Samstag, Februar 7, 2026
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Ex-Verfassungsrichter mahnt zu sachlichem Umgang mit AfD

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Udo Di Fabio mahnt im Umgang mit der AfD zu Sachlichkeit, aber gleichzeitig zu einer sorgfältigen Beobachtung der Entwicklung der Partei.

„Die AfD trägt zur Verfeindlichung bei, weil sie die Auffassung nährt, dass die Migrationspolitik möglicherweise zum Untergang unseres Landes führt oder dass ihr Putin näher steht als Macron oder Merz“, sagte Di Fabio der „Bild am Sonntag“. „Wir müssen allerdings umgekehrt auch sehen, dass die Gleichsetzung der AfD mit der NSDAP auch Verfeindlichung begünstigt.“ Es möge „Gestalten bei der AfD geben, die mit der Ideologie und den Symbolen der NSDAP liebäugeln“.

Das müsse man „sorgfältig beobachten“, so Di Fabio. Niemand könne ausschließen, dass die Partei sich weiter radikalisiere. „Doch wenn wir so tun, als hätten wir bereits eine Nazi-Partei vor uns, dann verfeindlichen wir natürlich auch diejenigen, die aus irgendwelchen sachlichen oder weniger sachlichen Gründen die AfD wählen. Und das sind immerhin ein Viertel der Bewohner der Bundesrepublik Deutschland.“

Ein AfD-Verbotsverfahren hält der frühere Verfassungsrichter für „erfolgversprechend“ und es könne „sogar politisch notwendig sein, wenn die Partei sich weiter radikalisiert und darauf ausgeht, die geltende Verfassungsordnung zu untergraben oder sogar abzuschaffen“. Aktuell sei er aber nicht sicher, ob die Voraussetzungen für ein Verbot gegeben seien. Di Fabio mahnt daher: „Vielleicht sollte man das Pulver lieber trocken halten, weil man es womöglich später noch benötigt.“

Eine Regierungsbeteiligung nach einer Landtagswahl im kommenden Jahr hält Di Fabio nur unter einer Bedingung für realistisch: „Solange die AfD nicht die absolute Mehrheit erzielt, gehe ich davon aus, dass sie nicht unmittelbar in eine Regierung eintreten wird. Die anderen Parteien werden untereinander koalieren. Wenn die AfD allerdings die absolute Mehrheit der Mandate erhält, dann wird man ihr die Wahl des Ministerpräsidenten und die Bildung einer Landesregierung nicht verweigern können.“

In diesem Fall halte das Grundgesetz durchaus Möglichkeiten bereit, gegen eine Landesregierung einzugreifen, die den verfassungsrechtlichen Rahmen verlasse. „Mit anderen Worten: Auch eine AfD-Regierung müsste sich an Recht und Gesetz halten“, so Di Fabio. „Wenn sie das täte, müssten wir mit dieser Erfahrung leben – und schauen, was die Wähler dann am Ende einer solchen Legislaturperiode sagen. Ich würde nicht den drohenden Untergang der Demokratie an die Wand malen, aber eine ernste Herausforderung steht uns bevor.“

An der Brandmauer sollten die anderen Parteien laut Di Fabio festhalten, „solange es möglich ist und solange es nötig ist“. Der ehemalige Verfassungsrichter: „Ich kann nicht ausschließen, dass die AfD sich eines Besseren besinnt, dass sie sich entwickelt. Aber es deutet mehr darauf hin, dass sie sich auch zum Schlechten entwickeln, sich radikalisieren könnte – als Alternative zu einem freien Deutschland.“


Foto: Logo auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Rufe aus Union nach weniger "Parteiideologie" bei Pflegereform

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt, drängt auf weniger „Parteiideologie“ in der Diskussion über eine Pflegereform.

„Wir werden die Leistungen an die Bedürfnisse der Menschen anpassen müssen und nicht mehr wie jetzt mit der Gießkanne ausschütten“, sagte sie dem „Spiegel“. Nicht jeder, der älter ist, sei auch pflegebedürftig. Borchardt schwebt vor, dass die Menschen im Alter in ihrer Häuslichkeit bleiben dürfen und dort gut versorgt werden. „Wir brauchen mutige, systemverändernde Reformen und damit meine ich wirkliche Reformen.“

Zuletzt hatten CDU, CSU und SPD in der Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ über eine Reform der Pflegeversicherung beraten, aber nur wenig konkrete Ideen erarbeitet. Borchardt kritisiert die Ergebnisse als „in keinerlei Hinsicht hilfreich“. Und sieht vor allem die SPD in der Bringschuld: In der Kommission sei es eher um ein „Klein-Klein und um politische Eigeninteressen, anstatt um fachliche Auseinandersetzungen“ gegangen.

Ein Streitpunkt ist die Höhe des Eigenanteils. Die SPD will ihn deckeln, die Union hält das nicht für finanzierbar. Die CDU will hingegen eine private Zusatzversicherung, das hält die SPD für unsolidarisch. Pflegeverbände warnten zuletzt vor massiven Finanzierungslücken bereits im kommenden Jahr, sollte die Versicherung nicht grundlegend reformiert werden.


Foto: Simone Borchardt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wagenknecht wirft EU bei Ukraine "Realitätsverlust" vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor den Gesprächen über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wirft BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und anderen EU-Regierungschefs eine bewusste Verlängerung des Krieges und „Realitätsverlust“ vor.

„Die Verhandlungsposition Kiews ist heute so schlecht wie noch nie“, sagte Wagenknecht der „Bild“. „Dafür tragen nicht zuletzt europäische Politiker wie Merz, Starmer und Macron die Verantwortung. Wer immer wieder Positionen in sogenannte Friedensverträge hinein verhandelt, von denen er weiß, dass sie für Moskau unannehmbar sind, stärkt jene Kräfte in Russland, die angesichts des militärischen Vormarsches der russischen Truppen jetzt auch keine Kompromisse mehr wollen.“

Wagenknecht behauptet, die jüngst vereinbarten zusätzlichen 90 Milliarden der EU für die Ukraine seien „Kriegsverlängerungsschulden, für die in Zukunft vor allem der deutsche Steuerzahler blechen muss“. Der „völlige Realitätsverlust in einigen europäischen Hauptstädten ist hochgefährlich, denn er trägt das Risiko einer Eskalation zu einem großen europäischen Krieg in sich“, fügte sie hinzu.

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel sieht die Verhandlungen unterdessen in einer entscheidenden Phase. Kurz vor Beginn des Treffens von Trump mit Selenskyj sagte Weidel der „Bild“, dass „die historische Chance besteht, dass Friedensverhandlungen in greifbarer Nähe sind und es endlich zum Ende des Krieges kommen kann“.

Weidel wies zugleich Vorwürfe zurück, jüngste Äußerungen von Russlands Präsident Wladimir Putin über eine Fortsetzung des Krieges seien eine klare Absage an einen Friedensplan. „Aus meiner Sicht ist es wenig hilfreich, einer Kriegspartei zu unterstellen, sie sei nicht bereit, sich an den Verhandlungstisch zu begeben“, sagte Weidel. „Uns Europäern sollte als erstes der Frieden am Herzen liegen, weshalb ich große Hoffnung in die Bemühungen des amerikanischen Präsidenten lege.“ Es sei „oberste Priorität für alle Seiten, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen und somit ein solides Fundament für einen dauerhaften Frieden zu schaffen, der die Sicherheitsinteressen Russlands und der Ukraine berücksichtigt“, so Weidel.


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Nouripour dringt auf Taurus-Lieferung an Ukraine

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Florida drängt Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour auf die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine.

„Es ist gut, dass Bundeskanzler Merz eine Führungsrolle für Deutschland beansprucht“, sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Merz sollte sich jetzt daran halten, was er in der Opposition zurecht gefordert hatte, und den Weg für Taurus-Lieferungen freigeben.“

Der Ukraine Marschflugkörper zu verweigern, koste Menschenleben. „Das hat Weihnachten leider erneut gezeigt. Es reicht nicht, dem ukrainischen Präsidenten in Telefonaten den Rücken zu stärken. Die EU muss den Druck auf Putin erhöhen. Putin ist der einzige, der den schrecklichen Krieg sofort beenden kann. Ohne Druck wird er sich nicht bewegen.“

Der CDU-Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter fordert unterdessen mehr europäische Entschlossenheit bei der Unterstützung der Ukraine. „Auch die USA verstehen vorrangig Stärke und klare Positionen“, sagte Kiesewetter der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Deshalb sollten die europäischen Unterstützer der Ukraine die Wiederherstellung der Grenzen von 1991 als strategisches Ziel vorgeben. Sie sollten alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten und als Kontrapunkt zu den USA tun, um den Erhalt der Souveränität der Ukraine zu erreichen, insbesondere durch Einbeziehung der Ukraine in unsere Verteidigung.“

Denn die Ukraine sei die erste Verteidigungslinie Europas, so Kiesewetter. „Demokratien müssen siegen wollen, um die Ausweitung des Krieges zu verhindern“, mahnte Kiesewetter. Er forderte von Deutschland und anderen europäischen Unterstützern der Ukraine die Überprüfung der russischen Schattenflotte in der Ostsee, die Übernahme der Luftverteidigung in der Westukraine, die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern aus Deutschland und mehr finanzielle Mittel für die ukrainische Rüstungsindustrie.

„Europa sollte eine Strategie zur Information der russischen Bevölkerung über die Gräueltaten Russlands an der ukrainischen Zivilbevölkerung entwickeln“, forderte der CDU-Politiker. Es brauche eine Stärkung der Dokumentation und Forderung der Ahndung der russischen Kriegsverbrechen. „Auch unsere Bevölkerung benötigt eine bessere Kommunikation und Information über das, was auf dem Spiel steht, wenn die Ukraine den US-Forderungen und russischen Forderungen nachgibt. Es ist für die Ukraine wichtig, dass Europa klarmacht, dass unser Ziel der Sieg der Ukraine ist und wir endlich alles dafür tun“, sagte Kiesewetter. Die Ukraine dürfe nicht in ein Diktat oder eine Kapitulation gedrängt werden.


Foto: Taurus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kassenärzte für Gebühr bei jedem Arztbesuch

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kassenärzte in Deutschland wollen die Zahl unnötiger Mehrfachbehandlungen verringern und schlagen eine Gebühr für Patienten bei jedem Arztbesuch vor.

„Statt einer Praxisgebühr könnte es künftig als Eigenbeteiligung bei Arztbesuchen eine Kontaktgebühr geben.“, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der „Bild“ (Montagsausgabe). „Sie könnte, wie zum Beispiel in Japan, bei drei oder vier Euro liegen und sollte von den Krankenkassen eingezogen werden. So könnte die Einnahmebasis der Kassen erhöht werden.“

Gassen sagte, die Gebühr müsse „sozial verträglich gestaltet werden, damit niemand überfordert wird“. Der KBV-Chef schlägt zugleich die Einführung eines „digitalen Ärzte-Lotsen“ für Patienten vor, um die Zahl unnötiger Arztbesuche zu reduzieren und Kosten zu senken. Dieser Lotse soll Patienten beraten und Arztbesuche koordinieren.

„Um wirklich Effizienzgewinne zu erzielen, könnte ein digitaler Ärzte-Lotse für Patienten helfen“, so Gassen. „Durch eine solche Koordination für Patienten könnten unnötige Doppel- und Dreifachbehandlungen verhindert werden. Möglich wäre es, dieses System bei entsprechender Finanzierung über die 116117 zu etablieren.“


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Thüringer Verfassungsschutz warnt vor AfD-Kontakten nach Russland

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Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Thüringer Verfassungsschutz sieht Anhaltspunkte für eine enge Russland-Nähe der AfD. „Die AfD verfügt über vielfältige Kontakte nach Russland“, sagte Behördenchef Stephan Kramer dem „Handelsblatt“. Dazu gehörten dokumentierte Treffen von AfD-Abgeordneten mit russischen Regierungsvertretern sowie Reisen in von Russland besetzte Gebiete wie die Krim oder den Donbas.

„Auffällig ist die inhaltliche Nähe, denn Desinformationsnarrative der AfD ähneln häufig Inhalten russischer Staatsmedien“, sagte Kramer weiter. „In der Praxis ist die AfD ein relevanter Multiplikator prorussischer Positionen.“ Zudem stünden Vorwürfe über eine mögliche finanzielle Unterstützung im Raum.

Nach Einschätzung Kramers kann die AfD überdies auf wachsende Unterstützung aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump setzen. „Die AfD ist zunehmend in Netzwerke eingebunden, die mit dem rechten Rand der US-Republikaner verbunden sind“, sagte er. „Dazu zählen Treffen mit konservativen und ultrakonservativen Thinktanks wie dem europäischen CPAC-Ableger in Ungarn sowie Kontakte einzelner AfD-Abgeordneter zu christlich-nationalistischen Gruppen und Alt-Right-Publizisten.“

Eine besondere Rolle spielten dabei nach Kramers Einschätzung Spindoktoren und ehemalige Trump-Strategen wie Steve Bannon. Diese seien eng mit der Szene in Europa verbunden und leisteten teilweise „aktive Beratung“. Auch Tesla-Chef Elon Musk unterstütze die AfD, zuletzt durch aktive Wahlkampfhilfe. Zudem habe US-Vizepräsident J.D. Vance „ohne Zurückhaltung“ in den deutschen Bundestagswahlkampf eingegriffen und die AfD als vermeintlich unterdrückte Oppositionskraft dargestellt.


Foto: AfD-Logo auf Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Französische Filmikone Brigitte Bardot gestorben

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Paris (dts Nachrichtenagentur) – Die französische Filmikone Brigitte Bardot ist tot. Sie starb am Sonntag im Alter von 91 Jahren, wie mehrere französische Medien unter Berufung auf ihre Stiftung berichten. Sie hatte schon länger mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt.

Bardot hatte ihre Karriere als Fotomodell begonnen, ihren ersten Spielfilm drehte sie 1952. Vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren galt sie als internationales Sexsymbol. Zudem war sie als Sängerin aktiv, bevor sie sich 1973 aus der Entertainmentindustrie weitgehend zurückzog.

Die Schauspielerin war darüber hinaus als Tierschutzaktivistin tätig, wozu sie auch ihre eigene Stiftung gegründet hat. Schlagzeilen machte Bardot zudem regelmäßig mit einwanderungskritischen Äußerungen.

Foto/Quelle: dts

Bosch will steuerliche Entlastung für innovative Technologien

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Gerlingen (dts Nachrichtenagentur) – Bosch-Chef Stefan Hartung dringt auf einen anderen Umgang mit der Kultur des Scheiterns und des Risikos in Deutschland. „Insgesamt würde ich uns als Gesellschaft mehr Mut zum Risiko wünschen“, sagte Hartung den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und bezog sich dabei auf Ergebnisse des Bosch Tech Compass, einer Studie mit einer Umfrage in sieben Ländern im Auftrag des Konzerns.

Demnach gaben 57 Prozent der rund 11.000 in sieben Ländern befragten Menschen an, dass sie sich einen Pause-Knopf bei der technologischen Entwicklung wünschen würden. In Deutschland ist demnach knapp jeder Zweite (47 Prozent) der Auffassung, dass man den technologischen Fortschritt bremsen sollte, bis man die Konsequenzen besser versteht.

Äußerst skeptisch sind die Deutschen im Ländervergleich in der Frage, ob der technologische Fortschritt die Welt besser mache. Lediglich 59 Prozent bejahten die Frage, nur in Frankreich (53 Prozent) sind die Befragten noch skeptischer. „Die Ergebnisse des Bosch Tech Compass deuten darauf hin, dass wir in Deutschland die gesellschaftliche Akzeptanz für Innovationen steigern müssen“, sagte Hartung. Um Innovationen umzusetzen, müssten auch die Rahmenbedingungen stimmen. „Dazu gehören etwa Maßnahmen wie steuerliche Entlastung für Investitionen in innovative Technologien, mehr Agilität und weniger Bürokratie“, so der Vorsitzende der Bosch-Geschäftsführung.

Der Umfrage zufolge finden lediglich 30 Prozent der in Deutschland Befragten, dass das hiesige Bildungssystem innovatives Denken fördere. Nicht einmal jeder Vierte (23 Prozent) ist der Auffassung, dass die Regulierung in Deutschland Innovationen erfolgreich fördert. Und nur 40 Prozent fühlen sich auf das KI-Zeitalter vorbereitet – auch hier ist Deutschland Schlusslicht unter den Befragten aus sieben Ländern, und das, obwohl 77 Prozent der Deutschen der Auffassung sind, dass die Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren die einflussreichste Technologie sein wird.

Je konkreter Zukunftsszenarien abgefragt werden, desto skeptischer sind die Deutschen. So wäre nicht einmal jeder Fünfte hierzulande bereit, auf einem anderen Planeten zu leben, selbst wenn es technisch möglich wäre (19 Prozent). In Indien wären dazu zwei Drittel der Befragten bereit, in China jeder Zweite.

Und auch von der Möglichkeit, das eigene Gehirn direkt mit dem Internet zu verbinden, hält man in Deutschland der Umfrage zufolge wenig. Nur 13 Prozent wären dafür offen, der mit Abstand geringste Wert der Studie. Auch sind die Deutschen skeptisch, was die Herausgabe ihrer privaten Daten zur Gesundheitsvorsorge angeht (28 Prozent).

Für die Studie hat die Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH im Auftrag von Bosch 11.000 Menschen befragt. In Deutschland, Frankreich und Großbritannien wurden jeweils 1.000 Personen befragt, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils 2.000 Personen. Bosch selbst wurde während der Befragung nicht als Auftraggeber genannt.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Der Erholung auf der Spur: Winterliche Ruhe. Alpine Genussmomente

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Alpinhotel Keil Winterurlaub am Kronplatz genießen My Just Alpine Breakfast Fotograf/Bildcredits Kottersteger Alpinhotel Keil

Winterurlaub am Kronplatz mit alpiner Balance

Im Alpinhotel Keil am Fuße des Kronplatzes verschmelzen Wintersport, Wellness und kulinarische Höhepunkte zu einem unvergleichlichen Wintererlebnis. Hier treffen alpine Bewegung und erholsame Auszeiten aufeinander – stilvoll, bewusst und voller Genussmomente. So entsteht ein perfekt ausbalancierter Winterurlaub, der sowohl auf der Piste als auch in der Idylle der verschneiten Berglandschaft begeistert.

Architektur der Ruhe und Achtsamkeit

Das Haus empfängt seine Gäste mit einer Atmosphäre von Ruhe und Harmonie. Warme Naturmaterialien, feine Details und ein durchdachtes Lichtkonzept prägen die Räume. Die Architektur wirkt offen, unaufdringlich und zugleich geborgen. Stil und Achtsamkeit sind hier spürbar zu Hause und verleihen jedem Moment einen Hauch von Eleganz.

Entspannung im animAlpina Spa

Nach einem Tag in der verschneiten Bergwelt führt der Weg ins animAlpina Spa. Im beheizten Indoor Outdoor Rooftop Panoramapool mit Blick über die Pustertaler Berge lässt man die Seele baumeln, während Dampf und klare Alpenluft den Alltag vergessen machen. Saunen, wohltuende Massagen und gezielte Anwendungen schenken Balance und Wohlgefühl. Ein modernes Fitnessstudio rundet das Angebot für aktive Gäste ab.

Kulinarik nach dem alpInspiration Konzept

Die Küche des Hauses folgt der alpInspiration. In der offenen Showküche entstehen aus frischen regionalen Zutaten kreative Gerichte, direkt vor den Augen der Gäste zubereitet. Das vitAlpina Konzept verbindet Genuss und Vitalität. Der Tag beginnt mit frisch gepressten Säften, Obst und ausgewogenen Frühstücksideen und endet mit feinen leichten Geschmackserlebnissen.

Weinbegleitung mit Leidenschaft

Der Hausherr, selbst leidenschaftlicher Sommelier, begleitet die Menüs mit erlesenen Weinen aus dem hauseigenen Raritätenkeller. Mit Fachwissen und Begeisterung teilt er seine Leidenschaft mit Gästen, für die Kulinarik ein wesentlicher Bestandteil des ganzheitlichen Urlaubserlebnisses ist.

Rückzugsorte in Zimmern und Suiten

Auch die Zimmer und Suiten sind Refugien für Ruhe und Eleganz. Familien genießen großzügige Junior Suiten, Paare entspannen in eleganten Suiten mit Terrasse oder Infrarotstühlen. Seit Sommer 2024 ergänzt das Guesthouse Keil das Ensemble mit modernen Suiten, alpiner Eleganz und Panoramablick.

Nachhaltigkeit mit Verantwortung

Nachhaltigkeit ist im Alpinhotel Keil fest verankert. Eine Hackschnitzelanlage sorgt für umweltfreundliche Wärme, Photovoltaik liefert eigenen Strom und Einwegplastik wird konsequent vermieden. Mit einem klar definierten Klimaneutralitätskonzept setzt das Hotel auf Zukunftsfähigkeit ohne Kompromisse bei Komfort und Qualität.

Winterurlaub mit Haltung

So entsteht ein Winterurlaub mit Haltung, geprägt von Authentizität, sportlicher Vitalität und dezentem Luxus. Das Alpinhotel Keil steht für nachhaltige Erholung, bei der Aktivität und Entspannung in perfektem Gleichgewicht verschmelzen – ein alpines Erlebnis, das lange nachwirkt.

Alpinhotel Keil
Hans v. Perthalerstr. 20
39030 Olang
+39 0474 496716
info@alpinhotel.it
Webseite

Bild My Just Alpine Breakfast Fotograf/Bildcredits Kottersteger Alpinhotel Keil

Quelle mk Salzburg

Winter in Bestform: Ein Skiurlaub im Turmhotel Victoria Davos

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Turmhotel Victoria Davos Winterurlaub direkt an der Piste Bild Das Turmhotel im verschneiten Davos Dorf Turmhotel Victoria Davos @Davos

Winterurlaub in Davos mit direktem Pistenzugang

Wer im Winter nach Davos reist, versteht schnell, warum dieser Ort seit Generationen Skifahrer begeistert. Das Turmhotel Victoria, eines der prägendsten Häuser in Davos Dorf, ist der ideale Ausgangspunkt, um die Davos Klosters Mountains zu erkunden. Nur wenige Schritte sind es vom Hotel zur Parsennbahn. Sonnige Hänge, weite Abfahrten, klassische Carvingpisten und Strecken, die sich harmonisch in die alpine Landschaft einfügen, erwarten die Wintersportler. Die Parsenn verbindet die beiden Orte Davos und Klosters und zählt mit über 100 Kilometern zum grössten Skigebiet der Region.

Kulinarische Vielfalt im Turmhotel Victoria

Nach der letzten Abfahrt geht es direkt zum nächsten Highlight: zur feinen Küchenkunst des Turmhotels. Chefkoch Maik zaubert kreative Gerichte, die dem Haus zu Recht seinen guten Ruf eingebracht haben. Im La Terrasse trifft alpine Küche auf moderne Ideen. Das Kirchner’s Stübli mit seiner gemütlichen Bündner Holzstube ist der perfekte Ort für echte Klassiker wie ein richtig gutes Käsefondue. Im Restaurant Victoria gibt es eine Mischung aus Schweizer Lieblingsgerichten und internationalen Klassikern. Und wenn abends in der Turmstübli Bar das Kaminfeuer knistert, ist die entspannte Stimmung garantiert.

Wohnen mit Blick auf die Davoser Bergwelt

Die 97 Zimmer und Suiten des Hotels bieten Rückzugsorte in verschiedenen Stilrichtungen – von den gemütlichen Comfort-Zimmern bis hin zu den grosszügigen Superior- und Premium-Suiten. Viele Zimmer und Suiten eröffnen einen Blick auf die Davoser Bergwelt und fangen jenes besondere Licht ein, das morgens klar und abends in tiefe Blautöne übergeht. Gästen, die höchsten Komfort schätzen, stehen Turm- und Panoramasuiten sowie die über 80 m² grosse President Suite mit Rundumblick über Davos zur Verfügung.

Entspannung in der hoteleigenen Saunawelt

Die hoteleigene Saunawelt mit zwei finnischen Saunen, einem Dampfbad und einem schönen Ruhebereich sorgt für Ruhe nach dem Skitag. Auf Wunsch kann der Spa-Bereich auch privat reserviert werden – ideal für Paare oder Gäste, die Wert auf exklusive Erholung legen.

Zentrale Lage und nachhaltige Mobilität

Neben Komfort und Atmosphäre überzeugt auch die Lage mit handfesten Vorteilen. Der Bahnhof Davos Dorf ist zu Fuss erreichbar und mit der Davos Klosters Gästekarte können Hotelgäste ab der ersten Übernachtung den öffentlichen Verkehr in der Region kostenlos nutzen – ein Pluspunkt für alle, die gerne ohne Auto unterwegs sind.

Winterangebot Alpenwoche 7 für 6

Gästen, die sich etwas mehr Zeit für den Winter nehmen möchten, bietet das Turmhotel Victoria die Alpenwoche 7 für 6 an. Sieben Nächte bleiben, aber nur sechs Nächte bezahlen. Im Preis inbegriffen ist ein tägliches Bündner Vier-Gänge-Menü. Dieses Arrangement verbindet aktive Tage in der Bergluft mit genussvollen Abenden und eignet sich ideal für eine winterliche Auszeit in Davos.

****Turmhotel Victoria Davos
Alte Flüelastrasse 2
7260 Davos Dorf
+41 81 4175300
hotel@victoria-davos.ch
Webseite

Bild Das Turmhotel im verschneiten Davos Dorf Turmhotel Victoria Davos @Davos

Quelle mk Salzburg