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VERBUND X Ventures investiert in das Münchner Tech-Startup SPiNE – Intelligente Nutzung der Smart-Meter-Infrastruktur

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VERBUND X Ventures, die Corporate Venture Capital Einheit des österreichischen Energieunternehmens VERBUND, beteiligt sich als Co-Lead-Investor an der Finanzierungsrunde des Münchner Startups SPiNE, die ein Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro erreicht hat. Die Mittel aus der Runde wird das Startup vor allem für den weiteren Ausbau seines Teams und die Weiterentwicklung des Produktangebots nutzen.

SPiNE, gegründet im Jahr 2024 in München von drei Branchenexperten, verfolgt die Vision, eine sichere, saubere und kostengünstige Energieversorgung für Endkunden zu ermöglichen. Dies wird durch den beschleunigten Rollout von Smart Metern sowie die Digitalisierung von Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen und Batteriespeichern erreicht. Das Herzstück von SPiNE ist eine innovative Middleware-Plattform, die als zentrale Schnittstelle zwischen verschiedenen Anwendungen und Geräten dient, um die Kommunikation und Steuerung von Energiemanagement-Systemen effizient zu ermöglichen. Diese Plattform ist hardware-agnostisch und funktioniert somit unabhängig von der eingesetzten Hardware und ist mit einer Vielzahl von Geräten und Systemen unterschiedlicher Hersteller kompatibel. Dies macht die Lösung flexibel, zukunftssicher und leicht integrierbar in bestehende Infrastrukturen.

„Mit unserem Investment in SPiNE unterstützen wir eine zukunftsweisende Technologie, die nicht nur die Effizienz des Energieverbrauchs verbessert, sondern auch zur Netzstabilität beiträgt. SPiNE optimiert die vorhandene Smart-Meter-Infrastruktur und legt damit die Grundlage für ein effizienteres und sichereres Energiesystem,“ erklärt Michael Strugl, CEO VERBUND AG.
Franz Zöchbauer, Geschäftsführer VERBUND X Ventures, ergänzt: „Ein starkes Gründerteam ist der Schlüssel für den Erfolg eines Startups, und bei SPiNE haben wir genau das gefunden. Die Gründer verfügen über langjährige Erfahrung in der Softwareentwicklung für Smart Grids und Energiemanagement und sind hervorragend in der Energiebranche vernetzt. Diese Expertise und ihr tiefes Verständnis der Energiewirtschaft machen SPiNE zu einem zukunftsweisenden Akteur in der digitalen Transformation der Branche. Wir freuen uns, sie auf diesem Weg zu begleiten.”

Starke Marktchancen durch Smart-Meter-Rollout
Der europäische Markt für Energiemanagement-Systeme wächst stark und wird bis 2030 auf eine Größe von 30 Milliarden Euro geschätzt. In Deutschland wird der Rollout von Smart Metern gesetzlich vorangetrieben, bis 2032 sollen 28 Millionen Geräte installiert werden. Die Lösungen von SPiNE sind besonders skalierbar, da sie auf der bestehenden Infrastruktur aufbauen und keine zusätzliche Hardware erfordern.
Die SPiNE-Plattform ermöglicht Anwendungen wie die netzdienliche Steuerung von Verbrauchseinrichtungen, die Nutzung von Flexibilitätspotenzialen durch dynamische Stromtarife sowie das Auslesen und die Verarbeitung von Messdaten im Submetering-Bereich. Mit ihrem Device Control Center bietet SPiNE ein Monitoring- und Management-System für Smart Meter Gateways und weitere lokal installierte Geräte. Dies erlaubt es Messstellenbetreibern, den Rollout kontrolliert und massentauglich zu beschleunigen. Deutschland dient dabei als Einstiegsmarkt für SPiNE, mit dem Ziel, in einem nächsten Schritt auch in weitere europäische Länder zu expandieren.
“Wir stehen an der Schwelle einer umfassenden Digitalisierung der Energiewirtschaft. Unsere cybersicheren Lösungen helfen dabei, Smart Meter nicht nur als Messgerät zu nutzen sondern als zentrale Komponente für ein flexibles und zukunftssicheres Energiesystem. Wir freuen uns mit der Unterstützung unserer Investoren diesen Wandel aktiv mitgestalten zu können”, sagt Ron Melz, Co-Gründer und Geschäftsführer von SPiNE. Mit dem frischen Kapital plant SPiNE die nächste Wachstumsphase zu beschleunigen, das Team zu vergrößern und die Marktposition weiter auszubauen.

Kooperation und Partnerschaften
SPiNE profitiert bereits von starken Partnerschaften mit führenden Hardwareanbietern. Diese First-Mover-Position verschafft dem Unternehmen einen bedeutenden Vorteil: Durch den fixen Platz in Millionen von Haushalten über den Smart-Meter-Rollout hat SPiNE einen direkten Zugang zu Endkunden. In der aktuellen Finanzierungsrunde tritt Bayern Kapital als wichtiger Co-Lead-Investor auf und unterstützt das Wachstum des Unternehmens in Deutschland. „Die enge Zusammenarbeit mit VERBUND X Ventures ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für uns. Gemeinsam können wir unser Wissen und unsere Netzwerke bündeln, um SPiNE in dieser entscheidenden Wachstumsphase effektiv zu unterstützen und die digitale Transformation der Energiewirtschaft voranzutreiben“, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital.
Mit der Investition in SPiNE zeigt VERBUND X Ventures erneut, wie konsequent es sich für die Förderung von Innovationen im europäischen Energiemarkt und die Umsetzung der Energietransformation einsetzt. SPiNE ist ein Schlüsselpartner für die digitale Transformation der Energiebranche und wird maßgeblich zur Effizienzsteigerung und Sicherheit von dezentralen Energiesystemen beitragen.

Bild: Copyright © SPiNE; Fotograf Nicolas Hecker; vlnr: Ron Melz: Co-Founder & Managing Director, Thomas Müller: Co-Founder & Chief Technology Officer, Martin Stötzel: Co-Founder & Executive Lead of Product and Marketing

Quelle:VERBUND AG

Ab 1. Oktober 2024 erhältlich SproutWorld launcht limitierte Christmas-Edition

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Die brandneue Weihnachtsedition von SproutWorld können Kinder, FreundInnen oder KollegInnen tatsächlich gebrauchen. Sie enthält acht Sprout-Bleistifte, die sich nach Gebrauch in eine Pflanze verwandeln. Die Samen wurden passend zur Weihnachtszeit ausgewählt.

Schreiben, Malen, Kritzeln oder Zeichnen bis der Bleistift zu kurz geworden ist, den übrig gebliebenen Stummel einpflanzen und zusehen, was daraus wächst – das ist das Prinzip hinter den No-Waste-Bleistiften des dänischen Unternehmens SproutWorld. Die limitierte Christmas-Edition soll dazu animieren, sich gegen einen gefällten Nadelbaum als Weihnachtsbaum zu entscheiden und stattdessen eine im Top gepflanzte Variante zu bevorzugen oder eben gar selbst ein Weihnachtsbäumchen zu pflanzen. Denn wer einen Weihnachtsbaum pflanzt, statt ihn zu fällen, tut nicht nur der Natur einen Gefallen, sondern sorgt zugleich dafür, dass der Baum auch bei der nächsten Weihnachtsfeier im Mittelpunkt stehen kann: als Symbol für eine nachhaltige Zukunft.
Die Weihnachtsedition enthält jeweils zwei Stifte von insgesamt vier verschiedenen Samen:

Fichte
Die immergrüne Fichte, ein typischer Weihnachtsbaum, absorbiert während ihres Wachstums CO2 und liefert Sauerstoff. Das kleine Bäumchen kann zunächst als Zierbaum im Haus gehalten werden, bevor es zu einem echten Weihnachtsbaum wird, wenn es nach draußen umgepflanzt wird.

Zimt-Basilikum
Zimtbasilikum ist eine aromatische Pflanze, die in Mexiko beheimatet ist. Es hat lange grüne Blätter und violette Blüten und einen köstlichen Zimtduft und -geschmack! Perfekt für winterliche Gerichte.

Strohblume
Die auch unter dem Namen Ewigkeitsblume bekannte Wildblume ist sowohl zur Blütezeit als auch danach wunderschön. Die kleinen, gelben Blüten werden gerne auch in Form eines dekorativen Trockenblumenstraußes aufbewahrt.

Thymian
Thymian verleiht winterlichen Rezepten wie Suppen, Ofengerichten oder sogar heißem Tee einen frisch-würzigen Geschmack.

Die SproutWorld Christmas-Edition ist ab 1. Oktober 2024 im Webshop sowie bei Amazon zum Preis von 13,95 Euro erhältlich.

Bild:SproutWorld Christmas-Edition

Quelle:PR Professional

Wintererlebnisse und innovative Wellness-Oasen

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Winterhorizonte Märchenhafter Winter im Alpin Panorama Hotel Hubertus Quelle: Manuel Kottersteger (Alpin Panorama Hotel Hubertus)

Unendliche Winterhorizonte in den Dolomiten

Die Winterwelt rund um das Alpin Panorama Hotel Hubertus ist atemberaubend. Wohin das Auge blickt, bietet das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten beeindruckende Winterkulissen. Das einzigartige Aktivhotel empfängt seine Gäste mit spannender Architektur. Ein Sky Pool, der frei in der Landschaft schwebt und eine Wellness-Plattform, die der Schwerkraft zu trotzen scheint. Der Winter taucht das „Erlebnis Hubertus“ in eine zauberhafte Atmosphäre.

Echte Weite, grenzenlose Ausblicke, große Freiheit und architektonische Meisterwerke, die verzaubern. Vom gemütlichen Zimmer aus können die Gäste beobachten, wie die Wintersonne die schneebedeckten Gipfel in ein sanftes Licht taucht. Beim Abendessen wird die winterliche Bergwelt zum Naturkino, das durch große Panoramafenster zu bewundern ist. Das Hubertus genießt die seltene Ehre, an einem der spektakulärsten Aussichtspunkte der Dolomiten zu liegen. Das Wintervergnügen liegt direkt vor der Haustür. Auf Südtirols Skiberg Nummer eins, dem Kronplatz, genießen Skifahrer über 120 Pistenkilometer.

Als Teil des Skikarussells Dolomiti Superski bietet der Kronplatz Zugang zu einem unglaublichen Angebot von zwölf Skigebieten mit insgesamt 1.200 schneesicheren Pistenkilometern und über 450 Aufstiegsanlagen. Der hoteleigene Shuttle bringt die Skifahrer bequem zur Talstation der Bergbahnen. Das Aktivteam des Hotels begleitet die Gäste auch in die Sextner Dolomiten, auf Skiausflüge nach Cortina oder auf die legendäre Sella Ronda. Für einen zauberhaften Hüttenzauber steht das hoteleigene Chalet Hubertus mitten im Skigebiet bereit. Die Südtiroler Bergwelt bietet aber auch stille Winterfreuden: Schneeschuhwandern, Winterwandern und Langlaufen eröffnen dem stillen Naturbeobachter eine zauberhafte Winterwelt. Die Guides des Alpin Panorama Hotel Hubertus kennen die schönsten Winterwanderwege abseits der Pisten.

Das Hubertus ist ein Belvita Leading Wellness Hotel und liegt wunderschön in einem 7.000 m2 großen Wellnesspark.

Der Leading Spa Award bescheinigt dem Resort Wellness auf höchstem Niveau. Zwei Eyecatcher sprengen alle Grenzen: Die Wellness-Plattform Heaven & Hell, die mit drei Whirlpools und zwei Saunen überrascht, und der spektakulär freischwebende Sky Pool, der ein unvergleichliches Wintererlebnis bietet. Doch damit nicht genug: Weitere beheizte Pools, Saunen, Ruheräume und eine Vielzahl von Wellness- und Beautyanwendungen, die sich die Kraft der Natur zu Nutze machen, laden zum luxuriösen Entspannen ein. Der neu gestaltete SPA-Bereich für Massagen und Beautyanwendungen erstrahlt in neuem Glanz. Im winterlichen Hubertuspark rund um das Hotel können Genießer die klare Winterluft einatmen und die einzigartige Ruhe und den Blick auf die verschneiten Berge einfach nur genießen.

Dining with a view: Auf den Tellern des Gourmethotels treffen traditionelle Südtiroler Wintergerichte auf mediterrane Leichtigkeit und internationale Spezialitäten. Unter der Leitung des renommierten Küchenchefs Antonio Triscari verschmelzen in der Küche des Hubertus der alpine Norden und der mediterrane Süden zu außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen. Diese kulinarischen Highlights werden im stilvollen Restaurant mit einem unvergleichlichen Blick auf das verschneite Pustertal serviert.

Bild  Märchenhafter Winter im Alpin Panorama Hotel Hubertus Quelle: Manuel Kottersteger (Alpin Panorama Hotel Hubertus)

Quelle mk Salzburg

KI-generierte News: 91 % der Deutschen fordern Kennzeichnung

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KI-generierte News: 91 % der Deutschen fordern Kennzeichnung

Nachrichten, die durch künstliche Intelligenz (KI) erstellt werden, sind aus der heutigen Medienlandschaft kaum mehr wegzudenken. Appinio hat 1.000 Personen in Deutschland national repräsentativ* zu synthetischen Nachrichten befragt. Die Studie zeigt, zeigt, dass die Präsenz von den Inhalten in den Medien wächst. Gleichzeitig fordern viele Deutsche eine klare Kennzeichnung und Regulation.

49 % der Nachrichtenkonsumierenden glauben, dass mindestens die Hälfte der von ihnen konsumierten Nachrichten synthetische Inhalte enthalten.
91 % der Deutschen möchten eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Nachrichteninhalten, 82 % sprechen sich für eine Regulation aus.
60 % der Nachrichtenkonsumierenden geben an, dass der Einsatz von KI-generierten Inhalten ihre Einstellung gegenüber Nachrichtensendern nicht negativ beeinflusst.

Synthetische News auf dem Vormarsch

Fast die Hälfte (49 %) der regelmäßigen Nachrichtenkonsumierenden ist der Meinung, dass mindestens die Hälfte der von ihnen konsumierten Nachrichten auf künstlicher Intelligenz basiert. Dabei ist der Einsatz von KI nicht in jedem Themenbereich gleichermaßen akzeptiert: Besonders beim Wetter (47 %), Sport und Freizeit (41 %) sowie Verkehr und Reisen (39 %) ist die Akzeptanz hoch. Dagegen sinkt sie bei komplexen Themen wie Militär, Verteidigung oder Finanzen auf 26 %. Den Einsatz von KI zur Übersetzung bewerten 80 % der Befragten als vertrauenswürdig, während beim Einsatz zur Überprüfung von Fakten oder zur Bekämpfung von Fake News das Vertrauen geringer ist (64%).

Akzeptanz von synthetischen Inhalten

Trotz der zunehmenden Verbreitung von synthetischen Inhalten bleibt die Einstellung der meisten Deutschen gegenüber ihren Nachrichtenquellen weitgehend unverändert. 60 % der Nachrichtenkonsumierenden geben an, dass der Einsatz von KI-generierten Inhalten ihre Einstellung gegenüber Nachricht-Absendern nicht negativ beeinflusst. Und genauso viele (60 %) würden dem Nachrichtendienst weiterhin (eher bis sehr wahrscheinlich) folgen. Vor allem Männer sehen den Einsatz von synthetischen Nachrichten positiv: Zwei von drei Männer würden einem Nachrichtendienste weiterhin folgen (66%), obwohl er synthetische Inhalte nutzt oder teilt, bei den Frauen sind es 55 %.

Kennzeichnung und Regulierung: Klare Forderungen an die Medien

91% der Deutschen sind der Meinung, dass synthetische Nachrichteninhalte als solche gekennzeichnet werden sollten. Auch in Bezug auf die Regulierung sind die Meinungen eindeutig: 82 % der Deutschen sprechen sich für eine Regulation von synthetischen Nachrichteninhalten aus. Besonders ältere Generationen (über 55 Jahre) befürworten diese Maßnahmen, während 16 % der 16- bis 24-Jährigen eine Regulierung ablehnen.

Synthetische Inhalte in sozialen Medien: Ein zunehmendes Phänomen

Auch in sozialen Medien spielen KI-generierte Inhalte eine zunehmend größere Rolle. 54 % der Social-Media-Nutzenden glauben, dass mindestens die Hälfte der Inhalte auf den Plattformen synthetisch erzeugt werden. Trotz dieser Entwicklung bleiben 55 % der Nutzenden den Profilen treu, selbst wenn bekannt wäre, dass diese KI-basierte Inhalte teilen. Aber auch hier gilt: Mehr als neun von zehn Deutsche (91 %) befürwortet eine klare Kennzeichnung synthetischer Inhalte in den sozialen Medien. Zudem sind 81 % der Ansicht, dass die Inhalte auf Social-Media-Plattformen reguliert werden sollten.

*Zitation: Die Umfrage wurde vom 17. bis 18. September 2024 von Appinio durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren, national repräsentativ für das Alter und Geschlecht der Bevölkerung.

KI-generierte News: 91 % der Deutschen fordern Kennzeichnung

Bild Bild von StockSnap auf Pixabay

Quelle Appinio GmbH

KI-Analyse: So ticken Deutschlands Gründer:innen

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Christian Steiger @Lexware

Lexware-Kampagne fördert Gründergeist und bietet exklusive Einblicke in die Gedanken von 2.500 Gründer:innen

Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland stieg 2023 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent an. Ist das schon die Trendwende nach dem Negativ-Wachstum von neun Prozent im Jahr davor? Immerhin: 568.000 Gründer:innen trotzten der angespannten politischen Lage, einer nahezu stagnierenden Wirtschaft und Inflation mit Höchstwerten. Dass es nicht an Ideen, Innovationen und Tatendrang mangelt, zeigt die kürzlich abgeschlossene „100.000 Euro-Kampagne“ des Business-Software-Unternehmens Lexware. Wie Gründer:innen in Deutschland ticken und auf was sie Wert legen, bringt eine Befragung der Finalrunde ans Licht.

Ohne Moos nix los – besonders beim Gründen

Gerade die Finanzierung bereitet Gründer:innen Kopfzerbrechen. Zwar hat die Bundesregierung ihre Start-up-Strategie überarbeitet und einige spannende Initiativen ins Leben gerufen. Doch bis das Kapital einsatzbereit ist, müssen Gründungswillige meist mit zeitintensiven Prozessen rechnen: Bewerbungsfristen müssen eingehalten werden oder Zuschussberechtigungen überprüft werden. Hinzu kommt, dass sich pro Bundesland die Förderprogramme zusätzlich unterscheiden.

Wer soll hier noch den Überblick behalten? „Gründer:innen brauchen Unterstützung, nicht zusätzliche Hürden, vor allem beim Zugang zu Finanzmitteln. Mit unserer Kampagne wollten wir ihre Vision stärken und diese Barriere abbauen. Die hohe Teilnehmerzahl – über 2.500 – zeigt, dass Unternehmergeist weit verbreitet ist“, sagt Christian Steiger, Geschäftsführer von Lexware.

„Wir sind sehr visionsgetrieben und sehen den positiven Impact unserer Geschäftsidee“, erzählen die beiden Gründerinnen und Gewinnerinnen Alina Friedrichs und Susanna Mur von guud. „Für ein junges Unternehmen sind 100.000 Euro als Starthilfe viel Geld. Das kam für uns gerade zum richtigen Zeitpunkt. So konnten wir dieses Jahr direkt viele Maßnahmen im Marketing und Sales ausprobieren und an einigen Events und Messen teilnehmen.“

Bei den übrigen Teilnehmenden sollte das gewonnene Startkapital vordergründig für die Produktentwicklung und Infrastruktur verwendet werden. Dies zeigt, dass Gründer:innen zwar Ideen und Prototypen entwickeln, aber ohne finanzielle Mittel Probleme haben, diese zu optimieren oder die Investitionen wieder hereinzuholen. Erstaunlich ist, dass der Großteil der Bewerber:innen die Projekte aktuell selbst finanzieren, während der Rest auf Crowdfunding oder Bankkredite zurückgreift. Die Tatsache, dass bei einigen die Finanzierung noch aussteht, bestätigt die Tragweite dieser Thematik.

Im Gründerfokus: Gemeinwohlorientierte Unternehmen

Auffällig ist außerdem, dass das Gemeinwohl oft im Vordergrund steht: Business-Ideen in den Kategorien soziale Projekte, Nachhaltigkeit, Kinder, Gesundheit und Umwelt, wie zum Beispiel neugedachte Kinderbrillen, elektrische Rollatoren oder neue Konzepte für Textilrecycling, dominieren. Die Unternehmer:innen setzen dabei stark auf Kundenorientierung und Innovation. Auch Werte wie Teamarbeit und Nachhaltigkeit sind für die „100.000 Euro-Bewerber:innen“ zentral, während Qualität und Integrität überraschenderweise weniger Priorität haben. Friedrichs und Mur bestätigen: „Unsere Kernwerte sind: „People first“, „Purpose-driven“, „No-Ego“, „Try-out“ und „Have-Fun“. Im Grunde geht es uns darum, ein gesundes Unternehmen aufzubauen, bei dem der Purpose – nämlich einen nachhaltigen Lebensstil für möglichst viele Menschen einfach und erschwinglich zu machen – im Fokus steht.“

Für die beiden Unternehmerinnen liegt die größte Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine große Chance in den nächsten drei Jahren darin: Unternehmen in Zeiten steigender Gesamtkosten für nachhaltige Benefits für ihre Mitarbeitenden, wie guthabenbasierte Zuschüsse für den regionalen Fahrradkauf, zu begeistern. „Wir wollen zeigen, dass nachhaltig leben nicht zwingend teurer sein muss und wollen hier Barrieren abbauen“, so die beiden.

Unter den übrigen Bewerber:innen zählen Kundenorientierung und die Erfüllung der Kundenerwartungen neben Nachhaltigkeitsanforderungen sowie Marktexpansion und technologische Veränderungen zu den Herausforderungen der nächsten drei Jahre. „Dies zeigt unter welchem Druck gerade junge Unternehmen stehen. Erfüllen sie die Erwartungen nicht und erwirtschaften auch nur kurzzeitig weniger Umsatz, sind die Folgen deutlich gravierender als bei etablierten Mittelständlern oder Großkonzernen. Das kann binnen Wochen über eine Gründung entscheiden,“ sagt Christian Steiger.

Die Lexware „100.000 Euro-Kampagne“

Bei der „100.000 Euro-Kampagne“ von Lexware hatten die Teilnehmenden die Chance 100.000 Euro Startkapital zu gewinnen. Ziel war es, die Gründer:innen und Gründungswilligen bei der Verwirklichung ihres Traums zu bestärken und zu unterstützen. Das Besondere war, dass sich sowohl Menschen mit Gründungstraum als auch existierende Start-ups um das Startkapital bewerben konnten. Über 2.500 Bewerber:innen hatten schließlich ihre Ideen eingereicht, darunter kamen zehn Finalist:innen in die engere Auswahl. Die Jury aus bekannten Gründungsgesichtern wie Andy Weinzierl, Jen Martens, Fabian Walter, Gülsah Wilke, Michael Fritz und Johanna Röh sowie öffentliches Voting kürten anschließend die Gewinner.

Die Gründerinnen von guud, Susanna Mur und Alina Friedrichs, konnten sich dabei mit ihrer Idee durchsetzen. Sie bieten Benefits für Unternehmen an, die den nachhaltigen Konsum der Mitarbeitenden fördern und gleichzeitig Steuervorteile realisieren. „Wir wollen zeigen, dass nachhaltige Benefits für alle Unternehmen in Deutschland eine guude (oder eher: die beste) Wahl sind. Fokus liegt damit vor allem auf der Skalierung sowie darauf, weitere Produkte zu testen. Für 2025 haben wir bereits zwei neue Produkte in Planung und sind gespannt, wie sie ankommen“, sagen die beiden Unternehmerinnen.

Methodik
Die Business-Träume der mehr als 2.500 Bewerber:innen wurden geclustert und mittels LLM anonymisiert ausgewertet.

Titelbild: Christian Steiger @Lexware

Quelle Hotwire für Lexware

Jan S. Hesthaven ab 1. Oktober neuer Präsident des KIT

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Neuer Präsident des KIT: Professor Jan S. Hesthaven tritt sein Amt am 1. Oktober 2024 an. (Foto: Markus Breig, KIT)

Am 1. Oktober 2024 tritt Professor Jan S. Hesthaven sein Amt als Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) an. Im Fokus der ersten Amtszeit des 58-jährigen Dänen steht die klarere Positionierung des KIT in der nationalen und internationalen Wissenschaftslandschaft.

Zentrale Themen sind dabei das enge Zusammenspiel von Forschung, Lehre, Wissenstransfer und dem Dialog mit der Gesellschaft, außerdem das Gewinnen internationaler Talente sowie die enge Zusammenarbeit mit starken Partnern weltweit.

„Das KIT ist eine Einrichtung mit enormem Potenzial, national wie international. Mein klares Ziel ist es, seine Stärken auszubauen, noch sichtbarer zu machen und die zahlreichen Felder mit besonderen Stärken noch besser auszuspielen“, sagt der designierte Präsident des KIT, Professor Jan S. Hesthaven. „Das KIT hat schon viel erreicht – hat aber das Potenzial, noch viel mehr zu sein. Dabei setze ich auf die Forschenden, Mitarbeitenden, Studierenden sowie meine Kolleginnen und Kollegen im Präsidium, mit denen gemeinsam ich das KIT weiter gestalten möchte. Darauf freue ich mich sehr.“

„Ich bin sehr froh darüber, dass wir in Professor Jan S. Hesthaven einen international anerkannten und renommierten Wissenschaftler für die Spitze des KIT gewinnen konnten“, so die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Petra Olschowski. „Es gilt nun, die Erfolgsgeschichte des KIT fortzuführen und die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen mit voller Kraft anzugehen. Dafür wünsche ich ihm eine glückliche Hand.“

„Ich bin überzeugt, dass Professor Hesthaven das KIT als Präsident erfolgreich in die Zukunft führen wird. Mit seiner großen Erfahrung und seiner Vision für das KIT ist er die ideale Person, um diese einzigartige Einrichtung weiter zu gestalten und insbesondere die Positionierung des KIT in der internationalen Wissenschaftslandschaft voranzutreiben“, sagt der Vorsitzende des Aufsichtsrats des KIT, Professor Michael Kaschke. „Für seinen Amtsantritt wünsche ich ihm das Allerbeste.“

„Mit dem Amtsantritt von Professor Hesthaven ist das Präsidium des KIT nach einer Übergangszeit von etwas mehr als einem Jahr wieder komplett“, sagt Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung des KIT, der in der Übergangszeit die Vertretung des KIT nach innen und außen übernommen hat. „Ich freue mich sehr, dass wir die kommenden großen Aufgaben – dazu zählen etwa die Anfang 2025 anstehenden Begutachtungen in der Exzellenzstrategie und in der Programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft – gemeinsam angehen können.“

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Jan S. Hesthaven. Seine große internationale Erfahrung, sein herausragendes Fachwissen und sein strategisches Gespür werden nicht nur Forschung und Lehre am KIT vorantreiben, sondern auch den Ideenaustausch innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft enorm bereichern“, sagt Professor Otmar Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Mit ihm gewinnen wir zudem einen ausgewiesenen Experten für den Transfer von Informationswissenschaften in Wirtschaft und Gesellschaft. So entwickelte er zum Beispiel neue Rechenmethoden und Algorithmen für das Maschinelle Lernen, für Großrechner und für komplexe Simulationen. Das sind wertvolle Instrumente, um gemeinsam die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.“

Starke Partnerschaften in Deutschland und international

Forschung und Lehre ständen in den kommenden Jahren vor grundlegenden Veränderungen, so Hesthaven, nicht zuletzt durch die Möglichkeiten und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz. Die Diskussion, wie das KIT als Institution damit umgehen wolle, gelte es jetzt zu führen. Um weiterhin gut aufgestellt zu sein und sich auch unter den besten internationalen Einrichtungen noch besser zu positionieren, brauche das KIT zudem starke Partner: „Ich glaube viel mehr an Zusammenarbeit als an Wettbewerb. Wir brauchen in der Region, in Deutschland und weltweit vertrauenswürdige Partner, deren Stärken komplementär zu unseren sind und mit denen wir in unseren Kernaufgaben Forschung, Lehre und Transfer sowie beim Austausch mit der Gesellschaft zusammenarbeiten können“, so Hesthaven.

Wissenschaft zum Nutzen der Gesellschaft

Dabei gelte es, immer ein Ziel im Blick zu haben: „Wissenschaft und Technik sind dazu da, der Gesellschaft – von der sie finanziert wird – letztendlich etwas zurückzugeben und dazu beizutragen, sie zum Besseren zu verändern. In der Forschung, indem wir Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Aber genauso wichtig ist die Lehre: Es ist ein Kernstück unserer Mission, junge Menschen als künftige Arbeitskräfte auszubilden, die beim Bewältigen aktueller und künftiger Herausforderungen helfen. Diese Aufgaben erfolgreich zu gestalten, ist unser Vertrag mit der Gesellschaft.“

Kluge Köpfe aus der ganzen Welt gewinnen

Insgesamt müsse sich das KIT noch stärker international öffnen. Dafür sei es unerlässlich, weltweit Talente zu gewinnen. Im Hinblick auf die Diversität gehe es aber auch um sozioökonomische Vielfalt. „Wir können es uns nicht leisten, junge Menschen zu verlieren, die talentiert und engagiert sind, die sich aber gegen ein Studium entscheiden, weil ihnen die Universitätswelt fremd ist“, sagt Hesthaven.

Zentrale Rolle in der Helmholtz-Gemeinschaft

Innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft solle das KIT als Die Forschungsuniversität eine zentrale Rolle übernehmen, betont Hesthaven: „Die besondere Stärke einer Universität liegt ja gerade darin, dass sie im Gegensatz zu einem reinen Forschungszentrum auch risikoreiche Forschung betreiben und gelegentlich scheitern kann – während sie ihren Bildungsauftrag erfüllt und damit das Risiko absichert. Dies bietet eine einzigartige Chance für eine engere Zusammenarbeit mit den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, was wiederum spannende Möglichkeiten für unsere Studierenden eröffnet. Wir müssen unsere Ressourcen in der Helmholtz-Gemeinschaft optimal nutzen, um in Forschung und Lehre noch besser disziplinenübergreifend zusammenzuarbeiten. So können wir einen realistischen und praktikablen Übergang von der Grundlagenforschung zur angewandten Forschung ermöglichen und Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen entwickeln.“

Als Präsident des KIT folgt Hesthaven auf Professor Holger Hanselka, der im August 2023 an die Spitze der Fraunhofer-Gesellschaft gewechselt war. Im Januar 2024 hatte der Aufsichtsrat des KIT Hesthaven zum Präsidenten gewählt, die Bestätigung durch den KIT-Senat folgte im Februar. In der Übergangszeit hat Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung des KIT, die Vertretung des KIT nach innen und außen übernommen. (mle)

Zur Person

Professor Jan S. Hesthaven, Jahrgang 1965, war seit 2021 als Provost und Vizepräsident für alle akademischen Angelegenheiten der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) verantwortlich. Neben der starken Integration von Forschung und Lehre gehörten dazu alle Berufungsverfahren sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Präsidenten der EPFL, unter anderem zur strategischen Ausrichtung der Universität. Seit 2013 war Hesthaven Professor für Mathematik an der EPFL. Zuvor war er seit 1995 Fakultätsmitglied an der Brown University, einer der ältesten und renommiertesten Universitäten der USA.

Dort fungierte er unter anderem als Gründungsdirektor des Center for Computation and Visualization (2006 bis 2013) sowie als Co-Gründer des Institute for Computational and Experimental Research in Mathematics. Hesthaven studierte Computational Physics und promovierte an der Technischen Universität von Dänemark in Kopenhagen. Hesthaven ist Fellow der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften und des Schrifttums, der American Mathematical Society und der Society of Industrial and Applied Mathematics. Er ist außerdem Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und der Academia Europaea. Im Mai 2024 verlieh Dänemarks Technische Universität ihm die Ehrendoktorwürde.

Bild Neuer Präsident des KIT: Professor Jan S. Hesthaven tritt sein Amt am 1. Oktober 2024 an. (Foto: Markus Breig, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Können Algorithmen jetzt Krankheiten verhindern?

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Tiermedizin Rex App Personalisierte Vorsorge App

Durchbruch in der Tiermedizin: Können Algorithmen jetzt Krankheiten verhindern?

Algorithmen sind in aller Munde, doch in der Tiermedizin finden sie bisher kaum Anwendung. Das Berliner Startup Rex ändert das nun und führt eine neue App-Funktion ein. Die eigens entwickelte Anwendung fungiert bereits als elektronische Patientenakte (ePa) und bietet Tierbesitzern wertvolle Einblicke in den Gesundheitsverlauf ihrer Haustiere.

Mit der Erweiterung um die „Rex Care Plans“ geht das Startup einen Schritt weiter: Algorithmen analysieren dabei Gesundheitsdaten und erstellen maßgeschneiderte Empfehlungen für Vorsorgeuntersuchungen, die individuell auf jedes Tier abgestimmt sind. Gründer Jonathan Loesing erklärt, wie das Startup die Digitalisierung als Vorreiter für personalisierte Prognosen in der Tiermedizin nutzt. Zudem erläutert er die Rolle zentraler Verwaltungssysteme, Datenschutz und Künstlicher Intelligenz, um potenzielle Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Mit der wachsenden Anzahl an Haustieren weltweit schreiten auch technologische Fortschritte in der Tiermedizin zügig voran. Ein aktueller Bericht prognostiziert, dass der Markt bis 2032 auf 59,83 Milliarden USD wachsen wird – mit einer jährlichen Wachstumsrate von fünf Prozent.[1] Besonders personalisierte Leistungen sind im Trend. Doch während global Innovationen voranschreiten, ist die Realität in deutschen Tierarztpraxen oft noch analog.

„Viele TierärztInnen versenden höchstens einmal im Jahr eine Postkarte zur Impferinnerung“, bemerkt Jonathan Loesing, Mitgründer und CEO des PetTech-Startups Rex und betont: „Dabei sind immer mehr Tierbesitzer Millennials und Gen Z, die moderne Interfaces und automatisierte Funktionen voraussetzen.“ Loesing erkannte diesen Trend früh und integrierte von Beginn an digitale Lösungen in den Rex-Praxen.

Mit der Einführung der Rex-App wurde Tierbesitzern ein mobiles Tool in die Hand gegeben, das jederzeit Einblicke in die medizinische Historie der Haustiere ermöglicht. Nun will das Startup das Potential der gewonnenen Patientendaten weiter ausschöpfen. Daher wird die Anwendung um die „Rex Care Plans“ erweitert.

Hierzu wurden Algorithmen entwickelt, die auf Basis der Daten maßgeschneiderte Empfehlungen zur Gesundheit der Haustiere generieren. Sie basieren auf Quellen wie Tierarztberichten, dem Alter und Geschlecht des Tieres sowie Apotheken- und Abrechnungsdaten. Die Handlungsempfehlungen erhalten Tierbesitzer dann proaktiv über die App. „Damit wollen wir den Haustier-Eltern alle Sorgen um die Gesundheit ihrer Vierbeiner nehmen und den Standard der medizinischen Versorgung optimieren“, so Loesing.

Gesündere Haustiere dank Algorithmen?

„In der Tiermedizin gibt es Leitlinien für Prävention und für den Umgang mit chronischen Krankheiten – die kennen allerdings nur die TierärztInnen. Im Alltag stehen Haustierbesitzer hier oft allein da“, erklärt Loesing und führt aus: „Das enorme Volumen unserer Patientendaten birgt hier das Potential, Vorsorgeempfehlungen individuell an jedes Tier anzupassen. In Verbindung mit der Rex-App, die jederzeit und von überall zugänglich ist, können diese Hinweise proaktiv vermittelt werden.“ Dabei wird auch der empfohlene Zeitpunkt für den nächsten Checkup angegeben. „Besonders wichtig war die enge Zusammenarbeit zwischen unserem Software-Team und den Tierärzten, um eine technisch und fachlich fundierte Lösung zu schaffen“, so Loesing.

Das System erstellt auf Basis relevanter Datenquellen personalisierte Empfehlungen für über 60 Indikationen. „Wenn wir beispielsweise sehen, dass ein Hund über sieben Jahre alt ist und einen Herzultraschall hatte, senden wir nach zwölf Monaten eine Erinnerung für einen erneuten Ultraschall. Hintergrund ist, dass das Risiko für Herzprobleme in solchen Fällen regelmäßiges Monitoring erfordert“, erklärt der Gründer. Durch diese Digitalisierung wird so eine optimale Versorgung jedes Patienten gewährleistet.

Wie das ‚Apple der Tiermedizin‘ Datenschutz garantiert

Nach dem Vorbild von Tech-Pionieren wie Apple sind die Daten bei Rex auf Servern gespeichert, synchronisiert und von allen Standorten aus zugänglich. Dadurch können Tierbesitzer in jeder Praxis ohne Voranmeldung die notwendige Versorgung erhalten. Dies wird durch das zentrale Verwaltungssystem „RexOS“ ermöglicht, das speziell für das Unternehmen entwickelt wurde. „Unsere Datenbank speichert alle kundenspezifischen Daten standortübergreifend. Neu entwickelte Algorithmen übersetzen medizinische Leitlinien in Regeln, die automatisch Empfehlungen erstellen und über die App bereitstellen“, erklärt Loesing und fährt fort: „Anders als in der Humanmedizin gibt es in der Tiermedizin mehr Spielraum für die Analyse wertvoller medizinischer Daten.“

Doch deren Schutz wird im Startup großgeschrieben. Alle Informationen werden in der Inhouse-Software RexOS auf europäischen Servern gespeichert. Zudem werden die Datensätze nur für die Optimierung der Gesundheit des jeweiligen Tieres genutzt und nicht an andere Patientenakten weitergegeben. „Unternehmen wie Apple oder Fielmann nutzen längst Datenbündelung, um ein einheitliches Leistungsversprechen zu geben. Es wird Zeit, dass die Digitalisierung auch in der Tiermedizin ankommt“, so Loesing abschließend.

KI nutzen, um Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen

Für die Zukunft sieht Loesing großes Potenzial in der Veterinärbranche. Künstliche Intelligenz wird dabei eine zentrale Rolle spielen. „Wir wollen KI einsetzen, um ein Frühwarnsystem zu entwickeln, das Muster in Patientendaten erkennt und Risiken frühzeitig identifiziert. So könnten negative medizinische Folgen verhindert werden, bevor sie entstehen – eine Innovation und ein neuer Standard in der Gesundheitsversorgung.“ Der Erfolg des hybriden Modells zeigt sich bereits: Rex betreibt Praxen in Berlin und Hamburg und plant langfristig, Tierbesitzer in ganz Deutschland zu unterstützen.

[1] https://www.fundamentalbusinessinsights.com/de/industry-report/pet-tech-market-2475

Bild@ Rex Technologies GmbH

Quelle Fullstop Public Relations GmbH

Scalable Capital ernennt Christian W. Röhl zum Chief Economist

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Christian W. Röhl zum Chief Economist Scalable Capital

Scalable Capital holt Christian W. Röhl für die neue Position des Chief Economists. Alexander Langer startet als Teamlead Editorial.

Christian W. Röhl startet ab dem 1. Oktober als Chief Economist bei Scalable Capital, einer führenden digitalen Investmentplattform in Europa. In der neu geschaffenen Position wird der Botschafter für Investmentkultur und erfahrene Kapitalmarkt-Praktiker die Geschehnisse an den Finanzmärkten einordnen und die Wechselwirkungen zwischen Börse, Wirtschaft, Geopolitik, Technologie und Trends analysieren.

Christian W. Röhl ist seit über 25 Jahren als Unternehmer, Portfolio-Manager und Content Creator an der Schnittstelle zwischen Finanzmärkten und Medien aktiv. Mit seiner Leidenschaft für klare Aussagen, anschauliche Grafiken und pointierte Vergleiche wird er für Scalable Capital künftig auf Veranstaltungen sowie in Videos, Podcasts und Social-Media-Beiträgen präsent sein. Dabei wird er nicht nur aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen kommentieren, sondern auch grundlegendes Finanzwissen vermitteln. Den Medien steht er als Interviewpartner unter anderem zu Themen rund um Wirtschaft, Märkten, Vermögensbildung und Anlegerverhalten zur Verfügung.

„Mit immer mehr Privatanlegern am Kapitalmarkt steigt der Wunsch, Zusammenhänge tiefer zu verstehen. Hier wird Christian eine Schlüsselrolle spielen. Seine tiefgründigen und treffenden Analysen bringen echten Mehrwert für Menschen, die ihre Finanzen selbst gestalten wollen“, so Erik Podzuweit, Gründer und Co-CEO von Scalable Capital.

Zu seiner neuen Rolle äußert sich Röhl: „Den Kapitalmarkt greifbarer zu machen und Privatanleger mit Hintergrundwissen zu stärken, ist ein Ziel, das ich mit Scalable Capital teile. Gemeinsam wollen wir noch mehr Menschen an das Investieren heranführen und sie dabei unterstützen, langfristig gute Anlageentscheidungen zu treffen.“

Alexander Langer startet als Teamlead Editorial

Ab 1. Oktober verstärkt ein weiterer Experte das Unternehmen: Alexander Langer startet als Teamlead Editorial. In dieser Position wird er das Team führen, das den erfolgreichen Börsennewsletter Bits & Pieces und die redaktionellen Inhalte für alle Kanäle bereitstellt und weiterentwickelt. Langer kommt vom Wirtschaftsmagazins „Business Punk”, wo er 2015 startete und seit 2019 Chefredakteur war. Er studierte künstlerisches Schreiben an der Universität Leipzig und teilt als versierter Journalist die Sprache von Scalable Capital, Finanzen greifbarer und spannender zu machen.

Langer wird an der Konzipierung und Umsetzung von neuen Formaten mitwirken und maßgeblich dazu beitragen, Finanz-Content zugänglich und verständlich zu gestalten. Er wird an Katharina Brunsendorf berichten, die im März dieses Jahres ihre Rolle als Head of Content angetreten ist.

Bild Christian W. Röhll @Scalable GmbH

Quelle Scalable GmbH

Ich ärgere mich, wenn ich meinen Selbstwert am Funktionieren im Kapitalismus messe

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Martha Dudzinski Geschäftsführende Gesellschafterin SWANS Initiative gGmbH © Mina Esfandiari

Martha Dudzinskis: Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich meinen Selbstwert wieder daran festmache, ob ich im kapitalistischen Sinne funktioniere

Martha Dudzinskis Vorträge werden als „erfrischend direkt“ und „herrlich unbequem“ beschrieben. Das gilt auch für ihr Buch „Konsequent 60 Prozent“. Als Produktivitätsratgeber getarnt, ist es eine Abrechnung mit den bösen Zwillingen Patriarchat und Kapitalismus. Die geschäftsführende Gesellschafterin der SWANS-Initiative hat einen einzigartigen Blick auf Leistung und Produktivität, denn sie ist an Long Covid erkrankt. Sie kann nur wenige Stunden am Tag arbeiten, braucht viele Pausen und musste lernen, in weniger Zeit mehr zu schaffen. Wie sich ihre Haltung zur Arbeit verändert hat und welche Mittel ihr dabei helfen, den Posten als Geschäftsführerin und die Pressearbeit für ihr Buch „Konsequent 60 Prozent“ zu stemmen, erzählt sie im Interview.

„Ich arbeite daran, mich für die kleinen Dinge zu feiern, die nichts mit Erwerbstätigkeit zu tun haben“

herCAREER: Martha, was denkst du über den Begriff „Leistungsträger:in“?

Martha Dudzinski: Urghs. Woran wird Leistung eigentlich gemessen? Und welche Art von Leistung wird geschätzt, gewürdigt, anerkannt und bezahlt? Ich bin auch schon als Leistungsträgerin bezeichnet worden. Und klar, das fühlt sich gut an. Aber mal ehrlich: In einer Welt, in der Männer statistisch gesehen mehr reden, sich schmücken, aber vielleicht wenig Arbeit und Ergebnisse dahinterstecken – in den wenigsten Berufen gibt es verlässliche Variablen, an denen man objektiv festmachen kann, was individuelle Leistung eigentlich ist. Denn die Leistung der vielen meist weiblichen „Fleißbienchen“ wird nicht gewürdigt, zum Beispiel: Protokolle schreiben, Geschenke und Geburtstagskarten organisieren, die Kaffeeküche aufräumen – weil sie im Stillen geschieht, oft unbemerkt und unbezahlt.

herCAREER: Selbstoptimierung bleibt ein Trend, wir sollen immer mehr aus Kopf und Körper herausholen. Als ein Mensch, dessen Körper das nicht mehr hergibt: Was hältst du von den Tipps der Supertypen, die nur 4 Stunden pro Woche arbeiten oder ihr Leben umkrempeln, indem sie morgens um 5 Uhr aufstehen?

Diese Männer – denn es sind überwiegend männliche Autoren – ignorieren die unterschiedlichen Lebensrealitäten ihrer Leser:innen. Ihre Erfahrungen sind nicht allgemeingültig. Brian, Tim und wie sie alle heißen, ist es egal, wenn andere sich kaputtarbeiten, solange sie selbst weniger arbeiten müssen.

herCAREER: Sie delegieren also einen Großteil ihrer Arbeit?

Ganz genau. Und mit dem Thema „Delegieren“ bringst du mich auf die Palme. Diese Tims und Marks haben ihr Leben nur deshalb so gut organisiert, weil sie outsourcen, weil ihnen meistens Frauen den Rücken freihalten, privat und beruflich. Auch Frauen machen ab einer bestimmten beruflichen oder gesellschaftlichen Position Karriere auf dem Rücken anderer: Sie lassen ihre Arbeit von anderen Frauen und Menschen aus dem globalen Süden erledigen, seien es Reinigungs- oder Pflegekräfte. Nur so können sie ihr Pensum bewältigen.

herCAREER: Viele werden jetzt sagen: „Aber ich bezahle diese Menschen doch für ihre Dienstleistung!“

Ja, aber trotzdem machen wir durch den enormen Zeit- und Leistungsdruck unsere Probleme zu den Problemen anderer, schlecht oder auch gar nicht bezahlter Menschen, anstatt sie zu lösen. Was mich an diesen Optimierungs- und Produktivitätsratgebern stört, ist die mangelnde Reflexionsfähigkeit. Denn während sich diese Autoren für ihre Cleverness feiern, sind sie in Wirklichkeit zutiefst ignorant und selbstgefällig, weil ihre Produktivität in einem Machtgefälle stattfindet, von dem sie selbst profitieren.

herCAREER: Der Begriff „delegieren“ nervt dich. Was hältst du vom Konzept des „Funktionierens“, gerade jetzt, wo dir dein Körper klare Grenzen setzt?

Ich ärgere mich jedes Mal über mich selbst, wenn ich meinen Selbstwert wieder daran festmache, ob ich im kapitalistischen Sinne funktioniere. Was habe ich heute erreicht, welchen Mehrwert habe ich geschaffen? Was soll das? Wir sind doch keine Roboter. Ich arbeite daran, mich für die kleinen Dinge zu feiern, die nichts mit Erwerbstätigkeit zu tun haben: Ich habe Brokkoli gegessen. Meinen Ofen gereinigt. Ich habe Zahnseide benutzt.

herCAREER: Du zitierst im Buch die Autorin Nadja Shehadeh, die sagt, dass wir in einer neoliberalen Gesellschaft nie genug tun können und dass deshalb das Ausruhen zu einem revolutionären Akt wird …

Es ist sogar ein Akt des Überlebens. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der wir mehrmals am Tag unser Handy aufladen, bevor es schlappmacht, sollten wir uns selbst Regenerationsphasen erlauben.

herCAREER: Sogar für Entspannung und Pausen gibt es Ratgeber, damit man in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Erholung findet. Was funktioniert für dich?

In der Badewanne kann ich nicht entspannen, das ist nicht mein Ding. Joggen auch nicht. Für mich funktionieren Comedy-Serien – vor allem solche, die ich schon 1000-mal gesehen habe und auswendig kenne. Da muss ich mich nicht konzentrieren und der Stress und die Anspannung fallen von mir ab. Die Zeit, herauszufinden, was wirkt, muss man sich selbst nehmen, da helfen auch keine Tipps von Brian und Tim. Überhaupt bin ich der Meinung, dass wir uns keine Ratschläge von Leuten geben lassen sollten, die unsere verschiedenen Lebensbedingungen und -realitäten ausblenden.

herCAREER: „New Work“ verlangt nach Freiheit und Flexibilität, die eigene Arbeit selbst gestalten zu können. Dafür müssen wir, wie du sagst, Selbstverantwortung übernehmen und Selbstmanagement üben. Nachdem du im Buch einige Organisations- und Priorisierungstaktiken kritisch hinterfragt hast, hast du eine ganz eigene Art der Priorisierung entwickelt. Wie hast du das gemacht?

Ich habe mich nach meiner Erkrankung und auch während des Schreibprozesses intensiv beobachtet und gefragt: Was sind eigentlich meine Prioritäten und wie setze ich sie? Ich habe festgestellt, dass ich mich nicht nach einem System oder einer Matrix richte, sondern umgekehrt: Ich richte mich nach meinem Bauchgefühl. Wir drücken uns vor Aufgaben, weil wir auf irgendeiner unterbewussten oder unbewussten Ebene merken: „Das schaffe ich jetzt nicht, dafür fehlt mir die (emotionale) Kraft“. Umgekehrt motivieren uns Tätigkeiten, die Spaß machen. So bin ich auf die Kategorien „schnell und einfach“ und „gerne und mit Freude“ gekommen. Die nehme ich zuerst in Angriff, weil sie meine Kraftreserven schonen und mir im besten Fall noch Rückenwind geben. Den brauche ich für die Aufgaben in den Kategorien „Kraft und Konzentration“ und „Bauchschmerzen“.

herCAREER: Die letzten beiden Kategorien verschiebst du bei Bedarf auf später, auf morgen, auf übermorgen. Das kannst du, weil du deine eigene Chefin bist. Was rätst du Menschen, die beruflich weniger Freiheiten haben? Wie können sie von ihrem Bauchgefühl profitieren?

Das Wichtigste ist, dass wir netter zu uns selbst sein müssen. Lerne, weniger mit deiner Zeit, sondern mehr mit deiner Energie umzugehen. Vielleicht machst du jetzt eine Pause, weil du weißt, später kommt besonders anstrengende Arbeit auf dich zu. Oder du merkst: Heute schaffst du das auf keinen Fall. Verschiebe es – mit gutem Gewissen! – und vertraue darauf, dass du später die Energie findest, die dir heute fehlt. Ich weiß aus eigener Erfahrung: Je mehr ich mir Vorwürfe mache, wenn ich eine Pause mache oder Momente der Schwäche habe, desto mehr Kraft raube ich mir und desto länger dauert es, bis ich wieder am Start bin.

herCAREER: Ist das der zentrale Appell deines Buches: Sei netter zu dir selbst?

Ja.

herCAREER: Und dein Appell an alle, die bisher Selbsthilfebücher gelesen haben?

Viel Spaß mit dem Kapitel, in dem ich mich über diese Bücher lustig mache und ihren unreflektierten patriarchalen, kapitalistischen Ansatz entlarve.

Das Gespräch führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

 

Bild: Martha Dudzinski. Geschäftsführende Gesellschafterin SWANS Initiative gGmbH Fotograf/Bildcredits:© Mina Esfandiari

 

Quelle: messe.rocks GmbH

Unternehmenswachstum trotz Wirtschaftskrise – geht das überhaupt?

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wachstum

In einer Zeit, in der sich Unternehmen oft mit wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert sehen, klingt das Thema Wachstum zunächst widersprüchlich.

Wie soll man expandieren, wenn die Märkte stagnieren, Kosten steigen und Liquidität knapp wird? Doch genau in solchen Zeiten zeigen sich Unternehmen, die in der Lage sind, kreative und flexible Wege zu finden, besonders erfolgreich. Aber wie gelingt es, unter diesen herausfordernden Bedingungen trotzdem zu wachsen?

Cashflow im Griff haben

Eine der größten Hürden während einer Wirtschaftskrise ist der Cashflow. Unternehmen müssen ihre Rechnungen begleichen, haben jedoch oft mit langen Zahlungszielen zu kämpfen. Wenn Kunden erst nach 60 oder gar 90 Tagen zahlen, wird die eigene Liquidität schnell knapp. Das Resultat? Wachstumsprojekte müssen auf Eis gelegt werden und die Geschäftsprozesse verlangsamen sich. Doch es gibt Wege, diesem Problem zu begegnen. Durch intelligente Finanzlösungen lassen sich Außenstände in liquide Mittel verwandeln – und das innerhalb kürzester Zeit.

Finanzierungsmodelle, die auf Flexibilität setzen, gewinnen in solchen Situationen enorm an Bedeutung. Denn wer die eigene Liquidität effektiv managt, bleibt handlungsfähig. Ein Unternehmen, das seine Finanzen klug plant und flexibel bleibt, kann auch in Krisenzeiten Marktchancen nutzen und sich einen Vorsprung vor der Konkurrenz verschaffen.

Flexibel und liquide – der Schlüssel zu Wachstum

Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, wie wichtig kurzfristige Finanzierungslösungen sind. Unternehmen müssen nicht nur ihre laufenden Kosten decken, sondern auch schnell auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren können. Lange Vertragsbedingungen oder komplizierte Finanzierungsprozesse helfen hier wenig. Vielmehr ist Flexibilität gefragt – und die Fähigkeit, jederzeit über liquide Mittel zu verfügen.

Ein besonders effektives Instrument ist die Vorfinanzierung von Rechnungen. Damit können Unternehmen ihre offenen Forderungen sofort in Liquidität umwandeln, ohne auf den Zahlungseingang ihrer Kunden warten zu müssen. Das gibt ihnen nicht nur die nötige finanzielle Sicherheit, sondern auch den Spielraum, um in Wachstum zu investieren. Flexibilität bedeutet hier, dass Unternehmen unabhängig von langen Zahlungsfristen bleiben und sich schnell auf neue Marktanforderungen einstellen können.

Digitalisierung und Automatisierung: Effizienz für Unternehmen

Effizienz spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Finanzprozesse zu optimieren. Die Digitalisierung hat es möglich gemacht, Finanzierungsanfragen in Echtzeit zu bearbeiten und Rechnungen automatisch zu verarbeiten. Solche Plattformen bieten Unternehmen die Möglichkeit, den gesamten Prozess der Rechnungsfinanzierung zu automatisieren und damit wertvolle Zeit und Ressourcen zu sparen. Dadurch wird nicht nur die Liquidität gesichert, sondern auch die Verwaltung vereinfacht.

Digitale Finanzlösungen sind besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein wertvolles Werkzeug. Sie ermöglichen es Unternehmen, jederzeit Zugriff auf liquide Mittel zu haben und so flexibel auf neue Geschäftsmöglichkeiten zu reagieren. Mit diesen innovativen Technologien können Unternehmen die eigene Buchhaltung entlasten und gleichzeitig sicherstellen, dass sie ihre Finanzen jederzeit im Griff haben.

Chancen in der Krise

Es ist eine alte Weisheit: Krisen bieten auch Chancen. Unternehmen, die liquide sind und ihre Finanzen klug managen, haben oft die Möglichkeit, in schwierigen Zeiten zu wachsen. Sie können neue Geschäftsfelder erschließen, von günstigeren Einkaufsmöglichkeiten profitieren oder Mitbewerber überholen, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Dabei kommt es jedoch darauf an, nicht nur kurzfristig zu denken, sondern langfristige Strategien zu verfolgen.

Durch flexible Finanzierungsmodelle lässt sich die eigene Liquidität so steuern, dass Investitionen in neue Projekte möglich sind. Unternehmen, die in der Lage sind, schnell auf Veränderungen zu reagieren und gleichzeitig ihre Liquidität im Blick zu behalten, können nicht nur überleben, sondern gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Fazit: Liquidität ist der Schlüssel zu Wachstum

Auch in einer Wirtschaftskrise ist Wachstum möglich, wenn Unternehmen auf flexible Finanzierungsmodelle setzen. Wer seine Liquidität im Griff hat, bleibt handlungsfähig und kann Marktchancen nutzen, die sich in Krisenzeiten bieten. Kurzfristige Finanzierungslösungen, wie die Vorfinanzierung von Rechnungen, ermöglichen es, auch bei langen Zahlungsfristen liquide zu bleiben und so den Grundstein für weiteres Wachstum zu legen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kommt es mehr denn je darauf an, klug zu planen und flexibel zu handeln. Nur so können Unternehmen ihre Position stärken und trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter wachsen.

Bild@Thorsten de Jong/ Finyoz

Autor: Thorsten de Jong ist Mitgründer und Geschäftsführer von Finyoz, einer Plattform zur sofortigen Rechnungsfinanzierung, die Unternehmen und Investoren innovative Lösungen zur Liquiditätssicherung bietet.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.