Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der IT-Branchenverband Bitkom hat den am Donnerstag veröffentlichten Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Reform der Filmförderung scharf kritisiert.
„Der vorgelegte Kompromiss ist aus Sicht des Bitkom kein tragfähiger Interessenausgleich“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Er berücksichtige einseitig die Produzenten und lasse die Belange der Videodiensteanbieter weitgehend außen vor.
Besonders kritisch sieht Bitkom die sogenannte Öffnungsklausel. „Zwar können die Produktionsauflagen für Videodienste reduziert werden, wenn sie im Gegenzug noch mehr in neue Filme und Serien investieren, diese Möglichkeit ist jedoch an zusätzliche Verhandlungen mit Produzentenverbänden über Rechtefragen geknüpft“, so Rohleder. Damit erhielten einzelne Branchen faktisch ein Mitspracherecht, welches einem Vetorecht gleichkommt. Das führe zu einem „systematischen Fehlanreiz“ und bremse Investitionen.
Der Verband forderte den Bundestag auf, im weiteren Verfahren nachzusteuern und die „Perspektive der Konsumenten“ stärker zu berücksichtigen. Deutschland brauche eine Filmförderung, die Investitionen ermögliche, statt sie zu verkomplizieren, sagte der Verbandschef.
Foto: TV-Fernbedienung mit Streaming-Anbietern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Foto/Quelle: dts





Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund einer erfolgreichen Klage des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gegen den privaten Gebrauch von Streusalz in Berlin streben die Koalitionsparteien eine zügige Beratung des Gesetzes zur Änderung des Verbandsklagerechts an.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund hat im Jahr 2025 Ausfuhrgeschäfte und Auslandsinvestitionen der deutschen Wirtschaft in Höhe von 14,5 Milliarden Euro mit Exportkredit- und Investitionsgarantien abgesichert. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mit.
Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Lohnungleichheit in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr verringert. Laut dem „Lohnmonitor“ des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), über den der „Spiegel“ berichtet, stiegen die Bruttostundenlöhne im zweiten Halbjahr 2025 um durchschnittlich 3,9 Prozent auf 25,88 Euro.
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung im Umfang von drei Milliarden Euro genehmigt, um die Fertigungskapazitäten für saubere Technologien zu fördern. Die Regelung werde zum Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beitragen, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit.
Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverfassungsgericht hat den Antrag der AfD-Fraktion im Organstreitverfahren um die Zuteilung des Otto-Wels-Saals im Bundestag verworfen. Das teilten die Karlsruher Richter am Donnerstag mit. Die AfD hatte sich dagegen gewandt, dass der Otto-Wels-Saal der SPD-Fraktion zugeteilt wurde.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Krankenhäuser in Deutschland hoffen auf die Wiedereinführung des Zivildienstes. „Für den Fall, dass der Zivildienst wieder eingeführt werden sollte, sind die Krankenhäuser in hohem Maße bereit, Zivildienstleistende zu beschäftigen“, heißt es in einer aktuellen Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI), über die die „Rheinische Post“ berichtet. 93 Prozent der Befragten bezeichneten ihre Bereitschaft hierzu demnach als sehr groß (65 Prozent) oder eher groß (28 Prozent)
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Dienstleistungssektor in Deutschland hat im November 2025 kalender- und saisonbereinigt real 0,4 Prozent und nominal 0,3 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet als im Oktober 2025. Verglichen mit dem Vorjahresmonat November 2024 verzeichnete der Umsatz einen Anstieg von real 0,6 Prozent und nominal von 2,5 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mit.
Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der Spitzenkandidat der CDU in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, hat sich für längere Arbeitszeiten und einen späteren Renteneintritt ausgesprochen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Klausurtagung der SPD-Spitze fordert der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer seine Partei zu einer härteren Gangart auf. Die SPD müsse den „Klassenkampf führen und gewinnen“, schreibt Türmer in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe).