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Scholz würde sich über Frau als Staatsoberhaupt freuen

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Schloss Bellevue (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland braucht nach Ansicht von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als nächstes eine Frau als Staatsoberhaupt. „Ich würde mich freuen, wenn wir 2027 eine Frau ins Schloss Bellevue wählten“, sagte Scholz dem „Stern“.

Zur umstrittenen Äußerung des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier über sogenannte „Kaliber-Experten“ sagte der SPD-Politiker: „Es gehört sich für den Kanzler nicht, Äußerungen des Bundespräsidenten zu kommentieren – selbst wenn er sie teilt.“

Steinmeier selbst hatte die Äußerung zuletzt bedauert.


Foto: Schloss Bellevue (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen zum Wochenstart uneinheitlich – Warten auf Inflationsdaten

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich präsentiert. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.432 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.221 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.199 Punkten 0,2 Prozent fester.

„Powells letzte Äußerungen signalisierten den Anlegern, dass der sogenannte `Fed-Put` zurück und die Notenbank bereit ist, die Zinsen zu senken, sollten sich die Wirtschaftsdaten verschlechtern“, sagte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. „In diesem Szenario steigen in der Regel die Aktienkurse. Ein wichtiger Moment steht dem Aktienmarkt am Mittwoch bevor. Die Inflationsdaten aus den USA für den April stehen an.“ Falle die Teuerung wieder, dürften auch wieder drei und damit mehr als aktuell vom Markt eingepreiste Zinssenkungen der Fed diskutiert werden, so Oldenburger.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0789 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9269 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,46 US-Dollar, das waren 67 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Barley wirft CDU und FDP antieuropäischen Wahlkampf vor

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Katarina Barley (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl, Katarina Barley, wirft CDU und FDP einen antieuropäischen Wahlkampf vor. Barley sagte dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe): „Es geht in Europa auch immer um das Fortkommen der gesamten Union. Ein Verständnis dafür sehe ich noch nicht bei allen.“

Barley fügte hinzu: „CDU und FDP machen im Grunde einen antieuropäischen Wahlkampf. Es hilft doch nichts, uralte und oft widerlegte Vorurteile gegen die EU zu bedienen.“ Es seien europäische Lösungen gefragt. Die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments bezog sich damit unter anderem auf Forderungen nach einem starken Abbau europäischer Bürokratie.

Die Spitzenkandidatin der Konservativen in Europa, die derzeitige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), hatte kürzlich einen Abbau der Bürokratie um 25 Prozent angekündigt. Die FDP nannte die Europäische Union im Wahlkampf ein „Bürokratiemonster“, deren Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann nannte die Bürokratie eine Gefahr für die Sicherheit.

Barley verteidigte dagegen das Europäische Bündnis: „Die EU ist work in progress, sie ist unvollkommen.“ Natürlich müsse man auch am Bürokratieabbau arbeiten. „Wir werden aber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Maßnahmen wie der Schutz von Arbeitnehmern oder Klimaschutz dürfen nicht geschliffen werden.“

Barley griff die Spitzenkandidatin der europäischen Konservativen, von der Leyen, außerdem scharf dafür an, dass sie ein Bündnis mit rechtskonservativen bis rechtsextremistischen Kräften im Europäischen Parlament bisher nicht ausschließt. „Das hat Ursula von der Leyen, wie Sie wissen, auf ausdrückliche Nachfrage nicht abgegeben. Ein Bündnis mit solchen Parteien würde zeigen, dass die Konservativen nichts gelernt haben aus der deutschen Geschichte und auch nichts aus ihrer jahrelangen Unterstützung von Viktor Orban.“


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Nato-Schutz für ukrainischen Luftraum: Kiesewetter widerspricht SPD

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Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat die Kritik des SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich an dem Vorschlag zurückgewiesen, dass Nato-Staaten den Luftraum der Ukraine schützen könnten. „Als Israel vom Iran angegriffen wurde und Großbritannien und Frankreich den iranischen Angriff abgewehrt haben, sind sie auch nicht Kriegspartei geworden“, sagte Kiesewetter am Montag dem TV-Sender „Welt“. „Es ist schlichtweg falsch.“

Der CDU-Politiker weiter: „Es ist eine Nebelkerze von Herrn Mützenich, der das russische Narrativ bedient, der einen Krieg einfrieren will und damit für die Massenflucht aus der Ukraine sorgt.“ Kiesewetter zeigte sich erneut offen für die Position des französischen Präsidenten Emanuel Macron, den Einsatz westlicher Bodentruppen nicht auszuschließen: „Es gibt eine Reihe von Staaten in der Nato, die auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen dazu bereit sind. Das sind baltische Staaten, das überlegen auch Polen, Finnland und Schweden. Wenn diese Staaten es tun wollen, halte ich es für gut.“

Auf die Frage, ob auch Deutschland sich daran beteiligen sollte, sagte Kiesewetter: „Wenn der politische Wille da ist? Natürlich. Aber dazu brauchen wir eine Regierung, die das erst einmal überhaupt debattiert. Und dazu brauchen wir auch Mehrheiten im Parlament, die das unterstützt.“


Foto: Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hofreiter gibt Mützenich Mitschuld für Eskalation in Ukraine-Krieg

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Im Ukraine-Krieg zerschossener Kleinbus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter sieht beim SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich eine Mitschuld für die Eskalation des Ukraine-Kriegs.

Hofreiter sagte am Montag dem TV-Sender „Welt“: „Was Mützenich mit seinen ewigen Äußerungen macht, ist nichts anderes, als Russland zu ermutigen, den Krieg zu eskalieren, weil er immer wieder Schwäche und Unentschlossenheit signalisiert.“

Konkret reagierte der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen auf die Äußerung Mützenichs, der den Schutz des ukrainischen Luftraums durch Nato-Staaten als ein Spiel mit dem Feuer abgelehnt hatte. Von dem Malen roter Linien halte er „überhaupt nichts“, sagte Hofreiter, der einen Schutz des ukrainischen Luftraums von Nato-Territorium aus langfristig nicht ausschließen wollte. Das müssten aber zunächst Länder wie Polen und Rumänien entscheiden.

Der Grünen-Politiker weiter: „Was jetzt notwendig ist, ist, dass wir deutlich schneller mehr Munition und mehr Ausrüstung in die Ukraine bringen, was ihr direkt an der Front hilft. Denn es drohen einfach, wenn wir weiterhin zu langsam sind, weitere Frontdurchbrüche. Und das ist brandgefährlich.“


Foto: Im Ukraine-Krieg zerschossener Kleinbus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl rechtsextremer Straftaten steigt

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Rechtsextreme (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der rechtsextrem motivierten Straftaten steigt weiter an. Im ersten Quartal 2024 lag sie mit 4.766 Delikten um fast 50 Prozent über der Zahl vom entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie die „Frankfurter Rundschau“ in ihrer Dienstagsausgabe berichtet. Damals wurden 3.195 Delikte registriert.

Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, die es auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Petra Pau herausgegeben hat und über die die Zeitung berichtet. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Delikte darüber hinaus zunimmt, viele Taten werden von der Polizei erst später nachgemeldet.

Pau, die als Bundestagsvizepräsidentin amtiert, nannte die hohe Anzahl der körperlichen Angriffe in der „Frankfurter Rundschau“ „besonders besorgniserregend“. Laut der amtlichen Statistik wurden im ersten Quartal 2024 bei 159 rechtsextremen Gewalttaten 101 Personen verletzt. Das waren deutlich mehr als die 69 Verletzten im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor.

„Minderheiten und von Diskriminierung Betroffene sind im Alltag mit immer mehr mit der Angst vor Attacken konfrontiert“, kommentierte Pau. Angesichts des aufgeheizten Klimas rund um die bevorstehenden Wahlen sei keine Besserung in Sicht. „Die Politik darf die Betroffenen nicht alleine lassen“, forderte die Linken-Politikerin in der „Frankfurter Rundschau“.

In der kommenden Woche will Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die vollständigen Zahlen für das Jahr 2023 nennen. Auch sie waren nach den vorläufigen Zahlen deutlich höher als 2022.


Foto: Rechtsextreme (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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BEWITAL und Pacurion: Partnerschaft für optimierten Paletteneinkauf

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Langfristige Zusammenarbeit geschlossen

Die BEWITAL Unternehmensgruppe, ein führender Hersteller von Tiernahrung mit Sitz in Südlohn-Oeding (Kreis Borken, NRW), hat sich für den Paletteneinkauf mit der digitalen Handelsplattform Pacurion aus Reken zusammengeschlossen. Neben der gemeinsamen regionalen Herkunft verbindet die beiden Unternehmen eine solide Partnerschaft. Pacurion begleitet alle Prozesse für die etwa 100.000 Ladungsträger, die BEWITAL jährlich benötigt: von der Angebotseinholung über Verhandlungen und Auftragsvergabe bis hin zur Überwachung der Lieferungen und der Bearbeitung von Reklamationen, stets in enger Zusammenarbeit mit der Produktionsplanung von BEWITAL.

Millionen Nutz- und Heimtiere erhalten die Produkte von BEWITAL – rund 98.000 Tonnen waren es im Jahr 2023. Geliefert wird auf Paletten an den Groß- und Fachhandel oder direkt in die landwirtschaftlichen Betriebe in ganz Deutschland, Europa und weltweit. Das Geschäft wächst, BEWITAL expandiert seit Jahren.

Die familiengeführte BEWITAL-Gruppe betont dabei Innovation, Exzellenz und Effizienz, sowohl bei ihren Produkten als auch in ihren Prozessen. Neben einer hochautomatisierten und digitalisierten Produktionsumgebung setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und investiert vor allem in sein Team. Mit aktuell 600 Mitarbeitenden in verschiedenen Unternehmensbereichen ist BEWITAL auf Erfolgskurs. Jüngste Weiterentwicklungen am Standort umfassen einen neuen Firmensitz, den Ausbau der modernen Produktionsanlagen um viele neue Maschinen und ein vollautomatisiertes Hochregallager mit 13.000 Paletten-Stellplätzen. Die Steuerung der komplexen Materialflüsse wird durch hochmoderne Technologie und neueste IT-Systeme unterstützt.

100.000 Paletten – Premium gemanagt

„Beim Paletteneinkauf setzen wir künftig auf noch mehr Effizienz“, sagt Christof Sicking, kaufmännischer Betriebsleiter bei BEWITAL. „Wir benötigen jede Woche bis zu 2.000 Paletten, rund 100.000 Ladungsträger pro Jahr. Der administrative Aufwand dafür ist enorm, so dass wir beim Beschaffungsmanagement von Paletten jetzt auf Pacurion als Partner setzen. Die digitale Handelsplattform kombiniert die Vorteile von Digitalisierung und KI mit persönlicher Beratung. Das Team verfügt über eine fundierte Marktkenntnis und ist sehr serviceorientiert, wir arbeiten deshalb eng mit dem Team zusammen.“

Pacurion bietet seinen Kunden über die digitale Handelsplattform unterschiedliche Beschaffungslösungen an, von Basic über Smart bis Prime: „Kunden wie BEWITAL profitieren am stärksten von unserem Prime-Modell“, sagt Patrick Grünwald, Chief Sales Officer von Pacurion. „Neben tagesaktuellen Bestpreisen erhält BEWITAL die komplette Ladungsträgerbeschaffung als Service on top – fester Ansprechpartner, Liefergarantie und Reporting inklusive.“

Pacurion steht dabei als Vertragspartner in der Verantwortung – sowohl für Kunden als auch für Lieferanten. Bisherige Bestandslieferanten des Kunden werden auf Wunsch auf die Plattform integriert. Pacurion finanziert sich über eine Gebühr pro Transaktion, die im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt.

Rund drei Monate wurde die Zusammenarbeit im Prime-Modell getestet. „Es gab während der gesamten Zeit keine einzige Reklamation“, sagt Patrick Thesing, Pacurion Account Manager Sales und direkter Ansprechpartner für BEWITAL. Jetzt erteilte BEWITAL den Zuschlag für die laufende Zusammenarbeit: Jede Woche schickt Pacurion mehrere Lkw in den Kreis Borken, die dort die georderten Ladungsträger an unterschiedlichen Lager-Standorten abliefern. Neben dem neu errichteten Hochregallager zählen dazu zwei Außenläger, ein weiteres Hochregallager sowie die Lagerflächen der acht unterschiedlichen Werksbereiche.

Volle Transparenz

Bei Marco Wanninger, er ist bei BEWITAL im Bereich Einkauf und Materialdisposition tätig, laufen die Bestellanforderungen zusammen. „Alle vierzehn Tage bespreche ich mit Pacurion unseren Bedarf, ansonsten leite ich die benötigten Mengen kurz per Mail weiter“, erklärt er. „Die operative Zusammenarbeit läuft reibungslos und bequem.“

Zum Service gehören ein monatliches Reporting, Marktinformationen wie zum Beispiel der Holz-Preis-Index, Analysen zur Entwicklung von Palettenpreisen oder aktuelle Zollinformationen, die Paletten betreffen. „Wir haben bei BEWITAL viel vor und werden in diesem, wie auch in den nächsten Jahren, weiter wachsen“, sagt Christof Sicking. „Das Beschaffungsmanagement von Paletten liegt bei Pacurion in professionellen Händen. Wir haben dort unsere festen Ansprechpartner, erhalten Preistransparenz und attraktive Konditionen. Wir sparen enorm an administrativen Aufwand. Für uns ist das eine große Arbeitserleichterung – unser Team kann sich so voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren.“

Bild:Zusammenarbeit BEWITAL – Pacurion

Quelle:STROOMER PR | Concept GmbH

Thomas Pförtner: „KI ist kein Qualitätsmerkmal“

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Das Thema Künstliche Intelligenz wird im Marketing gehypt

ChatGPT und andere Tools haben einen Hype um das Thema KI ausgelöst. Die Werbeversprechen in Sachen Künstliche Intelligenz sind inzwischen allgegenwärtig. Überall ist KI drin, dran oder zumindest beteiligt. KI ist zum Marketingrenner geworden. Dabei ist KI aber keineswegs ein Qualitätsmerkmal. Zwar ist es gut, dass durch ChatGPT und Co. das Thema nun große Aufmerksamkeit bekommt, aber die großen Sprachmodelle sind nur ein kleiner Teil möglicher Anwendungen. Wer nicht aufpasst und nicht entsprechend vorbereitet ist, kann wegen der vielen Werbeversprechen „auf die Nase fallen“.

„Nicht überall, wo KI draufsteht, ist auch KI drin“, weiß Thomas Pförtner. Er ist Interim und Projektmanager sowie Experte rund um die Themen IT, Business Development und neue Geschäftsmodelle. „Hier spielt KI natürlich eine große Rolle. Aber: Nicht alles braucht wirklich KI. Unternehmen sollten sich hier nicht blenden lassen.“ ChatGPT und andere Anwendungen sind nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten generativer KI. Der weitaus größere Teil von KI befasst sich schon heute mit dem Verarbeiten strukturierter Daten. Und hier sind viele Unternehmen noch sehr mangelhaft aufgestellt. „Da nutzt auch kein Werbeversprechen. Profitieren kann nur, wer seine Daten sauber und seine Prozesse digitalisiert hat“, so Thomas Pförtner. Wo dies nicht der Fall ist, drohten teure Fehlentscheidungen und Fehlinvestitionen.

„Weder Chatbots noch Dokumenten-Management-Prozesse benötigen zwingend Künstliche Intelligenz. Viele Lösungen funktionieren einfach regelbasiert. Nicht jeder Algorithmus ist auch eine KI. Da findet derzeit viel Irreführung statt“, ist Pförtner überzeugt. Zwar könne KI viele Anwendungen besser machen, zwingend sei sie aber für viele Anwendungsfälle nicht.

„KI ist Statistik“, erklärt Pförtner. „Statistik, die sich selbst verbessert, in dem sie immer bessere Schlüsse aus den gewonnenen Erkenntnissen zieht. Algorithmen hingegen sind Regeln, basierend auf ‚einfachen‘ Wenn-Dann-Prozessen, wobei ‚einfach‘ auch bedeuten kann, dass tausende Formeln und Berechnungen stattfinden.“ KI habe immer ein selbstoptimierendes, erkennendes und lernendes Element. Für viele Anwendungen sei das aber eben gar nicht nötig. Online-Banking, Call-Center-Steuerungen, Fahrkartenautomaten, Bestellterminals und Suchmaschinen kamen schließlich bislang auch ohne KI aus. Nicht alles, was digital abgebildet wird oder das Leben leichter macht, sei KI, so Pförtner. Aber: „Wir werden erleben, dass immer KI auch in solche Prozesse Einzug hält.“ Da komme noch viel auf die Menschen und die Unternehmen zu.

Es sei wichtig zu verstehen, wo der Einsatz von Künstlicher Intelligenz tatsächlich Sinn habe, so der IT- und Infrastrukturexperte. Auch die Frage, welche Art von KI, müsse geklärt werden. So bringen Sprachmodelle wie ChatGPT im Rahmen von Berechnungen, Formeln und deren Verknüpfungen kaum einen relevanten Nutzen, wohl aber im Kontext von Textverarbeitungen. „KI ist da sinnvoll, wo Service verbessert wird. Service erfordert heute Daten. Liegen diese digital und strukturiert vor, kann eine KI helfen, diese zu verwerten und in Leistungen umzuwandeln sowie die Daten selbst und die Leistungen selbstlernend zu optimieren.“ Unternehmen sollten sich auf das konzentrieren, was derzeit möglich und für sie sinnvoll ist. Der KI-Hype ist grundsätzlich berechtigt, aber er darf niemanden blenden. Versprechen allein lösen keine Probleme.

Bild:Thomas Pförtner ist Projekt- und Interim Manager. Er realisiert neue Geschäftswerte durch fokussierte Projekte und ist immer dann gefragt, wenn es um strategisches Wachstum durch technische Innovationen geht.

Quelle:Dipl.-Ing. Thomas Pförtner

Fußball-EM: Mit Bluecode & mobile-pocket mobil bezahlen und in Partnerschaft mit Alipay+ 444 EM-Tickets gewinnen

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Wer bei ausgewählten Händlern über die mobile-pocket App mit Bluecode bezahlt, kann beim offiziellen EM 2024 Ticket-Run teilnehmen; verlost werden 222 x 2 Tickets.

Die Partnerschaft von Bluecode mit Alipay+, dem offiziellen Sponsor der UEFA EURO 2024TM, bringt Bluecode User:innen die Chance, bei der Fußball-EM in Deutschland live dabei zu sein. Als langjähriger Bluecode-Partner ermöglicht auch mobile-pocket seinen User:innen, direkt aus der mobile-pocket App zu bezahlen und am EM 2024 Ticket-Run teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es 222 mal 2 Tickets, vom Eröffnungsspiel am 14. Juni in München bis zum Finalspiel am 14. Juli in Berlin. Darunter sind auch Tickets für die längst ausverkauften Gruppenspiele der österreichischen und der deutschen Nationalmannschaft. Das Gewinnspiel läuft ab sofort und bis 11. Juni. mobile-pocket ist neben der Bluecode App und der OneFootball App eine von drei Apps, mit denen an diesem Gewinnspiel teilgenommen werden kann. User:innen, die via mobile-pocket mit Bluecode bei einem der teilnehmenden Alipay+ Händler bezahlen und Kund:in bei einer der teilnehmenden Banken sind, können teilnehmen.

„Wir sind sehr stolz, dass Bluecode, gemeinsam mit mobile-pocket – zwei europäische Innovationsträger – den Österreicher:innen und Deutschen dieses spektakuläre Gewinnspiel als europäische Payment-Marke und Partner von Alipay+ anbietet und dass wir dafür ein sehr starkes Netzwerk an Partnern, Händlern und Banken zusammenstellen konnten“, sagt Bluecode-CEO Christian Pirkner.

Großes Gewinnspiel-Netzwerk: Teilnahme bei Rossmann, Müller & Co.
„Als österreichisches Mehrwert-Wallet freuen wir uns enorm, unseren User:innen in Deutschland dieses internationale Megaevent Fußball-EM ein Stück weit näherzubringen“, ergänzt Wolfgang Stockner, CEO der bluesource – mobile solutions gmbh, dem oberösterreichischen Entwickler und Betreiber von mobile-pocket. Zum Bluecode-Netzwerk, das am Gewinnspiel teilnimmt, gehören namhafte Banken wie die Frankfurter Sparkasse, die Stadtsparkasse München sowie die Sparkasse Siegen, die Kreissparkassen Saarlouis, Saarpfalz und St. Wendel, und die Sparkassen Saarbrücken und Merzig-Wadern sowie bundesweite Händler wie Rossmann, Müller und dm. Bluecode-Nutzer:innen, die mit Bluecode aus der mobile-pocket App, der Bluecode App oder der One Football App bei einem der teilnehmenden Händler bezahlen und Kund:in bei einer der teilnehmenden Banken sind, bekommen für jeden ausgegebenen Euro ein Los.

Mit mobile-pocket & Bluecode in den EM-Stadien und offiziellen Fanzonen bezahlen
Mit der mobile-pocket-App lassen sich sämtliche Kundenkarten digitalisieren und gesammelt auf dem Smartphone speichern. Durch die nahtlose Integration des offenen Bezahlsystems Bluecode können User:innen schnell, bequem und sicher direkt aus der mobile-pocket App heraus bezahlen, so auch in den EM-Stadien und offiziellen Fanzonen der Fußball-EM 2024. Christian Pirkner, CEO von Bluecode: „Indem wir digitales Bezahlen nahtlos in den Alltag unserer User:innen integrieren, revolutionieren wir nicht nur die Art und Weise, wie Menschen einkaufen, sondern auch wie sie ihre Freizeit genießen. Mit mobile-pocket bringen wir den Lifestyle von morgen schon heute in die Hände unserer User:innen und bieten zudem die Chance, die Fußball-EM 2024 live mitzuerleben.“

Pietro Candela, General Manager of Europe bei Alipay+, fügt hinzu: „Dies ist eine fantastische Gelegenheit für Bluecode- und mobile-pocket-Nutzer:innen, die Chance auf Tickets für eines der größten Sportereignisse des Jahres zu bekommen. Wir freuen uns darauf, mit Fußballfans, die Deutschland für die UEFA EURO 2024 besuchen, sowie mit allen Tourist:innenzu interagieren, die diesen Sommer nach Europa kommen und mit ihren Alipay+ unterstützten Partnerwallets, die ihnen ein reibungsloses Zahlungserlebnis ermöglichen, bezahlen.“

Bild:Christian Pirkner, CEO von Bluecode © Blue Code International AG

Quelle:Blue Code International AG

Angriffe auf Politiker: Lang erwartet Konzepte von Innenministern

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Polizist (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Co-Vorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, ist angesichts der zunehmenden Angriffe auf Politiker besorgt. „Ich erwarte von den Innenministern in Bund und Ländern, dass sie da Konzepte vorlegen“, sagte sie dem Nachrichtenportal Watson.

„Natürlich machen mir die Angriffe auch Sorge“, so Lang weiter. „Dabei geht es nicht so sehr um Leute wie mich, die bei Veranstaltungen den Schutz des BKA haben. Sorge macht mir, dass es zunehmend auch Kommunalpolitiker und Ehrenamtliche trifft, die ihre Freizeit opfern, um sich für die Demokratie einzubringen.“ Sie seien das Rückgrat unserer Demokratie und brauchten Schutz.

Am Montag gaben die Grünen in Berlin den Startschuss für ihre Wahlkampftour vor der Europawahl. Gerade in Bezug auf Wahlkampfveranstaltungen sind Sicherheitsbedenken auch für die Grünen ein Thema. Lang sagte dazu, die Partei habe die Aufgabe, ihre Mitglieder zu schützen. Dazu sei man beispielsweise im Austausch mit der Polizei, Mitglieder würden geschult und es gebe entsprechende Sicherheitsmaßnahmen bei der Wahlkampftour.

„Alle demokratischen Parteien müssen nun mehr denn je zusammenstehen und sagen: `In den Farben getrennt, in der Sache geeint`.“


Foto: Polizist (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts