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Tiroler Schneetage locken in die Silberregion Karwendel

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Schneetag Schneeschuhwandern bei herrlichem Wetter Quelle: Mia Maria Knoll (TVB Silberregion Karwendel)

Die Silberregion Karwendel ist ein Insidertipp für alle sanften Wintersportarten. Zu den Tiroler Schneetagen (17.–19.01.25) gibt es am Pillberg Schnuppertouren, Sportausrüstung zum Testen, Tipps und Tricks von Profis.

Skibergsteigen, Rodeln, Schneeschuh- und Winterwandern begeistern immer mehr Menschen. Zu den Tiroler Schneetagen ist der Pillberg drei Tage lang das Zentrum für alle diese sanften Wintersportarten. Den Auftakt macht der „pillBERGauf-Benefizlauf“ (17.01.25) zugunsten benachteiligter Menschen. Hobby-Tourengeher starten zusammen von der Talstation der Kellerjochbahn über rund 550 Höhenmeter bis hinauf zum Hecherhaus, wo danach kräftig eingekehrt wird.

Drei Tage Natur, Sport und Spaß

Die Tiroler Schneetage (17.–19.01.25) sind insgesamt eine gute Mischung aus Sport, Naturerlebnis und Gemeinschaftssinn und ideal, um neue Erfahrungen zu sammeln. Es gibt stündlich kostenlose Workshops zum Hineinschnuppern in die verschiedenen Disziplinen. Bei einem Wintersport-Testevent präsentieren Aussteller aus allen genannten Sportarten ihre neuesten Produkte. Der Rodeltoni und das Hecherhaus sind die Treffpunkte zum Stärken, Ausspannen und Zusammensitzen. Unter dem Strich sind die Tiroler Schneetage ein unvergessliches Erlebnis für alle, die mit Gleichgesinnten den Zauber des Winters abseits ausgetretener Pfade entdecken möchten. www.silberregion-karwendel.com

Tiroler Schneetage locken in die Silberregion Karwendel

Bild Schneeschuhwandern bei herrlichem Wetter Quelle: Mia Maria Knoll (TVB Silberregion Karwendel)

Quelle mk Salzburg

Gesucht und gefunden?

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partnerbindung Bildquelle TOPREGAL GmbH_Geschäftsführer J urgen Effner_SUV.JPG

Wie funktioniert erfolgreiche Partneranbindung und worauf kommt es dabei an?

Gemeinsam ist man stärker – das gilt auch in der Unternehmenswelt. Kooperationen können einen regelrechten Push für die Zukunftsfähigkeit erbringen. So schaffen Allianzen Ressourcen, die ein Unternehmen selbst nicht besitzt, wodurch sein Portfolio oder seine Expertise ausgebaut wird, ohne dass diese langjährig entwickelt oder gefestigt werden muss. Die Logistik oder Technologie wird gestärkt und die Durchdringung neuer Märkte, auch geografisch, wird möglich. Doch ob das funktioniert, hängt davon ab, wie man seine Geschäftspartner sucht und auswählt. Denn es gibt ein paar Punkte, die man bei der Wahl berücksichtigen kann, damit die Zusammenarbeit langfristig für beide Seiten effektiv, stabil, zufriedenstellend und profitabel bleibt.

Finger weg von den Extremen

Um auf Augenhöhe miteinander zu arbeiten, gilt es bei der Partnerwahl sehr genau und kritisch zu hinterfragen und zu analysieren, auf welchem Level das potenzielle Partnerunternehmen arbeitet. Dieses Level sollte bei beiden Unternehmen ungefähr gleich sein. Gehen die Visionen zu weit auseinander, kann aus einer konstruktiven Idee schnell eine dekonstruktive Zusammenarbeit werden. In solchen Fällen gewinnt keiner der Partner. Denn die eine Seite fühlt sich dann zu stark unter Druck gesetzt oder kann den Erwartungen nicht entsprechen und die andere Seite wird enttäuscht.

Es ist also bei der Partnersuche weder von Vorteil, Zugeständnisse zu machen, die man nicht halten kann, noch, sich mit weniger zufriedenzugeben, als man für sein Unternehmen anstrebt. Hier ist es ratsam, lieber auf einen Vertragsabschluss zu verzichten und weiterzusuchen. Ist man als Unternehmen sehr experimentier- und pionierfreudig, sollte man auf Partner setzen, die ein ähnliches unternehmerisches Mindset haben.

Visite und Diagnose

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“ Auch wenn sich dieser Spruch auf die Partnerwahl im zwischenmenschlichen Leben bezieht, hat er auch für die Partnerwahl in der Unternehmenswelt viel Wahres. Vor allem die Coronapandemie hat Kauf- und Vertragsabschlüsse stark auf die digitale Ebene gebracht. Doch hier hält sich ein Fallstrick versteckt. Wer nicht prüft, mit welcher Qualität ein Partner seine Komponenten, Dienstleistungen oder Produkte her- und bereitstellt, darf sich im Nachgang im operativen Geschäft nicht ärgern, wenn diese nicht stimmt. Vor allem für Unternehmen, die weiterverarbeiten oder ‑verkaufen, sollte es ein eigenes Interesse sein, die Qualität dessen, was Partner leisten, zu prüfen – und das im Vorfeld. Dieser Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

Durch direkte Vor-Ort-Prüfung erhält man nicht nur eine genaue Analyse der Leistungen, sondern bekommt auch einen Eindruck von der Unternehmensmentalität, dem Mitarbeitergefüge und -umgang sowie der Authentizität. Erst danach sollte die Partnerwahl erfolgen. Dabei geht es auch um Feinabstimmungen. Beispielsweise kann bei Komponenten die Verarbeitung oder das Material für bestimmte Einsatzbereiche oder -orte nicht passend sein. Hat der Weiterverarbeiter jedoch Kunden, auf die das zutreffen würde, macht hier ein Partnervertrag schlichtweg keinen Sinn. Für eine zielführende Verständigung eignen sich immer noch Vor-Ort Treffen am besten. So können beide Seiten eine viel effektivere Diagnose stellen, ob eine Partnerschaft jedem Partner den gleich großen Benefit gibt.

„Partner“ oder Partner

Ein Vertrag allein macht keine erfolgreiche Partnerschaft. Was vielen Unternehmen nicht so recht bewusst ist, ist die Potenzialkraft ihrer Partner. Mitunter werden die Verträge erfüllt, doch eine wirkliche Zusammenarbeit findet gar nicht statt. Es macht einen Unterschied, ob man „Partner“ hat, die ihren Anteil leisten, aber eigentlich arbeitet jedes Unternehmen in sich autark, oder ob man als Unternehmen tatsächlich Hand in Hand arbeitet. Regelmäßige Meetings oder Jahresagenden sind da oft einfach zu starr und bilden auf keinen Fall den Alltag beider Partner ab. Es kostet in der Tat Zeit und auch manchmal etwas Mühe, doch findet die Partnerschaft auch im Alltag auf manchen Eben statt, kann dies einen Sogeffekt haben. Regelmäßige Kommunikation oder gar Vernetzung deckungsgleicher oder aufgabenähnlicher Abteilungen können sehr fruchtbare Projekte hervorbringen oder Problemstellungen schneller, effektiver und mitunter sogar mit profitablen Zusatzentwicklungen lösen.

Neue Ideen entstehen und so manche Kundenanforderungen können so durch größere Thinktanks schneller und besser befriedigt werden. Heutzutage fürchten zu viele Führungsebenen den Konkurrenzcharakter oder den Wettbewerberklau und ja, das sind Gefahren, die real sind. Doch wer über vertraglich gebundene Expertise in Form von Partnerunternehmen verfügt, sollte diese Potenziale auch nutzen. Denn wer die Partneranbindung intelligent gestaltet, verwebt sich regelrecht: effektiv und zu beiderseitigem Vorteil und somit erfolgreich und langfristig.

Autor
Jürgen Effner, Geschäftsführer der TOPREGAL GmbH. Mit Regal- und Betriebstechnik und Transport- und Hubgeräten ist sie seit 15 Jahren zuverlässiger Partner bei Einrichtungsfragen für Lager und Unternehmen. Sowohl bei der Unternehmensführung als auch bei den Verkaufsprodukten legt Effner großen Wert auf Nachhaltigkeit.

Bild:Bildquelle TOPREGAL GmbH Geschäftsführer Jürgen Effner

Weitere Informationen unter www.topregal.com

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

So wählst du die perfekte Domain für dein Unternehmen

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erfolg unternehmen domain

Die Wahl der richtigen Domain ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens im digitalen Zeitalter.

Sie dient als die Online-Identität eines Unternehmens und kann maßgeblich Einfluss auf die Markenbildung und den Geschäftserfolg nehmen. Allerdings erfordert die Wahl der perfekten Domain ein strategisches Vorgehen und sorgfältige Überlegung. Durch eine geschickte Kombination von Kreativität und Funktionalität kann eine Domain dazu beitragen, das Unternehmen von anderen abzuheben und eine starke Online-Präsenz aufzubauen.

Wichtige Aspekte einer erfolgreichen Domain

Konsistenz und Einfachheit

Ein entscheidender Aspekt bei der Auswahl einer Domain ist ihre Konsistenz. Die Domain sollte idealerweise den Unternehmensnamen oder ein Hauptprodukt oder eine Dienstleistung widerspiegeln. Dies schafft nicht nur ein einheitliches Markenimage, sondern erleichtert es Kunden auch, die Website intuitiv zu finden und zu merken. Einfache und kurze Domains sind leichter merkbar. Sie minimieren das Risiko von Tippfehlern und ermöglichen einen unkomplizierten Zugriff. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass die gewählte Domain keine kulturellen oder sprachlichen Missverständnisse hervorruft.

Relevanz und Keywords

Relevanz ist ein weiterer Schlüsselfaktor bei der Domainwahl. Die Domain sollte die Kernkompetenzen oder das Angebot eines Unternehmens widerspiegeln. Oft kann die Verwendung von strategischer Suchmaschinenoptimierung durch die Integration relevanter Keywords in die Domain die Sichtbarkeit in Suchmaschinen verbessern. Ein gut platziertes Keyword kann nicht nur das Google-Ranking verbessern, sondern auch dafür sorgen, dass das Unternehmen im Gedächtnis potenzieller Kunden bleibt. Es ist wichtig, dabei ein Gleichgewicht zu finden, sodass die Domain sowohl für Suchmaschinen als auch für Menschen attraktiv ist.

Strategien für eine optimale Domainwahl

Prüfung der Verfügbarkeit

Bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird, sollte die Verfügbarkeit der gewünschten Domain überprüft werden. Ebenso wichtig ist es, alternative Schreibweisen in Betracht zu ziehen, falls die bevorzugte URL bereits vergeben ist. Ein professioneller Service, bei dem man eine Domain kaufen kann, bietet häufig auch Hilfe bei der Suche nach verfügbaren Domainnamen an. Solche Plattformen bieten nicht nur eine breite Auswahl an möglichen Endungen, sondern auch hilfreiche Tipps zur Auswahl einer einzigartigen und prägnanten Domain.

Bewertung der Endung

Bei der Auswahl einer Domain muss auch die Endung berücksichtigt werden. Die gängigste Endung ist .com, aber auch andere spezielle Endungen wie .biz oder .net können je nach Zielmarkt und Unternehmenszweck in Betracht gezogen werden. Bei regionalen oder länderspezifischen Unternehmen kann eine lokale Endung wie .de für Deutschland von Vorteil sein. Weitere Informationen zu Domain-Namen bieten wertvolle Einblicke in die verschiedenen Optionen und ihre Verwendungszwecke. Domain-Endungen können auch eine wichtige Rolle bei der Positionierung im jeweiligen Markt spielen und Vertrauen bei den Nutzern erzeugen.

Zusätzliche Überlegungen umfassen die Verwendung von Bindestrichen oder Zahlen. Während Bindestriche die Lesbarkeit erhöhen können, erschweren sie manchmal die mündliche Weitergabe der URL. Zahlen können Klarheit schaffen, sollten aber vermieden werden, wenn sie zu Missverständnissen führen könnten.

Test der rechtlichen Verfügbarkeit

Um zukünftige rechtliche Probleme zu vermeiden, ist es notwendig, sicherzustellen, dass die gewählte Domain nicht gegen bestehende Markenrechte verstößt. Eine gründliche Recherche bezüglich der rechtlichen Verfügbarkeit kann helfen, teure Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Durch kontinuierliche Überwachung und Anpassung kann ein Unternehmen seine Domain an sich ändernde geschäftliche Anforderungen anpassen. Dies beinhaltet auch das Überwachen der Konkurrenz und das frühzeitige Erkennen von potenziellen Konflikten, die sich aus der Verwendung ähnlicher Domains ergeben könnten.

Zusätzliche Strategien für den digitalen Erfolg

Eng verknüpft mit der Domainwahl sind andere digitale Strategien. Zum Beispiel kann ein effektives E-Mail-Marketing dazu beitragen, die Reichweite und Anerkennung der Domain zu erhöhen. Erfahren Sie mehr darüber, welche Tricks nötig sind, um Ihre Kampagnen an die Spitze zu katapultieren . Zudem erfordert Erfolg im Internet oft eine starke persönliche Marke. Arbeitsplatzrelevante Fähigkeiten, wie geschicktes Networking, können den Einfluss und die Anerkennung einer Marke erheblich erhöhen. Lesen Sie mehr über den vollen Einfluss persönlicher Markenbildung . Eine sorgfältige Integration all dieser Faktoren kann die Online-Sichtbarkeit und den Erfolg eines Unternehmens erheblich steigern.

Integration in die Gesamtstrategie

Die Wahl der Domain sollte nicht isoliert erfolgen, sondern in Verbindung mit anderen Geschäftsstrategien betrachtet werden. So kann die Domainwahl auch Einfluss auf die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens haben. Mehr darüber, wie kleine Unternehmen ihre finanzielle Zukunft sichern können , findet sich in spannenden Analysen und Fallstudien. Eine gut gewählte Domain kann die Grundlage für zukünftige Marketingstrategien und Unternehmenswachstum bilden, indem sie die Sichtbarkeit erhöht und Kundenbeziehungen fördert.

Für Unternehmen, die trotz unsicherer Wirtschaftslage wachsen wollen, kann die Domainwahl sogar ein Schlüssel zu größerem Erfolg sein. Erfahren Sie, wie Unternehmenswachstum auch in Krisenzeiten möglich ist. Eine sorgfältig geplante Domain kann dazu beitragen, neue Märkte zu erschließen und bestehende Kundenbeziehungen zu stärken, selbst in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

Abschließend stellt die richtige Domainwahl einen der ersten Schritte zur Etablierung einer starken digitalen Präsenz dar. Sie ermöglicht es einem Unternehmen, von Kunden leicht gefunden zu werden, und unterstützt langfristig den Erfolg der Marke. Mit strategischer Planung und den richtigen Werkzeugen kann die perfekte Domain ein bedeutender Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen werden, indem sie eine solide Ausgangsbasis für alle zukünftigen digitalen Initiativen bietet. 


Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Autor: Elisabeth Müller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Lindner-Papier: Miersch mahnt zu Konstruktivität

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Matthias Miersch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat die Koalitionspartner aufgefordert, für die Stabilisierung der Wirtschaft „konstruktiv und lösungsorientiert“ zusammenzuarbeiten. „Der Kanzler hat die Stabilisierung des Wirtschaftsstandortes zur Chefsache gemacht“, sagte Miersch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

„Nach dem Wirtschaftsminister bringt nun auch der Finanzminister seine Vorschläge in die Debatte ein. Wichtig ist jetzt, dass der Prozess konstruktiv und lösungsorientiert von allen Beteiligten begleitet wird“, mahnte Miersch.

In einem Grundsatzpapier, über das der „Stern“ berichtet, fordert Lindner die Abschaffung des Solidaritätszuschlags und eine Senkung der Körperschaftssteuer. Außerdem stellt der FDP-Chef das Tariftreuegesetz, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, das Entgelttransparenzgesetz, das Beschäftigtendatengesetz, die arbeitgeberfinanzierte Familienstartzeit sowie die nationalen Klimaziele in Frage.


Foto: Matthias Miersch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grünen-Fraktionsvize nennt Lindner-Papier "Nebelkerze"

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Andreas Audretsch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch hat Christian Lindner und sein neues Grundsatzpapier kritisiert. „Das Papier ist eine Nebelkerze“, sagte Audretsch dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Freitag.

„Wichtiger wäre es, dass sich der Finanzminister um den Haushalt kümmert. Die Lindner-Lücke liegt schon jetzt im zweistelligen Milliardenbereich. Nun schlägt der Finanzminister vor, die Lindner-Lücke um einen weiteren hohen Milliarden-Betrag zu vergrößern.“ Das funktioniere in FDP-Beschlüssen, nicht in der Wirklichkeit.

Der Haushalt sei die zentrale Aufgabe des Finanzministers, so Audretsch. „Es wäre wichtig für das Land, dass sich der Finanzminister nun ernsthaft dieser Verantwortung stellt und konstruktive Vorschläge macht.“

In dem Papier, über das der „Stern“ berichtet, fordert Lindner die Abschaffung des Solidaritätszuschlags und eine Senkung der Körperschaftssteuer. Außerdem stellt der FDP-Chef das Tariftreuegesetz, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, das Entgelttransparenzgesetz, das Beschäftigtendatengesetz, die arbeitgeberfinanzierte Familienstartzeit sowie die nationalen Klimaziele in Frage.


Foto: Andreas Audretsch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nach Lindner-Papier: Union fordert Neuwahlen

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Thorsten Frei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Vorlage des Wirtschaftspapiers von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) fordert die Union Neuwahlen in Deutschland. „Es wird Zeit, dass die Regierung endlich den Weg frei macht zu Neuwahlen“, sagte Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei (CDU) der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Es wäre der letzte Dienst, den sie unserem Land erweisen könnte.“

Das Dokument sei „die ultimative Scheidungsurkunde“, so Frei. „Nach dieser Klatsche kann Olaf Scholz wohl kaum zur Tagesordnung übergehen.“ Lindner analysiere nicht nur „messerscharf die verheerende ökonomische Situation unseres Landes, sondern zeigt mit seinen angebotspolitischen Lösungsvorschlägen auch schonungslos die Sollbruchstellen der Koalition auf“.

Zurecht positioniere sich der FDP-Chef gegen die grundsätzlichen Ausrichtungen der Ampel und stelle mehrere Gesetzesvorhaben infrage, die bereits angelaufen seien. „In dieser Chaos-Koalition passt nichts mehr zusammen“, sagte Frei.

In dem Papier, über das der „Stern“ berichtet, fordert Lindner die Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Begleitend bringt er eine Senkung der Körperschaftssteuer ins Spiel. Außerdem stellt der FDP-Chef das Tariftreuegesetz, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, das Entgelttransparenzgesetz, das Beschäftigtendatengesetz, die arbeitgeberfinanzierte Familienstartzeit sowie die nationalen Klimaziele in Frage.


Foto: Thorsten Frei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Harte Kritik aus der SPD an Lindners Wirtschafts-Papier

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Martin Rosemann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit massiver Kritik hat die SPD-Bundestagsfraktion auf das neue Grundsatzpapier von Finanzminister Christian Lindner (FDP) reagiert. „Wir brauchen jetzt keine Papiere, sondern gemeinsames Handeln, um der Industrie schnell zu helfen und Sicherheit zu geben“, sagte der arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der Fraktion, Martin Rosemann, dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). „Vor allem brauchen wir keine Opposition in der Regierung.“

Als „neoliberale Phrasendrescherei“ bezeichnete Nils Schmid (SPD), der frühere Finanz- und Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg, das Papier. Der FDP-Minister bleibe Antworten schuldig zu den drängenden Fragen, wie Industriearbeitsplätze über einen gesenkten Strompreis für energieintensive Branchen erhalten werden könnten. Und dort, wo Lindner konkret werde, sei das Papier „nicht vereinbar mit Koalitionsvertrag“.

Auch von Haushältern kommt Kritik. „Einige Tage vor der US-Wahl und der Erstellung des Bundeshaushalts sollte der Finanzminister nicht einen öffentlichen, unabgestimmten Überbietungswettbewerb an großteils nicht finanzierten Wohltaten starten und für Unsicherheit im Land sorgen“, kritisierte der Haushaltspolitiker Andreas Schwarz (SPD). „Es wäre sinnvoller, die Kraft würde für die noch offenen Fragen im Bundeshaushalt 2025 verwendet werden.“

Hinsichtlich des parallel von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geplanten „Pakts für die Industrie“ sagte Schwarz weiter, dass das Nebeneinander verschiedener Vorschläge aus der Regierung schädlich sei. „Wenn jetzt jeder sein Ding macht, kann man nicht erwarten, dass am Ende etwas Großes rauskommt – der deutsche Wahlkampf ist erst nächstes Jahr.“

In dem Papier, über das der „Stern“ berichtet, fordert Lindner die Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Begleitend bringt er eine Senkung der Körperschaftssteuer ins Spiel. Außerdem stellt der FDP-Chef das Tariftreuegesetz, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, das Entgelttransparenzgesetz, das Beschäftigtendatengesetz, die arbeitgeberfinanzierte Familienstartzeit sowie die nationalen Klimaziele in Frage.


Foto: Martin Rosemann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax legt zu – Hoffnung auf stärkere Leitzinssenkung

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 19.255 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax im weiteren Verlauf kontinuierlich zu, bevor er kurz vor Schluss einen kleinen Teil seiner Zugewinne wieder abgab.

„Nach dem kleinen Ausverkauf und dem erfolgreichen Test der 19.000er Marke gestern kann sich der Dax heute wieder erholen, liegt jedoch immer noch über 300 Zähler unter seinem Wochenhoch bei rund 19.650 Punkten“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Damit ist aber auch klar, dass der Weg nach oben in der kommenden Woche über diese Marke definiert wird und führen muss. Sollte nach der Wahl in den USA, wie auch immer sie ausgeht, die Marke nachhaltig überschritten werden, wäre auch der Weg in Richtung 20.000 Punkte noch in diesem Jahr frei.“

Weiter dürften sich Oldenburger zufolge nach dem Arbeitsmarktbericht für Oktober in den USA die Spekulationen verstärken, dass die Notenbank ihre Geldpolitik doch schneller lockern könnte. „Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag unter den Prognosen und deutet auf einen weiteren, deutlichen Rückgang im verarbeitenden Gewerbe hin. Wichtiger ist aber der Arbeitsmarktbericht, der zeigte, dass die US-Wirtschaft im Oktober nur 12.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, was deutlich unter den Prognosen von 113.000 lag.“

Die Fed werde die Entwicklung mit Sorge beobachten und die Zinsen weiter senken, erwartet der Analyst. „Denn für sie steht derzeit die Konjunktur im Vordergrund.“

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Sartorius und Siemens Energy an der Spitze der Kursliste. Entgegen dem Trend bildeten die Daimler-Truck-Aktien das Schlusslicht.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Dezember kostete 39 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 73,50 US-Dollar, das waren 69 Cent oder 1,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0850 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9217 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Klöckner kritisiert Lindner-Papier zur Wirtschaftspolitik

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Julia Klöckner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftspolitikerin Julia Klöckner (CDU) hat den Zustand der Ampel-Koalition nach dem neuesten Vorstoß von Finanzminister Christian Lindner (FDP) zur Wirtschaftspolitik scharf kritisiert. „Es wird immer unübersichtlicher – jeder bringt sein Positionspapier raus, jeder hat seine eigenen Wirtschaftsrunden, aber nichts passt zusammen“, sagte Klöckner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Es ist einfach absurd und unwürdig für ein Land mit einer solchen Volkswirtschaft, wie seine Regierung sich benimmt.“

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Unionsfraktion stellte den Fortbestand der Ampel infrage. „Entweder die Drei reißen sich jetzt zusammen und kommen endlich ins Machen – wofür sie bezahlt werden – oder der Kanzler beendet den Spuk“, sagte Klöckner. „Aber so laufen lassen, das ist unverantwortlich.“

In dem Grundsatzpapier fordert Lindner eine „Neuausrichtung“ der Wirtschaftspolitik in Deutschland. Das Papier enthält Forderungen, die auf den Widerstand von SPD und Grünen stoßen dürften.


Foto: Julia Klöckner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Badenberg sieht Chancen für Verbot einzelner AfD-Landesverbände

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Felor Badenberg (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Justizsenatorin und frühere Vizepräsidentin des Verfassungsschutzes, Felor Badenberg (CDU), hält eine Prüfung eines Verbots der gesamten AfD für zu riskant, sieht jedoch Chancen für ein Verbot einzelner Landesverbände. „Bei der aktuellen Debatte über ein Verbot der AfD werden die rechtlichen Voraussetzungen mit der Frage, ob es politisch angezeigt ist, leider vermischt“, sagte die CDU-Politikerin dem „Spiegel“.

Die Hürden für ein Parteiverbot seien „zu Recht sehr hoch“. Für ein Verbot müsste die AfD „nicht nur erwiesenermaßen verfassungsfeindlich sein, sondern sie muss auch aktiv und planvoll auf die Beeinträchtigung oder Beseitigung der demokratischen Grundordnung hinarbeiten“, so Badenberg. Vor diesem Hintergrund rate sie „dringend davon ab, zum jetzigen Zeitpunkt einen Verbotsantrag für die Bundespartei zu stellen“, sagte sie. „Die Gefahr, vor dem Verfassungsgericht zu verlieren, ist groß.“

Anders sehe es bei einzelnen Landesverbänden aus, die der Verfassungsschutz bereits seit Längerem als erwiesen rechtsextrem einstuft. „Ein Antrag, die AfD in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu verbieten, hätte echte Erfolgschancen“, sagte Badenberg. Auch ein Verbot der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative „sollte in Betracht gezogen werden“, womöglich könnten auch einzelnen Politikern der Partei Grundrechte entzogen werden.

Vor ihrem Wechsel in die Politik 2023 war Badenberg Vizepräsidentin des Bundesamts für Verfassungsschutz und hatte dort maßgeblich dazu beigetragen, dass die AfD von der Behörde beobachtet wird. Aktuell sammelt eine Gruppe um den CDU-Bundestagsabgeordneten und früheren Ostbeauftragten Marco Wanderwitz Unterstützer für einen Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht.


Foto: Felor Badenberg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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