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Sealenic‘s virtueller KI-Assistent macht Zugriff auf Informationen in der Schifffahrt einfach und effizient

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Flagship Founders, das Venture Studio für Technologie-Startups in der maritimen Wirtschaft, hat sein fünftes Startup mit dem Namen Sealenic ausgegründet.
Sealenic entwickelt eine Plattform für Informationsabfrage und -management, die Schifffahrtsunternehmen als virtueller KI-Assistent dienen wird.
Der virtuelle KI-Assistent von Sealenic wird Teams an Bord und an Land helfen, Informationen aus einer Vielzahl von Quellen zu finden und zu interpretieren. Das beschleunigt und vereinfacht komplexe Arbeitsprozesse und macht sie deutlich effizienter.
Die Unternehmen Reederei F. Laeisz, Fairplay Towage Group und Harren Ship Management kooperieren für die Entwicklung und Optimierung der Software mit Flagship Founders und Sealenic.

Das Berliner Venture Studio Flagship Founders gibt heute die Ausgründung seines fünften Startups bekannt. Das Unternehmen mit dem Namen Sealenic entwickelt zur Zeit eine KI-basierte Plattform für Informationsabfrage und -management in der Schifffahrt. Als Entwicklungspartner sind mehrere namhafte Reedereien mit an Bord: Reederei F. Laeisz, Fairplay Towage Group und Harren Ship Management, die die Lösung bereits im laufenden Betrieb testen. Ihr Feedback hilft dabei, die Lösung weiterzuentwickeln und zu optimieren. Der Launch der Software für den breiten Markt ist für den Sommer geplant.

Informationen zu finden und zu interpretieren ist Teil der täglichen Arbeit in allen Unternehmen der Schifffahrt. Teams an Bord und an Land müssen laufend auf eine große Bandbreite an Informationen zugreifen, um den Schiffsbetrieb sicher und effizient zu gestalten. Dazu gehören z. B. Sicherheitsverfahren, Checklisten, Maschinen-Handbücher und gesetzliche Vorschriften, die sich zudem häufig ändern.
Diese Informationen sind meist über tausende Dokumente in diversen Formaten wie PDF, E-Mail oder Papier verteilt, was die Suche zeitaufwändig machen kann. Dazu kommt, dass Informationen nicht nur gefunden, sondern auch interpretiert und verstanden werden müssen. Nicht immer sind sie dafür optimal aufbereitet, hinzu kommen oft Sprachbarrieren. Diese Faktoren machen viele Arbeitsabläufe in der Schifffahrtsbranche zeitaufwändig und komplex und führen zu unnötigen Fehlern.

Ein virtueller Assistent für Teams auf See und an Land

Dieses Problem will Sealenic lösen. Das von Gründer und Managing Director Billel Ridelle geführte Startup baut derzeit eine Plattform für Informationsabfrage- und Management auf, die das Auffinden von Informationen zu Themen wie HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality), Sicherheit und Nautik so einfach machen wird wie eine Google-Suche. Sealenic nutzt dafür KI-Technologie und arbeitet mit Large Language Models (LLMs) wie Open AI. Die Nutzer der Software können ihre Fragen einfach in eine Suchmaske eingeben und erhalten eine verständliche und zuverlässige Antwort einschließlich der Quellenangaben. Das System basiert zum einen auf öffentlich zugänglichem Wissen (z. B. BIMCO-, IMO-, EU- und Staatsrecht-Daten), zeigt zum anderen aber seinen wahren Wert durch seine Fähigkeit, auch private Unternehmensdaten zu integrieren. Diese werden in Sealenic‘s Antworten auf Informationsabfragen priorisiert und alle Unternehmensrichtlinien werden berücksichtigt. Damit soll die Software-Lösung ihren Nutzern als zuverlässiger virtueller Assistent dienen und alle Arbeitsprozesse signifikant vereinfachen.

Billel Ridelle, Gründer und Managing Director von Sealenic, erklärt: „Die Zeit ist reif für eine Lösung wie Sealenic. Niemand möchte sich täglich durch E-Mails und diverse Dokumente wühlen, um an wichtige Informationen zu kommen. KI macht das nun endlich unnötig. Dafür muss die Technologie aber so in eine Software-Lösung integriert werden, dass ihre Stärken voll zur Geltung kommen, während zugleich volle Datensicherheit gewährleistet ist. Sealenic wird genau das bieten und damit neue Standards im Informationsmanagement in der maritimen Wirtschaft setzen.“

Fabian Feldhaus, Mitgründer und Managing Director bei Flagship Founders, ergänzt: „Bei Flagship Founders ist es unser Ziel, Startups aufzubauen, die der Markt wirklich braucht und die die großen Herausforderungen unserer Branche mithilfe von Technologie lösen können. Mit Sealenic unterstreichen wir diesen Anspruch einmal mehr. Wir freuen uns, dass wir Reederei F. Laeisz, Fairplay Towage Group und Harren Ship Management als Entwicklungspartner gewinnen konnten und sehen das als weiteren Beweis für das große Marktpotenzial von Sealenic.“

Bild:Billel Ridelle Co-Founder and MD Sealenic

Quelle:Flagship Founders

Monkee setzt Wachstumskurs durch Partnerschaft mit Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank und siebenstelliges Investment fort

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Allianz und Investment beschleunigen Monkees Wachstumskurs

● Mit 300.000 App-Downloads und Sparzielen mit einem Wert von 250 Millionen EUR trotzt Monkee dem Trend zu impulsivem Konsum.
● Bereits über 500 Partner im Händlernetzwerk bieten Cashback-Angebote, die direkt zu Monkee-Sparzielen beitragen – prämiert mit renommierten Retail- und Payment-Awards.
● Neue Partnerschaft mit der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG stärkt das nachhaltige Sparmodell von Monkee.
● Die Kooperation ermöglicht Monkee-Nutzern, ihre Ersparnisse auf verzinsten Konten der Bank anzulegen.
● Siebenstelliges Investment von neuen Investoren, wie Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG und SQUER Invest, und bestehenden Investoren, zielt auf weiteres Nutzerwachstum und Ausbau des Retailer-Netzwerks ab.

Monkee, Pionier des „Save Now Buy Later“-Konzepts, wächst entgegen dem Trend zum Sofortkonsum und erweitert signifikant seine Nutzerbasis auf über 150.000 Kontoinhaber. Das Unternehmen stärkt durch eine Partnerschaft mit der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG sein Engagement für nachhaltiges Sparen und baut mit einer siebenstelligen Finanzierungsrunde sein Händlernetzwerk und seine Kundenreichweite weiter aus.

Monkee, Pionier der „Save Now-Buy-Later“-Bewegung, ist als Gegenentwurf zur „Buy-Now-Pay-Later“-Philosophie zu verstehen und zeigt einen Weg auf, wie Menschen bewusst für ihre Konsumziele sparen können. Trotz des herausfordernden Konsumentenumfelds konnte Monkee seine Community signifikant erweitern. Mit 300.000 App-Downloads und gesetzten Sparzielen von über 250 Millionen Euro unterstreicht Monkee die Notwendigkeit eines Umdenkens bei den persönlichen Finanzen.

Monkee zeichnet sich durch ein einzigartiges Prinzip aus: Es erlaubt die einfache Anlage von spezifischen Sparplänen und hilft seinen Nutzern damit, durch Gamification die finanziellen Mittel für diese konkreten Sparziele zu schaffen und fördert somit ein achtsames Spar- und Konsumverhalten. Durch attraktive Cashback-Angebote für Einkäufe bei bereits über 500 Partnerunternehmen ermöglicht Monkee seinen Nutzern, ihre Sparziele noch schneller zu erreichen. Dieser zukunftsweisende Ansatz wurde bereits mit dem Austrian Retail Innovation Award und dem Payment Pioneer Award ausgezeichnet.

In der aktuellen Wachstumsphase hat Monkee nun einen entscheidenden Schritt getan, indem es eine Partnerschaft mit der renommierten Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG (VVRB) eingegangen ist. Dies ermöglicht Monkee-Nutzern, ihre Spareinlagen auf verzinsten Konten der Bank aufzubauen, was einen fairen und wettbewerbsfähigen Zinssatz garantiert und zu einer weiteren Steigerung der Spareinlagen führt. Die Bank wird zudem die Monkee-App in ihrer Community aktiv bewerben, um das Aufbauen von finanziellen Reserven zu fördern und die finanzielle Gesundheit der Kunden nachhaltig zu stärken.

„Die Partnerschaft mit Monkee passt perfekt zu unserer Strategie, innovative und kundenfreundliche Finanzlösungen anzubieten“, so Ralf Magerkurth, Vorstand der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG. „Monkee teilt unsere Vision von finanzieller Gesundheit und nachhaltigem Wachstum und wir sind stolz darauf, diese zukunftsorientierte Lösung auch unseren Kunden zur Erreichung ihrer Sparziele bereitzustellen.“

Monkee unterstreicht mit diesem siebenstelligen Investment, das sowohl von neuen Investoren wie der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG und SQUER Invest als auch bestehenden Investoren (European Super Angels Club, Startup Wise Guys, Zaid Al-Aifari) getragen wird, seine Ambitionen, das Nutzerwachstum weiter voranzutreiben und das Händlernetzwerk zu erweitern.

Martin Granig, Mitgründer und CEO von Monkee, betont die Bedeutung der Partnerschaft: „Dieses Investment und die Zusammenarbeit mit der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank bestärken uns in unserem Ansatz, unseren Nutzern zu helfen, ihre finanziellen Ziele auf gesunde Weise zu erreichen.“

Christian Schneider, ebenfalls Mitgründer und Chief Product Officer, fügt hinzu: „Unsere einzigartige Kombination aus Personal Finance und Loyalty, ermöglicht es unseren Nutzern, ihre Ziele noch schneller zu erreichen, indem sie die Dinge, die sie ohnehin kaufen müssen, bei unseren Handelspartnern kaufen. Die Partnerschaft mit der VVRB ist ein logischer nächster Schritt, um unser Angebot mit einem attraktiven Zinsprodukt für längerfristige Sparpläne weiter zu stärken und das Vertrauen der Kunden durch einen renommierten Partner wie VVRB weiter auszubauen.“

Bild:Monkee Schneider Granig VVRB Magerkurth

Quelle:Monkee

Gilion: 10 Millionen Euro Equity-Finanzierungsrunde für Ausbau der führenden europäischen Wachstums- und Finanzierungsplattform für Startups und Scaleups

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Frisches Kapital von neuen, renommierten Investoren, sowie Bestandsinvestoren.
Insgesamt hat Gilion damit 40 Millionen Euro an Equity-Finanzierung eingesammelt.
Starkes Wachstum: vierfacher Umsatz, achtfache Anzahl von Unternehmen auf der Gilion-Plattform.
Gilion bietet Start-ups Zugang zu einem Kapitalpool von €400 Mio.

Gilion (ehemals Ark Kapital), die führende europäische Plattform für Wachstumsfinanzierung für Startups und Scaleups, hat in einer Equity-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 10 Millionen Euro eingesammelt. Dabei konnte Gilion neue, renommierte Investoren gewinnen, darunter unter anderem Oscar Werner, der neue Gilion-CEO, Göran und Henrik Garvner, Investoren und Gründer von SignUp Software, sowie Andrew Konopelski, Investor und ehemaliger Head of EQT Credit. Bestandsinvestoren wie die renommierte europäische Bankmanagerin und ehemalige CEO der SEB-Bank, Annika Falkengren, haben ebenfalls wieder investiert. Insgesamt hat Gilion bislang 40 Millionen Euro für den Aufbau seiner Wachstums- und Finanzierungsplattform für Startups und Scaleups eingesammelt.

Die Finanzierungsrunde folgt auf ein besonders erfolgreiches Jahr für Gilion, mit starkem Wachstum. So hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht, die Anzahl der Unternehmen auf der Gilion-Plattform sogar verachtfacht.

Gilion ist seit März 2023 in Deutschland aktiv und bietet Technologieunternehmen Zugang zu Darlehen von bis zu € 10 Mio, ohne Verwässerung, bis zu 2 Jahre tilgungsfrei, mit bis zu 6 Jahre Rückzahlungszeit. Das Unternehmen bietet Zugang zu einem Kapitalpool von €400 Mio. – als Ergänzung zur klassischen Venture Capital-Finanzierung. Gestartet im Frühjahr 2023 ist Deutschland heute der größte Markt für das Unternehmen, zudem bietet Gilion Gründer:innen in Schweden, Dänemark und Finnland Zugang zu Wachstumskapital.
„Im derzeitigen Marktumfeld benötigen Gründer:innen zunehmend unterschiedliche Finanzierungsoptionen, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mit der Aufnahme von Fremdkapital kann die Verwässerung von Unternehmensanteilen verringert werden. Wir freuen uns, dass wir als Anbieter von Fremdkapital Gründer:innen eine neue Finanzierungsmöglichkeit – und damit ganz neue Optionen für Wachstum bieten können“, sagt Oscar Werner, CEO von Gilion. „Der erfolgreiche Abschluss der aktuellen Finanzierungsrunde ist für uns ein großer Vertrauensbeweis und ein Indikator, dass wir mit Gilion etwas aufbauen, das von großer Relevanz ist.”

Gilion nutzt Machine Learning und Künstliche Intelligenz erstmals systematisch für den Bereich der langfristigen Wachstumsfinanzierung. Die Gilion-Plattform bietet Technologieunternehmen einen umfassenden Einblick in ihre historischen und zukünftigen Performance-Daten sowie Echtzeitanalysen der wichtigsten Wachstumskennzahlen und Zukunftsprognosen.
„Mit unserer Growth-Analytics-Plattform geben wir jungen Unternehmen Zugang zu umfassenden, datengetriebenen Analysen, wie es bislang vor allem größeren Unternehmen vorbehalten war“ , sagt Henrik Landgren, CPTO und Mitgründer von Gilion. “ Unsere innovativen Analytics Tools und SaaS-Dashboards beinhalten Benchmarking, umfassende KI-Prognosen, Kohorten- und Retention-Analysen und bieten Startup-Gründer:innen ganz neue Möglichkeiten nachhaltig erfolgreich zu sein und die Verwässerung von Unternehmensanteilen zu reduzieren.”

“Gilion hat in den letzten zwei Jahren ein wirklich bemerkenswertes Innovationstempo gezeigt. Mit seinen Produkten und einem datengetriebenen Ansatz bietet Gilion ganz neue Möglichkeiten für die Startup-Finanzierung und das europäische Tech-Ökosystem”, sagt Andrew Konopelski, Investor und ehemaliger Head of EQT Credit. „Mit flexibleren Finanzierungsoptionen werden Technologieunternehmen auf der ganzen Welt in der Lage sein, auf Kapital zuzugreifen, das auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist, und auf dessen Grundlage Innovationen auf ganz neue Art vorangetrieben werden können.”

Gilion wird von führenden Investoren wie LocalGlobe und Creandum unterstützt, ebenso wie von Business Angels und renommierten Top-Finanzmanagern wie beispielsweise die schwedische Bankerin Annika Falkengren (ehemals CEO Schweizer Bankengruppe Lombard Odier und CEO der schwedischen Bank SEB) und der ehemalige Blackstone-Co-Chef John McCormick, der deutsche Topmanager Frank Strauss (ehemals Postbank CEO und Konzernvorstand Deutsche Bank) sowie sieben Unicorn-Gründer: Hjalmar Winbladh (Epidemic Sound Gründungspartner EQT Ventures,) Jacob De Geer von IZettle, Timo Soininen (Small Giant Games), Ilkka Paananen (Supercell), Sebastian Knutsson (King), Riccardo Zacconi (King) und Steve Anavi (Qonto).

Bild:Oscar Werner Gilion CEO

Quelle:Gilion

EU-Parlament stimmt Asylpakt zu

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Flüchtlinge an der Grenze Griechenland-Mazedonien (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Das Europaparlament hat den Weg für den Asyl- und Migrationspakt frei gemacht. Die Reform erhielt am Mittwoch in Brüssel die Mehrheit der Abgeordnetenstimmen. Während der Abstimmungen kam es zu Protesten auf der Tribüne. Aktivisten trugen auf ihrer Kleidung den Schriftzug „This pact kills“.

Mit dem Pakt soll die Migration nach Europa stärker gesteuert werden. Wer wenig Aussicht auf ein Bleiberecht hat, soll schneller und direkt von der EU-Außengrenze abgeschoben werden. Dahinter stehen verpflichtende Grenzverfahren, die in der Regel schon nach zwölf Wochen abgeschlossen sein sollen. Eine mögliche Abschiebung soll danach auch bereits durchgeführt sein.

Ausgenommen von diesen Verfahren sind unbegleitete Minderjährige. Auf Druck der Grünen hatte die Bundesregierung auch Familien mit Kindern aus diesen Verfahren herausnehmen wollen, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Durch die Maßnahmen sollen Erstaufnahmeländer wie Italien und Griechenland stärker entlastet werden. Bis zu 30.000 Menschen sollen zudem pro Jahr innerhalb der EU umverteilt werden. Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, müssen dann anderweitig helfen, beispielsweise durch Geldzahlungen. Die EU-Kommission arbeitet die Details dazu jedoch noch aus.

In einer zentralen EU-Datenbank sollen darüber hinaus Fingerabdrücke und biometrische Angaben der Migranten gesammelt werden, ebenso sind Sicherheitschecks vorgesehen.

Die Mitgliedsländer und das EU-Parlament hatten sich kurz vor Weihnachten im Grundsatz auf die Reform geeinigt. Sie gilt teilweise weiterhin als umstritten. Dementsprechend war mit einer knappen Entscheidung bei der Abstimmung gerechnet worden. Kritiker befürchten, dass dann an den EU-Außengrenzen Migranten in haftähnlichen Zuständen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit festgehalten werden.


Foto: Flüchtlinge an der Grenze Griechenland-Mazedonien (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union will Schüler zu Besuch einer KZ-Gedenkstätte verpflichten

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Konzentrationslager (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsfraktion im Bundestag fordert verpflichtende Besuche von KZ-Gedenkstätten für alle Schüler in Deutschland. In einem Bundestagsantrag der CDU/CSU, über den die „Welt“ berichtet, wird die Bundesregierung aufgefordert, gemeinsam mit den Ländern darauf hinzuwirken, dass alle Schüler in Deutschland „verpflichtend mit ausführlicher Vor- und Nachbereitung mindestens einmal im Laufe ihrer Schulzeit eingebettet in den Unterricht ein ehemaliges Konzentrationslager der NS-Diktatur besucht haben“.

Bislang ist der Besuch einer KZ-Gedenkstätte für Schüler einzig in Bayern Pflicht, an Realschulen und Gymnasien. Mehrere Bundesländer empfehlen einen Besuch. Thomas Jarzombek (CDU), bildungspolitischer Sprecher der Fraktion, sagte der „Welt“: „Wir müssen die Erinnerung an die Schrecken der Schoah bei den nachkommenden Generationen wachhalten.“

CDU und CSU wollen darüber hinaus den deutsch-israelischen Austausch von Schülern, Auszubildenden und Studenten vertiefen und „Vernetzungsprogramme für das Kennenlernen von gegenwärtigem jüdischem Leben“ ausbauen. Die Fraktion fordert in dem Antrag außerdem, dass Hochschulgesetze bundesweit so angepasst werden, „dass Täter nach einer Verurteilung wegen einer Gewalttat oder wegen Drohung mit Gewalt gegenüber Kommilitonen exmatrikuliert werden können“. Regelmäßig müsse damit eine vorläufige Suspendierung vom Studium einhergehen.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, hierzu im Rahmen der Kultusministerkonferenz (KMK) oder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) ein „gemeinsames Verständnis“ zu erreichen. „Wir müssen den Hochschulleitungen beim Kampf gegen Antisemitismus den Rücken stärken“, sagte Bildungspolitiker Jarzombek. Wenn Hochschulgesetze eine Exmatrikulation in solchen Fällen aktuell nicht zulassen sollten, seien diese „zügig entsprechend zu ändern“.


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Bauministerin Geywitz begrüßt Einigung zur Mietpreisbremse

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Klara Geywitz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hat die Einigung in der Ampel-Koalition auf eine Verlängerung der Mietpreisbremse begrüßt. „Ein Anfang, immerhin“, sagte Geywitz der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Sie habe sich auf allen Ebenen mit Hochdruck dafür eingesetzt, dass es endlich zu einer Verlängerung der Mietpreisbremse komme. „Es ist höchste Zeit, denn im nächsten Jahr laufen die Mietpreisbremsen in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin aus“, so Geywitz.

Die 2025 auslaufende Mietpreisbremse soll bis 2029 verlängert werden. Darauf einigte sich das Bundeskabinett am Mittwoch. Über die weitere Anwendung des Mittels sollen dann die Länder einzeln entscheiden können. Auf eine Absenkung der Kappungsgrenzen in angespannten Märkten auf elf Prozent in drei Jahren, wie sie im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, hat sich die Regierung allerdings nicht geeinigt.

Grünen-Chefin Ricarda Lang begrüßte den Beschluss der Ampelkoalition bei der Mietpreisbremse und forderte weitere Reformen. „Wohnen muss bezahlbar sein“, sagte Lang dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Mittwoch. „Deshalb ist es so wichtig, dass sich die Blockade innerhalb der Koalition endlich gelöst hat und wir die Mietpreisbremse verlängern.“

Ein Drittel der Haushalte ist laut Lang durch Wohnkosten überlastet. „Die rasant steigenden Mieten sind längst zur Belastungsprobe geworden, die bis weit in die Mitte der Gesellschaft reicht“, sagte die Grünen-Chefin. Die Mietpreisbremse bremse weitere Erhöhungen ab. Gleichzeitig hätten auch Mieter im Bestand stark unter Druck gestanden. „Dieses Land braucht deshalb darüber hinaus eine Mietenschutzoffensive für bezahlbares Wohnen.“

Linken-Chefin Janine Wissler kritisierte die ausbleibende Absenkung der Kappungsgrenzen. „Die FDP kappt den Schutz vor Mietwucher. Dass der kleinste Koalitionspartner in der Ampelregierung zentrale wohnungspolitische Versprechen des größten Koalitionspartners blockieren kann, lässt tief blicken“, so Wissler. „Die Kanzlerpartei kann oder will in der Ampel die Umsetzung zentraler Punkte des Koalitionsvertrages nicht durchsetzen.“

Die Mieter seien die Leidtragenden. „Die Mieten bleiben zu hoch, bezahlbarer Wohnraum bleibt Mangelware. Die jetzt verlängerte Mietpreisbremse reicht nichtmal aus, um den weiteren Anstieg der Mieten zu stoppen“, so die Linken-Politikerin. „Sie hat zu viele Ausnahmen und wirkt in der Praxis nicht. Nötig ist ein bundesweiter Mietendeckel.“


Foto: Klara Geywitz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Chemiegewerkschaft droht vor neuer Tarifrunde mit Streiks

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IG BCE (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Chemiegewerkschaft IG BCE liebäugelt ungewöhnlich offen mit Streiks in der Chemie- und Pharmabranche. „Die Arbeitgeber sollten eigentlich wissen: Arbeitskämpfe zählen zu unserem Werkzeugkasten“, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Oliver Heinrich, der „Süddeutschen Zeitung“.

Kurz vor dem Start der Tarifrunde für 585.000 Beschäftigte setzt er den Arbeitgebern eine Frist: „Wenn wir bis Ende Juni nicht in die Nähe eines Abschlusses kommen, dann können wir unsere Forderungen auch anders deutlich machen.“ Die Friedenspflicht in der Branche endet am 30. Juni. Zu diesem Datum läuft auch ein Abkommen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern aus, das die IG BCE zu einer Schlichtung verpflichtet, bevor sie zu Streiks aufruft.

Damit werden Arbeitskämpfe in der Chemie, Deutschlands drittgrößtem Industriezweig, im Sommer deutlich wahrscheinlicher. Den letzten großen Streik in der Chemie hatte es 1971 gegeben, vor mehr als 50 Jahren. Dass sich die Anzeichen für eine Konfrontation nun mehren, liegt daran, dass die Branche seit Längerem in der Krise steckt; wesentliche Ursache waren zunächst die hohen Energiepreise, nun ist es die schwache Konjunktur.

Die Produktion sei um zwölf Prozent eingebrochen, argumentieren die Arbeitgeber, es brauche nun einen „Tarifabschluss für die Krise“, sonst drohe der Verlust von Arbeitsplätzen. Die IG BCE widerspricht dem: Unter den Firmen seien viele „Krisengewinner“, so Heinrich gegenüber der SZ. „Wer eine Nullrunde fordert, so wie die Arbeitgeber das de facto tun, der treibt die Beschäftigten ohne Not auf die Bäume.“

Die IG BCE fordert in der anstehenden Tarifrunde sieben Prozent mehr Lohn – und macht zur Bedingung, dass ein Abschluss nicht nennenswert darunter liegen dürfe. „Das Doppelte fordern und sich dann auf die Mitte einigen, ist nicht unser Stil. Wir brauchen eine Lösung, die den Reallohnverlust ausgleicht“, sagte Verhandlungsführer Heinrich.

Nach SZ-Informationen soll die unterschiedliche wirtschaftliche Situation der Betriebe in den Tarifverhandlungen zur Sprache kommen. Die IG BCE will dann ins Spiel bringen, die Regeln auszuweiten, nach denen Firmen vom Tarifvertrag abweichen können – indem sie etwa Lohnerhöhungen aufschieben, wenn sie Verluste machen. Nach dem Willen der Gewerkschaft soll es auch eine Regel für Betriebe geben, die besonders hohe Gewinne machen: Sie sollen ihre Beschäftigten mehr zahlen als andere Firmen.


Foto: IG BCE (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ampel-Streit um Speicherung von IP-Adressen geht weiter

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Marco Buschmann und Nancy Faeser (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Ampel-Streit um die Speicherung von IP-Adressen geht auch nach der Einigung auf das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren weiter. Der Beschluss des Kabinetts beinhalte „ausdrücklich keine Vereinbarung darüber, wie IP-Adressen künftig gespeichert werden, ob und wie diese gespeichert werden“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch in Berlin.

„Das heißt, diese Frage wurde ausgeklammert.“ Die Frage bleibe offen, die unterschiedlichen Positionen seien auch bekannt. „Über die Frage, wie IP-Adressen künftig gespeichert werden, wird also weiter zu beraten sein, unabhängig von den jetzt getroffenen Vereinbarungen“, so der Sprecher. Es bleibe ein „wesentliches Mittel“, um Täter identifizieren zu können.

Zudem sei klar, dass IP-Adressen nicht „eingefroren“ werden könnten, wenn sie nicht gespeichert würden. Das heiße, dass die Speicherung von IP-Adressen eben auch eine notwendige Voraussetzung sei, damit dieses neue Verfahren überhaupt funktionieren könne, so der Sprecher. Ein Sprecher des Justizministeriums sagte derweil, dass die Position von Justizminister Marco Buschmann (FDP) zum Thema anlasslose Speicherung von Verkehrsdaten „hinlänglich bekannt“ sei.

Der Streit zwischen Buschmann und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) läuft bereits länger. Das sogenannte Quick-Freeze-Verfahren, auf das sich die Koalition am Mittwoch einigte, sieht vor, dass Telekommunikationsanbieter verpflichtet werden, bei Verdacht Daten zu einzelnen Nutzern für einen bestimmten Zeitraum zu speichern – sozusagen „einzufrieren“.


Foto: Marco Buschmann und Nancy Faeser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kabinett beschließt Maßnahmenpaket zum Wiederaufbau der Ukraine

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Ukrainische Flagge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will mit 15 Maßnahmen Unternehmen und private Akteure beim Wiederaufbau der Ukraine unterstützen. Das entsprechende Eckpunktepapier wurde vom Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen.

Im Zentrum sollen dabei finanzielle Zuschüsse und Zinsverbilligungen für kleine und mittlere Unternehmen in der Ukraine sowie Investitionsgarantien für deutsche Unternehmen stehen. Darauf aufbauend arbeite das Entwicklungsministerium mit der ukrainischen Regierung perspektivisch an einer Förderinstitution für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Ukraine nach dem Vorbild der deutschen KfW, hieß es vom Bundeswirtschaftsministerium.

„Die Ukraine braucht mehr als Waffen, um in diesem Krieg zu bestehen“, sagte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD). „Es kommt auch darauf an, dass die Wirtschaft weiterläuft und das Land den Wiederaufbau finanzieren kann.“ In Deutschland habe man „sehr gute Erfahrungen“ mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau gemacht, „ein Wegbereiter des Wirtschaftswunders in den 1950er- und 1960er-Jahren“, so Schulze.

Man müsse „alle Möglichkeiten nutzen, der ukrainischen Wirtschaft in dieser schweren Zeit zu helfen und ihr eine Perspektive zu eröffnen“, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). „Unsere Instrumente der Außenwirtschaftsförderung, namentlich die Bundesgarantien, haben wir auf die Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen mit ukrainischen Unternehmen zugeschnitten und dafür gesorgt, dass sie auch unter diesen Bedingungen zur Wirkung kommen“, ergänzte er.

Die Weltbank schätzt die Kosten des Wiederaufbaus der Ukraine derzeit auf rund 486 Milliarden US-Dollar, abhängig vom weiteren Kriegsverlauf. Ein zentrales Instrument ist aus Sicht der Bundesregierung der ukrainische Business Development Fund (BDF), der schon 1999 von der Ukraine gemeinsam mit der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gegründet wurde. Der BDF unterstützt Unternehmen auch in Kriegszeiten. Perspektivisch soll der BDF nach den Überlegungen des Entwicklungsministeriums und seinen ukrainischen Partnern zu einer nationalen Förderinstitution für den wirtschaftlichen Wiederaufbau für die Ukraine ähnlich der deutschen KfW weiterentwickelt werden.

Das Eckpunktepapier, das unter Federführung des Entwicklungsministeriums und mit Beteiligung des Bundeskanzleramts, des Auswärtigen Amts, des Bundesfinanzministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, ist ein Beitrag zur Ukraine Recovery Conference, die vom 11. bis 12. Juni auf Einladung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Präsident Wolodymyr Selenskyj in Berlin stattfinden wird.


Foto: Ukrainische Flagge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Entspannt Schlafen im Sommer

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BREEZYBLANKET von Relaxound

Entspannt Schlafen im Sommer mit der klimaregulierenden BREEZYBLANKET von Relaxound- Inspiriert von indischen Dohar-Decken

Im Sommer reicht zum Schlafen oftmals ein dünnes Bettlaken. Besonders komfortabel ist das aber nicht, denn selbst bei hohen Temperaturen möchten sich viele Menschen kuschelig einhüllen, ohne dabei zu schwitzen. Mit ihren drei feinen, klimaregulierenden Baumwolllagen ist die atmungsaktive Breezyblanket von Relaxound die perfekte Decke für den Sommer, sei es daheim oder auch für Reisen in wärmere Regionen.

Sie ist inspiriert von indischen Dohar-Decken und fühlt sich dank des natürlichen AirFlair Effektes selbst bei Tropenhitze luftig und behaglich an, wie ein sanfter Hauch auf der Haut. Zwischen den drei Stofflagen zirkuliert die Luft optimal und bietet sowohl bei heißen, als auch kühleren Temperaturen ein ausgeglichenes Schlafklima. „Wer eine Breezyblanket einmal selbst erlebt hat, möchte sie nicht mehr missen. Ich nehme sie immer auch mit auf Reisen, frei nach dem Motto „Home is where my blanket is“, so Philipp Störring von Relaxound.

Die handbedruckte, sommerleichte Kuscheldecke ist in verschiedenen Farben und Größen erhältlich, ab sofort auch als Wendedecke in der Design-Serie Reverse im Farbton Berry, Grey und Taupe. Ein passendes Kopfkissen dazu ist bereits in Planung. Breezyblanket ist gefertigt aus 100 Prozent feiner Baumwolle, pflegeleicht bei 40 °C waschbar, schnell trocknend und im Nu wieder einsatzbereit. Mit nur 400 bis 700 g ist sie ein absolutes Leichtgewicht und passt gefaltet sogar ins Handgepäck. Ob zuhause als Bettdecke, als Plaid auf dem Sofa, draußen im Liegestuhl oder auch für unterwegs – Breezyblanket entspannt maximal, egal ob an heißen Tagen, lauen Abenden oder kühlen Nächten. Erhältlich über den Relaxound Online Shop

Quelle FROSCHKÖNIG PR