München (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der fünf Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, fordert zur Lösung der Haushaltskrise eine höhere Erbschaftsteuer. „Eine maßvolle Besteuerung des Erbes, egal ob Betrieb, Eigenheim oder Geldvermögen, ist gerecht“, sagte die Wirtschaftsprofessorin der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
„Schließlich hat der Erbe nichts für dieses Geschenk geleistet.“ Insbesondere lehnt sie die Schonung der Betriebsvermögen beim Erben ab. „Es ist ungerecht, dass Erbschaften von Geldvermögen besteuert werden, aber die Übergabe von Betrieben unbesteuert bleibt, wenn eine bestimmte Lohnsumme garantiert ist“, sagte Schnitzer, die Wettbewerbsökonomik an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität lehrt. Auch die fehlende Liquidität, die häufig als Argument gegen eine höhere Erbschaftsteuer angeführt wird, hält die Ökonomin nicht für überzeugend. „Die Steuerzahlung kann gestundet werden. Hier ist mehr Steuergerechtigkeit nötig“, sagte sie. Die Einnahmen aus der Erbschaftsteuer fallen den Ländern zu. „Der Bund bestimmt allerdings die Höhe und die Ausgestaltung“, so Schnitzer. „Wenn die Länder so mehr erhielten, könnte der Bund bei Zuschüssen an die Länder sparen.“
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Kirsten Fehrs, plädiert für externe Standards bei der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und Missbrauch in der Kirche. „Ich fände es sehr wichtig, dass es ein staatliches Aufarbeitungsgesetz gibt, das allen Betroffenen einen Rechtsanspruch auf Aufarbeitung ihrer Fälle gibt, unabhängig, ob sie in den Kirchen, im Sport, in den Schulen oder Familien stattfanden“, sagte Fehrs dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). 
Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) warnt vor einem Riesen-Streik von Landwirten, Lokführern und Transportgewerbe Anfang Januar und einem Stillstand im Land. „Bauern, Transportgewerbe und Gastrobetriebe sind verärgert wie nie“, sagte Schulze der „Bild“ (Samstagausgabe). 
New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Freitag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 37.386 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag. 
Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor ergiebigem Dauerregen in vielen Mittelgebirgen. Die Warnung gelte für Teile von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern, teilte der DWD am Freitag mit. 
New York City (dts Nachrichtenagentur) – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am Freitag mit einer Resolution dazu aufgefordert, „unverzüglich sicheren und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe“ zum Gazastreifen zu ermöglichen und die „Bedingungen für eine dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten“ zu schaffen. Zwei der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats, die USA und Russland, haben sich der Stimme enthalten. 
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.706 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. 
Tel Aviv (dts Nachrichtenagentur) – Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev will einen Regierungswechsel in Israel. „Ich hoffe, dass der Krieg bald enden wird, und dass wir Neuwahlen haben werden, um Netanyahu und seine Regierung loszuwerden“, sagte sie der am Samstag erscheinenden Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. 
Detroit (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump soll auch Wahlhelfer in Michigan unter Druck gesetzt haben, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 nicht amtlich zu beglaubigen. Das berichtet die Tageszeitung „Detroit News“ unter Verweis auf eine Audio-Aufnahme, die den Vorgang belegen soll.