Start Blog Seite 322

Nahles fordert von Regierung mehr Fokus auf KI in der Arbeitswelt

0

KI-Nutzung am Arbeitsplatz, via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, hat die Bundesregierung zu einem stärkeren Fokus auf KI in der Arbeitswelt aufgefordert. Bürgergeld-Änderungen alleine hält Nahles nicht für ausreichend, um die Zahl der Arbeitslosen zu reduzieren.

Dem Nachrichtensender „Welt“ sagte Nahles am Dienstag: „Wir müssen jetzt die neuen Technologien, KI, mit der Deutschen Werkbank verheiratet bekommen. Das sind auch wieder möglicherweise dann neue Cluster, wo auch kleinere und größere Unternehmen zusammenwirken. Wir müssen nur konsequent jetzt diesen Weg der Modernisierung, der Digitalisierung, der Verbindung von Know-how mit KI in Deutschland vorantreiben. Und da ist es dann teilweise ein bisschen halbherzig gewesen in den letzten Jahren. Und deswegen ist das der entscheidende Impuls, der aus meiner Sicht jetzt kommen muss.“

Flankierend müsse auch die Reform des Bürgergeldes betrieben werden. Da sei die BA auch „fachlich mal hier und da einbezogen“. Sie gehe davon aus, „dass die sich da einigen“, so Nahles. Das alleine werde aber die Arbeitslosenzahlen noch nicht reduzieren: „Ich finde das auch richtig, dass wir beispielsweise die Mitwirkungspflichten nochmal nachschärfen. Aber was dazukommen muss, ist natürlich ein Arbeitsmarkt, der aufnahmefähig ist. Wir haben momentan eine Situation, dass die Arbeitslosen so schlechte Chancen haben, wie wir sie selbst in der Corona-Pandemie nicht hatten.“

„Also, ich kann mir durchaus vorstellen: Aufnahmefähigerer Arbeitsmarkt, es kommt was in Bewegung – und dann auch mehr Mitwirkungspflichten, dass das tatsächlich Anfang nächsten Jahres ein sehr gutes Paket werden kann, um wirklich Bewegung in den Arbeitsmarkt zu bringen. Und deswegen sollten sich alle sputen. Aber es ist jetzt noch nicht zu spät.“

Mit Blick auf die Arbeitslosenzahlen, die einen geringeren Herbstrückgang aufzeigen als gewöhnlich, sagte Nahles: „Es fehlt uns momentan wirklich noch der konjunkturelle Rückenwind, um jetzt wirklich eine Kehrtwende ausrufen zu können. Die haben wir noch nicht erreicht.“ Dabei seien die angekündigten Stellenstreichungen der großen Konzerne wie Lufthansa oder Bosch noch nicht mal das größte Problem, da die zumindest durch Altersregelungen oder Abfindungsprogramme aufgefangen würden.

„Mich beunruhigen eher die steigenden Zahlen von Insolvenzen, die kleinen Zulieferer, die wirklich dann keine Luft mehr haben und denen die Puste ausgeht. Das wirkt sich halt negativ aus. Das merken wir auch auf dem Arbeitsmarkt. Aber nicht die großen Namen sind jetzt immer die, die mich jetzt hier am meisten beschäftigen, sondern tatsächlich eher die vielen, von denen keiner redet, in der Fläche“, so Nahles.

Zada Salihovic, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion, sagte am Dienstag: „Der erhoffte Aufschwung am Arbeitsmarkt bleibt aus. Stattdessen setzt sich der Negativtrend auch im September weiter fort – und die Bundesregierung schaut tatenlos zu. Während sich die hohe Arbeitslosigkeit verfestigt, werden deutlich weniger Menschen dabei unterstützt, eine Arbeit zu finden, als im Vorjahr. Millionen Betroffene werden so im Stich gelassen.“

„Solange nicht ausreichend Haushaltsmittel für die Eingliederungsmaßnahmen eingeplant werden, scheitert die Arbeitsmarktpolitik der Regierung mit Ansage. Arbeitsministerin Bas und Finanzminister Klingbeil müssen endlich Verantwortung übernehmen. Sowohl die Jobcenter als auch die Bildungsträger brauchen dringend Planungssicherheit, um gerade Langzeitarbeitslosen den Weg in nachhaltige Beschäftigung zu ermöglichen“, sagte die Linken-Politikerin.


Foto: KI-Nutzung am Arbeitsplatz, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax bleibt am Mittag zurückhaltend – US-Shutdown im Blick

0

Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter kaum verändert gezeigt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.750 Punkten berechnet, knapp über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste positionierten sich MTU, die Commerzbank und Siemens Healthineers. Rote Zahlen schrieben dagegen unter anderem die Aktien von Eon, Qiagen und Rheinmetall.

„Die Marktteilnehmer zeigen sich am letzten Handelstag des dritten Quartals zurückhaltend und favorisieren die Aktien von Banken und Logistikunternehmen“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Verliererseite wird von Gewinnmitnahmen bei den Aktien von Rüstungsunternehmen und in den zyklischen Branchen bestimmt.“

„Wie jedes Jahr droht auch in diesem ein potenzieller Shutdown in den USA, der dieses Jahr jedoch wesentlich länger und hartnäckiger ausfallen kann. Die Positionen der beiden großen politischen Lager in den USA sind festgefahren und es deutet sich noch keine Einigung an.“

„Zusätzlich werden heute Nachmittag einige wichtige Handelsimpulse aus den USA erwartet und im Vorfeld üben sich die Investoren in Zurückhaltung. Das führt auch in Europa zu einem ausgedünnten und schwankungsarmen Handel“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1745 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8514 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.804 US-Dollar gezahlt (-0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 104,13 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,27 US-Dollar, das waren 70 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Juden in Deutschland fühlen sich isoliert

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 berichten Juden in Deutschland über massive Anfeindungen, Diskriminierungen und Ausgrenzungserfahrungen.

Die Befragten der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geförderten „Studie zu den Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communitys in Deutschland“ schildern in Einzelinterviews und Gruppendiskussionen soziale Isolation und Ausgrenzung in allen Lebensbereichen – zum Beispiel in Schulen, Hochschulen, am Arbeitsplatz oder in Arztpraxen.

Auch berichten sie über verstärkte Rückzugstendenzen. Einige verbergen ihre jüdische Identität, um sich vor Angriffen und Diskriminierung zu schützen. Auch auf die psychische Gesundheit der Befragten hatte der Terrorangriff erhebliche Auswirkungen. Betroffene berichten von Depressionen, Schlafstörungen, Angstzuständen und Panikattacken. Die Autorinnen der bundesweit ersten Studie dieser Art verweisen zudem auf einen Vertrauensverlust jüdischer Menschen in ihr bisheriges Umfeld.

„Die Studie zeigt, wie sehr Antisemitismus das Leben von Jüdinnen und Juden im Alltag prägt. Sie werden beleidigt, bedroht, diskriminiert und leben im Zustand erhöhter Wachsamkeit. Ihnen begegnet Misstrauen am Arbeitsplatz. Eltern fürchten Übergriffe auf ihre Kinder an Kitas und Schulen oder auf dem Weg dorthin. Studierende berichten von einer bedrohlichen Stimmung an Universitäten“, sagte Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin.

„Wir müssen die Ängste und Sorgen von Jüdinnen und Juden ernst nehmen. Sie müssen spüren, dass der Rechtsstaat für sie da ist“, sagte Ataman. „Wir brauchen zum einen eine konsequente Strafverfolgung, zum anderen aber auch einen besseren Schutz vor Diskriminierung im Alltag. Nötig sind mehr Beratungsangebote und ein besseres Antidiskriminierungsrecht, das bei Antisemitismus wirkt.“

Zum Beispiel seien israelische Staatsangehörige in Deutschland wegen einer Rechtslücke im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz momentan nicht ausreichend vor Diskriminierung geschützt. Die Antidiskriminierungsbeauftragte verwies zudem auf einen hohen Bedarf an Beratungsangeboten in jüdischen Communitys. Diese Angebote müssten finanziell ausgebaut und abgesichert werden.


Foto: Ergebnisse des Forschungsprojekts „Antisemitismus in Deutschland – Auswirkungen des 7. Oktober 2023“ am 30.09.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Inflationsrate zieht spürbar an

0

Bio-Produkte im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Inflationsrate in Deutschland zieht deutlich an. Das zeigen bereits erste Daten aus den Bundesländern, die am Dienstagmorgen veröffentlicht wurden. Die bundesweite Inflationsrate wird erst am frühen Nachmittag veröffentlicht, doch die Tendenz ist bereits eindeutig: in nahezu allen Bundesländern gehen die Zahlen nach oben.

NRW meldet einen Anstieg der Teuerung im September auf 2,3 Prozent, nach vorher 2,0 Prozent. In Bayern klettern die Preise von 2,1 auf 2,4 Prozent, in Niedersachsen von 2,2 auf 2,3 Prozent. Von den Bundesländern, die bereits Zahlen gemeldet haben, verzeichnet nur Sachsen eine gleichbleibende Inflationsrate im September von 2,2 Prozent.

Auf Basis der Länderdaten ist ein Anstieg der bundesweiten Inflationsrate von 2,2 Prozent im August auf 2,4 Prozent zu erwarten. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine Schätzung für September um 14 Uhr.


Foto: Bio-Produkte im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Herbstbelebung am Arbeitsmarkt beginnt schwach

0

Jobcenter (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September 2025 um 148.000 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.

Gegenüber dem Vormonat sank sie um 70.000 auf 2,955 Millionen Arbeitssuchende, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit. Saisonbereinigt erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 14.000. Die Arbeitslosenquote ank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen allein aus saisonalen Gründen im September ab. Dem Arbeitsmarkt fehlen weiterhin die notwendigen Impulse für eine kräftigere Belebung“, sagte BA-Chefin Andrea Nahles am Dienstag in Nürnberg.

Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 3.000 gesunken. Im September lag sie bei 3.582.000. Das waren 19.000 mehr als vor einem Jahr.

Im September waren 630.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 66.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – blieb im September 2025 unverändert bei 98 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X um neun Punkte geringer aus.

1.006.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im September 2025 Arbeitslosengeld, 117.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet im September auf 3.854.000. Gegenüber September 2024 war dies ein Rückgang um 119.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.


Foto: Jobcenter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Einzelhandelsumsatz im August etwas niedriger

0

Büroartikel-Geschäft (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2025 gegenüber Juli 2025 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 0,2 Prozent gesunken und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,1 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2024 stieg der Umsatz real um 1,8 Prozent und nominal um 3,2 Prozent. Im Juli 2025 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Juni 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,5 Prozent (vorläufiger Wert: -1,5 Prozent) und nominal 0,1 Prozent (vorläufiger Wert: -1,0 Prozent).

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg im August 2025 kalender- und saisonbereinigt real um 0,6 Prozent und nominal um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2024 verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen realen Rückgang von 0,6 Prozent und einen nominalen Anstieg von 2,4 Prozent.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im August 2025 gegenüber dem Vormonat real um 1,0 Prozent und nominal um 1,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2024 wuchsen die Umsätze real um 3,2 Prozent und nominal um 3,8 Prozent.

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im August 2025 gegenüber dem Vormonat ein Umsatzminus von real 2,0 Prozent und nominal 2,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2024 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 7,4 Prozent und nominal 7,8 Prozent, so die Statistiker.


Foto: Büroartikel-Geschäft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

LITTLE BIKER – Zwei Väter revolutionieren das Fahrradfahren lernen bei Die Höhle der Löwen

0
little Biker Fahrradlernweste: Sicher Fahrradfahren lernen LittleBiker Jan Hass (l.) Ralf Dümmel (m.) Steffen Gross (r.) Credit RTL BERND-MICHAEL MAURER

little Biker – Die Fahrradlernweste aus „Die Höhle der Löwen“

Mehr Sicherheit beim Fahrradfahren

little Biker ist eine Fahrradlernweste mit integriertem Haltegriff für mehr Sicherheit beim Fahrradfahren. Sie fördert das Gleichgewicht und die Selbstständigkeit ganz ohne Stützräder. Dank Größenverstellung hat sie eine universelle Passform, wächst mit und passt über T-Shirts, Pullover oder Jacken.

Praktisch im Familienalltag

Die Weste ist schnell angezogen, leicht verstellbar und somit ideal für den stressigen Familienalltag. Sie ist ganzjährig einsetzbar, ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder im Winter über der Jacke.

Vielseitig einsetzbar

Neben dem Fahrradfahren kann little Biker auch beim Inlineskaten, Skateboarden, Eislaufen oder Skifahren genutzt werden. Geeignet ist sie für Kleinkinder und Kinder bis 8 Jahren, flexibel, langlebig und robust.

Von Eltern für Eltern entwickelt

Die Gründer Jan Hass und Steffen Gross haben das Produkt aus der Praxis heraus entwickelt. Hochwertige, langlebige Materialien und ein durchdachtes Design sorgen für Sicherheit, Komfort und Liebe zum Detail.

Familienalltag trifft Innovation

In vielen Familien mit kleinen Kindern ist das Fahrradfahren ein großer Meilenstein, ein bedeutender Entwicklungsschritt und zugleich ein emotionaler Moment. Für Eltern kann er jedoch zur Herausforderung werden: Wie unterstützt man sein Kind richtig, ohne es zu überfordern oder selbst den Rücken zu belasten? Genau hier setzt little Biker an.

Die Fahrradlernweste ermöglicht es Eltern, ihre Kinder sicher und kontrolliert auf dem Weg zu den ersten eigenen Fahrversuchen zu begleiten. Der ergonomische Haltegriff auf der Rückseite erlaubt ein sanftes Eingreifen ohne Stützräder. Das unterstützt ein schnelleres und selbstständigeres Lernen und stärkt gleichzeitig das Vertrauen zwischen Eltern und Kind.

Der Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“

In der 18. Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ überzeugten die Gründer mit ihrem Konzept. Funktionalität, kindgerechtes Design und praktische Anwendung sorgten für Begeisterung. Auch Investor Ralf Dümmel war sofort überzeugt.

Die Idee hinter little Biker

Als ihre eigenen Kinder Radfahren lernten, merkten die Gründer schnell, dass es an modernen, sicheren und flexiblen Lernhilfen mangelte. Aus diesem Alltagsbedürfnis entstand die Idee für little Biker, ein Produkt, das Eltern entlastet und Kindern hilft, Vertrauen und Selbstständigkeit aufzubauen.

Stimmen von Gründern und Investor

Jan Hass und Steffen Gross, Gründer von little Biker:
„Wir sind selbst Väter und wissen, wie nervenaufreibend es sein kann, Fahrradfahren zu lernen. Mit little Biker haben unsere eigenen Kinder schnell und sicher das Fahrradfahren gelernt. Unser Motto: Von Eltern für Eltern und für mutige kleine Biker.“

Ralf Dümmel, Investor und Gesellschafter der DS Gruppe:
„little Biker hat mich sofort begeistert, weil es ein echtes Problem vieler Eltern löst. Es ist sicher, durchdacht und mit so viel Liebe zum Detail entwickelt – man spürt, dass hier Eltern für Eltern etwas geschaffen haben. Die Weste ist nicht nur praktisch, sondern auch emotional, weil sie Eltern und Kindern mehr Vertrauen und Nähe schenkt. Für mich ein Herzensprodukt mit großem Potenzial.“

Verfügbarkeit und Preis

little Biker ist ab sofort online unter www.little-biker.de für 47,90 Euro sowie im Handel erhältlich.

Bild LittleBiker Jan Hass (l.) Ralf Dümmel (m.) Steffen Gross (r.) Credit RTL BERND-MICHAEL MAURER

Quelle HASGRO GmbH/ DS Unternehmensgruppe

DGB verteidigt Tariftreuegesetz gegen Kritik von Arbeitgebern

0

Yasmin Fahimi (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat die Kritik der Arbeitgeberverbände bezüglich des geplanten Tariftreuegesetzes zurückgewiesen, wonach dieses zu bürokratisch sei und in die Tarifautonomie eingreife.

„Das ist die alte Leier der Arbeitgeber. Wir sind auch für Entbürokratisierung, aber diese Gesellschaft braucht ordentliche Regeln“, sagte Fahimi den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). „Das Tariftreuegesetz ist kein Eingriff in die Tarifautonomie, sondern der Staat unterstützt damit dieses Prinzip.“ Vergebe der Staat seine Aufträge an den billigsten Anbieter, unterlaufe er, was er an gesellschaftlicher Ordnung wolle. „Der Staat sollte für fairen Wettbewerb stehen und das bedeutet eben auch faire Löhne“, sagte die DGB-Chefin.

Das Bundeskabinett hatte das Bundestariftreuegesetz im August beschlossen. Im parlamentarischen Verfahren wolle man nun sehr genau darauf achten, dass hohe Schwellenwerte für Direktaufträge im Vergaberecht ebenfalls der Tariftreue unterliegen, sagte Fahimi. „Wir brauchen aber auch ein gerechtes Vergabebeschleunigungsgesetz, sonst hebelt man die Tariftreue wieder aus“, warnte sie. Kritik übte sie an den Schwellenwerten. Der bisherige Gesetzesentwurf sieht als Schwellenwert für die Vergaben auf Bundesebene 50.000 Euro vor. Man hätte sich „deutlich geringere Schwellenwerte“ gewünscht, sagte Fahimi.


Foto: Yasmin Fahimi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

NRW-Minister Laumann offen für Pflegegrad-Reform

0

Karl-Josef Laumann (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist offen für eine Reform der Pflegegrade.

„Wir wollen für die Menschen eine verlässliche Pflegeversicherung erhalten und sie zukunftsfest machen. Dazu gehört auch, eine ehrliche Bestandsaufnahme nach acht Jahren seit Einführung der neuen Pflegegrade. Der Pflegegrad 1 als `Präventionsgrad` hat nicht dazu geführt, dass sich die Pflegebedürftigkeit weniger stark entwickelt. Eher wurde die Erwartung gestärkt, Pflege umfasse auch Leistungen, die nicht zur Kernaufgabe der Pflegeversicherung zählen“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“.

Der CDU-Politiker unterstützt damit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (auch CDU), die eine Abschaffung von Pflegegrad 1 nicht ausschließt. Zugleich sagte Laumann: „Ich habe immer gesagt, dass der anstehende Reformprozess grundlegende Überlegungen und Kritik am bestehenden System zulassen muss. Eine Neuausrichtung des Pflegegrades 1 ist eine Überlegung bei den aktuellen Diskussionen. Grundsätzlich wollen wir eine Stärkung der ambulanten und häuslichen Pflege.“


Foto: Karl-Josef Laumann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verdi kritisiert Deprofessionalisierung in Kitas

0

Demo von Kita-Beschäftigten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die am Dienstag veröffentlichte Kita-Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt aus Sicht von Verdi eine Entwicklung in Kitas hin zu einer Deprofessionalisierung – also dem Einsatz von immer mehr nicht ausreichend qualifiziertem Personal.

Die Untersuchung „Prekäre Professionalität? Regionale Disparitäten in den Fachkraft-Quoten von KiTa-Teams“ zeige starke Unterschiede in der Verteilung dieser Problematik im ganzen Land, teilte die Gewerkschaft mit. Sie bestätige zugleich „den fatalen Trend“, dass viele Kommunen aus Finanznot immer weniger ausgebildete Fachkräfte in den Kitas beschäftigten und stattdessen auf geringer qualifizierte Mitarbeitende zurückgriffen, um Betreuungsquoten lediglich nominell zu erfüllen.

Verdi-Vize Christine Behle sagte: „Gerade die unterschiedliche regionale Verteilung zeigt, wie stark der Einsatz qualifizierter Fachkräfte von der jeweiligen Kassenlage der Kommunen abhängt. Es darf aber nicht sein, dass Strukturprobleme zu Lasten der Kinder und der Beschäftigten gehen.“

Verdi fordert „eine auskömmliche und nachhaltige Finanzierung durch Bund und Länder ebenso wie eine Ausbildungsoffensive für Fachkräfte und die Einrichtung eines Fonds zum Ausbau von Kinder- und Jugendeinrichtungen“.


Foto: Demo von Kita-Beschäftigten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts