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Leverkusen gewinnt DFB-Pokalfinale in Unterzahl

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Olympiastadion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bayer Leverkusen hat das Double: Der Meister gewann am Samstagabend auch das DFB-Pokalfinale, gegen den 1. FC Kaiserslautern stand es am Ende 1:0.

Granit Xhaka erzielte in der 16. Minute den Entscheidungstreffer mit einem echten Traumtor. Leverkusen dominierte die Partie über weite Strecken ganz klar, bis Odilon Kossounou in der 44. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.

Danach sank der Ballbesitz der Werkself merklich, aber der Klassenunterschied war weiter deutlich sichtbar und Lautern kam nicht zum Zug.

Die Partie wurde wiederholt wegen Abfackeln von Pyrotechnik unterbrochen, knapp 75.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion mussten minutenlang Rauchschwaden einatmen.


Foto: Olympiastadion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (25.05.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 15, 24, 32, 38, 41, die Superzahl ist die 5.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0846078. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 783014 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Bierhoff sieht für Deutschland "alles drin" bei Fußball-EM

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Fanmeile zur Fußball-EM am 24.05.2024, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige deutsche Fußballnationalspieler und DFB-Manager Oliver Bierhoff ist zuversichtlich, was die Chancen der deutschen Nationalmannschaft bei der anstehenden Europameisterschaft angeht.

Es sei „wirklich alles drin“, sagte der 56-Jährige RTL/ntv. „Ich sehe keine Übermannschaft bei der EM. Natürlich sind die Engländer, die Franzosen sind natürlich schon starke Widersacher. Aber ich glaube, wenn man gut ins Turnier startet und dann auch diese Euphorie aus dem eigenen Land mitnimmt, ist alles drin.“

Bierhoff sieht auch große Herausforderungen für den deutschen Fußball, da sich einige Traditionsvereine wie der 1. FC Köln, der Hamburger SV oder Schalke 04 derzeit in der Zweiten Bundesliga befinden. „Das ist eigentlich auf der einen Seite für die zweite Liga gut, für die erste Liga an der einen Stelle vielleicht ein bisschen schwieriger, was die internationale Vermarktung angeht.“

Seiner Ansicht nach hängt der Erfolg von Fußballvereinen stark davon ab, ob es eine klare Führungsstruktur gibt: „Für mich ist es schon auch ein klares Zeichen, dass man sieht, dass bei den Vereinen ist häufig so ist, das mehrere Gruppen sehr politisch und auch populistisch agieren, viele Interessen zu vereinbaren sind.“

Seit seinem Abschied vom DFB ist Bierhoff als Unternehmer aktiv und sieht viele Parallelen zwischen Spitzensport und Wirtschaft: „Was, was es eigentlich ausmacht, ein erfolgreiches Team zu sein, natürlich im absoluten Wettbewerb zu bestehen und auch die Leistung zu erbringen. Und beim Sport ist es ja so es ist einmal sehr viel intensiver, emotionaler. Du hast ein sehr schnelles Feedback, weil du immer direkt wieder die Ergebnisse hast und kannst es eigentlich sehr leicht sichtbar machen, welche Folgen es hat.“


Foto: Fanmeile zur Fußball-EM am 24.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Leclerc holt Pole in Monaco

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Formel-1-Rennstrecke in Monaco (Archiv), via dts NachrichtenagenturMonaco (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis von Monaco startet Charles Leclerc aus der Pole.

Der Ferrari-Pilot fuhr am Samstag in seiner Heimatstadt beim Qualifying mit einer Zeit von 1:10.270 am schnellsten vor Piastri, Sainz und Norris. Auf den Plätzen folgen Russell, Verstappen, Hamilton, Tsunoda, Albon und schließlich Gasly auf P10, Hülkenberg ist auf P12.

Nach dem Großen Preis der Emilia-Romagna führt Max Verstappen in der Fahrerwertung mit 48 Punkten vor Charles Leclerc und mit 54 Punkten vor Sergio Pérez. In der Konstrukteurswertung führt vor dem Rennen Red Bull mit 56 Punkten vor Ferrari und mit 114 Punkten vor McLaren-Mercedes.

Im ersten freien Training war Hamilton noch mit einer Zeit von 1:12,169 Minuten Schnellster vor Piastri und Russell. Im zweiten Training war Leclerc mit 1:11,278 Minuten die Bestzeit vor Hamilton und Alonso gefahren.


Foto: Formel-1-Rennstrecke in Monaco (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Auch Strack-Zimmermann für ukrainische Angriffe auf Russland

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann billigt der Ukraine das Recht zu, auch russisches Territorium anzugreifen. Russlands Präsident Wladimir Putin müsse sich darüber im Klaren sein, ‚dass auch auf russischem Boden seine militärischen Einrichtungen nicht sicher sind`, sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

‚Zu glauben, dass er ungestraft unschuldige Menschen in der Ukraine überfallen, ermorden, vergewaltigen, verschleppen und foltern kann, ohne die Folgen zu spüren bekommen, wäre fatal.` Strack-Zimmermann fügte hinzu, dann werde Putin ‚nie aufhören mit seinem imperialistischen Raubzug und nach einem kurzen Atemzug auch andere Nachbarn überfallen`.

Zuvor hatte sich der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter dafür ausgesprochen, die Ukraine nicht länger davon abzuhalten, mit westlichen Waffen auch russisches Territorium anzugreifen. „Es geht hier um den Schutz der ukrainischen Bevölkerung. Daher sollten wir die Ukraine nicht daran hindern, mit den gelieferten Waffen russische Kampfjets auch im russischen Luftraum abzuwehren“, sagte Hofreiter den Funke-Zeitungen. „Das Völkerrecht erlaubt es einem angegriffenen Staat, militärische Ziele im Land des Aggressors zu attackieren. Das ist Teil der Selbstverteidigung.“


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Reintke: Scholz riskiert Deutschlands Einfluss in Europa

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Terry Reintke (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem deutsch-französischen Ministertreffen am Dienstag hat die Spitzenkandidatin der Grünen zur Europawahl, Terry Reintke, die Europapolitik von Bundeskanzler Olaf Scholz kritisiert.

„Olaf Scholz muss seiner Verantwortung, eine Führungsrolle in Europa zu übernehmen, stärker gerecht werden. Ansonsten droht er, den deutschen Einfluss in Europa zu riskieren“, sagte Reintke dem Online-Portal des Senders ntv. „Ich habe Sorge, dass Deutschland in Brüssel gerade an Image, Stellung und Einfluss verliert, was ja entscheidend ist, beispielsweise am Verhandlungstisch.“

Von Scholz` Begegnung mit Präsident Emmanuel Macron erwarte sie sich „auf jeden Fall keine Misstöne, sondern ein Signal europäischer Einigkeit“, so Reintke. „Nur wenn wir geostrategisch handlungsfähig sind, können wir unsere Interessen und Werte überzeugend vertreten.“ Die Grünen-Politikerin schlug etwa die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips in der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie mehr Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten vor.

Viele Europäer wünschten sich von Deutschland „eine gemeinsame Vision für den Kontinent und Initiativen, die eine Richtung vorgeben“, sagte Reintke. „Doch statt neuer Impulse kam aus Berlin zuletzt vor allem das German Vote. Sprich: Deutschland verweigerte kurz vor Schluss seine Zustimmung zu aufwändig geeinten Gesetzen wie dem Lieferketten-Gesetz.“


Foto: Terry Reintke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Joschka Fischer: Uni-Proteste stellen Israels Existenzrecht infrage

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Pro-Palästina Camp an der Uni Bonn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hat sich zutiefst besorgt gezeigt über die teils antisemitischen Proteste gegen Israel an deutschen Hochschulen.

„Ich sehe die Studenten-Proteste gegen Israel mit großer Sorge. Wir dürfen diese Proteste an deutschen und anderen Universitäten nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagte Fischer dem „Tagesspiegel“: „Ich teile die Intention dieser Proteste nicht, und doch sind sie als politischer Indikator sehr ernst zu nehmen. Israel hat den Krieg der Meinungen um die Legitimation für den Staat Israel, das Recht, sich wehren zu dürfen, schon verloren.“

Er verstehe die humanitären Anliegen hinter den Protesten, sagte Fischer: „Aber das kann nicht dazu führen, dass man den Verstand ausschaltet. Und plötzlich auf der Seite der Hamas steht. Bei allem legitimen Protest gegen diesen Krieg: Man darf nicht vergessen, was die Ursache war, nämlich der 7. Oktober. Wer das ausblendet, gerät auf eine schiefe argumentative Bahn.“

Schon jetzt bilde sich mit den Protesten „eine Bewegung, die den Kern der Legitimation des jüdischen Staates infrage stellt, also seine Existenz“, sagte der frühere Vizekanzler Fischer: „Natürlich ist es legitim, infrage zu stellen, was die israelische Regierung tat und tut. Aber das Recht, ja die Pflicht eines Staates, sich nach einer barbarischen Tötung von 1.200 Bürgern aller Altersgruppen und der Entführung von 200 weiteren Bürgern zu wehren, halte ich für selbstverständlich. Leider ist das in den Augen vieler nicht mehr selbstverständlich.“


Foto: Pro-Palästina Camp an der Uni Bonn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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BSW spielt Bedeutung von Thüringer Kommunalwahl herunter

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Katja Wolf (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sieht in den Kommunalwahlen an diesem Sonntag in Thüringen keinen Test für die Landtagswahl am 1. September. „Das Ergebnis der Kommunalwahl wird keine Aussagekraft haben“, sagte die Thüringer BSW-Landesvorsitzende Katja Wolf dem „Tagesspiegel“.

„Das BSW tritt nur in sehr wenigen Landkreisen und Städten an. Wir sind zu jung, zu frisch, um flächendeckend antreten zu können“, sagte Wolf, die scheidende Eisenacher Oberbürgermeisterin. Außerdem fehlten die kommunalen Strukturen. „Es handelt sich also um keine Testwahl für die Landtagswahl, zumal kommunale Wahlen ja im hohen Maße reine Personenwahlen sind.“

Wolf war von der Linken zum BSW gewechselt, und kandidiert im September für den Landtag. Das BSW tritt bei der Kommunalwahl an diesem Sonntag nur in einzelnen Landkreisen und Gemeinden an, unter anderem in Greiz und Nordhausen, nicht landesweit. Dem BSW Thüringen gehören derzeit nach Wolfs Angaben 47 Mitglieder an, hinzu kämen etwa 900 registrierte Unterstützer, wie sie dem „Tagesspiegel“ sagte. Bisher hat das BSW an keiner Wahl teilgenommen. Zur Europawahl am 9. Juni tritt die Partei der Ex-Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht erstmals bundesweit an.

Derweil warnen Politiker und Experten vor einem Rechtsruck in Thüringen. „Ich teile die Sorge, dass rechtsextreme Demokratiefeinde sich immer tiefer eingraben in die staatlichen Strukturen unseres Landes“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, dem „Handelsblatt“. Der SPD-Politiker Ralf Stegner sagte: „Die Sorgen sind keineswegs unberechtigt.“

Die Antwort könne daher nur „ein umso entschlossenerer Kampf der demokratischen Parteien sein“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Problemlösungskompetenz in wichtigen Alltagsfragen, Klartextkommunikation und Härte gegenüber Demokratiefeinden – das gehört zusammen.“ Mihalic setzt darauf, „dass die Menschen zunehmend erkennen, dass, wer aus Protest die Feinde der Demokratie wählt, keines seiner Probleme löst, aber viele neue Probleme schafft“.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei (CDU), sieht keinen Grund für Alarmismus. „Ich halte nichts davon, wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren“, sagte Frei dem „Handelsblatt“. „Selbstverständlich sind die AfD und die Populisten von den politischen Rändern auch auf kommunaler Ebene schlagbar.“ Die jüngsten Eskapaden der extremen Rechten zeigten aller Welt, „dass sich den Leuten, die vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Herausforderungen anbieten, die Maske vom Gesicht reißen lässt“.

Mihalic und Stegner sprachen sich im Fall von Stichwahlen für eine parteiübergreifende Verständigung auf einen demokratischen Kandidaten aus. Man müsse dann „gesprächsbereit sein, um das Schlimmste zu verhindern“, sagte die Grünen-Politikerin. Stegner ergänzte: „Wenn Demokraten bei Gefahr in Stichwahlen nicht kooperieren, handeln sie verantwortungslos.“ Der CDU-Politiker Frei widerspricht. „Die Persönlichkeiten, die sich für lokale Ämter zur Wahl stellen, benötigen keine Ratschläge aus Berlin, wie sie sich den Extremisten vor Ort entgegenzustellen haben“, sagte er. „Das wissen sie selbst am besten.“


Foto: Katja Wolf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Beauftragter befürchtet mehr Antisemitismus nach Rafah-Urteil

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Beschmierte Hauswand (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat sich besorgt über das Urteil des Internationalen Gerichtshofs zur israelischen Militäroffensive im Gazastreifen geäußert. ‚Ich warne davor, das Rafah-Urteil des IGH zum Anlass zu nehmen, Häme oder Hetze gegen Israel zu betreiben und israelbezogenen Antisemitismus zu verbreiten`, sagte Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). ‚Dies würde nur die politische Stimmung weiter aufheizen. Vor allem Jüdinnen und Juden in Deutschland würden dies zu spüren bekommen.`

Das Gericht hatte auf Antrag Südafrikas entschieden, Israel müsse die Offensive in der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens stoppen. Die israelische Regierung machte jedoch deutlich, dass sie sich nicht daran halten will.

Bei der Bewertung des Urteils solle ‚das unsägliche Leid der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen sowie der dorthin verschleppten israelischen Geiseln im Vordergrund stehen`, forderte Klein. ‚Wir sollten nicht vergessen, dass das unsägliche Leid der Palästinenser auch Folge des Hamas-Terrors ist.`.


Foto: Beschmierte Hauswand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Manipulationen bei CDU-Online-Abstimmung über Verbrenner-Aus

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Auspuff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Online-Abstimmung der CDU über das Verbrennermotoren-Aus wurde offenbar manipuliert. Über 85 Prozent der Befragten hatten sich bis Samstagvormittag auf der Seite für ein Verbot und damit gegen die CDU-Forderung ausgesprochen.

Christoph Schleifer von der Campaigning Software GmbH, die im Auftrag der CDU die Umfrage durchgeführt hat, sagte der „Bild am Sonntag“: „Die gestern gestartete Abstimmung der CDU zum Verbrenner-Verbot ist massiv manipuliert worden. Dabei sind Zehntausende Stimmen automatisiert abgegeben worden. Wir haben deshalb der CDU empfohlen, die Abstimmung abzubrechen. Ich habe so etwas bei einer solchen Abstimmung in unseren Systemen noch nie erlebt.“

Der gewählte Sicherheitsstandard sei für diese Art von Umfragen vollkommen ausreichend, biete eine gute Balance zwischen hohem Sicherheitsniveau und Niedrigschwelligkeit. „Gegen ein solches Maß an krimineller Energie, wie sie hier vorliegt, hilft nur ein aufwendiges System mit Zwei-Faktor-Authentifizierung unter Angabe von E-Mail oder Mobilnummer. Das aber steht einer möglich einfachen, niederschwelligen Teilnahme entgegen“, so Schleifer.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sagte der „Bild am Sonntag“: „Es ist schlimm, wie weit es mittlerweile in diesem Land gekommen ist. Traurig, wie hier mit krimineller Energie manipuliert wird. Jegliche Manipulation von Abstimmungen ist in einem Wahlkampf nicht akzeptabel. Wir stehen als CDU für einen fairen Wahlkampf.“

Die CDU will das EU-weite Verbrennermotor-Aus ab 2035 rückgängig machen. Auf ihrer eigenen Website stellt die Partei die Frage: „Unterstützen Sie die Forderung zur Rücknahme des Verbrenner-Verbotes?“ Dazu die Antwortmöglichkeiten „Ja“ oder „Nein“. Für die Teilnahme war keine Registrierung erforderlich, die Abstimmung erfolgte anonym.


Foto: Auspuff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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