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Ultraschnelles Laden und smarter Store: Aral pulse eröffnet ersten reinen Ladepark für Elektrofahrzeuge

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Elektromobilität

  • Offizielle Einweihung im Beisein des NRW-Umwelt- und Verkehrsministers Oliver Krischer und des Mönchengladbacher Oberbürgermeisters Felix Heinrichs
  • Ladepark im Mönchengladbacher Nordpark bietet 28 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge
  • An 14 Ladesäulen mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt je nach Fahrzeugtechnik innerhalb von 10 Minuten bis zu 300 Kilometer Reichweite laden
  • Innovativer 24/7 Smart Store unter der Marke REWE To Go mit SitzgelegenheitenAral pulse, die E-Mobilitätsmarke von Aral, hat im Beisein des nordrhein-westfälischen Umwelt- und Verkehrsministers Oliver Krischer und des Oberbürgermeisters von Mönchengladbach Felix Heinrichs den ersten reinen Ladepark des Unternehmens in Deutschland in Betrieb genommen. Der Ladepark für Elektrofahrzeuge ist die bislang größte Anlage dieser Art von Aral pulse in Deutschland und liegt im Mönchengladbacher Gewerbepark Nordpark, in unmittelbarer Nähe zur A61. Der Ladepark umfasst 14 Ultraschnell-Ladesäulen mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt. Jede Ladesäule bietet zwei Ladepunkte, was insgesamt 28 Ladebuchten für Elektroautos bedeutet. Weitere Ladeparks dieser Art sind in Planung.

    Je nach Fahrzeugtechnik, insbesondere im Hinblick auf Typ, Alter und Zustand der Batterie, können Elektrofahrzeuge innerhalb von 10 Minuten bis zu 300 Kilometer Reichweite laden. Auf dem Dach der Anlage wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, die den Bedarf des Ladeparks an Ökostrom anteilig deckt. Das Projekt wurde in einer Partnerschaft zwischen Aral pulse und der PPG Nordpark, einem Gemeinschaftsunternehmen der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach und Borussia Mönchengladbach, realisiert. Die Trafo-Station zur Netzanbindung des Ladeparks wurde von Siemens Smart Infrastructure geliefert.

    Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach: „2023 hatten wir bei der Luftqualität in Mönchengladbach die besten Werte seit Beginn der Messungen. Gleichzeitig hat sich die Zahl der genehmigten E-Ladesäulen in der Stadt verdoppelt. Der Wandel zu emissionsärmerer, elektrischer Mobilität in Mönchengladbach ist in vollem Gange. Und er erreicht heute mit der Inbetriebnahme des neuen Schnellladeparks von Aral pulse einen neuen Meilenstein. Ich bin sehr froh, dass wir mit Aral pulse und unserer PPG Nordpark – einer gemeinsamen GmbH von Stadt, EWMG und Borussia – starke Partner haben, um so ein wegweisendes Projekt umzusetzen.“

    Aral pulse inzwischen einer der größten Schnellladeanbieter Deutschlands

    „Die Eröffnung des Ladeparks ist ein Meilenstein für die Entwicklung von Aral pulse in Deutschland und eine wichtige Innovation im 100. Jubiläumsjahr von Aral“, erklärte Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität. „Wir betreiben inzwischen mehr als 3.000 Ladepunkte an mehr als 400 Standorten, gehören damit zu den größten Schnellladeanbietern Deutschlands und wollen erste Wahl für unsere Kundinnen und Kunden sein. Weiterer Ausbau ist geplant. Hierfür wünschen wir uns geeignete politische Rahmenbedingungen und insbesondere Baugenehmigungsfreiheit für Transformatoren und sonstige Nebenanlagen von Ladeinfrastruktur, wie von der Bundesregierung im Masterplan Ladeinfrastruktur II von den Ländern gefordert. Aral pulse setzt auch am Standort Mönchengladbach auf ultraschnelles Laden und wurde nicht zuletzt wegen der Qualität seines Netzes erst vor kurzem erneut von Connect zum besten Schnellladeanbieter Deutschlands gekürt. Wir sind zudem seit Anfang August e-Charge-Partner des ADAC.“ Vor 100 Jahren, im Frühjahr 1924, schlug die Geburtsstunde der Marke Aral. Das Unternehmen erfand den ersten Super-Kraftstoff der Welt und entwickelte in den vergangenen 100 Jahren viele weitere Mobilitätslösungen.

    REWE To Go Smart Store mit Sitzgelegenheiten

    Auf dem Gelände des Ladeparks befindet sich ein Smart Store unter der Marke REWE To Go. In dem unbemannten Shop können Ladepark-Nutzerinnen und -Nutzer, Anwohner und weitere Kunden rund um die Uhr einkaufen. Das Sortiment des 54 Quadratmeter großen Stores umfasst viele aus dem REWE To Go-Sortiment bekannte Produkte wie frische Snacks, Klassiker der Unterwegsversorgung, kalte und heiße Getränke. Kunden erwartet ein moderner Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten innen und außen, Toiletten und kostenloses WLAN. Um einkaufen zu können, scannen Kunden zunächst ein bargeldloses Zahlmittel, beispielsweise eine Kreditkarte. Anschließend können sie die gewünschten Produkte aus Kühlschränken entnehmen. Dank künstlicher Intelligenz, unterstützt durch Kameras und Gewichtssensoren, wird automatisch erfasst, welche Artikel ausgewählt wurden – und der Rechnungsbetrag vom zuvor gescannten Zahlungsmittel abgebucht.

    „Wir feiern heute eine doppelte Premiere: Für den ersten reinen Ladepark von Aral haben wir zum ersten Mal einen Smart Store mit Aufenthaltsbereich und Sitzgelegenheiten entwickelt“, sagt Patrick Steppe, Vorstandsvorsitzender von Lekkerland, der Convenience-Sparte der REWE Group. „Denn zusammen mit der Mobilität entwickelt sich auch der Unterwegskonsum ständig weiter. Das Angebot dieses unbemannten Shops ist daher auf die Bedürfnisse von E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer zugeschnitten.“

    Kunden können an den Ladesäulen von Aral pulse einfach und bequem über die Aral pulse App oder Aral pulse Ladekarte laden. Mehr Informationen und Downloadmöglichkeiten gibt es unter www.aral-pulse.de Selbstverständlich stehen an den Ladesäulen weitere Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung. Seit 2021 baut Aral unter seiner E-Mobilitätsmarke Aral pulse das Ultraschnell-Ladenetz aus. Zusätzlich zu den Ultraschnell-Ladesäulen für Pkw soll das Ladeangebot für Lkw bis Ende des Jahres auf bundesweit voraussichtlich 30 Standorte wachsen.

    Bild:v.l.n.r.: Alexander Junge (Aral Vorstand Elektromobilität), Oliver Krischer (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Felix Heinrichs (Oberbürgermeister Mönchengladbach), Achim Bothe (Vorstandsvorsitzender Aral AG) und Patrick Steppe (Vorstandsvorsitzender Lekkerland SE) nahmen den Aral pulse Ladepark in Mönchengladbach offiziel in Betrieb.

   Quelle:Aral

Qonto ernennt Heidrun Luyt aus Deutschland zur Chief Growth Officer, um europaweite Expansion weiter zu stärken – und steigert den Frauenanteil im Führungsteam auf 45 Prozent

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  • Qonto ernennt Heidrun Luyt zur Chief Growth Officer, um die europaweite Expansion zu verstärken und die Marktführerschaft zu festigen.
  • Mit der Ernennung von Heidrun Luyt steigert Qonto den Frauenanteil im Führungsteam auf 45 Prozent.
  • Heidrun Luyt fokussiert auf kundenorientierte Innovationen, um Qontos Position als bevorzugte Finanzlösung für KMU und Freiberufler in Europa weiter zu stärken.

Qonto, die führende europäische Finanzlösung für KMU und Freiberufler:innen mit mehr als 500.000 Kunden, gibt heute die Ernennung der deutschen Heidrun Luyt zur neuen Chief Growth Officer (CGO) bekannt. Durch den Start von Luyt, die aus Deutschland stammt, und die kürzliche Ernennung von Chief Product Officer Natalia Williams, baut Qonto den Frauenanteil in der Führungsebene auf 45 Prozent aus. Dies setzt ein starkes Zeichen in der Fintech-Branche, wo im Jahr 2023 nur 17 Prozent der C-Suite-Positionen in europäischen Start-ups und Scale-ups von Frauen besetzt waren (Quelle). Diese Ernennung ist ein bedeutender Schritt zur strategischen Expansion in den europäischen Märkten und spiegelt zudem Qontos Engagement für ein vielfältiges und inklusives Führungsteam wider. Außerdem bietet sie eine einmalige Gelegenheit, die Verbindung zwischen den Bereichen Growth und Product zu stärken, um die Lösungen von Qonto noch stärker am Markt auszurichten und gleichzeitig den Kundenfokus zu bewahren.
In ihrer Rolle als CGO leitet Luyt ein wachsendes Team von fast 300 Mitarbeitenden, das sich über die Bereiche lokaler und globaler Vertrieb, Akquisition, Kundenentwicklung sowie Brand & Communications und Growth-Projekte & -Operations Teams erstreckt.

Luyt bringt umfangreiches Wissen in organischem und akquisitorischem Wachstum aus leitenden kommerziellen Rollen im Marketing und im Customer Experience Management mit. Mit fast zwei Jahrzehnten Erfahrung in internationalen Unternehmen aus diversen Branchen wie SaaS, Fintech und Retail, besitzt Luyt eine bewährte Erfolgsbilanz in den Bereichen digitales Marketing, Go-to-Market-Strategien und exzellenter Kundenerfahrung. In ihrer bisherigen Karriere war sie in verschiedenen Führungspositionen bei globalen FTSE250-Unternehmen wie der IG Group, Private Equity-unterstützten Unternehmen wie Pipedrive und David Lloyd Leisure sowie bei privat geführten Marken wie Le Creuset und Peek & Cloppenburg tätig.

„Ich freue mich sehr, in dieser entscheidenden Phase der Unternehmensentwicklung als CGO zu Qonto zu stoßen“, sagt Luyt. „Das beeindruckende Wachstum von Qonto und das Engagement, Freiberufler:innen und KMU zu unterstützen, decken sich mit meinen persönlichen Ambitionen. Ich freue mich darauf, mit diesem talentierten Team zusammenzuarbeiten, um unsere Banking- und Finanztools mehr Kunden zugänglich zu machen und so unsere Präsenz in Europa über unsere acht Märkte hinaus zu erweitern.“

Luyt tritt Qonto zu einem entscheidenden Zeitpunkt seiner Wachstumsphase bei. Nach der kürzlichen Einführung in vier neuen Märkten (Österreich, Belgien, die Niederlande und Portugal) konzentriert sich Qonto nun darauf, sich als beste Finanzmanagementlösung für Geschäftskunden in seinen acht europäischen Märkten zu etablieren und gleichzeitig zukünftige Wachstumshebel auszumachen.

Alexandre Prot, CEO und Mitbegründer von Qonto, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, Heidrun in unserem Führungsteam willkommen zu heißen. Ihre Fähigkeit, Unternehmen international zu skalieren, kombiniert mit ihrem strategischen Wachstumsdenken und ihrem Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden, werden entscheidende Faktoren im Rahmen unserer europäischen Expansion sein. Ihre Ernennung bringt nicht nur ein außergewöhnliches Talent in unser Führungsteam, sondern markiert auch einen wichtigen Moment in unserer Entwicklung: Frauen sind nun in 45 Prozent der C-Level-Positionen bei Qonto vertreten. Das unterstreicht unser Engagement für den Aufbau eines vielfältigen und inklusiven Unternehmens, das die Kundenvielfalt reflektiert, die wir bedienen.“

Bild:Heidrun Luyt (© Qonto)

Quelle:Qonto

Eye-Able® schließt Series A-Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro ab

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Digitale Barrierefreiheit:

  • Eye-Able® festigt Position als Deutschlands führende Software für digitale Barrierefreiheit
  • Yttrium führt die Finanzierung als Lead-Investor, der Bestandsinvestor 5I Ventures des Ex-SoftwareONE-CEOs Dieter Schlosser stockt auf
  • Erstes Start-up Europas mit inklusivem Geschäftsmodell erreicht Series A
  • Finanzierungsmittel für Expansion in die europäischen Märkte Frankreich, Italien, Spanien, Polen sowie Großbritannien vorgesehen

Die Gründer von Eye-Able®, der führenden deutschen Software für Barrierefreiheit im Internet, geben den erfolgreichen Abschluss einer Finanzierung über 20 Millionen Euro bekannt. Investoren sind der B2B Technologie Fund Yttrium und der bestehende Investor Dieter Schlosser, Ex-CEO von SoftwareONE mit seinem Investmentfonds 5I Ventures. Joshua Kimmich, Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft, und Harald Krüger, ehemaliger CEO von BMW zählen unter anderen schon länger zu den Investoren. Mit Eye-Able® gelingt es dem ersten Start-up Europas mit inklusivem Geschäftsmodell eine Series-A-Finanzierung zu erhalten.
„Eye-Able® hat uns aus mehreren Gründen begeistert“, sagt Dr. Julian Mattes, Partner bei Yttrium in Frankfurt. „Die digitale Barrierefreiheit und damit die Verbesserung der Nutzbarkeit des Internets für alle Menschen, ist ein zentrales Thema mit großem Nutzen für die Gesellschaft. Eye-Able® hat in diesem Bereich alle Voraussetzungen, um sich zum Software-Marktführer zu etablieren: Hervorragende Kundenreferenzen wie Roche, skalierungsfähige Software für alle Größen von öffentlichen und privaten Kunden und was einzigartig ist, ein exzellentes Team um Oliver und Tobias Greiner, Eric Braun und Chris Schmidt, die durch ihre persönliche Erfahrung seit dem ersten Tag davon getrieben sind, das Internet barrierefrei zu machen.“

Lösung zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht
„Uns war zwar mit der Gründung im Oktober 2020 klar, dass wir das Richtige tun.“ sagt Oliver Greiner, Mitgründer von Eye-Able®. „Aber damals haben wir weder an eine Series-A-Finanzierung in zweistelliger Millionenhöhe noch an eine europäische Expansion gedacht. Umso großartiger fühlt sich das jetzt an. Und das kurz vor dem hoffentlich letzten Black Friday mit Barrieren im Internet!“ Neben Deutschland, wo Eye-Able® bereits Software-führend ist, will das Gründerteam nun in europäische Märkte mit großem Wachstumspotential wie Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Polen expandieren. Chris Schmidt, ebenfalls Mitgründer erklärt: „Die Unterstützung der Investoren verstehen wir als Vertrauensbeweis, für den wir dankbar sind. Für das ganze Team ist das ein Motivationsschub weiterhin mit voller Konzentration unsere Vision zu realisieren: ‚Einfach für alle‘ – wir wollen die digitale Welt für alle zugänglich machen, unabhängig von Behinderungen. Dabei spielt uns der European Accessibility Act in die Hand.“

Für viele Webseitenbetreibende wurde Eye-Able® als Software zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht. Die Europäische Union hat mit dem European Accessibility Act (EAA) eine Richtlinie erlassen, die es zum Stichtag 28. Juni 2025 zur Pflicht macht, Online-Angebote, die sich an Konsumentinnen und Konsumenten richten, barrierefrei zu gestalten. Dies gilt für den gesamten kommerziellen Online-Handel, ebenso wie für Reiseportale einschließlich Fluggesellschaften und öffentlichem Personennahverkehr sowie den Ticketverkauf für Veranstaltungen, aber auch für Banken, Versicherungen und Versorgungsunternehmen. In Deutschland wird der EAA im Barrierefreiheitsstärkungs-gesetz (BFSG) umgesetzt. Losgelöst vom EAA müssen auch die digitalen Angebote der öffentlichen Hand, darunter Städte, Kommunen, Landes- und Bundesbehörden, laut einer anderen EU-Regulierung barrierefrei gestaltet sein.

Persönliche Erfahrung führt zur Gründung
Die Gründungsgeschichte ist eng an eine persönliche Erfahrung des Mitgründers Oliver Greiner geknüpft. Sein Schulfreund Lennart hat eine genetisch bedingte Krankheit, wegen der er heute nur noch über 10 Prozent Sehvermögen verfügt. Aufgrund digitaler Barrieren musste er sein Studium abbrechen. Das trieb Oliver Greiner an, eine Lösung für ein barrierefreies Internet zu entwickeln. Im Oktober 2020 gründete er gemeinsam mit seinem Bruder Tobias Greiner sowie Eric Braun und Chris Schmidt die Web Inclusion GmbH, die hinter der Software Eye-Able® steht. Ein Jahr später gelang der Markteintritt.

Die Software prüft, ob Webseiten BITV- und WCAG-konform sind. BITV steht für Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung, WCAG für Web Content Accessibility Guidelines. Dies sind Standards in Deutschland, die WCAG gilt darüber hinaus als globale Richtline für Barrierefreiheit von Online-Angeboten. Im Sommer 2024 testete Aktion Mensch die 71 größten Webseiten deutscher Online-Shops.[1] Nur ein Fünftel der Seiten entsprachen den WCAG-Kriterien. „Für Menschen mit Behinderung bedeutet das eine Benachteiligung im Alltag und leider wird es kaum besser. Täglich werden mehr neue Webseiten im Netz mit Barrieren frei geschaltet als ohne“, sagt Oliver Greiner. „Dabei schaden sich die Unternehmen selbst. Denn ihnen entgehen weite Teile der Kaufkraft von Menschen mit Behinderung. Das sind immerhin knapp 8 Millionen Menschen in Deutschland“, gibt er zu bedenken. Greiners Schulfreund Lennart arbeitet heute als Produkttester für Eye-Able®.

Erst Wachstum in Rekordgeschwindigkeit, jetzt Expansion in europäische Märkte
Bereits ein Jahr nach offizieller Markteinführung der Softwarelösung, im Sommer 2022, konnte das Team starke Wachstumszahlen von bis zu 400 Prozent Year-Over-Year-Growth verzeichnen. Heute sind es mehr als 2.000 Kundinnen und Kunden, die mit Eye-Able® 15.000 Webseiten kuratieren, über 90 Prozent von ihnen sind aus Deutschland. Zur größten Kundengruppe gehören öffentliche Auftraggeber, vor allem Kommunen, aber auch Landesministerien und Bundesprojekte. In den letzten Monaten sind immer mehr Unternehmen hinzugekommen, darunter auch sogenannte Blue Chips, etwa die Deutsche Telekom, die Hypo-Vereinsbank und Thomann aus Deutschland sowie Roche aus der Schweiz und Panini als internationaler Player.
Schon im Sommer dieses Jahres hat Eye-Able® Teams in Singapur, Amsterdam, Paris und Warschau aufgebaut, nachdem das Start-up in den jeweiligen Märkten erste Nachfragen bedient hat. In Italien gibt es seit längerem eine bestehende Kundenbasis und Mitarbeitende, Eröffnungen von Niederlassungen stehen kurz bevor. „Die EU-Auslandsmärkte haben eine Gemeinsamkeit. Wie in Deutschland unterliegen auch sie dem EAA“, erklärt Chris Schmidt. „Zugleich gibt es einen grundlegenden Unterschied: Während wir in Deutschland zunächst vor allem Kundinnen und Kunden aus der kommunalen Verwaltung betreut haben, schließen wir in den Auslandmärkten zunehmend Verträge direkt mit Unternehmen – darunter auch sehr großen Firmen – ab.“ In Großbritannien ist die Situation noch einmal anders. Dort ist das Bewusstsein für Inklusion im Allgemeinen und auch für digitale Barrierefreiheit größer als in den meisten EU-Ländern.

Bild:Eye-Able Gründerteam

Quelle:APCO worldwide

Female Empowerment und Leadership: Mareen Eichinger über Chancen, Wandel und die Zukunft der PR

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Warum ist Female Leadership so wichtig, gerade in einer Branche wie der PR?

Mareen Eichinger: Female Leadership und Empowerment sind für mich weit mehr als Trends – sie sind die Basis, um langfristig echte Veränderungen zu schaffen. In der PR-Branche sind Frauen bereits stark vertreten, doch der Sprung in Führungspositionen bleibt oft eine Herausforderung. Seit meiner Selbstständigkeit vor 14 Jahren bilde ich Frauen aus, weil ich daran glaube, dass sie mit ihren Stärken wie Empathie, Teamführung und strategischem Denken die Zukunft unserer Branche prägen können.

Für mich bedeutet Female Leadership aber auch, Frauen zu ermutigen, ihre eigenen Wege zu gehen, Verantwortung zu übernehmen und sich nicht von äußeren Erwartungen begrenzen zu lassen. Meine Mission ist es, nicht nur Frauen zu fördern, sondern auch ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sie nachhaltig wachsen können. Diese Überzeugung gebe ich übrigens auch an meine Tochter weiter: Sie begleitet mich, seit sie denken kann, zu Events und Meetings, um zu sehen, was alles möglich ist – und dass sie jede Chance nutzen kann, um ihre eigenen Träume zu verfolgen.

Wie können Unternehmen konkret dazu beitragen, Female Leadership in der PR-Branche zu fördern?

Mareen Eichinger: Die PR-Branche hat einen hohen Frauenanteil und viele Frauen prägen die Branche bereits auf unterschiedlichen Ebenen. Doch wenn es um Führungspositionen geht, besteht noch immer Nachholbedarf. Unternehmen sollten daher gezielt Strukturen schaffen, die Frauen nicht nur den Aufstieg ermöglichen, sondern auch nachhaltig dabei unterstützen, ihre Rolle auszufüllen.

Das fängt bei flexiblen Arbeitsmodellen an, die mit den Lebensrealitäten vieler Frauen vereinbar sind und reicht bis zur Förderung von Netzwerken und Mentoring-Programmen, die Frauen stärken und ihnen Perspektiven eröffnen. Besonders wichtig ist es jedoch, dass Female Empowerment und Leadership keine kurzfristigen Initiativen bleiben, sondern tief in der Unternehmenskultur verankert werden.

Wenn wir Vielfalt und Gleichberechtigung aktiv leben, schaffen wir nicht nur die Basis für Innovation und Wandel, sondern begegnen auch Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel mit einer zukunftsfähigen Perspektive. Female Leadership ist dabei nicht das Ziel, sondern ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit und nachhaltiger Veränderung.

Was waren Ihre prägendsten Erfahrungen in der PR-Branche im Jahr 2024?

Mareen Eichinger: 2024 war ein Jahr voller Dynamik und spannender Entwicklungen. Besonders beeindruckend finde ich den Wandel von Influencern hin zu Sinnfluencern. Es geht nicht mehr nur um Reichweite, sondern darum, Werte zu vermitteln, die Menschen berühren und inspirieren. Als Agentur haben wir begonnen, Kampagnen zu entwickeln, die diese Werte stärker in den Mittelpunkt rücken.

Zudem war es inspirierend, wieder mehr persönliche Begegnungen bei Presse-Events und Konferenzen zu erleben. Der persönliche Austausch ist durch nichts zu ersetzen und zeigt, wie wichtig es ist, Geschichten nicht nur digital zu erzählen, sondern auch im direkten Dialog.

Welche Herausforderungen und Chancen bringt KI für Frauen in der PR-Branche mit sich?

Mareen Eichinger: KI hat in unserer Branche vieles verändert, aber sie ist und bleibt ein Werkzeug, das von Menschen gesteuert wird. Für Frauen in der PR – unabhängig davon, ob sie in Führungspositionen sind oder nicht – sehe ich hier große Chancen. Empathie, kreatives Denken und die Fähigkeit, strategische Zusammenhänge zu erkennen, sind Stärken, die viele Frauen mitbringen und die essenziell sind, um KI sinnvoll einzusetzen und Innovationen voranzutreiben.

Wichtig ist aber, dass wir bei aller Technologie die Menschlichkeit nicht verlieren. Frauen, die authentisch und empathisch arbeiten, können hier den Unterschied machen, indem sie die Balance zwischen Effizienz und Authentizität wahren. Denn letztlich geht es in der PR nicht nur um Zahlen oder Daten, sondern um Geschichten, die Menschen bewegen – und dafür braucht es vor allem die menschliche Perspektive.

Welche Trends erwarten Sie für 2025 in der PR-Branche?

Mareen Eichinger: Ich sehe zwei zentrale Trends: Zum einen wird die Integration von KI noch selbstverständlicher – sie wird zum alltäglichen Begleiter, der unsere Arbeit effizienter macht. Zum anderen wird der Wunsch nach Sinn und Substanz weiter zunehmen. Unternehmen wollen nicht nur gehört werden, sie wollen Werte vermitteln, die authentisch und glaubwürdig sind.

Für mich ist das auch eine persönliche Mission: Projekte zu gestalten, die nicht nur kurzfristig beeindrucken, sondern langfristig wirken. Female Empowerment und Sinnfluencer spielen dabei eine Schlüsselrolle, weil sie genau diese Werte verkörpern.

Welchen Rat würden Sie jungen Frauen geben, die in die PR-Welt einsteigen möchten?

Mareen Eichinger: Seid mutig, bleibt neugierig und habt Geduld. Die PR-Welt bietet unendlich viele Möglichkeiten, aber sie erfordert auch Durchhaltevermögen. Mein wichtigster Rat ist: Probiert vieles aus, um herauszufinden, was euch wirklich begeistert. Aber sobald ihr eure Stärke gefunden habt, bleibt dabei und baut Expertise auf.

Ich sage meinen Mitarbeiterinnen oft: Der Weg zum Erfolg ist keine gerade Linie. Es geht darum, Erfahrungen zu sammeln, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Authentizität und Leidenschaft sind entscheidend – und das möchte ich jeder Frau mit auf den Weg geben. Der Weg mag nicht immer einfach sein, aber er ist es wert.

Bild: Mareen Eichinger Foto-Credits: Vanessa Seifert

Quelle:macheete | Büro für PR & Digitales

Gestern schüchtern – heute Bühnenprofi

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bühne Daniela Landgraf Gestern schüchtern Heute Bühnenprofi

Wie jeder es schaffen kann, seine Selbstunsicherheit zu überwinden und selbstsicher, souverän und überzeugend aufzutreten.

Selbstsicher, souverän auftreten und überzeugen – wer wünscht sich das nicht. Ob im Zweiergespräch (was auch eine Bühne ist), ob vor Kollegen oder Mitarbeitern, ob als Trainer und Coach oder auf einer großen Show-Bühne – wer souverän und sympathisch wirkt, dem hören andere Menschen gerne zu. Wer es schafft, die Herzen der Menschen zu erreichen, dem stehen alle Türen offen. Doch nicht jeder ist als Bühnentalent geboren – viele müssen sich das hart erarbeiten. Aber es ist schaffbar – für jeden.

Ein Spiegelbild und große Träume

Ich stehe vor dem Spiegel, drehe mich im Kreis und träume davon, ein großer Star zu sein. Ich bin fünf Jahre alt und fühle mich zur Bühne hingezogen. Sängerin oder Schauspielerin will ich werden. Doch die Erwachsenen sagen mir immer wieder, ich hätte kein Talent und solle mir diese Träume aus dem Kopf schlagen. Ich nehme ihre Worte als Wahrheit an und bin fest davon überzeugt, untalentiert zu sein.

Hinzu kommt meine Besonderheit. Mein Verhalten wird als „auffällig“ eingestuft: unwillkürliche Zuckungen, Grimassen, verdrehte Arme – keine guten Voraussetzungen für die Bühne. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass dieses Phänomen einen Namen hat: Tourette-Syndrom. Ende der 70er Jahre war dieses neurologische Phänomen kaum bekannt, und so blieb ich ohne Erklärung. Stattdessen wurde ich in eine Schublade gesteckt, die weder mir noch meinen Träumen gerecht wurde. Ich nahm diese Schublade an und wurde immer schüchterner und ängstlicher.

Mein beruflicher Weg führte mich in die Finanzbranche, weit weg von meinen Kindheitsträumen. Doch die Sehnsucht nach der Bühne blieb. Als Trainerin und Ausbilderin lebte ich sie ein Stück weit aus. Aber der Weg war hart. Immer wieder hörte ich: „Ja, es ist alles perfekt, aber irgendwas fehlt.“ 
Heute weiß ich, was gemeint war: Ich war gefangen im Perfektionismus – und dadurch verlor ich meine Wirkung.
Inzwischen stehe ich regelmäßig und leidenschaftlich gerne auf Bühnen – manchmal vor Hunderten von Menschen. Es ist nie zu spät, seinen Traum zu leben. Alles ist möglich, wenn man es wirklich will.
Übrigens: Eine Diagnose und damit Antworten darauf, warum ich so anders bin, bekam ich erst mit 29 Jahren.

Warum Perfektionismus deine Wirkung blockiert

Perfektionismus fühlt sich oft an wie ein sicherer Hafen. Wenn alles makellos ist, können doch keine Angriffe kommen, oder? Genau hier liegt die Herausforderung: Je mehr wir versuchen, perfekt zu sein, desto weniger wirken wir als Mensch. Perfektionismus wird zum Schutzschild. Doch er nimmt uns die Leichtigkeit, die es braucht, um auf andere authentisch und überzeugend zu wirken.
Die Krux dabei ist: Je mehr die Energie darauf verwendet wird, perfekt zu wirken und je mehr man dadurch mit sich selbst beschäftigt ist, desto weniger kann echter (Herzens-) Kontakt zum Publikum aufgebaut werden.

Fünf Tipps zur Überwindung von Unsicherheit und Schüchternheit

Ein erster wichtiger Schritt ist es, sich von der Perfektion zu lösen und in die eigene Echtheit zu kommen. Was so einfach klingt, ist für schüchterne und unsichere Menschen eine große Herausforderung. Aber es kann trainiert werden – Stück für Stück.
Manchmal ist der Weg etwas länger – so wie bei mir – doch er lohnt sich. Aus genau dieser Erfahrung heraus weiß ich, dass es jeder Mensch, der es wirklich möchte, Bühnenprofi werden kann – selbst, wenn die äußeren Rahmenbedingungen suboptimal erscheinen.

1. Die innere Haltung stärken

Gedanken beeinflussen die eigene Wirkung stark. Statt in selbstkritischen Gedanken zu versinken, hilft es, den Fokus auf Lernbereitschaft zu lenken: „Ich bin bereit zu lernen.“ Die innere Haltung entscheidet über Souveränität – auch bei Unsicherheit. Wenn der selbstkritische Anteil mal wieder allzu hoch ist, hilft es, bewusst für das zu danken, was da ist, auch wenn es noch so selbstverständlich erscheint. Beispiel: Den Füßen danken, dass sie einen tragen.

2. Schritt für Schritt mutiger werden

Mut entsteht durch kleine Schritte: Gespräche initiieren, vor dem Spiegel üben oder Improvisationstheater ausprobieren. Übungen wie das Nachfragen nach Rabatten im Geschäft oder das Wortergreifen in Meetings helfen, Selbstbewusstsein aufzubauen und Schüchternheit zu überwinden.

3. Atmung und Körpersprache bewusst einsetzen

Eine aufrechte Haltung und tiefe Atemzüge beruhigen und vermitteln Stärke. Bei Aufregung und Unsicherheit hilft es, bewusst in den Bauch zu atmen und dabei zu lächeln.

4. Fehler willkommen heißen

Fehler machen menschlich und sympathisch. Ein entspannter Umgang damit nimmt Druck und bringt Leichtigkeit. Die Haltung „Scheiter heiter“ aus dem Improvisationstheater hilft dabei, sich Fehler zu erlauben und sich sogar darüber zu freuen.

5. Lernen durch Training und Feedback

Regelmäßiges Üben und ehrliches Feedback helfen, blinde Flecken zu erkennen und die Wirkung zu verbessern. Gruppen wie Toastmasters oder Improvisationstheater bieten dafür ideale Übungsfelder.

Fazit
Selbstsicheres Auftreten ist selten ein angeborenes Talent, sondern das Ergebnis von innerer Arbeit, Mut und kontinuierlicher Übung. Der Weg aus der Unsicherheit heraus beginnt mit kleinen Schritten – Schritt für Schritt, Tag für Tag. Es ist nicht immer leicht, doch definitiv lohnend.

Bild: Daniela Landgraf Gestern schüchtern Heute Bühnenprofi

Autor

Daniela Landgraf ist Autorin von 20 Büchern, unter anderem von „Gestern schüchtern – heute Bühnenprofi“, sowie Buch-Mentorin, Keynote Speakerin und Moderatorin. Als Expertin für Selbstwert, mentale Stärke, Resilienz, Rhetorik und Wirkung unterstützt sie Menschen dabei, souveräner, selbstbewusster und selbstsicherer aufzutreten.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wärmehelden von Bearaby

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Bearaby Wärmehelden Snuggler 2 Copyright Bearaby @ Bearaby

Aufwärmen, entspannen, wohlfühlen: mit den Wärmehelden von Bearaby

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen tiefer sinken, nutzen wir die Gunst der Stunde, um es uns zu Hause so richtig gemütlich zu machen. Dafür kommen die Wärmehelden von der nachhaltigen New Yorker Home-Wellness Brand Bearaby wie gerufen. Die Wärmehelden sind eine Kollektion aus beheizbaren Wohlfühl-Produkten, die sich wie eine warme, wohlige Umarmung anfühlen, für verschiedene Körperregionen und Bedürfnisse: Der „Lounger“ ist eine große, flexible Heizdecke, der „Calmer“ ist ein ergonomischer Nackenwärmer und der „Snuggler“ eine Wärmflasche ohne Wasser und ohne Gummi. Weil sie aus dem Hause Bearaby stammen, das vor allem durch seine handgestrickten Gewichtsdecken aus Bio-Baumwolle bekannt ist, sind natürlich auch alle Wärmehelden sanft beschwert und sorgen für besonders viel Entspannung.

Wärmehelden: die natürlichen Wellness-Begleiter für das ganze Jahr

Alle Wärmehelden verfügen über einen Kern aus TerraclayTM, einer natürlichen, biologisch abbaubaren Tonerde mit temperaturspeichernden Eigenschaften. Deshalb sind sie sowohl für eine wärmende als auch kühlende Anwendung geeignet. Zum Erhitzen kann man die Wärmehelden ganz einfach bei 800–1000 Watt für 60 Sekunden in die Mikrowelle geben, für eine kühlende Anwendung legt man sie für eine Stunde in den Gefrierschrank. So begleiten uns die Wärmehelden durch das ganze Jahr und heizen uns ein oder kühlen uns runter. Sie reduzieren Stress, lindern Schmerzen und lösen gezielt Verspannungen auf. Der Vorteil des „Snuggler“ gegenüber herkömmlichen Wärmflaschen: Die Wärme wird länger gespeichert und es gibt keine Verbrennungsgefahr durch zu heißes Wasser oder geplatzte Flaschen. Die Heizdecke „Lounger“ funktioniert ohne Strom oder Kabel und sorgt damit ganz natürlich für Entspannung. Der Nackenwärmer „Calmer“ ist die absolute Geheimwaffe für schmerzende Nacken nach langen Bürotagen und für Schultern, die viel schultern.

Deshalb lieben wir die Wärmehelden:

Gewicht und lang anhaltende Wärme helfen beim Entspannen
Sie lindern Schmerzen, regenerieren Muskeln und helfen dabei, nachts besser zu schlafen
Der Kern ist aus natürlichem und biologisch abbaubarem TerraclayTM
Weiches Außenmaterial: Snugknit aus 100 % GRS-zertifiziertem, upgecyceltem Polyester
Zeitloses Design

Bearaby – von der Erde, für die Erde

Die Wärmehelden sind nicht nur gut für uns, sondern auch für die Umwelt. Die natürliche, therapeutische Tonerde, Terraclay™, ist biologisch abbaubar und wurde speziell entwickelt, um Spannungen genau an den richtigen Stellen zu lösen. Das Außenmaterial besteht aus weichem Snugknit, einem upgecycelten, GRS-zertifizierten Polyester. Seit der Gründung von Bearaby spielt die Nachhaltigkeit der Produkte und Prozesse eine wichtige Rolle: Vom Baumwollanbau über die Produktion bis zum Versand wird auf umweltgerechte Maßnahmen geachtet – Mensch und Natur stehen immer an erster Stelle.

Die Produkte von Bearaby sind online unter bearaby.eu erhältlich. Die Wärmehelden kosten ab 79 Euro.

Bild : Wärmehelden Snuggler 2 Copyright Bearaby @ Bearaby

Quelle Cleo Public Relations

PR braucht heute mehr als Reichweite

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PR braucht reichweite mareen eichinger Bild Foto-Credits: Vanessa Seifert

das Jahr 2024 war für die Kommunikationsbranche, insbesondere im Bereich PR, von einigen Veränderungen geprägt. Die fortschreitende Digitalisierung und der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben die Kommunikationsstrategien maßgeblich beeinflusst. Gleichzeitig rückte die Bedeutung von authentischem Storytelling und persönlichen Begegnungen wieder in den Vordergrund. Mareen Eichinger, erfahrene PR-Beraterin mit besonderem Fokus auf Female Leadership und Inhaberin der Agentur macheete, teilt in diesem Interview ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu den Entwicklungen des Jahres. Sie beleuchtet, wie technologische Innovationen und gesellschaftliche Trends die PR-Arbeit verändert haben und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben. Zudem gibt sie einen Ausblick auf die kommenden Trends, die die Branche im Jahr 2025 prägen könnten.

Was waren Ihre prägendsten Erfahrungen in der PR-Branche im Jahr 2024?

Mareen Eichinger: Das Jahr 2024 war ein Jahr der Veränderung und Innovation. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie die Integration von KI die PR-Landschaft bestimmt hat. Prozesse, die früher Stunden oder Tage dauerten, lassen sich jetzt in Minuten oder Stunden umsetzen. Aber trotz aller technologischen Fortschritte bleibt gutes Storytelling das Herzstück jeder erfolgreichen Kommunikation – ob digital oder persönlich.

Dieses Jahr war für uns als Agentur auch geprägt von zahlreichen Presse-Events und Konferenzen. Es war inspirierend zu erleben, wie wertvoll echte Begegnungen sind. Die Energie und Kreativität, die durch persönlichen Austausch entstehen, sind durch nichts zu ersetzen. Gleichzeitig haben wir begonnen, den Wandel von Influencern hin zu Sinnfluencern mitzugestalten. Es geht nicht mehr nur um Reichweite, sondern darum, Werte zu vermitteln, die Menschen berühren und inspirieren. Diese Kombination aus technologischer Innovation, persönlicher Begegnung und inhaltlicher Tiefe hat 2024 zu einem außergewöhnlichen Jahr gemacht.

Welche Bedeutung hatten Presse-Events im Jahr 2024 für Ihre Arbeit?

Mareen Eichinger: Es war intensiv und unglaublich bereichernd. Presse-Events und Konferenzen sind der Kern unserer Arbeit und dieses Jahr hat uns daran erinnert, warum das so ist. Egal wie digital wir werden, es bleibt etwas ganz Besonderes, Menschen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Die Möglichkeit, direktes Feedback zu erhalten, spontane Gespräche zu führen und Verbindungen zu schaffen, verleiht solchen Events eine Dynamik, die keine Technologie ersetzen kann. Für mich war 2024 ein Jahr, das gezeigt hat, wie stark der persönliche Austausch unsere Arbeit bereichert und vorantreibt.

Sie haben 2024 den Trend von Influencern hin zu Sinnfluencern aktiv begleitet. Was macht diesen Wandel so spannend?

Mareen Eichinger: Sinnfluencer setzen auf Werte statt bloße Reichweite – und das ist genau das, wonach viele Unternehmen heute suchen. Es geht nicht mehr nur darum, Produkte oder Marken zu präsentieren, sondern Geschichten zu erzählen, die Menschen berühren und inspirieren. Für uns ist es eine großartige Herausforderung, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und Kampagnen zu entwickeln, die Marken schon jetzt und auch 2025 erfolgreich mit den passenden Sinnfluencern verbinden. Dieser Trend hat gerade erst begonnen und wird in den kommenden Jahren noch stärker an Bedeutung gewinnen. Es ist spannend mitanzusehen, wie Authentizität und Substanz die Welt der Kommunikation neu definieren.

Welche Rolle spielte KI in der Umsetzung Ihrer Arbeit in diesem Jahr?

Mareen Eichinger: KI war ein unsichtbarer, aber unverzichtbarer Helfer. Der Mensch gibt die Vision vor, formt die kreativen Ideen und legt die strategische Richtung fest – KI unterstützt dabei, diese Prozesse zu optimieren und effizient umzusetzen. Besonders bei der Analyse von Daten, der Optimierung von Ad-Kampagnen und der Entwicklung von Storylines hat KI uns in der Agentur enorm unterstützt. Sie übernimmt repetitive Aufgaben und schafft uns den Raum, uns auf das große Ganze zu konzentrieren. Fachliche Expertise bleibt unverzichtbar, denn KI kann nur so gut arbeiten, wie sie angeleitet wird. Ohne ein klares Verständnis davon, wie das Ergebnis aussehen soll, bleibt die Technologie ein Werkzeug ohne Richtung – es ist der Mensch, der die Qualität und den Erfolg letztlich bestimmt. KI ist ein Werkzeug, das unsere Visionen Realität werden lässt, ohne den Kern unserer Arbeit zu ersetzen.

Wie hilft KI dabei, das Agenturgeschäft effizienter zu gestalten?

Mareen Eichinger: Das Agenturgeschäft ist traditionell wenig skalierbar, da es stark von individuellen Ressourcen wie Zeit, Kreativität und menschlicher Kapazität abhängt. KI bietet uns hier die Möglichkeit, Prozesse zu optimieren, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Sie übernimmt Routinetätigkeiten wie Datenanalysen, Textoptimierungen oder die Erstellung erster Entwürfe. Dadurch können wir mehr Projekte umsetzen und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe – wenn nicht sogar bessere – Qualität liefern.

Wichtig ist dabei: KI ergänzt unsere Arbeit, aber sie ersetzt uns nicht. Der Mensch bleibt der kreative Kopf, der die Richtung vorgibt. Es ist unsere Vision, die KI antreibt, und diese Verbindung aus menschlicher Expertise und technologischer Unterstützung macht unser Geschäft effizienter und zukunftsfähiger.

Warum ist Female Leadership so wichtig, gerade in einer Branche wie der PR?

Mareen Eichinger: Female Leadership ist ein Herzensthema und bedeutet für mich, eine Arbeitskultur zu schaffen, in der Frauen ihre Potenziale entfalten und Verantwortung übernehmen können. Gerade in einer Branche wie der PR, die sich ständig wandelt, bringen Frauen oft Kompetenzen wie Empathie, Teamführung und langfristiges Denken mit – Eigenschaften, die essenziell sind, um Innovation voranzutreiben und komplexe Herausforderungen zu meistern.

Seit meiner eigenen Selbstständigkeit vor 14 Jahren bilde ich Frauen aus – unabhängig davon, ob sie eine Führungsposition anstreben, sich selbstständig machen oder im Angestelltenverhältnis arbeiten möchten. Ich sage oft: Wer bei mir arbeitet, soll nicht einfach mitschwimmen, sondern die Richtung selbst bestimmen und Verantwortung übernehmen. Es geht darum, Stärken zu entdecken, sich zu spezialisieren und dabei langfristig Expertise aufzubauen. Das ist für mich der Schlüssel zu nachhaltigem beruflichen Erfolg.

Diese Werte gebe ich auch an meine Tochter weiter. Sie begleitet mich seit sie klein ist zu PR-Events und kennt meine Arbeit, weil ich ihr zeigen möchte, was möglich ist – dass sie mutig ihre eigenen Wege gehen und Großes erreichen kann.

Wie können Unternehmen konkret dazu beitragen, Female Leadership in der PR-Branche zu fördern und langfristig zu stärken?

Mareen Eichinger: In der PR-Branche sind wir grundsätzlich schon gut aufgestellt: Der Frauenanteil ist hoch, und viele Frauen prägen die Branche maßgeblich. Unternehmen müssen Frauen bewusst Räume schaffen, in denen sie wachsen können – und das beginnt bei einer Kultur, die Vielfalt und individuelle Stärken schätzt. Es geht darum, Chancen zu bieten, Verantwortung zu übernehmen, Fehler machen zu dürfen und dabei zu lernen. Führung wird nicht allein durch Titel bestimmt, sondern durch den Mut, Entscheidungen zu treffen und Teams mit einer klaren Vision zu inspirieren.

Aber es reicht nicht aus, Frauen nur in Führungspositionen zu bringen – wir müssen sie dort auch halten und langfristig stärken. Das gelingt, indem Unternehmen flexibel auf die Lebensrealitäten von Frauen eingehen: durch flexible Arbeitszeiten, familienfreundliche Strukturen und die gezielte Förderung von Netzwerken.

Am wichtigsten ist jedoch, dass Female Leadership kein einmaliges Projekt bleibt, sondern zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur wird. Nur so können wir sicherstellen, dass Frauen in der PR-Branche weiterhin Innovation und Wandel vorantreiben. Gerade in einer Zeit, in der auch diese Branche zunehmend vom Fachkräftemangel betroffen sein wird, ist es entscheidend, Talente zu fördern und nachhaltige Strukturen zu schaffen – für eine zukunftsfähige Kommunikation und eine stärkere Rolle von Frauen in der PR.

Welche Trends erwarten Sie für 2025 in der PR-Branche?

Mareen Eichinger: Ich sehe zwei zentrale Trends: Erstens wird die Integration von KI noch selbstverständlicher und zum alltäglichen Begleiter. Das ermöglicht uns, unsere Arbeit noch präziser und relevanter zu gestalten. Zweitens spüre ich, dass der Wunsch nach Sinn und Substanz weiter zunimmt. Unternehmen wollen nicht nur Reichweite, sondern echte Verbindungen schaffen und ihre Werte glaubwürdig kommunizieren.

Für mich ist das auch eine persönliche Mission: Projekte zu gestalten, die nicht nur kurzfristig beeindrucken, sondern langfristig wirken. Female Leadership und Sinnfluencer spielen hier eine Schlüsselrolle, weil sie genau diese Werte verkörpern und glaubwürdige Verbindungen schaffen können. Es ist inspirierend, Teil dieser Entwicklung zu sein – und es motiviert mich, mein Wissen und meine Erfahrung an mein Team und junge Talente weiterzugeben.

Welchen Rat würden Sie jungen Frauen geben, die in die PR-Welt einsteigen möchten?

Mareen Eichinger: Seid mutig, bleibt neugierig und habt Geduld. Die PR-Welt bietet unendlich viele Möglichkeiten, sich zu entfalten, aber sie erfordert auch Durchhaltevermögen. Mein wichtigster Rat: Probiert alles aus, um herauszufinden, was euch wirklich liegt – aber wenn ihr eure Stärke gefunden habt, bleibt dabei und werdet die Beste darin. Spezialisierung ist der Schlüssel, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

Ich sage meinen Mitarbeiterinnen oft: Der Weg zum Erfolg ist keine gerade Linie. Es geht darum, Erfahrungen zu sammeln, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Authentizität, Geduld und Leidenschaft sind entscheidend. Diese Werte ziehen sich auch durch meine Arbeit – und das möchte ich jeder Frau mitgeben. Der Weg ist nicht immer einfach, aber wenn man mit Leidenschaft dabei ist, lohnt sich jeder Schritt.

PR braucht heute mehr als Reichweite – es geht um echte Werte”: Interview mit PR-Expertin Mareen Eichinger

Bild Foto-Credits: Vanessa Seifert

Quelle macheete | Büro für PR & Digitales

Calvin Risk sichert sich 4 Millionen USD

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Bild Calvin Risk Founder Team Julian Riebartsch_Syang Zhou_(c)Calvin Risk

ETH-Zürich-Spin-off setzt mit quantitativer Herangehensweise an KI-Risikomanagement bei globalen Finanzinstitutionen neue Massstäbe, da KI-Governance für Vorstände und Führungskräfte zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Während sich künstliche Intelligenz (KI) rasant in Unternehmen verbreitet, führen überstürzte, mittelmässige Implementierungen zu einer Reihe operativer Risiken: Voreingenommenheit, intransparente Entscheidungsprozesse und unvorhersehbares Verhalten im realen Einsatz. Calvin Risk, ein Schweizer Start-up, das aus der ETH Zürich hervorgegangen ist, hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 4 Millionen USD eingesammelt, um Unternehmen bei der sicheren Implementierung von KI und der Risikobewältigung durch automatisierte Tests und quantitative Risikobewertung zu unterstützen. Die Finanzierungsrunde wurde von Join Capital und Seed + Speed Ventures geleitet, wodurch die Gesamtfinanzierung seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2022 auf über 5 Millionen USD steigt.

KI-Modelle fungieren oft als „Blackbox“, was die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungsprozesse erschwert und das Risiko birgt, dass unbewusste Vorurteile die Ergebnisse beeinflussen. Für Unternehmen kann diese Intransparenz ungewollte Folgen haben, die sowohl ihre Abläufe als auch ihre Reputation bedrohen – besonders in einer Zeit, in der generative KI-Systeme wie ChatGPT zunehmend Kundeninteraktionen prägen. Die Dringlichkeit wächst, da der kommende EU-KI-Gesetzesentwurf strenge Anforderungen an KI-Systeme stellt und Unternehmen dazu verpflichtet, die Risiken ihrer KI-Modelle zu bewerten und zu dokumentieren, mit hohen Strafen bei Nichteinhaltung. Dennoch verlassen sich viele Organisationen auf nachträgliche Analysen oder haben keine strukturierten Rahmenwerke, um die Sicherheit ihrer KI zu gewährleisten. Calvin Risk schliesst diese Lücke mit einer Plattform, die adaptive Bewertungen und kontinuierliches Monitoring nutzt, um einen Echtzeit-Überblick über das gesamte KI-Portfolio eines Unternehmens zu bieten, potenzielle Risiken (qualitativ und quantitativ) zu prognostizieren und deren Risikowert zu berechnen.

„Da KI-Systeme zunehmend integraler Bestandteil betrieblicher Abläufe werden, muss die Unternehmensführung auch explizites KI-Risikomanagement auf Vorstandsebene umfassen“, erklärt Julian Riebartsch, CEO und Gründer von Calvin Risk. „Mit unserer Governance- und Risikomanagement-Plattform bieten wir Unternehmen tiefgehende Einblicke in ihr KI-Portfolio und ermöglichen eine qualitative und quantitative Analyse technischer, ethischer und regulatorischer Risiken.“

Gegründet 2022 als Spin-off der ETH Zürich, einer der führenden europäischen Forschungsinstitutionen im Bereich KI, vereint Calvin Risk tiefgehende akademische Expertise mit praktischer Branchenerfahrung. Das Produkt des Unternehmens bietet ein modulares Rahmenwerk für proaktive KI-Governance mit zwei zentralen Funktionen: Digitalisierung der Governance für interne Richtlinien und Risikobewertungen sowie automatisiertes Testen von KI zwischen Entwicklung und Implementierung. Im Gegensatz zu traditionellen Plattformen, die sich auf Dokumentation oder nachträgliche Korrekturen beschränken, ermöglicht Calvin Risk präventive Vorab-Bewertungen und liefert Echtzeiteinblicke, die einen neuen Standard für verantwortungsvolle KI-Einführung setzen. Die benutzerfreundliche Oberfläche übersetzt komplexe technische Bewertungen in klare, umsetzbare Erkenntnisse – unerlässlich für KI-Systeme mit direktem Kundenkontakt, bei denen Transparenz und Zuverlässigkeit entscheidend sind.

„ Als Investor sehe ich enormes Potenzial in Calvin Risk, um den sich gerade formierenden Markt für KI-Risikomanagement mitzugestalten. Die Kombination aus technologischer Exzellenz aus der Wissenschaft und fundierter Branchenexpertise macht dieses Startup zu einer echten Hilfe für alle die Unternehmen, die relevante KI-basierte Unternehmensprozesse nutzen und aufbauen.“ – Alexander Kölpin, Investor und Managing Partner bei Seed + Speed Ventures.

Die vergangenen 12 Monate waren für Calvin Risk von entscheidender Bedeutung mit Meilensteinen in der Produktentwicklung, der Kundengewinnung und dem Umsatzwachstum. Das Unternehmen hat bereits Partnerschaften mit führenden globalen Institutionen geschlossen, darunter Aviva, einer der weltweit grössten Versicherer, die die fortschrittlichen Risikobewertungstools von Calvin Risk nutzen, um die Robustheit und Fairness ihrer KI-Systeme im Kundenkontakt zu gewährleisten. Calvin Risk ist dem HITS Innovation Garage beigetreten, einem Innovationszentrum von Generali, das dem Unternehmen wertvolle Möglichkeiten eröffnet, reale Anwendungsfälle für die KI-Governance-Lösungen von Calvin Risk zu entwickeln und zu erproben.

Zu weiteren Partnern zählen Lloyds Banking Group, das Audit Research Center (ARC Institute) für Third-Line-Defence-Lösungen und andere, die starke Marktvalidierung über mehrere Sektoren hinweg demonstrieren.

Ein weiterer Meilenstein ist die Zusammenarbeit von Calvin Risk mit Lufthansa Industry Solutions, die zur ersten GenAI-Modell-Zertifizierung durch TÜV Süd führte. Diese Zertifizierung ist zukunftsweisend, da die Industrie sich auf das EU-KI-Gesetz vorbereitet und Calvin Risks Fähigkeit reflektiert, technische und ethische Standards zu erfüllen.

Als führendes KI-Risikomanagement-Tool für den Bankensektor ausgezeichnet durch Hub France IA und Gewinner des Model Risk Management Product of the Year bei den Risk.net Markets Technology Awards 2024, baut das Unternehmen schnell eine Reputation als Vorreiter im Bereich sicherer KI-Implementierung auf. Ursprünglich auf Finanzdienstleistungen fokussiert, hat sich die Plattform von Calvin Risk auch in den Bereichen Transport, Telekommunikation und anderen Sektoren, die KI in großem Massstab einsetzen, bewährt.

„Wir sind begeistert, Lead-Investor in Calvin Risks Seed-Runde zu sein. Ihr innovativer Ansatz, kombiniert mit einem starken Team und einer klaren Vision, macht sie zu einer unverzichtbaren Ressource für Organisationen, die die Komplexität der KI-Compliance und des Risikomanagements navigieren müssen. Wir sind überzeugt, dass Calvin Risk eine Schlüsselrolle in der zukünftigen KI-Governance spielen wird und freuen uns, ihren Weg zu unterstützen.“ – Tobias Schirmer, Founding Partner bei Join Capital.

In Zukunft plant Calvin Risk, die Fähigkeiten seiner Plattform auszubauen, um die Governance-Bemühungen von noch mehr Unternehmen zu unterstützen und sicherzustellen, dass angemessene Kontroll- und Aufsichtsfunktionen implementiert, zugänglich und leicht verständlich für Kontrollfunktionen und das Management sind.

Diese jüngste Finanzierungsrunde wird die Produktentwicklung von Calvin Risk beschleunigen und es dem Unternehmen ermöglichen, seine Plattform zu skalieren, die KI-Risikobewertungstools zu erweitern und seine Marktpräsenz in ganz Europa auszubauen. Da die KI-Adoption in verschiedenen Branchen zunimmt, bleibt Calvin Risk dem Ziel verpflichtet, eine neue Ära vertrauenswürdiger KI einzuleiten. „Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass jedes Unternehmen innovativ arbeiten kann, während es höchste Standards für Sicherheit und Compliance einhält“, schliesst Riebartsch.

Bild Calvin Risk Founder Team Julian Riebartsch Syang Zhou (c)Calvin Risk

Quelle Maschmeyer Group MM Support GmbH

caera schließt Finanzierungsrunde ab

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caera founders michael hummels und marlon besuch

Technologie Startup caera schließt weitere erfolgreiche Finanzierungsrunde im siebenstelligen Bereich ab

Das Technologie Startup caera, welches ein smartes Notrufarmband für mehr Sicherheit von älteren Menschen herstellt, hat eine weitere erfolgreiche Pre Series A Finanzierungsrunde mit der Impact VC BONVENTURE im siebenstelligen Bereich abgeschlossen. Caera möchte mit dem neuen Kapital Wachstum schaffen und noch attraktiver werden. Eine Verstärkung des Teams, der Ausbau des Marketings sowie die Produktentwicklung und Optimierung sind weitere Ziele, um sich im nächsten Schritt auf den internationalen Markt vorzubereiten.

„Wir sind seit der Gründung 2019 stark gewachsen und freuen uns sehr, dass BONVENTURE unsere Vision, intelligente Sicherheitslösungen für eine bessere Zukunft zu gestalten, weiter unterstützt. Damit verfolgen wir unsere tiefgreifende Überzeugung, dass moderne Technologien älteren Menschen helfen können, ein selbstbestimmtes und sicheres Leben zu führen, während ihre Angehörigen die Gewissheit haben, dass ihre Liebsten in Notfällen sofortige Hilfe erhalten“, so Marlon Besuch, CEO und Co-Founder von caera.

Nikolaj Klebert, Investment Director BONVENTURE, über die neue Partnerschaft:

„Das starke Gründerteam hat seine Fähigkeit unter Beweis gestellt eine solide Produktvision in einer innovativen Technologieplattform zu realisieren: die Sturzerkennung von caera ermöglicht es Senioren, selbstbestimmt und sorgenfreier zu leben. Wir sind sehr glücklich darüber, die weitere Unternehmensentwicklung mit zu begleiten. Das Investment in caera unterstreicht unsere Strategie im Bereich Patient Empowerment und zeigt sehr deutlich, wie Technologie für einen wichtigen sozialen Zweck eingesetzt werden kann. Wir sind überzeugt, dass caera das Potenzial hat, den Alltag von Senioren positiv zu verändern und einen echten gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.“

Das Notrufarmband von caera mit passender App für Angehörige und individuellen Abonnement bietet schnelle Hilfe, jederzeit und überall. Das Armband mit automatischer Sturzerkennung ist mit nur einem einzigen Knopf ausgestattet, der in einer Notsituation wie nach Schwindel, einem Sturz o.ä. leicht zu drücken ist. Der Betroffene kann damit direkt Verbindung zu einem Angehörigen oder der Notrufzentrale aufnehmen und Hilfe herbeiholen.

Das Notrufarmband von caera ist online unter caera.de erhältlich. Es kostet 199,99€ zzgl. Abonnement.

Bild @caera

Quelle Sonja Berger Public Relations

Employer Branding

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Employer branding Bild Foto Geza Aschoff Bildrechte_ A.H.

In einer Zeit, in der der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte intensiver wird, ist Employer Branding ein unverzichtbares strategisches Werkzeug. Doch auch die beste Branding-Strategie kann scheitern, wenn Führungskräfte nicht authentisch hinter den Werten stehen und diese vorleben. Führungskräfte sind das Gesicht des Unternehmens und prägen maßgeblich, wie das Employer Branding wahrgenommen wird.

Employer Value Proposition (EVP): Mehr als nur ein Versprechen

Am Herzen jeder Employer-Branding-Strategie steht die Employer Value Proposition (EVP). Dieses Wertversprechen beschreibt, was das Unternehmen besonders macht und welche Vorteile es den Mitarbeitenden bietet. Oft geht es dabei weniger um monetäre Anreize und mehr um die ideellen Werte und Visionen des Unternehmens. Ein solcher Wertekompass ist jedoch nur dann erfolgreich, wenn Führungskräfte ihn verstehen, verinnerlichen und authentisch leben. Führungskräfte, die eine starke Verbindung zur EVP aufbauen, sind entscheidend, um das Vertrauen der Mitarbeitenden zu gewinnen.

In der Praxis bedeutet dies, dass Führungskräfte eine klare Vorstellung davon haben müssen, wofür ihr Unternehmen steht und welche Werte es verkörpert. Die EVP sollte also nicht bloß als Marketinginstrument angesehen werden, sondern als Leitfaden, an dem sich alle Handlungen und Entscheidungen orientieren. Führungskräfte sollten diese Werte nicht nur in ihrer eigenen Arbeit umsetzen, sondern auch aktiv im Team vermitteln und fördern.

Ein Beispiel für eine gelebte EVP ist der Otto-Konzern, der neue Azubis mit einem großen Plakat am Campus in Hamburg willkommen heißt. Diese Botschaft, die täglich im öffentlichen Raum sichtbar ist, vermittelt nicht nur Wertschätzung, sondern zeigt auch die Nähe zum jungen Nachwuchs. Eine gelebte EVP zeigt sich jedoch nicht nur in einmaligen Aktionen, sondern muss im Alltag immer wieder unterstrichen werden.

Die Kultur prägt, die Führung lenkt

Eine starke Unternehmenskultur ist das Rückgrat jeder Employer-Branding-Strategie. Die Art und Weise, wie Menschen im Unternehmen miteinander umgehen, wie Konflikte gelöst und Erfolge gefeiert werden, all das prägt das Arbeitsklima und damit die Wahrnehmung der Arbeitgebermarke. Führungskräfte sind dabei nicht nur Bewahrer dieser Kultur, sondern auch ihre aktiven Gestalter. Sie geben den Mitarbeitenden ein Gefühl der Sicherheit und Zugehörigkeit und spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Werte zu leben und zu kommunizieren.

In meiner Arbeit als Trainerin und Coach sehe ich immer wieder, dass Mitarbeitende, die sich mit der Kultur und den Werten ihres Unternehmens identifizieren, stärker motiviert und loyaler sind. Führungskräfte, die in der Lage sind, diese Kultur aktiv zu prägen, schaffen nicht nur ein positives Arbeitsumfeld, sondern fördern auch die Leistungsbereitschaft und das Engagement ihrer Mitarbeitenden.

Leider zeigt die Praxis oft eine Kluft zwischen den von der Unternehmensleitung definierten Werten und der gelebten Realität im Alltag. Diese Diskrepanz kann die Glaubwürdigkeit des Unternehmens stark beeinträchtigen. Führungskräfte müssen daher nicht nur die Strategie verstehen, sondern auch in der Lage sein, sie im täglichen Miteinander authentisch umzusetzen. Nur so wird die Kultur spürbar und nachvollziehbar – für neue Mitarbeitende ebenso wie für erfahrene Kollegen.

Mitarbeiterbindung durch wertschätzende Führung

Ein oft zitierter Satz bringt es auf den Punkt: „Mitarbeitende verlassen ihre Führungskräfte, nicht das Unternehmen.“ Dieser Satz verdeutlicht, dass die Beziehung zur direkten Führungskraft maßgeblich für die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeitenden ist. Eine positive, wertschätzende Führung, die auf Vertrauen und Respekt basiert, ist der Schlüssel zur langfristigen Mitarbeiterbindung.

Wertschätzende Führungskräfte schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeitende verstanden und respektiert fühlen. Dies fördert nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Bindung an das Unternehmen. Führungskräfte, die sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden kümmern, stärken das Vertrauen und schaffen eine Basis für eine langfristige Zusammenarbeit. Dies ist besonders in Zeiten des Fachkräftemangels von großer Bedeutung, denn ein positives Arbeitsklima kann ausschlaggebend dafür sein, ob Mitarbeitende im Unternehmen bleiben oder sich nach anderen Optionen umsehen.

Ein weiterer Aspekt ist das individuelle Eingehen auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. In vielen Unternehmen wird die Motivation der Mitarbeitenden oft ausschließlich mit dem Gehalt in Verbindung gebracht. Doch Studien zeigen, dass Mitarbeitende weitaus mehr Wert auf Sinnhaftigkeit und Wertschätzung legen. Führungskräfte, die die individuellen Bedürfnisse ihrer Teams verstehen und fördern, schaffen ein Klima, das weit über finanzielle Anreize hinausgeht.

Positive Führung als Wettbewerbsvorteil

In der heutigen Arbeitswelt suchen Mitarbeitende nach mehr als nur einem Gehaltsscheck – sie suchen nach Sinn, Wertschätzung und Identifikation. Führungskräfte, die diesen Wunsch ernst nehmen und ein authentisches Arbeitsumfeld schaffen, bieten ihrem Unternehmen einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil. Eine authentische und positive Führung stärkt nicht nur die Employer Brand, sondern macht das Unternehmen auch für potenzielle Talente attraktiv.
Dieser Wettbewerbsvorteil zeigt sich besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die oft über weniger Ressourcen für aufwendige Marketingkampagnen verfügen. Hier können Führungskräfte eine persönliche Atmosphäre schaffen, die Talente schätzen. Eine authentische Unternehmenskultur, die von den Führungskräften aktiv vorgelebt wird, hilft KMU, sich im regionalen Arbeitsmarkt abzuheben und qualifizierte Fachkräfte anzuziehen.

Führungskräfte als Schlüssel zu Retention statt Recruiting

In Zeiten des Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer wichtiger, nicht nur neue Talente zu gewinnen, sondern vor allem bestehende Mitarbeitende zu halten. Eine authentische Führungskultur kann hier den entscheidenden Unterschied machen. Unternehmen, die eine starke Bindung zu ihren Mitarbeitenden aufbauen, profitieren von einer geringeren Fluktuation und einer höheren Identifikation der Mitarbeitenden mit den Unternehmenszielen.

Employer Branding ist dabei nicht nur ein Instrument zur Gewinnung neuer Mitarbeitender, sondern auch eine Strategie zur Steigerung der Mitarbeiterbindung. Führungskräfte, die die Werte des Unternehmens aktiv leben, sorgen dafür, dass sich Mitarbeitende langfristig mit ihrem Arbeitgeber identifizieren und motiviert bleiben. Eine solche Führungskultur fördert die Loyalität und reduziert die Notwendigkeit, ständig neue Mitarbeitende zu rekrutieren.

Chancen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Für KMU bietet Employer Branding kombiniert mit positiver Führung besondere Chancen. Sie haben oft den Vorteil, eine familiäre und persönliche Atmosphäre zu schaffen, die von Talenten geschätzt wird. Eine starke Arbeitgebermarke hilft KMU, sich in regionalen Arbeitsmärkten zu positionieren und sich von der Konkurrenz abzuheben. Durch gezielte Kommunikation über Karriereseiten, soziale Medien oder Fachmessen können KMU ihre Attraktivität steigern und qualifizierte Fachkräfte anziehen. Dabei ist es entscheidend, dass die gelebte Kultur und die kommunizierten Werte übereinstimmen, denn nur so wird Employer Branding auf lange Sicht erfolgreich sein.

Fazit: Employer Branding als strategischer Wettbewerbsvorteil

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Employer Branding heute ein entscheidender Bestandteil jeder Unternehmensstrategie ist. Doch erst durch authentische und wertschätzende Führungskräfte kann das volle Potenzial dieser Strategie ausgeschöpft werden. Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle, indem sie als Vorbilder agieren, die Werte des Unternehmens leben und ein positives Arbeitsumfeld schaffen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren von einer authentischen Employer-Branding-Strategie, die ihre individuellen Stärken betont und ein wertschätzendes Umfeld schafft.

Letztlich ist es die Unternehmenskultur, die den entscheidenden Unterschied macht – und dafür sorgt, dass Mitarbeitende nicht nur bleiben, sondern auch ihr Bestes geben. Eine positive Führung ist somit kein „nice-to-have“, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil, der Unternehmen langfristig erfolgreich macht.

Employer Branding: Erfolgsfaktor Führungskultur – Warum Führungskräfte den Unterschied machen

Bild Foto Geza Aschoff Bildrechte A.H.

Autor

Alexandra Hagemann ist Expertin für Erwachsenenbildung, spezialisiert auf Neuropsychologie und Medienpädagogik. Als Diplom-Pädagogin, Trainerin und Coach verbindet sie wissenschaftliche Kompetenz mit Empathie. Ihre Fähigkeit, Brücken zwischen Menschen zu bauen, zeichnet sie als Expertin aus, die nicht nur mitfühlt, sondern echte Unterstützung bietet. Alexandra Hagemann Gewann im Jahr 2023 mit ihren Trainings gleich 2 mal den Europäischen Trainingspreis. Sie versteht es, komplexe Inhalte didaktisch fundiert und praxisnah zu vermitteln. Ihre positive Energie, Herzlichkeit und Leidenschaft motivieren die Teilnehmenden, neue Ansätze direkt in die Praxis umzusetzen. Neben zahlreichen Fachartikel zu positiver Führung und stärkeorientiertem Arbeiten erschien 2024 ihr Buch “30 Minuten Empowerment” im Gabal Verlag. Sie ist Moderatorin diverser Personal- und Fachmessen.

Website: https://www. ah-trainings.de/

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