Start Blog Seite 1110

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024

0
TOP JOB-Gewinner 2024

Das sind die TOP JOB-Gewinner 2024
Die fulminante Feier am 12.04. gipfelte in der Preisverleihung der Erstplatzierten der vier Größenkategorien.

Jedes Jahr kürt TOP JOB auf dem festlichen Jahresgipfel unter allen mittelständischen Top-Arbeitgebern die Besten der Besten, um ihre herausragenden Leistungen in unterschiedlichen Bereichen des Arbeitgebertums und der Zukunftsfähigkeit zu würdigen. Ihre Ehrung als Arbeitgeber des Jahres zeugt vom Wandel hin zu mehr Arbeitnehmerfreundlichkeit am Standort Deutschland – und dem großen wirtschaftlichen Erfolg, den diese Transformation mit sich bringt. Dieses Jahr luden die Veranstalter zur Ehrung in das ehemalige Großraumkino Kosmos in Berlin ein.

Treffen, connecten und lernen

Zu diesem Anlass kamen nicht nur die nominierten und preistragenden Unternehmen zusammen. Auch Prominenz aus Wirtschaft und Karriereforschung würdigte die Wandeltragenden, darunter Peter Altmaier und Prof. Dr. Heike Bruch. Der ehemalige Bundesminister sowie die Direktorin des Leadership-Institutes der Universität St. Gallen und wissenschaftliche Leiterin von TOP JOB sprachen sich für die Stärkung der Arbeitsplatzkultur aus und zeigten sich erfreut über die Leistungen der mittelständischen Gewinnerunternehmen.

Auch Mitglieder der prestigeträchtigen TOP JOB-Jury ließen es sich nicht nehmen, die Köpfe hinter den zukunftsorientierten Firmen kennenzulernen und mit ihnen über wichtige Punkte des Change-Prozesses in der Arbeitgeberkultur zu sprechen. „Der Unternehmensdoktor“ Dr. Dr. Cay von Fournier, Personalmanager Prof. Dr. Gunther Olesch und geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB) Marc S. Tenbieg beantworteten Fragen aus dem Mittelstand.

Highlight des Abends: die Podiumsdiskussion unter anderem zum Thema „4-Tage Woche & Co.: Boost für Gesundheit und Arbeitgeberattraktivität oder das Aus für Wettbewerbsfähigkeit und unseren Wohlstand?“, moderiert von Gabor Steingart. Herr Altmaier und Prof. Bruch diskutierten mit Herrn Tenbieg vom Deutschen Mittelstandsbund sowie Stefan Walliser, Geschäftsführer der arvenio marketing GmbH, über die Sinnhaftigkeit und die Erfolgschancen dieses Unterfangens in der Realwirtschaft. Ein After-Event-Movie sowie ein Zusammenschnitt der Podiumsdiskussion werden ein paar Wochen nach dem Event online zur Verfügung stehen.

TOP JOB-Gewinner 2024

Als Basis für die Auszeichnung dient eine umfangreiche Mitarbeitenden- und Managementbefragung, mit deren Hilfe die Mittelständler aus ganz Deutschland und unterschiedlichsten Kategorien an ihren Qualitäten als Arbeitgeber arbeiten. Zusätzlich bewertet die 16-köpfige Jury die Ergebnisse der Unternehmen in den einzelnen Leistungsdisziplinen. Organisatorin ist die zeag GmbH, das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel.
Je Größenklasse wurden drei Unternehmen für den begehrten Top-Rang nominiert. Die Klassen bemessen sich anhand der Mitarbeitendenzahlen der teilnehmenden Unternehmen.

Größenklasse A (9-100 Mitarbeitende)
ZAM eG, IT-Dienstleister aus Neu-Isenburg/Zeppelinheim-Ost
arvenio marketing GmbH, Onlinemarketing-Agentur aus Rottweil
Adecco Medical, Karriere- und Personalmanagement aus Hamburg

Größenklasse B (101-250 Mitarbeitende)
IC TEAM Personaldienste GmbH, Personaldienstleister aus Bautzen
Saller Unternehmensgruppe, Immobilieninvestor aus Weimar
Iqony Solar Energy Solutions GmbH, Solardienstleister aus Würzburg

Größenklasse C (251 -500 Mitarbeitende)
Intrum, Inkassounternehmen aus Hamburg
comcross holding GmbH + comcross GmbH, Telekommunikationsunternehmen aus Leonberg
MEYLE AG, Autoteilehersteller aus Hamburg

Größenklasse D (501-5000 Mitarbeitende)
Endress+Hauser Conducta GmbH & Co. KG, Hersteller im Maschinenbau aus Gerlingen
TeamBank AG, Bank aus Nürnberg
Funk Gruppe GmbH, Versicherungsunternehmen aus Hamburg

Auf topjob.de stehen alle ausgezeichneten Unternehmen aufgelistet zur Verfügung.

Sabina Schwachenwalde: Ungleich behandelt

0
Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde: „Das Machtgefälle zwischen Ärzt:in und Patient:in ist sehr groß“

In ihrem Buch “Ungleich behandelt” geht die Ärzt*in Sabina Schwachenwalde den politischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Medizin nach. Als Post-Covid-Patient*in hat sie das Gesundheitssystem von seiner anderen Seite kennengelernt. Im Interview berichtet sie von Schieflagen im System, warum Diversität allein keine Lösung ist und warum es wichtig ist, zu wissen, wie die akademische Medizin entstanden ist.

„Es gab schon immer Menschen, die Wissen zu Gesundheit hatten. Es waren mehrheitlich Frauen, die früher das Wissen über Generationen weitergegeben haben, etwa, wie man Wunden versorgt oder Geburten begleitet”, sagt sie. “Dieses Wissen geriet ab dem 14. Jahrhundert ins Visier der Hexenverfolgungen. Zur gleichen Zeit wurde die Medizin als Fach institutionalisiert und als männlicher Beruf etabliert. Es ist hilfreich zu wissen, dass die ganze Disziplin aus einer männlichen Perspektive entstanden ist.“

Schwachenwalde findet, auch heute gäbe es Schieflagen im Gesundheitssystem, die sich negativ auf die Behandlung der Patient:innen auswirkten. “Die Menschen, die in der Medizin arbeiten, bilden aber weiterhin nicht die Gesellschaft ab”, sagt sie. Hierfür will sie unter anderem mit dem Verein “Feministische Medizin e.V.” ein Bewusstsein schaffen.

Über Sabina Schwachenwalde

Sabina Schwachenwalde, geboren 1991 in Brandenburg, ist Ärzt*in und Aktivist*in. Während ihres Studiums in Berlin, Istanbul und Melbourne forschte sie zu medizinischer Versorgung von Frauen aus eingewanderten Familien und schrieb journalistische Texte. Als Mitbegründer*in des Vereins Feministische Medizin e.V. setzt sie sich ehrenamtlich für gesundheitspolitische Themen ein. Durch ihre Arbeit in der Geburtshilfe kennt Sabina Schwachenwalde das Gesundheitssystem aus ärztlicher Perspektive, seit ihrer eigenen Post-Covid-Erkrankung auch aus Patient*innensicht.

Bild Sabina Schwachenwalde, 24.10.2023, Berlin copyright Paula Winkler

Quelle: messe.rocks GmbH

Staffelfinale mit Bieterschlacht

0

Staffelfinale mit Bieterschlacht um spirituelle Weltneuheit von Kärntner Kultjuwelier | „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf JOYN & PULS 4

Kärntner Juwelier will mit „Nano Venture“ Tradition & Moderne in einem Schmuckstück vereinen und wertvolle Informationen für die Ewigkeit konservieren. Eine technische Innovation, die die Business Angels bewegt. Aber bekommen sie einen Zuschlag?

Staffelfinale für die 11. Staffel von „2 Minunten 2 Millionen“: Ein bewegender Abend steht für die Investoren an, als das Kärntner Juwelierunternehmen Schützlhofer mit dem Start-Up „Nano Venture“ mit der revolutionären Schmuck-Idee die Bühne betritt. Die Juweliere und das Vater-Sohn-Duo Gerald und Paul Schützlhoffer aus Kärnten (Bezirk Villach) präsentieren mit „Nano Venture“ ein Schmuckstück, das es so bisher noch nicht gegeben hat. Mittels Lasertechnologie werden heilige Schriften auf Nanochips geschrieben.

So können Worte in Erinnerungen verwandelt und Werte über Generationen bewahrt werden. „Wertvolle Bücher und deren Inhalte, nach denen Menschen bereits viele tausende Jahre leben, werden niemals aus der Mode kommen.“, erklärt Paul. Mit ihren Schmuckkreationen konnte das Familienunternehmen bereits Musikgrößen der Rapszene wie Loredana oder Manuellsen begeistern. Die Investoren sind beeindruckt von der technologischen und handwerklichen Innovation.Doch wird das Interesse der Investoren ausreichen, um sich ein Investment zu sichern?

Umweltsünder adé – sind Mehrwegwindeln die Zukunft?

Magdalena Binder aus Salzburg (Bezirk Hallein) möchte mit „Mata Origin“ die Umwelt entlasten. Ihr müllfreies Wickelsystem stärkt nicht nur die Bindung zwischen Eltern und Kind, sondern reduziert auch den enormen Windelmüll. Allein im deutschsprachigen Raum werden täglich über 10 Millionen Windeln weggeworfen. Aber herkömmliche Einweg-Windeln sind nicht abbaubar. Mit den waschbaren und plastikfreien Windeln von „Mata Origin“ könnten so über 10 Prozent des gesamten Restmülls vermieden werden. Das Interesse der Investoren scheint unterschiedlich geprägt. „Ich war anfangs ein bisschen zögerlich, ob ich überhaupt die Produktidee gut finde“, sagt Eveline Steinberger. Wird es zu einem Investment kommen?

Außerdem mit dabei am 16. April ist das neuartige Alarmsystem „Foxhole Security“ aus Deutschland und die umweltfreundliche Gelsenabwehr-Duschseife „Skeetoo“ aus Salzburg (Bezirk Hallein).

Franz Kurz im Kampf gegen Finanzsorgen: „Schluss mit Schulden“ um 21:55 Uhr auf JOYN & PULS 4

Finanzexperte Franz Kurz steht vor einem seiner schwierigsten Fälle. Franz Z. hat seinen Job als LKW-Fahrer verloren. Seitdem wird er von Schulden erdrückt. Seine finanziellen Mittel sind begrenzt, die 30 Quadratmeter Wohnung ist notdürftig eingerichtet. Der Finanzexperte soll ihm helfen, sich aus der schwierigen Lage zu befreien. Das, was er dabei zu sehen und hören bekommt, ist allerdings schwer zu verdauen. Doch Franz kurz ist für seine Beharrlichkeit bekannt und will versuchen den Geldfluss in die richtigen Bahnen zu lenken.

Außer Kontrolle ist auch die Lebenssituation des 43-jährigen Markus M.. Der Tiroler wollte die Firma seines Vaters retten, doch das Einzige, was ihm geblieben ist, sind die Schulden des Familienunternehmens. Da der Vater die 20.000 Euro bei der Bank nicht aufbringen kann, wird Markus M. in die Verantwortung gezogen. Damit beginnt eine finanzielle Abwärtsspirale. Markus M. sieht sich bereits mit Zwangsvollstreckungen wegen ausstehender Zahlungen konfrontiert. Schuldencoach Franz Kurz hat in diesem Fall einen Masterplan erstellt.

„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“ & „Schluss mit Schulden“ immer dienstags ab 20:15 Uhr auf JOYN & PULS 4

Bild © @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Dax hält sich am Mittag über 18.000er-Marke

0

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.070 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Adidas, Siemens und Covestro. Entgegen dem Trend im negativen Bereich befanden sich derweil unter anderem die Papiere von RWE, Bayer und Qiagen.

„Die Erleichterung über das Ausbleiben einer potenziellen Eskalation im Nahen Osten zeigt sich an den europäischen Finanzmärkten in Form von Kursgewinnen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Der Dax werde von den Aktien aus den zyklischen Branchen getragen. „Die Investoren scheinen weiterhin Kursschwächen im deutschen Aktienmarkt für Zukäufe zu nutzen.“ Am Nachmittag werde sich zeigen, ob auch die US-Aktienmärkte diese Haltung einnehmen werden. „Die US-Berichtssaison nimmt wieder Fahrt auf und somit gibt es viel zusätzliches Störmaterial gegen eine Fortsetzung der Erholungsbewegung“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0659 US-Dollar (+0,14 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9382 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 89,73 US-Dollar; das waren 72 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

0
IG Bau EZB Bank of England Industrie Großbritannien Lohn Stillstand
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Die Industrieproduktion in der Eurozone fiel im Februar um 6,4 % im Jahresvergleich und damit deutlich stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Industrieproduktion im Euroraum um 0,8%. Diese Ergebnisse überraschten den Konsens nach unten/oben. Aufgeschlüsselt nach Ländern hat sich die Leistung Deutschlands im Februar deutlich verbessert und die Erwartungen deutlich nach oben übertroffen, ebenso wie die Spaniens.

Deutschland war in der Vergangenheit ein guter Frühindikator für die übrige Industrieproduktion des Euroraums, so dass die starke monatliche Leistung darauf hindeutet, dass wir das Schlimmste der europäischen IP-Schwäche hinter uns haben. Das Wachstum der Industrieproduktion in Italien und Frankreich hat sich im Februar zwar noch verbessert, ist aber deutlich schwächer ausgefallen als vom Konsens erwartet.

Während die Industrieproduktion im Euroraum im Jahresvergleich weiterhin schrumpft, deuten die monatlichen Zahlen darauf hin, dass wir das Schlimmste hinter uns haben dürften. Zukünftige Produktions- und Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Industrieproduktion auch in Zukunft wachsen wird. Diese Erholung ist eine gute Nachricht, vor allem angesichts der schwachen Leistung der chinesischen Wirtschaft auf der Nachfrageseite und der Versorgungsunterbrechungen am Roten Meer auf der Angebotsseite. Die Vorstellung, dass die Industrieproduktion ihren Tiefpunkt erreicht hat und sich nun erholen wird, entspricht dem Szenario der EZB-Projektion vom März. Ich bin daher nach wie vor der Meinung, dass die EZB ihren Leitzins erstmals im Juni senken und dann weiter senken wird, und zwar mindestens vier Mal in diesem Jahr.

Industrieproduktion hat Tiefpunkt erreicht

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Kennen Sie schon das Wirtschaftsmagazin „Paul F„? Jetzt bei Readly lesen. Eine kostenlose Leseprobe von Paul F gibt es bei United Kiosk. Ebenfalls finden Sie die aktuelle Ausgabe im Lesezirkel von Sharemagazines.

 

Innenministerin plant deutlichen Ausbau des Zivilschutzes

0

Nancy Faeser informiert sich über Zivilschutz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat angesichts der verschärften Sicherheitslage infolge des Ukraine-Kriegs einen deutlichen Ausbau des Zivilschutzes in Deutschland angekündigt. „Wir werden weitere erhebliche Investitionen in gute Warnsysteme, in moderne Hubschrauber und weitere Ausstattung vornehmen müssen“, sagte Faeser dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Gleiches gelte für den „effektiven Schutz kritischer Infrastruktur und die Versorgung für Krisenfälle“. „So wappnen wir uns besser gegen alle möglichen Gefahren: gegen Naturkatastrophen, gegen hybride Bedrohungen und auch gegen Terroranschläge oder leider wieder denkbare militärische Bedrohungen.“

Laut Bundesinnenministerium sind die Investitionen für zivile Verteidigung in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund der „Friedensdividende“ rückläufig gewesen. Durch die „Zeitenwende“ habe sich die Lage jedoch „grundlegend“ verändert, sagte ein Ministeriumssprecher dem „Handelsblatt“. Die auf den Bund entfallenen Kosten für den Zivilschutz seien auch wegen der Nato-Anforderungen gestiegen. „Für den Schutz der Bevölkerung ist in den nächsten Jahren daher mit erheblichen zusätzlichen Bedarfen zu rechnen“, erklärte der Sprecher.

Faeser sieht dringenden Handlungsbedarf. „Wir haben durch die russische Aggression eine völlig veränderte Sicherheitslage in Europa – zuallererst bei unseren östlichen EU- und Nato-Partnern wie im Baltikum, aber auch durch hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe, Spionage und Desinformation bei uns“, sagte die Ministerin.

Auch müsse die Gesellschaft insgesamt für Krisen „widerstandsfähiger“ werden. „Dazu gehört auch, die Bevölkerung stärker für Gefahren zu sensibilisieren und zu zeigen, wie jeder in Notfällen Freunden oder Nachbarn helfen und so Menschenleben retten kann“, so Faeser. Sinnvoll seien auch Bevölkerungsschutzübungen an Schulen. „Es gilt, Wissen zu vermitteln, ohne Angst zu machen“, sagte die SPD-Politikerin.


Foto: Nancy Faeser informiert sich über Zivilschutz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Klimaexpertenrat bestätigt erneute Zielverfehlung im Verkehrssektor

0

Straßenverkehr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Expertenrat der Bundesregierung für Klimafragen hat eine erneute Verfehlung der Klimaziele im Verkehrssektor bestätigt. Man habe die Berechnung der Vorjahresemissionen durch das Umweltbundesamt (UBA) „grundsätzlich nachvollziehen“ können, teilte das Gremium am Montag mit.

Das UBA hätte bei der Berechnung der Emissionen des Jahres 2023 „zu keinen anderen Ergebnissen kommen müssen, aber können“, hieß es weiter. Der Expertenrat wies in diesem Zusammenhang auf „die erhebliche Unsicherheit“ der Emissionsdaten für die Sektoren hin, die sich aufgrund des frühen Berechnungszeitpunktes vor allem im Sektor Gebäude ergebe.

Trotz der Unsicherheiten bestätige man den starken Rückgang der Emissionen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent. Dies sei der höchste prozentuale Rückgang binnen eines Jahres seit 1990. Das implizite Ziel für die Gesamtemissionen sei damit erreicht worden. Insbesondere die Sektoren Energiewirtschaft (-20 Prozent), Industrie (-acht Prozent) und Gebäude (-acht Prozent) verzeichneten hohe Emissionsminderungen. Der Verkehrssektor (-ein Prozent) habe sein Ziel hingegen deutlich verfehlt.

„Die erneute Verfehlung des Jahresziels ist im Ergebnis unserer Prüfung beim Verkehr eindeutig“, sagte der Vorsitzende des Expertenrates, Hans-Martin Henning. „Beim Gebäudesektor können wir die knappe Überschreitung des Jahresziels angesichts der großen Unsicherheit der berechneten Daten dagegen weder bestätigen noch verwerfen. Nach dem Wortlaut des Gesetzes besteht allerdings für beide Sektoren die Notwendigkeit eines Sofortprogramms.“

Weiter hieß es, dass der Produktionsrückgang in der energieintensiven Industrie der wichtigste Faktor für die Emissionsminderungen gewesen sei. „Ohne den Rückgang der energieintensiven Industrie und die erneut milde Witterung im Jahr 2023 hätten die Emissionen deutlich höher gelegen“, sagte Henning. Damit wäre das implizite Jahresziel für alle Sektoren in Summe vermutlich nicht erreicht worden. „Der Rückgang des Heizbedarfs kann sich allerdings aufgrund steigender Temperaturen tendenziell verstetigen.“

Die Ampelkoalition plant schon länger eine Änderung des Klimaschutzgesetzes, wonach die Klimaziele künftig nur noch insgesamt und nicht mehr in jedem einzelnen Sektor eingehalten werden müssen. Umgesetzt ist dies allerdings noch nicht, sodass eigentlich zeitnah Sofortprogramme in einzelnen Bereichen erstellt werden müssten. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte deshalb zuletzt mit Fahrverboten gedroht, sollte die Neufassung des Klimaschutzgesetzes nicht zügig auf den Weg gebracht werden.


Foto: Straßenverkehr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet trotz Eskalation zwischen Iran und Israel im Plus

0

Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag mit Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.030 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Adidas, Siemens und Rheinmetall, am Ende Siemens Energy, Bayer und RWE.

„Die Tatsache, dass der Deutsche Aktienindex an diesem Montagmorgen im Plus eröffnet, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach den beispiellosen Angriffen des Iran auf Israel die Nervosität auf dem Parkett spürbar gestiegen ist“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Der Schlüssel liege jetzt darin, wie Israel reagieren werde. „Die Anleger geben die Hoffnung nicht auf, dass der Angriff eine einmalige Angelegenheit bleibt und dass es gelingen wird, die Lage im Nahen Osten auf diplomatischem Wege wieder zu deeskalieren.“

Solange bleibe der Markt im Stand-By-Modus. „Die Anleger werden sich in den kommenden Stunden und Tagen an den Schlagzeilen aus der Krisenregion entlanghangeln, um möglichst gut abschätzen zu können, was als nächstes passieren wird.“ Noch sei das Basisszenario des Marktes, dass es keine weitere Eskalation geben werde. „Das kann sich aber jederzeit ändern.“ Derzeit notiere Öl fünf bis sechs US-Dollar höher mit einer Risikoprämie für die gestiegene Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende doch zu einer weiteren Eskalation komme, so Stanzl.

„Zunächst dürfte es eine breitere Sanktionierung des Iran geben, unter anderem gegen Ölexporte, die es ja schon einmal gegeben hat“, sagte der Marktexperte. „Diese könnten den Markt zwischen einer halben und einer Million Barrel Öl täglich kosten.“ Sanktionen gegen iranisches Öl könnten aber auch dazu führen, dass der Iran versuche, die Straße von Hormus zu schließen. „Das könnte einen Ölpreis von über 90 Dollar nach sich ziehen, die Inflation anheizen und die Fähigkeit von Fed und EZB einschränken, die Zinsen bis zum Sommer zu senken.“

Der Dax bleibe vor diesem Hintergrund im Korrekturmodus und unter 18.200 Punkten anfällig für eine Schaukelbörse ohne Trend, mit dem Risiko weiterer Kursverluste bis in den Bereich von 17.700 und danach sogar bis auf 17.000 Zähler, so Stanzl weiter. „Erst über 18.200 Punkten würde es technisch wieder besser aussehen.“ Eine komplette Entschärfung des korrektiven Musters wäre jedoch erst mit einem neuen Rekordhoch im Dax gegeben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie wird Ihr Unternehmen fit für die Zukunft?

0
Online-Handel

Erfolgsstrategien für den Online-Handel in einer digitalen Welt

In der heutigen schnelllebigen digitalen Ära ist der Online-Handel nicht mehr nur eine Option, sondern eine wesentliche Komponente für den Erfolg im Einzelhandel. Mit der zunehmenden Digitalisierung des Alltagslebens haben sich die Einkaufsgewohnheiten der Menschen grundlegend verändert. Kunden erwarten jetzt ein nahtloses, effizientes und bereicherndes Einkaufserlebnis online. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie nicht nur ihre Präsenz im digitalen Raum optimieren müssen, sondern auch ein tiefes Verständnis für die digitale Kundendynamik entwickeln sollten. 

Eine erfolgreiche Strategie im Online-Handel erfordert eine Kombination aus technologischer Agilität, datengesteuerten Einblicken und einer kundenorientierten Herangehensweise. In diesem Beitrag werden wir Schlüsselstrategien untersuchen, die Unternehmen anwenden können, um im Online-Handel zu florieren und eine starke Verbindung zu ihren digitalen Kunden aufzubauen.

Verstehen des digitalen Konsumenten

Der moderne Online-Käufer ist informiert, vernetzt und hat hohe Erwartungen. Um erfolgreich zu sein, müssen Online-Händler diese Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern übertreffen. Dazu gehört ein Verständnis dafür, wie Kunden online suchen, auswählen und kaufen. Eine klare, benutzerfreundliche Website, die auf allen Geräten funktioniert, ist dabei unerlässlich.

Optimierung des Kundenerlebnisses

Im digitalen Handel ist das Kundenerlebnis entscheidend. Dies beginnt bei einer intuitiven Navigation auf der Website und reicht bis zu einem reibungslosen Checkout-Prozess. Personalisierung, wie Produktempfehlungen basierend auf dem Kaufverhalten, kann die Kundenzufriedenheit erhöhen und die Bindung stärken.

Effektive Nutzung von Daten

Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts, besonders im E-Commerce. Sie bieten wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten und ermöglichen es Händlern, ihr Angebot zu optimieren. Analysieren Sie Verkaufsdaten, Kundenfeedback und Website-Traffic, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Ihre Strategie anzupassen.

Starke Online-Marketingstrategien

Online-Marketing ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs im digitalen Handel. Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM), Social-Media-Marketing und E-Mail-Kampagnen sind nur einige der Werkzeuge, die Online-Händler nutzen sollten, um Sichtbarkeit und Verkäufe zu steigern.

Bedeutung von Mobile Commerce

Die Zahl der Menschen, die über mobile Geräte einkaufen, steigt stetig. Eine mobile Responsive Website oder eine eigene App sind daher unerlässlich. Die mobile Erfahrung muss nahtlos, schnell und sicher sein, um den Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden.

Hervorragender Kundenservice

Im Online-Handel ist der Kundenservice oft der einzige direkte Kontakt zwischen Händler und Kunde. Schnelle, effiziente und freundliche Antworten auf Anfragen und Probleme können den Unterschied ausmachen und Kundenloyalität fördern.

Innovative Versand- und Rückgabeoptionen

Flexible Lieferoptionen und eine unkomplizierte Rückgabepolitik sind für viele Online-Shopper entscheidend. Bieten Sie verschiedene Versandarten an und machen Sie den Rückgabeprozess so einfach wie möglich.

Datensicherheit und Datenschutz gewährleisten

In einer digitalen Welt ist die Sicherheit sensibler Kundendaten von größter Bedeutung. Implementieren Sie robuste Sicherheitsmaßnahmen, um die Integrität der Kundendaten zu schützen und das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Kontinuierliche Innovation und Anpassungsfähigkeit

Der digitale Handel ist einem ständigen Wandel unterworfen. Unternehmen müssen agil sein und sich kontinuierlich an neue Technologien, Trends und Kundenbedürfnisse anpassen. Eine Kultur der Innovation und Flexibilität ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Online-Handel.

Kooperationen und Partnerschaften nutzen

Kooperationen mit anderen Unternehmen und Plattformen können eine effektive Strategie sein, um Reichweite zu erhöhen und neue Zielgruppen zu erschließen. Durch strategische Partnerschaften können Online-Händler ihr Angebot erweitern und ihren Kunden einen Mehrwert bieten.

Nachhaltigkeit als differenzierender Faktor

Immer mehr Verbraucher legen Wert darauf, dass Unternehmen nachhaltig handeln. Eine klare Positionierung und Kommunikation von Nachhaltigkeitsbemühungen können dazu beitragen, das Vertrauen der Kunden zu stärken und eine langfristige Kundenbindung aufzubauen.

Erfolgreich im digitalen Handel

Der Online-Handel in einer digitalen Welt bietet enorme Chancen, aber auch Herausforderungen für Unternehmen. Durch die Umsetzung effektiver Strategien können Online-Händler jedoch ihre Wettbewerbsposition stärken und langfristigen Erfolg sichern. Ein tiefgreifendes Verständnis für den digitalen Konsumenten, eine klare Ausrichtung auf ein optimales Kundenerlebnis und die effektive Nutzung von Daten bilden dabei die Grundpfeiler für Erfolg im Online-Handel. Die Bedeutung einer starken Online-Marketingstrategie und einer mobilen Optimierung darf dabei nicht unterschätzt werden. Zudem sind ein hervorragender Kundenservice, innovative Versand- und Rückgabeoptionen sowie die Gewährleistung von Datensicherheit und Datenschutz entscheidend für eine erfolgreiche Kundenbindung und -zufriedenheit.

Kontinuierliche Innovation und Anpassungsfähigkeit sowie die Nutzung von Kooperationen und Partnerschaften können ebenfalls dazu beitragen, im dynamischen Umfeld des digitalen Handels wettbewerbsfähig zu bleiben. Schließlich kann die Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien als differenzierender Faktor dienen und das Vertrauen der Kunden stärken.

Insgesamt ist der Online-Handel in einer digitalen Welt eine spannende und sich ständig weiterentwickelnde Branche. Indem Unternehmen die hier genannten Erfolgsstrategien umsetzen und sich kontinuierlich an die sich wandelnden Marktbedingungen anpassen, können sie ihre Position festigen und langfristig erfolgreich im digitalen Handel agieren

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – kasto

UN-Menschenrechtskommissar beklagt schlechtes Verhältnis mit Israel

0

Vereinte Nationen (Archiv), via dts NachrichtenagenturGenf (dts Nachrichtenagentur) – Der Hohe Kommissar für Menschenrechte, Volker Türk, beklagt die Zerrüttung im Verhältnis zwischen den Vereinten Nationen und Israel nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. „Israels Regierung beantwortet meine Briefe nicht“, sagte er dem „Spiegel“. Er habe darum gebeten, dass er nach Israel reisen könne. „Auch dass ich ein Team schicken kann, um zu dokumentieren, was dort am 7. und 8. Oktober geschehen ist. Ich habe leider nie eine Antwort bekommen.“

Israels Regierung habe die Beziehungen zu seinem Amt bereits „vor mehr als drei Jahren auf Eis gelegt, lange vor meinem Amtsantritt“, so der Hochkommissar. Er habe zwar ehemalige israelische Geiseln der Hamas und Angehörige von Menschen getroffen, die immer noch in Gaza festgehalten werden. Das sei aber nur außerhalb Israels möglich.

Türk wies Vorwürfe der israelischen Regierung zurück, dass die Uno im Gazakrieg einseitig sei und warnte vor einem Freund-Feind-Denken: „Mich beunruhigt ganz allgemein, dass wir immer tiefer in ein binäres Weltbild hineingeraten“, so der Menschenrechtskommissar. „Wenn wir uns zu sehr auf diese Mentalität einlassen, setzen wir die Grundfesten der Weltordnung aufs Spiel, die gerade nach den Erfahrungen der beiden Weltkriege und des Holocaust aufgebaut wurde.“

Der Gazakrieg vertiefe insgesamt die Kluft zwischen den industrialisierten Ländern und dem Globalen Süden. In Gaza herrsche sechs Monate nach dem Angriff der Hamas eine „äußerst prekäre humanitäre Situation“, so der Menschenrechtshochkommissar. „Die Welt kann nicht zusehen, wie Menschen verhungern. Diese Verantwortung betrifft vor allem Israel und die Hamas, aber auch alle anderen Staaten, die daran etwas ändern können.“

Türk äußerte sich auch zum Luftangriff der israelischen Armee auf einen humanitären Konvoi, bei dem am 1. April sieben Mitarbeiter der NGO „World Food Kitchen“ getötet wurden. „Der Vorfall zeigt, unter welch katastrophalen Bedingungen humanitäre Helfer in Gaza arbeiten“, so der UN-Vertreter. „Entscheidend ist hier und in allen anderen Fällen schwerer Menschenrechtsverbrechen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Er erwarte, dass die von Israel angekündigten Schritte zur Untersuchung dieser Tragödie dies tatsächlich bewirken und sich solche Vorfälle nicht wiederholen.


Foto: Vereinte Nationen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts