Mittwoch, Februar 4, 2026
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Günther wirft Autoindustrie Batterie-Versäumnisse vor

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Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat der deutschen Autoindustrie mangelndes Interesse am Bau von Batteriefabriken in Deutschland vorgeworfen. Mit Blick auf das mögliche Scheitern des ehemaligen Northvolt-Projektes im schleswig-holsteinischen Heide sagte Günther der „Welt“, dass es für ihn nicht nachvollziehbar sei, warum das Interesse der Autoindustrie an einer Batterieproduktion in Deutschland nicht ausgeprägter sei.

„Dass sich zunächst nur ein schwedisches und jetzt ein amerikanisches Unternehmen für das Projekt interessiert, das wirft kein gutes Licht auf unsere großen Automobilkonzerne.“ Man könne das Verbrenner-Aus in Europa vielleicht zeitlich strecken, aber der Elektromobilität gehöre die Zukunft. „Und wenn wir weiter eine führende Automobilindustrie in Deutschland haben wollen, dann wird das ohne Batterieproduktion nicht funktionieren.“

Der inzwischen insolvente Batteriehersteller Northvolt wollte in der Region Dithmarschen eine Batteriefabrik mit rund 3.000 Arbeitsplätzen errichten. Inzwischen verhandelt das US-Unternehmen Lyten mit dem Bund und dem Land Schleswig-Holstein über den Bau einer kleineren Produktionsstätte für Batterien am selben Ort. Über mögliche Finanzierungshilfen gibt es derzeit Streit zwischen der Kieler Landesregierung und dem Bundeswirtschaftsministerium. Schleswig-Holstein wirft der Bundesbehörde mangelhafte Kommunikationsmethoden vor.

Günther droht dem von seiner Parteifreundin Katherina Reiche geführten Wirtschaftsministerium deshalb mit rechtlichen Schritten. Reiche enthalte dem Kieler Landesparlament Informationen vor, „die für die nötige Entscheidung des Landtags über die Freigabe von weiteren gemeinsamen Kreditmitteln wichtig“ seien. „So wichtig, dass wir als Landesregierung juristische Schritte nicht ausschließen, um an diese Informationen zu kommen.“


Foto: E-Auto-Ladestation (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Mainz und St. Pauli trennen sich torlos

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Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 15. Bundesliga-Spieltags haben sich der 1. FSV Mainz 05 und der FC St. Pauli 0:0 getrennt.

Beide Mannschaften zeigten über weite Strecken eine solide Defensivleistung, ließen jedoch offensiv die Durchschlagskraft vermissen. Trotz einiger vielversprechender Ansätze gelang es keinem Team, den entscheidenden Treffer zu erzielen.

In der ersten Halbzeit hatte Mainz nach einem druckvolleren Start der Gäste zunehmend die Kontrolle über das Spiel übernommen, ohne aber viel Gefahr auszustrahlen. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel von defensiver Vorsicht geprägt. Beide Teams versuchten, Fehler zu vermeiden, und konzentrierten sich darauf, die Null zu halten. Am Ende kam ein leistungsgerechtes Unentschieden heraus, welches beiden Mannschaften im Abstiegskampf nur bedingt weiterhilft.

In der Tabelle bleiben die Mainzer das Schlusslicht, während die Hamburger vorerst noch auf dem 16. Rang stehen. Für Mainz geht es nach der Winterpause am 10. Januar bei Union Berlin weiter, die Hamburger sind zeitgleich gegen Werder Bremen gefordert.


Foto: Andreas Hanche-Olsen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rhein hält Gesetz zur IP-Adressenspeicherung für "dringend nötig"

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat das Gesetz zur IP-Adressenspeicherung, das in einem Referentenentwurf vorliegt, als „dringend nötig“ bezeichnet.

„Es ist richtig und dringend nötig, dass die Bundesregierung jetzt ein Gesetz auf den Weg bringt, mit dem Internetanbieter IP-Adressen künftig drei Monate lang speichern müssen“, sagte Rhein den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. „Denn ohne die Möglichkeit, IP-Adressen zu speichern, bleibt die Identität der Täter im digitalen Raum im Dunkeln.“

„Viele schreckliche Verbrechen bleiben unaufgeklärt, die Täter kommen straffrei davon. Für mich ist klar: Datenschutz darf kein Täterschutz sein. Kinderschänder haben kein Recht auf Datenschutz.“ Rhein ist einer der stärksten Fürsprecher für eine IP-Adressenspeicherung und hatte sich in einer Bundesratsinitiative vehement für eine bessere Strafverfolgung im Netz eingesetzt.


Foto: Boris Rhein (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Tabellenführer Schalke verliert in Braunschweig

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Braunschweig (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 17. Spieltags der 2. Bundesliga hat Tabellenführer FC Schalke 04 1:2 bei Eintracht Braunschweig verloren.

Im ersten Durchgang ging am Sonntag offensiv auf beiden Seiten nicht viel. Die Defensivabteilungen präsentierten sich stabil und sorgten so für wenige Chancen. Nach dem Seitenwechsel konnten die Hausherren schließlich in der 60. Minute durch einen Treffer von Mehmet Aydin in Führung gehen. Die Gäste erhöhten im Anschluss das Risiko, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Stattdessen legten die Braunschweiger in der 85. Minute durch einen Treffer von Sidi Sané nach. Da die Gäste aber im Gegenzug durch ein Tor von Soufiane El-Faouzi wieder herankamen, blieb es bis zum Ende spannend.

Bereits vor dem Spiel hatte festgestanden, dass die Schalker auf dem ersten Platz überwintern werden, sie haben jetzt aber nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten. Die Braunschweiger klettern unterdessen auf den zwölften Rang. Für die Niedersachsen geht es nach der Winterpause am 16. Januar gegen Magdeburg weiter, Schalke ist am Tag darauf bei Hertha BSC gefordert. Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: 1. FC Nürnberg – Hannover 96 2:1, Preußen Münster – SV 07 Elversberg 1:1.


Foto: Kenan Karaman (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Laumann will bei Pflegereform häusliche Pflege stärken

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) drängt darauf, bei der geplanten Pflegereform die häusliche Betreuung zu stärken.

„Mir ist bei der ganzen Geschichte eine Sache wichtig: Dass wir vor allen Dingen die häusliche Pflege im Blick haben“, sagte er dem MDR. 85 Prozent aller Pflegebedürftigen in Deutschland seien nicht in Heimen, sondern sie seien zu Hause. Und man wisse sehr genau, dass man die Versorgung der Menschen ohne die häusliche Pflege gar nicht sicherstellen könnte. „So viele professionelle Pflegekräfte kann niemand besorgen, wie man bräuchte, wenn man diesen Bereich nicht stabil hält.“ Und es sei zudem auch die Form der Pflege, die sich die allermeisten Leute wünschten.

Mit Blick auf eine mögliche Anpassung der Pflegegrade versuchte der Minister, zu beruhigen. Bei einem Teil der Pflegegrade würden die Kriterien etwas nach oben gezogen, bevor man diese Pflegegrade erreicht. Aber wenn eine Reform gemacht werde, werde alles nur für die Zukunft sein und nicht für die Vergangenheit, so Laumann.


Foto: Karl-Josef Laumann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Scharfe Kritik vom Eigentümerverband an Hubigs Mietreform-Plänen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Eigentümerverband Haus und Grund hat mit scharfer Kritik auf die Ankündigung einer Mietrechtsreform von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) reagiert.

„Wenn Mieten nicht einmal mehr entsprechend der allgemeinen Preisentwicklung steigen dürfen, kann von Fairness keine Rede sein“, sagte Haus-und-Grund-Präsident Kai Warnecke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Die Begrenzung könne dazu führen, dass vermietende Privatpersonen aufgeben müssten, warnte Warnecke. „Frau Hubig schafft keinen Interessenausgleich, sie agiert wie eine Parteisoldatin, nicht wie eine Ministerin“, griff der Eigentümerverbandspräsident die Justizministerin an.

Hubig hatte gegenüber der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ angekündigt, den Anstieg von Indexmieten auf 3,5 Prozent pro Jahr deckeln zu wollen. Zudem wolle sie mehr Transparenz bei der Vermietung von möblierten Wohnungen und klarere Regeln bei der Kurzzeitvermietung schaffen.

Warnecke kritisierte neben den Indexmieten noch eine weitere Reformidee aus dem Haus von Hubig. So will Hubig im Rahmen der Schonfrist dafür sorgen, dass eine bereits ausgesprochene Kündigung rückgängig gemacht wird, wenn Mieter in der Lage sind, die ausstehenden Beträge zu begleichen. „Eine Ausweitung der Schonfrist ist eine Ohrfeige für Millionen privater Vermieter, die mit ihrem Ersparten anderen Menschen Wohnraum geben“, sagte Warnecke. Er sieht die Verantwortung, Menschen vor Obdachlosigkeit zu schützen, beim Staat und nicht bei den Vermietern. „Einer vermietenden Privatperson mit einer oder zwei Wohnungen ist es nicht zumutbar, an einem Mietverhältnis festhalten zu müssen, wenn der Mieter monatelang keine Miete zahlt“, sagte der Haus-und-Grund-Präsident.


Foto: Haus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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GdP hält dreimonatige IP-Adressenspeicherung für nicht ausreichend

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt den Gesetzentwurf für eine dreimonatige IP-Adressenspeicherung, hält die Frist aber für zu kurz.

„Insgesamt bleibt festzustellen, dass die dreimonatige Speicherfrist ein Schritt ist, aber oftmals im Rahmen von umfangreichen Ermittlungen bei Straftaten und somit längeren Verfahren durchaus nicht ausreichend sein kann“, sagte Andreas Roßkopf, Vorsitzender der GdP-Sektion Bundespolizei/Zoll, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Roßkopf verweist auf die lange Dauer von Ermittlungen. „Eventuelle Ermittlungen in diesem Bereich sind oft komplex und auch international. Da sind monatelange Verfahren, Absprachen und Recherchen oftmals keine Seltenheit.“

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, hält die Umsetzung des Plans derweil für längst überfällig. „Ich begrüße den Entwurf für die Einführung einer IP-Adressenspeicherung aus dem Hause von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ausdrücklich. Die Sicherheitsbehörden sind auf das entsprechende Instrument dringend angewiesen“, sagte Wiese der Mediengruppe Bayern.

Es sei ein „sehr wichtiges Signal“, dass man diese wichtige Einigung aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD noch im ersten Regierungsjahr umsetzen werde. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dieses wichtige Instrument zur Verbrechensbekämpfung jahrelang aus ideologischen Gründen von FDP und Grünen verhindert worden ist. Damit konnten viele Täter nicht ermittelt werden.“


Foto: Zwei Männer surfen im Internet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Schusswaffenangriff in Köln – Mann lebensgefährlich verletzt

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Im Kölner Stadtteil Dellbrück ist in der Nacht zu Sonntag ein 36-Jähriger durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Eine eigens eingerichtete Mordkommission fahndet nach dem Täter, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Nach bisherigen Erkenntnissen saß der Geschädigte am Samstagabend gegen 23:30 Uhr in seinem Audi auf einem Parkplatz im Fellmühlenweg. Ein Unbekannter trat an das Fahrzeug heran und feuerte mehrere Schüsse durch die Windschutzscheibe. Der Täter soll anschließend mit einem silbernen VW Passat geflohen sein.

Der Schütze wird als etwa 1,80 Meter groß und schlank beschrieben. Er trug eine schwarze Kappe und einen schwarzen Pullover. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 nehmen Hinweise entgegen. Geprüft wird auch ein möglicher Bezug zur Rockerszene.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Über 100.000 Visa zum Familiennachzug 2025 erteilt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz der Einschränkungen der schwarz-roten Bundesregierung sind auch in diesem Jahr bereits mehr als 100.000 Ausländer per Familiennachzug eingewandert. Wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf das Auswärtige Amt berichtet, wurden 2025 bis Ende November 101.756 Visa zum Familiennachzug erteilt. Hauptnationalitäten waren Türken (14.907) und Syrer (13.148), gefolgt von Indern (9.286), Kosovaren (7.143) und Albanern (4.426).

Unter den fast 102.000 bis Ende November erteilten Visa betrafen etwa 37.200 den Nachzug von Kindern zu ihren Eltern, rund 3.500 den Nachzug von Eltern zu ihren Kindern und 44.400 Ehepartner von in Deutschland lebenden Ausländern. Weitere 16.300 wurden an Ehepartner mit deutscher Staatsangehörigkeit vergeben, wie es aus dem Auswärtigen Amt heißt.

2016 waren erstmals mehr als 100.000 Nachzugsvisa erteilt worden. 2023 wurde der bisherige Höchststand von mehr als 130.000 erreicht. 2024 waren es wieder etwas weniger, und dieser rückläufige Trend setzt sich in diesem Jahr fort. Auch weil die Bundesregierung den Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten, also überwiegend syrische Bürgerkriegsflüchtlinge, im Juli für zwei Jahre ausgesetzt hat. Zuvor durften bis zu 1.000 Angehörige dieser „Subsidiären“ monatlich kommen. Ein Blick in die Zahlen belegt die Wirkung dieser restriktiven Maßnahme: So wurden nur noch rund 2.000 der insgesamt rund 13.000 Familiennachzugsvisa an Syrer im laufenden Jahr nach dem verhängten Nachzugsstopp für „Subsidiäre“ Ende Juli ausgegeben.

Das Nachzugsrecht gilt meist nur für die Kernfamilie, also Ehepartner und minderjährige Kinder. Ausnahmen gibt es für wenige Härtefälle und seit einer Ampel-Reform im März 2024 für Eltern und Schwiegereltern von Hochqualifizierten und Fachkräften, die den Lebensunterhalt der ganzen Familie eigenständig sichern können. Diese neugeschaffene Möglichkeit nutzten im laufenden Jahr bis Ende November nur etwa 150 nachziehende Angehörige.


Foto: Deutsche Botschaft im Ausland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Meilenstein für KI-Innovation: neuland.ai erhält Zugang zur HPC-Infrastruktur

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neuland.ai erhält HPC Zugang für KI Innovation CLAIX-2023: HPC und KI Cluster des IT Center der RWTH Aachen University Photo Credits: IT Center der RWTH Aachen University

Meilenstein für KI-Innovation: neuland.ai erhält über das KI-Servicezentrum WestAI Zugang zur HPC-Infrastruktur der RWTH Aachen University

neuland.ai, ein führendes KI-Technologieunternehmen, wurde durch das KI-Servicezentrum WestAI für die Nutzung von 10.000 Stunden GPU-Computing auf einer der leistungsfähigsten akademischen Hochleistungsrechner-Infrastrukturen Europas ausgewählt. Die Forschungsressourcen stehen dem Unternehmen ab sofort kostenlos zur Verfügung und markieren einen wichtigen Meilenstein zur Stärkung der technologischen Souveränität Europas. Sie eröffnen neuland.ai die Möglichkeit, Forschung und Entwicklung auf ein neues Niveau zu heben und KI Made in Germany gezielt für den deutschen Mittelstand und große Unternehmen weiterzuentwickeln.

Zugang zur Hochleistungsrechner-Infrastruktur der RWTH Aachen

„Die Auszeichnung, Zugang zu einer der weltweit fortschrittlichsten Supercomputing-Infrastrukturen zu erhalten, ist ein echter Ritterschlag für neuland.ai“, sagt Yunus Uyargil, CTO des Unternehmens. „Diese Anerkennung ist Beleg für unser Engagement, Künstliche Intelligenz mit technologischem Fortschritt zu verbinden, um komplexe industrielle Herausforderungen effizient, praxisnah und nachhaltig zu lösen.“

Als deutsches Unternehmen entwickelt neuland.ai KI-Technologie gezielt für die Anforderungen des deutschen Mittelstands sowie führender Unternehmen aus regulierten und wissensintensiven Bereichen. Der Zugang zur Cluster-Infrastruktur der RWTH Aachen University stellt einen erheblichen technologischen Vorteil dar. Mit 15 Rechenknoten und jeweils vier NVIDIA H100 GPUs bietet die Infrastruktur eine Hardware-Basis, die für hochintensive KI-Berechnungen optimiert ist.

KI-Forschung für regulierte und wissensintensive Branchen

„Unsere Forschung orientiert sich konsequent an den realen Herausforderungen und komplexen Problemstellungen, mit denen Unternehmen in hochregulierten und wissensintensiven Branchen konfrontiert sind“, erklärt Yunus Uyargil. „neuland.ai verbindet Forschung, Produktentwicklung und Implementierung, um Unternehmen aktiv auf ihrem Weg zur AI-First-Organisation zu begleiten.“

Die bereitgestellten Ressourcen ermöglichen es neuland.ai, bahnbrechende Forschungsprojekte umzusetzen und gleichzeitig Lösungen zu entwickeln, die direkt auf die anspruchsvollen Bedarfe deutscher Unternehmen abgestimmt sind.

Stärkung von Enterprise-Reasoning-Systemen

Mit dem Zugang zur HPC-Infrastruktur beschleunigt neuland.ai seine Forschungsarbeit an Enterprise-Reasoning-Systemen, die verlässlich und prüfbar sind. Diese Systeme erlauben es Unternehmen, komplexe Entscheidungsprozesse automatisiert und sicher zu steuern und bilden bereits heute die Grundlage zahlreicher produktiver Kundeneinsätze. Durch die neuen Rechenressourcen können diese Kerntechnologien gezielt weiterentwickelt und skaliert werden.

Technologische Souveränität durch europäische Infrastruktur

Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle von neuland.ai als Brücke zwischen führender deutscher Forschung und Industrie. Der HPC-Zugang stärkt nicht nur die Innovationskraft des Unternehmens, sondern auch dessen strategische Unabhängigkeit. Die Nutzung europäischer Infrastruktur reduziert die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern und ermöglicht es, kritische KI-Technologien innerhalb Europas zu halten und weiterzuentwickeln.

Der neuland.ai HUB als Orchestrierungs-Ökosystem

„Der neuland.ai HUB ist keine einfache KI-Plattform, sondern ein vollwertiges Orchestrierungs- und Management-Ökosystem“, so Yunus Uyargil. „Er befähigt Unternehmen, KI sicher, effizient und skalierbar in ihre Organisation zu integrieren und ihre digitale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.“

WestAI öffnet KI-Infrastruktur für Wirtschaft und Forschung

„Für alle, die eine Idee für ein KI-Projekt haben, jedoch über keine eigene KI-Hardware oder Erfahrung im Umgang damit verfügen, sind wir der richtige Ansprechpartner“, sagt Prof. Dr. Matthias Müller, Area Manager Hardware bei WestAI und Direktor des IT Centers der RWTH Aachen. Für das Training großer KI-Modelle können Unternehmen und Forschende – mit oder ohne zusätzliche Unterstützung durch WestAI – auf die Hochleistungsrechner der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich zugreifen.

Über die benutzerfreundliche JupyterHub-Oberfläche können auch KI-Neulinge relativ einfach mit dem System arbeiten. Damit wird KI-Infrastruktur zugänglich, die sonst nur Großkonzernen vorbehalten ist.

Bild CLAIX-2023: HPC und KI Cluster des IT Center der RWTH Aachen University Photo Credits: IT Center der RWTH Aachen University

Quelle neuland.ai AG