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Dynamik oder Dilemma?

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digitalisierung
Argestes Managementberatung GmbH Porträts Jens Löbbe Frankfurt Wolfgang Meyer Bremen Hendrik Morr Michaela Schubarth Mitarbeiterporträts ©claudiamasur.com

Digitalisierung ist in aller Munde – jedoch noch nicht in allen Köpfen und sie ist auch nicht im betrieblichen Alltag vieler Unternehmen angekommen. Ganz im Gegenteil: Laut dem Digitalisierungsindex des Bundeswirtschaftsministeriums geriet die deutsche Wirtschaft 2023 weiter ins Hintertreffen, wobei insbesondere große Betriebe mit 250 Beschäftigten und mehr zurückfallen. Im internationalen Vergleich belegte Deutschland im Ranking zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit im vergangenen Jahr nur Platz 23. Eine fatale Entwicklung – denn die Anwendung digitaler Technologien ermöglicht es Unternehmen, effizienter zu arbeiten und innovative Produkte wie künstliche Intelligenz einzusetzen und ihre Produktivität zu steigern. Innovationen, Forschung und gesellschaftlicher Fortschritt – das alles hängt letztendlich vom Ausbau digitaler Infrastruktur ab.

Zukunftsmusik oder Gegenwartsklänge?

Mit Veränderungen tun sich viele Unternehmen oft schwer. Fehlendes Know-how und fehlende Ressourcen stellen die häufigsten Fallstricke in Sachen Digitalisierung dar. Kommen hier Sicherheitsbedenken, Regulierungs-beschränkungen und potenziell hohe Investitionskosten hinzu, wird die Einführung neuer Technologien oder digitaler Prozesse schnell ausgebremst. Herrscht im Betrieb zudem das Prinzip „Haben wir schon immer so gemacht“, wird es schwer, Mitarbeitende, die Kundschaft oder Stakeholder in der Führungsetage für notwendige Veränderungen zu begeistern.

Aber es gilt: Die Digitalisierung ist alternativlos, worauf also warten? 60 Prozent aller Jobs werden sich in entwickelten Volkswirtschaften durch KI verändern, so eine aktuelle Prognose des Internationalen Währungsfonds. Dabei attestieren die Autor:innen in ihrem „AI Preparedness Index“ Deutschland in puncto digitaler Infrastruktur, Innovationsfähigkeit, Humankapital, gesetzlicher Regelungen und Arbeitsmarktpolitik gute Chancen, die KI-Revolution zu meistern. Vorausgesetzt das Geschäftsmodell stimmt und Mitarbeitende werden befähigt digital durchzustarten.

Automatisch, digital?

Für den Wandel des eigenen Geschäftsmodelles oder der Transformation einzelner betrieblicher Prozesse bilden Investitionen in die dafür notwendigen Technologien, individuellen Software-Lösungen und Tools die Basis. Digitalisierung allerdings als reine Technikprojekte zu verstehen, ist ein weiterer Fehler. Vielmehr impliziert Change eine fundamentale Neuausrichtung von Organisationen, Projekten und Zusammenarbeit. Anstatt bei der Einführung von Chatbots, Enterprise-Service-Management-Systemen oder anderen digitalen Anwendungen sequenziell vorzugehen und erst im letzten Prozessschritt an die Unternehmenskultur zu denken, gilt es iterativ zu handeln. Das heißt: Bedürfnisse oder Bedenken aller Beteiligten müssen fortwährend Berücksichtigung finden. Nur so lässt sich auf einen kontinuierlichen Wandel von Kultur und Mindset hinarbeiten.

Künstliche Intelligenz vs. Human Resources?

Fehlendes Know-how und fehlende Ressourcen erschweren die Einführung neuer Technologien oder digitaler Prozesse ebenso oft wie die mangelnde Unterstützung an den richtigen Stellen. Entgegen aller dualistischen Theorien arbeiten HR und KI nicht automatisch gegeneinander, sondern entfalten vor allem im Zusammenspiel Synergien – insbesondere in puncto Mitarbeiter-Empowerment. Sind Beschäftigte von Anfang an eingebunden, entwickeln sie oft eine höhere Anpassungsfähigkeit und sind eher bereit, neue Fähigkeiten zu erlernen, um etwa interne Projekte erfolgreich umzusetzen.

Zudem verstehen sie sich selbst als integralen Teil des Transformationsprozesses, wenn nicht nur das Gefühl entsteht, dass ihre Ideen geschätzt werden, sondern dieses tatsächlich auch passiert und sich ausdrückt. Das fördert sowohl eine funktionsfähige Innovationskultur als auch eine positive Arbeitsumgebung mit entsprechender Wirkung auf Effizienz und Zufriedenheit aller Beteiligten. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden hier nicht aktiv fördern und in den Transformationsprozess einbinden, laufen Gefahr, die Vorteile der innovativen Möglichkeiten nicht voll auszuschöpfen und Potenzial der Mitarbeiter ungenutzt verpuffen zu lassen.

Strategie gefragt

Für einen gelungenen Transformationsprozess benötigt es sowohl den richtigen Kurs als auch die passende Balance zwischen Change und Stabilisierung. Das erfordert nicht nur eine Außensicht, etwa durch neutrale Dritte, sondern auch eine methodische Herangehensweise, die Menschen, Prozesse und Technik gleichermaßen umfasst und auf die spezifischen Bedürfnisse des Betriebs eingeht. Zu Beginn jedes Transformationsprozesses müssen klare Ziele vonseiten der Unternehmen formuliert werden.

Dafür müssen sich alle Beteiligten intensiv damit auseinandersetzen, was sie in der Praxis erreichen möchten, wer welchen Nutzen daraus zieht und wie sich dieser skalieren und messen lässt. Als Motor für den permanenten Wandel obliegt es dabei Führungskräften und dem mittleren Management, Sicherheit zu vermitteln und auf Kommunikation, Kollaboration und Kooperation zu setzen. Im Rahmen ihrer Vorbildfunktion gilt es Offenheit für Neues zu demonstrieren. In einer Ära des beschleunigten technologischen Fortschritts geht das einher mit kontinuierlichem Upskilling – insbesondere, wenn es um Know-how bei der Planung und Abwicklung von Projekten, Methoden und Tools zur Gestaltung von Wandel sowie die Weiterentwicklung digitaler Geschäftsmodelle geht.

Entsprechend wichtig ist es, dass sich Entscheider Zeit nehmen und in maßgeschneiderten Schulungsprogrammen, Workshops und Digital Masterclasses ihre Kompetenzen erweitern. Externe Berater können hier die richtigen Impulse setzen, um ein Verständnis von Digitalisierung und Transformation sowie die nötige Expertise zu entwickeln. Als neutrale Dritte geben fachkundige Experten den betreffenden Unternehmen gezielt Anreize, um die Anforderungen des digitalen Wandels zu reflektieren und mögliche Barrieren abzubauen.

Bild: © Claudia Masur für Argestes M anagementberatung GmbH©claudiamasur.com

Autor

Jens Löbbe ist Gründer und Geschäftsführer der Argestes Managementberatung GmbH, Dozent an der Hamburg School of Media und zertifizierter Trainer für Business Model Generation nach Alexander Osterwalder.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie baust du eine starke Marke in sozialen Netzwerken auf?

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sozialen Netzwerken

Personal Branding in sozialen Netzwerken: Do’s und Don’ts

In einer Welt, in der soziale Netzwerke wie LinkedIn, Instagram und Twitter eine bedeutende Rolle in der beruflichen und persönlichen Kommunikation spielen, ist Personal Branding wichtiger denn je. Ob Angestellter, Unternehmer oder Freiberufler: Ein klar definiertes und konsequent geführtes Personal Branding kann den beruflichen Erfolg maßgeblich beeinflussen. Es hilft dabei, die eigene Expertise hervorzuheben, Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern aufzubauen und neue Karrierechancen zu entdecken. Doch beim Aufbau einer Marke ist Vorsicht geboten. Fehltritte können dem Ruf erheblich schaden und die Karriere beeinträchtigen. In diesem Beitrag beleuchten wir die Do’s und Don’ts, um eine erfolgreiche und authentische Marke aufzubauen.

Do: Ein klares Markenprofil entwickeln

Der erste Schritt zum erfolgreichen Personal Branding ist ein klares Verständnis der eigenen Marke. Was sind Ihre wichtigsten Werte, Stärken und Ziele? Überlegen Sie, welche Botschaft Sie vermitteln möchten und wie Sie wahrgenommen werden wollen. Erstellen Sie dann ein authentisches Profil, das diese Botschaft in allen sozialen Netzwerken konsequent widerspiegelt. Ein einheitliches Profilbild, eine klare Biografie und relevante Inhalte stärken Ihre Marke und schaffen Wiedererkennungswert. Finden Sie eine Nische, in der Sie Ihre Expertise zeigen können, und heben Sie sich von der Masse ab.

Don’t: Sich als Experte ausgeben, ohne es zu sein

Selbstbewusstes Auftreten ist wichtig, doch man sollte bei der Selbstdarstellung ehrlich bleiben. Wer über seine Fähigkeiten oder Erfahrungen übertreibt, riskiert, Vertrauen zu verlieren. Unwahrheiten oder stark überzogene Behauptungen über eigene Leistungen können den eigenen Ruf langfristig schädigen. Es ist besser, authentisch über eigene Erfolge zu sprechen und Wissen weiterzugeben, als Erwartungen zu wecken, die nicht erfüllt werden können.

Do: Regelmäßig wertvollen Inhalt teilen

Regelmäßige Aktivität ist entscheidend, um in sozialen Netzwerken sichtbar zu bleiben. Teilen Sie Beiträge, die Ihre Expertise zeigen, und diskutieren Sie über aktuelle Trends in Ihrer Branche. Nutzen Sie verschiedene Medien wie Blogbeiträge, Videos, Infografiken oder Podcasts, um Ihre Botschaften abwechslungsreich zu gestalten. So bleibt Ihr Publikum interessiert und nimmt Sie als engagierten und sachkundigen Akteur wahr. Der Schlüssel liegt dabei im Mehrwert: Was können Sie Ihrer Zielgruppe bieten, das nützlich und informativ ist?

Don’t: Übermäßiges Selbstmarketing betreiben

Zu viel Eigenwerbung wirkt schnell aufdringlich und kann Ihr Publikum abschrecken. Wenn alle Beiträge nur Ihre eigenen Leistungen hervorheben oder Ihr nächstes Produkt anpreisen, können Follower das Interesse verlieren. Stattdessen sollte die Mehrheit Ihrer Beiträge echten Mehrwert für Ihre Zielgruppe liefern. Zeigen Sie sich als verlässliche Informationsquelle, die auch ohne ständige Selbstvermarktung zu überzeugen weiß. Dadurch wird die Bindung zu Ihrem Netzwerk gestärkt.

Do: Sich vernetzen und Dialoge führen

Ein starkes Netzwerk ist das Rückgrat einer erfolgreichen Marke. Nehmen Sie aktiv an Diskussionen teil, kommentieren Sie Beiträge anderer und teilen Sie interessante Inhalte von Kollegen oder Fachexperten. Durch diesen Dialog erweitern Sie nicht nur Ihr Netzwerk, sondern zeigen auch, dass Sie offen für verschiedene Perspektiven sind. Seien Sie respektvoll und hilfreich in Ihren Interaktionen, denn dies fördert Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Die Unterstützung anderer wird oft erwidert, was Ihre eigene Marke weiter stärkt.

Don’t: In Diskussionen unsachlich oder abwertend werden

Auch wenn die eigenen Meinungen stark sind, ist es wichtig, in Diskussionen sachlich und respektvoll zu bleiben. Beleidigungen oder unsachliche Kommentare können dem Ruf erheblich schaden und Follower vertreiben. Denken Sie daran, dass die Art, wie Sie sich online präsentieren, den Eindruck prägt, den andere von Ihrer Marke haben. Auch politische oder polarisierende Aussagen können empfindlich sein und sollten mit Bedacht formuliert werden.

Do: Analysieren und anpassen

Kontinuierliche Anpassung ist der Schlüssel zum Erfolg im Personal Branding. Analysieren Sie regelmäßig, welche Beiträge die beste Resonanz erzielen, und passen Sie Ihre Inhalte entsprechend an. Nutzen Sie die verfügbaren Analysetools der sozialen Netzwerke, um besser zu verstehen, wer Ihre Zielgruppe ist und was sie interessiert. Durch diese Daten können Sie Ihre Inhalte optimieren und eine bessere Beziehung zu Ihrem Publikum aufbauen.

Personal Branding in sozialen Netzwerken ist ein fortlaufender Prozess, der Sorgfalt und Authentizität erfordert. Ein klares Markenprofil, regelmäßige wertvolle Inhalte und respektvolle Interaktionen sind dabei entscheidend. Genauso wichtig ist es, Übertreibungen und aufdringliches Selbstmarketing zu vermeiden und den Dialog zu suchen. Wer diese Do’s und Don’ts beachtet, kann eine starke persönliche Marke aufbauen, die das Vertrauen der Follower gewinnt und neue berufliche Möglichkeiten eröffnet

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Rawpixel.com

Rufe nach Ende von Beschränkungen für Einsatz westlicher Waffen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um Beschränkungen für die Ukraine beim Einsatz westlicher Waffen gegen Russland erhöhen Verteidigungsexperten von SPD und CDU nun den Druck auf die Bundesregierung. „Putin nutzt eiskalt unsere Beschränkungen zum Einsatz der westlichen Waffen aus“, sagte Andreas Schwarz (SPD) der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgaben). Das erkenne man am Beispiel der Angriffe auf Charkiw der letzten Tage.

„Hier beschießt die russische Armee aus Russland heraus in aller Ruhe die zweitgrößte Stadt der Ukraine, weil sie nicht über ausreichend Luftabwehr verfügt und der ukrainischen Armee an der Landesgrenze die Hände gebunden sind“, so der SPD-Politiker, der im Haushaltsausschuss für Verteidigungsausgaben zuständig ist. Die Ukraine müsse zuschauen, wie Menschen sterben und die Stadt zerschossen wird. „Wir müssen umdenken und die Gedanken des Nato-Generalsekretärs Stoltenberg aufgreifen, damit die Ukraine auch die Stellungen auf russischem Territorium angreifen kann, von denen aus sie angegriffen wird“, sagte Schwarz. „Dieser offensichtliche Schwachpunkt unserer Strategie muss im westlichen Bündnis überdacht werden, zumal völkerrechtlich nichts im Wege steht“, forderte der SPD-Politiker.

Damit ist er auf einer Linie mit dem Verteidigungsexperten der Unionsfraktion im Bundestag, Johann Wadephul. „Wir sollten klar bleiben: Die Ukraine verteidigt sich auf der Grundlage des Völkerrechts gegen die russische Aggression und darf dazu auch Waffen auf dem Gebiet Russlands einsetzen“, sagte der Fraktionsvize. „Westliche Beschränkungen bei der Nutzung von uns gelieferter Waffen helfen nur Russland und sollten sofort aufgehoben werden“, forderte der CDU-Politiker.

„Darüber hinaus bleibt der Kanzler nach wie vor aufgefordert, endlich die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern zu ermöglichen“, mahnte Wadephul.


Foto: Schild „Stand with Ukraine“ liegt auf dem Boden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ricarda Lang trägt schon vor der Hochzeit ihren Ehering

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Ricarda Lang (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chefin Ricarda Lang, die im Laufe des Jahres heiraten will, hat ihren künftigen Ehering schon ausgesucht. „Das wird der Verlobungsring bleiben“, sagte Lang der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

„Es ist einer der beiden Eheringe der Urgroßeltern meines Verlobten. Die fanden wir so schön, auch wegen ihrer langen Tradition, dass wir entschieden haben, sie zu behalten.“ Lang hatte im März 2023 die Verlobung mit ihrem Lebensgefährten Florian Wilsch öffentlich gemacht.

Sie könne sich auch „gut vorstellen“, eine Familie zu gründen, sagte Lang der NOZ. „Und der Gedanke ist tatsächlich auch eine Triebfeder für mich. Eines Tages vielleicht selbst Kinder zu haben, geht für mich mit der Verantwortung einher, zu sagen: Ich will zu einer Welt beitragen, in der meine Kinder gut aufwachsen können.“


Foto: Ricarda Lang (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Mehrheit erwartet Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69

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Seniorin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Mehrheit der Bundesbürger geht davon aus, dass das Renteneintrittsalter mittelfristig auf 69 Jahre angehoben wird. Das berichtet „Bild“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa.

Danach erwarten 38 Prozent der Befragten, dass das gesetzliche Eintrittsalter demnächst um ein bis zwei Jahre über 67 hinaus bis auf 69 angehoben wird. 29 Prozent gehen sogar von einer Anhebung auf mindestens 70 Jahre aus. 24 Prozent erwarten dagegen keine Anhebung. Nur noch eine kleine Minderheit der Bundesbürger ist davon überzeugt, dass die Rente in Deutschland sicher ist, schreibt „Bild“ weiter.

Die Meinungsforscher hatten gefragt: „Ist die Rente Ihrer Meinung nach für alle in Deutschland sicher?“. Die absolute Mehrheit von 72 Prozent der Umfrageteilnehmer ist nicht der Meinung, dass die Rente in Deutschland für alle sicher ist. Ein Fünftel (20 Prozent) bejaht hier wiederum und acht Prozent können oder wollen hierzu keine Auskünfte erteilen.

Insa befragte 1.002 Personen im Zeitraum zwischen dem 24.05. und 27.05.2024.


Foto: Seniorin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesliga: Bochum besiegt Düsseldorf und bleibt Erstligist

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Maximilian Wittek (VfL Bochum) (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Im Rückspiel der Relegation zur Bundesliga hat der VfL Bochum im Elfmeterschießen mit 6:5 gegen Fortuna Düsseldorf gewonnen. Damit spielt Bochum in der nächsten Saison weiterhin in der 1. Bundesliga. Im Hinspiel hatte die Fortuna mit 3:0 gewonnen.

In der regulären Spielzeit trafen für Bochum: Philipp Hofmann (18. und 66. Minute) und Kevin Stöger (70. Minute). Da in der Verlängerung kein weiteres Tor fiel, musste die Mannschaften vom Elfmeterpunkt gegeneinander antreten.

Am Ende versagten Düsseldorfs Takashi Uchino die Nerven, er setzte den Ball über das Tor. Zuvor hatte Bochums Maximilian Wittek seinen Schuss souverän verwandelt.


Foto: Maximilian Wittek (VfL Bochum) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spanien und Ukraine vereinbaren Sicherheitsabkommen

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Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts NachrichtenagenturMadrid (dts Nachrichtenagentur) – Beim ersten Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Spanien haben beide Länder ein bilaterales Sicherheitsabkommen unterzeichnet. Die Übereinkunft sichere der Ukraine im laufenden Jahr Militärhilfen von etwa einer Milliarde Euro, sagte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid. Selenskyj dankte Spanien für seine „lebensrettende Unterstützung“.

Teil der Übereinkunft sind wohl die Lieferung von weiteren Flugabwehrraketen, Kampfpanzern des Typs „Leopard 2“ sowie Munition verschiedener Kaliber, berichten spanische Medien.

Einig geworden sei man sich auch über „gemeinsame Projekte zur Herstellung von Waffen und zur Entwicklung von Sicherheitstechnologien“, sagte Selenskyj. Die Vorhaben würden beide Länder stärken, „nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich“, etwa durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Am Abend traf sich Selenskyj mit Abgesandten aller im Parlament vertretenen Parteien.


Foto: Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Baerbock sieht kaum Chancen für baldigen Frieden in Ukraine

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Annalena Baerbock am 27.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sieht kaum Chancen für einen baldigen Frieden in der Ukraine, auch da der russische Präsident nicht an einer Verhandlungslösung interessiert sei und getroffene Absprachen immer wieder breche. Man habe immer wieder erlebt, dass das Gegenteil von Dingen passiert sei, über die zuvor mit Moskau verhandelt worden war, sagte Baerbock am Montagabend auf der Digitalmesse „Republica“. „An allen Ecken und Enden versucht die halbe Welt zumindest die Auswirkungen dieses Krieges einzudämmen, und das Gegenteil ist immer wieder: Mehr Angriffe, mehr Gewalt.“

So habe etwa eine Delegation aus Südafrika versucht, mit Russland über die Freilassung von aus der Ukraine verschleppten Kindern zu verhandeln. Als die Abgesandten zunächst nach Kiew reisten, sei die Stadt bei ihrer Ankunft von Russland mit Raketen angegriffen worden, obwohl Putin gewusst habe, dass sich die Delegation dort aufhalte, so Baerbock.

An eine schnelle Lösung des Konfliktes glaubt die Grünen-Politikerin unterdessen nicht: „Ich hadere wirklich mit manchen Begriffen zurzeit: Was ein schneller Frieden zum Beispiel ist“, so die Außenministerin. So sei das „Einfrieren“ des Konfliktes keine annehmbare Option: „Auch das würde bedeuten, dass Putin bereit ist, seine Armee zu stoppen und nicht nonstop die Ukraine mit Drohnen und Raketen zu zerstören.“ Davon könne man momentan nicht ausgehen, da Putin beabsichtige, die gesamte Ukraine unter seine Kontrolle zu bringen. Die durch ein „Einfrieren“ anhaltende Besatzung in den von Russland eroberten Gebieten, etwa im Osten der Ukraine, sei für Baerbock zudem kein Frieden, sondern Unterdrückung.


Foto: Annalena Baerbock am 27.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Deutschland stockt Hilfen für Gaza um 39 Millionen Euro auf

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Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Um die humanitäre Not im Gazastreifen zu lindern, hat Deutschland seine finanzielle Unterstützung ein weiteres Mal aufgestockt. Mit dem zusätzlichen Geld in Höhe von 39 Millionen Euro soll die Gesundheitsversorgung vor Ort verbessert werden, teilte das Auswärtige Amt am Montag mit.

„Schon seit Wochen passieren zu wenig Hilfsgüter die Grenze nach Gaza, insbesondere im Norden des Küstenstreifens bleibt die humanitäre Lage katastrophal“, so das Auswärtige Amt. Nach dem Beschuss des Grenzübergangs Kerem Schalom durch die Hamas und dem Einsatz der israelischen Armee in Rafah habe sich auch die Versorgungslage im Süden verschlechtert.

Mit dem Geld sollen die Weltgesundheitsorganisationen sowie das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter, Care International und Oxfam die Gesundheitsversorgung in Gaza verbessern. So sollen die Mittel etwa für den Betrieb von mobilen Kliniken und Anlagen zur Wasseraufbereitung verwendet werden.

Insgesamt steigt die geleistete Hilfe für die Palästinensischen Gebiete auf ca. 289 Millionen Euro, davon ca. 214 Millionen Euro neue Mittel seit dem 7. Oktober 2023, so das Auswärtige Amt.


Foto: Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsrechtsexperte: Sylt-Skandal rechtfertigt keine Kündigungen

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Häuser auf Sylt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Arbeitsrechtsexperte Felix Hartmann hält Kündigungen als Folge der „Ausländer raus“-Gesänge auf Sylt für problematisch. „Das Verhalten der Sylt-Urlauber mag zwar strafbar sein, etwa als Volksverhetzung oder als Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“, sagte Hartmann dem „Tagesspiegel“. Aber es fehle jeglicher Bezug zum Arbeitsverhältnis.

„Für eine außerordentliche Kündigung reicht das höchstens in Ausnahmefällen“, gibt der Professor für Arbeitsrecht an der Freien Universität Berlin zu bedenken. Eine ordentliche Kündigung sieht Hartmann ebenfalls kritisch. Auch sie setze einen Grund voraus. „Die Vorfälle in Sylt dürften weder für eine außerordentliche noch für eine ordentliche Kündigung reichen“, so Hartmann.

Wenn es um Verhalten in der Freizeit geht, müsse man die Grenze des arbeitsrechtlich Erlaubten sehr hoch ansetzen. „Die bloße Mitgliedschaft in der AfD wäre kein Grund für eine Kündigung, selbst nicht die Mitgliedschaft in der NPD.“

Das private Arbeitsrecht sei nicht gesinnungsorientiert, und es sollte sich auch nicht in diese unfreie Richtung entwickeln, so der Experte. „Rechtspopulismus oder Rassismus muss man politisch bekämpfen. Ich finde daher viele Äußerungen von Politikern in den vergangenen Tagen sehr bedenklich“, sagte Hartmann.

Zahlreiche Politiker hatten in den vergangenen Tagen arbeitsrechtliche Konsequenzen nach dem Skandal-Video gefordert. Anders läge der Fall, wenn sich die Vorfälle nicht in der Freizeit, sondern im Unternehmen abgespielt hätten, meint Hartmann: „Wenn jemand so etwas in der Betriebskantine gesungen hätte, wäre das sicherlich eine massive Störung des Betriebsfriedens. So etwas muss der Arbeitgeber nicht dulden.“


Foto: Häuser auf Sylt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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