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ZAUBERFLÖTE – Das Musical

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ZAUBERFLÖTE – Das Musical

„Unsere Zauberflöte ist kein Mozart light! Es ist eine neue, eigene Musik – inspiriert von Mozart. Letztlich geht es aber um eine märchenhafte Geschichte über das Erwachsen werden.“ Frank Nimsgern

ZAUBERFLÖTE – Das Musical

Das Festspielhaus Neuschwanstein präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater München im Frühjahr 2024 die aufwändige Neuinszenierung basierend auf dem Opernklassiker

Der renommierte Komponist Frank Nimsgern, Regisseur und Texter Benjamin Sahler sowie Songtexterin Aino Laos wagen sich an etwas ganz Großes: Sie machen aus einer der bekanntesten Opern der Welt, Mozarts Zauberflöte, ein neues Musical. Im Frühjahr 2024 wird das Werk seine Welturaufführung im Deutschen Theater München feiern. Zuvor zeigt das Festspielhaus Neuschwanstein das Musical als Previews. Dabei handelt es sich um Aufführungen des Musicals, das sich noch in der Entstehungsphase befindet. Durch die Reaktionen des Publikums erhält das Kreativteam so Input für den Feinschliff für das endgültigen Werk. Nach dem Spielblock im Deutschen Theater feiert „Zauberflöte – Das Musical“ am 4. Mai 2024 auch in Füssen seine offizielle Premiere.

Mit neuen Songs und intelligenten Zitaten der berühmten Oper, mit seiner fesselnden Geschichte, mit schillernden Kostümen, fantasievollen Bühnenbildern, visuellen Effekten und starken Tanzelementen erschafft das Musical eine bunte Fantasiewelt voller Poesie und Emotionen.
zauberflöte
Frank Nimsgern (c) By F. Hofmannn

„Zauberflöte – Das Musical“ verbindet das Beste aus der klassischen Oper mit modernen Musicaltrends und bietet so eine spannende Neuinterpretation des zeitlosen Klassikers. Die Musical-Inszenierung schlägt eine Brücke zwischen den Epochen und verbindet Menschen jeden Alters. Musical-Fans dürfen sich unter anderem auf Anna Maria Kaufmann, Katja Berg, Misha Kovar, Patrick Stanke, Tim Wilhelm, Chris Murray und Christian Schöne in den Hauptrollen freuen.

„Die Zauberflöte gibt alles her – es geht um Liebe, Mut und Freundschaft. Die Protagonisten sind fesselnde Persönlichkeiten mit Tiefgang und Emotion, deren Schicksale und Entscheidungen seit jeher das Publikum fesseln“, schwärmt Benjamin Sahler. „Was liegt da näher, als diesen Klassiker in eine der spannendsten Kunstformen der heutigen Zeit zu übersetzen – dem Musical“, erklärt Frank Nimsgern. „Unsere Zauberflöte ist eine Hommage an Mozarts Genialität – sowohl für langjährige Liebhaber der Zauberflöte sowie für diejenigen, die dieses Wunderwerk zum ersten Mal entdecken.“

Die Musik
„Es ist komplett neue Musik mit Zitaten von Mozart.“ Frank Nimsgern

Für den Erfolgskomponisten ist die Zauberflöte eine seiner größten Herausforderungen seiner bisherigen Karriere. Er gab jedem der im Stück auftretenden Charaktere eine eigene Klangfarbe und Klangwelt. Getreu Nimsgerns Motto „Cembalo trifft auf E-Gitarre“ enthält das Musical von packenden Rocksongs bis zu gefühlvollen Balladen, von Pop bis Latin, alles. Seine Kompositionen werden immer wieder ergänzt mit Elementen aus Mozarts Originalwerk, wie zum Beispiel einer Adaption der berühmten Arie der Königin der Nacht. Das musikalische Arrangement ist ein Zusammenspiel von Tradition und Moderne. Mit Aino Laos hat er eine kongeniale Partnerin gefunden. Die versierte Musicaldarstellerin textete perfekt auf Nimsgerns Melodien und hat auch Originalzitate intelligent eingebaut.

„Ich habe mich lange gewehrt, weil es so eine enorme Bürde ist“ erzählt Nimsgern. „Man kann und sollte ein Stück, das solch einen Namen hat, nicht verbessern wollen. Und schon gar nicht sollte man Mozart-light machen. Irgendwann habe ich dann für mich einen Weg gefunden, wie ich dieses Bild malen kann, welche Farben ich verwenden möchte. Wichtig ist, dass jeder archaische Charakter der Originaloper musikalisch neu interpretiert worden ist. Ich will mich damit aber gar nicht vergleichen. Das, was wir machen, ist eine Verbeugung.“

Die Handlung

Die Geschichte Mozarts um die Liebenden Tamino und Pamina steht im Mittelpunkt des spannenden Dramas. Prinz Tamino wird beauftragt, die entführte Pamina zu retten. Mit dem Vogelfänger Papageno und einem magischen Instrument begibt er sich auf die Reise. Sie überwinden Hindernisse, werden in die Mysterien der Königin der Nacht und des Sonnenpriesters Sarastro verwickelt und bestehen Prüfungen. Am Ende steht der finale Kampf von Liebe und Weisheit gegen Dunkelheit und Täuschung.

Benjamin Sahler hat die Rollen des mystischen Zauberers Sarastro, der magischen Königin der Nacht und des schrägen Vogel Papageno behutsam in die heutige Zeit übersetzt. Dabei werden schwierige Themen aus dem Originalwerk wie patriarchale Systeme, Frauenrechte oder Rassismus kritisch hinterfragt und neu interpretiert.
„Als moderne Musical-Komponisten müssen wir Stoffe narrativ auf den Punkt bringen – auch um ein neues Publikum für Theater und Oper zu generieren“, betont Komponist Nimsgern. „Wir wollen die Geschichte klarer und transparenter erzählen.“

Benjamin Sahler, Regisseur und Theaterdirektor des Festspielhaus Neuschwanstein, hat sich seit vielen Jahren mit spektakulären Musical-Inszenierungen einen Namen gemacht. Neu-Inszenierungen wie „Ludwig²“, Ralph Siegels „Zeppelin“, „Die Päpstin“ und viele mehr stehen Jahr für Jahr auf dem Spielplan des Festspielhauses in Füssen. Im Frühjahr 2024 feiert mit „ZAUBERFLÖTE – Das Musical“ ein brandneues Werk seine Uraufführung.

Tickets & Informationen: www.das-festspielhaus.de

Bild ZAUBERFLÖTE Festspielhaus Screenshot komprimiert

Quelle Wolfgang Klauke, klauke-PR

Tschechischer Märchenprinz

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Tschechischer Märchenprinz soll Investoren verzaubern | „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf JOYN & PULS 4

Tschechischer Märchenprinz soll Investoren verzaubern | „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf JOYN & PULS 4

Drei Haselnüsse für die Investoren: Mit „Smetana Royal“ will Wolfgang Müller das tschechische Nationalgericht Svickova nach Österreich bringen. Testimonial ist kein Geringerer als Schauspieler Pavel Trávnicek. Aber schmeckt das Produkt?

Eigentlich zählt es als das tschechische Nationalgericht: Svickova. Wolfang Müller, gebürtiger Bayer, wohnhaft in Salzburg (Bezirk Salzburg-Umgebung), will den Braten nun nach Österreich bringen. Es ist ein altes Familienrezept, das für ihn nicht nur viel Tradition, sondern vor allem auch Geschichte mitbringt. Die Svickova von „Smetana Royal“ sollen als Fertigprodukte auf Österreichs Tische gebracht werden. Und um seine Marke groß zu machen, hat er eine ganz besondere Person für sich gewinnen können: den tschechischen Schauspieler Pavel Travnicek, der in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ brillierte.

Aber kann das Produkt auch geschmacklich überzeugen? Die Investoren stehen dem Businesscase kritisch gegenüber: „Die Konkurrenz ist nicht enden wollend. Der Markenaufbau mit 200.000 Euro ist eine Illusion, die aus meiner Sicht nicht halten kann“, meint Heinrich Prokop. Christian Jäger ist sich schnell sicher: „Das Einzige, das ich dazu beitragen kann, ist, dass ich es kaufe und esse.“ Kann Wolfgang Müller die Investoren-Runde trotzdem zu einem Deal überzeugen?

Damit wird jeder Van zum Camper: Paul Schneider und Lothar Gallistl aus Niederösterreich (Bezirk Amstetten) haben mit „Campboks“ die beste Camping-Box der Welt kreiert. Damit wollen sie Van-Ausbauten revolutionieren. „Oh la la“, zeigt sich Eveline Steinberger begeistert. Denn die Campbox beinhaltet alles, was für einen Camping-Trip benötigt wird. Ob integrierte Küche mit Wasser-Tank, Gaskocher und Kompressor-Kühlschrank gibt es auf geringstem Raum genügend Stauraum, Sitz-Flächen, die zu einem Bett umfunktioniert werden können, oder einen Tisch.

Aufgrund der Maße kann die Box auch in jedem Van eingebaut werden. Für eine eigene Produktionsstätte und weitere Unterstützung treten sie nun vor die Investoren. Doch diese Vorgehensweise wirft Fragen auf: „Würdest du das Geschäftsmodell komplett neu aufbauen mit der Idee, würdest du nie auf die Idee kommen, dass ich mir eine eigene Tischlerei oder Produktion mache“, sagt Katharina Schneider. Werden sich Pitcher und Business Angel einigen können?

Außerdem vor die Investorenrunde um Eveline Steinberger, Katharina Schneider, Christian Jäger, Heinrich Prokop, Michael Grabner und Bernd Hinteregger treten die elektronische Sonnenbrille „Inoptec“ von Ralf Knoll und Martin Bayr aus Deutschland, die magische „Magic World Vienna“ von Anca und Lucca Lucian aus Wien und die heimische alternative zu Balsamico-Essig „Balsamikö“ von Benjamin Brameshuber aus Oberösterreich (Bezirk Gmunden).

„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“ immer dienstags um 20:15 Uhr auf JOYN & PULS 4

Bild @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4, Media

SPD-Kulturpolitiker Lindh fordert Konvent über Antisemitismus

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Helge Lindh (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Kulturpolitiker Helge Lindh hält den bisherigen politischen Umgang mit Antisemitismus im Kulturbetrieb für fehlgeschlagen.

„Der deutsche Kulturbetrieb und Claudia Roth müssen sich dem Scheitern stellen. Das betrifft auch Verantwortliche in Hessen und Berlin“, sagte Lindh der „Welt“ (Dienstagsausgabe) mit Blick auf die Documenta in Kassel und die Berlinale-Abschlussgala. Schon vor der vorigen Documenta habe es Warnsignale gegeben. „Auch nach dem 7. Oktober und vor der Berlinale war klar, dass es auf der Bühne zu israelfeindlichen Aktionen kommen kann. Das wurde nicht ernst genommen. In Zukunft müssen wir auf solche Situationen vorbereitet sein.“

Auf der Berlinale-Abschlussgala wurde Israel ein „Genozid“ im Gazastreifen vorgeworfen. Weder die Festivalleitung noch Kulturstaatsministerin Roth (Grüne) oder Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erhoben vor Ort Einspruch. Lindh hält den Vorwurf des Völkermords an Israel vor dem Hintergrund des Holocausts für eine „Täter-Opfer-Umkehr“. Er hätte sich ein Erinnern an den Hamas-Terror vom 7. Oktober sowie die fortdauernde Geiselhaft von 136 Israelis gewünscht.

„Die Berlinale darf keinen Safe Space für Antisemitismus bieten“, so der Kulturpolitiker. Ein öffentlich gefördertes Festival müsse sicherstellen, dass es nicht zu antisemitischen Ausfällen im Programm oder auf der Bühne kommt. „In der Linken gibt es einen historisch tradierten, immer wieder neu auflebenden Antisemitismus“, kritisierte der kulturpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

„Diese Naivität im Umgang mit Israelfeinden dürfen wir uns nicht mehr erlauben“, so Lindh. „Sonst hecheln wir von Empörung zu Empörung.“ Der SPD-Politiker forderte einen Konvent, auf dem die großen Kulturinstitutionen und die politischen Verantwortlichen sich über die zurückliegenden Skandale, aber auch über den zukünftigen Umgang damit austauschen.


Foto: Helge Lindh (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Neues Organspende-Register gestartet

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Bluttransport (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach langer Vorbereitung ist am Montag die erste Stufe des neuen zentralen Organspende-Registers gestartet. Damit sollen Entscheidungen zur Organ- und Gewebespende künftig auch online festgehalten werden können, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit.

Das Register soll schrittweise aufgebaut werden. Zur Sicherheit müssen sich Nutzer mit einem Ausweisdokument mit der sogenannten eID-Funktion identifizieren. Ab Montag können Entnahmekrankenhäuser, die bereits an das Organspende-Register angebunden sind, mögliche Organspende-Erklärungen suchen und abrufen. Bis Juli 2024 müssen alle Entnahmekrankenhäuser an das Organspende-Register angebunden sein.

Bis spätestens Ende September 2024 soll zudem die Abgabe der Erklärung mithilfe der „Digitalen Identität für Versicherte“ (GesundheitsID) ermöglicht werden. Ab 2025 sollen dann die Gewebeeinrichtungen die Bereitschaft zu Gewebespenden bei potenziellen Spendern über das Abrufportal klären können. Vermerke in einem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung sollen auch nach der vollständigen Inbetriebnahme des Registers gültig bleiben.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bezeichnete den Start des Registers als „wichtigen Meilenstein“, um mehr Organspenden möglich zu machen. „Zum ersten Mal besteht damit auch die Möglichkeit, online seine Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende zu hinterlegen“, sagte er. Dies ermögliche den Ärzten, auf schnelle und zuverlässige Weise die Spendenbereitschaft eines potenziellen Organspenders zu ermitteln. Zudem würde im Erstfall Angehörige entlastet.


Foto: Bluttransport (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Baerbock verteidigt EU-Sanktionen gegen israelische Siedler

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Annalena Baerbock (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat bekräftigt, dass die EU neue Sanktionen gegen israelische Siedler im Westjordanland auf den Weg bringen wird. Es sei zentral, deutlich zu machen, dass der Siedlungsbau und insbesondere die Gewalt radikaler Siedler „nicht im Einklang mit internationalem Recht ist“, sagte die Grünen-Politikerin am Montag vor einem Treffen mit ihren EU-Amtskollegen in Brüssel. Dafür werde man ein Sanktionsregime auf den Weg bringen.

Auch gegen die Hamas sind laut Baerbock neue Sanktionen geplant. Zugleich mache man in Brüssel aber deutlich, dass das Leiden in Gaza endlich ein Ende haben müsse. „Wir brauchen auch mit Blick auf die Millionen Menschen in Gaza, darunter viele Kinder, die seit Wochen keine Lebensmittel ausreichend zur Verfügung haben, endlich diese humanitäre Feuerpause“, so die Ministerin. Die humanitäre Hilfe nach Gaza müsse endlich von der israelischen Regierung gesichert werden.

Bei dem EU-Außenministertreffen soll es neben dem Nahostkonflikt auch um den Ukraine-Krieg sowie die jüngsten Entwicklungen in Weißrussland gehen. Zudem ist per Videokonferenz ein informeller Gedankenaustausch mit US-Außenminister Antony Blinken geplant.


Foto: Annalena Baerbock (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet leicht im Plus – Zurückhaltung vor Fed-Sitzung

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.965 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Vonovia, Siemens Energy und Rheinmetall, am Ende die Deutsche Bank, Adidas und die Münchener Rück.

„Die Sitzung der US-Notenbank in dieser Woche dürfte die Richtung der Aktienmärkte in New York und auch in Frankfurt in den kommenden drei Monaten bestimmen“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Die Zuversicht der Fed in die Schnelligkeit der Abnahme der Inflation hat in den vergangenen Monaten gelitten, dennoch sollte sie weiterhin Vertrauen in den grundsätzlichen disinflationären Trend haben.“

Die Anleger hätten dementsprechend ihre Erwartungen hinsichtlich des geldpolitischen Pfads der Fed deutlich angepasst. „Die Wahrscheinlichkeit für eine Juni-Senkung preist der Markt nur noch mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,4 Prozent.“ Bei einer entsprechenden Zurückhaltung von Fed-Chef Powell am Mittwoch könnte der erwartete erste Termin für eine Zinssenkung ganz schnell auf den 31. Juli rutschen, was die Börse weiter verunsichern dürfte.

„Im Vergleich zum Vorjahr sehen wir seit einer Woche eine verringerte Liquiditätsversorgung durch Geschäftsbanken in den USA“, so Stanzl. „Das liegt an einem Basiseffekt, da Bankeinlagen bei der US-Notenbank vor einem Jahr stark gestiegen waren.“ In den kommenden zwei Wochen sei also in Sachen Liquidität „ein wenig Sand im Getriebe des Bullenmarktes“, bevor wieder positive Basiseffekte ab Anfang April wirken könnten.

„Das bedeutet aber nicht, dass die Rally am Aktienmarkt jetzt zu Ende sein muss“, fügte der Marktexperte hinzu. Es werde nur etwas schwieriger werden für Aktien, weiter zu steigen und die hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen. „Im Deutschen Aktienindex bleibt das Niveau von 18.156 Punkten als technisch ableitbares Ziel bestehen. Der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0896 US-Dollar (+0,09 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9178 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 85,88 US-Dollar; das waren 54 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Hardt sieht Wahlen in Russland als Zeichen der Schwäche von Putin

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Jürgen Hardt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt, sieht die Präsidentschaftswahlen in Russland nicht als Zeichen der Stärke für Staatschef Wladimir Putin.

Man sei mittlerweile an einem Punkt, wo Putin wisse, wenn es freie Wahlen gäbe, „dass er selbst massiv unter Druck käme“, sagte Hardt am Montag den Sendern RTL und ntv. „Und deswegen zieht er die Zügel an, so wie das alle Diktatoren tun.“ Das sei letztlich ein Zeichen der Schwäche.

Hardt findet es zudem richtig, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht zur Wahl Putins gratulieren will. Der Begriff Wahl sei in diesem Zusammenhang komplett falsch, sagte er. Dass es keine demokratische Wahl sein würde, habe man vorher gewusst und werde das auch klar sagen.

„Wir müssen natürlich berücksichtigen, dass die faktische Macht in Russland eindeutig bei Putin liegt. Das wird niemand bestreiten“, fügte der CDU-Politiker hinzu. Er habe die Kontrolle über die Streitkräfte und über die Polizei. „Das ist ein System, wie Russland es seit Stalin nicht mehr erlebt hat, und das ist total schlimm“, so Hardt.


Foto: Jürgen Hardt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutlich mehr Patentanmeldungen im KI-Bereich

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Computer-Nutzerin (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der veröffentlichten Patentanmeldungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) mit Wirkung für Deutschland ist zuletzt stark gestiegen. Sie war 2023 um 40 Prozent höher als 2019, teilte das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) am Montag in München mit.

Besonders stark war demnach der Zuwachs bei den Kerngebieten der KI, zu denen digitale Rechenanlagen mit speziellen Verarbeitungseinheiten, Rechenanlagen auf der Grundlage spezifischer Rechenmodelle wie neuronaler Netze und zugehörige Lernverfahren gehören. Hier hat sich die Zahl der Anmeldungen seit 2019 mehr als verdreifacht.

„Mit generativen Tools wie zum Beispiel ChatGPT ist Künstliche Intelligenz als Alltagstechnologie in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, sagte DPMA-Präsidentin Eva Schewior. „Die starke und breite Innovationsdynamik verdeutlicht, dass KI zukünftig in vielen Lebensbereichen eine große Rolle spielen wird.“

Neben den Kerngebieten der Künstlichen Intelligenz ergab die Analyse eine besonders starke Innovationstätigkeit unter anderem in der Bildanalyse, der Computertechnik, der Medizintechnik und im Bereich Verkehrs- und Fahrzeugtechnik.

Betrachtet man die veröffentlichten Patentanmeldungen für den deutschen Markt nach Herkunftsländern, so zeigt sich, dass US-Anmelder dominieren: 32,4 Prozent aller 2023 veröffentlichten Anmeldungen kamen von Unternehmen oder Forschungseinrichtungen aus den Vereinigten Staaten. Dahinter liegen Deutschland mit einem Anteil von 17,1 Prozent und Japan mit 12,4 Prozent. Auf Rang 4 und 5 folgen China (10,1 Prozent) und Südkorea (4,7 Prozent).

Deutlich wird gleichzeitig, dass die Zuwächse in den asiatischen Staaten am größten sind: Aus China kamen im vergangenen Jahr 15,0 Prozent mehr Veröffentlichungen als noch 2022. Es folgen die Republik Korea mit einem Zuwachs von 10,7 Prozent und Japan (+8,0 Prozent). In Deutschland betrug der Zuwachs 5,2 Prozent, in den USA 3,7 Prozent.


Foto: Computer-Nutzerin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Bankenaufsichtsbehörde warnt Geldhäuser vor mehrjähriger Krise

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Frankfurter Bankentürme im Nebel (Archiv), via dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Bankenaufsichtsbehörde Eba warnt Geldhäuser vor lang anhaltenden Belastungen durch den Preisverfall bei Gewerbeimmobilien. „Die Banken müssen sich auf eine mehrjährige Krise einstellen“, sagte Eba-Chef José Manuel Campa dem „Handelsblatt“.

Institute, die auf Gewerbeimmobilien spezialisiert seien, könnten dabei „größere Herausforderungen bekommen als andere, breiter aufgestellte Banken“. Für das Bankensystem als Ganzes sehe er jedoch „keine systemische Gefahr“.

Aus Sicht von Campa zählen Gewerbeimmobilien derzeit „zu den größten Risiken für den Bankensektor“. Besonders gravierend sind die Probleme dabei aktuell in den USA. Dies sei auf die stark gestiegenen Zinsen und den Trend zu mehr Homeoffice zurückzuführen, sagte Campa. „Die Auswirkungen dürften in Europa vermutlich nicht so stark ausfallen wie in den USA, aber der zugrunde liegende Trend ist ähnlich. Die Anpassungen in Europa werden also noch eine Weile andauern.“

Einige deutsche Banken seien überdurchschnittlich stark am US-Gewerbeimmobilienmarkt engagiert, so Campa. Von „stupid German money“, also „dummem deutschen Geld“, würde der Eba-Chef deshalb allerdings nicht sprechen. In Deutschland gebe es einen Überhang an Spareinlagen: „Deshalb ist es logisch, dass deutsche Banken außerhalb Deutschlands investieren müssen. Manchmal treffen sie dabei eben gute Anlageentscheidungen, und manchmal schlechtere.“


Foto: Frankfurter Bankentürme im Nebel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke will Gratis-Brillen für alle

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Linken-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linke fordert in einem neuen gesundheitspolitischen Positionspapier Gratis-Brillen für alle. „Wir wollen, dass alle Menschen mindestens alle drei Jahre einen Anspruch auf die Zahlung einer neuen Brille haben“, heißt es in dem Papier, welches am Montag vorgestellt werden soll und über das der „Tagesspiegel“ berichtet. Schließlich würden dafür alle paar Jahre hunderte Euro fällig.

Das Papier wurde von Co-Parteichefin Janine Wissler und Gerhard Trabert, Kandidat der Linken zur Europawahl, geschrieben. Darin adressiert die Partei zudem Menschen, die Lkws und Busse durch Deutschland steuern, aber keine Krankenversicherung haben, die in Deutschland greift. Für sie fordert die Partei bundesweit kostenfreie und unbürokratisch nutzbare Gesundheitsberatungs- und Behandlungsstellen an Autobahnraststätten, und zwar mindestens alle 300 Kilometer.

Die weiteren Forderungen lauten: Abschaffung von Eigenanteilen und Rezeptgebühr, bessere Betreuung rund um die Geburt, bessere Gesundheitsversorgung in ärmeren Vierteln, gleiche Bedingungen im Wartezimmer und bei der Terminvergabe sowie Zugang zum Gesundheitssystem auch ohne Krankenversicherung.

„Die Vergabe von Terminen und die Wartedauer in der Praxis dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen. Die Zwei-Klassen-Versorgung ist ungerecht und zementiert die Unterschiede in der Gesellschaft aufgrund der finanziellen Möglichkeiten der Menschen“, sagte Wissler dazu dem „Tagesspiegel“.

„Eine Krankenversicherung, die vom Durchschnitts- bis zum Spitzenverdiener finanziert wird, wäre eine echte Bürgerversicherung und würde die Gesellschaft beim Zugang zur Gesundheitsversorgung nicht spalten.“ Ganze Stadtteile würden bei der Gesundheitsversorgung benachteiligt, weil ihre Bewohner nicht auf der Sonnenseite der Stadt wohnen. Diese Stigmatisierung und Benachteiligung sei unerträglich.

Trabert sagte unterdessen, dass in Deutschland und Europa die Armut wachse: „Die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden und durchdachte Strategien zur Armutsbekämpfung umsetzen.“ Die finanziellen Mittel, um Armut und ihre gesundheitlichen Folgen zu reduzieren, wären vorhanden, wenn das Problem ernsthaft angegangen würde.


Foto: Linken-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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