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Arbeitsminister will bessere Bedingungen für Paketboten durchsetzen

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DPD und DHL, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Arbeitsbedingungen von Paketboten verbessern und ein Verbot von Paketen über 20 Kilogramm durchsetzen. „Pakete, die mehr als 20 Kilogramm wiegen, müssen dann künftig durch Speditionen mit zwei Personen zugestellt werden“, sagte Heil der „Bild am Sonntag“.

„Hier geht es um die Gesundheit von Menschen, die mit ihrer Arbeit unseren Alltag erleichtern und das Land am Laufen halten. Viele Paketboten werden Bandscheibenvorfälle bekommen. Deshalb will ich durchsetzen, dass Pakete, die mehr als 20 Kilogramm wiegen, nicht mehr von einem allein geschleppt werden müssen.“ Auch für mittelschwere Pakete will Heil die Vorschriften verschärfen. Künftig soll es „für Pakete ab zehn Kilogramm eine Kennzeichnungspflicht geben. Damit der Bote gleich sieht, was er sich zumuten kann.“ Die Umsetzung soll über die Novelle des Postgesetzes erfolgen, an der aktuell das Wirtschaftsministerium arbeitet. „Dort wird mein Haus Arbeitsschutzmaßnahmen einbringen“, so Heil. Er rechne damit, dass Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) den Entwurf noch in diesem Jahr vorlegt, so Heil. Heil begründete seinen Vorstoß mit dem Boom in der Paketbranche: „Von 2017 bis 2021 stieg die Zahl von 2,6 auf 4,5 Milliarden Pakete.“ Es ist ja auch bequem, vom Sofa aus alles online zu kaufen und es bis zur Wohnungstür geliefert zu bekommen. Heil: „Auch meine Familie bestellt online. Ich profitiere also davon und will das gar nicht kritisieren. Aber wir müssen uns auch mit der Frage beschäftigen, was mit den Beschäftigten passiert, die ein schweres Paket in den 5. Stock schleppen.“ Der Minister forderte mehr Respekt vor harter Arbeit: „Es gab mal eine Zeit, in der eine Firma mit `Geiz ist geil` geworben hat. Aber wenn das auf den Knochen von Menschen passiert, die hart arbeiten, ist das nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass es die einen immer bequemer haben, während andere unter miesen Bedingungen schuften müssen.“ Um bessere Kontrollmöglichkeiten zu haben, will Heil zudem die Lizenzpflicht auf Paketdienstleister ausweiten. „Dann würden Unternehmen, die mit Verstößen gegen Arbeitsbedingungen auffällig geworden sind, ihre Lizenz verlieren“, so Heil. Bislang müssen nur Unternehmen, die Briefe unter einem Kilogramm austragen wollen, eine Lizenz bei der Bundesnetzagentur beantragen.

Bessere Arbeitsbedingungen sollen künftig auch für Reinigungskräfte in Bundesbehörden gelten. „In meinem Ministerium müssen die Reinigungskräfte nicht mehr nachts arbeiten. Ich möchte das zum Standard in allen Bundesbehörden machen. Zu sehen, wer da den eigenen Dreck wegmacht, tut allen gut“, sagte Heil.

Derzeit müssten Reinigungskräfte häufig nachts arbeiten. „Oft mit Folgen für Gesundheit und Familie und mit der Folge, dass man sie gar nicht mehr sieht. Und dass ihre Arbeit weniger geschätzt wird, weil sie vermeintlich wie von Zauberhand passiert. Aber es sind Menschen, die da zu sehr strapaziösen Zeiten schrubben“, so Heil.


Foto: DPD und DHL, über dts Nachrichtenagentur

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Insa: SPD verliert, Union gewinnt

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Olaf Scholz, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union kann ihren Umfrage-Vorsprung vor der Kanzlerpartei SPD ausbauen. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen CDU und CSU in dieser Woche auf 28 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.

Die Sozialdemokraten verlieren einen Punkt und kommen auf 20 Prozent. Die Grünen bleiben bei 16 Prozent, die FDP bei 8 Prozent. Damit kämen sowohl die Ampel als auch eine schwarz-grüne Koalition auf 44 Prozent der Stimmen. Die AfD kommt auf 16 Prozent (+/-0), die Linke würde mit 4 Prozent (+/-0) den Einzug in den Bundestag verpassen. Die sonstigen Parteien könnten 8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (+/-0). Für die „Bild am Sonntag“ hatte Insa 1.204 Personen im Zeitraum vom 3. bis zum 6. April 2023 befragt (TOM). Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“


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Bahn verkauft 250.000 Deutschlandtickets in drei Tagen

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Deutschlandticket, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass perspektivisch jeder fünfte Deutsche ein Deutsche ein Deutschland-Ticket nutzen wird. „Die Nachfrage ist enorm. In den ersten drei Tagen des Vorverkaufs wurden allein bei der Bahn 250.000 Deutschlandtickets gekauft“, sagte Evelyn Palla, Vorstandschefin für Regionalverkehr der Deutschen Bahn, der „Bild am Sonntag“.

„Am Montag hatten wir doppelt so hohe Zugriffszahlen wie normalerweise auf unserer Internetpräsenz.“ Palla geht davon aus, dass die Nachfrage auch in Zukunft hoch bleiben wird. „Wir rechnen damit, dass bundesweit rund sechs Millionen Menschen mit dem Deutschlandticket erstmals ein Abo für den Nahverkehr abschließen werden“, so Palla. „Hinzu kommen rund elf Millionen Fahrgäste, die schon heute ein Abo nutzen und voraussichtlich in das neue Angebot wechseln werden. Das sind dann insgesamt 17 Millionen Nutzer.“ Dabei werde sich der Anstieg der Fahrgastzahlen nicht auf die Pünktlichkeit im Regionalverkehr auswirken. Die Nahverkehrszüge hätten heute eine Pünktlichkeitsquote von über 90 Prozent, und das werde sich trotz steigender Fahrgastzahlen nicht ändern, so Palla. Die Passagierzahlen würden nicht schlagartig, sondern stetig über einen längeren Zeitraum ansteigen. „Außerdem setzen wir zum Start an den reisestarken Wochenenden zusätzliches Personal ein. Unsere Kundenbetreuer sind bestens vorbereitet“, so Palla. Um technische Probleme schneller in den Griff zu bekommen, setze die Bahn darüber hinaus zusätzlich „mobile Reparaturteams ein, die auch außerhalb unserer Werkstätten kleinere Reparaturen rasch und direkt am Zug erledigen können, etwa an defekten Türen und Klimaanlagen“.


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Bayern fürchtet Drogentourismus bei regionaler Cannabis-Freigabe

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Cannabis, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kritisiert die möglichen Pläne der Ampel zur Cannabis-Legalisierung in Modellregionen scharf. „Ich befürchte einen Drogentourismus innerhalb Deutschlands, wenn es über die Bundesrepublik verteilt Modellregionen für legales Kiffen gibt“, sagte Holetschek der „Bild am Sonntag“.

„Das Recht und die Moral verlangen, dass sich der Staat nicht zum Dealer machen darf.“ Darüber hinaus hält Holetschek eine Legalisierung auch in einzelnen Regionen für nicht rechtskonform umsetzbar. „Ich fordere Herrn Lauterbach daher auf, die Cannabis-Legalisierung endlich gänzlich fallen zu lassen.“


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2. Bundesliga: St. Pauli gewinnt in Heidenheim

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Fußball, über dts NachrichtenagenturHeidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Am 27. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat St. Pauli in Heidenheim mit 1:0 gewonnen. Dabei hatten die Gastgeber eigentlich die ganze Zeit mehr Ballbesitz, waren vor dem gegnerischen Kasten allerdings harmlos.

St. Paulis Marcel Hartel besorgte in der 41. Minute letztlich den schon zu diesem Zeitpunkt verdienten Entscheidungstreffer. St. Pauli bleibt mit dem Sieg auf Rang vier, die Heidenheimer rutschen aber ab auf Platz drei ab – vier Punkte Abstand trennen die beiden Teams noch.


Foto: Fußball, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leipzig gewinnt bei Hertha

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Jonjoe Kenny (Hertha BSC) / Archiv, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 27. Bundesliga-Spieltags hat RB Leipzig bei Hertha BSC mit 1:0 gewonnen und damit den Anschluss an das Führungstrio gehalten. Hertha war eigentlich nicht schlecht und verteidigte tapfer, generierte aber selbst viel zu wenig Möglichkeiten gegen abgezockte Leipziger, die wieder einmal ihr schnelles Umschaltspiel einsetzen.

Amadou Haïdara erzielte in der 40. Minute den Entscheidungstreffer in einer chaotischen Szene nach einem Eckball: Es dauerte Minuten, bis der Treffer schließlich gegeben wurde. In der Tabelle rückt Leipzig damit auf Rang vier, hinter den Bayern, Dortmund und Union – Hertha bleibt in der Abstiegszone auf Relegationsplatz 16, vor Schalke und Stuttgart.


Foto: Jonjoe Kenny (Hertha BSC) / Archiv, über dts Nachrichtenagentur

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Bildungsministerin will "Letzte Generation" nicht an Schulen

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Klimaprotest, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) fordert die Landesregierungen auf, gegen Rekrutierungsaktionen der „Letzten Generation“ an Schulen aktiv zu werden. „Die Länder müssen dem einen Riegel vorschieben“, sagte sie dem Tagesspiegel.

„Es ist richtig, wenn sich junge Menschen für Klimaschutz einsetzen. Sie dürfen aber nicht in der Schule für widerrechtliche Aktionen der sogenannten `Letzten Generation` rekrutiert werden. Bei den Aktivisten scheinen die letzten Hemmungen zu fallen“, sagte Stark-Watzinger. „Zudem wäre es ein wichtiges Signal, wenn sich Fridays und Teachers for Future distanzieren würden.“

Diese beiden Bündnisse gelten als vergleichsweise gemäßigt. Die „Welt am Sonntag“ hatte berichtet, die Gruppierung wolle gezielt an Schulen Jugendliche rekrutieren. In der Bundespolitik gibt es daran einhellige Kritik. Oliver Kaczmarek, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sagte dem Tagesspiegel, die Schule habe politische Neutralität zu gewährleisten.

Thomas Jarzombek, bildungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, forderte, Schulen dürften „keine Akquisitionsstätte für Aktivisten“ werden. Ohnehin sei bedauerlicherweise durch die Aktionen der „Letzten Generation“ bei vielen Menschen die Stimmung in Sachen Klimaschutz gekippt. Ria Schröder, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, sagte: „Mehrere Mitglieder der Letzten Generation haben ein fragwürdiges Demokratieverständnis offenbart und einige wurden bereits strafrechtlich verurteilt. Solche Leute eignen sich nicht als Vorbild für Schülerinnen und Schüler.“

Den Aktivisten dürfe in Schulen nicht „der rote Teppich ausgerollt“ werden.


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (08.04.2023)

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Lotto-Spieler, über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 16, 26, 34, 40, 49, die Superzahl ist die 3. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6393578. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 092432 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.


Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

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Regenerative Kraftstoffe: Bundesweites Plattformprojekt soll Produktion größerer Mengen von reFuels beschleunigen

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Synthetische Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien, sogenannte reFuels, versprechen eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen.

Sie können in großen Mengen hergestellt und schon heute in fast allen Fahrzeugen eingesetzt werden. Das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in großangelegten Projekten wie dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ bewiesen. Die neue Plattform InnoFuels soll jetzt die vielen nationalen und europäischen Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung, Produktion und Anwendung von Power-to-Liquid- und Biokraftstoffen vernetzen, Synergien aufzeigen und so dabei helfen, insbesondere die Produktion größerer Mengen strombasierter Flüssigkraftstoffe zu beschleunigen.

„Um die nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen, werden auch reFuels für bestimmte Anwendungsgebiete benötigt“, sagt Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann. „Insbesondere für den Luft- und Schiffsverkehr werden auch in Zukunft flüssige Kraftstoffe benötigt werden – im Unterschied zum Beispiel zum Pkw, der effizienter batterieelektrisch angetrieben werden kann.“ Außerdem könnten reFuels die Resilienz der Mobilität auch in Katastrophenfällen sichern helfen, ist der Minister überzeugt.

Deshalb unterstütze das Land Baden-Württemberg im Begleitkreis und in den Innovationsschwerpunkten zusammen mit den Partnern aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen die Plattform InnoFuels als Verbund aus Industrie, Anwendung und Forschung.

Die aus erneuerbaren Quellen hergestellten synthetischen reFuels gelten als ein Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel: „Für das Erreichen der Klimaschutzziele bieten reFuels eine gleichermaßen klimafreundliche und wirtschaftliche Lösung“, so der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Am KIT forschen wir an den unterschiedlichsten Ansätzen, um den Ausstoß von CO2 im Verkehrssektor zu reduzieren und die Mobilität der Zukunft insgesamt nachhaltig zu gestalten.

Entscheidend für den Erfolg wird sein, für die unterschiedlichen Anforderungen die jeweils optimale Lösung zu finden. Dafür sind am KIT die Forschungsaktivitäten gerade in den Feldern Energie, Mobilität und Information aufs engste miteinander verknüpft.“

„reFuels versprechen nicht nur eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen, sie erlauben auch die weitere Nutzung der bestehenden Fahrzeugflotten mit Verbrennungsmotor – und der gesamten Tank-Infrastruktur von der Herstellung über den Transport bis zum Vertrieb“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT.

„Dass reFuels sowohl bei alten und heutigen Autos als auch bei Nutzfahrzeugen oder Lokomotiven funktionieren, haben wir schon gezeigt“, sagt Dr. Olaf Toedter vom Institut für Kolbenmaschinen des KIT, der InnoFuels koordiniert. „Auch konnten wir tonnenweise reFuels herstellen, die in den bestehenden Kraftstoffnormen für Otto- und Dieselkraftstoffe liegen. Jetzt wollen wir mit der Plattform InnoFuels alle verfügbaren Informationen zu reFuels bündeln, in Teams mit Fachleuten aus Wissenschaft, Industrie und Politik gemeinsam Gesamtlösungen erarbeiten und Leitfäden sowie Forschungs- und Handlungsempfehlungen aufbereiten.“

Rahmenbedingungen für die Produktion großer Mengen strombasierter Kraftstoffe und fortschrittlicher Biokraftstoffe setzen

Bislang werden strombasierte Kraftstoffe vorwiegend im Forschungsmaßstab produziert. Wenn es künftig steigende Beimischungsquoten dieser Kraftstoffe geben soll und genügend reFuels für den Luft- und Schiffsverkehr zur Verfügung stehen sollen, müssen viel größere Mengen auf industrieller Ebene produziert werden. Neben technischen Fragen sollen innerhalb der Plattform InnoFuels deshalb insbesondere auch die optimale Gestaltung von Regeln und ökonomischen Rahmenbedingungen für die flächendeckende Massenproduktion von reFuels erörtert werden. Denn für einen schnellen Markthochlauf bräuchten mögliche Produzenten Klarheit und langfristige Sicherheit, ob erneuerbare strombasierte Kraftstoffe auf die Treibhausgasminderungsquoten zum Erreichen der Klimaschutzziele der Europäischen Union angerechnet würden, sagt Toedter.

Das Projekt InnoFuels ist auf 3,5 Jahre angelegt. Das Bundesverkehrsministerium fördert es mit rund 5,2 Millionen Euro.

Am Projekt InnoFuels beteiligte Partner

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Institut für Kolbenmaschinen und dem Institut für Katalyseforschung und -technologie; Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG (MiRO); Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW);
e-Mobil BW Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg; Infraserv GmbH & Co. Höchst KG; Institut für Verbrennungstechnik der Luft- und Raumfahrt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt; CENA, Hessen Trade & Invest GmbH; Deutsche Lufthansa AG; Universität Rostock, Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren; Rolls-Royce Solutions GmbH (RRS); Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG; Volkswagen AG; DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH; International PtX Hub Berlin; Hochschule RheinMain; Frontier Economics Limited.

Im Begleitkreis, der eine koordinierende Funktion einnimmt, sind neben dem Verbund-Antragsteller das Baden-Württembergische Ministerium für Verkehr, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, das Kompetenzzentrum Klima- und Lärmschutz im Luftverkehr Hessen (CENA), das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) sowie als Industrievertreter die Mineralölraffinerie Oberrhein und der Industriepark Hoechst sowie das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) vertreten. Es ist vorgesehen, im Verlauf der Antragsphase weitere Mitglieder hinzuzunehmen, zum Beispiel weitere Bundesländer.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen.

Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Bild:Dass reFuels sich in fast allen Fahrzeugen einsetzen lassen, haben das KIT und seine Partner bereits in Projekten gezeigt. (Foto: Markus Breig und Amadeus Bramsiepe, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Strategie und Stab (STS)

Vereint für eine nachhaltige Finanzbranche

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die Bayerische tritt dem German Sustainability Network bei

die Bayerische tritt dem German Sustainability Network bei

Versichern, Vorsorgen, Verantwortung übernehmen: Als ein Treiber des nachhaltigen Wandels in der Assekuranz bildet die Versicherungsgruppe die Bayerische fortan Teil der großen Nachhaltigkeits-Brancheninitiative German Sustainability Network (GSN) der V.E.R.S. Leipzig GmbH. Hand in Hand mit über 85 renommierten Branchenakteuren macht sich die Versicherungsgruppe dafür stark, dass Finanzdienstleister die nachhaltige Transformation unserer Gesellschaft proaktiv mitgestalten.

Das German Sustainability Network (gsn-fsi.de) schafft eine Plattform, um das Thema Nachhaltigkeit branchenweit und ganzheitlich zu diskutieren und voranzutreiben. Entlang folgender zehn Fokusbereiche stellt das GSN Wissen bereit, liefert Impulse und ermöglicht einen branchenweite Austausch: Beratung & Vertrieb, Compliance, HR & Leadership, IT, Kapitalanlage, Kommunikation & Berichterstattung, Produktentwicklung & Underwriting, Risikomanagement, Schadenmanagement und Unternehmensinfrastruktur.

„Die Mammutaufgabe Klimaschutz und der Einsatz für eine offene, sozial inklusive und ethisch verantwortungsbewussten Gesellschaft führen wir am besten gemeinsam zum Erfolg“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen. „Von Mittelständlern, wie uns, über Verbände und Hochschulen bis hin zu globalen Big Playern der Branche bildet das GSN ein Netzwerk, das verschiedenste Perspektiven miteinander verbindet. In dieser Vielfalt erkennen wir eine große Chance. Wir freuen uns darauf, Nachhaltigkeit ganzheitlich in diesem starken Verbund voranzutreiben.“

„Am besten gemeinsam und über Unternehmensgrenzen hinweg kann die Branche einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation leisten – umso mehr freuen wir uns über den Beitritt der Bayerischen. Die Erfahrungen und das Engagement des Konzerns stellen eine wertvolle Ergänzung für unser Netzwerk dar“, sagt Dr. Theresa Jost, Geschäftsführerin der V.E.R.S. Leipzig GmbH und Initiatorin des GSN.

Die Bayerische setzt sich bereits seit mehreren Jahren für einen nachhaltigen Wandel in der Finanzbranche ein: Mit ihrer Tochtermarke Pangaea Life investiert sie gemeinsam mit Kundinnen und Kunden bereits seit 2017 in Sachwerte aus Kernbereichen der nachhaltigen Transformation. Als einer der ersten Branchenakteure kompensiert das Unternehmen nicht nur den CO2-Fußabdruck ihres eigenen Geschäftsbetriebs, sondern auch den ihres selbstständigen Exklusivvertriebs.

Zudem bestätigte das renommierte ESG-Analysehaus Zielke Research Consult dem Sicherungsvermögen der Leben-Tochter des Konzerns (BL die Bayerische Lebensversicherung AG) Nachhaltigkeit nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung – als einer der ersten Versicherer überhaupt.

Bild: Dr. Herbert Schneidemann

Quelle Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G.