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Widerstand aus CDU-Sozialflügel gegen höheres Renteneintrittsalter

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Älteres Paar (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im CDU-Sozialflügel CDA gibt es Widerstand gegen Forderungen aus der CDU-Mittelstandsvereinigung nach einem höheren Renteneintrittsalter. „Auf den Debatten über ein höheres Renteneintrittsalter liegt kein Segen“, sagte Dennis Radtke, Vorsitzender der CDA Nordrhein-Westfalen, dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe).

„Wir haben nun einen gesellschaftlichen Konsens für die Rente mit 67. Nun pausenlos immer neue Debatten über Verschärfungen bringen uns nicht weiter.“ Zuvor hatte Gitta Connemann, Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung, in der FAS verlangt, „die Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung anpassen“.

Dem widerspricht Radtke, der als aussichtsreicher Kandidat für den CDA-Bundesvorsitz gilt. „Einen Gleitflug in Richtung einer Rente mit 70 oder höher für alle wird es nicht geben“, sagte Radke dem „Tagesspiegel“. Über die Nachfolge von CDA-Chef Karl-Josef Laumann wird im September entschieden. Radtke ist vom größten Landesverband NRW für den Bundesvorsitz nominiert.

„Mit der CDA wird es keine pauschale Rente mit 70 geben und kein Absenken des Niveaus unter 48 Prozent“, sagte Radtke. Er widersprach der Darstellung Connemanns, es gebe in der Rentenpolitik „keinen Dissens mit den Sozialausschüssen“. Die Forderung nach einer generellen Rente mit 70 oder mehr sei „gewiss nicht Konsens mit den CDU-Sozialausschüssen“, sagte Radtke: „Ich kenne diesen Konsens nicht. Wer solche Debatten führt, braucht den Mut zur Differenzierung. Viele Menschen, etwa in der Pflege oder auf dem Bau, können körperlich gar nicht über 67 Jahre hinaus arbeiten. Denen sollten wir keine Angst machen.“

Die CDA habe nach vielen Diskussionen den Weg zur Rente mit 67 mitgetragen und stehe dazu, sagte Radtke. Er sieht in den Forderungen des CDU-Wirtschaftsflügels eine Gefahr für einen Sieg bei der Bundestagswahl 2025. „Jetzt einen Renten-Wahlkampf führen zu wollen, halte ich auch für strategisch nicht durchdacht.“


Foto: Älteres Paar (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Verletzte bei Brand auf Highfield-Festival – Ermittlungen laufen

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Feuerwehr-Auto (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Auf dem Highfield-Festival in der Nähe von Leipzig sind am Samstagabend zahlreiche Personen bei dem Brand eines Riesenrades verletzt worden. Es gebe vier Personen mit Brandverletzungen und eine weitere Person mit Sturzverletzungen, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Insgesamt 18 Personen, darunter Ersthelfer und Polizeibeamte sowie weitere Insassen der Gondeln, kamen zudem mit Rauch in Kontakt und erlitten teilweise Rauchgasvergiftungen. Alle Verletzten wurden sie zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht.

Bei dem Vorfall waren am Abend zwei leere Gondeln des Riesenrades in Brand geraten. Offenbar fand zu dem Zeitpunkt gerade ein Fahrgastwechsel statt. Die genauen Hintergründe waren auch am Sonntagvormittag noch unklar – die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Der Brandort wurde abgesperrt und ein Brandursachenermittler eingesetzt. Die Polizei gab am Sonntagvormittag an, dass noch keine neuen Informationen vorlägen.


Foto: Feuerwehr-Auto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Patientenschützer fordern Corona-Aufarbeitung in Pflegeheimen

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Positiver Corona-Test (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um die Aufarbeitung von Corona-Gesetzen mahnen Patientenschützer einen kritischen Blick auf die Maßnahmen in Pflegeheimen an.

„Es ist überfällig, dass die Corona-Maßnahmen in der Langzeitpflege auf den Prüfstand gestellt werden“, sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der „Rheinischen Post“. Offensichtlich sei der Schutz von Pflegeheimbewohnern „mangelhaft“ gewesen. In den Heimen sei fast jeder zweite Corona-Tote gezählt worden, die Überlebenschancen von daheim lebenden Pflegebedürftigen seien besser gewesen.

„Es muss endlich aufgearbeitet werden, warum es keine funktionierende Teststrategie in der Langzeitpflege gab“, so Brysch. „Gleichzeitig gilt es, die damals beschlossene einrichtungsbezogene Impfpflicht in den Blick zu nehmen. Die politisch verantwortete These war falsch, dass Geimpfte das Virus nicht weitergeben können.“ Spätestens bei Inkrafttreten des Gesetzes sei das offenkundig geworden. „Mit der Entscheidung hat der Bundestag mit Unterstützung der Fachverbände aus Medizin und Pflege bei den Beschäftigten Vertrauen verspielt. Aus diesen Fehlern müssen Lehren für mögliche zukünftige Pandemien gezogen werden“, forderte Brysch.


Foto: Positiver Corona-Test (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Tui hat Verständnis für Proteste gegen Massentourismus

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Mallorca-Touristin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstandsvorsitzende des Reisekonzerns Tui, Sebastian Ebel, hat Verständnis für die Proteste von Anwohnern in Spanien gegen den Massentourismus.

„Es gibt diese Proteste, die sich gegen bestimmte exzessive Themen wie Erhöhung der Mieten und nicht vorhandenen Wohnraum, gestiegene Häuserpreise und Verkehrsaufkommen richten“, sagte Ebel der „Bild am Sonntag“. Und das sollte man unbedingt ernst nehmen, „weil das uns genauso gehen würde“.

Der Pauschaltourist gehe in ein Hotel und nehme niemandem das Haus oder das Appartement weg, so Ebel weiter. „Wir sind bemüht, Wasserkonsum schon sehr niedrig zu halten. Wichtig ist natürlich zu schauen, was bewegt die Leute, wie viel Tourismus wollen sie, welchen wollen sie nicht? Und letztlich sind es die Menschen, die dort vor Ort leben, die bestimmen, wie viel Tourismus sie wollen.“

Kritisch äußerte sich der Konzernchef zum Sauftourismus wie am Ballermann auf Mallorca. „Ich persönlich weiß nicht, ob man das überhaupt noch haben möchte und sollte. Ich bin nicht auf der Verbotsseite, aber für starkes Reglementieren, um diese Auswüchse zu vermeiden. Damit wäre allen gedient. Das sind Grundregeln des Anstands, die sollten wir überall sicherstellen.“

Am häufigsten würden sich Tui-Gäste laut Ebel über Flugverspätung, unsaubere Zimmer und Baulärm beschweren. Fehlender Meerblick werde dagegen selten moniert. Ebel: „Wenn sich bei den Hotels etwas verändert zu dem, was gebucht war, dann reagiert der Kunde teilweise schon sehr nachtragend.“


Foto: Mallorca-Touristin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Unionskritik an Haushaltseinigung reißt nicht ab

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Lindner, Habeck, Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU und CSU gehen weiter heftig mit der Haushaltseinigung der Ampel-Koalition ins Gericht. „Die Ampel-Koalitionäre sind die Schuldenkönige – über 100 Milliarden Euro neue Schulden innerhalb von zwei Jahren“, sagte der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Haase, der „Bild am Sonntag“. Ein Negativrekord jage den nächsten.

Die Neuverschuldung werde laut Haase wegen eines Nachtragshaushalts in diesem Jahr um knapp 30 Prozent auf 50,3 Milliarden Euro erhöht, und mit dem Haushalt 2025 kämen nochmal 51,3 Milliarden Euro Schulden dazu. Zwölf Milliarden Euro beträgt nach der Haushaltseinigung nun die „Globale Minderausgabe“ (GMA). Dies ist die mit Abstand höchste GMA der vergangenen 20 Jahre, wie aus der aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der CSU hervorgeht, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet. Seit 2004 lag die „Globale Minderausgabe“ in zwölf Jahren bei null. Seit 2021 betrug sie zwischen sechs und acht Milliarden Euro.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der Sonntagszeitung: „Die Taschenspieler-Ampel versucht ihren nächsten Haushaltstrick. Statt Prioritätensetzung schafft die Ampel Haushaltslöcher mit Ansage. Unseriöse Haushaltspolitik ist zum Markenzeichen der Ampel geworden.“


Foto: Lindner, Habeck, Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Jahrelange Wartezeiten bei Schwimmkursen für Kinder

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Schwimmbad (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verzeichnet teils jahrelange Wartezeiten für Kinder-Schwimmkursen.

„Die Not ist an den meisten Orten sehr groß und es gibt lange Wartelisten, wir können ehrenamtlich nicht auffangen, was in den Schulen nicht mehr geleistet wird“, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Auf eine Umfrage der Zeitung meldeten die Ortsgruppen Meppen und Soltau zwei Jahre Wartezeit, in Delmenhorst sogar drei Jahre. Als eine der Hauptursachen für den Stau bei Kinderschwimmkursen nennt Vogt das sogenannte Bädersterben in Deutschland. So hätten viele Grundschulen keine Schwimmbäder in erreichbarer Nähe und müssten zum Teil in Becken in Kurkliniken und Hotels ausweichen. Aufgrund der prekären Situation forderte Vogt einen runden Tisch von Bund, Ländern und Gemeinden. „Die Länder schreiben Schwimmen in den Lehrplan, kümmern sich aber nicht um die Umsetzung und die Kommunen sind überfordert“, fasst sie zusammen. Es müsse Klarheit darüber herrschen, wo überhaupt noch Schwimmunterricht angeboten werden könne und wo mangels Schwimmbecken keine Ausbildung stattfindet. Gerade in solchen Regionen mit „gähnender Leere“ müssten entsprechende Fördermittel zum Bau von kommunalen Schwimmzentren fließen, so Vogt.

Zudem kritisiert Vogt fehlende Investitionsprogramme des Bundes und deren Verteilung, denn den Zuschlag würden jene Kommunen erhalten, die am schnellsten seien. „Das darf nicht sein. Der Zuschlag muss an diejenigen gehen, bei denen der Bedarf am größten ist.“ Denkbar ist laut Vogt auch die Gründung von gemeinsamen kommunualen Schwimmzentren.


Foto: Schwimmbad (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ein Haus am See und eine alte Bahnstation

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Haus am See petra und lasse

Ein Haus am See und eine alte Bahnstation
Schweizerin wandert vor mehr als 35 Jahren nach Finnland aus und lebt ihren Traum

Fast jeden Morgen und jeden Abend taucht Petra Karjalainen im Sommer in das erfrischende Wasser ihres Sees ein und schwimmt eine Runde. Schliesslich befindet sich der See direkt vor ihrem Haus. „Ist das nicht herrlich?”, schwärmt die 62-Jährige und zeigt auf die traumhafte finnische Naturlandschaft, die ihr Haus umgibt, sowie auf das plätschernde Wasser des Sees, der mit seinen sanften Wellen lockt. Seit über 35 Jahren lebt die Schweizerin aus Blauen im Basler Land nun in Finnland.

Die erste Zeit wohnte sie zusammen mit ihrem ersten Mann und vier Kindern in der ostfinnischen Stadt Joensuu, 2014 zog es sie mit ihrem jetzigen Mann Lasse und dem Nachwuchs aufs Land, ins südfinnische Dorf Pulsa. Hier erwarb die Familie ihr Haus am See, ein Kleinod, das Petra selbst nach zehn Jahren immer noch begeistert. Mittlerweile gehört den Karjalainens aber ein weiteres Schmuckstück des Dorfes: sie haben der alten Bahnstation von 1869 Pulsan Asema neues Leben eingehaucht, betreiben hier ein Bed & Breakfast samt Laden, Rösterei und Café und sind wohl die einzigen, die in Finnland Raclette anbieten.

„Das hat natürlich mit meinen schweizerischen Wurzeln zu tun, aber das Raclette wird sehr gut von den Finnen angenommen“, erklärt Petra. Schliesslich hätten sie auch vieles gemeinsam mit den Eidgenossen. „Man kann sich zu 100 Prozent auf sie verlassen, sie sind ehrlich und sehr freundlich“, sagt sie über ihre beiden Landsleute. Aber anders als die Schweizer, die gerne viel planen, seien die Finnen lockerer und unkomplizierter. „Ich liebe Finnland“, meint sie. Was genau sie an ihrer neuen Heimat mag? „Natur, Natur, Natur“.

Die Landschaft überall in Finnland sei sehr schön, habe etwas Magisches. In Pulsa zum Beispiel ist sie umgeben von Naturschutzgebieten und Seen. Hier geniesst sie die Ursprünglichkeit und Ruhe, im Sommer das Baden im See, im Winter das Skifahren zur Arbeit, pro Winter sind das rund 450 Kilometer. Das sei einfach einmalig.

Die Liebe zu Finnland entwickelte sich für Petra durch die Liebe zu ihrem ersten Mann. Sie lernten sich in der Schweiz kennen, als die damals 26-Jährige in einer Werbeagentur arbeitete. Sie hatte zuvor eine kaufmännische Ausbildung absolviert und Innendesign studiert. Hals über Kopf verliebten sich die beiden und beschlossen in Finnland ein gemeinsames Leben aufzubauen. „Die erste Zeit war hart, ich konnte die Sprache noch nicht und konnte so nicht in meinem Job arbeiten. Also beschloss ich, neben Finnisch auch ein Handwerk zu erlernen und entschied mich fürs Handweben“, erinnert sich die Schweizerin.

Gesagt, getan. Nach wenigen Jahren sprach sie nicht nur Finnisch, sondern hatte es auch zur Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführerin einer Kunsthandwerkvereinigung gebracht, die sie durch eine Neuausrichtung vor dem Ruin rettete. Und nebenbei versorgte sie noch ihre vier Kinder, die sie in der Zwischenzeit bekommen hatte. „Ich bin es gewohnt hart zu arbeiten, komme aus einer Bauernfamilie, da gab es immer etwas zu tun“, beantwortet sie die Frage, wie sie das alles geschafft habe.

Überhaupt scheint Petra sehr entschlossen zu sein, sie fackelt nicht lange, packt mit an, wo etwas gemacht werden muss. „Mir macht das Arbeiten nichts aus, vor allem, wenn ich mit solchen Projekten etwas bewirken kann.“ Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie nach ihrem Umzug in Lasses Heimatdorf, eine weitere Rettungsaktion anstand. Die alte Bahnhofsstation des Ortes verfiel, die verschiedenen Gebäude benötigten dringend eine Sanierung. Eigentlich wollte Petra kürzertreten, die Stille auf dem Land geniessen, denn im Alter von 39 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert, den sie glücklicherweise besiegen konnte. Im Haus am See wollte sie zur Ruhe kommen. Aber ihr liessen das Areal und die schönen Gebäude des alten Bahnhofsgeländes keine Ruhe.

„Wir haben einen Kredit aufgenommen und vor zehn Jahren mit den Renovierungsarbeiten angefangen“, erzählt Petra. Erst entstand das Café im Hauptgebäude, das sofort eröffnet wurde und auf Anhieb sehr gut lief. So konnten die weiteren Häuser – insgesamt sind es 15 an der Zahl – nach und nach renoviert werden. Einige davon sind Ferienhäuser, alle hat Petra individuell eingerichtet, darin modernes und altes Design miteinander verbunden. Eine Boutique und eine Kaffeerösterei vervollständigen schliesslich das Ensemble.

„Wir hatten von Anfang an ein volles Haus und das ohne Werbung. Das liegt vor allem daran, dass wir Qualität bieten, authentisch sind und uns persönlich um unsere Gäste kümmern“, erklärt Petra. Mittlerweile zählt Pulsan Asema 50.000 Besucher im Jahr. Ob ihre Kinder den Betrieb später übernehmen, weiss sie noch nicht. Sie hat jedenfalls mit Lasse, ihren insgesamt sieben Kindern (drei aus der ersten Ehe ihres Mannes), ihren fünf Grosskindern sowie dem Haus am See ihr Glück in Finnlands Süden gefunden und mit dem alten Bahnhof eine erfüllende Lebensaufgabe.

Pulsa ist ein idyllischer Ort und liegt „mitten im Nirgendwo“ nur 20 km von der Stadt Lappeenranta entfernt. Dort gibt es auch einen Flughafen, der neben dem Flughafen Helsinki-Vantaa am nächsten gelegen ist. Von Helsinki aus braucht man mit einem Auto ungefähr zweieinhalb Stunden bis nach Pulsa. Da Pulsa leicht abgelegen ist, führen einen die öffentlichen Verkehrsmittel nur per Bus zum Ort. Auf dem Weg dorthin schlängelt sich eine idyllische Landstrasse zwischen kleinen Dörfern, Feldern und Wäldern. Am Wegesrand liegen einige Sehenswürdigkeiten wie der öffentliche Badestrand von Vilkjärvi.

Bild ©Visit Finland

Quelle global communication experts

KI-Start-ups: Das ist unsere Zukunft

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KI-Start-ups Arkadi Belocerkov ist Gründer und Geschäftsführer der Swiss Value Group AG

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine der bahnbrechendsten Technologien unserer Zeit und verändert bereits zahlreiche Branchen grundlegend. KI-Start-ups spielen eine entscheidende Rolle bei dieser Transformation und sind ein wichtiger Motor für Innovation und Wachstum. Im zweiten Quartal 2024 sind die Investitionen in solche Start-ups laut Crunchbase-Daten auf 24 Milliarden US-Dollar gestiegen, was mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Vorquartal darstellt. Doch was genau halten sie für unsere Zukunft bereit?

Wie gestalten KI-Start-ups unsere Zukunft?

KI-Start-ups treiben die Entwicklung und Implementierung von Künstlicher Intelligenz in vielen Bereichen voran, darunter Gesundheitswesen, Finanzen, Logistik und viele mehr. Die Start-ups entwickeln neue Anwendungen und Lösungen, die effizientere Prozesse, verbesserte Entscheidungsfindung und innovative Produkte ermöglichen. Beispielsweise können KI-gestützte Diagnosetools in der Medizin präzisere und schnellere Diagnosen stellen, was die Patientenversorgung erheblich verbessert. In der Finanzwelt optimieren KI-Algorithmen Handelsstrategien und Risikobewertungen, wodurch Finanzinstitute fundiertere Entscheidungen treffen können.

Wieso haben KI-Start-ups so großes Potenzial?

KI-Start-ups haben enormes Potenzial aufgrund ihrer Fähigkeit, Daten in wertvolle Erkenntnisse zu verwandeln und automatisierte Prozesse zu schaffen, die menschliche Fehler minimieren. Diese Start-ups können schnell skalieren und in kurzer Zeit einen erheblichen Einfluss auf ihre jeweiligen Branchen ausüben. Die Flexibilität und Agilität von Start-ups ermöglichen es ihnen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die den Wettbewerbsvorteil sichern. Zudem ziehen sie erhebliche Investitionen an, da Investoren das transformative Potenzial von KI erkennen und bereit sind, in die Zukunft dieser Technologie zu investieren.

Investitionen in KI-Start-ups

Swiss Value Inside AG hat sich auf Investitionen in KI-Start-ups spezialisiert und konnte im letzten Quartal einen erheblichen Anstieg der Investitionen in diesen Bereich verzeichnen. Die Gesellschaft unterstützt diese Start-ups nicht nur finanziell, sondern auch strategisch, um deren Wachstum und Entwicklung zu fördern. Durch das Engagement des Unternehmens in diesem Sektor wird dazu beigetragen, die Zukunft der Technologie zu gestalten. Außerdem können die Investoren so am Erfolg dieser vielversprechenden Unternehmen teilhaben.

Investitionsunternehmen nutzen KI bereits seit längerer Zeit im Prozess der Due Diligence (DD). Dies führt zu erheblichen Prozessoptimierungen und senkt die Transaktionskosten. Swiss Value Inside AG setzt diese Technologie schon lange ein. Deren eigens entwickeltes KI-Tool, Al Bridge Finance, ist ein fester Bestandteil bei allen Transaktionen und wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Die Möglichkeit, riesige Datenmengen in Sekundenschnelle zu analysieren und Prognosen zu erstellen, verbessert die Entscheidungsprozesse erheblich.

Wissenswertes über KI-Start-ups

KI-Start-ups nutzen die neuesten technologischen Fortschritte, um innovative Lösungen zu schaffen, die bestehende Technologien ergänzen oder ersetzen. Dieser Anstieg reflektiert den wachsenden Marktbedarf an KI-Lösungen, da Unternehmen weltweit bestrebt sind, ihre Effizienz zu steigern und Geschäftsprozesse zu optimieren. Viele dieser Start-ups arbeiten eng mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen, um an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu bleiben und neue Durchbrüche zu erzielen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass KI-Start-ups eine zentrale Rolle bei der Gestaltung unserer Zukunft spielen. Durch ihre innovativen Lösungen und Technologien revolutionieren sie zahlreiche Branchen und tragen wesentlich zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung bei. Die signifikanten Investitionen in diesen Bereich, wie im zweiten Quartal 2024, verdeutlichen das immense Potenzial und die Bedeutung dieser Unternehmen. Unterstützt durch strategische Partnerschaften und finanzielle Förderungen haben KI-Start-ups die Möglichkeit, weiterhin an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen und transformative Veränderungen voranzutreiben.

Autor: Arkadi Belocerkov ist Gründer und Geschäftsführer der Swiss Value Group AG, einer international tätigen Beteiligungsgruppe, die sich auf Investitionen in nachhaltige Immobilien, erneuerbare Energien und Technologie-Unternehmen spezialisiert hat. https://swissvalue-group.ch

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wundenlecken beim Dax geht weiter – Erneut freundlicher Start

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Nach den heftigen Kursverlusten in den letzten Tagen ist der Dax am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge freundlich in den Handel gestartet. Kurz nach 9:30 Uhr stand das Börsenbarometer bei 17.455 Punkten und damit 0,6 Prozent über Vortagesschluss. Im Wochenvergleich ist der Dax aber noch immer satte sechs Prozent im Minus.

Aktionäre der Commerzbank ließen sich von der Schönrechnerei bei der Vorlage der neuen Quartalszahlen nicht beeindrucken. Das Geldhaus hatte am Morgen mitgeteilt, das „beste Halbjahr seit 15 Jahren“ absolviert zu haben, bei den neuen Quartalszahlen lag der Gewinn aber unter dem Vorjahreswert – das Papier gab in den ersten Handelsminuten über vier Prozent nach.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0922 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9156 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Morgen wurden für eine Feinunze 2.391 US-Dollar gezahlt (+0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,39 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 76,40 US-Dollar, das waren 8 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Erstmals seit 2016 Anstieg der Schweinefleischproduktion

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Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2024 knapp 3,4 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, waren das 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2024 in den Schlachtbetrieben 24 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 344,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.

In den ersten sechs Monaten des Jahres schlachteten die Betriebe in Deutschland 21,9 Millionen Schweine. Dies entspricht einem geringen Anstieg von 0,4 Prozent (78.100 Tiere) im Vergleich zum Vorjahr. Die erzeugte Schweinefleischmenge im 1. Halbjahr 2024 betrug 2,1 Millionen Tonnen und lag damit um 1,1 Prozent (+22.400 Tonnen) oberhalb des Vorjahreszeitraums.

Erstmals seit 2016 ist nach einem kontinuierlichen Rückgang der deutschen Schlachtungen ein leichter Anstieg der Schweinefleischproduktion in der ersten Jahreshälfte festzustellen. Im 1. Halbjahr 2016 wurden allerdings noch 7,4 Millionen Schweine mehr geschlachtet und mit 2,8 Millionen Tonnen 661.400 Tonnen mehr an Schweinefleisch produziert als 2024.

Insgesamt schlachteten die Betriebe in Deutschland im 1. Halbjahr 2024 auch rund 1,5 Millionen Rinder. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Zunahme von 1,3 Prozent (+18.300 Tiere). Die dabei erzeugte Rindfleischmenge stieg verglichen mit dem 1. Halbjahr 2023 um 2,5 Prozent auf 496.600 Tonnen (+12.000 Tonnen). Das durchschnittliche Schlachtgewicht der Rinder lag dabei mit knapp 337 Kilogramm rund 4 Kilogramm über dem Gewicht des Vorjahreszeitraums.

Im 1. Halbjahr 2024 wurden zudem insgesamt 344,3 Millionen Tiere verschiedener Geflügelarten in Deutschland geschlachtet. Obwohl die Anzahl der geschlachteten Tiere kaum gestiegen ist, wurde im 1. Halbjahr 2024 mit rund 780.700 Tonnen 1,3 Prozent mehr Geflügelfleisch produziert als im Vorjahreszeitraum (+9 700 Tonnen).

Schweinefleisch hat seit Jahren den größten Anteil an der gewerblichen Fleischerzeugung in Deutschland. Im 1. Halbjahr 2024 stammten 62,0 Prozent der erzeugten Fleischmenge von geschlachteten Schweinen. Danach folgten Geflügelfleisch mit einem Anteil von 23,0 Prozent und Rindfleisch mit 14,6 Prozent. Das Fleisch von Schafen, Ziegen und Pferden machte lediglich rund 0,4 Prozent der Gesamtproduktion aus, so das Bundesamt.


Foto: Fleisch und Wurst im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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