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Endlich ein Kollagen-Produkt für Veganer

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Collagen Activator von AVEA

Endlich ein Kollagen-Produkt für Veganer- Der Collagen Activator von AVEA

Wenn es um Anti-Aging geht, ist kaum ein Wirkstoff so effektiv wie Kollagen. Doch für Veganer gibt es ein Problem mit dem Beauty-Wundermittel: Es handelt sich um ein Protein, das nur von Menschen und Tieren produziert wird. Die Lösung gibt es jetzt von AVEA: Der Collagen Activator. Das innovative Nahrungsergänzungsmittel ist nicht nur vegan, sondern sogar noch effektiver als konventionelle Kollagenpräparate.

AVEA ist ein echter Durchbruch gelungen: In Zusammenarbeit mit der ETH Zürich haben die Longevity-Experten den innovativen Collagen Activator entwickelt, der zum Patent angemeldet ist. Das Besondere: Das Nahrungsergänzungsmittel ist kein Kollagen, sondern ein Vorprodukt und dadurch komplett vegan

Der Collagen Activator liefert dem Körper alle wichtigen Bausteine, um die körpereigene Kollagensynthese zu aktivieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kollagen-Produkten, die meist nur Typ 1 und 2 unterstützen, aktiviert er alle 28 bekannten Kollagen-Typen und ist damit vier Mal effektiver in der Synthese als normales Kollagen.

Heißt: Knochen, Gelenken, Knorpeln, Sehnen, dem Bindegewebe und der Haut wird Halt und gleichzeitig Elastizität gegeben. Der Teint wird ebenmäßiger und erhält seinen jugendlichen Glow zurück.

Durch einen ausgeklügelten Mix drei weiterer synergetischer Inhaltsstoffe aktiviert der Collagen Activator nicht nur den Kollagenaufbau und unterstützt den Kollagenerhalt, sondern fördert auch die Verjüngung der Zellen und der Haut:

Kalzium AKG unterstützt die Mitochondrien und die Kollagensynthese, Vitamin C aus der Acerola-Kirsche fördert die Kollagensynthese und Astaxanthin, eines der stärksten, in der Natur vorkommenden Antioxidantien, schützt sogar vor UV-Schäden.

Tests zeigen eine deutliche Verbesserung der Hautfeuchtigkeit – und -Struktur sowie eine sichtbare Reduzierung der Porensichtbarkeit innerhalb von nur einem Monat. Der Collagen Activator ist im Onlineshop von AVEA für 79,- Euro zu bestellen.

Bild @ AVEA

Quelle SPApress

JUGEND GRÜNDET Bundesfinale am 11. & 12. Juni 2024 in Stuttgart

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jugend gründet

Zehn starke Zukunftsideen beim JUGEND GRÜNDET Bundesfinale am 11. & 12. Juni 2024 in Stuttgart

Auf der „Zukunftsideenmesse“ am 11. & 12. Juni 2024 in Stuttgart präsentieren die besten Teams des Wettbewerbsjahres ihre innovativen Geschäftsideen für eine bessere Welt. Die diesjährigen Finalistinnen und Finalisten des bundesweiten Schülerwettbewerbs JUGEND GRÜNDET kommen aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen.

Die zukunftsweisenden Geschäftsideen, die es ins JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2024 geschafft haben, sind: ein Sonar-Stirnband für Sehbehinderte („blind Sonar“, Sachsenheim, BW), eine interaktive Fußball-Trainingsweste („Conez GmbH“, Geisenheim, HE), wärmende und schmerzlindernde Periodenunterwäsche („Cozy Flow“, Achern, BW), ein nachhaltiges, faltbares Geodreieck („GreenGeoFold“, Geisenheim, HE), eine App zum Training der Präsentationsskills („Eloquento“, München, BY), eine App für die digitale Senioren-Bildung („GenConnect“, Darmstadt, HE), eine 3D-Druck-Plattform für kreatives Heimwerken („MakerRent“, Hannover, NI), eine Demokratie-App für Jugendliche („Political X Change“, Wetzlar, HE), KI-unterstützte Mikroskopie-Analysen für die Krankheitsdiagnose („SeesDisease“, Leer, NI) und eine Sporttalente-Scouting-Plattform („SkillSpotter“, Sasbach, BW).

Im Wettbewerb haben die Schülerinnen und Schüler sehr erfolgreich einen Businessplan für ihre Geschäftsideen geschrieben und in einem Unternehmensplanspiel ein virtuelles Start-up geführt.

Bundesfinale mit „Zukunftsideenmesse“

Beim Bundesfinale von „Jugend gründet“, das am 11. & 12. Juni beim Hauptsponsor Porsche AG in Stuttgart ausgetragen wird, präsentieren die Teams ihre Geschäftsideen der hochkarätigen Bundesjury. Auf der „Zukunftsideenmesse“ entscheidet sich, wer den Bundessieg holt und den Hauptpreis, eine geführte Reise ins Silicon Valley, gewinnt. Darüber hinaus werden thematische Sonderpreise für Chemie, Künstliche Intelligenz, Diversity, Digitale Zukunft und Social Startups vergeben.

Die finale Herausforderung: Erst präsentieren die Teams ihre Geschäftsidee in einem einminütigen ‚Pitch‘ (aus dem Englischen für ‚Kurzpräsentation‘), dann folgen Jurygespräche am selbst gestalteten Messestand. Wer wird die Expertinnen und Experten überzeugen?

Optimistische Visionen für die Welt von morgen

So unterschiedlich die Ideen auch scheinen mögen, verfolgen doch alle Teams ein gemeinsames Ziel, da ist sich Projektleiterin Franziska Metzbaur sicher: „Unsere Finalistinnen und Finalisten eint der unbedingte Wille, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. In ihren Businessplänen zeigen sie, dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen. Dafür investieren die Teams jede Menge Arbeit und noch mehr Herzblut. Beim Pitchen beweisen die Jugendlichen großen Mut und eine oft erstaunliche Professionalität. Dieser Enthusiasmus und ihr Optimismus begeistern mich jedes Jahr aufs Neue. Genau das ist es, was echte Gründerinnen und Gründer brauchen, damit wir gemeinsam mit ihnen die Welt von morgen gestalten können!“

Zehn Finalteams aus über 1.000 Businessplänen

Von den zehn Finalteams kommen vier Teams aus Hessen, drei Teams aus Baden-Württemberg, zwei Teams aus Niedersachsen und ein Team aus Bayern. Insgesamt haben sich 30 Schülerinnen und Schüler für das Finale qualifiziert. Die Konkurrenz war so groß wie nie: Erstmalig wurden bei „Jugend gründet“, dem bundesweiten Schülerwettbewerb für mehr Gründungsgeist, über tausend Businesspläne eingereicht. Im Schuljahr 2023/2024 nahmen insgesamt 5.038 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil.

In der Bundesjury werden unter anderem vertreten sein: Maria Dietz (GFT Technologies), Dr. Mathias Fromberger (FZ Unternehmensgruppe), Prof. Dr. Nils Högsdal (Hochschule der Medien Stuttgart), Dr. Kristina Keisers (Altana AG), Carolin Köhler (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG), Carsten Kraus (CK Holding GmbH), Jascha Mähler (WILDPLASTIC), Ralf Lauterwasser (Steinbeis Beratungszentren GmbH), Anne Schmitz (McKinsey & Company), Amelie Sperber (Supernutural), Sara Velte (McKinsey & Company), Kerassa Wassermann (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG).

Online-Abstimmung für den Publikumspreis

Beim Bundesfinale 2024 wird wieder ein Publikumspreis vergeben, über den alle Gründungsbegeisterten im Vorfeld online abstimmen können. Wer wird das Siegerteam der Herzen? Die Online-Abstimmung startet am 4. Juni 2024 um 10.00 Uhr und läuft bis zum 11. Juni 2024 um 17.00 Uhr auf www.jugend-gruendet.de/finale-2024. Das Team, das die meisten Stimmen sammelt, darf sich über Gutscheine im Wert von 100 € pro Person freuen.

Das ist JUGEND GRÜNDET

Aus Problemen Lösungen entwickeln und mit innovativen Ideen die Zukunft gestalten, das ist der Kerngedanke von JUGEND GRÜNDET. Dafür schlüpfen Jugendliche ein Schuljahr lang in die Gründerrolle: Erst entwickeln die Jugendlichen eine eigene, innovative Geschäftsidee und schreiben einen Businessplan (1. Halbjahr: September – Januar), dann führen sie in einem Planspiel virtuell ein Unternehmen (2. Halbjahr: Februar – Mai). Die besten Teams der Businessplan-Phase präsentieren ihre Geschäftsideen bei den Pitch Events im Frühjahr. Das Wettbewerbsfinale wird im Juni mit den Top 10 Teams des Schuljahres ausgetragen. Auf der „Zukunftsideenmesse“ entscheidet sich, wer den Bundessieg und damit den Hauptpreis, eine Start-up Entdeckungsreise ins Silicon Valley/USA, gewinnt.

Sponsoren & Förderer

JUGEND GRÜNDET ist ein bundesweiter Schülerwettbewerb, der seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Die Teilnahme wird von der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen und kann als besondere Lernleistung anerkannt werden. Eine Reihe renommierter Sponsoren unterstützt den Wettbewerb bei den Preisen und Events. Hauptsponsor ist die Porsche AG.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb auf www.jugend-gruendet.de.

Alle Informationen zum Bundesfinale 2024 auf www.jugend-gruendet.de/finale-2024.

Bild Schülerteam auf „Zukunftsideenmesse“ (Archivbild – Bildnachweis: JUGEND GRÜNDET)

Quelle JUGEND GRÜNDET – Chancen erkennen. Zukunft gestalten.

Baden-Württemberg präsentiert „KI-Ökosystem“ in der Vertretung des Landes in Berlin

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baden

Baden-Württemberg gilt als Powerhaus von Deutschland.

Der Wirtschaftsstandort gehört laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zudem zu den innovativsten Regionen weltweit. Er belegt hinter den US-Bundesstaaten Massachusetts sowie Kalifornien Platz drei der weltweit besonders innovativen Regionen. Die Forschungs- und Entwicklungsquote ist mit 5,6 Prozent, gemessen am BIP, weltweit ein Spitzenwert. Und Künstliche Intelligenz (KI) spielt in Baden-Württemberg schon längst eine bedeutende Rolle, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am Donnerstag (16. Mai) auf der Veranstaltung „KI und neue Arbeitswelt: AI Mindset made in BW“, die das Wirtschaftsministerium in der Landesvertretung in Berlin organisiert hatte.

Baden-Württemberg verfügt bereits heute über ein starkes „KI-Ökosystem“, das seine Stärke aus einer engen Verzahnung von Forschungseinrichtungen, KI-Entwicklern, Start-ups und einer großen Zahl von Unternehmen bezieht. Sie setzen in den für Baden-Württemberg prägenden Leitbranchen des Fahrzeugbaus, des Maschinenbaus und Zukunftsbranchen wie der Robotik und der Luft- und Raumfahrt erfolgreich auf die Basistechnologie der KI.

Mit dem Innovationspark Künstliche Intelligenz – kurz: IPAI – entsteht in Heilbronn ein einzigartiges Reallabor auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, das mit seiner Infrastruktur den Wissenstransfer zwischen namhaften Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen auf einzigartige Weise ermögliche und so die Entwicklung neuer, KI-gestützter Geschäftsmodelle und Produkte befördert. Der IPAI geht auf eine Initiative von Ministerin Hoffmeister-Kraut zurück.

Der Innovationsparkt gilt als Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft über Europa hinaus.

In der Diskussionsrunde mit Vertretern aus Unternehmen und Start-ups, an der David Reger, CEO von NEURA Robotics, Professor Thomas Hundt, Inhaber von jangled nerves, Jonas Menesklou, Gründer des Karlsruher Start-up-Unternehmens askUI, und Dr. Benjamin Schiller vom KI-Innovationspark IPAI in Heilbronn teilnahmen, zeigte sich Hoffmeister-Kraut davon überzeugt, dass KI einer der wichtigsten Schlüssel ist, um den Strukturwandel in der Wirtschaft zum Erfolg zu führen. „KI spielt eine wichtige Rolle, um die Aufgaben des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels zu lösen“, so Hoffmeister-Kraut. „KI ist der Schlüssel überhaupt, um bei Ressourceneffizienz, Energieeinsparung und Dekarbonisierung voranzukommen – und um Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen.“

„So wichtig es ist, KI als Gamechanger bei der Transformation der Wirtschaft zu begreifen, so wichtig ist es, den Unternehmen wieder Freiräume zu geben. Sie haben immer weniger Kapazitäten, um sich mit KI und Innovationen zu befassen und darin zu investieren“, betonte Hoffmeister-Kraut. Ein wichtiger Punkt sei es daher, die Unternehmen von bürokratischen Lasten zu befreien. „Die Bundesregierung muss den Bürokratieabbau vorantreiben und als wichtigen Standortfaktor begreifen“, sagte die baden-württembergische Wirtschaftsministerin. Seit Jahren finde eine „Misstrauensgesetzgebung“ statt, die zu ausufernden Dokumentations- und Berichtspflichten führt.

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium tritt dem entgegen. Im Rahmen der Bundesratsbefassung zum Vierten Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV) hat sich Baden-Württemberg mit 13 Anträgen für mehr Bürokratieabbau durchgesetzt. „Gerade von vereinfachten Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht können Unternehmen aller Branchen profitieren. Es gibt ja nicht wenige kleine und mittlere Unternehmen, die nicht zuletzt deshalb auf eine Erweiterung ihres Unternehmens über gewisse Schwellenwerte hinaus verzichten, um nicht in eine Regulierungsdynamik hinzugeraten, die unternehmerisches Handeln lähmt.“

Auch beim AI Act steht das Wirtschaftsministerium in Kontakt mit dem Bund. So fordert Hoffmeister-Kraut zwei Punkte: Erstens müsse es im weiteren Verfahren zu unternehmensfreundlichen Regelungen kommen. Zum zweiten sei es notwendig, dass die Regelungen in allen EU-Mitgliedsstaaten einheitlich getroffen werden.

Fraunhofer-Studie zu Generativer KI

Die Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Technologiebeauftragte der Ministerin, Professorin Dr. Katharina Hölzle, die die Veranstaltung mit einem Vortrag unter dem Titel „Die Zukunft der Generativen KI liegt in Baden-Württemberg“ eröffnete und dabei die Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer IAO vorstellte, machte deutlich, dass Generative KI die gesamte Arbeitswelt verändern werde. „Generative KI wird die gesamte Arbeitswelt verändern. Das Potenzial für Produktivitätsgewinne ist enorm, erfordert aber eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema. Dazu brauchen Unternehmen eine KI-Strategie, die eng verzahnt mit der Unternehmensstrategie ist. Gleichzeitig braucht es grundlegende Kompetenzen im Umgang mit KI, eine sogenannte KI-Literacy. Die Veröffentlichung dieser Studie unterstreicht die Entschlossenheit des Landes Baden-Württemberg, die dort genannten Handlungsempfehlungen umzusetzen und die Potenziale Generativer KI bestmöglich zu nutzen. Baden-Württemberg bietet hierfür ein einmaliges KI-Innovationsökosystem für Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, um diese Herausforderungen zu meistern und die Zukunft erfolgreich zu gestalten.“

Zur Studie „Potenziale Generativer KI für den Mittelstand“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg förderte ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO zu Generativer KI mit dem Fokus auf Anwendungen im Bereich der Sprach- und Textverarbeitung mit rund 100.000 Euro. Das Ergebnis in Form der Studie „Potenziale Generativer KI für den Mittelstand: Wie große KI-Modelle die Arbeitswelt verändern“ kann unter folgendem Link als Volltext abgerufen werden: https://www.digital.iao.fraunhofer.de/de/leistungen/KI/GenerativeKI.html

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Quelle Baden Württemberg  Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Jeder Dritte hat noch nie von "Deepfakes" gehört

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Computer-Nutzerin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Rund ein Drittel (34 Prozent) der Menschen in Deutschland ist der Begriff „Deepfake“ noch gänzlich unbekannt. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Befragung des IT-Branchenverbands Bitkom unter 1.004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren.

Weitere 34 Prozent haben demnach zwar den Begriff schon einmal gehört, wissen aber nicht genau, was das ist. Lediglich jeder Fünfte (22 Prozent) wäre nach eigenem Dafürhalten in der Lage, zu erklären, was damit gemeint ist.

Auch weitere Begriffe der Digitalisierung sind vielen Menschen ein Rätsel. So ist „Ransomware“ mehr als einem Drittel (36 Prozent) fremd. 33 Prozent haben zwar von den Schadprogrammen gehört, könnten aber nicht erklären, was damit gemeint ist. 22 Prozent sehen sich in der Lage, den Begriff im Gespräch darzustellen. Ebenfalls komplett unbekannt oder nicht erklärbar: Metaversum (70 Prozent), Blockchain (65 Prozent), Kryptowährung (61 Prozent) und Chatbot (54 Prozent).

Erklären können viele Deutsche nach eigener Einschätzung aber mittlerweile Cookies (74 Prozent), 5G (67 Prozent) und Künstliche Intelligenz (60 Prozent).


Foto: Computer-Nutzerin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Politbarometer: Grüne büßen auch bei Europawahl ein

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Grünen-Wahlplakat zur Europawahl (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen büßen im aktuellen Politbarometer auch in der Sonntagsfrage zur anstehenden Europawahl an Zustimmung ein.

Wenn schon am nächsten Sonntag Europawahl wäre, kämen die Grünen auf 15 Prozent (-2), die Union auf 31 Prozent (+1), die SPD auf 14 Prozent (-1) und die AfD unverändert auf 15 Prozent.

Die Linke bliebe der Umfrage zufolge bei drei Prozent, die FDP erhielte vier Prozent (+1), das BSW fünf Prozent (+1) und die anderen Parteien zusammen weiterhin 13 Prozent.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis 16. Mai 2024 bei 1.247 Wahlberechtigten telefonisch und online erhoben. Dabei wurden den Angaben zufolge sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt.


Foto: Grünen-Wahlplakat zur Europawahl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet zum Ende der Berichtssaison leicht im Minus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.675 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Es ist wieder Optionsverfall: Der Mai zählt zwar zu den kleineren Verfall-Terminen, größere und überraschende Bewegungen sind aber trotzdem jederzeit möglich“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Mit dem Put mit einem Basispreis bei 15.000 Punkten verfällt beim Dax heute die siebtgrößte aller offenen Positionen. Allerdings liegt der Basispreis hier zu weit vom aktuellen Indexstand entfernt, um den Markt noch zu beeinflussen.“ Bei den Calls liege die entscheidende Marke tatsächlich bei 19.000. Mit mehr als 5.000 Kontrakten laufe hier eine große Position aus.

„Die Berichtssaison ist beim Dax seit gestern beendet und damit steht fest, dass die Gewinne der 40 Dax-Werte in der Summe im Jahresvergleich zurückgegangen sind.“ In Verbindung mit dem aktuellen Indexstand bedeute das ein 27-Monats-Hoch beim Kurs-Gewinn-Verhältnis. Damit liege das KGV jetzt erstmals wieder leicht über dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre. Damit nähmen die Risiken von der Bewertungsseite zu.

„Aus China kommen gemischte Daten: Während die Industrieproduktion im Reich der Mitte stärker als erwartet zugelegt hat, ist der relative geringe Anstieg der Einzelhandelsumsätze eher enttäuschend.“ Damit werde die zuletzt so imposante Rally in China und Hongkong jetzt auf eine harte Probe gestellt.

„Hier wird jetzt sicherlich viel davon abhängen, ob sich die Spekulationen über eine stärkere Unterstützung des Immobiliensektors am Ende als wahr herausstellen“, so Altmann.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 2.388 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,64 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,78 US-Dollar, das waren 51 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Landwirte bauen deutlich mehr Sommergetreide an

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Weizen (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Landwirte in Deutschland bauen für das Erntejahr 2024 auf 1,1 Millionen Hektar Sommergetreide an. Dies entspricht einem Zuwachs um 188.000 Hektar oder 19,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag nach ersten Schätzungen weiter mitteilte, verringert sich gleichzeitig der Anbau von Wintergetreide um 245.000 Hektar auf 4,8 Millionen Hektar (-4,9 Prozent). Hohe Niederschläge im Herbst 2023 erschwerten mancherorts die Aussaat des Wintergetreides und im weiteren Witterungsverlauf kam es in einigen Regionen zudem zu Überschwemmungen und übermäßiger Feuchtigkeit auf den Ackerflächen. Dies machte stellenweise Flächenumbrüche (Umpflügen von Ackerland), Nach- oder Neuansaaten erforderlich. So dürfte auch der Anstieg beim Anbau von Sommergetreide mit den witterungsbedingten Schwierigkeiten beim Wintergetreide-Anbau zusammenhängen.

Die Anbaufläche für Winterweizen beträgt im Jahr 2024 den Schätzungen zufolge 2,6 Millionen Hektar und ist damit um 8,3 Prozent kleiner als im Jahr 2023. Für Wintergerste wird eine Anbaufläche von 1,3 Millionen Hektar (+2,5 Prozent) genutzt, für Roggen und Wintermenggetreide (Getreidemischungen) 585.000 Hektar (-6,4 Prozent) und für die Weizen-Roggen-Kreuzung Triticale 308.000 Hektar (-1,0 Prozent).

Die Anbaufläche von Sommerweizen wird sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich von 30.400 Hektar auf voraussichtlich 99.900 Hektar mehr als verdreifachen (+228,5 Prozent). Die Anbaufläche von Sommergerste wird um 41.800 Hektar (+13,0 Prozent) auf 363.200 Hektar steigen. Hafer wird im Erntejahr 2024 voraussichtlich auf einer Fläche von 163.800 Hektar angebaut (+17,6 Prozent), Körnermais auf einer Fläche von 518.700 Hektar (+11,2 Prozent). Mit einem Anteil von 19 Prozent an den in die Schätzung insgesamt einbezogenen Hauptgetreidearten fällt der Sommergetreideanbau in Deutschland traditionell deutlich geringer aus als der Anbau von Wintergetreide (81 Prozent).

Für Winterraps wird in der Erntesaison 2024 eine Fläche von 1,1 Millionen Hektar genutzt (-5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Für Silomais beträgt die Anbaufläche voraussichtlich 2,1 Millionen Hektar (+4,9 Prozent). Bei den Hackfrüchten wird für die Zuckerrüben eine Anbaufläche von 421.600 Hektar (+6,5 Prozent) erwartet und von 275.400 Hektar (+4,0 Prozent) für Kartoffeln. Hülsenfrüchte nehmen einen vergleichsweise kleinen Teil der Ackerflächen ein: Die Anbaufläche von Erbsen zur Körnergewinnung steigt 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 Prozent auf 132.300 Hektar, die Anbaufläche von Ackerbohnen steigt um 12,5 Prozent auf 68.400 Hektar, so die Behörde.


Foto: Weizen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Politbarometer: Grüne verlieren – Interesse an Europawahl steigt

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Annalena Baerbock und Robert Habeck am 16.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen und die AfD verlieren im neuen ZDF-Politbarometer an Zustimmung, Union und FDP legen dagegen etwas zu. Die Zahlen wurden am Freitagmorgen veröffentlicht.

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, würden sich die Grünen um zwei Punkte auf 13 Prozent verschlechtern. Die Kanzlerpartei SPD käme weiter auf 15 Prozent und die CDU/CSU auf 31 Prozent (+1). Die AfD (16 Prozent) verliert einen Prozentpunkt. Für die FDP wären es nun fünf Prozent (+1). Die Linke (vier Prozent) und das BSW (fünf Prozent) blieben bei ihren Werten aus dem April. Die anderen Parteien lägen zusammen bei elf Prozent (+1).

Je näher die Wahl zum Europäischen Parlament am 9. Juni rückt, desto mehr Wähler geben in der Befragung ein starkes Interesse an der Abstimmung an. Mitte April äußerten sich dahingehend nur 44 Prozent, Ende des Monats waren es dann 50 Prozent. Im Mai ist der Wert nun auf 57 Prozent gestiegen.


Foto: Annalena Baerbock und Robert Habeck am 16.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Deutsche Industrie in zwei Branchen Exportweltmeister

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBasel (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Industrie belegt gemessen am Weltexportanteil in neun Branchen den Titel als Weltmeister oder Vizeweltmeister. Das hat eine Studie des Forschungsinstituts Prognos ergeben, über die das „Handelsblatt“ berichtet.

Die weltweit höchsten Exporte hat Deutschland traditionell im Kraftfahrzeugbau. Aber auch in der Pharmabranche belegt Deutschland den Titel als Exportweltmeister, obwohl sich unter den umsatzstärksten Pharmakonzernen der Welt kein deutsches Unternehmen befindet. In sieben Branchen ist Deutschland Vizeweltmeister, in zwei weiteren belegt die deutsche Industrie den dritten Platz. Die Studie bezieht sich auf das Jahr 2022 und basiert auf der Auswertung internationaler Handelsdatenbanken.

Aus deutscher Sicht erfreulich: Der Wertschöpfungsanteil in den wichtigen Industriebranchen ist im Vergleich zum Jahr 2012 weitgehend stabil. Es gibt laut Prognos-Chefvolkswirt Michael Böhmer keine Anzeichen, dass Deutschland zu einer „Basarökonomie“ mutiert, die nur noch importiert und exportiert, ohne selbst etwas herzustellen.

Bedenklich sei allerdings: Die Innovationsstärke der wichtigsten deutschen Industriebranchen hat zwischen 2012 und 2020 gemessen am Anteil der weltweit angemeldeten relevanten Patente tendenziell abgenommen. Böhmer: „Hier ist etwas ins Rutschen geraten, das sich nur noch sehr schwer aufhalten lässt, wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern.“


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schwan wirft Stark-Watzinger mangelnde Kenntnis des Grundgesetzes vor

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Gesine Schwan (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Politikerin Gesine Schwan wirft Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) für ihre Vorwürfe gegen Lehrende im Zuge der pro-palästinensischen Proteste an Universitäten mangelnde Kenntnis des Grundgesetzes vor. „Der implizite Vorwurf der Ministerin, die Unterzeichner des offenen Briefes – den man kritisieren können muss – stünden nicht auf dem Boden des Grundgesetzes, zeugt nicht von dessen Kenntnis“, sagte die langjährige Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt an der Oder und Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission dem Tagesspiegel am Donnerstag (Freitagsausgabe).

Die Polizei hatte zuletzt mehrere Protest-Aktionen an Universitäten beendet. Schwan warnte nun entschieden davor, die derzeitigen Proteste vorschnell mit Polizeieinsätzen zu unterdrücken. „In freiheitlichen Demokratien sind Universitäten, zumal in Krisen, Sensoren gesellschaftlicher Brüche und anstehender Umbrüche“, sagte Schwan. „Die Drohung mit der Polizei als allgemeines Disziplinierungsmittel für `richtiges` Denken ist völlig unangemessen und das Mittel von Diktatoren, nicht von Demokraten“, ergänzt Schwan. Die Politik müsse sich stattdessen den Diskussionen an den Universitäten stellen und so überzeugend für Gerechtigkeit und Gewaltfreiheit eintreten.

Schwan äußerte allerdings auch klare Erwartungen an Studierende – und kritisierte das Schreiben der Dozenten. „Dass Studierende in `keinem Fall Polizeigewalt auszuliefern` seien, wie es in der Dozentenerklärung heißt, ist zumindest missverständlich formuliert, weil Studierende vom Gewaltmonopol des Staates bei Straftaten nicht einfach auszunehmen sind“, sagte sie. Natürlich sei es niemals erlaubt, Gewalt gegen andere Studierende anzudrohen oder anzuwenden.

Der forschungspolitische Sprecher der SPD, Oliver Kaczmarek, erklärte, er hätte es richtig gefunden, wenn die Bundesbildungsministerin konkret die Initiative ergriffen hätte. So hätte man sowohl freie Diskursräume an Hochschulen, als auch klare Sanktionen für Antisemitismus und Israelfeindlichkeit festschreiben können, sagte Kaczmarek dem „Tagesspiegel“ am Donnerstag. „Stattdessen hat sie mit ihrer folgenlosen Kritik an Hochschullehrenden und Ländern die Irritationen eher vergrößert.“ Anja Reinalter, Forschungspolitikerin der Grünen-Fraktion, erklärte: „Man merkt immer deutlicher, dass die FDP kein Kultusministerium in den Ländern hat.“

Professoren und Dozenten hatten nach der Besetzung eines Hofs der Freien Universität Berlin das Demonstrationsrecht von Studierenden verteidigt – unabhängig von deren Forderungen. Stark-Watzinger hatte sich daraufhin „fassungslos“ gezeigt und infrage gestellt, ob die Lehrenden noch auf dem Boden des Grundgesetzes stünden.


Foto: Gesine Schwan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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