München (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Fußball-EM in Deutschland hat die deutsche Nationalmannschaft das Eröffnungsspiel gegen Schottland mit 5:1 gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.
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München (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Fußball-EM in Deutschland hat die deutsche Nationalmannschaft das Eröffnungsspiel gegen Schottland mit 5:1 gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.
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München (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Fußball-EM in Deutschland hat die deutsche Nationalmannschaft das Eröffnungsspiel gegen Schottland mit 5:1 gewonnen.
Bereits nach zehn Minuten konnte Florian Wirtz die Hausherren in München mit dem ersten Treffer des Turniers in Führung bringen. Toni Kroos hatte das Spiel zuvor aus dem linken Halbfeld nach rechts verlagert, woraufhin Joshua Kimmich Wirtz in der Mitte flach bediente. Der Leverkusener traf mit seinem anschließenden Schuss an den linken Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor sprang.
In der 19. Minute legte schließlich Jamal Musiala nach. Der Bayern-Angreifer vollendete nach Vorlage von Havertz wuchtig aus wenigen Metern Entfernung – Schottlands Keeper Angus Gunn war dabei chancenlos. Das 3:0 per Elfmeter durch Kai Havertz in der 45. Minute war dann schon die gefühlte Vorentscheidung – auch weil Ryan Porteous wegen eines Fouls bei der Entstehung des Strafstoßes die Rote Karte sah.
In Überzahl ließen die Deutschen im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen. Als Joker durfte sich in der 68. Minute auch Niclas Füllkrug mit einem Schuss in den rechten Winkel in die Torschützenliste eintragen. Durch ein Eigentor von Antonio Rüdiger in der 87. Minute kamen die Schotten kurz vor Schluss dann auch noch zu einem Ehrentreffer. Den Schlusspunkt markierte aber dann der erst kurz vor dem Turnier nachnominierte Emre Can in der Nachspielzeit.
Die weiteren Gegner Deutschlands in Gruppe A sind die Schweiz und Ungarn. Gegen letzteres Team spielt die deutsche Auswahl am Mittwoch in Stuttgart. Das letzte Gruppenspiel gegen die Schweiz findet am 23. Juni in Frankfurt statt.
Foto: Deutschland – Schottland am 14.06.2024, via dts Nachrichtenagentur
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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Botschafter der EU-Staaten haben sich grundsätzlich auf einen Verhandlungsrahmen für die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien geeinigt. Man werde am 25. Juni die ersten Regierungskonferenzen einberufen, teilte die belgische Ratspräsidentschaft am Freitag in Brüssel mit.
Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten bereits im vergangenen Jahr beschlossen, EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau aufzunehmen. Ein konkreter Rahmen dafür stand bisher aber noch nicht fest. Die Details für die Einigung der Botschafter blieben zunächst unklar.
Auch Georgien war damals der Kandidatenstatus zuerkannt worden. Das umstrittene „Agentengesetz“, welches zuletzt vom georgischen Parlament beschlossen wurde, hatte die Pläne eines EU-Beitritts des Landes zuletzt aber ausgebremst.
Foto: EU-Gebäude in Brüssel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Bari (dts Nachrichtenagentur) – Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben bei ihrem Gipfel in Süditalien ihre anhaltende Unterstützung für die Ukraine bekräftigt – und zugleich Warnungen gegen China ausgesprochen.
In der gemeinsamen Abschlusserklärung, die am Freitagabend veröffentlicht wurde, heißt es, dass man „Maßnahmen“ gegen Akteure in China und in Drittländern ergreifen werde, die den russischen Kriegsapparat „wesentlich“ unterstützen. Dabei gehe es auch um Finanzinstitute und andere Einrichtungen in China, die Russlands Erwerb von Gütern für seine Verteidigungsindustrie erleichtern.
Man weise in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Einrichtungen, die Russland den Erwerb von Gegenständen oder Ausrüstungen für die Rüstungsindustrie erleichtern, Handlungen unterstützten, „die die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben“. Dementsprechend werde man „restriktive Maßnahmen“ ergreifen, um Missbrauch zu verhindern und den Zugang zu den eigenen Finanzsystemen für Personen und Einrichtungen in Drittländern, einschließlich chinesischer Akteure, beschränken, die sich an solchen Aktivitäten beteiligen.
Die G7-Staaten bekräftigten zudem ihr Ziel, die Kosten für Russlands Krieg zu erhöhen. Dazu wolle man auf „dem umfassenden Paket von Sanktionen und wirtschaftlichen Maßnahmen aufbauen, das bereits in Kraft ist“. Insgesamt erneuerten die Staats- und Regierungschefs in ihrer Abschlusserklärung das Versprechen der „unerschütterlichen Unterstützung“ für die Ukraine, „so lange es nötig ist“. Man werde das Land weiterhin militärisch, finanziell, humanitär und beim Wiederaufbau unterstützen.
Bereits zum Auftakt des Gipfels hatte es seine Einigung darauf gegeben, Kiew mit einem Darlehen von bis zu 50 Milliarden US-Dollar zu unterstützen, welches durch Zinsgewinne aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten finanziert werden soll.
Offiziell geht das Treffen der Staats- und Regierungschefs noch bis Samstag, weitere Arbeitssitzungen sind aber nicht mehr geplant. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will sich am Samstag um 14 Uhr zu den Gipfelergebnissen äußern.
Foto: Wolodymyr Selenskyj und Giorgia Meloni beim G7-Gipfel im Juni 2024, via dts Nachrichtenagentur
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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will eine neue Abstimmung im Bundestag zur Einführung der Widerspruchslösung bei Organspenden. „Der jetzige Bundestag hat darüber noch nicht abgestimmt“, sagte er dem Fernsehsender Phoenix. „Das war der Bundestag, der vor diesem im Amt war, es gibt eben Veränderungen.“
So habe sich seitdem die Programmatik der Grünen „hin zu einer Widerspruchslösung verändert“. Der NRW-Gesundheitsminister sagte: „Von daher glaube ich, dass es auch eine Chance gibt, eine Mehrheit im Bundestag zu finden und Sie sehen ja, dass gerade die Initiative auch von einem schwarz-grün regierten Land ausgeht.“
Foto: Organspendeausweis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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München (dts Nachrichtenagentur) – Der insolvente Reisekonzern FTI Touristik storniert nun auch alle Reisen mit Abreisedatum ab 6. Juli 2024. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter am Freitag mit.
Demnach habe man „trotz intensiver Bemühungen und Verhandlungen“ mit mehreren Marktteilnehmern keine „zufriedenstellende Lösung“ zur Übernahme der übrigen, bereits gebuchten Pauschalreisen gefunden. Nach dem entsprechenden Beschluss des Gläubigerausschusses am Freitagnachmittag habe das Unternehmen damit begonnen, die betroffenen Kunden sowie die Leistungspartner von FTI wie Reisebüros oder Hoteliers über die Stornierungen zu informieren.
Betroffen sind demnach alle Pauschalreisen und bestimmte Einzelleistungen, die Kunden für Abreisen ab dem 6. Juli 2024 über die insolventen Gesellschaften FTI Touristik und Big Xtra Touristik sowie über die Vertriebsmarke „5 vor Flug“ gebucht haben.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters werden alle bereits geleisteten Anzahlungen und etwaige Vorleistungen von Pauschalreisenden vom Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) erstattet werden. Kunden, die Einzelleistungen wie Flüge, Hotels und Transfers über FTI gebucht haben, haben dagegen keinen Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen durch den DRSF.
Das Gesamtvolumen der bestehenden Reisebuchungen umfasst dem Insolvenzverwalter zufolge einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Insgesamt wird FTI nun rund 175.000 gebuchte Pauschalreisen absagen.
Foto: Reisende an einem Gepäckband (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen und nur noch knapp über der Marke von 18.000 Punkten geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.002 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.
Die größten Abschläge gab es kurz vor Handelsschluss bei Continental, Rheinmetall und der Commerzbank, während Sartorius, Vonovia und die Deutsche Börse an der Spitze der Kursliste rangierten und entgegen dem Trend zulegten.
„Der Schock über das Ergebnis der Europawahl und die nun anstehenden Neuwahlen in Frankreich sitzt nicht nur an der Börse in Paris, sondern auch in Frankfurt tief“, sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets. Die politische Unsicherheit habe in dieser Handelswoche jegliche positive Sogeffekte von der Wall Street überlagert, die nach schwächeren Inflationsdaten und einer alles in allem nicht weiter störenden Fed-Sitzung ihren Rekordlauf ungehindert fortsetzen konnte.
„Im Gegenteil: Der Cocktail aus politischer Unsicherheit und den Androhungen von Strafzöllen gegen chinesische Elektrofahrzeuge drückte den Deutschen Aktienindex heute unter die Marke von 18.000 Punkten“, so Oldenburger. „Sämtliche Unterstützungen hielten dem aufgekommenen Verkaufsdruck nicht stand.“ Die nächste Woche dürfte damit ganz im Zeichen des Versuchs einer Stabilisierung stehen, mehr sollte in der aktuellen Situation nicht drin sein.
„Sollte sich die Stimmung nicht bald wieder drehen, droht dem Dax ein Sommerloch, dessen Tiefe noch nicht abschätzbar ist“, so der Marktexperte weiter. Man könne nur hoffen, dass Chinas Präsident Xi einen kühlen Kopf bewahre, die Eskalationsspirale nicht weiter drehe und es am Ende vielleicht doch zu einer diplomatischen Lösung im Handelsstreit komme. „Dies wäre wichtig für den deutschen Automobilstandort, die damit verbundenen Arbeitsplätze und auch den Dax.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0698 US-Dollar (-0,39 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9348 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,47 US-Dollar; das waren 28 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zu Beginn der Fußball-Europameisterschaft ruft der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert, die Fans dazu auf, während der Spiele alkoholfreies Bier zu trinken. „Man kann im Stadion durchaus Gewohntes auch als alkoholfreie Version genießen, wo oft auch Kinder und Jugendliche sind und sich ein Spiel anschauen“, sagte Blienert der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).
Zugleich forderte Blienert ein Ende der Werbung für Alkohol im Fußball. „Es muss Schluss sein mit dem Bierwerbespot bei der Fußballübertragung oder dem Logo auf der Sponsorenwand.“ Die große Mehrheit der Bevölkerung wolle beim Fußball keine Alkoholwerbung. „Das darf auch die Politik nicht länger ignorieren und muss den Wunsch der Menschen anerkennen in gesetzlichen Regelungen.“ Es müsse zudem offener über den Zusammenhang von Sport und Sucht geredet werden, „dann verstehen auch viele, wie Werbung für Alkohol auf Banden oder im Fernsehen wirken kann“.
Blienert sagte weiter: „Wir haben ein riesiges Alkoholproblem.“ Für besonders bedenklich halte er, dass Jugendlichen ab 14 Jahren der Konsum als begleitetes Trinken mit den Eltern erlaubt sei. „Diese Regelung ist einmalig in Westeuropa.“ Auch darin spiegele sich der sorglose Umgang mit Alkohol wider. „Ich fordere deshalb, dass das begleitete Trinken endlich abgeschafft wird“, so Blienert.
Foto: Biertrinker (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Mittelalter-Rockband Saltatio Mortis steht mit „Finsterwacht“ an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.
Es ist demnach die insgesamt fünfte Spitzenplatzierung der Band. Zuvor waren die Rocker bereits mit „Das schwarze 1X1“ (2013), „Zirkus Zeitgeist“ (2015), „Brot und Spiele“ (2018) sowie „Für immer frei“ (2020) erfolgreich gewesen.
Die US-Rockband Bon Jovi („Forever“) landet auf Platz zwei, Herbert Grönemeyer, der eine Jubiläumsedition seiner 40 Jahre alten Kultplatte „4630 Bochum“ (drei) präsentiert, vollendet das Podium.
In den Single-Charts verdrängen Ayliva und Apache 207 („Wunder“) Pashanim („Mittelmeer“) von der Spitzenposition. Zudem schaffen es zum EM-Auftakt Fußball-Hits in die Charts. Während es 6PM Records, Ski Aggu, Haaland936 & SIRA („Junge Baller“) als höchste Neueinsteiger an die vierte Stelle schaffen, kommen Aitch & Luciano „Baddies“ auf den sechsten Platz. Ebenso vertreten sind Peter Schillings Tor-Hymne „Major Tom (Völlig losgelöst)“ (Wiedereinstieg auf 58) und „Fire“ von Meduza, One Republic & Leony (89), der offizielle Song zur Europameisterschaft.
Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.
Foto: Mann mit Kopfhörern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour dämpft die Hoffnungen, afghanische Straftäter aus Deutschland in ihr Heimatland abschieben zu können. „Man muss auch reinen Wein einschenken und sagen, dass es zahlreiche Hindernisse gibt“, sagte Nouripour dem „Spiegel“.
„Sie können nicht einfach mit den Taliban verhandeln. Die Anerkennung als Regierung wäre ein gigantischer Erfolg für eine islamistische Terrororganisation.“ Geordnete Rückführungen würden ein Mindestmaß an diplomatischen Gesprächen voraussetzen, zum Beispiel bei der Anerkennung der Staatsbürgerschaft.
Dass die Taliban mit einigen Ländern in der Region Deals abgeschlossen hätten, sei nur gegen Geld gegangen, gab Nouripour zu bedenken: „Wollen wir wirklich eine Terrororganisation finanzieren? Das ist keine gute Idee.“
Foto: Omid Nouripour (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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