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Neue Pisa-Studie belegt deutliche Corona-Folgen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Berlin: Neue Pisa-Studie belegt deutliche Corona-Folgen. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Foto/Quelle: dts

UP Catalyst sichert vier Millionen Euro für nachhaltige Kohlenstoffmaterialien

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up catalyst

UP Catalyst sichert vier Millionen Euro für nachhaltige Kohlenstoffmaterialien

UP Catalyst, ein Vorreiter in der nachhaltigen Produktion von Kohlenstoffmaterialien aus CO2-Emissionen, hat erfolgreich eine Seed-Investitionsrunde in Höhe von vier Millionen Euro abgeschlossen. Die Mittel werden dazu verwendet, die lokale Produktion von Kohlenstoffmaterialien und Graphit aus CO2-Emissionen zu erweitern und somit eine nachhaltige Alternative für europäische Batteriehersteller zu schaffen.

Die Finanzierung erfolgt vor dem Hintergrund der chinesischen Ankündigung von Exportbeschränkungen für Graphit, was die Suche nach lokalen Alternativen für Batterierohstoffe dringlicher macht. Da Europa derzeit zu 99 Prozent von Graphitimporten abhängig ist, wird UP Catalyst mit den Mitteln einen industriellen Pilotreaktor bauen, der jährlich 100 Tonnen CO2 verarbeiten und 27 Tonnen Kohlenstoffmaterialien produzieren kann. Damit wird UP Catalyst zum weltweit größten Anbieter von grünem Graphit.

“Durch diese gesicherte Investition rücken wir unserem Ziel näher, bis 2030 etwa vier Millionen Autobatterien mit Graphit aus CO2-Emissionen auszurüsten”, so Gary Urb, CEO von UP Catalyst. “Diese Kohlenstoffquelle hat das Potenzial, ungefähr 20 Prozent des jährlichen Kohlenstoffbedarfs im europäischen Markt für Elektrofahrzeugbatterien zu decken.”

Die Investitionsrunde wurde vom in Berlin ansässigen Klima-Technologie-VC-Fonds Extantia angeführt und von Estlands Staatsfonds SmartCap unterstützt. Bestehende Investoren wie Sunly, Little Green Fund, Scottish Baltic Invest und UniTartu Ventures beteiligten sich ebenfalls. Die Investition wird dazu genutzt, die Produktionskapazitäten von UP Catalyst zu erweitern, wobei der neue Reaktor zehnmal größer sein wird als die aktuelle Einrichtung – ein bedeutender Meilenstein vor dem Bau einer vollständigen industriellen Reaktoreinheit.

“UP Catalyst definiert den konventionellen Ansatz zur Graphitproduktion neu, indem es sich von umweltschädlichen fossilen Methoden abwendet. Wir sehen die Exportbeschränkungen Chinas nicht als Barriere, sondern als Katalysator für europäische grüne Innovation”, so Yair Reem, Partner bei Extantia. “UP Catalyst steht an vorderster Front und ist bereit, eine verlässliche, preiswettbewerbsfähige und nachhaltige Lösung für die wachsende globale Nachfrage nach Batterieherstellung zu liefern.”

Angesichts der erwarteten globalen Nachfrageübersteigung nach Graphit und einem geschätzten jährlichen Defizit von 700.000 Tonnen bis 2030 steht UP Catalyst kurz davor, eine transformative Kraft in der europäischen Batterielandschaft zu werden. Der Ersatz von fossilbasiertem Graphit durch UP Catalysts grünen Graphit macht die Batterieanoden CO2-negativ, was bis 2030 zu einer Vermeidung von etwa 118,7 Megatonnen CO2-Emissionen pro Jahr führen könnte.

Mit der Unterstützung durch sowohl neue als auch bestehende Investoren ist UP Catalyst bereit, seine Technologieentwicklung zu beschleunigen und den Weg zu einer nachhaltigeren und lokal bezogenen Zukunft für Kohlenstoffmaterialien und Graphit in Europa zu ebnen.

Quelle UP Catalyst

Der Morgen wird jetzt noch besser

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protein pancakes

Der Morgen wird jetzt noch besser – foodspring enthüllt das ultimative Rezept für die perfekten Protein Pancakes

Starte deinen Tag richtig mit foodsprings neuem Rezept für die köstlichen Protein Pancakes. Heutzutage sind immer mehr Menschen auf der Suche nach bequemen, nahrhaften Frühstücksoptionen, wobei der Fokus verstärkt auf Gesundheit und Fitness liegt. foodspring bietet jetzt eine neue und verbesserte Rezeptur für Protein Pancakes an, um all jene glücklich zu machen, die ein leckeres, proteinreiches Frühstück oder einen Snack suchen.

SCHNELL, LECKER UND NÄHRSTOFFREICH

Der moderne Lebensstil verlangt nach praktischen Frühstücks- und Snacklösungen, die nicht nur leicht zugänglich sind, sondern auch eine minimale Zubereitung erfordern. Zusätzlich hat das weltweite Bewusstsein für Gesundheit einen Wunsch nach nahrhaften Frühstücksoptionen entfacht, wobei die Protein Pancakes eine ausgezeichnete Alternative zu typisch zuckerreichen Optionen wie Müsli darstellen. Die neuen Protein Pancakes von foodspring bieten eine ideale Lösung und sind in nur fünf Minuten zubereitet. Die Pancakes enthalten wenig Zucker, sind glutenfrei und jede Portion enthält ganze 30g Protein, was einen gesunden und energiegeladenen Start in den Tag ermöglicht.

NEUES REZEPT, BESSERER GESCHMACK

Das verbesserte Rezept enthält Flohsamenschalenpulver, das nicht nur zur luftigen Konsistenz der Pancakes beiträgt, sondern auch essentielle Ballaststoffe beinhaltet.
Genieß die neuen Protein Pancakes mit der köstlichen Protein Cream von foodspring. Wähle aus einer Auswahl von unwiderstehlichen Geschmacksrichtungen wie Haselnuss, Kokosnuss oder gesalzenem Karamell, um einen leckeren Snack aus cremiger Protein Cream und luftigen Pancakes zu kreieren.

# Hoher Proteingehalt: Mit 30g Protein pro Portion, gewonnen aus Whey Protein Konzentrat und Eiweißpulver
# Glutenfrei: Hergestellt mit glutenfreiem Hafermehl
# Niedriger Zuckergehalt: Ein natürlicher Geschmack mit minimalem Zucker, sodass du sie süß oder herzhaft genießen kannst. Das macht sie zu einem perfekten Frühstück oder Snack.

Die Protein Pancakes sind in 400g (5 Portionen) für €12,99 und 880g für €24,99 (11 Portionen) erhältlich.
Die 400g-Packung ist im ausgewählten Einzelhandel verfügbar, während die 880g-Packung ausschließlich auf foodspring.de und Amazon zu kaufen ist.

*Basierend auf einer Prognose für den Zeitraum von 2022 bis 2027.
Quelle: Mordor Intelligence, 2021

Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

Teilzeitquote in Deutschland so hoch wie noch nie

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Büros (Archiv), über dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Teilzeitquote in Deutschland ist zuletzt auf einen neuen Höchststand gestiegen. Mit einem Plus von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresquartal lag sie im dritten Quartal 2023 bei 39,2 Prozent, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht.

Die Teilzeitquote sei damit so hoch wie noch nie, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg deutlich um 1,6 Prozent. Auch stieg die Zahl der Vollzeitbeschäftigten, allerdings mit 0,3 Prozent deutlich schwächer. Ausschlaggebend dafür ist ein Beschäftigungszuwachs gerade in Branchen mit einem hohen Teilzeitanteil wie dem Gastgewerbe oder dem Bereich Erziehung und Unterricht.

4,47 Millionen Beschäftigte gingen im dritten Quartal 2023 einer Nebentätigkeit nach, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, so das IAB weiter. Damit folgt die Entwicklung wieder dem langfristigen Aufwärtstrend von vor der Pandemie. Die Zahl der Mehrfachbeschäftigten liegt um 410.000 über Vorkrisenniveau. Damit geht mittlerweile jeder zehnte Beschäftigte einer weiteren bezahlten Tätigkeit nach.

Das Arbeitsvolumen blieb gegenüber dem Vorjahresquartal mit 15,76 Milliarden Stunden nahezu unverändert. Es liegt damit leicht unter dem Vor-Corona-Stand des dritten Quartals 2019. „Der Wirtschaftsabschwung dämpft das Arbeitsvolumen: Die Beschäftigung steigt kaum noch, es gibt wieder etwas mehr Kurzarbeit sowie weniger Überstunden und Einzahlungen auf die Arbeitszeitkonten“, sagte Weber. Die Arbeitszeit je erwerbstätiger Person sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,7 Prozent auf 342,3 Stunden.

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,7 Prozent und lag im dritten Quartal 2023 bei 46,04 Millionen Personen.


Foto: Büros (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grüne widersprechen Rechnungshof-Kritik am Nachtragshaushalt

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Bundesrechnungshof (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Andreas Audretsch hat gelassen auf die kritische Einschätzung des Bundesrechnungshofs zum Nachtragshaushalt 2023 reagiert. Die Ampel werde am Ende etwas verabschieden, „das eins zu eins den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht“, sagte Audretsch am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

Man setze die Schuldenbremse erneut aus und erkläre eine Notlage, um seriös mit dem Haushalt des laufenden Jahres umzugehen. Zur Beurteilung durch den Rechnungshof sagte Audretsch: „Das ist Ausdruck dessen, wie intensiv wir prüfen.“ Im Bundestag werde man nun über die Vorlage der Bundesregierung beraten. Die Ampel gehe das ganze Verfahren seriös an und werde es nach den Regeln des Bundesverfassungsgerichts abschließen.

Man habe bereits Expertenanhörungen gemacht und am Dienstag folge eine weitere. Diese dienten genau dazu, Fragen zu klären.


Foto: Bundesrechnungshof (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Baustart für Europas größten Makerspace auf dem Modell-Campus ringberlin

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Baustart Makerspace / Foto: ringberlin / STÖBE Kommunikation
Baustart Makerspace / Foto: ringberlin / STÖBE Kommunikation

Berlin, Der Startschuss für das kollaborative Gründer:innenzentrum des Modell-Campus ringberlin in Berlin-Mariendorf ist gefallen: Mit den ersten Maßnahmen, wie dem Abbruch der Bodenplatte, erfolgt nun sukzessive die denkmalgerechte Modernisierung und teilweise Aufstockung der ehemaligen Fabrikhalle.

Dabei werden die Wiederverwendung und Zirkularität der intakten Baumaterialien, die nach dem Umbau der Halle entsorgt werden müssten, von Anfang an mitbedacht. Dieser zirkuläre Ansatz –Vorhandenes nutzen und Neues schaffen – hat auch das von der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Betriebe initiierte Netzwerk des Masterplan Industriestadt Berlin (MPI) überzeugt, das den Modell-Campus ringberlin kürzlich als MPI-Projekt aufgenommen hat.

Auf den rund 17.000 Quadratmetern sollen künftig Werkstätten mit Maschineninfrastruktur, Coworking- und Bürobereiche, Maker Garagen und Testflächen für innovative Unternehmen, Start-ups, und KMU entstehen. Die Fertigstellung des aus GRW-Mittel geförderten Gründer:innenzentrums ist im Jahr 2026 geplant.

Im Makerspace auf dem Modell-Campus ringberlin soll ein optimales Umfeld für Fortschritt und Wachstum geschaffen werden.

Baustart für Europas größten Makerspace auf dem Modell-Campus ringberlin 

Foto: Baustart Makerspace / Foto: ringberlin / STÖBE Kommunikation

Henkel verteidigt Preiserhöhungen

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Reinigungsmittel (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstandsvorsitzende des Konsumgüterkonzerns Henkel, Carsten Knobel, verteidigt die Preiserhöhungen seines Unternehmens im Handel. „Einige unsere Wettbewerber sind in deutlich höheren Sphären unterwegs“, sagte Knobel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

„Wir haben dem Handel in diesem Jahr aufgezeigt, dass wir nicht alles mitmachen.“ Henkel habe im Jahr 2021 eine Milliarde Euro Materialpreissteigerungen hinzunehmen, im Jahr 2022 seien es sogar zwei Milliarden Euro gewesen, und selbst in diesem Jahr habe es noch einen Anstieg gegeben. „Wir haben im Konsumgüterbereich zehn bis elf Prozent Marge“, sagte Knobel. „Das ist deutlich niedriger als vor den dramatischen Materialpreissteigerungen und noch immer ein weiter Weg bis zu einem mittleren zweistelligen Bereich.“

Auch weil der Konzern in der Vergangenheit von Analysten dafür kritisiert worden sei, im Branchenvergleich zu niedrige Preise zu verlangen, wolle Henkel in Zukunft mit Innovationen höhere Preispositionen besetzen. Die Zeit der großen Preiserhöhungen durch äußere Effekte ist laut Knobel nun vorbei: „Es wird bei bestimmten Marken und Produkten aber selektiv noch Preissteigerungen geben müssen, weil die Materialpreise noch weiter steigen“, sagte der Henkel-Chef. Mit dem Konzernumbau, bei dem Henkel seine drei Sparten auf zwei reduziert hat, komme der Dax-Konzern gut voran. „Unsere strategischen Schritte, vor allem die Zusammenführung von unseren zwei Konsumgüterbereichen, tragen nun erste Früchte. Wir sind deutlich schneller in der Integration, als wir geplant hatten“, sagte Knobel.

Das sei etwa bei den Stellenstreichungen der Fall. Knobel sagte weiter, dass Henkel noch nie eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen habe – und in den vergangenen Jahren gut vorangekommen sei. „Wir haben keine Arbeitsplätze in der Coronazeit reduziert, keine Staatshilfen in Anspruch genommen, wir haben eine konstante Dividende gezahlt“, sagte Knobel der FAZ. „Zugleich haben wir uns strategisch, strukturell und personell deutlich weiterentwickelt.“

Mit dem Aktienkurs, der im Fünf-Jahres-Vergleich fast 30 Prozent an Wert verloren hat, zeigte sich der Manager nicht zufrieden: „So hat auch der Rückzug aus Russland unseren Kurs beeinflusst. Ich bin fest überzeugt, dass sich der Aktienkurs in andere Bereiche entwickeln wird.“ Bei der Wertsteigerung sollen auch Zukäufe helfen. „Ein Geschäft muss aber immer strategisch passen und finanziell attraktiv sein. Es geht nicht einfach um kaufen um jeden Preis“, sagte Knobel.

Aber der Konzern halte die Augen nach strategisch passenden und attraktiven Zukäufen auf. „Mein Ziel ist es ja nicht, Henkel kleiner, sondern größer zu machen.“


Foto: Reinigungsmittel (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Berechnungen: Steuerzahlern bleibt 2024 mehr vom Gehalt

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Einkommensteuer (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Viele Steuerzahler werden im neuen Jahr wohl mehrere Hundert Euro mehr zur Verfügung haben. Dies geht aus Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Frank Hechtner von der Universität Erlangen-Nürnberg für das „Handelsblatt“ hervor, in denen Hechtner alle Änderungen bei Steuern und Sozialabgaben zum 1. Januar 2024 berücksichtigt hat.

Ein Single mit einem Einkommen von 3.000 Euro im Monat hat demnach im Jahr 2024 insgesamt 172 Euro mehr zur Verfügung. Ein Single mit einem Verdienst von 5.000 Euro im Monat kann sich über 292 Euro mehr freuen. Noch deutlich höher fällt die Entlastung für eine Familie mit zwei Kindern aus: Wenn der eine Partner 2.500 und der zweite 4.000 Euro im Monat verdient, beträgt die Entlastung 508 Euro, Spitzenverdiener-Familien mit einem Einkommen von 16.000 Euro haben 1.600 Euro mehr zur Verfügung. „Die Veränderung des Einkommensteuertarifs für 2024 führt zu deutlich spürbaren Entlastungen“, sagte Hechtner.

Die Entlastungen würden sogar noch deutlich höher ausfallen, wenn nicht parallel zu den Steuerentlastungen höhere Sozialabgaben die Beitragszahler belasten würden. „Zur Wahrheit gehört, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Steuerentlastungen durch die gestiegenen Sozialabgaben wieder aufgezehrt wird“, sagte Hechtner. Dies betrifft insbesondere kinderlose Steuerpflichtige. So beträgt laut Hechtner im nächsten Jahr die Mehrbelastung für einen Single bei den Sozialabgaben in der Spitze 722 Euro.

Eine Gutverdiener-Familie muss im Jahr 2024 in der Spitze 541 Euro mehr an Sozialabgaben zahlen. Ein Grund: der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt im Jahr 2024 für viele Versicherte von 1,6 auf 1,7 Prozent. Für Gutverdiener erhöhen sich zudem die Beitragsbemessungsgrenzen in den gesetzlichen Sozialversicherungen. Demgegenüber stehen eine Reihe von Entlastungen im nächsten Jahr.

So steigt der steuerliche Grundfreibetrag, bis zu dem Steuerzahler keine Steuern zahlen müssen, von 10.908 auf 11.604 Euro. Der Kinderfreibetrag wird von 6.024 auf 6.384 Euro erhöht. Zudem gleicht die Bundesregierung durch eine Verschiebung der Steuertarife die sogenannte „kalte Progression“ aus, durch die Bürger wegen des ansteigenden Steuertarifs auch dann mehr an den Fiskus zahlen müssen, wenn ihre Gehaltserhöhung lediglich die Inflation ausgleicht. Die für das Jahr 2024 bereits in der Bundesregierung vereinbarte weitere Anhebung des Grundfreibetrags auf 11.784 Euro entlastet laut Hechtner die Steuerzahler im nächsten Jahr um weitere 33 Euro.

Diese Anhebung soll im nächsten Frühjahr rückwirkend zum 1. Januar 2024 verabschiedet werden.


Foto: Einkommensteuer (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Städte und Gemeinden fordern Ausnahmen von Schuldenbremse

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Schuldenuhr (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Städte und Gemeinden befürchten angesichts der Haushaltskrise eine Unterfinanzierung wichtiger kommunaler Bereiche und fordern Ausnahmen von der Schuldenbremse. „Für wichtige Generationenaufgaben wie Klimaschutz und Infrastruktur müssen Ausnahmen von der Schuldenbremse möglich gemacht werden“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgaben).

„Das ist auch deshalb gerechtfertigt, da im Vergleich der G7-Staaten Deutschland die geringste Staatsverschuldung hat und die Investitionen von heute den Wohlstand von morgen sichern“. Es sei völlig illusorisch anzunehmen, die notwendigen Mittel könnten durch Einsparungen im Bundeshaushalt finanziert werden. „Viele Kommunen sind verunsichert, da sie in vielfältiger Weise betroffen sind und nicht wissen, wie es weitergehen soll. Das gilt zum Beispiel für die kommunale Wärmeplanung, die Gebäudesanierungen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Hilfen für die kranken Wälder. Auch die langfristige unverzichtbare Finanzierung der Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen muss gesichert werden. Wir erwarten hier von der Bundesregierung, von der CDU/CSU-Opposition und den Ländern einen Kompromiss, der Deutschland in diesen Bereichen zukunftsfest macht“, so Landsberg.

Das Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts hatte Milliardenlücken in den Etat für 2024 gerissen. Wenn der Bundeshaushalt 2024 noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll, müssen sich SPD, FDP und Grüne bald auf den weiteren Kurs einigen.


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Saarlands Ministerpräsidentin für Aussetzen der Schuldenbremse

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Anke Rehlinger und Olaf Scholz (Archiv), über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat in der Debatte um den Bundeshaushalt 2024 vor einem Sozialabbau gewarnt und auf den Einsatz von Bundesmitteln für die Transformation der Wirtschaft gepocht. „Ich sehe mitten in Krisenzeiten kein Einsparpotenzial beim Sozialstaat“, sagte Rehlinger der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgaben).

„Es lässt tief blicken, wenn Union und FDP nur einfällt, zuallererst arme Menschen ärmer machen zu wollen. Wir brauchen einen klugen Mix aus Notlageerklärung jetzt und wenn es nach mir geht auch 2024 und mittelfristig einer Modernisierung der Schuldenbremse, die Investitionen zum Schutz von Klima und Arbeitsplätzen ermöglicht“, so die SPD-Politikerin. „Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass unser Steuersystem extrem hohe Einkommen und Erbschaften nicht gerecht besteuert, dafür kleine und mittlere Einkommen zu stark“, sagte Rehlinger. Der Bund müsse trotz der schwierigen Haushaltslage zu den Zusagen für die Zukunft der Industrie stehen, vor allem beim Stahl, bei Wasserstoff und für Ansiedlungen, so die Ministerpräsidentin weiter.


Foto: Anke Rehlinger und Olaf Scholz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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