZ und den beiden Gründerinnen Svenja Tegtmeier und Marita Sanchez de la Cerda: eine KI-basierte Lösung, um Retouren in der Fashion zu reduzieren.

Das Fashion-KI-Startup „SAIZ“
Retouren sind ein zentrales Problem für die Fashionindustrie, insbesondere für Online-Händler. Mehr als die Hälfte der Online-Käufe wird wegen Problemen mit der Größe und Passform zurückgeschickt. Dies verursacht nicht nur erhebliche Kosten für die Marken und Retailer, sondern sorgt für einen Großteil der CO2-Emissionen der Branche. SAIZ geht dieses Problem an, indem es Künstliche Intelligenz und NLP einsetzt, um Größen und Passformen für Fashionmarken zu optimieren – und so den Kunden auf Basis ihrer Körpermaße und Vorlieben die richtige Größe zu empfehlen.

Die B2B-SaaS-Plattform bietet außerdem Echtzeit-Datenanalysen und Einblicke, die Unternehmen dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Als erste Lösung erstellt SAIZ produkt-spezifische 3D-Maße für jedes Kleidungsstück und gleicht diese mit den Körpermaßen des jeweiligen Kunden ab.

Die beiden Gründerinnen haben zuvor selbst ein Fashionlabel gegründet und ihre Erfahrungen aus der Fashionbranche mit Hilfe von KI und Datenanalyse in eine innovative Size- und Fitting-Lösung für die E-Commerce- und Fashion-Branche übersetzt und gemeinsam mit bekannten Marken und Onlinehändlern weiterentwickelt.

Das Investment Spread Ventures x SAIZ
Die Finanzierung bei SAIZ ist die erste Investition von Spread Ventures und ein Meilenstein für das Unternehmen und die Branche. Dem Lead-Investment haben sich weitere Angel-Investoren aus der Fashion- und E-Commerce-Branche angeschlossen – ein Ausdruck für das Potenzial der Lösung und die Stärke des dahinterstehenden Teams. Das frische Kapital wird dazu verwendet, die Produktentwicklung zu beschleunigen, das Team zu erweitern und das Wachstum voranzutreiben.

SAIZ ist damit auf dem besten Weg, die Fashionindustrie zu verändern und Marken dabei zu helfen, Retouren zu reduzieren, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und nachhaltiger zu werden.

Marita Sanchez de la Cerda, Co-Gründerin von SAIZ über das Investment von Leadinvestor Spread Ventures:
„SAIZ und Spread Ventures sind ein perfektes Match. Wir freuen uns riesig darauf, gemeinsam mit einem Leadinvestor mit den gleichen Ambitionen, eine nachhaltige Fashion-Tech-Zukunft aufzubauen.“

Robin Nitsch, Head of Ventures and Innovations bei Spread Group über das Investment in SAIZ:
“SAIZ ist die erste Lösung, die tatsächlich funktioniert und Retouren nachweislich reduziert. Dadurch können Fashionbrands und Retailer nicht nur Logistikkosten sparen, sondern gleichzeitig ihren CO2-Abdruck verringern. Damit passt SAIZ perfekt zu unserer Mission, nachhaltige Lösungen in der Fashionbranche zu etablieren und Spread Group bei der Transformation zu einem Fashion-Tech-Unternehmen zu unterstützen. Mit unserem Investment und der engen Partnerschaft können wir personalisierte Produkte mit perfektem Fit verbinden, was bisher am Markt so nicht zu finden ist.“

Neuer VC-Fonds „Spread Ventures“
Der neu gegründete Investmentfonds Spread Ventures ist Europas erster VC der sich auf Fashion-Tech-Startups in der Pre-Seed- und Seed-Phase spezialisiert. Zur Investitionsstrategie sagt Robin Nitsch, Head of Ventures and Innovations: „Wir suchen die besten Teams in Europa (und darüber hinaus), um in technologiebasierte Startups mit innovativen Lösungen für eine nachhaltigere Fashion- und E-Commerce-Industrie zu investieren.

Die Fashionindustrie befindet sich an einem Wendepunkt – forciert durch neue Web3-Technologien und ESG-Anforderungen, das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Verbrauchergeneration Z und des Gesetzgebers. Diese Trends und Technologien werden die Fashionbranche in den nächsten Jahren maßgeblich ändern, von 3D Produkt-Design über umweltfreundlichere Materialen und Produktionsprozesse bis hin zu virtuellen Kollektionen, Social Commerce und Circularity Lösungen. Mit unseren Startup-Partnern wollen wir Antworten auf diese Markttrends entwickeln, unser Branchenwissen weitergeben und neue Konzepte in großem Maßstab testen.“

Bild: SAIZ Gründerinnen Svenja Tegtmeier und Marita Sanchez de la Cerda mit Robin Nitsch, Head of Ventures und Innovation  Copyright Spread Group

Quelle: BETTERTRUST GmbH

puregreen – nun auch als Strahlregler für den Wasserhahn

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puregreen

puregreen-Gründer feiern gemeinsam mit Ralf Dümmel ihren Erfolg und geben ihrer Heimatstadt Bisingen etwas zurück

Es gab wenige Produkte in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“, die den Zeitgeist so ideal trafen wie Alexander Schulze und Karsten Gaedke mit ihrem Dusch-Wassersparer von puregreen. Die beiden Gründer schlossen in der Löwenhöhle einen Deal mit Investor Ralf Dümmel ab und schwimmen seither auf einer echten Erfolgswelle. Von ihrem großen Erfolg wollten die beiden nun etwas zurückgeben.

Und so soll jeder Haushalt in ihrer Heimatstadt Bisingen mit einem puregreen Duschwassersparer ausgestattet werden – dafür hat das Gründerteam tatkräftige Unterstützung erhalten. Nicht nur Investor Ralf Dümmel wollte sich diese Aktion nicht entgehen lassen, auch die freiwillige Feuerwehr Bisingen war mit von der Partie und unterstützte das Trio beim Verteilen des erfolgreichen Problemlösers.

Über 1.500.000 puregreen Duschwassersparer wurden seit ihrem Auftritt in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ verkauft, was zu einem Handelsumsatz von über 17.000.000 Euro führte. Doch nicht nur geschäftlich ist puregreen ein voller Erfolg – auch die Umwelt profitiert. Schätzungsweise 33.000.000.000 Liter Wasser wurden durch die puregreen Wassersparer bereits eingespart.

Credit DS Produkte/puregreen

Nach der Dusche wird nun die nächste Armatur im Nassbereich mit einer brillianten Sparfunktion ausgestattet. Der Strahlregler von puregreen für den Wasserhahn: Nicht nur aus Kosten-, sondern auch aus Umweltgründen macht das Wassersparen mehr Sinn denn je. Nur fällt es dabei manchmal schwer, auf den gewohnten Komfort zu verzichten.

Doch jetzt gibt es eine alltagstaugliche Lösung, um Tag für Tag bis zu 95 % Wasser zu sparen – ob beim Spülen, Putzen oder Händewaschen! Der clevere puregreen 360°-Strahlregler erzeugt feinste Wassertropfen und hilft mit jeder Nutzung beim Wassersparen – ganz ohne Strom und Batterien.

Dabei ist die Montage denkbar einfach: Einfach mit dem beliegenden Montagewerkzeug den alten Mischdüseneinsatz durch den puregreen 360°-Strahlregler austauschen und zwischen praktischen Modi wählen – Sprühnebelmodus für bis zu 95 % Wasserersparnis und Spülmodus für bis zu 60 % Wasserersparnis. Natürlich So einfach geht Wassersparen – und das ganz ohne Komfortverlust.

„Wir sind einfach jeden Tags auf Neue gerührt, wie unser puregreen Wassersparer ankommt. Wir beide sind sehr verbunden mit Bisingen und wollten unserer kleinen Heimatstadt einfach mal etwas zurückgeben – von nun an ist unser Bisingen die Wasserspartstadt schlechthin!“ Karsten Gaedke und Alexander Schulze Gründer von puregreen

„33 Milliarden Liter Wasser konnten bisher durch puregreen eingespart werden – wahnsinn, einfach eine unglaubliche Erfolgsgeschichte! Bisher wurde über 1,5 Mio. puregreen Duschwassersparer verkauft, die zu einem Handelsumsatz von circa 17 Mio. geführt haben. Ich bin auf Karsten und Alexander einfach so stolz und die Reise die Ressource Wasser zu sparen geht nun weiter.

Mit dem neuen Produkt helfen wir den Haushalten noch mehr, denn mit dem puregreen Wasserstrahlregler sparen wir bis zu 95% Wasser. Ich bin begeistert und freue mich, dass wir mit puregreen der Umwelt zuliebe Wasser sparen.“ Ralf Dümmel Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

Der puregreen Strahlregler ist für 19,99€ unter www.puregreen.eco – aber auch im Handel – erhältlich

Bild: RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmungsgruppe

DECKENBLITZ: Endlich schnell und einfach Decken streichen

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DECKENBLITZ: Endlich schnell und einfach Decken streichen

Der DECKENBLITZ Markierstift mit überstreichbarer Spezialtinte ermöglich ein schnelles und einfaches Streichen von Decken

Das Streichen von Zimmerdecken kann eine echte Herausforderung sein. Man muss über Kopf arbeiten – eine Tätigkeit, die nicht nur anstrengend ist, sondern nicht selten auch zu Schulter- und Nackenschmerzen führen kann. Darüber hinaus sieht man gerade bei weißen Anstrichen oft nicht genau, welche Fläche schon bearbeitet ist. Dies führt zu doppelter Arbeit und meist unschönen Ansätzen und Streifen, da ein Teil der Farbe manchmal schon antrocknet, bevor man mit dem langwierigen Deckenstreichen fertig ist. Abhilfe bei dieser für viele Heimwerkern bekannte Problematik wird von nun an geschaffen – mit dem genialen DECKENBLITZ!

Das Brüderpaar aus Niedersachsen stammt aus einer Handwerkerfamilie. Als Simon seiner Mutter beim Streichen der Decke im Wohnzimmer zur Hand gehen wollte, sah er, wie sich seine Mutter bereits mit Nackenschmerzen plagt. Darüber hinaus war die Decke komplett fleckig. Gemeinsam mit Bruder Robin suchte Simon eine Lösung für das Problem. Mithilfe ihres handwerklichen Backgrounds im Bereich Stuck- und Malerarbeiten entwickelten sie mit DECKENBLITZ die smarte Lösung für Erleichterung beim Deckenstreichen.

Der DECKENBLITZ Markierstift verfügt über eine überstreichbare Spezialtinte. Die Anwendung ist simpel wie genial: Einfach den DECKENBLITZ Markierstift auf eine Teleskopstange oder einen Besenstil stecken und die Wand oder Decke anhand von Hilfslinien in kleinere Abschnitte unterteilen. Beim Überstreichen verschwinden die Linien wieder. Diese Orientierung erleichtert die Arbeit, denn so wird „nass in nass“ ohne lästige Ansätze gestrichen. Selbst große Flächen werden so in einem Rutsch fertig und ganz nebenbei gibt’s ein streifenfreies Ergebnis wie vom Maler. Durch die gewonnene Orientierung anhand der Hilfslinien kann wesentlich einfacher und zügiger gearbeitet werden. So werden keine Stellen vergessen oder doppelt gestrichen und man spart bis zu 50% der Zeit beim Streichen.

Der DECKENBLITZ Markierstift ist für bereits gestrichene Untergründe geeignet. Ein weiterer Pluspunkt: Neben dem Problemlöser DECKENBLITZ, ist im Lieferumfang eine Anleitung mit praktischen Tipps und Tricks für ein perfektes Streichergebnis enthalten, mit dem das Streichen zum Kinderspiel wird!

„Das stückweise Überstreichen der DECKENBLITZ-Orientierungslinien zeigt ganz genau, wo ich schon gestrichen habe. So hab ich meinen Fortschritt beim Streichen immer im Auge und das motiviert einfach. Das sonst so lästige (Decke-) Streichen geht dadurch viel schneller und einfacher von der Hand. Und da man in einem Rutsch – also flüssiger und strukturierter streicht – hat man auch noch ein wesentlich schöneres, einheitlicheres Streichergebnis“ Robin Schmedes und Simon Biener Gründer von DECKENBLITZ

„Jeder der schon mal eine Decke gestrichen hat, der weiß wie schwer es ist, diese streifenfrei hinzubekommen. Robin und Simon haben dieses Problem gelöst. Denn mit DECKENBLITZ weiß man genau, wo man ansetzen muss. Mit DECKENBLITZ spart man sehr viel kraft und sehr viel zeit – Was für ein genialer Problemlöser.“ Ralf Dümmel Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

DECKENBLITZ ist unter www.DECKENBLITZ.de für 7,99€ – aber auch im Handel – erhältlich

Bild: RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmungsgruppe

THE WAY UP: Ein Stück Geschichte für dein Zuhause

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the way up

Am 17. April feiert THE WAY UP gemeinsam mit Investor Ralf Dümmel die kommende Zusammenarbeit mit einem großen Launch- und Social Media-Event bei der nachhaltigen Interior-Brand URBANARA in Berlin

Stilvoll einrichten und gleichzeitig Wertschätzung für die Natur zeigen? Das hat sich Lisa Mathieu mit ihrem Startup THE WAY UP auf die Fahnen geschrieben. Ihr beeindruckendes Produktportfolio aus Vasen, Tischen und Geschirr – allesamt aus re- oder upgecycelten Materialien – sorgte in der VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ für große Begeisterung unter den Investor:innen und brachte zugleich eine Premiere hervor: Denn Lisa Mathieu überzeugte sowohl Ralf Dümmel, als auch die neue Investorin Janna Ensthaler – seither stehen die beiden Löwen THE WAY UP mit doppelter Power zur Seite.

Gründerin Lisa Mathieu hatte schon immer eine Vorliebe für moderne, minimalistische Inneneinrichtung, aber zugleich auch eine große Verbindung zur Natur und alten Materialien. Da in die Jahre gekommenen Materialien im „Home and Living“-Bereich meist mit rustikalen, altbackenen Möbelstücken assoziiert werden, wollte sie das ändern. So gründete die Berlinerin ihr Startup THE WAY UP und setzte ihr Bedürfnis nach einzigartigen Möbeln eindrucksvoll in die Tat um. Seitdem steht THE WAY UP für moderne Inneneinrichtung mit traditioneller, ganz individueller Geschichte. Ein tolles Plus: Durch das Altglas-Recycling werden neue Rohstoffe und Energie eingespart.

Rund 180 Produkte umfasst das umfangreiche Portfolio von THE WAY UP. Darunter fallen mehr als 100 Vasen in verschiedenen Größen und Formen, die allesamt aus 100 Prozent recyceltem Altglas bestehen – so wie Vase „Valentina“ (Foto). Jede Vase ist somit ein echtes Unikat! Zudem werden durch das Altglas-Recycling neue Rohstoffe und Energie eingespart.

Das gilt auch für das edle Geschirr, insgesamt 49 verschiedene Produkte, wie Gläser, Teller und Schalen, sind die echten Hingucker in jeder Küche. Abgerundet wird das Portfolio aus Altglas-Artikeln von 14 weiteren Deko-Accessoires wie Kerzenständern.

In liebevoller Handarbeit werden die Tischplatten für die Esstische im THE WAY UP Produktkosmos gefertigt – so wie die 160×90 cm große Tischplatte, die zu „Greta“ (Foto) gehört. Die Tischplatte besteht aus bis zu 100 Jahre altem, massivem Stabparkett, das in Fischgrätenmuster gelegt wird. Die Tischplatte ist glatt, d.h. die einzelnen Stäbe des Parketts werden auf die gleiche Höhe gehobelt und geschliffen. „Greta“ ist zudem naturbelassen und lediglich geölt und gewachst.

Ist das Altholz – mit bis zu 100 Jahre alter Geschichte – in unserer Tischlerei angekommen, wird jeder Stab für sich begutachtet, gereinigt und aufgewertet. Entdecke den spannenden Weg vom Altholz bis zum Lieblingsplatz für die ganze Familie.

„Ich hatte schon immer eine Vorliebe für moderne, minimalistische Inneneinrichtung, aber zugleich auch eine große Verbindung zur Natur und alten Materialien. Im Home and Living-Bereich verbindet man mit alten Materialien meist rustikale Möbel oder zusammengeflickte, bunte Stoffe. Ich wollte das ändern und verspürte ein Bedürfnis nach einzigartigen Möbeln: moderne Inneneinrichtung mit traditioneller, individueller Geschichte.“ Lisa Mathieu Gründerin von THE WAY UP

„Ich war direkt Fan von Lisa und ihren Vasen. Das Glas ist 100% recycelt und in Europa produziert. Das hat mir besonders gut gefallen, natürlich nebst den anderen tollen Designs.“ Janna Ensthaler Investorin und Seriengründerin

„Ich bin so stolz auf Lisa, denn was sie bisher mit THE WAY UP als one woman show geschafft hat: Einfach RESPEKT! Vasen aus 100% Altglas und Tische aus alten Holzparkettböden! Ich bin so überzeugt von diesen wundervollen Produkten. Mit Lisa denken wir Nachhaltigkeit dank des Upcylings neu.“ Ralf Dümmel Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

THE WAY UP Produkte sind unter www.the-way-up.de – aber auch im Handel – erhältlich

Bilder: RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmungsgruppe

Best of Innovation

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insureNXT 2023

Die insureNXT 2023 präsentiert am 26. und 27. April in Köln die wichtigsten Entwicklungen in der Versicherungswirtschaft

Eine Vielzahl von innovativen Projekten, Geschäftsmodellen und Technologien zeigt die insureNXT 2023, die am 26. und 27. April in Köln stattfindet. Über 170 Top-Speaker sowie rund 170 Partner und Aussteller präsentieren sich auf der Kongressmesse für Innovation in der Versicherungswirtschaft. Im Fokus stehen die Bereiche Business Transformation, Customer Centricity, Digital Ecosystems sowie Digital Economy mit vielfältigen Beiträgen zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, neue Kundenzielgruppen und moderne Vertriebsansätze in der physischen und digitalen Welt.

Neben dem hochkarätig besetzten Konferenzprogramm auf insgesamt drei Bühnen, erwarten die Besucher:innen viele namhafte Versicherer, eine große Bandbreite an Start-ups sowie spannende Side-Events und Masterclasses. Zusätzlich werden zum zweiten Mal die insureNXT Innovators Awards verliehen.

Nach der erfolgreichen physischen Premiere der insureNXT im vergangenen Jahr versammelt die Kongressmesse am 26. und 27. April erneut das „Who is Who” der Versicherungswirtschaft in Köln. 170 nationale sowie internationale Top-Speaker werden auf drei Bühnen Innovationen und wichtige aktuelle Entwicklungen der Branche vorstellen und diskutieren. Rund 170 Unternehmen und Partner beteiligen sich in diesem Jahr an Konferenz und Ausstellung.

Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit für die Branche? Wie werden Künstliche Intelligenz und digitale Ökosysteme die Versicherungswirtschaft beeinflussen? Und wie müssen sich die Versicherer verändern, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kund:innen zu reagieren? Das sind nur einige der Fragen, die im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse diskutiert werden.

Eröffnet wird die Konferenzmesse mit einer Keynote von Dr. Norbert Rollinger. Der Vorstandsvorsitzende der R+V Versicherung und neue Präsident des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) spricht am 26. April über „Business Transformation: Culture and Skill Transformation of the Insurance Industry”. Dabei steht vor allem die Rolle junger Unternehmen, von InsurTechs und Start-ups, für die Zukunftssicherung der Versicherungsbranche im Mittelpunkt.

Weitere Top-Speaker der Konferenz sind u.a. Dr. Sylvia Eichelberg (CEO Gothaer Krankenversicherung), Dr. Christian Kinder (Partner Bain & Company), Jonathan Larsen (CIO Ping An Group), Thomas Lüer (CMO HDI Deutschland), Carsten Maschmeyer (Geschäftsführer Maschmeyer Group), Jürgen Sprang (CEO Insurfox), Sabine VanderLinden (CEO Alchemy Crew) und Prof. Christiane Woopen (Universität Bonn).

Schwerpunkt Mobilität mit Baloise, Neodigital/HUK Coburg und Porsche/HDI

Konkrete Beispiele für Kooperationen zwischen klassischen Versicherern und InsurTechs bzw. eine Cross-Industry-Partnerschaft werden auf der insureNXT im Bereich Mobilität vorgestellt. So präsentiert die Baloise Deutschland ihre Ökosystemstrategie, in dem Mobilität eine wichtige Rolle spielt. Neodigital präsentiert am ersten Kongresstag ein neues Joint Venture mit der HUK Coburg, welches demonstriert, wie InsurTechs und etablierte Marktführer voll digitalisierte Versicherungsprodukte vordenken und leben.

Am zweiten Kongresstag erläutern HDI und Porsche erstmals ihren gemeinsamen, gerade gestarteten Telematik-Tarif, den sie auf Basis von konsequent gedachter Kundenzentrierung aus einer Hand bieten. Kooperationen sind auch in anderen Bereichen ein wichtiges Thema: So zeigt die Deutsche Bank in einem Best-Practice-Beispiel gemeinsam mit dem Handy- und Elektronikversicherer Friendsurance, wie Bankwesen und Versicherungen (Bancassurance) zusammenarbeiten können.

Customer Centricity, Influencer Marketing und Recruiting

Passend zum Fokusthema Customer Centricity widmet die insureNXT 2023 der GenZ besondere Aufmerksamkeit. Auf einem Panel treffen sich am 27. April auf der Center Stage Versicherer und Expert:innen für Influencer-Marketing: Stefan Schumacher von Territory Influence und die Finanz-Influencerin und Unternehmerin Hava Misimi (Femance Finanzen) diskutieren mit Udo Wilcsek (Vorstand Alte Leipziger Hallesche) und Andrea van Aubel, die neue Vorständin der IT-Experten von msg, über die Bedürfnisse und Anspräche der nächsten Generation von Kund:innen.

Das wichtige Branchenthema „Nachwuchs und Recruiting” ist ebenfalls prominent präsent: Strategien zur Implementierung von Employer Branding und New Work werden am ersten Messetag von Hays auf der Center Stage präsentiert und um in einem Roundtable diskutiert. Weitere Diskussionsrunden widmen sich der Nachhaltigkeit, wie beispielsweise das Panel „Sustainability – Climate Change and Social Impact” u.a. mit Thomas Lanfermann, Head of Digital Sales & Marketing bei Helvetia, und Prof. Alexander Braun, Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft an der Universität St. Gallen.

Ein sichtbares Mahnmal für nachhaltiges Verhalten wird direkt am Eingang Nord der Koelnmesse zu sehen sein. Der Elektronikversicherer Wertgarantie stellt den Wertgiganten auf, eine sechs Meter hohe, tonnenschwere Skulptur aus Elektroschrott des Aktionskünstlers HA Schult. Er steht symbolisch für die Menge an Elektroabfällen, die deutsche Haushalte in nur 72 Sekunden produzieren und soll ein klares Zeichen gegen die Wegwerfkultur der heutigen Konsumgesellschaft setzen. Hier werden mit Ansätzen wie „reparieren statt wegwerfen” Akzente für einen nachhaltigen Konsum bzw. eine Circular Economy gesetzt, zu der eben auch Versicherer einen Beitrag leisten können.

insureNXT Innovators Award und Insurance Innovation Challenge

Highlight der Messe ist die Insurance Innovation Challenge, ein Nachwuchswettbewerb für die Entwicklung neuer Versicherungslösungen von project cologne und InsurLab Germany e.V.. Studentische Gründerteams sollen konkrete Aufgabenstellungen lokaler Unternehmen kreativ lösen und erste Start-up-Ideen entwickeln. Der Kickoff für die Challenge findet am 27. April auf der Trendzone-Bühne der insureNXT statt.

Am Abend des ersten Kongresstages werden ab auf der Center Stage bereits zum zweiten Mal die insureNXT Innovator Awards in insgesamt fünf Kategorien, plus Publikumspreis, verliehen. Danach steigt die Aftershow-Party der insureNXT auf den Rheinterassen. Anmelden können sich Inhaber:innen eines Zwei-Tagestickets. Sind noch Kapazitäten frei, erhalten auch andere Interessent:innen Partytickets.

Weitere Informationen zur insureNXT unter www.insurenxt.com

Bild: Sebastian Pitzler, Geschäftsführer des InsurLab Germany

Quelle: Cocodibu/ insureNXT

Digitale Kapitalmarktkonferenz IIF

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IIF findet am 10. Mai 2023 statt

Das International Investment Forum (IIF) findet am 10.05.2023 zum 7. Mal statt – ein Themenschwerpunkt wird die Batterie-Technologie sein. Warum innovative Lösungs-Anbieter in diesem Bereich so wichtig sind und welche Unternehmen präsentieren.

Bis 2030 sollen innerhalb der Europäischen Union (EU) 32% des Energieverbrauchs aus regenerativen Quellen stammen, so will es das Gesetz. Die Ziele vieler Entscheider liegen sogar noch darüber. Die Realität sieht dagegen anders aus: 2021 stammten nur 21,8% des verbrauchten Stroms aus Sonne, Wind oder anderen regenerativen Quellen. Seit die EU im Juni 2022 das Maßnahmenpaket „REPowerEU“ beschloss, haben Stromspeicher auch in Europa höchste Priorität – schließlich gilt es, Strom dann nutzbar zu machen, wenn er auch wirklich benötigt wird.

„Die Energiewende erfordert insbesondere in einem Industrieland, wie Deutschland, innovative Lösungen. Sonne und Wind liefern Energie unzuverlässig. Um eine kontinuierliche Versorgung mit Strom zu gewährleisten, sind leistungsfähige Batterien notwendig“, erklärt Mario Hose, Geschäftsführer von Apaton Finance GmbH, einem der Co-Veranstalter des IIF und verweist auf verschiedene technologische Ansätze: „Der Markt für Batterietechnologie differenziert sich immer stärker aus, Faktoren wie Kapazität, Sicherheit oder auch Ladegeschwindigkeit unterscheiden sich und machen Batterien für unterschiedliche Verwendungszwecke attraktiv.“

Bei der 7. Ausgabe des IIF präsentiert mit der Altech Advanced Materials AG ein Unternehmen, das gleich zwei innovative Lösungen rund um Batterien im Angebot hat. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut entwickeln die Heidelberger eine Festkörper-Batterie, die sich als stationärer Stromspeicher eignet und deren Module mit 10kW- Kapazität flexibel gekoppelt werden können.

Statt Lithium kommt zudem Kochsalz zum Einsatz – Risiken bezüglich der Versorgungssicherheit mit Rohstoffen sieht man bei Altech Advanced Materials daher nicht. Zweites Standbein des Unternehmens ist die Beschichtung von Anoden in Batterien für E-Autos. Hier hat Altech ein Verfahren entwickelt, um Aluminiumoxid hauchdünn aufzutragen – ein Verfahren, das der Leistung und Haltbarkeit von Lithium-Ionen-Batterien in E-Autos sehr zuträglich sein soll. Aktuell treibt das Unternehmen den Bau einer Pilotanlage in Schwarze Pumpe, Sachsen, voran.

Zweites Unternehmen beim IIF, das rund um moderne Batterie-Technologie punkten kann, ist Almonty Industries. Das kanadische Unternehmen baut unter anderem in Portugal Wolfram ab. Das Metall, das in erster Linie für Glühdrähte bekannt ist, gewinnt zunehmend auch in Batterien für E-Autos an Bedeutung.

Dort kann es das umstrittene Kobalt ersetzen und dabei helfen, Ladezyklen zu verkürzen und Kapazitäten zu erweitern. Insbesondere in Südkorea ist der Einsatz von Wolfram für Batterien ein großes Thema. In Südkorea baut Almonty Industries gerade eine der größten Wolfram-Minen außerhalb Chinas und will die Batterie-Industrie mit nachhaltig geförderten Grundstoffen versorgen.

Dazu Manuel Hölzle, Vorstandsvorsitzender des Researchhauses GBC AG, das ebenfalls Co-Veranstalter des IIF ist: „Innovative Batterie-Technologie ist das Eine, die nötigen Grundstoffe aber zu sichern und Wertschöpfungsketten für die Industrie zu etablieren, das Andere. Die Mai-Ausgabe des IIF wird beide Herausforderungen beleuchten und Teilnehmern die Chance geben, Entscheidern aus der Branche Fragen zu stellen und Hintergründe zu erfahren. Nur wenn Anleger für die Herausforderungen der Zukunft sensibilisiert sind, gelingt es auch, Lösungsanbieter zu identifizieren, die Renditepotenziale eröffnen“, so Hölzle.

Das 7. IIF findet am 10. Mai 2023 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei via Zoom und die Registrierung unter www.ii-forum.com möglich.

Bild: Lewis Black, CEO Almonty Industries Inc. (c) IIF

Quelle: Apaton Finance GmbH

Kommt die nächste Finanzkrise?

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Kommentar von Steven Bell, Chefvolkswirt EMEA Columbia Threadneedle

Vergangene Woche standen die Sorgen wegen der Silicon Valley Bank und der Credit Suisse im Vordergrund. „Der Hintergrund dieser Ereignisse sind die extrem aggressiven Zinserhöhungen der letzten Monate – eine derartig schnelle Straffung der Geldpolitik haben wir seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt“, sagt Steven Bell. „Wir dürfen aber auch die zusätzlichen Auswirkungen des Übergangs von der quantitativen Lockerung zur quantitativen Straffung nicht vergessen“, warnt der Chefökonom. Warum er für die USA schwarz sieht, aber den Pessimismus in Europa und Großbritannien für übertrieben hält, erörtert Bell in seinem wöchentlichen Kommentar.

Kreditverknappung in den USA droht mit Rezession

Die Zinsschritte in den USA waren heftiger und hastiger als in Europa und es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass dies zu einer Kreditverknappung geführt hat. „Der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank (SVB) hat Probleme im Zusammenhang mit der weit verbreiteten Nutzung von Geldmarktfonds enthüllt und eine Lücke in der US-Regulierung für zweitrangige Banken offenbart – diese hatte es der SVB ermöglicht, eine außerordentliche Position in Bezug auf das Durationsrisiko einzunehmen“, analysiert der Chefvolkswirt.

Bereits vor dem Zusammenbruch der SVB hätten US-Banken die Kreditvergabestandards drastisch verschärft, und zwar auf ein Niveau, das dem der globalen Finanzkrise ähnelt. Anzeichen für eine Kreditverknappung gebe es aber auch auf dem Markt für US-Unternehmensanleihen.

Zwar gebe es laut Steven Bell auch positive Signale:

Die US-Verbraucher seien nach wie vor positiv gestimmt und geben ihre „Covid-Sparschweine“ rasch aus. „Das Ausmaß ihrer Ausgaben hat ausgereicht, um eine Rezession bis jetzt hinauszuzögern“, sagt der Chefökonom. Auch gebe es Hinweise, dass die Inflation in den USA bereits zurückgeht, sogar in den entscheidenden Bereichen Wohnen und Löhne.

„Wir sind jedoch der Meinung, dass es deutlichere Anzeichen für eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt geben muss, und das erfordert wahrscheinlich eine Rezession und steigende Arbeitslosigkeit, bevor die Federal Reserve ihren Kurs ändert“, warnt Bell. „Wir glauben allerdings nicht, dass diese von uns prognostizierte Rezession sehr schlimm ausfallen wird.“

Pessimismus in Europa übertrieben

Anders beurteilt der Chefökonom von Columbia Threadneedle die Lage in Europa: „Wir glauben, dass die Kreditverknappung in den USA viel stärker ausgeprägt ist als in der Europäischen Union (EU). Entsprechend ist der Fall Credit Suisse – im Gegensatz zu den Ereignissen um die SVB – ein Einzelfall und es handelt sich nicht um ein allgemeines Problem der europäischen Banken.“ Ähnlich gut verhalte es sich mit der europäischen Wirtschaft. Denn im Gegensatz zu den USA erhalte Europa durch die fallenden Energiepreise einen rechtzeitigen Schub.

Ungeachtet dessen sei der Pessimismus dramatisch. „Die Sorge um eine finanzielle Ansteckung scheint nur ein weiteres Symptom für den außergewöhnlichen Zusammenbruch des Vertrauens von Unternehmen, Investoren und insbesondere Verbrauchern in Europa im vergangenen Jahr zu sein“, schreibt Bell. Die Konsensprognosen gingen trotz der Überwindung der Energiekrise weiterhin von einer Rezession aus – eine Einstellung, die der Chief Economist vor allem angesichts der Überwindung der Energiekrise für übertrieben hält. „Ich rechne in Europa zwar nicht mit einem Boom, aber die sinkenden Energiepreise dürften das Wachstum und vor allem das Vertrauen stärken.“

Sobald der Optimismus zurückkehre, dürfte sich laut Bell eine positive Entwicklung einstellen, die ausreichen sollte, um das Wirtschaftswachstum zu stützen. Bereits jetzt hat sich das Vertrauen der Unternehmen deutlich verbessert. Auch die europäischen Verbraucher sind wieder zuversichtlicher. „Aber die Ausgangslage war schlechter als während der globalen Finanzkrise oder Covid“, gibt Bell zu bedenken. Sobald sich jedoch die Ängste vor horrenden Energierechnungen im Winter verflüchtigen, haben die europäischen Verbraucher immer noch ihre „Covid-Sparschweine“, die sie plündern können.

Besonders für die deutsche Wirtschaft hat der Chefökonom lobende Worte. Zwar sei der warme, nasse und windige Winter dafür ausschlaggebend gewesen, die Energiekrise abzuwenden. „Doch es war nicht nur Glück“, betont Bell. Hervorzuheben sei die gut durchdachte deutsche Intervention auf den Energiemärkten, die die Verbraucher schützte, während gleichzeitig der Energieverbrauch erheblich gesenkt wurde. Dabei seien die Zielvorgaben für die Reduzierung um 20 Prozent übertroffen wurden. „Das schuf eine massive Reaktion von Angebot und Nachfrage, die dazu beitrug, die Energiepreise zu senken“, so Bell.

Großbritannien: Hypothekenzins dämpft Begeisterung

Auch im Vereinigten Königreich verbessere sich die Lage. Diese war zuvor mehr als düster: „In den dunklen Tagen des Herbstes erreichte die implizite Rezessionswahrscheinlichkeit im Vereinigten Königreich 91 Prozent – ein noch nie dagewesener Grad an Übereinstimmung unter den Ökonomen!“ so Bell. Nun sei nicht nur die Energiekrise vorbei. Auch die Energiepreise für den nächsten Winter seien in den letzten Monaten rapide gesunken. „Wir gehen davon aus, dass es für den nächsten Winter bald ein Festpreisangebot unter der Obergrenze von 2.500 Pfund Sterling geben wird. Damit dürfte den britischen Verbrauchern eine große Angst genommen werden“, ist der Chefökonom von Columbia Threadneedle Investments überzeugt.

Auch wenn der Markt skeptisch ist: Das Inflationsziel von 2,9 Prozent bis Ende dieses Jahres, das die Regierung festgelegt hat und das die Bank of England nun unterstützt, hält Bell für durchaus angemessen. „Bei den Energierechnungen wird ein Anstieg um 90 Prozent durch eine Senkung um 20 Prozent ersetzt – das wird dramatische Auswirkungen auf die Inflationszahlen haben“, sagt der Chefvolkswirt. Dennoch sei übertriebener Optimismus fehl am Platz: „Der starke Anstieg der Hypothekenzinsen wird die britische Wirtschaft erheblich belasten“, warnt Bell. Die Auswirkungen würden jedoch über die kommenden Jahre durch die Restlaufzeiten der festverzinslichen Hypotheken verteilt. „Die britische Wirtschaft wird zwar wachsen, aber nur in bescheidenem Maße“, lautet Bells Prognose.

Attraktiv: Staatsanleihen sowie britische und europäische Risikoanlagen

Was bedeutet das alles für Anleger? „Angesichts der realen Renditen sehen Staatsanleihen attraktiv aus. Auch wenn die Zinsen weiter steigen könnten, unterstreicht dies die Entschlossenheit der Zentralbanken, die Inflation unter Kontrolle zu bringen“, sagt Chefökonom Bell. Zudem bestehe die realistische Möglichkeit, dass die US-Zinsen unter die europäischen fallen, zumal letztere weiter steigen müssen. Dies würde auf eine Aufwertung des Euro und eine Schwäche des US-Dollars hindeuten.

Während die Gewinnspannen von US-Unternehmen trotz starken Umsatzwachstums bereits unter Druck geraten sind, zeichnet Bell für die Rentabilität europäischer und britischer Unternehmen ein positiveres Bild. Auch für den wichtigen US-Tech-Sektor seien die Aussichten weniger attraktiv, da reife Technologieunternehmen zunehmend um ihre Märkte konkurrieren. „Wir bevorzugen daher europäische und britische Risikoanlagen“, betont Bell.

China hat unterdessen seine Null-Covid-Politik mit ihren restriktiven Maßnahmen beendet. Die Wiedereröffnung der chinesischen Wirtschaft ist laut Bell ein wichtiger Impuls für die Weltwirtschaft.

Den englischen Originalkommentar finden Sie unter https://www.columbiathreadneedle.co.uk/en/intm/insights/are-we-heading-for-a-financial-crisis/

Bild Foto Steven Bell, Chefvolkswirt EMEA bei Columbia Threadneedle (jpg) (Foto: Columbia Threadneedle Investments)

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH