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FDP verlangt von Heil Offenlegung der Bürgergeld-Berechnung

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Hubertus Heil (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP fordert Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf, die genaue Berechnung für die zum 1. Januar 2024 geplante Bürgergeld-Anhebung um zwölf Prozent vorzulegen. „Hubertus Heil muss die Berechnung der Bürgergelderhöhung offenlegen“, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer der „Bild“.

Wenn das Bürgergeld so stark steige, müssten das alle arbeitenden Menschen auch nachvollziehen können. „Wir werden genau prüfen, wie der Arbeitsminister gerechnet hat.“ Konkret will die FDP wissen, wie hoch beispielsweise die Inflationsrate gewesen ist, die in die Bürgergeld-Berechnung mit einem Anteil von 70 Prozent einfließt. „Damit Sozialleistungen für Bedürftige selbstverständlich bleiben, müssen die Arbeitenden dem auch zustimmen“, sagte Meyer.

„Am Ende ist es eine Frage der Gerechtigkeit: Denn wer arbeitet, erwirtschaftet das Geld für Bürgergeldbezieher.“


Foto: Hubertus Heil (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Series-A-Finanzierung: deskbird erhält Investment über 13 Millionen US-Dollar

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deskbird

deskbird, ein Schweizer Software-as-a-Service (SaaS) Unternehmen für Arbeitsplatzmanagement, erhält 13 Millionen US-Dollar von ALSTIN Capital und AXA Venture Partners (AVP) im Rahmen der Series-A-Finanzierung. Auch die Bestandsinvestoren session.vc, Rivus Capital und PortfoLion beteiligen sich an der Runde. Damit ist deskbird weiterhin das bestfinanzierte SaaS-Startup für Arbeitsplatzmanagement in Europa.

Finanzierungsrunde als Accelerator im europäischen Markt

Mit ALSTIN Capital und damit Unternehmer Carsten Maschmeyer sowie AVP unterstützen zwei renommierte Venture Capital Fonds das junge Unternehmen dabei, der Weltmarktführer für Arbeitsplatzverwaltung zu werden. Nach der erfolgreichen Finanzierungsrunde im August 2022 ist dies nun der nächste zukunftsweisende Schritt. Ziel der Finanzierung ist es, die Marktexpansion innerhalb Europas sowie in weiteren Regionen wie den USA zu beschleunigen. In den letzten 12 Monaten hat deskbird seinen Umsatz vervierfacht.

Die deskbird-Gründer Ivan Cossu, CEO, und Jonas Hess, CPO, blicken stolz auf die Finanzierungsrunde: „Wir sind begeistert, dass wir diese beiden Investoren gefunden haben, die uns auf unserem Weg begleiten und uns dabei helfen wollen, Weltmarktführer in unserer schnell wachsenden Kategorie zu werden. Wir glauben, dass deskbird in 10 Jahren für das Arbeitsplatzmanagement das sein wird, was Salesforce aktuell für CRM ist.“

Vollumfängliche Workplace Experience Plattform

Die Finanzierungsrunde möchte das Unternehmen ebenfalls dazu nutzen, um sein Produkt weiterzuentwickeln: Neben der Arbeitsplatzbuchung in nur zwei Klicks wird deskbird auch verstärkt KI-basierte Funktionen für User:innen und für die Administration einführen. Diese neuen Features erlauben es den Admins und Entscheidungsträgern zu verstehen, warum Mitarbeitende ins Büro kommen, wie sich die Arbeitsplatzzufriedenheit steigern lässt und wie Einsparungen durch effiziente Flächennutzung erzielt werden können.

„Mit der smarten Software-Lösung von deskbird gehört die Frage „Wer sitzt wo im Büro?” der Vergangenheit an! Hybride Arbeitsplätze lassen sich im Handumdrehen organisieren und machen flexibles Arbeiten noch einfacher. Ein großartiges New-Work-Startup, von dem sowohl Unternehmen als auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maximal profitieren.“, so Carsten Maschmeyer von ALSTIN Capital.

„Der Markt für Arbeitsplatzmanagement ist heute riesig und wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Nach Covid wird es immer wichtiger, hybride Arbeitslösungen effizient zu verwalten. deskbird ist perfekt positioniert, um eine führende Position in diesem Markt einzunehmen, indem es sich auf das richtige Produkt konzentriert und eine starke Ambition in Bezug auf die geografische Expansion hat. Wir sind sehr stolz darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten und freuen uns, das Management in seinem Bestreben zu unterstützen. Ivan, Jonas und das gesamte Team haben bisher großartige Arbeit geleistet, aber das ist erst der Anfang.”, sagt François Robinet, Managing Partner bei AVP.

Bild Co-Gründer von deskbird Ivan Cossu (l.) und Jonas Hess Copyright deskbird

Quelle Maisberger GmbH

Aktivistin Neubauer unterstellt Scholz fehlende Klimakompetenz

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Olaf Scholz während der Haushaltswoche im September 2023 im Bundestag, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer kritisiert Bundeskanzler Scholz (SPD) dafür, dass er sich im Wahlkampf als „Klimakanzler“ präsentiert hat. „Das ist rückblickend peinlich gewesen, weil wir natürlich sehen: Der Kanzler zeigt in Sachen Klima null Prozent Führungskompetenz“, sagte Neubauer am Mittwoch den Sendern RTL und ntv.

„Er schafft es nicht, mit der Öffentlichkeit so über die Klimakrise zu sprechen, dass verständlich wird, wie groß das Problem ist.“ Scholz lasse Regierungsmitgliedern wie Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) durchgehen, dass sie sich nicht an die CO2-Einsparziele aus dem Klimaschutzgesetz hielten; stattdessen wolle er das Gesetz sogar abschwächen. „Da sehe ich jetzt keine Klimakompetenz.“ Die Ampel druckse beim Klimaschutz nur herum.

„Da sehe ich eine Regierung, bei der sich die Menschen berechtigterweise fragen, ob sie den Schuss nicht gehört hat.“ Zur Halbzeit der Legislaturperiode wollte Neubauer die Ampel-Koalition im Vergleich zu den Vorgängerregierungen nicht ausdrücklich für ihre Klimaschutzanstrengungen loben: „Wenn wir die Klimapolitik zu vorherigen Regierungen ins Verhältnis setzen, dann setzen wir den Standard praktisch bei null an.“ Vor der jetzigen Koalition habe es nur sehr wenig Klimapolitik gegeben – das könne also nicht der Maßstab sein. Die Ampel müsse vielmehr beantworten, ob sie genug tue, um internationale Ziele wie das Pariser Klimaabkommen einzuhalten und Menschen vor klimabedingten Katastrophen zu schützen.

„Und da ist die klare Erkenntnis: bisher überhaupt nicht.“


Foto: Olaf Scholz während der Haushaltswoche im September 2023 im Bundestag, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Industrie verzeichnet deutlich weniger Aufträge

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Stahlproduktion (Archiv), über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Juli 2023 gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 11,7 Prozent gefallen. Damit setzten sich die in den vergangenen Monaten beobachteten großen Schwankungen des Auftragseingangs fort, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.

Für Juni 2023 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg des Auftragseingangs gegenüber Mai 2023 von 7,6 Prozent (vorläufiger Wert: +7,0 Prozent). Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Mai bis Juli 2023 um 3,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor; der Auftragseingang ohne Großaufträge stieg im Juli 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Der starke Rückgang der Auftragseingänge im Juli 2023 ist zu einem beträchtlichen Teil auf einen sehr umfangreichen Großauftrag im Luft- und Raumfahrzeugbau im Juni zurückzuführen, so die Statistiker. Der Luft- und Raumfahrzeugbau gehört zum Bereich des Sonstigen Fahrzeugbaus; bedingt durch den Großauftrag im Vormonat sind hier die Auftragseingänge im Juli um 54,5 Prozent gegenüber Juni gesunken, nachdem sie im Juni nach Revision um 72,4 Prozent gegenüber Mai gestiegen waren.

Insgesamt ist der Auftragseingang im Juli aber auch in vielen Wirtschaftszweigen gesunken: So trugen neben dem Rückgang im Sonstigen Fahrzeugbau auch Auftragsrückgänge in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-23,6 Prozent), im Maschinenbau (-8,7 Prozent), in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-16,7 Prozent) und von Metallerzeugnissen (-14,2 Prozent) zum negativen Gesamtergebnis bei. Einen Anstieg der Auftragseingänge um 2,7 Prozent konnten im Juli dagegen die Hersteller von Kraftwagen und -teilen verzeichnen. Im Bereich der Investitionsgüter sank der Auftragseingang (einschließlich Großaufträge) im Juli um 15,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Vorleistungsgütern ergab sich ein Rückgang um 4,5 Prozent, bei den Konsumgütern um 8,2 Prozent.

Die Auslandsaufträge reduzierten sich um 12,9 Prozent. Dabei nahmen die Aufträge aus der Eurozone um 24,4 Prozent ab. Die Aufträge von außerhalb der Eurozone sanken um 4,1 Prozent, die Inlandsaufträge gingen um 9,7 Prozent zurück. Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Juli 2023 saison- und kalenderbereinigt 1,0 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Bundesamt weiter mit.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Umsatz kalenderbereinigt 1,4 Prozent höher. Für Juni ergab sich nach der Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber Mai (vorläufiger Wert: -1,6 Prozent).


Foto: Stahlproduktion (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Immobilienwirtschaft fürchtet negative Folgen des Heizungsgesetzes

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Heizungsrohre (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Immobilienwirtschaft warnt in einem Brief an alle Abgeordneten des Bundestages vor negativen Auswirkungen des Heizungsgesetzes. „Die geplante Förderung bleibt weit hinter der bisherigen Förderung zurück“, heißt es in dem Schreiben, über das die „Bild“ (Mittwochsausgabe) berichtet.

Der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Axel Gedaschko, kritisiert in dem Brandbrief „eine massive Kürzung der bisherigen Förderung, die die Belastungen am Wohnungs- und Immobilienmarktmarkt noch einmal deutlich erhöhen und ein verheerendes Signal senden würde“. Mieten würden laut Gedaschko durchschnittlich um 1,14 Euro pro Quadratmeter steigen. Mieter von Mehrfamilienhäusern würden „besonders belastet“, obwohl gerade hier überdurchschnittlich oft Bezieher niedriger Einkommen lebten. Die Debatte zeigt laut Haus-und-Grund-Präsident Kai Warnecke, „dass der Regierungsentwurf weiterhin eine Notlösung ist“.

Dieser sei weder für die Bürger noch für den Klimaschutz „wirklich zielführend“, sagte Warnecke der „Bild“.


Foto: Heizungsrohre (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Freie Wähler legen in Bayern deutlich zu

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Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Viereinhalb Wochen vor der Landtagswahl gewinnen die Freien Wähler in der Wählergunst deutlich hinzu. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa, über de die „Bild“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Danach würden aktuell 15 Prozent der Wahlberechtigten die Freien Wähler wählen. Das sind vier Punkte mehr als Ende Juli. Die CSU von Ministerpräsident Markus Söder verliert einen Prozentpunkte und kommt damit aktuell auf 37 Prozent (-1). Auch die Grünen verlieren einen Prozentpunkt: Sie erreichen 14 Prozent und sind damit so stark wie die AfD. Zwei Prozentpunkte runter geht es für die SPD. Die Partei von Bundeskanzler Olaf Scholz kommt im Freistaat aktuell auf neun Prozent. Die FDP wäre mit vier Prozent (-1) aktuell nicht mehr im Landtag vertreten. Insa befragte für die Erhebung von 1. bis 5. September insgesamt 1.000 Wahlberechtigte in Bayern.


Foto: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Union drängt auf Lieferung von Marschflugkörpern an die Ukraine

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CDU-Logo (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Unions-Außenpolitiker Jürgen Hardt (CDU) fordert eine stärkere deutsche Unterstützung der Ukraine bei der Rückeroberung der Krim, inklusive der Lieferung von Marschflugkörpern. „Ich bin der Auffassung, dass die Ukraine das Recht hat, die Krim zurückzuerobern, und dass wir das unterstützen sollten“, sagte er den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Mittwochausgaben).

Als außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion kritisierte die Zurückhaltung der Bundesregierung bei der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine, die auch russisches Territorium erreichen könnten. Es sei „legitim, dass man Ziele angreift, von denen aus man selbst bekämpft werden soll“, so Hardt. Die Diskussion, aus welchem Land diese Waffen stammten, sei „müßig“. „Ich glaube, dass die Ukraine die Waffen bekommen sollte, die sie braucht, um ihre legitimen Kriegsziele zu erreichen.“

Eine Rückeroberung der Krim könne den Krieg verkürzen, argumentiert der CDU-Politiker. Dann könne Russlands Präsident Wladimir Putin nämlich „die Legende vom Erfolg seiner Militäroperation gegen die Ukraine nicht aufrechterhalten“. Hardt warnte davor, den richtigen Zeitpunkt für eine Lieferung zu verpassen. „Eine Lehre des vergangenen Herbstes und Winters war ja, dass wir die Chance gehabt hätten, die Ukraine besser und stärker auszurüsten, sodass die Frühjahrsoffensive sichtbare Erfolge hätte bringen können“, erklärte er.

Er glaube, dass Deutschland schließlich Taurus liefern werde, wie zuvor andere Waffensysteme auch. „Deswegen kann ich nicht erkennen, warum der Bundeskanzler diese Entscheidung nicht konsequenter und zügiger vorantreibt.“ An Olaf Scholz richtete er vor dessen Rede im Bundestag am Mittwoch die Aufforderung, sich zu einem Sieg der Ukraine zu bekennen: „Es wäre dringend an der Zeit für ihn zu sagen: Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen, und wir tun, was dafür notwendig ist.“


Foto: CDU-Logo (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Rechnungshof kritisiert mangelnde Transparenz bei Bahn-Investitionen

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Gleise an einer Baustelle der Deutschen Bahn (Archiv), über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesrechnungshof hat erhebliche Zweifel am Erfolg der Bahnsanierung und scharfe Kritik am Bundesverkehrsministerium geäußert. Die Prüfer bemängeln eine fehlende Transparenz und unzureichende Kontrolle der Milliarden-Investitionen, wie die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf einen internen Bericht des Rechnungshofes an den Haushaltsausschuss des Bundestages berichtet.

„Um die gravierenden Probleme des Schienennetzes zu bewältigen und es für das Erreichen der Klimaschutzziele leistungsfähiger zu machen, sind objektive Bestandsaufnahmen und mehr Transparenz nötig“, heißt es darin. Der Bundesrechnungshof habe wiederholt beklagt, dass das Verkehrsministerium „und sein Geschäftsbereich den Einsatz der Bundesmittel in das Schienennetz der Eisenbahninfrastrukturunternehmen nicht ausreichend kontrollieren“. Seit Jahren werde die Überprüfung der wirtschaftlichen Verwendung unterlassen. In der Vergangenheit seien zudem „die stetig gewachsenen Probleme regelmäßig beschönigt“ worden, heißt es in dem Papier. „Eine objektive und zutreffende Information durch das BMDV und die Eisenbahninfrastrukturunternehmen der DB AG ist nach den bisherigen Erfahrungen nicht zu erwarten“, warnen die Prüfer. Allein bis zum Jahr 2027 sollen 45 Milliarden Euro in das marode Schienennetz investiert werden. „Der Bund als Alleineigentümer ist für die unternehmerische Tätigkeit der Bahn verantwortlich“, sagte Unions-Fraktionsvize Ulrich Lange (CSU) der Zeitung. Die von der Union geforderte „Bahnreform 2.0“ sei dringend notwendig. „Wir wollen wissen, wohin das Geld geht und was damit tatsächlich gemacht wurde“, sagte der Verkehrsexperte.


Foto: Gleise an einer Baustelle der Deutschen Bahn (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Apothekerverband kritisiert Bevorzugung von Biontech-Impfstoff

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Impfampulle von Moderna (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Apothekerverband Nordrhein kritisiert, dass der Bund in der neuen Impfkampagne gegen Corona nur noch den Impfstoff von Biontech, nicht aber mehr den von Moderna oder anderen Herstellern bezahle. „Verantwortlich sind offensichtlich Verträge der EU mit Biontech/Pfizer, die Deutschland verpflichten, in diesem Jahr 17,5 Millionen und in den zwei Folgejahren je 15 Millionen Impfdosen in Mehrfachdosenbehältern abzunehmen. Nur dieser Impfstoff wird vom Bund bezahlt“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgaben).

„Die fehlende Wahlmöglichkeit bei den Corona-Impfstoffen wird zu Diskussionen in Apotheken und Arztpraxen führen. Das kostet Zeit und fördert nicht die Impfbereitschaft.“ Eine hohe Impfquote sei wünschenswert, denn weitere Mutationen seien zu erwarten, so Preis weiter. Dabei will Moderna sogar Einzeldosen liefern, die sich Ärzte wünschen. „Wir werden unseren aktualisierten Covid-19-Impfstoff – vorbehaltlich seiner Zulassung – rechtzeitig zur hiesigen Impfsaison in Deutschland als Einzeldosis-Durchstechfläschchen zur Verfügung stellen“, sagte eine Sprecherin von Moderna der Zeitung. Branchenkreise bestätigen das Biontech-Privileg: „Es ist Moderna und anderen Anbietern faktisch nicht mehr möglich, ihre angepassten Covid-19-Impfstoffe bis Ende 2027 über das reguläre Versorgungssystem anzubieten“, sagte ein Branchenkenner der „Rheinischen Post“. Dies schließe Patienten vom Zugang zu Impfstoffen von Herstellern ohne zentralen Beschaffungsvertrag aus – es sei denn, sie zahlen den Impfstoff selbst.


Foto: Impfampulle von Moderna (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Handwerksverband fürchtet "Wettbewerbsverzerrung" durch Subventionen

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Ausbau einer alten Gasheizung (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), hat vor Wettbewerbsverzerrungen durch die mögliche Einführung eines Industriestrompreises gewarnt. „Wenn wir Maßnahmen wie etwa den diskutierten Industriestrompreis betrachten, wird deutlich, dass der politische Fokus immer noch zu sehr auf Großunternehmen liegt und nicht bei kleinen und mittleren Betrieben, wie den über eine Million Handwerksbetrieben in Deutschland“, sagte Dittrich den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Mittwochausgaben).

„Sondertarife, Entlastungen oder Lösungen, die einseitig nur großen Industrieunternehmen zugutekommen, führen zu Wettbewerbsverzerrungen und gefährden im Handwerk und im Mittelstand Arbeits- und Ausbildungsplätze.“ Dem Verbandspräsidenten zufolge sind Verunsicherung und Zukunftsängste „bei einer Reihe von Handwerksbetrieben“ spürbar. Die von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen erachtet er als nicht ausreichend. „Insgesamt wird das Maßnahmenpaket nicht ausreichen, um die strukturellen Schwächen des Standortes auszugleichen“, sagte Dittrich. Nichtsdestotrotz sei die Lage im Handwerk „insgesamt erstaunlich robust“. Den meisten Betrieben gehe es „aktuell noch gut“.


Foto: Ausbau einer alten Gasheizung (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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