New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag kräftig zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 37.864 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.840 Punkten 1,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 15.311 Punkten 1,7 Prozent fester.
Am Freitag veröffentlichte Zahlen der Universität Michigan zeigen, dass die Stimmung der US-Verbraucher im Januar auf den höchsten Stand seit Mitte 2021 gestiegen ist. Als Ursache sehen die Forscher die abnehmende Inflation.
Für Anleger an Aktienmärkten ist das eine positive Nachricht, da die US-Zentralbank Federal Reserve die Inflationserwartung in ihre Zinsentscheidungen miteinbezieht. Wenn zur Bekämpfung der Inflation nur noch ein niedrigerer Zinssatz nötig ist, werden Investitionen für Unternehmen wieder billiger.
Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Freitagabend stärker. Ein Euro kostete 1,0896 US-Dollar (+0,22 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9177 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich fester, am Abend wurden für eine Feinunze 2.028,88 US-Dollar gezahlt (+0,28 Prozent). Das entspricht einem Preis von 59,85 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank derweil: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 78,88 US-Dollar, das waren 22 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, hat den Bau der geplanten Verteidigungsanlagen baltischer Staaten an den Grenzen zu Russland und Weißrussland begrüßt. „Ich befürchte, dass vielen Menschen in Europa der Ernst der Lage nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine auch für die anderen Nachbarstaaten zu Russland nicht klar ist“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). „Insofern erscheint mir diese vorbeugende Maßnahme als ausgesprochen sinnvoll.“
Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU) erklärte, die baltischen Staaten an der Grenze zu Russland wüssten, was Besetzung heißt. „Diese Traumata sind durch die russischen Gräueltaten in Butscha verstärkt worden“, sagte er der Zeitung. „Deshalb sind sie bei der Zeitenwende konsequent.“ Angesichts der russischen Invasion in der Ukraine hatten die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen am Freitag den Bau neuer Verteidigungsanlagen an ihren Grenzen zu Belarus und Russland vereinbart.
Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann am 17.01.2024, via dts Nachrichtenagentur
Karlsruhe/Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 18. Spieltags der 2. Bundesliga hat Eintracht Braunschweig gegen Holstein Kiel 2:1 gewonnen. Kiel bleibt dennoch an der Tabellenspitze, während Braunschweig auf Platz 17 stagniert.
Kiel ging bereits in der 11. Minute dank Steven Skrzybski in Führung und hatte im weiteren Verlauf einen etwas höheren Ballbesitz. Braunschweig konnte die Partie trotzdem drehen: Fabio Kaufmann glich in der 43. Minute aus, Rayan Philippe erhöhte in der 57. Minute auf 2:1.
Im parallel stattfindenden Spiel hat der Karlsruher SC den VfL Osnabrück 2:1 geschlagen. Karlsruhe kann damit auf Rang neun vorrücken, Osnabrück bleibt das Tabellenschlusslicht. Für den KSC trafen Christoph Kobald (4.) und Marvin Wanitzek (55.), für Osnabrück Dave Gnasse (24. Minute).
Foto: Linienrichter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In den Gesprächen über die künftige Veteranenpolitik haben sich die Regierungsfraktionen und die größte Oppositionsfraktion weiter angenähert. „Verteidigungspolitiker von Ampel und Union haben in den letzten Tagen intensive Gespräche zum Veteranentag und der Veteranenpolitik geführt“, sagte der SPD-Abgeordnete Johannes Arlt dem „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe). „Wir sind zuversichtlich, Details einer Einigung bald vorstellen zu können.“
Ähnlich äußerte sich der CSU-Abgeordnete Florian Hahn, der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion. „Wir sind auf gutem Weg, und ich bin optimistisch, dass wir hier in Bälde gemeinsam zum Abschluss kommen“, so Hahn.
Offen ist auch noch der künftige Termin selbst. Laut „Tagesspiegel“ stehen insgesamt fünf zur Auswahl. Eine Entscheidung soll getroffen werden, wenn Interessenvertreter wie die vom Bund Deutscher Einsatzveteranen oder des Reservistenverbandes dazu gehört wurden.
Im Rennen sind demnach der 12. November als Gründungstag der Bundeswehr im Jahr 1955, dazu der 9. September oder ein anderer Tag in der Woche der Invictus Games, die im vergangenen Jahr in Düsseldorf stattfanden und viel Aufmerksamkeit auf die Leistungen versehrter Exsoldaten lenkten. Der 2. April würde an das sogenannte Karfreitagsgefecht von 2010 erinnern, als deutsche Soldaten erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg in Afghanistan an schweren Kampfhandlungen beteiligt waren und drei von ihnen getötet wurden.
Der 24. Mai, ein Tag nach dem Verfassungstag, an dem die Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 gefeiert wird, würde symbolisch die Nähe der Bundeswehr zur demokratischen Ordnung zeigen. Es könnte aber auch der Wochenendtag im Juni sein, an dem sich die Truppe am Tag der Bundeswehr ohnehin schon an Standorten im ganzen Land präsentiert.
Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hält angesichts der Protestwelle von Landwirten, Spediteuren und Handwerkern eine Gelbwesten-Bewegung auch in Deutschland für möglich. „Wir sollten als demokratische Mitte in Summe alles tun, um das zu vermeiden“, sagte Wüst dem TV-Sender „Welt“ am Freitag auf der Grünen Woche in Berlin.
„Handwerker, Lkw-Fahrer, Landwirte sind alles Leute, die wollen arbeiten. Das sind keine Berufsdemonstranten, die sich auf die Straßen kleben“, sagte der CDU-Politiker. „Und wenn man das weiß, wenn man diese Menschen kennt, dann weiß man, wie groß die Not sein muss und wie groß der Ärger sein muss, wenn die auf die Straße gehen.“
Es gebe über die Proteste hinaus „insgesamt eine schlechte Stimmung, wie wir sie noch nie gehabt haben für eine Bundesregierung“, so Wüst. Viele Menschen hätten das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates in Summe verloren, es gebe „eine Menge Wut auch auf die Ampel“. Das habe vielschichtige Gründe, sagte der NRW-Ministerpräsident. „Einmal der Bauernprotest, das Thema Migration, viele gefühlte Ungerechtigkeiten. Da muss was passieren, wenn wir nicht in diesem Jahr ganz schwierige Wahlergebnisse haben wollen.“
Deshalb müssten alle in der demokratischen Mitte daran arbeiten, die Probleme zu lösen. „Nur die Handlungsunfähigkeit der demokratischen Mitte macht die Ränder stark“, sagte Wüst. Konkret forderte er die Bundesregierung auf, auf die Landwirtschaft zuzugehen beim Thema Agrardiesel und vor allen Dingen mit Blick auf die Langzeitperspektive.
Die Ampel müsse umsetzen, was der Bundeskanzler mit den Ministerpräsidenten im vergangenen Jahr zur „irregulären Migration“ verabredet habe. „Noch so ein Jahr wie das letzte wird die Kommunen, wird Flüchtlingshelfer, wird Schulen und Kitas völlig überfordern“, so Wüst. All das geschehe „auf dem Rücken, auf den Schultern von Menschen, die helfen wollen, aber am Limit sind.“
Foto: Demo von Lkw-Fahrern am 18.01.2024, via dts Nachrichtenagentur
Foto von Marcus Weyerer (Quelle: Franklin Templeton)
Ein aktueller Marktkommentar von Marcus Weyerer, CFA, Senior ETF Investment Strategist Franklin Templeton ETFs EMEA:
Asien, ein Kontinent, der für Vielfalt, Dynamik und wirtschaftlichen Aufstieg steht, hat sich zu einem Brennpunkt für globale Investoren entwickelt, die inmitten einer sich wandelnden Finanzlandschaft nach Chancen suchen. Mit seiner Vielfalt an Kulturen, Volkswirtschaften und geopolitischen Verflechtungen steht Asien am Scheideweg von Wachstum, Innovation und erheblicher Bevölkerungsdynamik.
Für das Jahr 2023 sieht der IWF beispielsweise für Indien ein Wachstum von deutlich über 6 %, für einige ASEAN-Länder von über 5 % und für Hongkong von über 4 %, verglichen mit einem weltweiten Durchschnitt von 3 %.[1] Die Gründe für die strategische Ausgliederung Chinas aus den Anlageportfolios beruhen auf der zunehmenden Anerkennung des wirtschaftlichen und politischen Gewichts Chinas auf der Weltbühne sowie der daraus resultierenden einzigartigen Herausforderungen und Chancen. Wir konzentrieren uns auf vier Säulen: verbesserte Diversifikation, geopolitisches Risikomanagement und Flexibilität, die aktuelle taktische Sichtweise auf China und ein verstärktes Engagement in kleineren, aber dynamischen asiatischen Volkswirtschaften.
2013 vs 2023: Gewichtung in einem hypothetischen FTSE All Asia Index[2](%)
Stand der Daten: 30. September 2023. Quellen: FTSE 2023, Bloomberg und Franklin Templeton.
Verbesserte Diversifikation
Der Aufstieg Chinas in den letzten zwei Jahrzehnten hat die wirtschaftliche Entwicklung in Asien entscheidend geprägt. Sein schnelles Wachstum, seine technologischen Fortschritte und seine strategische Bedeutung haben die Anleger gezwungen, ihre Allokation in den Schwellenländern und insbesondere in Asien zu überdenken. Traditionell wurde Japan in den meisten Asien-Indizes nicht berücksichtigt, zum Teil aufgrund seiner dominierenden Marktkapitalisierung, aber auch um den wirtschaftlichen Besonderheiten Japans Rechnung zu tragen. Derzeit macht Japan etwa 40 % eines All-Asia-Index aus. Das sind zwar 9 Prozentpunkte weniger als vor zehn Jahren, aber immer noch zu viel für das Verständnis der meisten Anleger von einer gut diversifizierten Allokation. Das Gewicht Chinas hat sich dagegen von 9 auf 18 % ungefähr verdoppelt.[3]
Da die meisten Anleger Japan in der Praxis bereits separat allokieren, bedeutet dies, dass China in den Allokationen außerhalb Japans ein Gewicht von etwa 30 % hat. Auch in den Indizes der Schwellenländer hat das Land einen Anteil von rund 30 %.[4] Die Anleger fühlen sich zunehmend unwohl bei einem solch übergroßen Einfluss eines einzelnen Marktes, unabhängig von ihrer aktuellen taktischen Einschätzung des Landes.
Aus Sicht der Portfoliokonstruktion und -diversifizierung erscheint es sinnvoll, Engagements in Asien (ohne Japan) oder in den Schwellenländern weiter aufzuschlüsseln und die Allokation in China separat zu verwalten – zum Beispiel mit ETFs auf einzelne Länder. Die Entscheidung, sowohl Japan als auch China strategisch auszuschließen, trägt lediglich dem potenziellen Konzentrationsrisiko Rechnung, das mit Wirtschaftsgiganten verbunden ist.
Geopolitisches Risikomanagement and Flexibilität
Die geopolitischen Spannungen nehmen seit Jahren zu, und die Beziehungen zwischen den USA und China stehen aufgrund einer Vielzahl von Problemen unter starkem Druck. Die Anleger sind auch vor Risikoszenarien auf der Hut, die vor dem Einmarsch Russlands in der Ukraine irrelevant oder zumindest weit hergeholt schienen. In jüngster Zeit gab es Anzeichen für eine zaghafte Annäherung zwischen Washington und Peking, doch angesichts der in weniger als einem Jahr anstehenden Präsidentschaftswahlen bleiben die Erwartungen an eine umfassende Einigung über die zahlreichen Differenzen zwischen den Supermächten gering. In der Tat sollten sich die Anleger in den kommenden Jahren auf wiederkehrende Volatilitätsschübe einstellen, die nicht von wirtschaftlichen, sondern von geopolitischen Nachrichten bestimmt werden. In einem solchen Umfeld wird sich das Konzept der Disaggregation unserer Meinung nach sowohl bei kurzfristigen Händlern als auch bei strategischen Anlegern immer mehr durchsetzen. Die Option auf Flexibilität und schnelle Ausführung im Portfoliomanagement wird eine Prämie einbringen, selbst wenn die Option nie ausgeübt wird
Die Wertentwicklung chinesischer Aktien in den letzten fünf Jahren war durch ausgeprägte Höhen und Tiefen gekennzeichnet, aber insgesamt waren die Renditen herausfordernd. Der FTSE Asia ex Japan ex China Index übertraf sein Pendant Asia ex Japan über fünf Jahre um 26 Prozentpunkte, über drei Jahre um 22 Prozentpunkte und seit Jahresbeginn um 9 Prozentpunkte.[5] Wir sehen die langfristigen Chancen Chinas weiterhin konstruktiv – ein Land, das sich in einer mehrjährigen Übergangsphase befindet, die bisweilen schmerzhaft sein wird, aber möglicherweise zu einem nachhaltigeren, wenn auch niedrigeren Wachstum führen wird.
Viele Anleger sind derzeit eher besorgt über die zahlreichen Herausforderungen und könnten eine taktische Untergewichtung Chinas in Erwägung ziehen – insbesondere angesichts der dominierenden Gewichtung des Landes in den Asien- und EM-Standardindizes. Das Land befindet sich nicht nur in einer anderen Konjunkturphase als viele andere Volkswirtschaften, sondern sein gesamtes Wirtschaftsmodell ist ziemlich einzigartig. Für Anleger, die die kurz- bis mittelfristige Entwicklung derzeit vorsichtig einschätzen, kann eine Allokation außerhalb Chinas in Kombination mit einem breiten China-Engagement die nötige Präzision bieten, um ihre Portfolios besser auf ihre Wirtschaftsanalyse abzustimmen.
Verstärktes Engagement in dynamischen asiatischen Volkswirtschaften
Asien bietet ein vielfältiges Universum von Volkswirtschaften, das in den Portfolios möglicherweise unterschätzt werden kann. Indien ist eines der am schnellsten wachsenden Länder mit soliden kurzfristigen und langfristigen Aussichten. Taiwan und Südkorea verfügen über erstklassige technologische Kapazitäten, während Hongkong und Singapur zwei der weltweit führenden Finanzzentren und Handelsplätze sind. Indonesien nimmt Platz 4 unter den bevölkerungsreichsten Ländern ein, hat die größte Wirtschaft in Südostasien und verfügt über etwa ein Fünftel der weltweiten Nickelreserven. Das Land ist bereit, eine Schlüsselrolle in der Lieferkette für Elektrofahrzeuge zu spielen.
Viele der oben genannten Länder sind gut positioniert, um von der sich ausbreitenden „China+1“-Strategie in der Fertigung zu profitieren. Eine Umverteilung der Indexgewichte Chinas auf einige dieser Akteure ist nicht nur aus Gründen der Diversifizierung sinnvoll, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht.
Die Entscheidung, China aus den Standard-Engagements auszuschließen, stellt einen neuen Ansatz für die Aktienallokation in Asien dar. Wir sind jedoch der Meinung, dass es über taktische Überlegungen hinaus auch langfristige Argumente gibt, die dafür sprechen. Die Bedeutung Chinas als Land und Wirtschaft sowie seine Dominanz in Asien und in den Schwellenländerindizes sprechen für eine gesonderte Betrachtung.
Die geopolitischen Spannungen schwanken, aber das Entstehen einer weiteren Supermacht neben den USA wird anhalten. Chinas Wachstumskurs verlangsamt sich, was mit der Tatsache in Einklang steht, dass sich China zu einem Land mit mittlerem Einkommen entwickelt hat und kurz davor steht, in die Gruppe der Länder mit hohem Einkommen aufzusteigen. Einige seiner unmittelbaren und regionalen Nachbarn hingegen nehmen an Fahrt auf. Asien als wirtschaftliche Einheit wird das weltweite Wachstum zunehmend antreiben, und viele der Volkswirtschaften bieten Anlegern Chancen, die in Standard-Engagements möglicherweise nicht gut widergespiegelt werden.
Neupositionierung des Franklin AC Asia ex Japan UCITS ETF
Nach sorgfältiger Prüfung hat der Verwaltungsrat von Franklin Templeton ICAV Pläne zur Neupositionierung des Franklin AC Asia ex Japan UCITS ETF bestätigt, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre.
Im Falle einer Genehmigung wird das Anlageziel des Fonds von der derzeitigen Smart-Beta-Strategie für Asien (ohne Japan) auf ein passives Engagement in asiatischen Aktien mit breiter Marktkapitalisierung (ohne China und Japan) umgestellt.
Derzeitiges Anlageziel
Vorgeschlagenes Anlageziel (vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre)
Das Ziel des Teilfonds besteht darin, ein Engagement in Aktien mit großer und mittlerer Marktkapitalisierung in Asien, mit Ausnahme von Japan, aufzubauen.
Das Ziel des Teilfonds besteht darin, ein Engagement in Aktien mit großer und mittlerer Marktkapitalisierung in Asien, mit Ausnahme von Japan und China, aufzubauen.
Der Verwaltungsrat ist der Ansicht, dass die Neupositionierung des Aktienengagements eine größere Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der Kunden in der Region bringen wird. Darüber hinaus sollten die Anleger nach der Umstellung von einer quantitativen Multi-Faktor-Strategie für Asien auf ein eher passives, breit angelegtes Benchmark-Engagement von einer geringeren Gebühr profitieren.
Durch die Ausgliederung Chinas aus dem Anlageuniversum können Anleger ihr China-Engagement je nach ihren Zielen separat verwalten.
Darüber hinaus wurden die folgenden Änderungen für den neu positionierten Fonds vorgeschlagen:
Änderung der Benchmark: Um die oben genannten Änderungen zu erleichtern, ist es notwendig, die Benchmark des Fonds von LibertyQ AC Asia ex Japan Index auf den „FTSE Asia ex Japan ex China Index-NR“ zu ändern. Der Indexanbieter wird ebenfalls von „MSCI“ in „FTSE Russell“ geändert.
Änderung des Fondsnamens: Infolge der oben genannten Aktualisierungen wird auch vorgeschlagen, den Fonds von Franklin AC Asia ex Japan UCITS ETF in Franklin FTSE Asia ex China ex Japan UCITS ETF umzubenennen.
Senkung der TER: Die Gesamtkostenquote (TER) für den Fonds wird von 0,40% auf 0,14% gesenkt.
China als eigenständige Assetklasse – erste Asien-ETFs positionieren sich neu
[2] Hypothetisch – die angegebenen Gewichtungen wurden auf der Basis des FTSE All World Index berechnet, es gibt keinen FTSE All Asia Index auf dem Markt.
Indizes werden nicht aktiv gemanagt und es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Wichtige Hinweise und die Geschäftsbedingungen des Datenanbieters finden Sie unter www.franklintempletondatasources.com.
[3] FTSE, Franklin Templeton, 2023. Basierend auf dem FTSE All World Index
[5] FTSE per 12. Dezember 2023. Die verglichenen Indizes sind der FTSE Asia ex Japan ex China Index und der FTSE Asia Pacific ex Japan, Australia and New Zealand Index.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum Start der Grünen Woche und vor erneuten Bauernprotesten in den nächsten Tagen haben die Agrarpolitikerinnen der Grünen-Fraktion einen Sieben-Punkte-Plan vorgeschlagen, mit dem die Marktmacht der Bauern gestärkt werden soll. Es sei „unabdingbar“, die anstehenden Zukunftsfragen anzugehen, heißt es in dem vierseitigen Papier, über das die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) berichtet.
Im Zentrum der Strategie stehen mehr Umwelt- und Klimaschutz, aber auch bessere Marktchancen für Landwirte. So fordert die Fraktion, unfaire Handelspraktiken abzustellen, dafür Agrargesetze zu ändern und etwa eine Preisbeobachtungsstelle einzuführen. Auch kartellrechtliche Möglichkeiten, die Marktmacht in der Wertschöpfungskette zu beschränken, sollten geprüft und so weit wie möglich ausgeschöpft werden.
Man nehme nicht hin, dass Landwirte „teilweise weniger Geld für ihre Produkte bekommen, als sie reingesteckt haben, während der Lidl-Eigentümer und die Aldi-Erben zu Deutschlands Superreichen gehören“, sagte Fraktionsvizechefin Verlinden. „Dass die Vermögen dieser Discounter-Milliardäre weiterwachsen, während viele Landwirte mit dem Rücken zur Wand stehen, ist ungerecht und diese Ungerechtigkeit werden wir angehen.“
Die Grünen fordern auch mehr Geld für den tiergerechten Umbau von Ställen. Die eine Milliarde Euro, die die Regierung bereits zur Verfügung stelle, reiche nicht für eine Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung aus, der „alle Tierarten und alle Vertriebswege umfasst“, heißt es in dem Papier. Damit stärken sie auch dem grünen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) den Rücken, der für einen „Tierwohl-Cent“ eintritt.
Die Grünen drängen beim Umbau zur Eile. „Die Umsetzung dieser sieben Schritte ist jetzt und nicht irgendwann für die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe nötig“, sagte Renate Künast, Fraktionssprecherin für Ernährung und Landwirtschaft, der SZ.
Mit dem Papier bahnt sich auch neuer Streit zwischen Grünen und FDP an. Das Grünen-Papier sieht etwa ausdrücklich strenge Regeln für die Gentechnik und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vor. Die Grünen kündigen nun an, das Wirtschaften ohne Gentechnik zu schützen. „Dafür braucht es Haftungs-, Transparenz- und Abstandsregeln in der Landwirtschaft“, heißt es in dem Papier. Die FDP hatte sich zuletzt für eine Lockerung der Gentechnik-Vorgaben ausgesprochen.
Ähnlich strittig geht es beim Umgang mit Pestiziden zu. „Ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Landwirtschaft im Einklang mit der Natur ist die Reduktion des Pestizideinsatzes“, heißt es im Grünen-Papier. Auch den Export gesundheitsschädlicher Pestizide wollen die Grünen „unterbinden“. Die FDP lehnt dagegen ein Exportverbot ab.
Foto: Demo von Lkw-Fahrern und Bauern am 18.01.2024, via dts Nachrichtenagentur
München (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat vor den wirtschaftlichen Folgen einer stärker werdenden AfD gewarnt. „Die programmatische Vorstellung der AfD, aus der Europäischen Union auszutreten, halte ich für hochproblematisch“, sagte der Ökonom der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgaben). „Nationalismus und Abschottung treffen das Herz des deutschen Geschäftsmodells, solche Forderungen sind wirtschaftspolitischer Unsinn.“
Auch das Verhältnis der in Teilen rechtsextremen Partei zu Russland halte er für gefährlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Die AfD ist in weiten Teilen Putin-freundlich“, so Fuest. „Das widerspricht deutschen Interessen fundamental.“ Für Deutschland könne dies zu einem großen Problem werden. „Die Vorstellung, dass eine solche Partei Einfluss auf die deutsche Außenpolitik haben könnte, schreckt natürlich auch ausländische Investoren ab.“
Wenn es das Ziel sei, Fachkräfte anzuziehen, „dann wäre es kontraproduktiv, wenn wir ausländerfeindlichen Parteien zu mehr Macht verhelfen“, so Fuest. Auch ausländische Investoren würden „sich überlegen, ob sie da noch eigene Mitarbeiter überzeugen können, nach Deutschland umzuziehen“.
Auch der Chef des Energietechnikkonzerns Siemens Energy, Christian Bruch, übte heftige Kritik an dem Treffen in Potsdam, bei dem laut „Correctiv“ Politiker der AfD und Mitglieder der „Werteunion“ mit Aktivisten der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften „Identitären Bewegung“ millionenfache Vertreibungen nach rassistischen Kriterien besprochen haben sollen. „Pläne und Gedankengut wie diese sind nicht nur in höchstem Maße unanständig, sondern gefährden auch die Grundlagen eines friedlichen Miteinanders und unseren Wohlstand“, erklärte Bruch.
Er warb für eine klare Positionierung: Die Strategie, „mit sprachlichen Verharmlosungen für Protestwähler attraktiv zu werden, muss angesprochen werden“. Auf die Frage, ob er im Falle größerer Wahlerfolge der AfD einen Rückzug internationaler Investoren aus Deutschland befürchte, sagte der Vorstandsvorsitzende des Dax-Konzerns, Investoren wollten „gute wirtschaftliche Randbedingungen sehen und für mich sind diese mit Offenheit und Toleranz in einer Gesellschaft zwingend verbunden“.
Foto: Logo vor AfD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Foto von Katharine Neiss (Quelle: PGIM Fixed Income)
Die bevorstehende Sitzung des EZB-Rats am 25. Januar kommentiert Katharine Neiss, Chief European Economist bei PGIM Fixed Income:
Trotz klarer Anzeichen für eine Verlangsamung der Konjunktur im Euroraum und einem Rückgang der Inflation in Richtung der Zielmarke gehen wir davon aus, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung die Leitzinsen unverändert belassen wird und Zinssenkungen in weiter Ferne sind.
Unsere Überlegungen stützen sich auf EZB-Aussagen, wonach der EZB-Rat wohl bei einer Reihe von Faktoren auf Entspannung wartet, die den binnenwirtschaftlichen Inflationsdruck beeinflussen. Dazu gehören nicht nur die Kern- und die Dienstleistungsinflation, sondern auch die Löhne und die Preisaufschläge der Unternehmen. Dies würde bedeuten, dass das zweite Quartal als frühestmöglicher Zeitraum für Senkungen in Frage käme. Mit anderen Worten: Als „gebranntes Kind“ wollen die politischen Entscheidungsträger sicher sein, dass das Inflationsgespenst gebannt ist.
Hinzu kommt, dass die EZB nicht nur datengetrieben ist, sondern die Zinserhöhungen in der zweiten Jahreshälfte 2023 auch als eine Versicherung gegen die Möglichkeit weiterer Schocks bei den Nahrungsmittel- und Energiepreisen sowie gegen die Aussicht auf eine Abschwächung der Inflationserwartungen bezeichnet hat. Obwohl die Lebensmittel- und Energiepreise in letzter Zeit gesunken sind und die Energievorräte in Europa nach wie vor hoch sind, lassen die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten eine Rücknahme dieser Versicherung zum jetzigen Zeitpunkt als verfrüht erscheinen. Wir gehen daher davon aus, dass die EZB die Zinsen im Sommer senken wird und die Zinsen zum Jahresende eher bei 3 % liegen werden.
Allerdings hat die rapide Verschlechterung der Konjunktur zum Ende des vergangenen Jahres das Risiko erhöht, dass die EZB 2023 zu stark an der Zinsschraube gedreht hat. Auf kurze Sicht ist sowohl bei der Kern- als auch bei der Dienstleistungsinflation ein deutlicher Abwärtstrend zu verzeichnen, so dass sie nun auf oder unter dem Niveau liegen, das mit dem Ziel von 2 % vereinbar ist. In einem solchen Umfeld würde eine eher spätere als frühere Zinserhöhung den Abwärtsdruck auf die Inflation verstärken und eine Rückkehr zu den Zeiten vor der Pandemie mit einer chronisch unter dem Ziel liegenden Inflation in der Region riskieren. In diesem Fall könnte die EZB die Zinsgarantie eher früher als später zurücknehmen und die Zinsen aggressiver senken als in unserem Basisszenario.
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Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Mit seinem Techno-Mix zum Chorlied „Vois Sur Ton Chemin“ steht Bennett an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.
Der Song stammt ursprünglich aus dem französischen Musikfilm „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, der im Jahr 2004 herausgekommen war. Die Neufassung ging im vergangenen Sommer auf Tiktok viral und mischt seitdem die Top 100 auf.
Cassö, Raye und D-Block Europe erreichen mit „Prada“ Platz zwei. Tate McRae rundet mit „Greedy“ das Podium ab.
In den Album-Charts erreicht Rapper Jazeek mit „Ninetynine“ die Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Rockbands Magnum („Here Comes The Rain“) und Emil Bulls („Love Will Fix It“).
Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.
Foto: Bennett (Archiv), via dts Nachrichtenagentur