Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Blick auf Rechtsextremismus im Alltag sehen Forscher in Deutschland weiterhin ein klares Ost-West-Gefälle.
„Natürlich ist es ein gesamtgesellschaftliches Problem und der Westen ist davon nicht gefeit“, sagte Romy Arnold vom Bundesverband Mobile Beratung am Dienstag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. „Aber man muss auch anerkennen, angesichts der Einstellungsmerkmale der Wahlergebnisse für extrem rechte Parteien, dass es da schon ein starkes Ost-West-Gefälle gibt.“
Matthias Quent, Rechtsextremismus-Forscher an der Hochschule Magdeburg-Stendal, ergänzte, dass in Westdeutschland eine andere politische Kultur, zivilgesellschaftliche Infrastrukturen und auch Parteibindungen viel länger und stabiler gewachsen seien als das in Ostdeutschland der Fall sein konnte. Das extrem rechte Einstellungspotenzial unterscheide sich zwischen Ost und West aber nicht signifikant und „bei jungen Menschen eigentlich überhaupt nicht“. Und auch das Potenzial für Wahlgewinne der AfD sei nicht so unterschiedlich.
Mit Blick auf einen möglichen Unterschied zwischen Stadt und Land, zeigte sich unterdessen Theresa Donner, Mitinitiatorin des sogenannten „Wir-Festivals“ in Halle (Saale), auf dts-Anfrage davon überzeugt, dass Projekte wie ihres auch in kleineren Städten wie zum Beispiel Zeitz funktionieren könnten. Bei dem Festival habe man ein Angebot für die ganze Stadt geschaffen, sagte sie. „In dem Moment, wo es eine aktive Bürgerschaft gibt, die dazu bereit ist, was zu organisieren, bei dem sich viele Menschen dazugehörig fühlen und wo es zu einem Austausch kommt, sehe ich keinen Unterschied, warum das in Zeitz nicht funktionieren sollte.“
Foto: Jahresrückblick 2025: Wie sich Rechtsextremismus im Alltag festsetzt und Engagierte dagegenhalten am 02.12.2025, via dts Nachrichtenagentur
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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 23.680 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent über dem Schlussniveau von Vortag.
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland sind nach einer Modellrechnung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zum Jahresende 2024 gegenüber dem Jahresanfang um 6,3 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit einer „föderalen Modernisierungsagenda“ wollen Bund und Länder die staatliche Verwaltung und öffentliche Organisation in Deutschland „grundlegend und übergreifend“ erneuern. So steht es in einem 68-seitigen Entwurf eines Plans, der auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag beschlossen werden soll und über den das „Handelsblatt“ berichtet. Der Staat und die Verwaltung seien „zu bürokratisch, träge und wenig lösungsorientiert“, heißt es in der Agenda. Die übermäßige Bürokratie sei ein „Wohlstandsrisiko für unser Land“.
Walldorf (dts Nachrichtenagentur) – SAP beendet den Verkauf der Mittelstandssoftware Business By Design. Das Produkt wird einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge am 20. April 2026 von der Preisliste genommen und ab dann nicht mehr für Neukunden verfügbar sein. Das geht aus einer E-Mail an Kunden und IT-Dienstleister hervor, aus der die Zeitung zitiert.
München (dts Nachrichtenagentur) – Innerhalb der Union wird der Druck auf die internen Kritiker des Rentenpakets größer.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Ende des Krieges in der Ukraine dürfte nach Ansicht von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) schmerzhafte Zugeständnisse erfordern.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Frage von Kontakten zwischen Wirtschaftsverbänden und der AfD spaltet Deutschland.
New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag nachgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.289 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Co-Vorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, sieht Alexander Eichwald nach seinem Auftritt bei der Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ nicht mehr als AfD-Mitglied.