Sonntag, November 30, 2025
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Städtetag kritisiert Stopp ziviler Nutzung von Bundeswehrflächen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Christian Schuchardt, hat mit scharfer Kritik auf die Ankündigung des Verteidigungsministeriums reagiert, die Umwandlung von Bundeswehr-Liegenschaften in zivile Nutzungen zu stoppen.

„Der jetzt vom Bund ausgesprochene Umwandlungsstopp von ehemaligen Bundeswehrstandorten ist für die betroffenen Kommunen eine riesige Herausforderung“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgabe). „Beispielsweise sollten einige Flächen für dringend benötigte neue Wohnungen oder Studentenwohnheime genutzt werden und sich zu neuen modernen Stadtquartieren entwickeln. Diese Planungen liegen jetzt erst einmal auf Eis. Das ist ziemlich bitter gerade dort, wo die Menschen fest mit neuen Wohnungen gerechnet und sich darauf gefreut haben.“

Gewiss könnten die Städte nachvollziehen, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Sicherheitslage verändert habe, fuhr Schuchardt fort. „Wichtig ist aber eine transparente Kommunikation über konkrete Perspektiven für Bundeswehr-Liegenschaften. Da ist noch viel Luft nach oben. Die Standortkommunen müssen zeitnah informiert werden, was die Überprüfungen ergeben haben und wie Entscheidungen ausfallen.“ Alternativ solle darüber nachgedacht werden, neue Kasernen an Standorten in der Nähe zu entwickeln oder Teilfreigaben in Betracht zu ziehen, „damit nicht alle Flächen vollständig blockiert werden“.

Das Ministerium hatte mitgeteilt, dass von dem Konversionsstopp 187 ehemalige militärische Liegenschaften betroffen seien, die sich im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) befänden und grundsätzlich für eine Nutzung durch die Bundeswehr geeignet erschienen. Betroffen seien zudem 13 Liegenschaften, die die Bundeswehr noch betreibe und die anders als vorgesehen nicht aus der Nutzung genommen würden.


Foto: Privater Sicherheitsdienst an einer Kaserne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutschen Flughäfen fehlen weiter Millionen an Passagieren

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Den deutschen Flughäfen fehlen offenbar weiter Millionen an Passagieren. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, erreichen die zehn größeren deutschen Airports nicht ansatzweise das Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 bei Passagieren und Flügen. Die Zeitung beruft sich auf eine Untersuchung des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften (BDF).

Analysiert wurden die Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt, München, Berlin-Brandenburg, Leipzig-Halle, Stuttgart, Hamburg, Dresden und Hannover. Demnach liegt selbst bei den beiden großen Drehkreuzen Frankfurt und München die Gesamtzahl der Reisenden auch im Jahr 2025 voraussichtlich nur bei rund 90 Prozent im Vergleich zu 2019 – München erwartet 44 Millionen Passagiere (2019: 47,9), Frankfurt laut Prognose 62,7 Millionen (2019: 70,6). Darüber hinaus werden etwa in Düsseldorf laut BDF-Papier in 2025 21,1 Millionen Passagiere erwartet, 2019 waren es 25,5 Millionen. In Berlin flogen 2019 von Tegel und Schönefeld noch 35,6 Millionen Gäste ab, in diesem Jahr werden es vom BER wohl nur 26,2 Millionen sein.

Alle Flughäfen haben auch die Zahl an Destinationen deutlich reduziert. Der Verkehrsexperte der Union, Christoph Ploß (CDU), sagte: „Die Fluggesellschaften ziehen ihre Flugzeuge aus Deutschland ab, und somit werden die Flüge, die es noch gibt, für Touristen und Geschäftsreisende deutlich teurer.“ So schnell wie möglich müssten daher die Luftverkehrssteuer gesenkt und andere Wettbewerbsnachteile beseitigt werden. Ploß ist auch Tourismuskoordinator der Bundesregierung.


Foto: Passagiere vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, via dts Nachrichtenagentur

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Bildungsministerkonferenz wirft Dobrindt Unwissenheit vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bildungsminister der Länder kritisieren den Vorstoß von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Krieg und Katastrophen künftig im Schulunterricht zu behandeln.

Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Simone Oldenburg (Linke), sagte dem „Tagesspiegel“, für den Zivilschutz der Bevölkerung müsse die Bundesregierung eine Gesamtstrategie erarbeiten – da stehe sie in der Verantwortung. „Stets und ständig wird nach der Schule gerufen – die Lehrkräfte sind nicht der Notnagel einer Regierung.“

Oldenburg, die auch Bildungsministerin in Mecklenburg-Vorpommern ist, kritisierte: „Die Aussagen des Ministers zeugen nicht vom Wissen um die Aufgaben der Schule und auch nicht von der Arbeit der Lehrkräfte.“ Die Ministerin begründete: „Einfach mal eine Doppelstunde zu fordern, ist falsch und wird der Verantwortung nicht gerecht. Ich halte es auch für falsch, das Pferd von hinten aufzuzäumen und dabei als Erste Kinder und Jugendliche in den Blick zu nehmen.“ Zuerst gehe es um Aufklärung bei Erwachsenen.

Die Auseinandersetzung mit Kriegen und ihren Folgen sei grundständiger Bestandteil des Unterrichts, zum Beispiel des Politik- und Geschichtsunterrichts. „Das ist keine neue Aufgabe“, sagte Oldenburg. „Wenn es um Fragen des Zivilschutzes geht, ist Voraussetzung, dass das Bundesamt für den Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe geeignete Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellt, damit Lehrkräfte das Thema altersangemessen vermitteln können.“

Dobrindt hatte zuvor im „Handelsblatt“ angekündigt, bei der nächsten Innenministerkonferenz im Dezember anzuregen, das Thema Krisenvorsorge in den Schulalltag einzubinden. Konkret solle in einem Schuljahr in einer Doppelstunde mit älteren Schülern über Bedrohungsszenarien und möglichen Schutz diskutiert werden. Kinder seien wichtige Wissensträger in die Familien hinein.


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schwerdtner bietet Merz Hilfe bei Schuldenbremsen-Reform an

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chefin Ines Schwerdtner ist offen für Gespräche mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) – unter klaren Bedingungen.

„Wenn Friedrich Merz mit mir sprechen will, darüber die Schuldenbremse zu reformieren, wenn er mit mir darüber sprechen will, die Kommunalfinanzen wieder besser auszustatten, dann ist die Linke da sicherlich dabei“, sagte Schwerdtner dem Magazin „Politico“. „Aber irgendwelche Theaterstücke, wie zuletzt der Bundesverfassungsrichterwahl, werden wir nicht mit aufführen.“

Der aktuelle Zustand der Union verhindere jedoch eine Zusammenarbeit. „Wenn die CDU AfD-Politik macht – und das macht sie gerade mit der Migrationspolitik, die sie macht, mit der Kürzungspolitik, die sie macht -, dann werden wir das nicht unterstützen.“

Zur CDU sagte sie: „Die CDU muss sich langsam entscheiden, wo die Brandmauer eigentlich steht. Also arbeitet sie zusammen mit der AfD oder entscheidet sie sich dafür, demokratische Mehrheiten zu suchen?“ Zur Stadtbild-Debatte nach Äußerungen von Merz erklärte Schwerdtner: „Ja, es gibt ein Problem im Stadtbild, aber das hat vor allem damit zu tun, dass zu viel Armut herrscht.“


Foto: Friedrich Merz und Ines Schwerdtner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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DFB-Pokal: RB Leipzig souverän weiter – Gladbach und Bochum siegen

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Cottbus (dts Nachrichtenagentur) – In der zweiten Runde des DFB-Pokals haben sich am Dienstagabend vier Teams für die nächste Runde qualifiziert. Leipzig setzte sich 4:1 gegen Cottbus durch, Mönchengladbach gewann 3:1 gegen Karlsruhe und Bochum schlug Augsburg 1:0. St. Pauli bezwang Hoffenheim schließlich im Elfmeterschießen mit 8:7.

RB Leipzig setzte sich beim Drittliga-Spitzenreiter Energie Cottbus klar durch. Johan Bakayoko brachte die Gäste bereits in der 13. Minute in Führung, Christoph Baumgartner erhöhte per Kopf in der 28. Minute auf 2:0. Nur neun Minuten später stellte Baumgartner nach einem schnell ausgeführten Freistoß auf 3:0 (37. Minute). Ezechiel Banzuzi traf in der 59. Minute sehenswert zum 4:0, ehe Erik Engelhardt in der 86. Minute den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielte.

Die TSG 1899 Hoffenheim bezwang den FC St. Pauli erst nach Verlängerung mit 2:1. Hauke Wahl hatte die Hamburger bereits in der ersten Spielminute per Kopf nach einer Ecke in Führung gebracht. Direkt nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit gelang Grischa Prömel ebenfalls per Kopfball der Ausgleich (47.). In der regulären Spielzeit fiel kein weiteres Tor mehr. In der Verlängerung brachte Andrej Kramaric die Gäste per Strafstoß mit 2:1 in Führung (107.), doch Mathias Pereira Lage glich in der letzten Minute der Verlängerung zum 2:2 aus (120.+2). Im anschließenden Elfmeterschießen scheiterten Kramaric und Albian Hajdari für Hoffenheim, während St. Pauli nur durch Mathias Pereira Lage einen Fehlschuss zu beklagen hatte.

Borussia Mönchengladbach besiegte den Karlsruher SC knapp mit 3:1. Shuto Machino sorgte früh für die Führung (3.), Nico Elvedi erhöhte per Kopf nach einer Ecke auf 2:0 (52.). Fabian Schleusener brachte die Badener noch einmal heran (59.), doch Haris Tabakovic machte kurz vor Schluss alles klar (89.).

Der Zweitligist VfL Bochum schaltete Bundesligist FC Augsburg mit 1:0 aus. Gerrit Holtmann erzielte in der 39. Minute das Siegtor. Die Bochumer verteidigten die knappe Führung erfolgreich über die Zeit.


Foto: Christoph Baumgartner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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NRW zeigt sich offen für Aufnahme von verwundeten Kindern aus Gaza

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Anders als der Bund ist Nordrhein-Westfalen dazu bereit, verletzte und traumatisierte Kinder aus Gaza aufzunehmen. „Wir haben als Landesregierung schon vor längerer Zeit alles vorbereitet und mit den Kooperationspartnern besprochen, um schwer verwundete Kinder und Jugendliche aus dem Gazastreifen in unseren hochspezialisierten Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen behandeln zu lassen“, sagte der Chef der Staatskanzlei und NRW-Europaminister, Nathanael Liminski (CDU), der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Liminski ergänzte, es liege an den Behörden vor Ort in der Region, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen und den Weg dafür freizumachen. „Außerdem muss garantiert sein, dass die Kinder nach der Behandlung in ihre Heimat und zu ihren Familien zurückkehren können. Hier liegt die Federführung beim Bund. Wir brauchen klare rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen“, so der Minister.

Auch Hamburg und Bremen hatten angekündigt, Kapazitäten für die medizinische Versorgung von Kindern aus dem Kriegsgebiet bereitstellen zu wollen. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte schon im August in einem Brief an die Bundesregierung das Anliegen der Stadt Hannover unterstützt, Kinder aus Gaza, aber auch aus Israel aufzunehmen.


Foto: Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frauen-Union begrüßt "Töchter"-Aufruf

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Frauen-Union, Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), hat den Aufruf „Wir sind die Töchter“, den mehr als 50 Frauen aus Politik, Kunst und Gesellschaft unterzeichnet haben, gelobt. „Wir begrüßen es, wenn endlich nicht pauschal `dagegen` gerufen wird, wenn Friedrich Merz eine wichtige und richtige Debatte anstößt“, sagte sie am Dienstag zu „Politico“.

Zugleich mahnte Warken, die Sicherheit von Frauen in Deutschland sei auch durch Migrationsprobleme bedroht. „Wer zu uns kommt, muss sich an unsere Regeln halten“, so die CDU-Politikerin. Ihre Partei habe deshalb bereits an entsprechenden Maßnahmen gearbeitet. „Wir haben in den letzten Jahren auch schon aus der Opposition heraus ganz konkrete Vorschläge gemacht: Zurück zu sicheren Innenstädten, Schutz von Frauen stärken, Integration verbessern“, erklärte Warken. Nun solle die Umsetzung dieser Vorschläge gemeinsam mit der SPD als Koalitionspartner gelingen. „Wer sich hier anschließt, ist herzlich eingeladen.“

Die Initiatorinnen des Aufrufs „Wir sind die Töchter“ schreiben, dass sie nicht als „billige Ausrede“ für „rassistische Narrative“ dienen wollen. Sie fordern unter anderem eine bessere Strafverfolgung bei sexualisierter und häuslicher Gewalt, die Aufnahme von Frauenmorden ins Strafgesetzbuch, ausreichend finanzierte Frauenhäuser und Schutzräume für Frauen. Zudem soll rassistisch motivierte Gewalt anerkannt werden und der Schutz vor digitaler Gewalt und Rassismus im Netz verbessert werden. Die Beteiligten pochen auf eine Reform des Abtreibungsgesetzes und eine Bekämpfung von Altersarmut bei Frauen.


Foto: Nina Warken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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DFB-Pokal: Dortmund schlägt Frankfurt im Elfmeterschießen

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Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – In der zweiten Runde des DFB-Pokals hat Borussia Dortmund nach Rückstand und Verlängerung 4:2 im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt gewonnen, während der Hamburger SV sich mit 1:0 gegen Heidenheim durchgesetzt hat. Hertha BSC schlug Elversberg 3:0 und Holstein Kiel gewann 1:0 gegen den VfL Wolfsburg.

Am Dienstagabend musste der BVB zunächst einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Die Frankfurter Gastgeber gingen bereits in der 7. Minute durch Ansgar Knauff in Führung, der nach einer präzisen Vorlage von Mario Götze vollstreckte.

In der ersten Halbzeit tat sich die Borussia schwer, gefährliche Chancen zu kreieren. Nach dem Seitenwechsel zeigte Dortmund ein anderes Gesicht: Julian Brandt erzielte bereits in der 48. Minute den Ausgleich nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Seite. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten fiel kein weiteres Tor mehr, sodass die Partie in die Verlängerung ging.

Auch nach 120 Minuten stand es weiterhin 1:1. Im Elfmeterschießen eröffnete Fábio Silva für den BVB mit einem unhaltbaren Schuss unter die Latte, Can Uzun glich für Frankfurt aus. Niklas Süle verwandelte ebenfalls sicher, bevor Ritsu Doan seinen Versuch deutlich über das Tor setzte. Carney Chukwuemeka nutzte die Chance zur BVB-Führung. Michy Batshuayi verkürzte zwar noch einmal, doch Felix Nmecha erhöhte auf 4:2. Als Farès Chaibi schließlich verschoss, stand der Dortmunder Einzug ins Achtelfinale fest.

Die Begegnung zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem Hamburger SV wurde durch einen Platzverweis maßgeblich beeinflusst. Heidenheims Innenverteidiger Tim Siersleben sah in der 44. Minute die Rote Karte, nachdem er Ransford Königsdörffer als letzter Mann gestoppt hatte.

Trotz der numerischen Unterlegenheit verteidigte der FCH über weite Strecken des zweiten Durchgangs diszipliniert und ließ kaum Chancen zu. Die Wende brachte eine strittige Elfmeterentscheidung in der 80. Minute: Fábio Vieira ging im Strafraum zu Boden, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß.

Robert Glatzel übernahm die Verantwortung und verwandelte in der 83. Minute sicher. In der Schlussphase versuchte Heidenheim noch einmal alles, doch der eingewechselte Adam Kölle verfehlte per Kopf knapp das Tor. Hamburg zieht somit ins Achtelfinale ein.

Hertha BSC setzte sich währenddessen gegen den SV 07 Elversberg souverän durch. Mickael Cuisance brachte die Alte Dame bereits in der 15. Minute mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte in Führung. Elversberg fand im Angriff kaum statt und musste sich hauptsächlich auf Defensivarbeit konzentrieren. Sebastian Gronning sorgte in der 58. Minute mit seinem Kopfballtreffer für die Vorentscheidung. Die Herthaner kontrollierten die Partie anschließend routiniert und ließen nichts mehr anbrennen. Jón Dagur Thorsteinsson erhöhte in der 4. Minute der Nachspielzeit auf 3:0.

Der Holstein Kiel sorgte für die Überraschung des Abends und schaltete den Bundesligisten VfL Wolfsburg aus. Die Partie kippte in der 36. Minute, als Wolfsburgs Jenson Seelt nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte sah.

Nur vier Minuten später erbrachte Vinicius Souza Adrián Kaprálik im Strafraum zu Fall, woraufhin der Unparteiische auf Elfmeter entschied. Alexander Bernhardsson verwandelte in der 42. Minute sicher zum 1:0.

Auch in der zweiten Halbzeit mit einem Mann mehr fanden die Wölfe offensiv keine Lösungen. Die Kieler Defensive stand sicher und ließ praktisch keine Torchancen zu. Holstein Kiel feierte damit einen verdienten Erfolg und steht im Achtelfinale.


Foto: Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund am 28.10.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (28.10.2025)

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Helsinki (dts Nachrichtenagentur) – In der Dienstags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen.

Sie lauten 3, 4, 22, 45, 50, die beiden „Eurozahlen“ sind die 9 und die 12. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Die Hälfte der Einnahmen wird an die Teilnehmer der Lotterie ausgeschüttet, die andere Hälfte fließt – abzüglich der Kosten für die Lottogesellschaften – in die Staatskassen der teilnehmenden Länder mit der Maßgabe, gemeinnützige Projekte zu fördern.


Foto: Spielschein für Eurojackpot, via dts Nachrichtenagentur

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Verband fürchtet neue US-Zölle für Maschinenbau im Dezember

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Dezember drohen Erhöhungen der US-Zölle für rund 200 Produktkategorien aus dem Maschinen- und Anlagenbau. „Für viele Unternehmen droht damit praktisch der Wegfall ihres wichtigsten Auslandsmarktes“, sagte Bertram Kawlath, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VMDA), der „Welt“ (Mittwochausgabe).

Er sprach von einer „dramatischen Situation“ und einer „prohibitiven Wirkung“ der Zölle. „Im Extremfall kann das auch das Aus bedeuten für das ein oder andere Unternehmen.“

Die US-Regierung plant, die Zolllisten der sogenannten „Section 232“ zu erweitern. Für die betroffenen Produkte wird nicht nur der 15-prozentige Basis-Zollsatz aus dem Zolldeal zwischen den USA und der EU fällig. Darüber hinaus müssen auch 50 Prozent Zoll auf den Stahl- und Aluminium-Anteil der in die USA exportierten Ware gezahlt werden.

Sollten alle neuen Zollnummern bestätigt werden, sind mehr als die Hälfte aller Exporte von den zusätzlichen Zöllen betroffen, konkret 56 Prozent des US-Geschäfts, wie Berechnungen Verbands zeigen. Nach der ersten Erweiterungsrunde im August lag dieser Anteil noch bei 40 Prozent.

Die USA sind der wichtigste Exportpartner für den deutschen Maschinenbau. 2024 gingen allein 13,5 Prozent der Ausfuhren nach Amerika. Mit Einführung der Zölle aber stocken die Geschäfte.

Für das erste Halbjahr meldet der VDMA ein Minus von sieben Prozent im Außenhandel mit US-Kunden. Im Juli reduzierte sich das Volumen dann um weitere 13 Prozent, im August sogar um 18,5 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat.

„Der sogenannte Zolldeal der EU ist für uns wertlos“, kritisierte Kawlath und forderte sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission auf, weitere Gespräche mit der US-Seite zu führen. „Die EU darf hier nicht lockerlassen, wir brauchen dringend Nachverhandlungen zu diesem Zolldeal“, sagte der Unternehmer. Vor allem bei Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) sehe er aber nicht den unbedingten Willen, auf allen Ebenen etwas auszurichten.


Foto: Containerschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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