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Dax startet verhalten freundlich – Impulse fehlen

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch verhalten freundlich in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr stand der Index bei 18.395 Punkten und damit 0,2 Prozent über Vortagesschluss.

Investoren beklagen eine gewisse Orientierungslosigkeit, nachdem die wichtigen Indizes am Vortag eine tagelange Serie von Kursgewinnen vorerst unterbrochen hatten. „Ob sich heute im Laufe des Handelstages mehr Impulse ergeben, ist fraglich“, sagte Ralf Umlauf von der Helaba am Morgen. Während der Rentenmarkt teilnahmslos verharre und auf Zinssignale warte, zeige sich der Aktienmarkt und der Euro-USD-Kurs „in Hochstimmung“. Dass der Dax seit dem Tief vom 5. August dermaßen zugelegt habe, sei „beachtlich, insbesondere, weil die Zinssenkungserwartungen zuletzt nicht weiter zugenommen haben, und die konjunkturellen Sorgenfalten trotz einiger positiver Überraschungen nicht wesentlich kleiner geworden sind“.

Gefragt waren im Dax zu Handelsbeginn insbesondere Porsche, Siemens Energy, Zalando und Commerzbank, die allesamt über einen halben Punkt zulegten. Die größten Abschläge von allerdings jeweils unter einem halben Prozent gab es bei Qiagen, RWE, Bayer und Eon.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer unterwegs: Ein Euro kostete 1,1120 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8993 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lebenserwartung wieder angestiegen

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Friedhof (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland ist wieder angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, betrug sie im Jahr 2023 für Frauen 83,3 Jahre und für Männer 78,6 Jahre, im Vergleich zum Vorjahr jeweils 0,4 Jahre mehr.

Während der Pandemiejahre 2020 bis 2022 war die Lebenserwartung sowohl bei Männern als auch bei Frauen um 0,6 Jahre im Vergleich zu 2019 gesunken. Das Niveau aus dem Jahr 2019 ist somit noch nicht wieder erreicht – es zeige sich jedoch „ein deutlicher Aufholeffekt“, so die Statistiker.

In Ostdeutschland ist die Lebenserwartung bei Geburt nach starken Rückgängen in den ersten beiden Jahren der Coronapandemie bereits im Jahr 2022 wieder angestiegen, während sie in Westdeutschland noch weiter zurückgegangen war. 2023 stieg die Lebenserwartung nun in beiden Landesteilen an – in Ostdeutschland etwas stärker als in Westdeutschland.

Frauen in beiden Landesteilen leben nun wieder annähernd gleich lang. Bei Männern beträgt die Differenz 1,4 Jahre zugunsten der Westdeutschen. Während der Pandemie war dieser Unterschied von einem ähnlichen Niveau im Jahr 2019 auf 2,3 Jahre im Jahr 2021 angestiegen, so das Bundesamt.


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Fachkräftemangel hat aus Sicht der Unternehmen minimal abgenommen

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Fachkräftemangel hat aus Sicht der Unternehmen minimal abgenommen. Das ergibt die Konjunkturumfrage des Münchner Ifo-Instituts, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

34 Prozent der Firmen klagen demnach derzeit darüber, zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte zu bekommen, nach 35 Prozent im April. „Die schwächelnde Konjunktur reduziert derzeit auch die Nachfrage nach Fachkräften“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. „Aufgrund des demografischen Wandels wird das Problem aber dauerhaft sein und sich wieder verschärfen.“

Besonders stark betroffen von Fachkräftemangel sind nach eigenen Angaben die Dienstleister (40 Prozent). Insbesondere Personal- und Leiharbeitsfirmen (rund 70 Prozent) können nicht genug Fachpersonal rekrutieren. Ähnlich geht es den Rechts- und Steuerberatern sowie den Wirtschaftsprüfern. In der Logistik suchen fast zwei Drittel der Unternehmen geeignete Bewerber.

In der Industrie berichtete rund jedes vierte Unternehmen von Personalproblemen. In der Automobilbranche sind es knapp 30 Prozent, in der Möbelindustrie sind es 14 Prozent. Im Handel und im Bauhauptgewerbe berichten etwas mehr als ein Viertel der Unternehmen über einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, so das Ifo-Institut.


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Justizminister: "Wir sind keine Selbsthilfegruppe"

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Minister im Bundestag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Ampelkoalition fehlt es nach Auffassung von Justizminister Marco Buschmann (FDP) an Verantwortungsgefühl und richtiger Arbeitseinstellung.

„Wenn man die Verantwortung für hohe Staatsämter trägt, hat man auch die Pflicht, seine Arbeit zu machen. Wenn das alle so sehen würden, wäre die ganze Aufgabe vielleicht ein bisschen reibungsloser“, sagte Buschmann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ auf die Frage, ob die Ampel bis zur regulären Bundestagswahl im Herbst 2025 durchhält. Ihm seien „diese ganzen pseudotherapeutischen Selbstbespiegelungen“ zutiefst fremd.

Er mahnte: „Wir sind keine Selbsthilfegruppe, sondern eine Bundesregierung.“ Der FDP-Politiker trat dem Eindruck entgegen, seine Partei nehme den Platz einer koalitionsinternen Opposition ein. „Wenn man statistisch evaluieren würde, wer an welchen Stellen mal Stopp oder Nein sagt, würde man wohl sehen: Es gibt da eine ziemlich gleichmäßige Verteilung zwischen den drei Koalitionspartnern.“

Buschmann lobte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für dessen zurückhaltenden Führungsstil. Der Kanzler wisse, wo die Grenzen seiner Partner seien. „Wer glaubt, man könnte in der Demokratie führen, indem man laut mit dem Fuß aufstampft, hat offenbar noch nie eine demokratische Regierung geführt“, sagte der Justizminister dem RND.


Foto: Minister im Bundestag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berliner Amtsarzt fordert entschlosseneres Vorgehen gegen OK

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Polizei kontrolliert Drogendealer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Amtsarzt Patrick Larscheid fordert im Kampf gegen den Drogenhandel und die Verelendung in Berlin ein entschlosseneres Vorgehen gegen die organisierte Kriminalität. Der Politik wirft er vor, sich sowohl der Stadtgesellschaft als auch den Suchtkranken gegenüber kaltherzig zu verhalten.

„Die organisierte Kriminalität hat einen Spielraum bekommen, an dem sie mehr oder weniger ungestört tätig werden kann“, sagte Larscheid dem „Tagesspiegel“. Der Staat sei aus seiner Sicht verpflichtet, einzugreifen. Larscheid, der das Gesundheitsamt Reinickendorf leitet, sagte, die Zahl der Menschen mit psychischen Auffälligkeiten oder mit Suchterkrankung nehme nicht zu. Die Härte der Schicksale werde aber „auffälliger“.

Wer nicht agiere, weil dies zu Verdrängung führen könne, zeige sich zwei Gruppen gegenüber „kaltherzig“: „Zum einen denjenigen, die dort wohnen und die diesen Raum auch nutzen wollen. Und zum anderen denjenigen, die gezwungen sind, zu konsumieren.“ Man nehme auch den einzelnen suchtkranken Menschen nicht ernst, wenn man seine Verelendung zulasse.


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Bayern: Entflohene Straftäter bedrohten Pfleger mit Spiegelscherbe

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraubing (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Ausbruch von vier Straftätern aus dem Bezirkskrankenhaus Straubing kommen immer weitere Details ans Licht.

Die Insassen sollen einen Klinik-Mitarbeiter am Samstagabend unter anderem mit Spiegelscherben bedroht, ihn als Geisel genommen und gezwungen haben, die Sicherheitstüren der forensischen Klinik zu öffnen, schreiben die Zeitungen der Mediengruppe Bayern in ihren Mittwochausgaben.

„Es handelte sich um einen Kunststoffhandspiegel, der einem Patienten ausgehändigt wurde, um sich zu rasieren“, erklärte der Ärztliche Direktor und Leiter des Maßregelvollzugs des Bezirkskrankenhauses, Joachim Nitschke. „Dieser wird persönlich ausgegeben und wird nach der Rasur wieder an das Pflegepersonal zurückgegeben.“ Ob sich der genaue Ablauf wie vorgeschrieben darstellte, ist dabei nicht bekannt.

Der Klinik-Mitarbeiter habe sich in einer lebensbedrohlichen Situation befunden, schilderte der Bezirk Niederbayern als Träger des Krankenhauses die Szenen vom Samstag. Die Männer hätten gedroht, ihn zu töten, falls er ihnen die Pforte des gesicherten Klinikbereichs nicht öffnen würde. Seither sind die Straftäter, die wegen Diebstahls- und Betäubungsmitteldelikten sowie Körperverletzung im Drogenmilieu verurteilt wurden und zum Entzug in Straubing waren, auf der Flucht. Von ihnen gibt es nach wie vor keine Spur.

Die Fahndung laufe weiter, sagte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Niederbayern, Katharina Reiner. Es seien weitere Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die geprüft würden. Die vier Patienten würden wegen der Art und Weise ihrer Flucht und der damit verbundenen Gruppendynamik als gefährlich eingestuft, heißt es vom Bezirk. Allerdings gehen Ärzte und Sicherheitskräfte nicht davon aus, dass sie „ohne konkreten Anlass“ jemanden verletzen würden.


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Habeck: Verpflichtung gegenüber der Ukraine "ohne Wenn und Aber"

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat der Ukraine weitere Unterstützung zugesichert – unabhängig davon, ob die geplante Milliardenhilfe der G7-Staaten zustande kommt.

„Die G7 haben alles Notwendige auf den Weg gebracht: Die Ukraine bekommt in Zukunft Geld, von dem sie sich die dringend benötigten Waffensysteme kaufen kann“, sagte der Vizekanzler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Das ist richtig so und wird zum Ende des Jahres – nach allem, was ich höre – auch kommen.“ Die Ukraine erhalte dann 50 Milliarden, zusätzlich stünden aus dem Bundeshaushalt vier Milliarden im kommenden Jahr bereit. Sollte das nicht gelingen‚ „müssen wir neu diskutieren“, forderte Habeck.

Die Verpflichtung der Ukraine gegenüber „gilt ohne Wenn und Aber“, sagte er weiter. Ansonsten müsse die Unterstützung „anders besorgt werden“. Auf die Nachfrage, ob dann eine Haushaltsnotlage erklärt werde, damit Deutschland mehr Schulden aufnehmen könne, sagte Habeck, darüber wolle er nicht spekulieren. „Die Unterstützung für die Ukraine wird in den Ampelparteien breit getragen, denken Sie nur daran, dass die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eine entschiedene Unterstützerin der Ukraine ist“, so der Minister. „Der Verteidigungskampf der Ukraine hat eine historische Dimension. Daran wird dieses Land gemessen, wenn die Geschichtsbücher über dieses Jahrhundert geschrieben werden.“

Habeck räumte ein, dass der Übergang zum geplanten G7-Modell ein Problem werden könne, „falls neue Aufträge nicht mehr erteilt werden können, weil die bisherigen Haushaltsansätze ausgereizt sind“. Habeck schlug vor, eine pragmatische Lösung mit der Ukraine zu finden. „Dazu müsste sichergestellt werden, dass die Waffensysteme jetzt bestellt und später aus den G7-Mitteln bezahlt werden“, sagte er. Die 50 Milliarden der G7 sollen über einen Kredit finanziert werden, der aus den Zinserträgen einbehaltener russischer Vermögenswerte zurückgezahlt wird.

Auf die Frage, ob Deutschland in die Bresche springe, wenn die USA ihre Unterstützung für die Ukraine – etwa unter einem Präsidenten Donald Trump – einstelle, entgegnete Habeck: „Ja. Dann werden wir die Ukraine nicht alleine lassen.“ Ohne die US-amerikanische Unterstützung würde „wirklich was fehlen“. Aber wenn der stärkste Unterstützer weggehen sollte, „müssten die übrigen noch enger zusammenarbeiten“.

Habeck betonte: „Es wäre höchst gefährlich, würde die Ukraine diesen Krieg verlieren. Dann wäre die Freiheit Europas bedroht. Wir haben also ein eigenes Interesse, dass die Ukraine der russischen Aggression standhält.“


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Woidke stellt Bürgergeld für ukrainische Kriegsflüchtlinge infrage

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SPD-Wahlplakat mit Dietmar Woidke zur Landtagswahl in Brandenburg am 18.08.2024, via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburgs Ministerpräsident Diemtar Woidke stellt infrage, ob der automatische Bürgergeld-Bezug für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine noch zeitgerecht ist.

„Die Entscheidung war damals richtig, weil wir schnelle helfen mussten. Heute müssen wir uns fragen, ob diese Form der Unterstützung noch zeitgerecht ist“, sagte der SPD-Politiker dem „Stern“. In anderen EU-Ländern seien viel mehr Ukraine in Arbeit als in Deutschland. „Das müssen wir ändern. Das würde unserer Wirtschaft guttun – wir brauchen Arbeitskräfte – und die Integration fördern.“

Woidke begrüßte die jüngsten Verschärfungen beim Bürgergeld, um den Druck auf sogenannte Totalverweigerer zu erhöhen. Es seien „wichtige Korrekturen“ vorgenommen worden, sagte der Sozialdemokrat. „Wenn hart arbeitende Menschen nur durch staatliche Leistungen wie Wohngeld und Kinderzuschlag im Monat mehr haben als diejenigen, die bewusst nicht arbeiten gehen und lieber Bürgergeld beziehen – dann wird das zu Recht als unfair empfunden“, sagte Woidke.


Foto: SPD-Wahlplakat mit Dietmar Woidke zur Landtagswahl in Brandenburg am 18.08.2024, via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen unterbrechen rekordverdächtige Gewinnserie

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag ihre rekordverdächtige Gewinnserie der letzten Tage vorerst beendet. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 40.835 Punkten berechnet, 0,2 Prozent niedriger als am Vortag.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit rund 5.597 Punkten ebenfalls 0,2 Prozent im Minus, und auch die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende mit rund 19.720 Punkten 0,2 Prozent schwächer.

Im S&P 500 ging damit die längste Reihe an ununterbrochenen Tagesgewinnen seit 20 Jahren zu Ende. Tatsächlich ist der Index aber damit lediglich wieder zurück auf dem Niveau vom Juli, als die Börsen auf beiden Seiten des Atlantiks regelrecht crashten, wobei die vielerorts genannten Gründe nicht durchweg überzeugten. Einerseits machte sich Sorge vor einem Konjunktureinbruch breit, die aber noch immer nicht gebannt ist, andererseits drohen mit brummender Wirtschaft auch anhaltend hohe Zinsen – was Börsianer gar nicht mögen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1126 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8988 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 2.516 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 72,70 Euro pro Gramm.

Und der Ölpreis sank: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 77,25 US-Dollar, das waren 41 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht reklamiert Ukraine-Geldstopp für sich

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Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – BSW-Chefin Sahra Wagenknecht glaubt, dass sie in der Ukraine-Politik bereits Einfluss auf die Bundesregierung ausübt.

„Die guten Umfrageergebnisse des BSW haben sicherlich einen Beitrag dazu geleistet, dass plötzlich die Ampel zumindest die Ukraine-Waffenlieferungen nicht mehr aufstocken will“, sagte sie am Dienstag dem Fernsehsender „Welt TV“. Es seien 2025 zwar immer noch vier Milliarden eingeplant: „Aber man hat jetzt erst mal ein gewisses Stoppzeichen gesetzt.“

Wagenknecht verwies darauf, dass die Mehrheit der Thüringer sich wünsche, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine aufhörten, es mehr diplomatische Initiativen der Bundesregierung gebe und die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland nicht komme: „Und wenn Mehrheiten das wollen, sollte eine Landesregierung diesen Mehrheitswillen auch zum Ausdruck bringen. Das ist tatsächlich für uns eine Bedingung für die Bildung einer Landesregierung.“

Die Vorsitzende des „Bündnisses Sahra Wagenknecht“ (BSW) stellte aber klar, dass sie nicht über eine Regierungsbildung auf Landesebene eine Änderung der Positionen von CDU oder SPD auf Bundesebene erzwingen wolle: „Es geht um die Position der Landesregierung, um auch natürlich für künftige Entscheidungen auf Bundesebene Druck aufzubauen.“ Die Zustimmung der SPD zur Raketenstationierung sei sicher ein Grund mehr, warum viele Menschen in Thüringen sie nicht mehr wählten. Man müsse also erst einmal abwarten, „ob die SPD überhaupt gebraucht wird“.

Aber es gehe um die Position der künftigen Landesregierung: „Die Landesregierung soll ihr Gewicht in die Waagschale werfen, damit sich die Bundespolitik verändert. Das ist das, worum wir ringen. Und das ist auch eine Bedingung dafür, dass es eine gemeinsame Landesregierung geben wird.“


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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