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Stellenbesetzung in Rekordgeschwindigkeit: Zenjob und compleet machen HR Staffing noch einfacher

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Zenjob, ein Online-Marktplatz für Personalvermittlung, der Arbeitnehmer*innen mit temporären Nebenjobs zusammenbringt, hat eine Kooperation mit compleet geschlossen – dem Münchener SaaS (Software as a Service) Anbieter für Workforce Management und Recruiting.

Das Vendor Management System von compleet ist Deutschlands führende Lösung für das Management von Zeitarbeitskräften und Freelancern im gesamten Purchase-to-Pay-Prozess. Die Lösung unterstützt nicht nur Einsatzunternehmen, sondern auch Master Vendor und Neutral Vendor bzw. Managed Service Provider Projekte – rechtssicher und effizient.

Cihan Aksakal, Gründer und Chief Innovation Officer Zenjob: “Zenjob hat eine bahnbrechende Lösung im Rahmen der Zeitarbeit entwickelt, die sämtliche Prozesse digitalisiert und automatisiert. Unternehmen können so mit nur wenigen Stunden oder Tagen Vorlauf Woche für Woche passende Arbeitskräfte auf Schichtebene buchen. Die Automatisierungsquote liegt bei 95% und die durchschnittliche Vermittlungsdauer lediglich bei 1,4 Stunden. Bei vielen unserer Kunden ist Zenjob heute ein strategischer Lieferant von flexiblem Personal und oftmals die erste Wahl. Durch die Partnerschaft und technologische Integration mit dem Vendor Management System von compleet können nun gemeinsame Kunden auf die Vorteile beider Systeme zugreifen und auch direkt aus compleet heraus Zenjob nutzen.”

Alexander Sadek, Mitgründer der Lösung compleet vendor und Director Strategy & Partnerships: “Wir konnten die Schnittstelle zwischen unseren Plattformen so gestalten, dass sie einen durchgängig digitalisierten und automatisierten Prozess ermöglicht. So können sich Mitarbeiter ohne Umwege auf offene Schichten selbst einbuchen.” Sophie Genty, CEO compleet, ergänzt: “Durch die Kooperation mit Zenjob vergrößern wir für unsere Kunden nicht nur den Besetzungserfolg, sondern stellen dabei auch Geschwindigkeitsrekorde auf – vor allem bei kurzfristigen Jobs. Ein Dank geht an die Teams von Zenjob und Thiva Thaya, unseren VP Product & Customer Success, dass sie die Entwicklung so schnell zum Erfolg für einsetzende Unternehmen geführt haben.“

Bild:Zenjob Founders

Quelle:Zenjob

So rekrutieren Unternehmen europäische Talente! 

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Karrieresprungbrett Arabische Emirate

Karrieresprungbrett Arabische Emirate – so rekrutieren Unternehmen europäische Talente! 

Für Wirtschaftsstärke und Luxusausstattung sind die Arabischen Emirate weltweit bekannt. Dabei speist sich der Reichtum der Region nicht allein aus dem Erdölverkauf, sondern auch die weltweite Personalrekrutierung trägt dazu bei. Das Potenzial europäischer Talente wird gerade von Tech-Unternehmen geschätzt. Ines Mokrani ist Expertin für Personalgewinnung und bildet Brücken zwischen Europa und den Arabischen Emiraten. Hier beschreibt sie, worauf Unternehmen beim Rekrutieren achten sollten.

Auf die Superreichen der Welt wirken Luxusmetropolen wie Dubai und Abu Dhabi schon lange wie ein Magnet. Mittlerweile sind die Vereinigten Arabischen Emirate jedoch nicht mehr nur für Urlaub, sportliche Großereignisse oder den Immobilienkauf bekannt, sondern auch wegen der Suche nach Fachkräften. Vor allem Europa haben die Recruiting-Abteilungen von aufstrebenden Unternehmen vom Golf im Blick. Der Blick in diese Richtung hat verschiedene Gründe. 

Daher kommt das große Interesse an Europa

Aus Sicht arabischer Unternehmen fallen zunächst die hervorragenden Qualifikationen europäischer Fachkräfte ins Gewicht. Die Berufsausbildungssysteme und die Universitäten aus Europa genießen einen guten Ruf. Zudem schätzt der arabische Arbeitsmarkt die vielfältigen Sprachkenntnisse und die kulturelle Offenheit der Menschen aus Europa. Durch die Anwerbung kreativer Köpfe aus Europa versuchen die Emirate neue Perspektiven und Ideen ins Land zu holen. Es geht den Unternehmen nicht allein um die Behebung eines Fachkräftemangels. Die modernen Unternehmer aus den Emiraten streben einen innovativen Wissenstransfer an. Sie möchten mehr Diversität in ihrem Betrieb, um sich für das 21. Jahrhundert aufzustellen und auf der ganzen Welt Kontakte zu pflegen. Um das zu schaffen, bieten sie Arbeitskräften aus der Europäischen Union attraktive Karrierewege. Aber wie lassen sich die klugen Köpfe der jungen Generation für die Arabischen Emirate am besten begeistern und wie gelingen Onboarding und langfristige Mitarbeiterbindung?

Arbeitgeberattraktivität und richtige Ansprache entscheiden

Wer Fachkräfte gewinnen will, muss auf verschiedene Dinge achten. Nach meiner Erfahrung spielen zwei Faktoren eine wesentliche Rolle: Einerseits kommt es auf die aktive Ansprache der richtigen Zielgruppe und die Arbeitgeberattraktivität an. Dabei ist es enorm wichtig, dass die Unternehmen von Anfang an auf das unterstützende Arbeitsumfeld hinweisen. Dies kann die Unterstützung bei der Beschaffung eines Visums, bei der Wohnungssuche und/ oder bei der Unterstützung von bürokratischen Angelegenheiten sein. Gleichzeitig sollte die Eingliederung vor Ort aktiv begleitet werden. Das gibt Bewerbern Sicherheit und nimmt ihnen die Angst vor einem Wechsel in eine andere Kulturregion. Andererseits kommt es auf einen bewussten Umgang mit kulturellen Unterschieden an. 

Vom interkulturellen Lernen profitieren beide Seiten

Kulturelle Unterschiede gibt es selbst bei der innereuropäischen Arbeitsmigration. Beim Wechsel in die Arabischen Emirate fallen sie noch stärker aus. Der Kommunikationsstil, Gepflogenheiten am Arbeitsplatz und das Geschlechterverhalten sowie der Umgang mit Hierarchien und Werten können zu Missverständnissen führen. Interkulturelles Lernen macht die neuen Arbeitskräfte mit der arabischen Kultur vertraut. Deshalb sind derartige Weiterbildungen ebenso wichtig wie Sprachkurse. Im Idealfall können beide Seiten profitieren. Die neuen Mitarbeiter lernen die Landeskultur kennen und das Unternehmen macht sich mit gesellschaftlichen Normen und dem Sozialverhalten der Europäer vertraut. Moderne Unternehmen aus den Emiraten sprechen gezielt jene Fachkräfte an, bei denen sie auf eine kulturelle Offenheit zählen können. Anschließend unterstützen sie das interkulturelle Lernen. Sie sehen darin nicht nur eine notwendige Verpflichtung, sondern auch einen Gewinn. Die Unternehmen möchten selbst lernen und diese Einstellung hat einen großen Einfluss auf ihr Recruiting.

Diese Pluspunkte ziehen qualifizierte Fachkräfte an

In den letzten Jahren habe ich beobachtet, dass viele arabische Unternehmen mittlerweile mehr Wert auf interkulturelle Offenheit legen als ihre europäischen Konkurrenten. Manche gewinnen ihr Personal über Kontakte mit Gesellschaften und Verbänden aus dem Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit. Meine praktischen Handlungsempfehlungen beim Schlagen von Brücken zwischen Europa und den Emiraten sind diese: Unternehmen sollten zuerst unbedingt ein aktives Netzwerk in der Fachkräftegemeinschaft der EU aufbauen. Über dieses können sie geeignete Zielgruppen erkennen und die Bewerber persönlich ansprechen. Zweitens entscheidet sich der Wechsel in die Emirate nicht allein durch das gezahlte Gehalt. Entscheidend ist auch die Arbeitgeberattraktivität. Es kommt darauf an, eine positive Unternehmenskultur zu schaffen und diese bewusst zu zeigen. Benefits und Versprechen sollten passend zur europäischen Zielgruppe ausgewählt werden. Was sich dabei bewährt hat, ist: Unterstützung bei der Relokation ist Pflicht. Geschätzt werden flexible Arbeitszeitmodelle und Remote-Arbeitsoptionen. Angebote zur kulturellen Sensibilisierung sollte es am neuen Arbeitsplatz ebenso geben wie ein Mentoring-Programm und Karriereperspektiven für die Zukunft. Darüber hinaus werden die aktive Wertschätzung und die offene Kommunikationskultur geschätzt. Angebote für Feedbacks, interkulturelle Teambildung-Maßnahmen und das Fördern von Work-Life-Balance sind weiterhin sehr empfehlenswert.

Fazit und Ausblick

Über die letzten Jahre habe ich den Personalaufbau in zahlreichen Unternehmen begleitet. Für viele Fachkräfte ist der Umzug nicht nur zu einem Wechsel, sondern zum Aufstieg geworden. Da die Zielländer einen hohen Bedarf an europäischen Fachkräften mit unterschiedlichen Qualifikationen haben, gibt es vor Ort verlässliche Zukunftsperspektiven. Und selbst wer zu einem späteren Zeitpunkt nach Europa zurückkehren möchte, profitiert von der Karrierestation in den Arabischen Emiraten erheblich.

Autor: Ines Mokrani ist mit MatchMaker No.1 die treibende Kraft der auf den arabischen Markt spezialisierten Personalvermittlungsagenturen

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie können Sie Ihre Produktivität verdoppeln?

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solo- unternehmer

Selbstmanagement für Solo-Unternehmer: Prioritäten setzen und Ziele erreichen

Selbstmanagement spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Solo-Unternehmern. Diese Einzelpersonen stehen vor der einzigartigen Herausforderung, alle Aspekte ihres Geschäfts selbst zu steuern. Von der Planung und Umsetzung von Projekten bis hin zur Kundenakquise und Finanzverwaltung – die Liste der Verantwortlichkeiten ist lang und vielfältig. Ohne ein effektives Selbstmanagement können Solo-Unternehmer schnell überwältigt werden, was zu Stress, verminderter Produktivität und sogar zum Scheitern des Unternehmens führen kann.

In diesem Artikel untersuchen wir, wie Solo-Unternehmer durch effektives Selbstmanagement ihre Prioritäten klären, ihre Ziele strategisch planen und letztendlich erfolgreicher in ihrem Geschäft agieren können. Dabei werden wir aufzeigen, dass gutes Selbstmanagement weit mehr bedeutet als nur die einfache Organisation des Arbeitsalltags. Es ist eine umfassende Strategie, die dabei hilft, berufliche und persönliche Ressourcen optimal zu nutzen, um langfristigen Erfolg und Zufriedenheit zu sichern.

Grundlagen des Selbstmanagements

Selbstmanagement beginnt mit der Fähigkeit, sich selbst zu organisieren. Für Solo-Unternehmer ist es entscheidend, ihre Zeit effektiv zu nutzen. Eine klare Tagesstruktur ist unerlässlich. Dazu gehört es, feste Arbeitszeiten zu definieren, die dabei helfen, fokussiert zu bleiben. Ebenso wichtig ist die Planung von Pausen. Diese sorgen für die nötige Erholung und ermöglichen es, über einen längeren Zeitraum produktiv zu sein.

Prioritäten setzen

Die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen, ist ein Kernstück des Selbstmanagements. Nicht alle Aufgaben tragen gleich stark zum Erfolg bei. Es ist wesentlich, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu sortieren. Die Eisenhower-Matrix ist ein nützliches Werkzeug in diesem Prozess. Sie unterstützt dabei, Aufgaben in vier Kategorien zu ordnen, um so den Fokus auf das Wesentliche zu lenken.

Ziele klar definieren

Ziele sollten stets spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert sein. Diese SMART-Kriterien unterstützen Solo-Unternehmer dabei, ihre Ziele präzise zu formulieren. Ein klar definiertes Ziel bietet nicht nur Motivation, sondern auch eine klare Richtung. Das Unterteilen von großen Zielen in kleinere, erreichbare Schritte kann die Motivation zusätzlich fördern.

Tools und Techniken nutzen

Zur Unterstützung des Selbstmanagements gibt es viele hilfreiche Tools und Techniken. Digitale Kalender erleichtern die Zeitplanung. Projektmanagement-Tools bieten eine strukturierte Übersicht über anstehende Aufgaben. Methoden wie die Pomodoro-Technik können dabei helfen, die Konzentration und die Effizienz zu steigern.

Work-Life-Balance bewahren

Für Solo-Unternehmer ist es essenziell, eine gesunde Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit können schnell verschwimmen, besonders wenn zu Hause gearbeitet wird. Feste Arbeitszeiten und klare Grenzen helfen dabei, Ausgleich zu schaffen und Überarbeitung zu vermeiden.

Netzwerken und Unterstützung suchen

Auch wenn man als Solo-Unternehmer arbeitet, bedeutet das nicht, dass man immer allein arbeiten muss. Ein starkes Netzwerk kann Unterstützung bieten, neue Perspektiven eröffnen und bei Bedarf auch geschäftliche Partnerschaften ermöglichen. Der Austausch mit anderen kann zudem eine Quelle der Inspiration und Motivation sein.

Flexibilität bewahren

Die Fähigkeit, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Selbstmanagements. Der Markt und die Anforderungen können sich schnell ändern. Solo-Unternehmer müssen daher bereit sein, ihre Pläne anzupassen und neue Strategien zu entwickeln.

Fortbildung und persönliche Entwicklung

Das kontinuierliche Streben nach Wissen und neuen Fähigkeiten ist entscheidend, um als Solo-Unternehmer wettbewerbsfähig zu bleiben. Investitionen in die eigene Bildung und das Erlernen neuer Techniken können die Effektivität und die Angebote des Unternehmens erweitern.

Umgang mit Misserfolgen

Nicht jede Anstrengung führt zum Erfolg. Der Umgang mit Rückschlägen ist ein wichtiger Teil des Selbstmanagements. Es ist wichtig, aus Fehlern zu lernen, sie als Teil des Wachstumsprozesses zu sehen und nicht den Mut zu verlieren.

Fazit

Selbstmanagement ist für Solo-Unternehmer weit mehr als eine Reihe von Techniken und Werkzeugen – es ist der Grundpfeiler ihres Erfolgs. In einer Welt, in der sie zahlreiche Hüte tragen und vielfältige Aufgaben bewältigen müssen, bietet ein effektives Selbstmanagement die Struktur und Klarheit, die notwendig sind, um nicht nur zu überleben, sondern zu gedeihen. Durch das Setzen von Prioritäten, das klare Definieren von Zielen, die Nutzung von Tools und Techniken, das Bewahren einer gesunden Work-Life-Balance, das Knüpfen von Netzwerken, die Flexibilität gegenüber Veränderungen, die kontinuierliche Weiterbildung und den konstruktiven Umgang mit Misserfolgen legen Solo-Unternehmer das Fundament für nachhaltigen Erfolg.

Es geht dabei nicht nur darum, geschäftliche Ziele zu erreichen, sondern auch darum, persönliches Wachstum zu fördern und eine Lebensweise zu entwickeln, die langfristige Zufriedenheit und Erfüllung ermöglicht. In diesem Sinne ist Selbstmanagement ein dynamischer und fortlaufender Prozess, der Anpassungsfähigkeit, Lernbereitschaft und die Entwicklung von Resilienz erfordert. Solo-Unternehmer, die diese Kunst beherrschen, sind nicht nur in der Lage, ihre geschäftlichen Ambitionen zu realisieren, sondern auch ein erfülltes und ausgewogenes Leben zu führen

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – bernardbodo

Zeitfenster für Zinssenkungen der Fed wird enger

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Fed
Foto von Tom Porcelli (Quelle: PGIM Fixed Income)

Ein aktueller Marktkommentar von Tom Porcelli, Chief US Economist bei PGIM Fixed Income:

Die Marktteilnehmer haben erneut eine Bestätigung dafür bekommen, wie widerstandsfähig die US-Wirtschaft ist, nachdem eine Reihe von Daten besser als erwartet ausfielen, darunter der Verbraucherpreisindex, die Lohn- und Gehaltsdaten und die Einzelhandelsumsätze für März. Diese Entwicklung war ausreichend, um Rückschlüsse auf die allgemeine Wirtschaftslage und die Politik der Fed zu ziehen.

Was die weitere Entwicklung betrifft, so dürften die starken Einzelhandelsumsätze im März und die Aufwärtskorrekturen der Februar-Ergebnisse den Konsum im ersten Quartal auf 2,5 bis 3,0 % ansteigen lassen, während die Prognosen eher bei 2,0 % lagen. Dies deutet auch auf einen möglichen weiteren Rückgang der Ersparnisse der privaten Haushalte hin.

Die zunehmende Widerstandsfähigkeit hat die Erwartungen an die Geldpolitik der Fed deutlich steigen lassen, und die Marktpreise der letzten Woche deuten darauf hin, dass das Zeitfenster für Zinssenkungen der Fed enger wird. Angesichts des erklärten Wunsches der Fed, eine Reihe konstruktiver Inflationsberichte zu sehen (was allgemein als drei Berichte interpretiert wird), müssten die Inflationszahlen diese Anforderung rasch erfüllen, damit die Fed die Zinsen im Juli senken könnte. Sollte die Fed im Juli keine Zinssenkung vornehmen, stehen im September und November politisch heikle Sitzungen an, da die polarisierenden US-Präsidentschaftswahlen bevorstehen.

Sollten sich die wirtschaftlichen Bedingungen wie von der Fed erwartet abschwächen, könnte die Dezember-Sitzung die Gelegenheit für eine zweite Zinssenkung in diesem Jahr bieten. Für zwei Senkungen im Juli und Dezember müsste allerdings einiges zusammenspielen, so dass wir die Wahrscheinlichkeit für gar keine Senkung höher einschätzen als jene für zwei Senkungen. Sollte die Fed in diesem Jahr tatsächlich keine Zinssenkung vornehmen, könnte sie diese auf 2025 verschieben.

Zeitfenster für Zinssenkungen der Fed wird enger

Foto von Tom Porcelli (Quelle: PGIM Fixed Income)

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Die US-Wirtschaft hat den Befürchtungen einer Rezession standgehalten. Was nun?

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Wirtschaft
Foto von Justin White (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Justin White, Portfoliomanager bei T. Rowe Price:

Eine „weiche Landung“ der Wirtschaft ist zweifellos positiv, aber es gibt Gründe, vorsichtig zu sein. Die US-Notenbank scheint ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert zu haben und eine erhoffte weiche Landung der Wirtschaft herbeizuführen. Trotz einer extremen geldpolitischen Straffungsperiode haben sich die makroökonomischen Bedingungen in den letzten Quartalen deutlich verbessert, was es der Fed ermöglicht hat, von ihrem aggressiven Straffungskurs abzurücken und ein Szenario zu schaffen, in dem die Inflation möglicherweise gebändigt wurde, ohne eine Rezession auszulösen. Was bedeutet dies nun für US-Aktienanleger im Jahr 2024 und darüber hinaus?

Starke Aktienauswahl mit besonderem Fokus auf Risikomanagement

Das Risiko einer Rezession im Jahr 2024 ist deutlich gesunken, was für die Aktienmärkte auf kurze Sicht sehr ermutigend ist. Das reale Wachstum in den USA ist stabil geblieben, während die Inflation gegenüber den Höchstständen von vor 18 Monaten deutlich zurückgegangen ist. Nichtsdestotrotz ist bei einer erneuten Risikobereitschaft Vorsicht geboten, vor allem wenn sie unkritisch ist, wie es Ende 2023 der Fall war, als die starke Marktrallye von Aktien mit niedriger Qualität und höherem Risiko angeführt wurde. Die Geschichte zeigt, dass die Outperformance von Unternehmen, denen es an fundamentaler Unterstützung fehlt, in der Regel nicht lange anhält.

Dies hat sich auch dieses Mal bewahrheitet, wobei qualitativ hochwertigere und fundamental stärkere Unternehmen seit Anfang 2024 wieder die Marktführerschaft übernommen haben. Kurzfristig sieht der Weg des geringsten Widerstands für US-Aktien so aus, dass sich der Ende 2023 begonnene Aufwärtstrend fortsetzt. Angesichts der anhaltenden Risiken für die Aussichten wird die Stimmung jedoch weiterhin in Abhängigkeit von den jüngsten Datenveröffentlichungen oder geopolitischen Entwicklungen schwanken. Aufgrund dieser Aussichten ist eine gute Aktienauswahl, die auf Qualitätsunternehmen mit dauerhaftem oder sich beschleunigendem Wachstum und angemessenen Bewertungen abzielt, von entscheidender Bedeutung.

Eine dynamische Wirtschaft mit strukturellen Vorteilen

Ein Risiko, das den US-Aktienmarkt umgibt, ist das derzeitige hohe Bewertungsniveau, das die Frage aufwirft, ob dieses Niveau nachhaltig ist. Zwar werden diese Bedenken durch die hohen Bewertungen einiger weniger Aktien an der Spitze des Marktes verstärkt, doch ist es auch richtig, dass die Bewertungen des breiteren Marktes im historischen Vergleich und im Vergleich zu den wichtigsten Marktkollegen derzeit teuer sind. Es gibt jedoch Gründe, die darauf hindeuten, dass die derzeitige Bewertungsprämie in den USA nicht nur angemessen ist, sondern wahrscheinlich auch anhalten wird. Die Risikobereitschaft und die Bewertungen steigen in der Regel, wenn sich die wirtschaftlichen Aussichten verbessern und die Anleger darauf vertrauen, dass die Unternehmen in der Lage sein werden, ein beständiges Gewinnwachstum zu erzielen. Und solange die Gewinnerwartungen steigen, tendieren Aktien zu höheren Kursen, selbst wenn die Bewertungen (die sich aus dem künftigen Kurs-Gewinn-Verhältnis ergeben) hoch sind. In diesem Umfeld befinden wir uns derzeit, wobei die höheren Bewertungen durch die gestiegenen Gewinnerwartungen bedingt sind.

U.S.-Aktien haben durchweg besser abgeschnitten

Wirtschaft
Quelle: Refinitiv Eikon, T. Rowe Price Analyse, kumulative Renditen; Copyright Refinitiv, 8.3.24

Was die längerfristige Nachhaltigkeit betrifft, so ist die US-Wirtschaft vielfältig und dynamisch und weist bestimmte strukturelle Vorteile auf, die dazu beigetragen haben, dass US-Aktien in den letzten 5-, 10-, 20- und 30-Jahres-Zeiträumen besser abgeschnitten haben als die globalen Aktienindizes.

Hauptrisiken für den Ausblick

Die aktuellen US-Daten deuten darauf hin, dass eine weiche Landung der Wirtschaft das wahrscheinlichste kurzfristige Szenario ist. Das Wachstum ist robust, der Arbeitsmarkt ist gesund, aber nicht mehr überhitzt, das Wachstum der Unternehmensgewinne ist insgesamt positiv, und die Fed neigt in einem Wahljahr historisch gesehen zu einer eher dovishen Haltung. Die Aktien- und Kreditrisikomärkte preisen jedoch sehr viel Optimismus ein, dass das derzeitige robuste Wachstum und die Disinflation anhalten werden. Wir sind der Meinung, dass es einen Grund gibt, etwas vorsichtiger zu sein. Angesichts der hartnäckigen Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft im vergangenen Jahr angesichts der drastischen Straffung der Geldpolitik kann das Potenzial einer Überhitzung im Jahr 2024 nicht ausgeschlossen werden, wenn die Geldpolitik gelockert wird. Dies könnte zu einer hartnäckigeren oder sogar wieder anziehenden Inflation führen, insbesondere wenn die Ölpreise steigen.

Dieses Szenario wäre nicht nur nachteilig für Unternehmen mit geringerer Qualität und hohem Fremdkapitalanteil, sondern hätte auch negative Auswirkungen auf Aktien mit längerer Laufzeit, einschließlich weniger cash-generativer Technologieunternehmen. Diese Unternehmen sind in der Regel stärker von künftigen Erträgen abhängig und daher anfälliger für einen Anstieg der zur Diskontierung dieser Erträge verwendeten Zinssätze.

 Dauerhaftes, preisgünstiges Wachstum anstreben

Zwar ist die positive Stimmung in Bezug auf die weiche Landung in den USA ermutigend und würde zyklischen Unternehmen wohl zugutekommen, doch scheinen viele dieser Aktien einen beträchtlichen Optimismus einzupreisen, ohne sich Gedanken über eine mögliche Verschlechterung der Aussichten zu machen. Wir bleiben da vorsichtiger. Daher erscheinen uns im gegenwärtigen Umfeld eher günstig bewertete Unternehmen, die ein dauerhaftes/beschleunigtes Wachstum aufweisen, angemessen. Gegenwärtig scheint es beispielsweise im Energiesektor eine Reihe von Titeln zu geben, die diesem Wachstumsprofil zu einem vernünftigen Preis entsprechen. Auch wenn nicht alle Teile des Technologiesektors attraktiv sind, erscheinen bestimmte Unternehmen, die auf das spannende Potenzial der künstlichen Intelligenz (KI) ausgerichtet sind, preiswert.

Die US-Wirtschaft hat den Befürchtungen einer Rezession standgehalten. Was nun?

Foto von Justin White (Quelle: T. Rowe Price)

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Die Plastikkrise: Ölnachfrage aufgrund steigender Kunststoffproduktion – wie Investierende nachhaltige Lösungen vorantreiben können

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Plastik
Foto von Andreas von Angerer (Quelle: Inyova)

Ein aktueller Marktkommentar von Andreas von Angerer, Head of Impact bei Inyova Impact Investing:

Weltweit werden jede Minute eine Million Plastikflaschen gekauft. Seit den 1970er Jahren ist die Produktion von Kunststoffen schneller gewachsen als die jedes anderen Materials. Wenn sich dieser Wachstumstrend fortsetzt, wird die weltweite Produktion von Primärkunststoff bis 2050 voraussichtlich 1.100 Millionen Tonnen erreichen.

Insgesamt ist die Hälfte aller produzierten Kunststoffe für den einmaligen Gebrauch bestimmt, was bedeutet, dass sie nur einmal verwendet und dann weggeworfen werden. Von den 7 Milliarden Tonnen Kunststoffabfall, die bisher weltweit produziert wurden, werden weniger als 10 % recycelt. Millionen Tonnen Kunststoffabfälle gehen in der Umwelt verloren oder werden manchmal Tausende von Kilometern weit transportiert, wo sie meist verbrannt oder deponiert werden.

Immense Auswirkungen der Massenproduktion 

Plastik ist zu einem der drängendsten Probleme unserer Zeit geworden, da es unserer Umwelt, unserer Gesundheit und unseren Ozeanen massiv schadet. Die Weltmeere enthalten derzeit schätzungsweise 75 bis 199 Millionen Tonnen Plastik, und die jährliche Menge von 9 bis 14 Millionen Tonnen pro Jahr (2016) könnte sich auf voraussichtlich 23 bis 37 Millionen Tonnen pro Jahr im Jahr 2040 fast verdreifachen.

Nahezu alle Einwegplastikprodukte (98 %) werden aus fossilen Brennstoffen, also Primärrohstoffen, hergestellt. Die Ölindustrie investiert Milliarden in die Petrochemie, in der Annahme, dass Kunststoffe die Hauptquelle der künftigen Ölnachfrage sein werden. Es wird erwartet, dass sie bis zur Mitte des Jahrhunderts fast die Hälfte des Wachstums der Ölnachfrage ausmachen werden. Gleichzeitig werden die Treibhausgasemissionen, die mit der Herstellung, Verwendung und Entsorgung von Plastik aus fossilen Brennstoffen verbunden sind, Prognosen zufolge bis 2040 auf fast 20 % des globalen Kohlenstoffhaushalts ansteigen.

Erstes Umdenken: Unilever und Amazon reduzieren Kunststoff-Einsatz

Diese alarmierenden Fakten zeigen, dass wir uns inmitten einer Krise befinden, die sich rapide verschärft. Doch die Einstellung zu Plastik ändert sich allmählich und Kunststoffe sind für Unternehmen keine verlässliche Wachstumsquelle mehr. Der Markt entwickelt sich in Richtung Wiederverwendung und Mehrweg. Eine entsprechende Regulierung nimmt weltweit zu und auch die öffentliche Meinung wendet sich, wie eine Ipsos-Umfrage zeigt, bei der 71 % der Befragten weltweit ein Verbot von Einwegplastik befürworten. Dies führt bereits dazu, dass erste große Unternehmen wie Unilever und Amazon den Einsatz von Kunststoffen schrittweise reduzieren. Es ist jedoch unerlässlich, dass mehr Unternehmen transparenter werden und auf umweltfreundlichere Praktiken umstellen, um langfristige Nachhaltigkeit und finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Nicht nur die Unternehmen, auch die Politik muss stärker in die Pflicht genommen werden, um klare Richtlinien zu setzen. Es gibt vielversprechende Gesetzgebungspläne auf europäischer und internationaler Ebene, wie die EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) und den Global Plastics Treaty. Sie stehen jedoch unter starkem Einfluss des Lobbyismus, insbesondere von Seiten der Petro-Staaten, denen der Verlust einer ihrer Haupteinnahmequellen droht, sowie von Unternehmen, die lieber weiter auf Einweg und Recycling setzen statt auf Reduktion und Pfandsysteme.

Druck durch Investierende mittels globaler Initiativen erzielt erste Ergebnisse

Um den Druck auf Politik und Industrie zu erhöhen, spielen global koordinierte Initiativen und Organisationen wie As You Sow oder die Dutch Association of Investors for Sustainable Development (Vereniging van Beleggers voor Duurzame Ontwikkeling – VBDO) mittlerweile eine entscheidende Rolle. Sie mobilisieren unter anderem den Druck von Investierenden, um sich aktiv für die Reduzierung von Plastik und nachhaltigere Praktiken einzusetzen.

Die US-amerikanische NGO As You Sow veröffentlicht beispielsweise die „Corporate Plastic Pollution Scorecard“, in der die Maßnahmen von 50 großen US-Konsumunternehmen zur Reduzierung der Plastikverschmutzung bewertet werden. Über Aktionärsbeschlüsse werden die Nachzügler in die Pflicht genommen. Kraft Heinz und andere Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, ihren Plastikverbrauch zu reduzieren. As You Sow hat auch Aktionärsanträge bei Amazon eingereicht, um die Verpackungspraktiken des Unternehmens zu verbessern. Amazon verwendete im Jahr 2022 85.916 Tonnen Einwegplastik für den Versand, ein Rückgang von 11,6 Prozent im Vergleich zu 2021. Amazon plant außerdem, Kunststoffversandverpackungen abzuschaffen.

Die niederländische VBDO hat ein Statement verfasst, das von mehr als 180 Investoren, die ein verwaltetes Vermögen von 10 Billionen Dollar repräsentieren, unterzeichnet wurde. Darin werden Unternehmen aufgefordert, dringend Maßnahmen zur Reduzierung von Plastik zu ergreifen. Sie fordert Unterstützung für ein starkes internationales Abkommen über Plastik und rechtsverbindliche Maßnahmen, um die Produktion und Verwendung von Plastik zu reduzieren.

Darüber hinaus werden Unternehmen aufgefordert, klare Pläne zur Reduzierung von Einwegplastik vorzulegen, gefährliche Chemikalien zu eliminieren und Informationen über ihren Plastikverbrauch transparent zu machen. Inyova leitet im Rahmen der Initiative den Engagement-Prozess mit Beiersdorf. Darüber hinaus wurden Briefe an EU-Abgeordnete und die Mitglieder der High Ambition Coalition, die den Global Plastics Treaty verhandelt, geschrieben, um ihre Unterstützung für ambitionierte und robuste Plastikregulierung zu gewinnen.

Diese Bemühungen zeigen, wie NGOs und Investierende erfolgreich zusammenarbeiten können, um Unternehmen und Politik in die Pflicht zu nehmen und den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft voranzutreiben. Denn die Lösung des Plastikproblems erfordert eine koordinierte globale Anstrengung aller Beteiligten.

Die Plastikkrise: Ölnachfrage aufgrund steigender Kunststoffproduktion – wie Investierende nachhaltige Lösungen vorantreiben können

Foto von Andreas von Angerer (Quelle: Inyova)

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DTM Auftakt 2024

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DTM Der "Grello" von Titelverteidiger Thomas Preining Foto:Markus Toppmöller

Die Motorsport Arena Oschersleben ist bereit für das Mega-Event des Jahres – den DTM Auftakt 2024

Die Motorsport Arena Oschersleben macht sich in allen Bereichen bereit für den Saisonauftakt der DTM vom 26.-28. Mai. Die multifunktionale Anlage im Herzen Deutschlands nimmt die meisten Aufgaben für die Vorbereitungen des Mega-Events selbst in die Hand.

Bereits am kommenden Wochenende ist es so weit und die Motorsport Arena Oschersleben hat die DTM – das höchste Prädikat des automobilen Motorsportes Deutschlands zu Gast.

Die Vorbereitungen für den DTM-Auftakt an der Rennstrecke Oschersleben erreichen derzeit ihren Höhepunkt. „Über die Woche waren besonders die Sportwarte der Streckensicherung und der Bauhof der Arena im Einsatz, denn sie haben die Strecke in einen optimalen Zustand versetzt“, bestätigt der technische Leiter der Anlage Carsten Schliephake. Die Bodenmarkierungen der 3,69 Kilometer langen Strecke wurden aufgefrischt – vor allem die für eine Rennstrecke charakteristischen Kerbs (Randsteine der Kurven) wurden in den Farbgebungen rot und weiß komplett erneuert. „Das ist eine der Grundaufgaben, bevor die DTM auf unsere Strecke geht – rund 600 Liter Farbe mit einer besonderen Sandmischung werden hier aufwändig aufgetragen.“, erläutert Carsten Schliephake. Zusätzlich erhält die Arena noch Unterstützung durch externe Dienstleister, denn auch Bereiche in der Startaufstellung mit allen Starterboxen müssen ordnungsgemäß aufgebracht werden.

Eine der größten technischen Herausforderungen der Anlage war es in diesem Jahr firstgerecht alle Light-Panels zu installieren. Dies sind Anzeigetafeln, welche durch Lichtsignale eine direkte Kommunikation während des Renngeschehens mit den Fahrern ermöglichen. Zusätzlich wurden 40 neue Lautsprecher auf der Start-

Zielgeraden installiert, um den Besuchern eine optimale Beschallung während des Rennens zu ermöglichen.

Die Vorbereitungen für dieses Groß-Event begannen für das Team der Arena bereits viele Monate vor der Veranstaltung. Schon im vergangenen Jahr wurden zahlreiche ehrenamtliche Helfer angeschrieben, um im Bereich der Streckensicherung und Medizin ausreichend Personal vor Ort zu haben. Im Medical Center, dem Rettungszentrum der Rennstrecke, werden am kommenden Wochenende fünf Ärzte einsatzbereit sein. Um sowohl die Sicherheit der Fahrer als auch die der Zuschauer zu gewährleisten sind an verschiedenen Einsatzpunkten Rettungssanitäter im Einsatz. Zudem werden 15 Feuerwehrleute für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen.

Das 4*-Hotel der Anlage ist für das kommende Wochenende komplett ausgebucht und hat im Cateringbereich von den Bierwagen bis hin zur VIP-Lounge zusätzliche 50 Aushilfen beschäftigt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurden allein für die Bierwagen rund 30 Kilogramm Wechselgeld besorgt.

Angesichts des erwarteten Besucherandrangs wurde in der beliebten Hasseröder Kurve eine zusätzliche Tribüne errichtet. Denn der Ticketverkauf übertrifft bereits jetzt die Zahlen des Vorjahres um 20 Prozent.

Geschäftsführer Ralph Bohnhorst betont: „Bei der Vorbereitung eines Events dieser Größenordnung müssen alle Bereiche der Motorsport Arena Hand in Hand arbeiten. Nur so können wir unseren Zuschauern ein unvergessliches Wochenende bieten!“.

Dabei werden in den folgenden Tagen die letzten Vorbereitungen getroffen – angefangen vom Mähen der Rasenflächen für die Parkplätze bis hin zum gründlichen Fensterputz der VIP-Loungen. Die gesamte Woche über wird ein reges Treiben auf dem Gelände der Motorsport Arena herrschen, während alle daran arbeiten, das größte Event der Saison vorzubereiten.

„Auch politische Größen, wie der Bürgermeister Benjamin Kanngießer, die Ministerin für Digitale Infrastruktur Lydia Hüskens oder Sven Schulze, Minister für Wirtschaft und Tourismus werden vor Ort sein – dies zeigt zusätzlich, welchen Stellenwert die DTM für unsere Region hat.“, betont Ralph Bohnhorst.

Es wird ein Event für die ganze Familie, denn Karten sind bereits ab 39 Euro erhältlich – Kinder bis 16 Jahren haben dabei freien Eintritt. Derzeit können interessierte Fans die Karten im Vorverkauf unter www.dtm.com erwerben. Auch eine Tageskasse wird vor Ort eingerichtet sein. In allen Ticketkategorien ist der Zugang zum Fahrerlager inklusive, einem Wochenende voller Motorsport-Erlebnisse steht also nichts im Wege!

Mehr Informationen zum Saisonauftakt der DTM in der Motorsport Arena Oschersleben gibt es unter www.dtm.com oder in der neuen DTM App.

Bild Der „Grello“ von Titelverteidiger Thomas Preining Foto:Markus Toppmöller

Quelle Motorsport Arena Oschersleben GmbH

Das ultimative Hideaway auf der Frühlingswiese im exklusiven Bergdorf Prechtlgut

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Hideaway

Den Frühling wie nie zuvor im idyllischen Bergdorf Prechtlgut, einem der begehrtesten Rückzugsorte für eine luxuriöse Auszeit in Österreich, erleben:

Hier, umgeben von der erwachenden Natur, den ersten Blüten und dem erfrischenden Vogelgezwitscher, findet man Raum für Selbstreflexion und Erneuerung. Das Prechtlgut bietet acht private Chalets, großzügig verteilt und auf einem 9.000 m2 großen Naturareal, die absolute Privatsphäre und Ruhe garantieren. Geleitet von der Gastgeberin Carina, eine renommierte Klinische und Gesundheitspsychologin, werden Gäste zu Achtsamkeitsmeditationen eingeladen, um den Stress zu reduzieren und das emotionale Gleichgewicht wiederzufinden.

Die Luxus-Chalets, mit Wohnflächen von 85 bis 150 m2, sind Rückzugsorte, die den Alltag vergessen lassen. Hier steht Selbstfürsorge an erster Stelle, sei es im privaten AlmSpa mit Sauna-Dampfkabine und Ruheraum oder bei individuellen Wellnessbehandlungen im eigenen Chalet. Die hochwertige Einrichtung aus Holz, Leder, Loden und Leinen schafft eine Atmosphäre von Vertrautheit und Geborgenheit. Im Frühling locken die private Holzterrasse vor dem Chalet und der Hot Tub im Freien, wo Gäste die Natur in vollen Zügen genießen können. Spaziergänge entlang malerischer Wege und umliegender Seen bieten die Möglichkeit, im Einklang mit der Natur zu sein und das eigene Ich zu entdecken.

Abends laden die heimeligen Chalets zum gemütlichen Beisammensein ein, während im Kamin das Feuer knistert und in der Zirbenholzküche köstliche Mahlzeiten zubereitet werden. Das Bergdorf Prechtlgut wurde als eines der exklusivsten Hideaway-Hotels ausgezeichnet und rangiert unter den „Best of Austria“ im falstaff Hotel Guide 2023 sowie unter den drei besten Chalets im Connoisseur Circle. Für diejenigen, die im März anreisen, bietet das Prechtlgut Sonnenskitage mit einem exklusiven Abendessen im Chalet, um das Erlebnis zu krönen. Das Bergdorf Prechtlgut entdecken und sich von der Schönheit des Frühlings verzaubern lassen.

Weitere Informationen unter www.prechtlgut.at
Bild Bergdorf Prechtlgut

Quelle mk Salzburg

Wiesenmonat 2024 im Tiroler Oberland

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Wiesenmonat

Wiesenmonat 2024 im Tiroler Oberland: Führungen in die Welt der Pflanzen, Insekten und Edelbrände

Blühende Wiesen sind nicht nur wunderschön – sie sind vor allem wichtig. Wichtig für die Artenvielfalt, das Klima sowie für das Wasser und den Boden. Aber auch für die Naherholung und den Tourismus. Deswegen wird der Juni im Tiroler Oberland zum „Wiesenmonat 2024“. Unter dem Titel „Juni.Bluama.Zeit“ gibt es für die Gäste in der Region um Pfunds, Prutz und Ried jede Menge vielfältige Angebote von geführten Wanderungen über Bauernhofbesichtigungen bis zu hochprozentigen Verkostungen.

Für Naturverbundene: Geführte Wanderungen mit Kescher und auf die Alm

Wissbegierige Naturliebhaber sind beim Wiesenmonat im Tiroler Oberland bestens aufgehoben, denn vom 1. bis 30. Juni wird es allerorts reichlich interessante Veranstaltungen geben. So reist man bei der Wanderung „Wiesenbewohner“ durch das Naturschutzgebiet Kauns-Kaunerberg-Faggen in die Welt der Insekten – mit Kescher und Bestimmungsmaterialien. Bei der Wanderung „Höhenspezialist“ nimmt der Biologe Christoph Stöckl seine Teilnehmer von der Pfundser Tschey auf die Gschneier Alm mit und untersucht die speziellen Anpassungen der Gebirgspflanzen. Wer lieber auf dem Rad unterwegs ist, schwingt sich für die geführte E-Bike Tour in den Sattel. Diese geht durch die malerische Landschaft des Hochtals Pfundser Tschey. Ebenfalls empfehlenswert sind die Touren „Ried – Fendels und retour über den Wassertalweg“ oder eine gemütliche Fahrt an den Fernradwegen „Innradweg“ bzw. „Via Claudia Radweg“.

Für Familien: Kinderprogramm mit Wiesenfest und Bauernhofbesichtigung

Auch für Familien lohnt sich die „Juni.Bluama.Zeit“ im Tiroler Oberland. Beim Wiesenfest am 22. Juni gibt es ein buntes Rahmenprogramm für Groß & Klein. Angefangen von Ponyreiten bis hin zu geführten Natur- und Familienwanderungen. Während der Bauernhofbesichtigung bei der Familie Handle können Groß und Klein alles über die Aufgaben eines Landwirtes erfahren. Bei der „Führung im Kräutergarten“ des Schloss Sigmundsrieds gibt es auch für die Jüngeren einiges zu entdecken und zu riechen.

Für Genießer: Gutes im Glas und Kreatives auf dem Teller

Viele der Wiesenmonat-Veranstaltungen versprechen gleich doppelten Genuss: Nicht nur, dass man in der herrlichen Natur des Tiroler Oberlandes unterwegs ist, es gibt auch kulinarisch einiges zu erschmecken. Für Feinschmecker empfiehlt sich ein Besuch des Hofladens Kofler in Prutz, wo Einblicke in den Obstanbau gewährt und anschließend feine Brände verkostet werden. Gute Edelbrände bekommen die Teilnehmer auch bei der „Schnapsverkostung“ in der Brennerei Gspan Pfunds ins Glas. Ebenfalls lohnt sich die Weinbauführung auf dem Weingut Vinum Fundus in Pfunds. Immerhin Tirols höchstgelegener Winzer.

Was man alles aus Kräutern machen kann, erfahren Interessierte bei der kleinen Wanderung „Wildkräuter-Kunde“, in der diese eigene Kräutertees und -sirupe herstellen und einen leckeren Holunderpudding kochen. Weniger fürs leibliche Wohl, sondern mehr für das geistige ist der Rundgang „Sommer-Sonnenwend“ inklusive Kräuter-Räucherung. Das Gleiche gilt für eine sanfte Stunde „Wiesenyoga“ in der Tiroler Natur.

Während des Wiesenmonats kreieren die kreativen Gastronomen im Tiroler Oberland wohlschmeckende Gerichte mit regionalen Zutaten aus Wiese und Kräutergarten. Am 22. Juni steigt in Ried das Highlight des Wiesenmonats – das Wiesenfest am Lindenplatz. Ab 17:00 Uhr spielt die Musikkapelle Tösens einen Dämmerschoppen, ab 19:00 Uhr erklingt neben einem großen Rahmenprogramm mit Naturwanderungen, Verkostungen und regionalen Ausstellern feinste Tiroler Musik von den Rieder Gipfelstürmer.

Warum Wiesen-Vielfalt so wichtig sind

Während des „Wiesenmonats“ im Tiroler Oberland geht es darum, allen die Faszination und die Bedeutung von wilden Wiesen näherzubringen. Denn diese sind in den Bergen nicht nur ein Sinnbild für Idylle. Zwischen der bunten Blütenpracht geht es nicht minder munter zu als in einer Großstadt: Auf einer artenreichen Wiese tummeln sich zwischen zahlreichen Pflanzen allerlei Insekten wie Ameisen, Bienen und Schmetterlinge. Das macht diese für viele Vögel zum Buffet: Kleinere jagen Käfer, Greifvögel halten nach Feldmäusen Ausschau. Die Bedeutung dieses so wichtigen Lebensraums: Je weniger Wiesen es gibt, desto weniger Insekten, die die Pflanzen bestäuben und weniger Nahrung für die Tierwelt. Und am Ende auch für uns Menschen.

Weitere Informationen unter www.tiroler-oberland.com

Bild Bei geführten Wanderungen während des Wiesenmonats erfährt man viel über die heimischen Kräuter. © TVB Tiroler Oberland, Rudi Wyhlidal

Quelle genböck pr + consult GmbH

Mehr als nur viereckige Augen

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Inwieweit sich neue Softwarelösungen mit künstlicher Intelligenz der aktuell aufkommenden Volkskrankheit „Zoom-Fatigue“ entgegenstellen, erklärt Markus Vollmer, COO und Co-Founder der Casablanca.AI GmbH

„Nicht erst durch Corona hat die digitale Kommunikation weltweit einen signifikanten Fortschritt erlebt. So kommt es immer mehr dazu, dass Berufstätige tagtäglich im Homeoffice oder mobil arbeiten. Dabei gehört die Teilnahme an virtuellen Meetings zum Alltag für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Besonders diese Entwicklung birgt jedoch auch die Gefahr für eine neuere Art der körperlichen und mentalen Belastung, bekannt als ‚Zoom-Fatigue‘. Durch die Vielzahl an digitalen Konferenzen, Seminaren oder anderen Online-Meetings manifestiert sich bei vielen ein Zustand der Erschöpfung in Verbindung mit Konzentrationsschwierigkeiten, Ungeduld, Reizbarkeit oder anderen physischen Symptomen wie etwa Kopf- und Rückenschmerzen. Um diesem anhaltenden Phänomen genauer auf den Grund zu gehen, haben die Standford University, die Universität Göteborg und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) auch umfangreiche Studien angestoßen. Ergebnisse zeigen, dass es im Fall von Videokonferenzen zu einer psychologischen und physiologischen Belastung des menschlichen Körpers kommt. [1]

Eigene Beschwerden erkennen

Gerade lange oder häufig wiederkehrende Meetings wirken sich oft negativ auf die allgemeine Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus. Forscherinnen und Forscher identifizierten unter anderem den anhaltenden Bewegungsmangel, die dauerhafte Selbstbeobachtung, übermäßige Aufmerksamkeit oder auch das Gefühl der körperlichen Gefangenheit als mögliche Stressfaktoren für die Entstehung von ‚Zoom-Fatigue‘. Für einen Großteil der Menschen erweisen sich virtuelle Meetings sogar anstrengender als persönliche Treffen. So lassen sich die Belastungen aus Videokonferenzen einerseits auf organisatorische und andererseits auf technische Aspekte zurückführen. Dabei bleibt es natürlich essenziell, den eigenen Zustand als Warnzeichen wahrzunehmen, um so weitere schwerwiegende gesundheitliche Folgen, wie beispielsweise Depressionen oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, möglichst zu verhindern.

Eine Frage des Winkels

Besonders auch die Schwierigkeiten in Bezug auf den fehlenden beziehungsweise eher unnatürlichen Blickkontakt sowie die erschwerte Interpretation von nonverbalen Signalen tragen zu der wachsenden Erschöpfung bei vielen Arbeitnehmenden bei. In persönlichen Treffen ermöglicht Augenkontakt eine direkte Verbindung zwischen den Gesprächsteilnehmerinnen und Geschäftsteilnehmer. Dies fördert Vertrauen, schafft eine empathische Atmosphäre und gewährt so eine subtile, nonverbale Kommunikation. Diese Nuancen gehen bei Videokonferenzen oft verloren. Entsprechende Technologie erlaubt es häufig nicht, dass alle Teilnehmende gleichzeitig angesehen werden, und selbst wenn, begrenzt sich der Blickkontakt dabei natürlich nur auf die virtuelle Natur. Viele verzweifeln auch an der räumlichen Trennung zwischen dem digitalen Bild des Gegenübers sowie der Positionierung der Kamera, die den eigenen Blick auffängt. Trotz der fortschreitenden Technologie bleibt der persönliche Blickkontakt ein essenzieller Bestandteil der zwischenmenschlichen Kommunikation. Durch das Fehlen von wichtiger Mimik sowie Gestik in der Videokonferenz geht im Zuge des virtuellen Austauschs schnell der interpersonelle Aspekt der eigentlichen Konversation verloren.

Zeit für eine passende Lösung?

Um der ‚Zoom-Fatigue‘ entgegenzuwirken, ist es wichtig, im digitalen Arbeitsalltag bewusst Pausen einzulegen, kurze Meetings abzuhalten oder auch die benötigten Anwendungen auf dem eigenen Bildschirm zu minimieren. Aber nicht nur die ausgewogene Verwendung des hilfreichen Mediums Videokonferenzen kann die Zunahme von ‚Zoom-Fatigue‘-Fällen reduzieren. Insbesondere die Integration neuer technischer Hilfsmittel wie künstliche Intelligenz, die die natürliche Erzeugung von Blickkontakt in virtuellen Umgebungen ermöglichen, bietet einen wesentlichen Vorteil für Betroffene. Zwar ist es wichtig, gelegentlich persönliche Treffen zu organisieren, um die zwischenmenschliche Interaktion zu fördern. Jedoch gestaltet sich dies in der heutigen global vernetzten Welt nicht immer einfach. Daher ist es entscheidend, fortgeschrittene KI-Anwendungen einzusetzen, um auch in solchen virtuellen Räumen den Augenkontakt zu ermöglichen. Dieser senkt unter anderem die psychologischen und physiologischen Belastungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, damit sie sich in diesem digitalen Raum besser wahrgenommen fühlen. Ein ausgewogener Ansatz bei der Nutzung von Videokonferenz-Technologien trägt dazu bei, menschliche Bindungen auch im Homeoffice aufrechtzuerhalten.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.casablanca.ai

[1] DGUV, Zoom-Fatigue: Symptome, Ursachen und Maßnahmen, Juni 2023.

Bild Markus Vollmer, COO und Co-Founder der Casablanca.AI GmbH

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH