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Hannovers Oberbürgermeister Onay kritisiert Bezahlkarten-Pläne

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Belit Onay (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Der Oberbürgermeister von Hannover, Belit Onay (Grüne), steht den Plänen von Bund und Ländern, eine bundesweite Bezahlkarte für Asylbewerber einzuführen, skeptisch gegenüber. „Ich glaube, das ist ein falscher Ansatz“, sagte der Grünen-Politiker dem „Stern“.

Die Leistungen, die Asylbewerber in Deutschland erhielten, deckten gerade so das Existenzminimum ab. „Wenn wir Menschen einschränken, wie wir es in der Vergangenheit mit den sogenannten Sachleistungen getan haben, dann merken wir das im gesellschaftlichen Zusammenleben.“

Die Hoffnung der Politik, mit Bezahlkarten Anreize für Migration nach Deutschland zu verringern, teilt der Oberbürgermeister nicht. „Das wird meiner Meinung nach nicht diesen Effekt haben. Ob jemand flieht, hängt weniger von den Leistungen ab und wie er sie bekommt, sondern von der Frage der Sicherheit oder wo man Verwandte hat.“ Die Geldkarte könne bei wenigen Personen zwar einen gewissen Effekt haben. „Aber nicht in der Masse, wie man sich das erhofft“, so Onay.

In Hannover wird bereits seit Herbst letzten Jahres mit der sogenannten „Social Card“ ein ähnliches System getestet. Die Karte soll Menschen ohne Bankkonto den Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Das sind zum einen Asylbewerber, aber auch andere Menschen, die Sozialleistungen beziehen. Anders als von Bund und Ländern geplant, funktioniert die Karte in Hannover jedoch ohne Einschränkungen: Sie kann in jedem Geschäft eingesetzt werden und auch Bargeld kann damit am Automaten abgehoben werden. Eine Überwachung der Transaktionen findet nicht statt.

„Wir haben uns bewusst für eine diskriminierungsfreie und barrierefreie Bezahlmöglichkeit entschieden. Auf Bundesebene geht es mehr um Abschreckung. Das ist nicht unsere Linie“, sagte Onay. „Wir hatten von Anfang an immer den Ansatz, mit der Karte zu digitalisieren und Verbesserungen anzubieten. Das ist auch gelungen.“


Foto: Belit Onay (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Drei SPD-Länder für längere Subvention von Agrardiesel

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Bauernproteste (Archiv), via dts NachrichtenagenturSchwerin/Hannover/Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-geführten Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Saarland wollen die von der Ampelkoalition beschlossene Kürzung der Agrardiesel-Subventionierung vorerst stoppen. Für die Bundesratssitzung am Freitag brachten die drei Landesregierungen einen entsprechenden Entschließungsantrag ein, über den der „Tagesspiegel“ berichtet.

Der Antrag verlangt, „einen deutlich längeren Zeitraum für den Abbau der Agrardiesel-Steuerrückerstattung vorzusehen, um die Entwicklung und den Umstieg auf alternative Kraftstoffe, sowie praxistaugliche und wirtschaftlich tragbare alternative Antriebstechnologien zu ermöglichen“.

Damit stellen sich die sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern), Stephan Weil (Niedersachsen) und Anke Rehlinger (Saarland) formal gegen die Linie ihres Parteifreundes, Bundeskanzler Olaf Scholz. Die SPD-geführten Länder werben für das „gesamtstaatliche Ziel der Klimaneutralität“. Dafür sei es nötig, „klimaschädliche Subventionen sukzessive abzubauen“. Dabei gelte es jedoch, „mit Augenmaß vorzugehen, um Wettbewerbsnachteile für die deutsche land-, forst- und fischereiwirtschaftliche Primärproduktion gegenüber anderen europäischen Ländern möglichst gering zu halten“.

Für die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft bedürfe es eines Innovations- und Marktanreizprogramms, „um den Umstieg auf klimafreundliche Kraftstoffalternativen und damit die Abkehr von fossilbasierten Antrieben zu ermöglichen“, heißt es in dem Antrag unter dem Titel „Agrarwirtschaft im Dialog nachhaltiger und krisenfester gestalten“.


Foto: Bauernproteste (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union übt scharfe Kritik an Scholz` "Mimosen"-Aussage

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Olaf Scholz am 31.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Generaldebatte im Bundestag übt die Union scharfe Kritik am Auftritt von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seinen Attacken gegen Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU). „Erst taucht er wochenlang ab, dann greift er die Opposition unfair an“, sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Julia Klöckner, sagte der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Das sei „nicht souverän, das ist nicht staatsmännisch, das klingt eher hilflos“. Der CDU-Abgeordnete Tilmann Kuban sagte der „Rheinischen Post“, die Union habe dem Kanzler mehrfach die Hand gereicht, etwa beim „Sondervermögen“ für die Bundeswehr oder dem „Deutschlandpakt“ zur Reduzierung illegaler Migration. „Olaf Scholz hat mit seinen Tricks und seinem Auftritt nicht nur das Tischtuch zerschnitten, sondern den ganzen Tisch zersägt.“

„Nicht nur die Ampel, auch wir zweifeln zu Recht an den Fähigkeiten des Bundeskanzlers.“ In der Generation der jüngeren Abgeordneten werde man aber weiter „vernünftige Kontakte zu den anderen Fraktionen pflegen und darauf hoffen, dass dieses Verhalten der führenden Sozialdemokraten keine Schule macht“, sagte Kuban.

Scholz hatte am Mittwoch gesagt, Merz teile gerne gegen die Regierung auch „unter der Gürtellinie“ aus, aber wenn er selbst kritisiert werde, sei er eine „Mimose“.


Foto: Olaf Scholz am 31.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Dax bleibt am Mittag im Minus – Adidas unter Druck

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.860 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die europäischen Investoren lassen sich nicht so schnell erschüttern und bleiben weiterhin selektiv auf der Käuferseite bei den deutschen Aktien“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Im Fokus stehen die Titel der Deutschen Bank, Infineon und Siemens Healthineers.“ Die Deutsche Bank hatte zuletzt zwar sinkende Gewinnzahlen veröffentlicht, die fielen aber weniger schwach aus als befürchtet.

„Verkauft werden derzeit die Aktien von Adidas, Zalando und Bayer.“ Der Sportartikelhersteller enttäuschte mit seinen Gewinnaussichten offenbar die Erwartungen vieler Anleger.

„Der Drops ist noch nicht gelutscht und die Zuversicht für die europäische Konjunktur, ab der zweiten Jahreshälfte, bleibt bestehen“, so Lipkow. Es warteten zudem neue Impulse auf die Marktteilnehmer in Form der anstehenden Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA und den Quartalszahlen einiger großer US-Technologiekonzerne wie Apple, Amazon und Meta. „Das kann die Karten zum Beginn des Handelsmonats Februar noch einmal neu mischen“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0806 US-Dollar (-0,08 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9254 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 81,23 US-Dollar, das waren 68 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frühling in Wien

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Frühling Quality Hotel Vienna

Frühling in Wien – Im Quality Hotel Vienna am Schlosspark Schönbrunn wohnen und die Stadt erkunden

Wien zählt zu den grünsten Städten der Welt. Im Frühling durch die vielen traumhaften Parks zu spazieren, bleibt unvergessen. Bei milden Temperaturen durch die Stadt bummeln und ihre Sehenswürdigkeiten entdecken. In einem Schanigarten Platz nehmen und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Den Prater besuchen, Kunst und Kultur genießen – im Frühling ist es besonders schön in der Metropole an der Donau. Wer im Quality Hotel Vienna wohnt, der startet an der Haustür zu seinen Entdeckungstouren.

Familien könnten es nicht besser treffen: Das einladende Haus liegt direkt am Schlosspark Schönbrunn und nur wenige Schritte von dem beliebten Tiergarten entfernt. Die exzellente Lage macht es einfach, vom Stephansdom über das Sissi Museum bis hin zur Nationalbibliothek alle Highlights und besonderen Plätzchen der Stadt zu erkunden. In den Zimmern des Quality Hotels kann man sich wunderbar wohlfühlen und eine erholsame Pause vom Trubel der Stadt genießen. Geräumige Familienzimmer kommen Groß und Klein entgegen.

Von den Executive Zimmern schweift der Blick weit über die Dächer der beeindruckenden Stadt. Fünf komfortable Zimmerkategorien stehen zur Wahl und treffen jeden Geschmack. Städtereisende wohnen hier mit Top-Quality, wie der Name schon sagt. Und wer zum Arbeiten kommt, der nutzt den hellen, komfortablen Meetingraum. Räumlichkeiten bis 102 Personen stehen für Tagungen zur Verfügung. Ein professionelles Tagungsteam kümmert sich um erfolgreiche Veranstaltungen. Besonders praktisch: Direkt am Hotel gibt es In- und Outdoor-Parkplätze (19 Euro pro Nacht).

Bild Quality Hotel Vienna

Quelle mk salzburg

Bring your kids, sail the seas

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familux yachts

Auf zu neuen Ufern: Die Familux Yachts erfahren ein Level up. Ein neuer Luxus-Katamaran sticht ab Sommer 2024 mit Familien in der atemberaubenden Adria in See. Abenteuer, Entspannung und Genuss in der Meeresbrise und das alles bestens betreut – ganz nach den Wünschen großer und kleiner Segler.

Willkommen an Board der neuen Familux One. Segeltörns mit Familux erreichen 2024 eine neue Dimension. Der neueste Flottenzuwachs – der Lagoon 50 – ist ein Meisterwerk der Eleganz und Innovation. Mit einer imposanten Länge von 14,75 Meter und einer großzügigen Breite von 8,10 Meter erwartet Familien der höchste Komfort auf hoher See. Der Luxus-Katamaran kann von Mittwoch bis Mittwoch gebucht werden. An Bord befinden sich vier gemütliche Doppelkabinen und – wie auch auf der Familux Two – genügend Platz für die erfahrene Crew. Skipper, Hostess und Koch kümmern sich während des gesamten Törns professionell um ihre Gäste und sorgen dafür, dass das Erlebnis im „schwimmenden Hotel“ unvergesslich wird.

Der Erwerb eines eigenen Lagoon 50 Segelkatamarans ist ein bedeutender Meilenstein für die junge Produkterweiterung der Premium Resortgruppe und ermöglicht außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten sowie naturverbundene Reiseerlebnisse der Extraklasse. Bis Oktober schippern nun die neue Familux One (Mittwoch bis Mittwoch) und die Familux Two (Samstag bis Samstag) hinaus auf das Meer Kroatiens. Groß und Klein genießen Spaß und Abenteuer ebenso wie ruhige Momente der Erholung in traumhafter Kulisse. Deutschsprachige Skipper und Kinderbetreuer sorgen dafür, dass auch die Eltern unbeschwert die Seele auf den Wellen baumeln lassen können.

Der ortskundige „Captain“ ist der Mann für die Geheim- und Lieblingsziele. Er bringt Familien an zauberhafte Plätze fernab des Touristentrubels und hat immer ein offenes Ohr für die individuellen Wünsche und Bedürfnisse seiner Gäste. Von exklusiven Weinverkostungen bis hin zum actionreichen Zip-Lining oder einer nächtlichen Kanufahrt mit Lichtspielen lässt er der Fantasie freien Lauf. Kroatien zählt nicht umsonst zu den führenden nautischen Destinationen der Welt. Entlang der 6.278 km langen kroatischen Küste erwarten Familien 1.244 Inseln, Klippen und Riffe, moderne Yachthäfen und lebhafte Marinas. Die Gastfamilie „regiert das Meer“ und bestimmt die Route. Es geht dorthin, wo es am besten gefällt, wo die Lust aufkommt zum Höhlen erkunden oder Surfen, zum Flanieren oder Schnorcheln u. v. m.

Wie von den Familux Resorts gewohnt, besticht auch Familux Yachts mit einem kulinarischen Programm zum Dahinschmelzen. Wer möchte, kommt mit dem Yacht-Koch zum Markt, um frisch einzukaufen und zaubert dann an Bord Gourmetgerichte. Die ganze Familie darf mithelfen. Da werden schon mal wertvolle Kochtipps ausgetauscht. Wenn Feinschmecker einen Abend an Land essen möchten, können sie auf die Empfehlungen des Skippers vertrauen und die Spezialitäten eines lokalen Restaurants genießen. Ein wahrlich kulinarisches Highlight und zugleich authentisches Erlebnis ist das „Grillen am Felsen“ – Genuss auf allen Ebenen.

Die Segeltörns 2024 klingen verlockend. Am 15. Mai 2024 geht es los mit „Early Fish“. Danach entführen, „Vitamin Sea“, „Sunny Weeks“, „Ocean Breeze“, „Croatia’s Miracles” und „Golden Fall” auf das blaue Meer.

„Von Familien für Familien“ ist die Philosophie von Familux. Die weltweit erste und einzige Premium-Hotelgruppe ausschließlich für Familien mit Kindern (Familux Resorts Alpenrose in Lermoos, Dachsteinkönig in Gosau, Familux Resort Oberjoch und das neue The Grand Green im Thüringer Wald) bringt ihre Expertise für wertvoll gestaltete Familienzeit mit „Familux Yachts“ auf neue Höhepunkte – und auf das Wasser.

Bildquelle Familux Yachts

Quelle mk salzburg

Inflation im Euroraum sinkt auf 2,8 Prozent

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Geldautomat in den Niederlanden (Archiv), via dts NachrichtenagenturLuxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Die jährliche Inflation im Euroraum ist im Januar 2024 minimal gesunken. Sie wird auf 2,8 Prozent geschätzt, gegenüber 2,9 Prozent im Dezember, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mit.

Gegenüber dem Vormonat gingen die Preise um 0,4 Prozent zurück. Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, sank im Jahresvergleich auf 3,3 Prozent, nach 3,4 Prozent im Vormonat.

Die Kategorie „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ wird laut Eurostat die höchste jährliche Rate aufweisen (5,7 Prozent, gegenüber 6,1 Prozent im Dezember), gefolgt von „Dienstleistungen“ (4,0 Prozent, unverändert gegenüber Dezember), „Industriegütern ohne Energie“ (2,0 Prozent, gegenüber 2,5 Prozent im Dezember) und „Energie“ (-6,3 Prozent, gegenüber -6,7 Prozent im Dezember).

Die höchste Inflationsrate misst Eurostat in Estland mit 5,0 Prozent. In Finnland und Italien liegt sie laut Eurostat unterdessen nur bei 0,7 bzw. 0,9 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 3,1 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Mittwoch eine Teuerungsrate von 2,9 Prozent gemeldet hatte.


Foto: Geldautomat in den Niederlanden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FED-Sitzung: Attraktiver Zeitpunkt für Anleger

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Fed
Foto von Emin Hajiyev (Quelle: Insight Investment)

Die Ergebnisse der gestrigen Fed-Sitzung kommentiert Emin Hajiyev, Senior Economist bei Insight Investment:

Wie erwartet, nahm die Fed keine Änderungen an der Geldpolitik vor. Sie bestätigte, dass Zinserhöhungen nicht mehr auf der Agenda stehen, wies aber darauf hin, dass auch Zinssenkungen noch nicht geplant sind. Die Erklärung der Fed enthielt mehr Änderungspunkte als üblich, was darauf hindeutet, dass wir uns an einem Wendepunkt befinden.

Einerseits wurde erwähnt, dass sich die Beschäftigungs- und Inflationsziele der Fed in ein besseres Gleichgewicht bewegen“, und die hawkishe, vorausschauende Formulierung wurde von „jeder zusätzlichen Straffung“ auf die neutralere Formulierung „jede Anpassung“ abgeschwächt. Andererseits wiesen die Mitglieder des Ausschusses darauf hin, dass sie „ein größeres Vertrauen darauf haben müssen, dass sich die Inflation nachhaltig in Richtung 2 % bewegt“, bevor sie sich zu Zinssenkungen verpflichten.

Die Fed wird im März eine Verlangsamung der QT ernsthaft in Betracht ziehen

Die Fed hat ihre Maßnahmen zur quantitativen Straffung (QT) vorerst unverändert gelassen. Seit 2022 kann die Fed jeden Monat bis zu 60 Mrd. USD an Staatsanleihen und 35 Mrd. USD an hypothekarisch gesicherten Wertpapieren aus ihrer Bilanz „abziehen“. Seitdem hat sich die Bilanz der Fed um etwa 1,3 Mrd. $ verringert.

Diese Bemühungen haben die überschüssige Marktliquidität verringert, was sich zum Teil in der rückläufigen Inanspruchnahme der Reverse-Repo-Fazilität (RRP) der Fed zeigt, die seit 2022 ebenfalls zurückgegangen ist (von über 2 Billionen Dollar auf 580 Milliarden Dollar).

Wir wissen nun, dass die Fed-Mitglieder auf der Dezember-Sitzung eine langsamere QT ansprachen, um „ausreichende Reserven“ im System sicherzustellen. Der Fed-Vorsitzende Powell erklärte, dass die Zentralbank ihre Diskussionen über das Tempo des QT ab März intensivieren wird. Wir glauben, dass die Anleger auf eine Ankündigung bis zum Sommer warten müssen.

Seit dem Sommer hatten sich die Anleger Sorgen gemacht, dass ein Überangebot an langlaufenden Staatsanleihen die Renditen unter Druck setzen könnte. Das Finanzministerium ist seit dem letztjährigen Patt um die Schuldenobergrenze in hohem Maße auf Schatzwechsel statt auf Anleihen angewiesen, wodurch die Wechsel über die vom Beratenden Ausschuss für die Kreditaufnahme des Finanzministeriums empfohlene Schwelle von 15-20 % der ausstehenden marktfähigen Wertpapiere hinausgehen.

Obwohl wir vermuten, dass das Angebot an Anleihen mit längeren Laufzeiten ab dem dritten Quartal folgen wird, gehen wir auch davon aus, dass bis dahin Zinssenkungen auf der Tagesordnung stehen werden, so dass sich der Appetit des Marktes möglicherweise von kurzfristigen Bargeldanlagen auf Anleihen mit längeren Laufzeiten verlagern wird, was den Märkten helfen wird, das Angebot zu absorbieren.

Daher halten wir es für unwahrscheinlich, dass die Anleihemärkte in diesem Jahr durch das Kreditaufnahmeverhalten des Finanzministeriums gestört werden.

Die Marktpreise sind nicht im Einklang mit der Fed

Unserer Ansicht nach sind die Märkte immer noch zu optimistisch, was das Tempo der Zinssenkungen in den nächsten Jahren angeht. In den nächsten Monaten erwarten wir Volatilität, da sich die Markterwartungen den konservativeren Prognosen der Fed annähern. Aus taktischer Sicht bedeutet dies, dass sich aktiven Anlegern in diesem Jahr zahlreiche Gelegenheiten bieten könnten, die Zinsschwankungen auszunutzen.

Auch wenn die erste Zinssenkung noch etwas weiter entfernt sein könnte, als die Märkte einpreisen, haben einige Schwellenländer in Lateinamerika, Osteuropa, Asien und Afrika den globalen Zinssenkungszyklus bereits eingeleitet..

Aus strategischer Sicht könnte dies ein besonders attraktiver Zeitpunkt sein, um Renditen in festverzinslichen Wertpapieren auf dem Höhepunkt des Zinszyklus zu sichern. Die Gelegenheit ist jedoch nicht auf die USA beschränkt. Wir glauben, dass festverzinsliche Anleger, die einen sorgfältigen, aktiven, globalen Ansatz verfolgen können, in den nächsten Jahren am besten aufgestellt sein werden.

FED-Sitzung: Attraktiver Zeitpunkt für Anleger

Foto von Emin Hajiyev (Quelle: Insight Investment)

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VfB Stuttgart holt Mahmoud Dahoud

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Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach) (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Mahmoud Dahoud verpflichtet. Der Mittelfeldspieler kehre auf Leihbasis von Brighton & Hove Albion bis Saisonende in die Bundesliga zurück, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Anschließend besitzt der VfB laut eigenen Angaben eine Kaufoption. „Mo hat seine enorme fußballerische Qualität bereits in der Bundesliga und international nachgewiesen“, ließ sich VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth zitieren. „Wir sind sicher, dass er sich schnell bei uns zurechtfinden wird und somit ab sofort eine wertvolle zusätzliche Option für unser Spiel darstellt“, ergänzte er.

Vor seinem Wechsel in die englische Premier League im vergangenen Sommer kam Dahoud für Borussia Dortmund (2017-2023) und Borussia Mönchengladbach (2010-2017) 162-mal in der Bundesliga, 30-mal in der Champions League, 19-mal im DFB-Pokal und elfmal in der Europa League zum Einsatz. Für Brighton & Hove Albion absolvierte er in dieser Saison 14 Pflichtspiele und bereitete ein Tor vor.


Foto: Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet schwächer – Fed-Sitzung dämpft Zinshoffnungen

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstagmorgen schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.870 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die deutlichsten Einbußen mussten die Aktien von Adidas hinnehmen. Der Sportartikelhersteller hatte verlautbaren lassen, dass sich aufgrund des Beschusses im Roten Meer Lieferungen um mehrere Wochen verzögern. Entgegen dem Trend im Plus waren unter anderem Siemens Healthineers. Der Konzern hatte am Morgen Konzernzahlen veröffentlicht, die bei den Anlegern offenbar gut ankamen.

„Der Rückschlag in Sachen Zeit und Tempo in den Zinssenkungserwartungen nach der Fed-Sitzung versetzt auch dem Deutschen Aktienindex einen Dämpfer“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Die geldpolitische Entscheidung in Washington müsse aber kein Show-Stopper für die Börsen sein. Das geldpolitische Fenster sei am Mittwoch geöffnet worden, „nur vielleicht nicht so sehr, wie das einige sich gewünscht hatten“.

„Erst wird die Fed am Anfang Mai die Zinsen senken, gefolgt von der Europäischen Zentralbank einen Monat später.“ Das seien zumindest die Markterwartungen, nachdem der März als Termin durch Fed-Chef Jerome Powell aus dem Weg geräumt worden sei. „Die Leitzinsen wurden zwar schnell angehoben, sie werden aber aller Wahrscheinlichkeit nach nur langsam wieder gesenkt“, so Stanzl.

Einige Anleger hätten den doch überraschend schnellen Rückgang der Inflation in Richtung Zwei-Prozent-Ziel als Signal für eine ebenso schnelle Anpassung der Geldpolitik interpretiert und müssten die Situation jetzt neu bewerten. Die US-Notenbank habe sich für eine konservative Geldpolitik entschieden. „Warum sollte sie auch in Hast geraten, wenn Einzelhandel und Wirtschaft brummen und der S&P 500 auf einem Allzeithoch notiert. Die Fed würde ein unnötiges Risiko eingehen, wenn sie die Zinsen senkt, bevor nicht feststeht, dass die Inflation sich auch wirklich beruhigt hat.“

Die Konkretisierung des geldpolitischen Ausblicks der Fed sorge für Kursgewinne an Chinas Börsen. „Die Regierung in Peking wird durch anstehende Zinssenkung in den USA in die Lage versetzt, stärkere Maßnahmen zu unternehmen, ohne zu riskieren, die eigene Währung zu stark zu schwächen“, sagte der Marktexperte. Ein chinesischer Politiker deutete bereits auf größere staatliche Investitionen hin. „Das könnte sich positiv auf die zuletzt stark unter Druck geratenen chinesischen Börsen auswirken.“

Es sei normalerweise kaum möglich, dass eine Nachricht die Sitzung der US-Notenbank überschatte. Dieses Mal scheine es aber fast so zu sein. Die New York Community Bancorp habe sich am Mittwoch in der Spitze im Kurs fast halbiert. Sie werde Opfer ihres eigenen Erfolgs: „Weil sie so stark gewachsen ist, muss sie strengere Vorschriften für Rückstellungen für Kreditausfälle beachten, eigentlich ein normaler Prozess, da die Rückstellungen aber in Zusammenhang mit der im letzten Jahr Pleite gegangenen Signature Bank stehen, weckt das bei Anlegern ungute Erinnerungen.“ Ein systemisches Risiko lasse sich daraus nicht für andere Banken ablesen, aber hier gehe es am Ende wieder um Vertrauen. „Wenn Kunden und Anleger den Kursabsturz der NY Community Bancorp mit der Bankenkrise 2023 in Verbindung bringen, dann käme wieder der gleiche Stein ins Rollen, den man nur schwer aufhalten kann“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen schwächer. Ein Euro kostete 1,0783 US-Dollar (-0,29 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9274 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,29 US-Dollar, das waren 26 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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