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Atalanta Bergamo schlägt Leverkusen im Finale der Europa League

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Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturDublin (dts Nachrichtenagentur) – Atalanta Bergamo ist der Sieger der Europa League. Im Finale am Mittwochabend hat die Mannschaft gegen Bayer Leverkusen 3:0 gewonnen.

Ademola Lookman brachte die Italiener bereits in der 12. Minute in Führung, legte in der 26. Minute nach und erzielte in der 75. Minute auch das 3:0. Seine Mannschaft baute durchgängig Druck auf Leverkusen auf. Der Deutsche Meister konnte zwar einen deutlich höheren Ballbesitz verzeichnen, verlor jedoch zahlreiche Zweikämpfe und kam kaum zu Torschüssen.

Für Leverkusen ist es die erste verlorene Partie nach 51 Pflichtspielen ohne Niederlage. Für Bergamo ist es der zweite Titel in der Vereinsgeschichte: In der Saison 1962/63 hatte der Verein die Coppa Italia gewonnen.


Foto: Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (22.05.2024)

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Lotto-Schild (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochsausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 9, 10, 15, 38, 47, die Superzahl ist die 4.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0438791. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 705137 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Im Jackpot liegen diese Woche rund sechs Millionen Euro. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Bislang wurde die 6 am häufigsten und die 13 am seltensten gezogen. Im Jackpot liegen aktuell sechs Millionen Euro.


Foto: Lotto-Schild (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Özdemir bestätigt Streichung von Umweltstandards für Landwirte

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Cem Özdemir (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat nach der Sonder-Agrarministerkonferenz am Mittwoch seine Pläne für die Umsetzung der Ausnahmen von der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) bestätigt. „Künftig soll es keinen verpflichtenden Mindestanteil an nicht-produktiver Ackerfläche mehr geben“, sagte Özdemir. Das gebe Landwirten Planungssicherheit bis zum Ende der Förderperiode. Ursprünglich sollte die Verpflichtung zur Stilllegung von vier Prozent der Ackerfläche das Artensterben ausbremsen.

„Zudem werden die Kontrollen und Sanktionen bei kleinen Betrieben bis zu zehn Hektar ausgesetzt – das vereinfacht die GAP noch weiter“, sagte der Grünen-Politiker. „Bei den Öko-Regelungen wollen wir den eingeschlagenen Vereinfachungsweg fortsetzen.“

Der Abbau „unnötiger Bürokratie“ sei eine mühsame und kleinteilige Daueraufgabe, aber es gehe darum, Stück für Stück mehr Freiräume für die Bauern zu schaffen. „Unnötige Bürokratie bremst die Betriebe und den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit aus, sie kostet Zeit und Nerven, sie hält Jüngere davon ab, einen Hof zu übernehmen“, so Özdemir. „Wir wollen im Bürokratiedschungel aufräumen – das eint uns mit den Ländern.“

Es gehe darum, vor allem für die Bauern praktikable Lösungen zu finden, „um einer wettbewerbsstarken deutschen Landwirtschaft sowie Klima, Biodiversität und Ernährungssicherung gleichermaßen gerecht zu werden“. Bürokratieabbau heiße nicht, „diese Standards zu verwässern und darf auch kein Deckmantel dafür sein“, sagte der Grünen-Politiker. Die aktuelle GAP sei jedoch in der letzten Legislaturperiode zu kompliziert gestaltet worden. „Hier muss der Sand aus dem Getriebe.“

Genau diese Verwässerung von Standards hatten 21 Landwirtschafts- und Umweltverbände Özdemir vorgeworfen. „Die zeichnenden Verbände betonen, dass es sich bei der Sicherung der Biodiversität, des Klimaschutzes, der Reinhaltung von Luft und Wasser sowie der Stärkung des sozialen Zusammenhaltes um Herausforderungen von existenzieller Tragweite handelt. Nicht zuletzt sind sie auch Grundlage der Lebensmittelproduktion künftiger Generationen“, hieß es in der Stellungnahme, die von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) koordiniert wurde. „Die jüngsten Beschlüsse der europäischen Institutionen zur einseitigen Aufweichung der GAP stehen hierzu in eklatantem Widerspruch.“

Das „Schleifen ökologischer und sozialer Standards“ als Reaktion auf die jüngsten Proteste vieler Bauern lasse „nicht nur deren zentrales Problem vollkommen außer Acht, innerhalb der Wertschöpfungsketten keine gewinnbringenden Erzeugerpreise durchsetzen zu können, es lässt den landwirtschaftlichen Berufsstand bei der Bewältigung elementarer ökologischer und sozialer Zukunftsfragen auch komplett im Stich“, kritisierte die Verbände-Plattform. Sie fordert daher eine verbindliche Anhebung des Budgets für die Erbringung freiwilliger Naturschutz-Leistungen sowie einer Reform der Gemeinsamen Marktordung der EU zugunsten der Bauern.


Foto: Cem Özdemir (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Haftbefehl: Merz kritisiert IStGH-Chefankläger und Bundesregierung

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Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz hat deutliche Kritik am Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs und der Bundesregierung geübt. „Schon die Beantragung des Haftbefehls zugleich gegen Premier Netanjahu und Hamas-Führer Sinwar ist eine absurde Täter-Opfer-Umkehr“, sagte er der „Bild“ (Donnerstagausgabe). „Aber das Schweigen der Bundesregierung bis hin zur Andeutung des Regierungssprechers, dass Netanjahu auf deutschem Boden verhaftet werden könnte, wird nun wirklich zum Skandal.“

Natürlich könne und müsse man jetzt auch die israelische Regierung kritisieren. „Aber der Internationale Strafgerichtshof ist eingerichtet worden, um Despoten und autoritäre Staatsführer zur Rechenschaft zu ziehen, nicht um demokratisch gewählte Regierungsmitglieder festzunehmen“, so Merz.

Der CDU-Chef erhöht auch den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). „Was ist eigentlich die vielbeschworene Solidarität zu Israel noch wert, wenn sich der deutsche Regierungssprecher zu solchen Aussagen hinreißen lässt? Und ist das auch die Meinung des Bundeskanzlers?“, fragte Merz.

Zuvor hatte Regierungssprecher Steffen Hebestreit zur Frage, ob Deutschland einer Entscheidung des Gerichtshofs folgen würde, erklärt: „Natürlich, wir halten uns an Recht und Gesetz.“ Dies wurde als Andeutung verstanden, dass Deutschland auch einem Haftbefehl folgen und Netanjahu im Ernstfall festnehmen und ausliefern würde.


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Großbritannien: Sunak kündigt Neuwahlen für Anfang Juli an

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Rishi Sunak (Archiv), via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Mit einem Vorlauf von nur 43 Tagen hat der Premierminister Großbritanniens, Rishi Sunak, am Mittwoch Neuwahlen angekündigt. Die Wahl des Unterhauses soll nun am 4. Juli stattfinden.

Er habe König Charles um die Auflösung des Parlaments gebeten und dieser habe seine Anfrage genehmigt, sagte Sunak „Jetzt ist der Moment für Großbritannien, seine Zukunft zu wählen: Auf den Fortschritt, den wir erreicht haben, aufzubauen, oder zum Anfang zurückzukehren mit keinem Plan und ohne Gewissheit.“

Er nutzte die Gelegenheit, um die Erfolge seiner Regierung herauszustellen. „Wir haben die Inflation bekämpft, die Schulden kontrolliert, die Steuern für Arbeitnehmer gesenkt und die staatliche Rente um 900 Pfund erhöht“, sagte der Parteichef der Tories. „Wir haben die Steuern auf Investitionen gesenkt und die Chancen des Brexit genutzt, um dieses Land zum besten Land der Welt zu machen, in dem man ein Unternehmen gründen kann.“

Die Wahlperiode für das Unterhaus wurde 2011 auf fünf Jahre festgelegt, kann jedoch auch verkürzt werden. Die zuständige Wahlkommission hatte errechnet, dass die nächste Wahl spätestens am 28. Januar 2025 stattfinden muss.

Das Unterhaus wird in 650 Einmandatswahlkreisen mit jeweils einer relativen Mehrheit gewählt. Das heißt, in jedem dieser Wahlkreise erhält der jeweilige erstplatzierte Kandidat ein Mandat. Die Stimmen der unterlegenen Kandidaten verfallen. Dies kann dazu führen, dass große Parteien und Regionalparteien überrepräsentiert werden und dass die Partei mit den landesweit meisten Stimmen nicht zwingend die meisten Sitze erhält. In Umfragen führt seit Ende 2021 die sozialdemokratische Labour Party mit deutlichem Abstand vor Sunaks Conservative and Unionist Party.


Foto: Rishi Sunak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Inflation in Großbritannien bringt Zinserhöhungen wieder auf die Tagesordnung

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Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Tomacz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Die Dienstleistungsinflation verhindert vorerst Zinssenkungen. Wenn die Daten weiterhin so stark bleiben, sind Zinssenkungen im Sommer unwahrscheinlich und Zinserhöhungen könnten wieder auf die Tagesordnung kommen.

Die VPI-Gesamtinflation in Großbritannien ist im April auf 2,3 % gesunken, nach 3,2 % im März. Dies war das Ergebnis sehr starker Basiseffekte im Energiebereich. Immerhin hat Ofgem, der britische Regulator für die Energiewirtschaft, die Energielücke von 1.928 £ im Januar-März 2024 auf 1.690 £ im April reduziert. Im April 2023 lag die Obergrenze von Ofgem bei 3.280 £. Das bedeutet, dass die Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 % gesunken sind.

Dies ist ein sehr starker Basiseffekt. Die VPI-Kerninflation ging im April auf 3,9 % gegenüber 4,2 % im März zurück. Die VPI-Inflation im Dienstleistungssektor sank im April auf 5,9 % gegenüber 6 % im März. Wichtig ist, dass die Inflation im Dienstleistungssektor über den von der Bank of England erwarteten 5,9 % liegt. Dies sind natürlich immer noch hohe Werte für die Kerninflation und die Inflation des Verbraucherpreisindex für Dienstleistungen.

Die Verbraucherpreisinflation im Dienstleistungssektor ist der beste Indikator für die Kerninflation, und diese ist nach wie vor bedenklich hoch. Darüber hinaus dürfte die Inflation des VPI für Dienstleistungen im April durch die Osterfeiertage im März verzerrt sein. Die Verzerrung durch Ostern deutet darauf hin, dass die Dienstleistungsinflation im Mai noch höher ausfallen könnte als heute. Auch wenn die Daten nach wie vor keine eindeutige Aussage darüber zulassen, ob die Inflation nachhaltig zurückgeht, ist die Tatsache, dass die Dienstleistungsinflation deutlich über den Erwartungen des MPC liegt, für die Entscheidung im Juni wichtig.

Obwohl es einige Anzeichen dafür gibt, dass die Dienstleistungsinflation allmählich zurückgeht, werden die heutigen Daten wahrscheinlich eine Zinssenkung im Juni verhindern. Der geldpolitische Ausschuss hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Dienstleistungsinflation nicht mit der Inflation der Rohstoffpreise gleichzusetzen ist.

Inflation in Großbritannien bringt Zinserhöhungen wieder auf die Tagesordnung

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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Dax lässt nach – Covestro hinten

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.682 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax im Zickzack-Kurs einen Teil seiner Verluste ab.

Prägend an diesem Handelstag waren ein Rückgang der Inflation in Großbritannien, Berichte über mögliche chinesische Zölle auf Automobilimporte sowie das Warten auf die Sitzungsprotokolle der US-Zentralbank und auf die Quartalszahlen von Nvidia. „Es führt kein Weg daran vorbei, die Aktienmärkte wollen weiter steigen, aber die Anleger sich vor den Quartalszahlen von Nvidia noch nicht endgültig festlegen“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. „Damit ist ein neues Rekordhoch im Deutschen Aktienindex in dieser Woche zwar wahrscheinlich, aber eben auch nicht sicher.“

Oldenburger sieht die Quartalszahlen des Chipherstellers Nvidia nach Börsenschluss als Test für die Rally an den Börsen. „Seit Jahresstart konnte die Aktie um über 90 Prozent zulegen und ist zum drittgrößten US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung aufgestiegen. Die letzten Quartalsberichte von Nvidia waren in der Regel ein bullischer Katalysator“, erklärte er. „In 14 von 21 Veröffentlichungen schloss die Aktie am Tag nach den Zahlen höher und nach 15 Bilanzvorlagen notierte sie nach fünf Tagen höher.“

Das Schlusslicht der Kursliste in Frankfurt bildeten die Papiere von Covestro und Porsche. An der Tabellenspitze standen derweil die Infineon-Aktien.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 34 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,45 US-Dollar, das waren 43 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0835 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9229 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Hochrangige Rabbiner kritisieren Palästina-Demos

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Pro-palästinensische Demo (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Leipzig/München (dts Nachrichtenagentur) – Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) sieht die Demokratie und den Diskurs über den Nahostkonflikt durch die aus ihrer Sicht zunehmend antisemitischen Proteste vor Deutschlands Universitäten und auf Deutschlands Straßen massiv gefährdet.

In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal T-Online kritisieren die Rabbiner Avichai Apel (Frankfurt), Zsolt Balla (Leipzig) und Yehuda Pushkin (München) die Proteste als „einseitig, radikal und leider auch antisemitisch. Dass sich jüdische Studierende und Juden überhaupt in Deutschland zusehends unwohl fühlen, sich nicht mehr trauen, als Juden wahrgenommen zu werden, das ist keine Einbildung, das ist keine Übertreibung. Nein, diese Angst ist real.“ Bei den Protesten gegen Israel und den Umgang mit ihnen gehe nicht um die Frage der Meinungsfreiheit, es gehe um Deutungshoheit, ums Rechthaben und auch um das Aufwiegeln zur Gewalt: „Die Entführten, die vergewaltigten Frauen, sie können sich nicht gegen den massiven Hass wehren, der ihnen da entgegenschlägt.“

Gesprächsangeboten der Universitätsleitungen stehen die Rabbiner in ihrem Gastbeitrag skeptisch gegenüber: „Wer Dialog einfordert, wie die Lehrenden der Berliner Hochschulen das getan haben, meint es vielleicht gut.“ Aber: „Dialog kann nicht erzwungen werden. Die Einhaltung von Recht und Gesetz und der Schutz von Menschen gegen Verleumdung und tätliche Angriffe hingegen schon.“ Die Rabbiner schließen mit der Feststellung: „Sicher, die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie muss geschützt werden. Aber die Menschenwürde steht über der Meinungsfreiheit. Das gilt auf dem Uni-Campus ebenso wie auf der Straße.“


Foto: Pro-palästinensische Demo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Im Vergleich: Die beliebtesten Titel von Gen Z und Gen X

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Tech Netflix Gen
Foto von Roman Przibylla (Quelle: CAT Financial Products)

Roman Przibylla, Head Public Solutions bei CAT Financial Products untersucht die Unterschiede in der Titelauswahl von Gen Z und Gen X:

In den kommenden zehn Jahren werden wir einen größeren technologischen Fortschritt erleben als in den letzten hundert Jahren. Technologie wird verstärkt eingesetzt werden, um Nachhaltigkeit zu fördern. Diese Entwicklung spiegelt sich bereits im Investitionsverhalten der jungen Generation Z (Geburtsjahre zwischen 1997 und 2009) wider. Ihre Elterngeneration X (Geburtsjahre zwischen 1965 und 1980) investiert hingegen eher in traditionelle Branchen.

Dies zeigen Daten der Finanzapp Yuh und der UBS zu den beliebtesten Aktien beider Generationen, die kürzlich von blick.chveröffentlicht wurden. Demnach investiert die Gen Z am liebsten in die Unternehmen Tesla, Apple, UBS, Nvidia, Nestlé, Roche, Nikola und Microsoft, während die Gen X die Aktien von UBS, Swiss Re, Zurich Insurance, Tesla, Meyer Burger, CS Group, Nestlé und Roche bevorzugt.

 Technologiefokus versus breite Diversifikation

Die Gen Z setzt mit Unternehmen wie Apple, Nvidia, Microsoft und Tesla deutlich auf Technologie und fördert somit technologischen Fortschritt. Dies deutet auf eine Präferenz für schnell wachsende Branchen hin, die bei jungen Investoren beliebt sind. Nikola, ein Hersteller von Elektro- und Wasserstofffahrzeugen, zeigt das Interesse an nachhaltigen und innovativen Technologien, die charakteristisch für die Generation Z sind und die potenziell die nächste Revolution im Transportsektor darstellen könnten.

Die Unternehmen UBS, Nestlé und Roche gehören auch zu den bevorzugten Titeln der Gen X, was darauf hinweist, dass beide Generationen eine Wertschätzung für stabile Dividenden und solide Geschäftsführung teilen. Insgesamt investiert die Gen X mit Swiss Re, Zurich Insurance, CS Group und Nestlé in eine Mischung aus Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Konsumgütern und Gesundheitswesen.

Daraus ergibt sich eine breite Diversifikation über verschiedene Wirtschaftssektoren hinweg. Diese Unternehmen, die in den 2000er Jahren gegründet wurden, gehören zu den internationalen Marktführern und gelten als vergleichsweise stabil. Diese Wahl könnte auf langfristige Sicherheit und kontinuierliche Dividendenausschüttung abzielen. Tesla und Meyer Burger, ein Unternehmen spezialisiert auf Photovoltaik und Halbleitertechnologie, sind dagegen risikoreicher, aber bieten potenziell höheres Wachstum. Somit gehören jeweils ein „Innovator“ und ein „Disruptor“ zu den Top-Werten der Gen X, jedoch in Produkten der „Old Economy“ wie Energie und Automobil.

 Vergleich der Risikoprofile

Demzufolge weisen die beiden Generationen unterschiedliche Risikoprofile auf: Die bevorzugten Titel der Gen X sind insgesamt breiter über traditionelle und etablierte Industrien diversifiziert, während die Gen Z bei ihrer Auswahl einen stärkeren Fokus auf Technologie und Innovation legt. Es scheint, dass jüngere Investoren aufgrund ihrer Betonung auf volatilere Tech-Aktien bereit sind, ein höheres Risiko einzugehen. Im Gegensatz dazu bevorzugt die Gen X eher konservativere und etablierte Unternehmen, die als weniger volatil und langfristig stabiler angesehen werden.

Im Vergleich: Die beliebtesten Titel von Gen Z und Gen X

Foto von Roman Przibylla (Quelle: CAT Financial Products)

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Ein guter Zeitpunkt für die globalen Aktienmärkte?

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Aktienmärkte
Foto von Jonathan Crone (Quelle: Insight Investment)

Ein aktueller Marktkommentar von Jonathan Crone, Portfoliomanager im Multi-Asset-Strategieteam von Insight Investment:

„Nach einer leichten Gewinnrezession, die im vierten Quartal 2022 begann, befinden sich die Unternehmensgewinne weltweit wieder im Aufwärtstrend und liegen derzeit um 7 % über dem Vorjahr. Dies ist nicht nur eine US-Geschichte, sondern es gibt Anzeichen für eine Verbesserung in allen wichtigen entwickelten Märkten.

Erfreulicherweise liegt die Zahl der europäischen Unternehmen, deren Gewinne die Prognosen der Analysten übertreffen, deutlich über den historischen Werten, wobei steigende Gewinnmargen ein wichtiger Motor für das Gewinnwachstum sind. Da die Gewinnspannen häufig ein Frühindikator für den Konjunkturzyklus sind, deutet dies darauf hin, dass wir uns in einer günstigen Phase für globale Aktien befinden, da ein robustes Wachstum, steigende Gewinne und ein günstigeres Zinsumfeld in den kommenden Monaten für Rückenwind sorgen könnten.“

Ein guter Zeitpunkt für die globalen Aktienmärkte?

Foto von Jonathan Crone (Quelle: Insight Investment)

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