Freitag, Januar 9, 2026
spot_img
Start Blog Seite 93

Dax legt kräftig zu – Finanztitel besonders gefragt

0

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax erneut deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.726 Punkten berechnet, satte 1,1 Prozent höher als bei Vortagesschluss.

Dabei waren Finanztitel besonders gefragt. Allen voran Papiere der Commerzbank legten knapp sechs Prozent zu. Als Grund wurden unter anderem Übernahmefantasien in Verbindung mit der Unicredit und das Aktienrückkaufprogramm genannt. Aber auf Deutsche Bank und Allianz performten am Mittwoch überdurchschnittlich, hinter Industrietiteln wie Infineon oder Siemens Energy, die beide um die vier Prozent zulegten.

„Während die Europäische Zentralbank erneut vor einer Blase an den Aktienmärkten warnt, scheinen die Investoren ihre Angst diesbezüglich gerade wieder komplett abzuschütteln“, sagte Christine Romar von CMC Markets. Der US-Technologieindex Nasdaq sei wieder da angekommen, wo der Ausverkauf am vergangenen Donnerstag begann, der mit einem beinahe historischen Turnaround von fast fünf Prozent im tiefroten Bereich endete.

Zwar bleibt die Nvidia-Aktie selbst noch weit hinter ihrem nach den starken Zahlen erreichten Niveau zurück, dafür gehen jetzt unter anderem mit Meta und vor allem Alphabet gerade neue, alte Sterne an der Wall Street auf.

Statt das Kapital abzuziehen, suchen sich Anleger damit zum einen in ihren Augen günstigere Alternativen und glauben weiter an das anhaltende Wachstum im Bereich Künstliche Intelligenz. Zum anderen ist auch die Aktie von Nvidia heute wieder gefragt, womit in New York zunächst das gewohnte Bild der vergangenen Monate vorherrscht, und der Bullenmarkt weitergehen kann.

Während schwache US-Konjunkturdaten kurzfristig die Zinssenkungshoffnungen in den USA weiter befeuern, schießt sich die Wall Street auf Kevin Hassett als Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell ein, wenn dessen Amtszeit im kommenden Mai endet. Damit wackeln langfristig auch die bislang vom Markt erwarteten drei Prozent Leitzins in den USA Ende 2026. Als Trump-Getreuer und starker Befürworter einer lockeren Geldpolitik dürfte er den Spielraum nach unten, soweit es geht, ausreizen. Und niedrigere Zinsen sorgen für mehr Liquidität und Bewertungsfantasie, gerade bei den US-Technologieaktien.

Gleichzeitig schreibt die EZB in ihrem halbjährlichen Finanzstabilitätsbericht, dass sie eben diese Stabilität gerade gefährdet sieht und „insbesondere der Aktienmarkt aufgrund anhaltend hoher Bewertungen anfällig für stärkere Korrekturen ist“. Da dann doch viele Anleger die Warnungen ernst nehmen dürften, könnte dies zunächst auch den Deckel für den Deutschen Aktienindex in seiner aktuellen Erholung darstellen.

Aus technischer Sicht hat sich allerdings mit der Zurückeroberung der 200-Tage-Linie das Bild wieder etwas aufgehellt, sagte Christine Romar von CMC Markets. Fundamental könnte ein möglicher Frieden in der Ukraine noch weiteres Potenzial freisetzen. „Noch ist damit das letzte Wort in Sachen Jahresendrally in Frankfurt nicht gesprochen“, so die Analystin.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1599 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8621 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Auswärtiges Amt warnt vor Hepatitis A in Tschechien

0

Berlin/Prag (dts Nachrichtenagentur) – Das Auswärtige Amt warnt die Bürger vor einer Infektion durch Hepatitis A in Tschechien. Seit Anfang des Jahres werde ein Anstieg der Infektionen verzeichnet, heißt es in den am Mittwoch aktualisierten Informationen für Bundesbürger, die nach Tschechien reisen wollen.

Besonders betroffen seien Prag, aber auch Karlsbad und die Regionen Mittelböhmen und Mähren-Schlesien. „Achten Sie auf grundlegende Hygienemaßnahmen, insbesondere auf eine konsequente Handhygiene“. Wie schon zuvor wird eine Impfung empfohlen.

Hepatitis A führt zu einer akuten Entzündung der Leber und heilt meist ohne Komplikationen aus, ganz selten gibt es aber auch einen tödlichen Ausgang. Die Infektion wird durch verunreinigtes Trinkwasser, kontaminierte Lebensmittel oder als Schmierinfektion übertragen.


Foto: Prager Burg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hubertz hofft auf neue Impulse für Wohnungsbau durch Sondervermögen

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem im vergangenen Jahr in Deutschland nur gut 250.000 Wohnungen fertiggestellt worden sind, hat sich Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) für das laufende Jahr skeptisch geäußert. „Wir rechnen mit einem schlechteren Ergebnis“, sagte Hubertz dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). „Wir tun gerade, was wir können, wenngleich der Zauberstab nächstes Jahr noch keine rosa-rote Welt zeichnen wird.“

Hubertz kündigte an, 800 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz dafür einzusetzen, dass geplante, aber noch nicht begonnene Projekte schnell realisiert werden. „Wir gehen mit einem spürbaren Impuls rein“, sagte die SPD-Politikerin. Das Programm soll demnach am 16. Dezember starten. Den Zinssatz wird die KfW kurz vorher bekannt geben. „Bauwirtschaft und Privatleute haben die Pläne in den Schubladen“, erklärte die Ministerin. „Nun können sie ihre Bauvorhaben angehen.“

Laut Hubertz sind derzeit rund 760.000 Wohnungen bundesweit im Bauüberhang. Die 800 Millionen Euro sollen für Wohnungen in „einer hohen fünfstelligen Zahl“ reichen. Dafür werde wieder der Effizienzhausstandard 55 (EH 55) gefördert, der zuletzt nicht mehr förderfähig gewesen sei. Allerdings müsse die Wärme in den Neubauten zu hundert Prozent mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. „Wer eine Baugenehmigung hat, kann bis zu 100.000 Euro pro Haus oder Wohnung an zinsverbilligten Krediten beantragen, solange der Fördertopf gefüllt ist“, erklärte Hubertz.

Eine Baugenehmigung könne auch jetzt noch beantragt werden. Kommunen könnten einen Zuschuss von fünf Prozent erhalten. Hubertz stellte klar: „Das Geld geht nach dem Windhundprinzip weg. Wer schnell einen Antrag stellt, kommt zum Zuge.“ Sie könne nicht prognostizieren, wie lange die Mittel reichten. „Es ist klar, dass das Programm zeitlich befristet ist“, sagte Hubertz dem „Handelsblatt“.


Foto: Verena Hubertz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

BSW-Chefin Mohamed Ali wirft Wahlprüfungsausschuss Untätigkeit vor

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – BSW-Chefin Amira Mohamed Ali pocht auf eine baldige Entscheidung über eine Neuauszählung der Bundestagswahl und wirft dem Wahlprüfungsausschuss im Bundestag Untätigkeit vor.

„Ich finde es unverantwortlich, dass der Wahlprüfungsausschuss nach wie vor auf seinen Händen sitzt und nicht endlich das Verfahren voranbringt“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). „Es kann nicht sein, dass mehr als neun Monate nach der Bundestagswahl noch immer nicht geklärt ist, ob der Bundestag richtig zusammengesetzt ist und ob Kanzler Merz für seine Regierung überhaupt eine Mehrheit hat“, fügte Mohamed Ali mit Blick auf mögliche Folgen für die schwarz-rote Koalition hinzu.

Zugleich würdigte sie die Unterstützung des Anliegens durch die AfD. „Es ist doch ein Skandal, dass die Parteien, die sich selbst immer als große Demokraten bezeichnen, es aktuell der AfD überlassen, demokratische Grundsätze hochzuhalten, indem sie – bisher als einzige Partei – unsere Forderung auf Neuauszählung unterstützt.“ Die BSW-Chefin sagte: „Wem die Demokratie wichtig ist, der muss unsere Forderung unterstützen, denn nur, wenn das Ergebnis kontrolliert wird, ist es über jeden Zweifel erhaben.“


Foto: BSW-Spitzenpolitiker am Wahlabend, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

CDU warnt vor wirtschaftlichen Folgen von zu viel Stress

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt (CDU), hat vor den wirtschaftlichen Folgen von zu viel Stress gewarnt.

Der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) sagte Borchardt: „Wenn zwei Drittel der Bevölkerung regelmäßig Stress erleben, entstehen nicht nur individuelle Belastungen, sondern auch erhebliche gesamtgesellschaftliche Kosten. Chronischer Stress führt zu mehr Krankheitstagen, geringerer Produktivität und höheren Ausgaben im Gesundheitswesen. Das macht das Thema zu einer klaren wirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Aufgabe.“

Borchardt sagte, dass es aus ihrer Sicht zwei Dinge für eine nachhaltige Entlastung brauche. „Erstens eine konsequente Präventionsstrategie in Betrieben, die psychische Gesundheit systematisch stärkt. Zweitens einen smarteren Einsatz digitaler Technologien, der Prozesse vereinfacht statt verkompliziert“, sagte die CDU-Politikerin.

Aus einer Befragung der Techniker Krankenkasse von diesem Mittwoch geht hervor, dass rund drei von fünf Erwachsenen in Deutschland das Leben heute stressiger als noch vor einigen Jahren empfinden.


Foto: TK-Stressreport 2025 am 26.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kassationsgericht bestätigt weiteres Sarkozy-Urteil

0

Paris (dts Nachrichtenagentur) – Das höchste französische Gericht hat die Verurteilung des ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen illegaler Wahlkampffinanzierung bestätigt.

Das teilte das Kassationsgericht in Paris am Mittwoch mit. Sarkozy hatte gegen das Urteil von 2024 Berufung eingelegt, das ihm eine einjährige Haftstrafe für die Finanzierung seines gescheiterten Wiederwahlkampfs 2012 auferlegte. Sechs Monate dieser Strafe wurden zur Bewährung ausgesetzt und könnten durch alternative Maßnahmen wie das Tragen einer elektronischen Fußfessel verbüßt werden.

Sarkozy, der von 2007 bis 2012 als Präsident amtierte, sah sich seit seinem Ausscheiden aus dem Amt mit einer Reihe von rechtlichen Verfahren konfrontiert. Erst letzten Monat verbrachte er 20 Tage im Gefängnis, nachdem er in einem separaten Fall verurteilt worden war, in dem ihm vorgeworfen wurde, geheime Gelder für seine erfolgreiche Präsidentschaftskampagne 2007 von dem libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi erhalten zu haben. Diese Haftstrafe machte ihn zum ersten französischen Staatsoberhaupt der Nachkriegszeit, das eine Gefängnisstrafe verbüßte.

Der aktuelle Fall konzentrierte sich auf Vorwürfe, dass Sarkozys Partei mit einer PR-Firma zusammengearbeitet haben soll, um die tatsächlichen Kosten seines Wahlkampfs 2012 zu verschleiern. Die Staatsanwaltschaft warf Sarkozy vor, er habe fast 43 Millionen Euro ausgegeben, fast das Doppelte des erlaubten Betrags von 22,5 Millionen Euro. Obwohl er nicht direkt in das doppelte Abrechnungssystem verwickelt gewesen sein soll, wurde er als Nutznießer der illegalen Finanzierung zur Verantwortung gezogen.


Foto: Französische Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Nord-Finanzminister drängen auf Reform der Schuldenbremse

0

Lübeck (dts Nachrichtenagentur) – Die Finanzminister der norddeutschen Länder haben sich bei ihrer vierten Nord-Finanzministerkonferenz in Lübeck über die angespannte Haushaltslage und die Reform der Schuldenbremse ausgetauscht. Wie das niedersächsische Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, standen neben der aktuellen Haushaltssituation auch Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung und die anstehenden Tarifverhandlungen auf der Tagesordnung.

Trotz positiver Tendenzen in der Oktober-Steuerschätzung bleibt die Haushaltslage der Länder weiterhin angespannt, wobei Kredite und Entnahmen aus Rücklagen notwendig sind. Die Nordländer fordern gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern zur Stärkung der Wirtschaft. Zudem verbinden sie klare Erwartungen an die Kommission zur Reform der Schuldenbremse, die Investitionsmöglichkeiten auch jenseits der bisherigen Schuldenregeln ermöglichen soll.

Die Nordländer fordern zudem, in Krisenzeiten überjährig Notkredite aufnehmen zu können. Die vergangenen Jahre hätten deutlich gezeigt, dass außergewöhnliche Belastungen – etwa nach der Corona-Pandemie – nicht nach einem Kalenderjahr enden, hieß es.

Weitere Themen waren die Forderung nach einer gerechteren Erbschaftsteuer, die Einrichtung einer Taskforce zur Geldwäschebekämpfung in Schleswig-Holstein sowie die Stärkung der Resilienz im Zahlungsverkehr.


Foto: Schuldenuhr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax legt am Mittag wieder zu – Investoren erneut in Warteschleife

0

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem freundlichen Start und einem anschließenden kurzen Ausflug ins Minus bis zum Mittag wieder in den grünen Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.575 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Commerzbank, Siemens Energy und Zalando, am Ende Continental, FMC und Volkswagen.

„Die Investoren befinden sich derzeit in einer erneuten Warteschleife, vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Das Zinssenkungsthema treibe derzeit massiv die Kurse an und entsprechend groß sei die Neugier auf jegliche Impulse und Indizien bezüglich der weiteren Zinspolitik in den USA.

„Der Dax 40 befindet sich im Schlepptau der US-Aktienmärkte und wird von den Wogen, der Kursgewinne an den US-Aktienmärkten mitgetragen“, so Lipkow. Ein Eigenleben könne derzeit nicht beobachtet werden und so entstünden die Kursschwankungen im Einklang mit den Veränderungen bei der US-Vorbörse. „Derzeit zeigen sich die Futures für die US-Aktienmärkte freundlich und verhelfen auch dem Deutschen Aktienindex zu Kursgewinnen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1572 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8642 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 62,44 US-Dollar; das waren 4 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Studie vorgestellt: Zwei Drittel der Deutschen sind gestresst

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zwei Drittel der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig oder manchmal gestresst. Das geht aus dem Stressreport 2025 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Nur acht Prozent der Befragten gaben demnach an, gar keinen Stress zu empfinden, während 26 Prozent selten gestresst sind. Der Anteil der gestressten Menschen ist seit 2013 kontinuierlich gestiegen.

„Bis zu einem gewissen Grad gehört Stress zum Leben dazu“, sagte TK-Chef Jens Baas. „Chronischer Stress jedoch erhöht das Risiko für bestimmte psychische und physische Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Probleme, Rückenschmerzen oder Depressionen.“ Die Befragung zeigte, dass gestresste Menschen häufiger unter gesundheitlichen Beschwerden wie Muskelverspannungen, Erschöpfung und Schlafstörungen litten. Hauptursachen für Stress waren der hohe Anspruch an sich selbst, berufliche Belastungen sowie politische und gesellschaftliche Probleme.

Stressfaktor Nummer eins ist laut Report der hohe Anspruch an sich selbst. Das gaben 61 Prozent der Befragten an, gefolgt von Schule, Studium oder Beruf (58 Prozent). An dritter Stelle steht Stress durch politische und gesellschaftliche Probleme (53 Prozent). Hier sind es vor allem Kriege und internationale Konflikte, die die Menschen belasten.

62 Prozent der gestressten Befragten geben an, dass sie sich stark oder sehr stark davon belastet fühlen. Es folgen die Angst vor politischer Polarisierung (59 Prozent), vor Gefährdung der inneren Sicherheit durch Kriminalität, Terrorismus und Extremismus (52 Prozent), vor Wohlstandsverlust (47 Prozent) sowie vor den Auswirkungen des Klimawandels (44 Prozent).

„Die Welt befindet sich gefühlt im Dauerkrisenmodus. Wer Medien konsumiert, wird mit einer Flut aus Negativschlagzeilen konfrontiert“, sagte Baas. Neben den normalen Belastungen durch Arbeit und die Herausforderungen des Alltags, empfänden viele Menschen eine zunehmende Bedrohung durch Kriege, Klimawandel und möglichen Wohlstandsverlust. „Da sollten wir genauer hingucken. Denn die weltweiten Krisen und Belastungen des Alltags werden nicht einfach verschwinden, wir müssen lernen, damit langfristig umzugehen.“

Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Mai 2025 bundesweit telefonisch 1.407 Menschen ab 18 Jahren zu ihrem Stresserleben.


Foto: Vorstellung TK-Stressreport 2025 am 26.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Nato-Generalsekretär lobt Wehrdienst-Einigung

0

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Einigung auf den Wehrdienst in Deutschland ausdrücklich gelobt und eine schnelle Umsetzung gefordert. „Ich habe mich sehr gefreut, dass es eine politische Einigung gab, wie die Zahl der Soldaten erhöht werden soll“, sagte Rutte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und El Pais. „Jetzt ist es wichtig, diese Pläne auch zügig umzusetzen.“

Er verweist auf die Fähigkeitsziele, zu denen neben Panzern, Kampfflugzeugen und Drohnen auch Soldaten gehörten. „Deutschland benötigt demnach eine bestimmte Anzahl an militärischem Personal und muss in den kommenden Jahren seine Truppen aufstocken“, stellte Rutte klar. Wie diese Zahlen erreicht werden, ob mit Wehrdienst oder nicht, bleibe Deutschland überlassen.

Ob auch Frauen zur Musterung sollten, sei Sache eines jeden Landes. Rutte verwies aber auf Norwegen, wo schon heute ein Drittel der Streitkräfte weiblich sei. „Das Militär verändert sich rasant“, sagte er. „Ich schätze, dass der Anteil von Frauen und Männern eines Tages ausgeglichen sein wird.“

Rutte appellierte an die Deutschen: „Ich hoffe, dass die Menschen in Deutschland erkennen, dass es hierbei nicht nur darum geht, mehr Geld für das Militär auszugeben. Es geht darum, unsere Lebensweise, unsere Demokratie, die Pressefreiheit und die Möglichkeit, frei und selbstbestimmt zu leben, zu schützen.“


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts