Donnerstag, Februar 5, 2026
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Verdi ruft zu Warnstreiks an Hochschulen auf

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Mittwoch zu einem Campus-Warnstreiktag im Rahmen der Tarifverhandlungen mit den Ländern aufgerufen.

Verdi teilte am Sonntag mit, dass in über 60 Städten bundesweit Beschäftigte aus Hochschulen, Studierendenwerken und Forschungseinrichtungen für ihre Tarifforderungen demonstrieren werden. An mehr als 40 Standorten sollen Warnstreiks stattfinden.

Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler kritisierte die Arbeitgeber, da diese bislang kein verbindliches Angebot vorgelegt hätten und bei der Bildung sparen wollten. Sie sagte, dass mehr Investitionen in Bildungseinrichtungen und ihre Beschäftigten nötig seien, um Herausforderungen wie den Klimawandel und neue Technologien zu bewältigen. Die Länder müssten für eine ausreichende Finanzierung der Hochschulen und gute Arbeitsbedingungen sorgen.

Verdi fordert Gehaltserhöhungen von sieben Prozent, mindestens 300 Euro monatlich, und für Nachwuchskräfte 200 Euro mehr sowie eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung. Zudem soll der Tarifvertrag auch für die etwa 300.000 studentischen Hilfskräfte gelten. Die Landesbeschäftigten planen, die Warnstreiks in den kommenden Wochen auszuweiten.


Foto: Studenten in einer Bibliothek (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gazelle Sharmahd spricht von "Politizid" im Iran

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Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die Aktivistin Gazelle Sharmahd, Tochter des hingerichteten Deutschen Jamshid Sharmahd, hat dem Mullah-Regime im Iran vorgeworfen, einen „Genozid – genauer: Politizid“ (politische Säuberung) – an der eigenen Bevölkerung auszuführen.

Darauf deuteten Videos und Nachrichten hin, die derzeit trotz nahezu vollständiger Abschaltung des Internets durchsickerten, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Mehrere Videos, die uns erreichen, zeigen eindeutig Kriegsrecht“, so Sharmahd. Das Regime habe Milizen aus dem Libanon (Hisbollah) und dem Irak (Hashd al-Shaabi) eingeflogen, die die Straßen patrouillierten und auf Arabisch riefen: „Wir dienen dir, Khamenei“. Sharmahd bezieht sich auf ein Video, das sich nicht vollständig überprüfen lässt. Dies zeige, dass es keine iranische Regierung sei, sondern eine arabisch-islamistische Fremdbesatzung mit dschihadistischen Milizen, die der Bevölkerung ins Gesicht schieße.

Die Aktivistin, die derzeit in Los Angeles lebt, erklärte, die vielen „Lynchmorde“, die „Maschinengewehre gegen Zivilisten“, seien nicht nur Kriegsverbrechen, sondern Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Trotz der Gefahr, das Leben zu verlieren, mobilisierten sich die Menschen weiter und organisierten Widerstand. „Beerdigungen verwandeln sich in revolutionäre Versammlungen.“ Ein gezielter militärischer Schlag gegen die Hauptquartiere der Revolutionsgarden sei das derzeit einzige Mittel, um das Morden zu stoppen. Nach ihrer Information gebe es bereits Vorbereitungen, Ministerien und staatliche Institutionen zu übernehmen und das Land von innen zu befreien, „sobald die versprochene Unterstützung eintrifft“.

Deutschland sei als größter Handelspartner mit historischer Verantwortung in der Pflicht, ein Tribunal nach dem Vorbild der Nürnberger Prozesse einzuleiten. Der Fall ihres Vaters Jamshid Sharmahd liege bei der Bundesanwaltschaft und könne als Präzedenzfall dienen, um Haftbefehle gegen Regime-Funktionäre auf europäischem Boden zu erlassen. Sanktionen, Fact-Finding-Missionen oder diplomatische Apparate seien „völlig unzureichend, wenn ein Genozid im Gange ist“, so Sharmahd.


Foto: Anti-Iran-Protest (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

VW-Konzernchef Blume stellt US-Investitionen infrage

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Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Volkswagens Konzernchef Oliver Blume fordert nach der Davos-Rede von US-Präsident Donald Trump eine selbstbewusste Linie Europas. Die EU habe auf die Zoll-Drohungen „richtig“ reagiert, sagte er dem „Handelsblatt“: „Europa hat viele Stärken und kann mit Selbstvertrauen agieren. Deshalb sind klare Positionen wichtig.“

Neue US-Investitionen knüpft Blume an Entlastung: „Bei einer unveränderten Belastung durch die Zölle ist eine große zusätzliche Investition nicht finanzierbar.“ Das gelte auch für ein mögliches Audi-Werk in den USA, für das im Konzern seit Monaten konkrete Pläne diskutiert werden.

Audi und Porsche sind vom US-Zollregime besonders stark betroffen. Allein Audi sollen die Zölle im abgelaufenen Jahr 1,3 Milliarden Euro gekostet haben. Auch zu Porsche sagte Blume, man habe in den USA „kaum Geld verdient“. Der 57-Jährige hatte den Sportwagenbauer bis zum Jahresende als Vorstandschef geführt und konzentriert sich seit diesem Jahr vollständig auf den Konzern.


Foto: Volkswagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bericht: Russische Sanktionen werden durch Paketdienst umgangen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ehemalige Mitarbeiter einer deutschen Tochterfirma der russischen Staatspost haben in Deutschland ein mutmaßlich illegales Versandsystem aufgebaut, das offenbar den Transport von EU-sanktionierten Waren nach Russland ermöglicht. Das schreibt die „Bild am Sonntag“ an diesem Wochenende.

Demnach ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin bereits seit 2022 wegen versuchter Sanktionsverstößen gegen Manager der Firma, die Tochterfirma der russischen Post sein soll.

Der Zoll hatte bei Zufallskontrollen mehrfach Pakete mit sanktionierten Waren entdeckt. Einen ehemaligen Geschäftsführer des Unternehmens will die Behörde demnach anklagen, bestätigte eine Sprecherin des Landgerichts Berlin. Ihm wird versuchter Sanktionsbruch in 62 Fällen vorgeworfen.

Laut „Bild“-Bericht gibt es nun Hinweise, dass während der laufenden Ermittlungen ehemalige Mitarbeiter am Aufbau einer Ende 2022 gegründete Kölner Logistikfirma beteiligt waren. Diese fungiert laut Bericht angeblich als Sammelstelle für Postpakete aus ganz Europa. Jeden Monat sollen mehrere Hundert Tonnen an Sendungen eine Lagerhalle südöstlich von Berlin verlassen und über den Postweg nach Russland transportiert werden.

Laut des Berichts werden die Pakete unter anderem auch in russischen Supermärkten in Deutschland angenommen. „Getarnt“ seien sie mit Etiketten der usbekischen Post. Diese ist aber in Deutschland nicht zum Postbetrieb zugelassen, wie die Bundesnetzagentur bestätigte.

Zur Überprüfung des Systems verschickte die „Bild-Zeitung“ selbst fünf Testpakete. Die Sendungen enthielten technisch unbrauchbar gemachte, sanktionierte Güter sowie GPS-Peilsender. Die Ortungsdaten zeigen, dass alle Pakete über Polen und Belarus bis nach Russland transportiert wurden.

Postsendungen werden an den EU-Außengrenzen nicht einzeln, sondern nur in Stichproben überprüft, wie der Zoll bestätigte. Die Logistikfirma erklärte auf „Bild“-Anfrage: „Unsere Kontrollmechanismen sind so ausgelegt, dass Verstöße gegen die EU-Sanktionen praktisch ausgeschlossen sind.“ Sendungen, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, würden nicht weiterbearbeitet. Man sei aber nicht gegen „betrügerische Falschdeklarationen“, wie sie „Bild“ durchgeführt habe, gefeit.

Die Kooperation mit der usbekischen Post bestätigte das Unternehmen, hält sie aber für rechtens. Eine Zusammenarbeit mit privaten Postdienstleistern räumte auch UzPost ein. „Sie können unsere Lösungen für Lieferungen nutzen.“ Die Bundesnetzagentur sieht das anders, bezweifelt, dass die usbekische Post berechtigt sei, mithilfe eines Dienstleisters in Deutschland tätig zu werden. „Die Bundesnetzagentur überprüft aktuell“ den Fall, so ein Sprecher. Sollte die Logistikfirma tatsächlich usbekische Dokumente ohne Berechtigung nutzen, würde das schwerwiegende Konsequenzen haben.


Foto: Fahne von Russland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

CDU-Wirtschaftsflügel will Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wirtschaftsflügel der CDU will den Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen. Auf dem Bundesparteitag der Christdemokraten Ende Februar soll ein entsprechender Antrag mit dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ beschlossen werden, meldet der „Stern“.

Darin fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT): „Der Rechtsanspruch auf Teilzeit soll zukünftig nur bei Vorliegen einer besonderen Begründung gelten.“ Besondere Gründe könnten etwa die Erziehung von Kindern, die Pflege Angehöriger oder Weiterbildungen sein.

Die MIT-Vorsitzende Gitta Connemann sagte dem „Stern“: „Wer mehr arbeiten kann, sollte mehr arbeiten. Ergänzende Sozialleistungen sind für echte Ausnahmesituationen gedacht – nicht als Normalfall.“ Teilzeit sei richtig und notwendig – für Familien, für Pflege, für Gesundheit. Aber es gäbe auch einen dramatischen Fachkräftemangel. „Deshalb müssen wir klar unterscheiden: Freiwillige Teilzeit aus Gründen der individuellen Lebensgestaltung darf nicht dauerhaft durch den Sozialstaat abgesichert werden“, sagte Connemann.

Bisher hat jeder Arbeitnehmer in Deutschland grundsätzlich das Recht auf Teilzeitarbeit. Dafür muss das Arbeitsverhältnis lediglich mehr als sechs Monate bestehen und der Arbeitgeber mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigen. Soweit betriebliche Gründe dem Wunsch nach Teilzeitarbeit nicht ausdrücklich entgegenstehen, muss ein Unternehmen zustimmen. „Die Solidargemeinschaft darf nicht die Work-Life-Balance von Aufstockern finanzieren“, heißt es in dem Antrag weiter. Hintergrund ist auch die Kritik, dass Menschen, die freiwillig weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, weniger in die Sozialsysteme einzahlen, aber die vollen Leistungen beziehen. Das kritisierte zuletzt etwa der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen.


Foto: Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: Dresden gewinnt in Magdeburg

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Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 19. Zweitligaspieltags hat Dynamo Dresden das Ostderby beim 1. FC Magdeburg mit 2:1 gewonnen.

Die Partie begann wegen viel Pyrotechnik mit Verzögerung, entwickelte sich danach aber schnell zu einem intensiven und emotional geführten Duell, in dem vor allem Dresden den besseren Eindruck hinterließ. Die Gäste pressten früh, störten den Magdeburger Spielaufbau konsequent und kamen bereits in der Anfangsphase zu ersten Abschlüssen, unter anderem durch Lemmer.

Trotz der Dresdner Überlegenheit schlug Magdeburg etwas überraschend zuerst zu. In der 29. Minute nutzte Mateusz Zukowski einen langen Ball und eine gute Vorarbeit von Atik, um aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung für die Hausherren einzuschieben. Der Treffer wirkte kurzzeitig befreiend, doch Dresden blieb dran und erhöhte den Druck. Bereits zuvor hatte Magdeburg Glück gehabt, als ein Abschluss von Zukowski nur am Innenpfosten landete.

Der Ausgleich fiel in der 34. Minute nach einer Ecke. Magdeburgs Torhüter Reimann verschätzte sich bei der Hereingabe, sodass Kofi Amoako aus kurzer Distanz zunächst an der Latte scheiterte, im Nachsetzen den Ball aber im Tor unterbrachte. Das Spiel blieb intensiv, und kurz vor der Pause folgte der nächste Rückschlag für die Gastgeber. In der dritten Minute der Nachspielzeit konnte Magdeburg einen Freistoß nicht entscheidend klären. Dresden blieb dran, Amoako flankte von der Grundlinie, Reimann parierte zunächst noch, ließ den Ball aber vor die Füße von Thomas Keller prallen, der aus kurzer Distanz zum 2:1 für Dynamo einschob.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Magdeburg, mehr Kontrolle zu übernehmen, doch die zweite Halbzeit wurde immer wieder durch Unterbrechungen geprägt. Nach einem Zusammenstoß mit Kopfverletzungen und erneuter Pyrotechnik aus dem Gästeblock war das Spiel längere Zeit unterbrochen, was den Spielfluss deutlich hemmte. Nach der Wiederaufnahme drängten die Hausherren auf den Ausgleich, kamen nun auch zu guten Möglichkeiten. Besonders gefährlich wurde es in der Schlussphase, als Nollenberg aus 17 Metern nur knapp am Tor vorbeischlenzte und Schreiber bei einem abgefälschten Distanzschuss von Atik stark reagieren musste.

Dresden verteidigte die knappe Führung mit viel Einsatz, setzte aber weiterhin auf schnelle Umschaltmomente. In der Schlussviertelstunde fehlte Magdeburg trotz steigenden Drucks die letzte Konsequenz im Abschluss. Am Ende brachte Dynamo Dresden den Vorsprung über die Zeit und feierte einen wichtigen Derby-Sieg im Abstiegskampf, während Magdeburg trotz engagierter zweiter Halbzeit ohne Punktgewinn blieb.

In der Tabelle bleibt Dresden trotz des Dreiers auf dem vorletzten und 17. Platz, Magdeburg rutscht mit nur einem Punkt mehr auf Position 14.


Foto: 1. FC Magdeburg – Dynamo Dresden am 24.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bahn-Infrastrukturchef will Zug-Pünktlichkeit von 60 Prozent

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz einer Rekordzahl von Baustellen will die Deutsche Bahn die Pünktlichkeit im Fernverkehr in diesem Jahr spürbar steigern. Philipp Nagl, Chef der Infrastruktursparte DB InfraGo, kündigte an, dass die Pünktlichkeitsquote auf 60 Prozent steigen soll.

Zuletzt hatte der Wert oft nur bei rund 50 Prozent gelegen. „Die Fahrgäste spüren überall dort, wo wir viel gebaut haben, dass es besser geworden ist“, sagte Nagl der „Bild am Sonntag“. „Mein Ziel ist es, dass wir in diesem Jahr nicht weiter unter die Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent rutschen. 2026 gilt es, die Pünktlichkeit zu stabilisieren und damit den Grundstein für spürbare Verbesserungen in den kommenden Jahren zu legen.“

Der Bahn-Manager räumt jedoch auch ein: „Das geht auf dem Schienennetz nicht über Nacht.“ Nach Angaben der Bahn sind für das Jahr 2026 bundesweit rund 26.000 Baustellen geplant, etwa 2.000 mehr als im Vorjahr. Nagl stellte den termingerechten Abschluss eines Großprojekts in Aussicht: Die zentrale Achse zwischen Berlin und Hamburg solle wie geplant Ende April 2026 fertiggestellt werden.


Foto: Anzeigetafel mit Warnhinweisen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Dortmund gewinnt bei Union

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 19. Bundesligaspieltags hat Borussia Dortmund bei Union Berlin mit 3:0 gewonnen. Nach der Heimpleite der Bayern verkürzt Dortmund damit als oberster Verfolger den Abstand auf den Spitzenreiter auf acht Punkte, Union bleibt auf Rang neun.

Die Partie begann mit einem frühen Elfmeter für den BVB in der 10. Minute. Guirassy war im Strafraum von Union-Keeper Rönnow zu Fall gebracht worden, nachdem er sich den Ball nach einem misslungenen Klärversuch von Querfeld vorgelegt hatte. Emre Can trat an und verwandelte den Elfmeter souverän ins linke untere Eck, wodurch Dortmund früh in Führung ging.

Union Berlin zeigte sich keineswegs geschockt und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Allerdings fehlte es dem Team von Steffen Baumgart an der nötigen Präzision. Die erste nennenswerte Chance für die Köpenicker kam in der 28. Minute durch Diogo Leite, dessen Kopfball nach einer Ecke jedoch nicht gefährlich genug war und von BVB-Keeper Kobel sicher pariert wurde. Kurz darauf gab es auch eine starke Gelegenheit für Dortmund, als Nmecha von der linken Seite in den Strafraum zog und Guirassy auflegte, dessen Schuss allerdings geblockt wurde.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Dortmund in der 53. Minute auf 2:0. Nach einer Ecke von Ryerson stieg Nico Schlotterbeck am zweiten Pfosten hoch und traf den Ball wuchtig. Rønnow konnte den Schuss zwar noch mit den Fingerspitzen touchieren, doch der Ball landete im Netz. Der Treffer stellte die Weichen auf Sieg, und Union hatte nun noch mehr Mühe, gegen die stabile Dortmunder Defensive anzugehen.

Trotz mehr Ballbesitz und einiger harmloser Flanken konnte Union keine echten Torgefahr erzeugen. Der BVB stand gut und ließ den Hausherren wenig Raum für gefährliche Aktionen. In der 75. Minute setzte Union alles auf Offensive und brachte mit Oliver Burke sowie András Schäfer frische Kräfte, doch auch diese Wechsel konnten die fehlende Durchschlagskraft im Angriff nicht beheben. Es fehlte an präzisen Pässen und gefährlichen Torabschlüssen, um den BVB ernsthaft zu gefährden.

In der 84. Minute machte dann Maximilian Beier nach hervorragender Vorarbeit mit scharfen Querpässen den Deckel drauf.

Dortmund war insgesamt die reifere Mannschaft, konnte aber auch in der zweiten Halbzeit das Spiel gut kontrollieren. Union blieb ohne nennenswerte Chancen. Das Ergebnis unterstrich die Effektivität des BVB.


Foto: Union Berlin – Borussia Dortmund am 24.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lottozahlen vom Samstag (24.01.2026)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 7, 28, 32, 47, 49, die Superzahl ist die 1. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 3016188. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 164810 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wieder tödliche Schüsse bei "ICE"-Einsatz in den USA

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Minneapolis (dts Nachrichtenagentur) – In den USA ist wieder ein Mensch durch Schüsse von Beamten der Polizeibehörde ICE ums Leben gekommen. Der Polizeichef von Minneapolis, Brian O`Hara, sagte an Samstag, der 51-jährige Mann, der am Morgen von Bundesagenten angeschossen wurde, sei mittlerweile gestorben. Laut US-Heimatschutzministerium soll der Mann bewaffnet gewesen sein.

Die tödliche Schießerei ist bereits der zweite Vorfall dieser Art in Minneapolis in diesem Monat. Zuvor hatte ein ICE-Agent am 7. Januar eine 37-jährige Mutter von drei Kindern erschossen, was bereits landesweite Proteste ausgelöst hatte.

Eine Woche später war außerdem ein venezolanischer Einwanderer bei einem gezielten Verkehrsstopp ins Bein geschossen worden. Der Mann soll sich der Festnahme widersetzt haben und wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, forderte das Ende der aggressiven Einwanderungskontrollen und bezeichnete den Vorfall als „erschreckend“. Er rief die Trump-Administration dazu auf, den Einsatz zu beenden und die Bundesbeamten aus Minnesota abzuziehen. Auch Senatorin Tina Smith äußerte sich kritisch und forderte den Rückzug der ICE-Agenten, damit die örtliche Polizei den Tatort sichern könne.


Foto: US-Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts