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Hüttenurlaub auf der Turracher Höhe

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Hollmann am Berg

Bisschen crazy & wunderbar out of the box: Hüttenurlaub im Hollmann am Berg

Alle, die auf außergewöhnliche Urlaubsziele stehen, verlieben sich in die „Drei Riesen“ des Hollmann am Berg. Hier oben auf der Turracher Höhe, im Dreiländereck Steiermark-Kärnten-Salzburg, auf sommer-prickelnden 1.800 Metern Höhe, lebt der Individualismus. Gipfel und Bergseen begleiten durch Urlaubstage, die mitten ins Herz treffen. Der Millstättersee und der Wörthersee sind nicht weit. Gewohnt wird im „Troadkasten“ in den Baumwipfeln, der nach alter Zimmermannskunst wie ein alter typischer Getreidespeicher gebaut ist.

Herrlich wohltuend lässt das „Hollmann am Berg“ das Alltägliche und Belanglose hinter sich. Die Hütten „hören“ auf die Namen Toni, Luki und Franzi. Sie stecken voll charmanter Ideen und Überraschungen und schmiegen sich in Zirben und Föhren. Völlig privat saunieren, die Außendusche ist genau, wo man sie braucht. Lediglich „der Mann im Mond“ schaut zu, wenn die Genießer wellnessen, wann immer sie wollen. Auf der traumhaften Waldterrasse dem Rauschen der Bäume lauschen und sich ein gutes Gläschen einschenken. Legendäre Sommerabende unter den Sternen. Wo man hinschaut, unaufdringlicher Luxus. Urlaub kann so wunderbar unkompliziert sein – und erholsam mit dazu.

Das Hollmann am Berg ist gemacht für Menschen, die sich nach ausgedehnten Zirbenwäldern, nach frischer Luft, nach Stille, Träumen im Wald und tiefem Durchschnaufen sehnen. Gipfelstürmer und Almwanderer beschreiten hier ihre Wege. Mountain- und E-Bike-Trails locken nach draußen, es geht zum Walken und gemütlichen Spazieren zur nächsten Almwirtschaft. Die alpine Achterbahn, der Nocky Flitzer, ist nicht nur bei den Kindern der große Renner. Das Hollmann am Berg ist genau der Freiraum, den Freunde, Familien und zwei, die unter sich sein wollen, brauchen. Der Hund darf auch mit. Hundedecke, Futterschüssel, Leckerlis, Hundesackerl, Shampoo, Bürste und der passende Waschplatz sind mit am Start. Ein Domizil mit Charakter für durchlüftete Sommer. Die Hüttengaudi mündet nahtlos in Aktivferien bis zum Horizont.

Bild Fotograf: Heldentheater/ Hollmann am Berg

Quelle © mk Salzburg

Spritpreise Mitte August gestiegen

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Tankstellenpreise im August 2023 (Archiv), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Spritpreise in Deutschland sind in der vergangenen Woche gestiegen. Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 1,858 Euro und damit 1,5 Cent mehr als in der Vorwoche, wie ein ADAC-Sprecher am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur sagte.

Diesel verteuerte sich unterdessen um 2,0 Cent und kostete im Schnitt 1,769 Euro. In der Vorwoche war der Benzinpreis noch leicht zurückgegangen, der für Diesel dagegen bereits deutlich gestiegen. Der Unterschied bei den Preisen für die Kraftstoffsorten verkleinerte sich durch die jüngste Entwicklung: Ein Liter Diesel kostet jetzt im Schnitt 8,9 Cent weniger als ein Liter E10.


Foto: Tankstellenpreise im August 2023 (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Linnemann wirft Kanzler "Negierung" der Wirtschaftssituation vor

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Carsten Linnemann (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wirft dem Kanzler und der Regierung vor, die schwierige wirtschaftliche Situation Deutschlands nicht zu sehen. „Wir sind das einzige Land unter allen Industrieländern, was schrumpft und alle anderen wachsen: Der Bundeskanzler hält ein Interview, wo ich das Gefühl habe, er lebt wirklich in einer anderen Welt und negiert die wirtschaftliche Situation“, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv.

Es gebe eine „totale Verunsicherung“. Dass wochenlang über das Wachstumschancengesetz diskutiert worden sei und es am Ende doch womöglich von der Tagesordnung genommen werde, zeige zudem, „dass der Regierung die wirtschaftliche Dimension, in der wir stecken, dass die Grundlagen jetzt kaputtgemacht werden, für die nächsten Jahrzehnte nicht sieht“.


Foto: Carsten Linnemann (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Energieversorgung mit stromee

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stromee

Öko-Strom vom Bauern nebenan

Das Berliner Clean-Energy-Startup stromee revolutioniert den Energiemarkt mit seinem einzigartigen Konzept. Im Fokus stehen die Energieerzeuger mit ihren landwirtschaftlichen Biogasanlagen, Windkraft- und Solaranlagen. Die Idee dahinter ist einfach: Erzeuger erneuerbarer Energien bieten ihren Strom auf der Online-Plattform www.stromee.de an, und Verbraucher können zwischen verschiedenen unabhängigen Erzeugern und nachhaltigen Energiequellen auswählen.

Hinter den Energieerzeugern stecken vor allem landwirtschaftliche Betriebe, aber auch Privatpersonen, die mit der Erzeugung von Ökostrom ihren Teil für eine nachhaltige und saubere Zukunft beitragen wollen.

Ein Beispiel ist Familie Stockert, die mit ihrem traditionsreichen Milchviehbetrieb bis ins 15. Jahrhundert zurückblicken kann. Ihre Biogasanlage, die seit 2019 zu 85 Prozent mit Reststoffen aus ihrem landwirtschaftlichen Betrieb betrieben wird, nutzt effizient Futterreste, Gülle und Mist. Die Abwärme der Anlage wird vollständig zur Beheizung der Gebäude und zur Aufbereitung der Gärreste verwendet.

“Die Idee, mit einer Biogasanlage Reststoffe aus dem Stall effizient zu verwerten, kam uns schon vor 20 Jahren”, erklärt Stefanie Stockert. “Gerade für die energetische Verwertung von Reststoffen eignet sich eine Biogasanlage hervorragend. Aktuell produzieren wir damit knapp 2.200 Megawatt Strom pro Jahr für stromee.”

Die Photovoltaik-Anlage “Frauenpower” betreibt Kerstin Deckert zusammen mit ihrer Tochter Klara aus Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Menge an Strom, die sie mit ihrer Solaranlage erzeugen, könnten die beiden Frauen 75.000 Kuchen pro Jahr backen. Sie haben sich aber dafür entschieden, ihren Strom ins Netz einzuspeisen. Und das mit Erfolg: Aktuell ist der Tarif zu ihrer PV-Anlage bei stromee ausverkauft. “Wir wollen die Energiewende in Deutschland unterstützen und einen Beitrag zu einer grünen Zukunft leisten,” erklärt Kerstin Deckert, die mit ihrer Anlage pro Jahr 154 Megawatt liefert.

Ihr Mann Stefan Deckert verbreitet zusammen mit seinem Sohn Jakob ebenfalls Solarstrom über stromee. Als studierter Energietechniker blickt er auf viele Jahre Erfahrung als Konstrukteur und Projektleiter im Bereich solarthermische Kraftwerke zurück. “Durch Importe von Gas, Öl, Kohle und Uran sind wir in Deutschland momentan noch abhängig von anderen Ländern. Um uns von dieser Abhängigkeit zu lösen, haben meine Familie und ich uns dazu entschieden, die Energiewende voranzutreiben,” erklärt Stefan Deckert.

Auch die Windkraftanlage in Südergellersen der Familie Kröger trägt seit 2001 zur Energiewende bei. Die Windkrafträder drehen sich südwestlich von Lüneburg und liefern jährlich Strom für etwa 1.000 Haushalte. Die Familie Kröger ergänzt ihr Engagement für erneuerbare Energien mit eigenen Windkraft- und Solaranlagen, um unabhängig von großen Energieunternehmen zu sein. Derzeit werden durch die Windkraftanlagen 3.400 Megawatt grüner Strom pro Jahr ins Netz eingespeist.

Das Marktplatzkonzept von stromee hat innerhalb eines Jahres den Energiemarkt in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Über 90.000 Menschen beziehen aktuell Ökostrom von selbstgewählten dezentralen Erzeugungsanlagen. Das langfristige Ziel des grünen Energieanbieters ist es, bis 2030 eine Million Menschen in Deutschland mit echtem Ökostrom und eigenen Smart Home Produkten zu versorgen.

Bild Solarstrom von deutschen Modulen Copyright: stromee/PR

Quelle macheete | Büro für PR & Digitales

Inflationsrate in Großbritannien sinkt auf 6,8 Prozent

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Liverpool Station in London (Archiv), über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Der starke Anstieg der Verbraucherpreise in Großbritannien hat sich zuletzt weiter abgeschwächt. Die jährliche Inflationsrate lag im Juli bei 6,8 Prozent, wie die britische Statistikbehörde am Mittwoch in London mitteilte.

Im Juni hatte sie noch bei 7,9 Prozent gelegen. Viele Experten hatten mit einem Rückgang in diesem Umfang gerechnet. Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise im siebten Monat des Jahres um 0,4 Prozent. Die jährliche Kerninflation (ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) lag im Juli 2023 wie schon im Vormonat bei 6,9 Prozent.

Sinkende Gas- und Strompreise trugen am stärksten zum Rückgang der monatlichen Veränderung der Inflationsrate bei, während die Preise für Nahrungsmittel im Juli 2023 zwar stiegen, jedoch in geringerem Maße als im Vorjahresmonat. Hotels sowie die Passagierbeförderung per Flugzeug waren die Kategorien, die den größten Aufwärtsbeitrag zur Veränderung der Inflationsrate leisteten.


Foto: Liverpool Station in London (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zoll-Gewerkschaft fordert mehr Kontrollen gegen Sozialbetrug

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Zoll (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Blick auf eine Razzia gegen mutmaßlichen Sozialleistungsbetrug in Duisburg fordert die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) ein konsequenteres Vorgehen des Staates. Er wünsche sich von der zuständigen Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr bundesweite Schwerpunktprüfungen dieser Art, „um der Lage einigermaßen Herr zu werden“, sagte BDZ-Chef Thomas Liebel dem TV-Sender RTL. Allerdings müsse das Bundesfinanzministerium als Dienstherr des Zolls die dafür nötigen Ressourcen sowie Personal bereitstellen, so Liebel.

Zugleich sprach sich der Gewerkschafter für „mehr Zusammenarbeit der Behörden“ aus. „Das heißt auch digitale Vernetzung.“ Beispielsweise müsse der Zoll „automatisierten Zugriff auf die Daten der Jobcenter haben und im polizeilichen Ermittlungsverbund“, fordert der BDZ-Chef. Angesprochen auf die Frage, wie es sein könne, dass Bezieher von Sozialleistungen teure Autos hätten, sagte Liebel: „Wir brauchen ein Verfahren, um sozusagen das Pferd auch mal von hinten aufzusatteln und zu fragen: Woher stammen diese Vermögenswerte bei Hartz-IV-Empfängern, die sich als solche ausgeben?“


Foto: Zoll (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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NRW leitet Flüchtlinge direkt an Städte durch

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Asylunterkunft (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die schwarz-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will mehr Flüchtlinge mit ungeklärter Bleibeperspektive direkt an die Städte und Gemeinden durchleiten. Das geht aus einer Information von Flüchtlingsministerin Josefine Paul (Grüne) an die kommunalen Spitzenverbände hervor, über die die „Westdeutsche Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe) berichtet.

„Um die Aufnahmefähigkeit des Landessystems zu erhalten, müssen wir schon zum jetzigen Zeitpunkt vorzeitige Zuweisungen von Geflüchteten aus den Landeseinrichtungen in die Kommunen vornehmen“, heißt es in dem Schreiben der Landesregierung. Leider erfolge der geplante Aufwuchs der Landeskapazitäten nicht so schnell wie erwartet. Konkret will die zuständige Bezirksregierung Arnsberg allein in der laufenden Woche 1.500 Geflüchtete aufteilen, die dann in spätestens 14 Tagen von Städten untergebracht werden müssen. In vielen Rathäusern hat der Plan Verärgerung ausgelöst, da das Land seine eigenen Unterkünfte nicht – wie bereits vor Monaten zugesagt – ausreichend ausgebaut hat.

„Die Ankündigung der Landesregierung ist eine Bankrotterklärung mit Ansage“, sagte SPD-Fraktionsvize Lisa-Kristin Kapteinat auf Anfrage der WAZ. „Frau Paul hat die Flüchtlingspolitik nicht im Griff. Und es gibt keinerlei Plan, wie sie der Lage Herrin werden will“, kritisierte Kapteinat. Paul hatte ihr selbst gestecktes Ziel von 35.000 Landesplätzen nicht erreicht, obwohl die Städte bereits im vergangenen Jahr mindestens 70.000 eingefordert hatten. „Angesichts dieser sich zuspitzenden Lage werden die kommunalen Spitzenverbände gegenüber der Landesregierung den Erwartungen zum zügigen Ausbau der Landeseinrichtungen und einer deutlichen Verbesserung der Flüchtlingsfinanzierung insbesondere im Hinblick auf die Vorhaltekosten noch einmal mehr Nachdruck verleihen“, kündigte der Städte- und Gemeindebund an.

Die Kommunen werfen dem Land ineffiziente Verfahren vor, geringe Flexibilität im Umgang mit Unterbringungsstandards und fehlende Entschlossenheit, auf pragmatische Vorschläge einzugehen.


Foto: Asylunterkunft (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Buschmann verteidigt Cannabis-Gesetz gegen Kritik des Richterbundes

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Marco Buschmann (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat der Kritik des Deutschen Richterbundes widersprochen, das Gesetz zur Legalisierung von Cannabis führe zu einer zusätzlichen Belastung der Justiz. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass eine pragmatischere Drogenpolitik zu einer Entlastung der Gerichte führen wird. Die geäußerte Skepsis des Richterbunds mag vielleicht auch daher rühren, dass man generell bei diesem Vorhaben politische Vorbehalte hat“, sagte Buschmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Sein Ministerium werde beobachten, wie sich das Gesetz in der Praxis bewähren werde. „Generell gilt: Wenn Menschen auf legale Weise Cannabis kaufen und konsumieren können, werden die Fälle weniger, die vor Gericht landen“, so Buschmann. Grundsätzlich befürwortet der Justizminister die Legalisierung von Cannabis unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen.

„Die repressive Drogenpolitik der vergangenen Jahrzehnte ist gescheitert. Sie hat den Konsum nicht eingedämmt, sie hat unzählige Menschen in die Kriminalität gedrängt und einen blühenden Schwarzmarkt geschaffen“, sagte Buschmann. „Wir brauchen eine bessere Drogenpolitik.“ Der Schutz von Jugendlichen und Heranwachsenden habe dabei „eine ganz zentrale Bedeutung“.

Am Mittwoch will sich das Bundeskabinett mit dem Gesetzentwurf zur Legalisierung des Cannabis-Konsums befassen. Die Bundesregierung plant eine straffreie Abgabe etwa von Marihuana und Haschisch an Erwachsene in bestimmten Abgabestellen und will auch den privaten Anbau von Cannabis-Pflanzen legalisieren. Der Deutsche Richterbund hatte kritisiert, dass das „kleinteilige Gesetz“ zu einem „hohen behördlichen Kontrollaufwand“ sowie vielen „neuen Streitfragen“ führen würde, die dann auch vor Gericht landen würden.


Foto: Marco Buschmann (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Weil nimmt nicht an Partei-Ehrung von Ex-Kanzler Schröder teil

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Stephan Weil  (Archiv), über dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will nicht an der Ehrung zum SPD-Jubiläum von Altkanzler Gerhard Schröder teilnehmen. „Ich gehe normalerweise auch sonst nicht zu solchen Jubiläen. Es ist Sache des jeweiligen Ortsvereins, wie er seine Jubilare ehrt“, sagte Weil der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe).

„Gerhard Schröder hat sich in seiner aktiven Zeit als Politiker große Verdienste erworben, aber ich habe überhaupt kein Verständnis für seine Position zum Ukraine-Krieg und zu den Verbrechen von Wladimir Putin“, sagte der SPD-Landesvorsitzende. Diese Ambivalenz komme auch in der Diskussion um die Ehrung Schröders anlässlich dessen 60-jähriger Parteimitgliedschaft zum Ausdruck, so Weil. Nach innerparteilichen Diskussionen hatte sich zuletzt Hannovers früherer Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg bereit erklärt, die Ehrung Schröders zu übernehmen.


Foto: Stephan Weil (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Kommunen fordern mehr Geld vom Bund für Wärmeplanung

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Rathaus von Offenbach (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Kabinettsbeschluss zur kommunalen Wärmeplanung hat der Deutsche Städtetag mehr finanzielle Unterstützung des Bundes für die Städte und Gemeinden verlangt. „Wichtig ist, dass wir jetzt schnell mit der weiteren Wärmeplanung loslegen können. Da müssen wir dann auch übers Geld sprechen – denn allein werden die Städte die Wärmewende nicht stemmen können“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Bislang plant die Regierung, die kommunale Wärmeplanung mit rund 500 Millionen Euro aus den Klima- und Transformationsfonds zu fördern. „Wir reden über rund 10.000 Kommunen, die eine Anschubfinanzierung vom Bund für eine Wärmeplanung bekommen können“, sagte Dedy. Eine Umfrage des Städtetages habe gezeigt, dass die Städte allein für das Erstellen dieser Planung mit Aufwendungen von jeweils rund 200.000 Euro plus Personalkosten rechneten. „Hochgerechnet wären das also bis zu zwei Milliarden Euro für Wärmepläne in allen deutschen Kommunen. Umgesetzt ist dann noch nichts“, so Dedy. „500 Millionen des Bundes reichen da hinten und vorne nicht – schließlich ist es ja der Bund, der den Kommunen eine neue Aufgabe zuweist.“ Der Hauptgeschäftsführer forderte auch mehr Zeit für die Kommunen. Die Wärmeplanung sei ein aufwändiger Prozess und dauere zwei bis drei Jahre, sagte Dedy. „Die Städte wollen und müssen hier sorgfältig arbeiten und auch einen Puffer haben, wenn sich mal etwas verzögert. Die Fristen für die Wärmeplanung sollten deshalb bis zum Jahresende 2026 beziehungsweise 2028 verlängert werden.“ Der Gesetzentwurf der Regierung sieht bislang vor, dass Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern die Wärmeplanung Mitte 2026 abgeschlossen haben müssen und kleinere Städte bis Mitte 2028.

Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund will mehr Förderung vom Bund. Es sei wichtig, eine auskömmliche Förderung für die Erstellung der Wärmepläne bereitzustellen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Die vom Bund hierfür bislang vorgesehenen 500 Millionen Euro reichen dafür nach unseren Berechnungen keinesfalls aus.“ Ohne die Kommunen werde die Wärmewende scheitern, warnte Landsberg.

Damit sie flächendeckend gelinge, müssten nicht nur alle Kommunen unabhängig von der Größe einbezogen werden, sondern die Wärmeplanung auch leistbar sein. „Diesbezüglich haben wir große Zweifel“, sagte der Verbandschef. „Denn die Kommunen sehen sich mit begrenzten Kapazitäten konfrontiert, sowohl in der eigenen Verwaltung als auch bei den externen Planungsbüros.“ Nötig seien Fristen, die erfüllbar seien.

„Auch dürfen die Anforderungen an die Wärmepläne nicht zu bürokratisch sein“, so Landsberg. Der Landkreistag pocht ebenfalls auf klare Zusagen zur Finanzierung. Es sei richtig, dass die kommunale Wärmeplanung und das Gebäudeenergiegesetz verzahnt werden sollen, sagte Präsident Reinhard Sager dem RND. „Das Ziel, bis 2030 die Hälfte der leitungsgebundenen Wärme klimaneutral zu erzeugen, muss außerdem unbedingt mit der notwendigen Finanzierung unterlegt werden“, forderte er. „Dazu braucht es bereits jetzt konkrete Aussagen zur finanziellen Ausgestaltung.“

Die Übertragung auf die kommunale Ebene durch ein Landesgesetz wäre eine neue Aufgabe, die seitens der Länder vorbehaltlos finanziell ausgeglichen werden müssten. Auch dazu bräuchten die Kommunen bereits jetzt klare Zusagen, so Sager.


Foto: Rathaus von Offenbach (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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