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Frischer Wind für die „Alte Dame“

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Bad Reichenhall, Oberbayern: Prosecco auf 1.613 Metern

Nur achteinhalb Minuten dauert es mit der Predigtstuhlbahn auf den 1.613 Meter hohen Gipfel. Dass Passagiere den Aufstieg in der ältesten Kabinenseilbahn der Welt zurücklegen, dürfte ihnen dabei kaum auffallen. Denn seit ihrer Inbetriebnahme 1928 verlaufen die Berg- und Talfahrten in den achteckigen Pavillons – aus für die damalige Zeit hochmodernen Materialien wie Plexiglas und rotem Aluminium – schnell, leise und unfallfrei. Oben angekommen, geht die nostalgische Zeitreise weiter: Zwar wurde das Restaurant mit Weitblick auf die umliegenden Berge 2014 umfassend renoviert, aber ohne die Gebäudestruktur oder das Mobiliar aus dem Art-Déco nennenswert zu verändern, im Gegenteil: Immer noch spiegelt das Ambiente die glanzvolle Epoche der 1920er-Jahre wider.

Vom Prosecco-Samstag bis zum Sonntagsbrunch
Bis Ende Oktober 2024 zollen hochkarätige Veranstaltungen dem unter Denkmalschutz stehenden Ensemble Tribut: Jeden Freitagabend etwa geht’s ab 16.30 Uhr zum Vier-Gang-Abendmenü (84 Euro inkl. Berg- und Talfahrt) in den Bad Reichenhaller „Gourmethimmel“. Um 18 Uhr startet jeweils das Dinner mit Panko-Garnele, Zitronenlachs und Thymian-Sorbet. Vor der Bergab-Passage um 20.30 Uhr bleibt noch genug Zeit, um die letzten Sonnenstrahlen zwischen pastellrosa und glutrot von den Loferer Steinbergen bis zum Chiemsee versinken zu sehen. Samstagvormittags ist die Panoramaterrasse den Italophilen vorbehalten: Zwischen 10 und 12.30 Uhr werden zu Prosecco „all you can drink“ feine Antipasti wie Salami, Parmaschinken, Parmesan sowie verschiedene Pestos und Brotsorten serviert (69 Euro inkl. Berg- und Talfahrt). Beim Sonntagsbrunch schließlich (84 Euro inkl. Berg und Talfahrt, an jedem ersten Sonntag im Monat) erwartet Predigtstuhl-Gäste ein Frühstücksbuffet mit kalten und warmen Speisen – von Croissants über Eggs Benedict bis hin zu French Toast.

Kurz-Interview mit dem neuen Predigtstuhlbahn-GF Stephan Semmelmayr (56), seit April 2024 im Amt:

Mit welchen Neuerungen, Programmen oder Events möchten Sie die Predigtstuhlbahn im ersten Jahr Ihrer Amtszeit für Einheimische und Gäste noch attraktiver machen?
In den nächsten Jahren werden wir uns zunehmend mit spannenden historischen Themen beschäftigen: Wie war das damals am Predigtstuhl wirklich? Und wie konnte man dieses technische Meisterwerk überhaupt bauen? Ein Museum, Technikführungen und ehrliche, regionale Speisen im Bergrestaurant werden das Gefühl eines Bergerlebnisses von 1928 mit unserer „Grande Dame“ unterstreichen.
Mit Stephan Semmelmayr hat sich die Bad Reichenhaller Predigtstuhlbahn jüngst einen erfahrenen Touristikmanager „in die Kabine“ geholt. Zu seinen bisherigen Stationen zählte unter anderem die Geschäftsführung von Chiemgau Tourismus. © Thorsten Jochim
Welche mittel- und langfristigen Visionen haben Sie für die „Grande Dame der Alpen“?
Die Bahn muss trotz oder gerade wegen ihres Alters immer attraktiver werden. Ums kurz zu machen: Für alle Bad-Reichenhall-Gäste, egal ob aus der Region oder aus der Ferne, soll die Fahrt auf den Predigtstuhl ein „Muss“-Erlebnis für die persönliche Bucket List werden.
Die Predigtstuhlbahn gibt es fast schon 100 Jahre, sie ist aber keineswegs alt. Wie wollen Sie dafür sorgen, dass sie so jung bleibt, wie sie glücklicherweise noch immer aussieht?
Die „Fältchen im Gesicht“ der Bahn machen sie aus. Wir wollen unsere Besucher in die Welt von 1928 zurückversetzen und die Originaltechnik von damals erlebbar machen – inklusive eines Bergrestaurants, in dem man denkt, Heinz Rühmann oder Luis Trenker säßen am Nachbartisch.

Bild:Die fast 100 Jahre alte Bad Reichenhaller Predigtstuhlbahn befördert Gäste der oberbayerischen Salz-Metropole seit ihrer Inbetriebnahme unfallfrei auf den gleichnamigen Berg. © Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing

Quelle:AHM Kommunikation

Die Wiedereröffnung: Manuel Pallaschke übernimmt die Führung des Ess:enz im Puradies

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Knapp ein Jahr nach Eröffnung des neu gestalteten Heaven Spa eröffnet am 12.Juni 2024 das integrierte Haubenrestaurant Ess:enz erneut. Manuel Pallaschke wird die Gäste im Garden of Eating künftig bekochen. Er wird der Location neues Leben einhauchen, die Küchenphilosphie übernehmen und punktuell individualisieren. Bei 100% Front Cooking werden künftig von Mittwoch bis Samstag die Gaben der Natur zelebriert.

Im Haubenrestaurant Ess:enz genießen Gäste entspanntes laid-back Flair kombiniert mit kontrastreichen Kreationen auf den Tellern, inspiriert von den Gegensätzen der Schöpfung, die das Puradies umgibt. Koch Manuel Pallaschke komponiert, kreiert und inszeniert künftig im 100% Frontcooking kleine essbare Kunstwerke im Garden of Eating, in dessen Fokus die Gaben der Natur stehen. Handgemacht, aus der Region und saisonal: Das sind die Leitmotive, die sich durch das Menü ziehen. Paradiesisch trifft natürlich, pur ist das neue bombastisch. Die Gäste können sich zurücklehnen. Niemand muss sich hier verstellen, denn Genuss geht auch ganz unverstellt.

Verführungen mit Fingerspitzengefühl
Kochen ist Kunst und Handwerk zugleich. Genau hier legt Manuel Pallaschke größten Wert auf achtsame Zubereitung seiner kulinarischen Verführungen. Auf seiner Speisekarte mischen sich die Sinneseindrücke. Geschmack erhält Farbe, wenn sich das Rosa des Thunfisch Tataki mit dem erfrischenden Grün von Gurke mischt. Duft knistert, während würziger Anis und erdiger Safran der Bouillabaisse entsteigen. Die Elemente versammeln sich um den Tisch, um Rinderfilet mit Kaffee und Sellerie ebenso zu zelebrieren wie Kaisergranat mit Brombeeren und weißer Schokolade. Alles aus dem Füllhorn von Mutter Natur.

Genuss-Himmel unter Pflanzendach
Auch das Design des Gourmetrestaurants unterstreicht die Balance zwischen Natur und menschlichem Tun. Schlichte Klarheit und poetische Anmut verbinden sich im Ess:enz nicht nur auf dem Teller, sondern auch unter dem Pflanzendach des würfelförmigen Gebäudes. Unangestrengt zeigen sich Präzision und Sinnlichkeit in der lichten Architektur mit vielen Fenstern. Sie verleiht dem Ess:enz den passenden (Frei)Raum für Manuel Pallaschkes preigekrönten Garden of Eating (u.a. 2 Hauben Gault Millau, 91 Fallstaff-Punkte und 3 Fallstaff-Gabeln).

Bild:Essenz ©creatingclick

Quelle:BISS PR & Communications

Wellness an der US-Ostküste: Mineralreiches Sandpeeling und Bourbon im Spa

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Das Cavalier Hotel nutzt den hauseigenen Bourbon Whiskey für Spa-Anwendungen – Exklusive Yogaerlebnisse am Meer – Herrschaftliche Ruheoase The Founders Inn and Spa

Neben Sport- und Outdooraktivitäten kann man in Virginia Beach auch ganz bewusst die Ruhe genießen. Der beliebte Küstenort, rund 100 Kilometer südöstlich von Richmond gelegen, bietet dazu Wellness und Entspannung der besonderen Art.

Luxus und wohltuende Spa-Erlebnisse im Hotel Cavalier

Das SeaHill Spa im Hotel Cavalier erwartet seine Besucher mit einer Vielzahl an erstklassigen Wellnessbehandlungen, die darauf abzielen, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Von entspannenden Massagen über verwöhnende Gesichtsbehandlungen bis hin zu revitalisierende Körperpeelings – die Gäste werden von erfahrenen Therapeuten betreut, die ein unvergessliches Wellnesserlebnis schaffen. Eine belebende Wohlfühlerfahrung verspricht das Tarnished Truth Bourbon Peeling. Der in der hauseigenen Destillerie gebrannte Bourbon Whiskey ist hierbei dem verwendeten Peeling beigesetzt. Das anregende Ganzkörperpeeling wird mit einem warmen, entgiftenden Mineralbad abgerundet und endet mit einer Feuchtigkeitslotion für ein seidig glattes Hautgefühl.

Yoga am Meer

Die Oceanfront von Virginia Beach besticht durch den Boardwalk, bezaubernde Sonnenaufgänge und das gleichmäßige Meeresrauschen als Ruhepol für Körper und Geist. An einer Yogastunde dort teilzunehmen, wird zu einer unvergesslichen Reiseerinnerung. Oceanfront Yoga bietet exklusives Yoga zu verschiedenen Tageszeiten, in Gruppen oder für Einzelpersonen an. Besonders viel Spaß machen die Übungen bei einem atemberaubenden Sonnenaufgang.

Flowering Almond Spa im The Founders Inn

Der Spa-Bereich im The Founders Inn and Spa, Tapestry Collection by Hilton hat sich auf Maniküre, Pediküre sowie Massagen und Gesichtsbehandlungen spezialisiert. Gäste des Spas haben ebenfalls Zugang zum beheizten Innenpool und dem Fitness Center des Hauses. Auch lohnt sich eine Übernachtung im Hotel, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Das 26,5 Hektar große Areal, welches sich das Anwesen mit der angrenzenden Regent University teilt, besticht durch weitläufige grüne Parkanlagen mit eigenem See, angelegten Gärten und Wiesen sowie einem herrschaftlichen Gebäude abseits des touristischen Trubels.

Bild:The Cavalier (c) Robert Benson

Quelle:Claasen Communication GmbH

Neue Angebote für LGBTQI+ Reisende auf den Inseln von Tahiti

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Tahiti Tourisme definiert mit der Kampagne „The Treasured Test“ Inklusivität neu

LGBTQI+-Reisende, die einen tropischen Urlaub verbringen möchten, legen viel Wert auf authentische Reiseerlebnisse, die Möglichkeit zur freien Entfaltung und eine sichere Umgebung am Urlaubsziel. Dabei können die kulturellen Unterschiede in verschiedenen Ländern oft eine Herausforderung darstellen, so dass sich die Reisenden unwohl oder diskriminiert fühlen. Darüber hinaus richten sich die gängigen „schwulenfreundlichen“ Urlaubsangebote, die sich speziell auf Nachtleben und Partys konzentrieren, vorwiegend an eine jüngere, männliche Zielgruppe. Aufgrund dessen sind die Inseln von Tahiti nun bestrebt ihr LGBTQ+-Angebot so zu erweitern, dass zukünftig ein breiteres Spektrum von LGBTQI+-Reisenden angesprochen wird.

Förderung von authentischer Inklusivität auf den Inseln von Tahiti

Auch wenn die Inseln von Tahiti schon seit längerer Zeit als romantischer Ort für LGBTQI+-Paare bekannt sind: Die neue Kampagne von Tahiti Tourisme zielt darauf ab, die Inseln von Tahiti als ein sicheres und einladendes Reiseziel zu präsentieren, das eine reiche kulturelle Vielfalt aufweist, die sowohl die Geschlechtervielfalt einschließt als auch über die konventionellen Vorstellungen von LGBTQI+-Party-Hotspots hinausgeht.

Die Einführung von „The Treasured Test“

Die LGBTQI+-Gemeinschaft reagiert sehr empfindlich auf oberflächliche Versuche des „Rainbow Washing“, daher ist es essenziell, dass die neue Kampagne an einem Ort stattfindet, an dem die Reisenden Verständnis erfahren, Authentizität erleben und sich willkommen und geborgen fühlen.

Als Antwort konzipierte Tahiti Tourisme in Zusammenarbeit mit der Agentur Circul8 und in Partnerschaft mit Air Tahiti Nui den „Treasured Test“ – eine Einladung an LGBTQI+-Reisende, die Herzlichkeit und Akzeptanz während ihres Aufenthalts auf den Inseln von Tahiti zu erleben und zu beurteilen, ob sie sich authentisch „willkommen und wertgeschätzt“ fühlen.

Im Mittelpunkt des Konzepts stand die Einbeziehung von authentischen LGBTQI+-Personen. Es wurde ein offener Aufruf an die LGBTQI+-Gemeinschaft gerichtet, ein vielfältiges Ensemble zu erstellen, das die Inseln von Tahiti aus erster Hand erleben und ihre ungefilterten Eindrücke teilen durfte. Die ausgewählte Gruppe umfasste einen Querschnitt unterschiedlicher LGBTQI+-Personen, darunter das US-amerikanische lesbische Paar Jen und Jess, das französische schwule Paar Seb und Diego und die beiden japanischen Freunde Yuma und Mizuki, beide Trans-Männer.

Das Filmteam begleitete diese Gruppe zehn Tage lang und erlebte alle Höhepunkte, die ein Urlaub auf den Inseln von Tahiti bieten kann. Vom Erlernen traditioneller Tänze auf Tahiti bis zum Schnorcheln in der Lagune von Bora Bora konnten sie die Destination erleben und die Einheimischen kennenlernen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ihre Identität zu verbergen zu müssen.

Das Ergebnis von „The Treasured Test“

Im Anschluss an ihre Reise teilte die Gruppe ihre Eindrücke in offenen Interviews mit und drückte ihre Begeisterung für die Herzlichkeit und Akzeptanz der Einheimischen aus. Sie betonten, dass sie sich wohl fühlten und frei ihre Identität leben konnten. Einhelliger Konsens war, dass die Inseln von Tahiti tatsächlich eine Destination bieten, an der jeder „geschätzt“ wird.

Bild:P2 BORA BORA TahitiT~© Hélène Havard

Quelle:Tahiti Tourisme

„Alter Hof sucht neue Liebe 2.0“, „Kunst- und Kulturraum Allgäu“ sowie das Gründerzentrum Allgäu erhalten finanzielle Förderung durch den Freistaat Bayern.

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Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert seit Anfang dieses Jahres erneut zwei Erfolgsprojekte im Allgäu: das Konversionsmanagement und das Netzwerkmanagement für das Gründerzentrum Allgäu Digital. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt übergab die beiden Förderbescheide von insgesamt 190.000 Euro an die Allgäu GmbH, welche die Projekte „Alter Hof sucht neue Liebe 2.0“, „Kunst- und Kulturraum Allgäu“ führt: „Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von ländlich geprägten Regionen ist mir ein besonderes Anliegen. Mit unseren Förderungen ermöglichen wir der Region Allgäu innovative Projekte mit starken Partnern umzusetzen, sei es in Bezug auf die Herausforderungen der Wohnraumknappheit, zur Förderung des Kultursektors oder zur Gründung von Start-ups“, erläutert Gotthardt.

Im Konversionsmanagement werden die Projekte „Alter Hof sucht neue Liebe 2.0“ mit einer Erstberatung für Eigentümer von Hofstellen, der Gestaltung eines Mentoring-Programms sowie der Konzeptionierung einer Matching-Börse und „Kunst- und Kulturraum Allgäu“ zur Vernetzung des Kultursektors mit besonderem Augenmerk auf der Zielgruppe der Jugendlichen unterstützt. Das Konversionsmanagement umfasst die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Unterallgäu und Lindau sowie die Kreisfreien Städte Memmingen, Kempten und Kaufbeuren. Die Förderung beträgt 190.000 Euro bis März 2025, bei einem Fördersatz von 70 Prozent.

500.000 Euro für Allgäu Digital – 43 Startups, 270 Events, 14.000 Teilnehmer
Zusätzlich erhält Allgäu Digital 500.000 Euro im Rahmen der Initiative Gründerland Bayern, die 19 digitale Gründerzentren, darunter Kempten, unterstützt. Die Förderung der Netzwerkaktivitäten ist ausgelaufen und wurde nach einer positiven externen Evaluierung um fünf Jahre verlängert. „Wir sind stolz, dass unsere erfolgreiche Arbeit in München angekommen ist und Allgäu Digital mit 500.000 Euro für den Zeitraum 2024 – 2028 weiter gefördert wird“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH zum Förderbescheid. Sebastian Kehr, Leitung Allgäu Digital, ergänzt: „Allgäu Digital ist zum relevanten Player für Gründung, Innovation und Digitalisierung im Allgäu geworden. 43 Startups haben wir begleitet, 270 Events mit 14.000 Teilnehmenden realisiert. Da steckt viel Power drin, die wir mit dem Team, den Startups und Partnern täglich einsetzen. Nun folgt der kluge Ausbau und aus Markensicht, die konsequente Erfüllung des Werteversprechens gegenüber unseren Zielgruppen. Ich bin überzeugt, dass uns das unter diesen Voraussetzungen gelingen wird.“
„Es freut mich jedes Mal zu erleben, welche innovativen Ideen in unseren Regionen, wie hier im Allgäu, entstehen. Um deren Umsetzung in erfolgreiche Unternehmen zu ermöglichen, ist unsere Unterstützung für die Digitalen Gründerzentren und deren Netzwerkarbeit ein zentraler Baustein“, gratuliert Gotthardt der ganzen Mannschaft von Allgäu Digital

Bild:Übergabe Förderbescheide Thomas Kiechle (Oberbürgermeister der Stadt Kempten, Aufsichtsratsvorsitzender Allgäu GmbH); Landtagsabgeordneter Alexander Hold; Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt; Landtagsabgeordneter Joachim Konrad; Klaus Fischer (Geschäftsführer Allgäu GmbH)

Quelle:Allgäu GmbH – Gesellschaft für Standort und Tourismus

GdP kritisiert Entschädigungshöhe für Hinterbliebene

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, kritisiert die Höhe der Entschädigung für Hinterbliebene in Baden-Württemberg. Das Leben eines Polizisten in Baden-Württemberg sei weniger wert als etwa bei der Bundespolizei oder in anderen Bundesländern wie in Bayern, sagte Kopelke dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstagausgabe).

„Hier ist ein Polizeileben in der Beamtenrechtswelt und Finanzwelt weniger wert als woanders. Das geht nicht. Wenn man den Betrag hochsetzt, hilft das den Hinterbliebenen“, so Kopelke. Der GdP-Bundesvorstand war am Freitag angereist zur Gedenkminute auf dem Mannheimer Marktplatz für den ermordeten Polizisten.

Die GdP erfahre aktuell eine weltweite Anteilnahme nach dessen Tod. Die Mannheim-Tat habe zudem eine unfassbare Strahlwirkung auf die gesamte Republik. Für eine Verbesserung für Polizisten im Dienst wünscht sich Kopelke zudem mehr Aufklärung über Extremismus in Schulen sowie endlich einen klaren einheitlichen Kurs der Bundesregierung, um die innere Sicherheit zu stärken.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Wahl: NRW-Wirtschaft besorgt über Zuwachs an politischen Rändern

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Wahllokal zur Europawahl am 09.06.2024, via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Verbands Unternehmer Nordrhein-Westfalen, Arndt Kirchhoff, zeigt sich angesichts der Zuwächse an den politischen Rändern nach der EU-Wahl besorgt. Kirchhoff sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgaben): „Zwar sind die extremen und europafeindlichen Parteien weit von einer Mehrheit im Parlament entfernt. Allerdings wird die Mehrheitsfindung in dieser Legislaturperiode erneut kompliziert.“

Klar sei, dass der Kurs von Überregulierung, einseitigen Verboten und wirtschaftspolitisch nicht zu Ende gedachter Klimapolitik nach diesem Wahlausgang dringend korrigiert werden müsse, verlangte Kirchhoff. „Dies darf bei den anstehenden Personaldebatten auf keinen Fall in den Hintergrund rücken.“

Der Unternehmer-NRW-Präsident wertete das deutsche Votum gleichzeitig als ein eindeutiges Signal an die Ampel in Berlin, jetzt endlich den dringend erforderlichen wirtschafts- und sozialpolitischen Kurswechsel herbeizuführen. „Ein `Weiter so` darf es nach diesem Wahlergebnis nicht geben. Überdies muss es nachdenklich stimmen, dass die bürgerliche Mitte nicht von den hohen Stimmenverlusten von SPD und Grünen profitieren konnte.“

Die gestiegene Wahlbeteiligung lobte der Verbandspräsident: „Die Bürgerinnen und Bürger erkennen zunehmend die zentrale Bedeutung der Europäischen Union für unser Land. Und wir können auch feststellen, dass die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland proeuropäische Parteien gewählt hat.“


Foto: Wahllokal zur Europawahl am 09.06.2024, via dts Nachrichtenagentur

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EZB dämpft Erwartungen an Zinswende

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EZB (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, verteidigt die erste Zinssenkung seit fast fünf Jahren gegen Kritik, dämpft aber Erwartungen an eine schnelle Zinswende. „Wir erklären den Kampf noch nicht für gewonnen“, sagte Lagarde dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Die EZB hat vorige Woche die Zinswende begonnen, was offenbar auch intern für Diskussionen sorgte. EZB-Chefin Lagarde räumte ein, es gebe „einige aktuelle Zahlen, die hätten besser sein können“. Dennoch verteidigte sie die Zinssenkung als angemessen, „was aber nicht bedeutet, dass die Zinsen sich jetzt linear nach unten bewegen.“ Lagarde stellt auf eine Zinswende mit Unterbrechungen ein: „Es könnte auch wieder Phasen geben, in denen wir die Zinsen unverändert belassen.“

Zu den wirtschaftlichen Aussichten sagte Lagarde: „Die Wachstumsaussichten haben sich verbessert.“ Ihre Sorge gelte „der tatsächlichen Umsetzung und Einhaltung der EU-Fiskalregeln, die unter großen Mühen vereinbart wurden“. Zugleich wolle sie „darauf hinweisen, dass auch in Deutschland erheblicher Investitionsbedarf besteht.“

Zum digitalen Euro sagte Lagarde, dass sich „die Einführung beschleunigen“ müsste, falls dies noch während ihrer Amtszeit bis Oktober 2027 geschehen solle. Durch das Erstarken euroskeptischer Kräfte bei der Europawahl könnte sich allerdings das notwendige EU-Gesetz verzögern. Dessen ungeachtet fordert Lagarde mehr Einsatz für den digitalen Euro: „Wir arbeiten mit Hochdruck an den technischen Vorbereitungen, aber ohne den rechtlichen Rahmen kommen wir nicht zum Zuge.“


Foto: EZB (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Ampel einigt sich auf Reform des Postgesetzes

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Briefkasten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ampelkoalition hat sich am Montag offenbar auf eine Reform des Postgesetzes geeinigt. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Anpassung der Brieflaufzeiten.

Bisher müssen Briefe mit einer durchschnittlichen Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent am folgenden Werktag beim Empfänger ankommen. Zu 95 Prozent müssen sie am zweiten Werktag da sein. In Zukunft soll es so laufen: Briefe müssen erst am dritten Werktag ankommen, dann aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent. Am vierten Tag müssen es 99 Prozent sein. Das soll die Kosten für die Anbieter senken und umweltschädliche Nachtflüge überflüssig machen.

Mit dem neuen Postgesetz sollen sich auch die Arbeitsbedingungen der Paketzusteller verbessern. Die Gewerkschaften hatten sich ein Verbot für die Weitergabe an Subunternehmen gewünscht, weil dabei Arbeitnehmerrechte umgangen werden können. Darauf habe sich die Ampel nicht einigen können, so das „Handelsblatt“.

Aber sie führe nun ein, dass sich Zustellerfirmen bei der Bundesnetzagentur in einem „Anbieterverzeichnis“ lizenzieren müssen und bei Verstoß mit Bußgeldern bestraft werden. Die Netzagentur überprüfe dann, ob die Schutzstandards eingehalten werden. Eine erneute Prüfung sehe die Ampel bereits nach drei Monaten und danach im Jahresrhythmus vor. Ausgenommen seien Speditionsunternehmen, die bereits über ein anderes Verfahren lizenziert sind. Unternehmen, die ihre Aufträge an Sub-Zusteller weitergeben, stehen in der Verantwortung, dass diese über eine Lizenzierung verfügen.

Eingeführt werde zudem, dass die Zusteller Pakete mit einem Gewicht von mehr als 20 Kilogramm nicht mehr allein tragen dürfen. Entweder brauche es dann eine zweite Person oder ein geeignetes technisches Hilfsmittel. Ob eine einfache Sackkarre bereits ein solches Hilfsmittel darstellt, darauf hätten die Koalitionäre nicht einigen können, so die Zeitung. Stattdessen solle das Bundesarbeitsministerium diese Frage in einer separaten Verordnung klären.


Foto: Briefkasten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Bahn verschiebt Inbetriebnahme von "Stuttgart 21" erneut

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Stuttgart-21-Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ wird offenbar frühestens im Dezember 2026 in Betrieb gehen können. Das berichtet der „Spiegel“ unter der Berufung auf mit dem Vorhaben vertraute Personen. Das umstrittene Projekt verzögert sich damit erneut um ein weiteres Jahr.

Eigentlich hätte der Bahnknoten nach mehrmaliger Verschiebung 2025 in Betrieb gehen sollen. Doch daraus werde definitiv nichts, so der „Spiegel“. In einer Sitzung des sogenannten Lenkungskreises plane die Bahn am Dienstag, eine Erklärung vorzulegen. In diesem Steuerungsgremium des Großprojekts sitzen Vertreter von Stadt, Land, Region und Bahn.

Noch im März hatte der Staatskonzern nach einem „Spiegel“-Bericht behauptet, eine Inbetriebnahme sei weiterhin „für Dezember 2025“ vorgesehen. Allerdings schränkte man schon damals ein, dass „im Detail“ festzulegen sei, in welcher Abfolge was in Betrieb gehe. Dafür hatte der Konzern damals Überlegungen für ein provisorisches Stellwerk und eine stufenweise Inbetriebnahme des unterdimensionierten Tunnelbahnhofs ins Gespräch gebracht. Bei dieser Lösung wäre der alte Kopfbahnhof weiterhin von Zügen angefahren worden.

Die Pläne für diese teilweise Inbetriebnahme seien nun offenbar vom Tisch – aufgrund von Planungs- und Lieferschwierigkeiten und wohl auch, weil allein der Bau eines provisorischen Stellwerks einen hohen dreistelligen Millionenbetrag verschlungen hätte, so der „Spiegel“.

Derzeit gehe die Bahn von Kosten in Höhe von elf Milliarden Euro aus. Diese dürften laut Schätzungen von mit dem Projekt Betrauten auf mindestens 12 Milliarden oder mehr steigen, berichtet das Magazin. Zu Baubeginn war man im Konzern von Baukosten in Höhe von rund drei Milliarden Euro und einer Inbetriebnahme im Dezember 2019 ausgegangen.


Foto: Stuttgart-21-Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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