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Onboarding Marco Wilde, Digital Innovation Manager bei Airbus Defence and Space und freiberuflicher Business Consultant Quelle: freelancermap GmbH

Der Fachkräftemangel stellt Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen:

Allein im IT-Bereich fehlen aktuell 149.000 Expert:innen, mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen beklagt einen akuten Bewerbermangel bei offenen Stellen. Besserung ist nicht in Sicht: Während die Boomer nach und nach in Rente gehen, rückt mit der Gen Z eine Generation nach, die andere Erwartungen an die Arbeitswelt stellt. Hinzu kommen die hohen Kosten, die unbesetzte Stellen verursachen – im Durchschnitt circa 29.000 Euro. Um das sinkende Schiff zu verlassen, können Freelancer eine Lösung sein. Doch viele Unternehmen scheuen die Zusammenarbeit mit der flexiblen Workforce – trotz der aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Marco Wilde, Digital Innovation Manager bei Airbus Defence and Space und freiberuflicher Business Consultant, weiß, wie die Zusammenarbeit gelingt – und warum das richtige Onboarding von Freelancern die Basis für den gemeinsamen Projekterfolg ist.

Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile von Freelancern. Sie sind kurzfristig einsetzbar, um beispielsweise spontane Engpässe zu überbrücken, sind Spezialist:innen in ihren jeweiligen Fachgebieten und verfügen über die immer wichtigeren „Digital Skills“ sowie eine ausgeprägte Innovationskraft. „Freelancer sorgen mit ihrer Expertise für Rückenwind, indem sie neues Wissen in das Unternehmen bringen und es ermöglichen, kurzfristig auf technologische Neuentwicklungen zu reagieren“, weiß Marco Wilde, der seit einigen Jahren selbst als freiberuflicher Business Consultant tätig ist. Bei der Suche unterstützen Freelancing-Plattformen wie freelancermap. Dort ist es möglich, Projekte auszuschreiben und gezielt Freelancer zu kontaktieren.

Schritt 1: Klare Kommunikation und Erwartungsmanagement

„Aufgrund der kulturellen Unterschiede zwischen Freelancern und Unternehmen ist es entscheidend, beim Onboarding einige Besonderheiten zu berücksichtigen“, so Marco Wilde. „Vor allem die selbstständige Arbeitsweise der Freiberufler:innen steht im Gegensatz zu festen Strukturen und Prozessen in vielen Unternehmen. Daher ist es wichtig, eine gemeinsame Basis bei allen Projektbeteiligten zu etablieren.“ Hier gilt: Communication is the key. Das Abstimmen von gegenseitigen Erwartungen, Verfügbarkeit und weiteren teambezogenen Aspekten hilft bei einem reibungslosen Start in die Zusammenarbeit. Auch die vertraglichen Details wie Vergütung, Arbeitsaufwand, Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten sollten vor dem Projektstart geklärt sein.

Schritt 2: Vorstellung von Unternehmen und Projekt

Oft vernachlässigt, aber ein wichtiger Schritt ist die Vermittlung der Unternehmenskultur. Dazu zählen unter anderem der Wertekompass, die Vision und Mission, aber auch spezielle Regelungen wie Compliance-Richtlinien und ähnliche Vorgaben. „Hier müssen Unternehmen sensibel vorgehen. Es ist schwierig, eine Unternehmenskultur durch Reden zu vermitteln – diese lässt sich eigentlich nur erfahren oder erleben“, so Marco Wilde. Auch ein detaillierter Überblick über das anstehende Projekt darf in diesem Zusammenhang nicht fehlen. Dazu gehören neben den Zielen, Milestones und KPIs auch die Rollen der einzelnen Projektbeteiligten, Budgetfragen und eventuelle Hintergrundinformationen.

Schritt 3: Einbeziehen in das Projektteam

Um alle Beteiligten ins Boot zu holen, sind das gegenseitige Kennenlernen sowie der Austausch über die Rollen und die Kommunikationsstrukturen essenziell. „Allen sollte klar sein, wie und über welche Kanäle untereinander kommuniziert wird, um das gemeinsame Ziel zu erreichen“, teilt Marco Wilde seine Erfahrungen. Um Freelancern die Zusammenarbeit mit dem Team zu erleichtern, empfiehlt er Aktivitäten wie ein informelles Kickoff-Event oder auch projektbezogene Weiterbildungen und Schulungen. Auftraggeber sollten allerdings darauf achten, dass eine Teilnahme nicht verpflichtend ist, da Freelancer nicht weisungsgebunden sein dürfen. Wichtig ist außerdem, zu berücksichtigen, das Engagement externer Fachkräfte klar von einem arbeitnehmerähnlichen Arbeitsverhältnis abzugrenzen, um die Gefahr der Scheinselbstständigkeit zu verhindern. „Führungskräfte, die noch nie Teams mit Freelancern gemanagt haben und unsicher sind, wie die Zusammenarbeit am besten funktioniert, können sich durch Coaching-Angebote Unterstützung an Bord holen“, ergänzt er.

Schritt 4: Ressourcenzugriff

Unternehmen sollten sicherstellen, dass der Freelancer auf alle notwendigen Ressourcen zugreifen kann, die er für seine Arbeit benötigt: Dazu zählen technische Arbeitsmittel (Tools, Anwendungen, Datenbanken etc.), fachliche Ansprechpartner:innen sowie Informationsmittel, etwa Dokumente, Projektpläne und Briefings inklusiver klarer Deadlines. Auch über die Zeiterfassung, Abrechnungsformalien und weitere administrative Prozesse muss der Freelancer vor Projektstart informiert sein. Da Freelancer häufiger agiler arbeiten, als es die bisherigen Unternehmensstrukturen zulassen, bieten digitale Projektmanagement-Tools eine praktische Ergänzung, um beide Arbeitsweisen zu vereinen.

Schritt 5: Fortlaufende Prozesse

Bewährt hat sich außerdem, bereits im Onboarding-Prozess regelmäßige Meetings festzulegen, in denen die Projektbeteiligten den aktuellen Fortschritt besprechen, Fragen klären und Problemstellungen gemeinsam diskutieren können. Eine offene Feedbackkultur zwischen allen Beteiligten unterstützt zudem bei der Qualitätssicherung.

Fazit: Verzicht auf Freelancer wird zum Wettbewerbsnachteil

Unternehmen, die auf Freelancer verzichten, werden im Wettbewerb nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten können. Das zeichnet sich schon heute ab: Laut einer aktuellen KfW-Umfrage bewegen sich die Innovationen deutscher KMU seit einigen Jahren auf einem niedrigen Niveau. Fast 40 Prozent der befragten Entscheider:innen sehen dabei den Fachkräftemangel als Ursache. Und auch der digitale Wandel in der deutschen Wirtschaft wird durch das Fehlen von IT-Spezialist:innen zusätzlich ausgebremst. „Um am Puls der Zeit zu bleiben, können Unternehmen mit internen Mitarbeiter:innen allein das Tempo der technologischen Entwicklungen möglicherweise nicht mehr mitgehen“, so das Fazit von Marco Wilde.

Bild Marco Wilde, Digital Innovation Manager bei Airbus Defence and Space und freiberuflicher Business Consultant Quelle: freelancermap GmbH

Quelle comcepta GmbH

Nexoya: KI-Simulation für Performance-Marketing

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Nexoya

Nexoya präsentiert KI-gestützte Simulation von Szenarien im Performance-Marketing / Benetton und Bike-Components geben Einblicke in Ergebnisse ihrer Anwendung der Nexoya-Plattform

Benetton und Bike-Components optimieren mit der Lösung des Marketing-Analytics-Unternehmens bereits erfolgreich ihre Budget- und Leistungsziele. Mit der neuen Szenario-Simulation können Unternehmen KI-unterstützt die Wirkung ihres digitalen Marketings testen.

Nexoya bietet Werbetreibenden eine SaaS-Plattform, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) digitale Multi-Channel-Kampagnen optimiert. Nun präsentiert das Unternehmen eine neuartige Funktion: die Szenario-Simulation. Diese ermöglicht es Marketingverantwortlichen, Geschäftsszenarien mit kanalübergreifenden Kampagnenstrukturen und Portfolios zu simulieren, indem sie die Kosten-Umsatz-Relation (KUR) und den Return-On-Ad-Spend (ROAS) komplexer Kampagnen vorhersagen. So lässt sich etwa anzeigen, wie sich eine Senkung oder Steigerung der Werbeausgaben im nächsten Monat um zehn Prozent auswirken würde. Oder wie viel Budget erforderlich wäre, um einen ROAS von 275 Prozent zu erreichen. Durch den Einsatz von KI lassen sich verschiedene Ergebnisse visualisieren.

Anschließend können Marketingverantwortliche den optimalen Weg wählen, um ihre Ziele zu erreichen. Das neue Feature ist ab sofort standardmäßig in der Nexoya-Lösung enthalten. Benetton und Bike-Components testen derzeit als erste Anwender die Simulationsmöglichkeiten für das Performance-Marketing in der Praxis. Mithilfe der KI-Technologie können sie ab sofort Umsätze, ROAS und sogar Margen voraussagen, um digitale Werbeinvestitionen strategisch zu planen und zu verwalten. Im Rahmen der K5 Future Retail Konferenz präsentierten die beiden global tätigen E-Commerce-Marken am 25. Juni 2024 zudem die Ergebnisse ihrer KI-basierten Optimierungen mit der Nexoya-Plattform.

Die heutige Marketing-Budgetplanung beruht in der Regel auf zahlreichen Tabellen und Datenpunkten, gepaart mit Vermutungen, was sie aufwändig und fehleranfällig macht. Es ist zudem schwer, strategisch wichtige Fragen zu beantworten. Darüber hinaus ermöglichen bestehende Werkzeuge nur Vorhersagen innerhalb einzelner Kanäle und bieten keine umfassende und kanalübergreifende Perspektive. Dazu kommt die anspruchsvolle Aufgabe, die Auswirkungen verschiedener Budget-Szenarien innerhalb der Organisation klar zu kommunizieren.

Marketingverantwortlichen fehlt außerdem oft die vollständige Transparenz ihrer Daten, was es schwierig macht, Erkenntnisse zu gewinnen und datengesteuert zu handeln. Und schließlich erfordert die Budgetplanung eine umfangreiche Datenanalyse und Koordination innerhalb der Organisation, was sie zu einem zeitintensiven und langwierigen Prozess macht.

Das heutige Performance-Marketing ist mit herausfordernden Anforderungen konfrontiert, die sich dank der KI-basierten Szenario-Simulation bewältigen lassen. Mit Benetton und Bike-Components nehmen zwei führende E-Commerce-Marken am Early-Adopter-Programm von Nexoya teil und testen die neue Funktion in der Praxis. Auf der K5 Konferenz zeigten sie außerdem, wie die KI-Technologie ihren Marketingteams schon heute hilft, Umsätze und Margen vorauszusagen, die Budgets zu optimieren und Werbeinvestitionen strategisch zu planen und zu verwalten. So lassen sich zum Beispiel umfangreiche Datenmengen integrieren, saisonale Schwankungen und unterschiedliche regionale Anforderungen meistern.

Benetton: Acht Prozent mehr Umsatz und 30 Prozent Einsparung bei der Arbeitszeit Jacopo Maraffino betreut als Digital Leader bei Dentsu Italia mit Benetton das digitale Marketing eines der größten Bekleidungs- und Modehersteller: „Die größte Herausforderung für Benetton war die hohe Komplexität der Daten aus insgesamt 26 Ländern. Wir haben Nexoya sechs Monate lang getestet mit dem Ziel, die Umsätze aus dem Online-Handel zu steigern und den ROI zu verbessern. Wir haben die vier Kanäle Meta, Google Ads, Bing und DV 360 mit 18 KI-Modellen optimiert.

Was uns beeindruckt hat: Die Vorhersagen zu den erwartbaren Optimierungsergebnissen stimmten zu 95 Prozent mit der Realität überein. Wir erzielten mit den in der Plattform aktivierten Kanälen sieben bis acht Prozent zusätzliche Conversions und wir haben bis zu 30 Prozent operative Arbeitszeit eingespart. Wir können uns dadurch heute auf die Analyse der Daten konzentrieren, um die Erkenntnisse besser zu verstehen und sie für strategische Entscheidungen zu nutzen.“ Benetton hat noch ein weiteres Problem mit der Unterstützung von Nexoya gelöst: Das Unternehmen verzeichnete in jeder Region einen anderen Prozentsatz an Rücksendungen, welche nicht vorhersehbar sind. Also wurde der Algorithmus mit internen Daten zu den jeweiligen Retouren gefüttert. Dieses Vorgehen hatte einen spürbaren Effekt auf die Marge. So konnte Benetton sogar Rückerstattungen in der Werbestrategie berücksichtigen, um die Entscheidungsfindung über verschiedene Kanäle hinweg zu verbessern.

Bike-Components: Mehr Reichweite, mehr Zeit und eine effiziente Aussteuerung

Berno Delius leitet das Performance-Marketing-Team beim Online-Händler Bike-Components: „Wir sind ein Omnichannel-E-Commerce-Unternehmen mit mehr als 86.000 Produkten. Unser Marketing steuert über 200 Werbekampagnen in mehr als zehn Ländern. Dabei sind wir stark im digitalen Paid-Media-Bereich unterwegs. Dank Nexoya haben wir eine sehr große Reichweite und eine sehr effiziente Aussteuerung beim Return-On-Ad-Spend und beim Profit-On-Ad-Spend erzielt. Zusätzlich sehen wir im operativen Tagesgeschäft eine große Zeitersparnis. Die Plattform von Nexoya unterstützt uns beim Ausbau unserer Kampagnen, beim Aufbau des Teams und bei der interdisziplinären Vernetzung. Wir können flexibler agieren und die Qualität unserer Werbeaktivitäten ist gestiegen.“ Im nächsten Schritt möchte Bike-Components mit Nexoya weitere Metriken hinzufügen und zum Beispiel Wetterdaten und geografische Daten berücksichtigen.

Szenario-Simulation für tiefe Einblicke in Performance-Metriken und Korrelationen

Marco Hochstrasser, Mitbegründer und CEO von Nexoya: „Mit unserem neuen Feature, der Szenario-Simulation, werden wir einen Meilenstein im Performance-Marketing markieren. Unsere KI-gestützte Technologie ermöglicht es Marketingverantwortlichen, ihre kanalübergreifenden digitalen Aktivitäten zu simulieren, Geschäftsszenarien zu testen und Investitionen optimal zu steuern. E-Commerce-Experten erhalten eine Simulation über alle digitalen Performance-Kanäle, kanalübergreifende Budgetzuweisungen mit bis zu 30 Prozent mehr Umsatz und automatisierte Budgetänderungen mit 20 bis 40 Prozent niedrigeren Betriebskosten. Die bisherige mühsame Tabellenkalkulationen tauschen sie gegen intelligente, automatisierte Budgetsimulationen.“

Die Produktmerkmale der Szenario-Simulation:

Erstellen und Ausführen von Geschäftssimulationen mit mehreren Szenarien auf der Grundlage eines digitalen Werbeportfolios
Tiefe Einblicke in die Performance-Metriken und Optionen
Erkennen von Beziehungen zwischen mehreren Metriken
Vergleichen und kommunizieren mehrerer Szenarien
Direktes Anwenden eines Szenarios auf die aktuelle Budgetplanung
Weitere Informationen:

Die KI-gesteuerte Szenario-Simulation von Nexoya:
www.nexoya.com/de/scenario/

Bild Die Erstanwender Benetton/Dentsu Italia und Bike Components präsentierten gemeinsam mit Nexoya auf der K5 Konferenz 2024 die Ergebnisse ihrer Budgetoptimierung mit der KI-basierten Lösung von Nexoya: (v.l.n.r.): Berno Delius, Bike-Components, Marco Hochstrasser, Nexoya, und Jacopo Maraffino, Benetton/Dentsu (Foto: Nexoya)

Quelle Sabrina Ortmann Kommunikation

Miele will wieder wachsen – sieht aber noch kein Ende der Krise

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Euroscheine (Archiv), via dts NachrichtenagenturGütersloh (dts Nachrichtenagentur) – Der Gütersloher Hausgeräte-Konzern Miele will dieses Jahr wieder die Umsatzschwelle von fünf Milliarden Euro „überspringen“, die er 2023 gerissen hat. Das sagte der geschäftsführende Gesellschafter Reinhard Zinkann dem Berliner Nachrichtenmagazin Focus. „Einfacher wird unser Geschäft aber nicht, denn ein robuster Aufschwung zeichnet sich auch weiterhin nicht ab.“ Die Rahmenbedingungen blieben „herausfordernd“, so Zinkann.

Miele hatte Anfang des Jahres angekündigt, einen großen Teil der Waschmaschinenproduktion bis 2027 in sein polnisches Werk zu verlagern. Die Marktentwicklung habe das Unternehmen vorher „kalt erwischt“, so Zinkann. „Nach drei äußerst wachstumsstarken Jahren in Folge haben auch wir den weltweiten und bis heute anhaltenden Einbruch der Hausgerätemärkte zu spüren bekommen.“

Als Gründe nannte er unter anderem: „Konsumflaute, Inflation, Zinswende, Energie- und Baukrise. Zugleich sind auch unsere Kosten weiter gestiegen. Wir mussten also handeln.“ Dazu kämen typisch deutsche Probleme: „Wir sind nun mal ein Hochlohn- und Hochsteuerland mit sehr kurzen Arbeitszeiten und viel Bürokratie. Mit diesen Herausforderungen müssen wir aber umgehen und tun dies auch.“

Zinkann erklärte deshalb auch: „Wir stehen zum Standort Deutschland. Der Großteil der von Miele produzierten Geräte kommt weiterhin von unseren acht deutschen Standorten. Hier arbeiten auch weiterhin mehr als 10.000 unserer derzeit rund 22.000 Beschäftigten. Über die bisherigen Ankündigungen hinaus sind weitere Verlagerungen nicht geplant.“


Foto: Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax kommt zum Handelsstart weiterhin nicht vom Fleck

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.250 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Porsche, Siemens Energy und Sartorius, am Ende BASF, MTU und Rheinmetall.

Der Dax komme weiterhin nicht vom Fleck, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Seit Ende März hätten Anleger per saldo kein Geld mehr mit dem deutschen Leitindex verdient. „Der Gegenwind der anhaltend schwachen Konjunktur und die unsicheren Verhältnisse in Frankreich ist aktuell noch stärker als der Rückenwind von der Wallstreet.“

Dabei bleibe die Rekordjagd in den USA beeindruckend, so Altmann. „S&P 500 und NASDAQ 100 haben gestern den fünften Handelstag in Serie auf einem Rekordhoch beendet. Von bislang sechs Handelstagen im zweiten Halbjahr sind in den USA fünf mit einem neuen Rekord zu Ende gegangen.“ Dadurch seien die US-Indizes massiv überkauft. „Zudem sind die Kurs/Gewinn-Verhältnisse so teuer wie zuletzt im Jahr 2021.“ Jetzt müsse die Ende der Woche anlaufende Berichtssaison zeigen, ob die hohen Kurse gerechtfertigt und von steigenden Gewinnen untermauert seien, sagte der Marktexperte.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0824 US-Dollar (+0,08 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9240 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 84,13 US-Dollar, das waren 53 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Krah begrüßt AfD-Fraktionsbeteiligung im EU-Parlament

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Maximilian Krah (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Beschluss der AfD-Delegation im Europaparlament, eine neue Fraktion mit dem Namen „Europa Souveräner Nationen“ (ESN) zu gründen, hat sich der ehemalige AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah zu Wort gemeldet, der nicht in die Fraktion aufgenommen werden soll.

„Ich freue mich, dass mit dieser Fraktionsgründung ein von mir seit Jahren vorbereitetes Projekt umgesetzt wird“, sagte er der „Welt“. Diese Fraktion sei ein „wichtiger Baustein für die dringend notwendige Transformation der heutigen EU in ein zukunftsfähiges Europa“. Die Bedeutung des Projektes sei dabei viel größer als seine eigene Rolle, so Krah. „Ich bin deshalb zufrieden und ohne jeden Groll.“


Foto: Maximilian Krah (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Baupreise für Wohngebäude im Mai gestiegen

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Baustelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im Mai 2024 um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.

Im Februar 2024, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 2,8 Prozent betragen. Wie das Bundesamt weiter mitteilten, erhöhten sich die Baupreise im Mai gegenüber Februar um 0,7 Prozent. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Mai 2023 bis Mai 2024 um 0,6 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent günstiger waren, nahmen die Preise für Mauerarbeiten im Vergleich zum Mai 2023 um 0,8 Prozent zu. Für Dachdeckungsarbeiten erhöhten sich die Preise um 3,2 Prozent, Erdarbeiten waren 4,2 Prozent teurer als im Mai 2023. Die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten stiegen im Mai 2024 nach einem Rückgang im August und November 2023 sowie einem anschließenden Wiederanstieg im Februar 2024 wieder auf das gleiche Niveau wie im Mai 2023 (0,0 Prozent).

Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im Mai 2024 um 4,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (zum Beispiel Wärmepumpen) um 6,0 Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 3,0 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen (vormals Nieder- und Mittelspannungsanlagen) – dies sind zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – nahmen sie um 7,1 Prozent zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 2,8 Prozent.

Neben den Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) erhoben: Diese lagen im Mai um 3,7 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen Mai 2023 und Mai 2024 um 3,1 Prozent, für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen sie um 2,8 Prozent. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 4,4 Prozent gegenüber Mai 2023.


Foto: Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Welche PR-Tricks bringen Sie zum Erfolg?

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PR-Strategie für Startups

Wie man eine effektive PR-Strategie für Startups entwickelt

Für Startups ist eine effektive PR-Strategie entscheidend. Sie hilft, die Marke bekannt zu machen, Vertrauen aufzubauen und das Wachstum zu fördern. Doch wie entwickelt man eine erfolgreiche PR-Strategie? Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Schritte und liefert praktische Tipps für die Umsetzung.

Zieldefinition und Zielgruppenanalyse

Der erste Schritt bei der Entwicklung einer PR-Strategie ist die klare Definition der Ziele. Startups müssen sich fragen, was sie mit ihrer PR-Arbeit erreichen wollen. Mögliche Ziele sind die Steigerung der Markenbekanntheit, die Gewinnung von Investoren oder die Unterstützung beim Markteintritt.

Nachdem die Ziele definiert sind, folgt die Analyse der Zielgruppen. Es ist wichtig zu wissen, wen man ansprechen möchte. Dies können potenzielle Kunden, Investoren, Partner oder die breite Öffentlichkeit sein. Eine genaue Zielgruppenanalyse hilft dabei, die PR-Botschaften und -Kanäle gezielt auszuwählen.

Kernbotschaften und Medienansprache

Eine erfolgreiche PR-Strategie basiert auf klaren und konsistenten Kernbotschaften. Diese Botschaften sollten die Werte und Visionen des Startups widerspiegeln. Sie müssen einfach und prägnant sein, damit sie leicht verstanden und weiterverbreitet werden können. Startups sollten sich auf ihre Alleinstellungsmerkmale konzentrieren und kommunizieren, warum sie einzigartig sind.

Die Ansprache der Medien ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Startups sollten eine Liste relevanter Medienkontakte erstellen und gezielt ansprechen. Dabei ist es wichtig, personalisierte und gut recherchierte Pressemitteilungen zu verfassen. Ein guter Presseverteiler hilft, die Botschaften an die richtigen Empfänger zu senden.

Nutzung von Social Media und digitalen Kanälen

In der heutigen digitalen Welt spielen Social Media und andere Online-Kanäle eine zentrale Rolle in der PR-Arbeit. Startups sollten eine starke Präsenz auf den relevanten Plattformen aufbauen. Dies umfasst regelmäßige Posts, Interaktionen mit Followern und die Nutzung von Hashtags, um die Reichweite zu erhöhen.

Auch das Erstellen von Blog-Beiträgen, Videos und Podcasts kann helfen, die Sichtbarkeit zu steigern. Diese Inhalte sollten informativ und unterhaltsam sein und einen Mehrwert für die Zielgruppe bieten. Durch die Nutzung verschiedener Formate können Startups unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und ihre Botschaften effektiv verbreiten.

Events und Networking

Persönliche Kontakte und Events sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen PR-Strategie. Startups sollten an relevanten Branchenveranstaltungen, Messen und Konferenzen teilnehmen. Dies bietet die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und die eigene Marke zu präsentieren.

Eigene Events, wie Produktlaunches oder Networking-Veranstaltungen, können ebenfalls die Sichtbarkeit erhöhen. Sie bieten eine Plattform, um direkt mit der Zielgruppe zu interagieren und das Vertrauen zu stärken. Bei der Planung von Events ist es wichtig, eine klare Agenda und spannende Inhalte zu bieten.

Erfolgsmessung und Anpassung

Eine effektive PR-Strategie erfordert kontinuierliche Überwachung und Anpassung. Startups sollten regelmäßig überprüfen, ob ihre PR-Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse erzielen. Dies kann durch die Analyse von Medienberichten, Social-Media-Statistiken und Feedback von Zielgruppen erfolgen.

Es ist wichtig, flexibel zu bleiben und die Strategie bei Bedarf anzupassen. Neue Trends und Entwicklungen sollten berücksichtigt und in die PR-Arbeit integriert werden. Durch kontinuierliches Lernen und Optimieren können Startups ihre PR-Strategie verbessern und langfristig erfolgreich sein.

Die Entwicklung einer effektiven PR-Strategie ist für Startups von großer Bedeutung. Sie hilft, die Marke zu stärken, Vertrauen aufzubauen und das Wachstum zu fördern. Durch klare Zieldefinition, gezielte Medienansprache, Nutzung digitaler Kanäle, persönliche Kontakte und kontinuierliche Erfolgsmessung können Startups ihre PR-Arbeit optimieren.

Eine gut durchdachte PR-Strategie erfordert Zeit und Engagement, bietet jedoch zahlreiche Vorteile. Startups, die ihre PR-Arbeit strategisch angehen, haben bessere Chancen, sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu behaupten. Sie können ihre Botschaften erfolgreich verbreiten und langfristig eine starke Marke aufbauen.

Insgesamt zeigt sich, dass eine effektive PR-Strategie ein unverzichtbares Werkzeug für den Erfolg von Startups ist. Sie ermöglicht es, die eigene Geschichte zu erzählen, Vertrauen zu gewinnen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Mit den richtigen Maßnahmen und einer kontinuierlichen Optimierung können Startups ihre Ziele erreichen und nachhaltig wachsen

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Coloures-Pic

Faber fordert Ukraine-Soli von jedem Nato-Staat

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Marcus Faber (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marcus Faber (FDP), fordert die Nato-Staaten auf, jährlich 0,25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als militärische Hilfe für die Ukraine bereitzustellen.

„Die Nato sollte die Unterstützung für die Ukraine für alle Mitglieder verpflichtend machen“, sagte er der „Bild“ (Mittwochsausgabe). „Ähnlich wie mit der Zwei-Prozent-Vorgabe sollten alle Mitgliedsstaaten 0,25 Prozent ihres BIP für die militärische Unterstützung der Ukraine bereitstellen. Deutschland überfüllt dieses Ziel bereits, andere Mitgliedsstaaten jedoch nicht.“

Die Hilfe sei nötig, damit sich die Ukraine bestmöglich gegen Russland wehren könne. Faber verlangte außerdem, die Nato-Spitze müsse sich um die zusätzliche Unterstützung von Drittstaaten bemühen. Das helfe der Ukraine und der Nato, sagte Faber.


Foto: Marcus Faber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung will Fußverkehr stärken

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Fahrrad- und Fußgängerweg in einer Unterführung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will den Anteil des Fußverkehrs in Deutschland deutlich steigern und zugleich für mehr Sicherheit von Fußgängern sorgen. Dies geht aus dem Entwurf der „Nationalen Fußverkehrsstrategie“ hervor, der sich zurzeit in der Ressortabstimmung befindet und über den die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) berichtet.

„Kein Verkehrsmittel benötigt so wenig Platz und Energie wie der Fußverkehr und ist zudem praktisch emissionsfrei“, heißt es darin. 22 Prozent aller Strecken in Deutschland würden zu Fuß zurückgelegt. Ziel sei es, den „Wegeanteil“ bis 2030 deutlich zu steigern.

In dem Papier ist vor allem von Verbesserungen der Infrastruktur die Rede für einen „sicheren und qualitativ hochwertigen Fußverkehr“. Gehwege seien oft zu schmal und würden zugeparkt oder zugestellt von Autos, Mülltonnen, Sperrmüll oder E-Scootern. „Investitionen in den Bau von breiteren und freien Gehwegen können dazu beitragen, solche Risiken zu mindern“, so das Regierungspapier. Regelmäßige Kontrollen seien notwendig, auch müsse der Bußgeldkatalog „fortlaufend auf Vollständigkeit und Wirksamkeit“ überprüft werden.

Darüber hinaus erklärt die Regierung, eine gute Fußverkehrsinfrastruktur spiele eine große Rolle bei der Wahl der Arbeitsstelle. Körperlich aktive Beschäftigte seien „belastbarer, leistungsfähiger und haben im Schnitt weniger Krankheitstage“. Auch könnten zu Fuß gehende Beschäftigte dazu beitragen, „dass Staus vermieden werden“, heißt es in dem Entwurf.


Foto: Fahrrad- und Fußgängerweg in einer Unterführung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Malu Dreyer rät SPD zu stärkerer Darstellung ihrer Erfolge

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Malu Dreyer (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Die scheidende Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) rät ihrer Partei im Umfragetief, ihre Erfolge deutlicher zu machen. „Jetzt geht es darum, deutlich zu machen, was die SPD ausmacht“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe).

„Die SPD hat schon so viel erreicht für die arbeitende Mitte. Es muss ihr besser gelingen, das auch deutlich zu machen“, so Dreyer.

Sie erinnerte daran, dass die SPD in ihrer Zeit als kommissarische Parteivorsitzende 2019 „am Abgrund stand“. „Wir hatten Angst, sie könnte einstellig werden.“ Das sei nur fünf Jahre her. „Inzwischen ist es der SPD gelungen, wieder Stärke zu gewinnen. Wir stellen den Kanzler.“

Dreyer tritt vorzeitig vom Amt der Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz zurück. An diesem Mittwoch soll der SPD-Politiker Alexander Schweitzer zu ihrem Nachfolger gewählt werden.


Foto: Malu Dreyer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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