Start Blog Seite 2049

Warum First-Party-Daten Cookies aus dem Marketing verdrängen

0
cookies

Cookies von Drittanbietern, die Nutzer über mehrere Webseiten hinweg verfolgen, gehören bald der Vergangenheit an. Tatsächlich fokussieren sich vorausschauende Marketingexperten immer öfter auf First-Party-Daten. Das globale Technologieunternehmen Zoho erklärt, warum das sinnvoll ist.

First-Party-Daten sind Informationen über Kunden oder Interessenten, die ein Unternehmen selbst gesammelt hat. Dazu gehören zum Beispiel Informationen über das User-Verhalten auf einer Webseite oder innerhalb einer App, aber auch über Käufe, Reklamationen oder Support-Anfragen. Vorteil der Daten aus erster Hand: Sie sind sehr präzise, zuverlässig und kostengünstig – ganz im Gegensatz zu Third-Party-Daten, also Informationen, die über Tracking-Cookies von Drittanbietern gesammelt werden. Höchste Zeit also, dass Unternehmen sie verstärkt zur Verbesserung von Kundenerlebnissen einsetzen. Zoho zeigt vier Wege zu einer optimalen Customer Journey mithilfe von First-Party-Daten auf:

1. Maßgeschneiderte Angebote 

Marketingabteilungen können mit First-Party-Daten jedes Detail der Customer Journey erfassen und so ein beinahe vollständiges, einheitliches Kundenbild entwerfen. Experten finden durch Datenanalysen genau heraus, was Kunden erwarten und erstellen so gezielte und personalisierte Kampagnen. Auf diese Weise entstehen wirklich relevante Kundenerlebnisse – die Voraussetzung für eine langfristige Beziehung zu einer Marke. Schafft es das Unternehmen, durch gekonnte Datenanalyse immer wieder die Erwartungen der Verbraucher zu erfüllen oder sogar zu übertreffen, wird es mit dem Hauptpreis belohnt: Kundenloyalität. 

2. Integrierte Marketingplattformen 

First-Party-Daten sind nur hilfreich, wenn sie im Unternehmen auch optimal verarbeitet werden. Die Realität sieht aber oft anders aus, weil Branchensoftware-Lösungen für Marketingabteilungen meistens Siloanwendungen sind. Für jede Aktivität, sei es Social Media Management, E-Mail-Kampagnen oder SEO, benötigen Experten häufig ein anderes Tool. Manchmal nutzen sie bis zu einem Dutzend verschiedener Anwendungen – alles andere als effizient. Der Ausweg ist eine einheitliche Marketingplattform, die Tools und Daten integriert. So können die Marketingexperten in einem einzigen Fenster alle Aktivitäten einsehen und verwalten. 

3. Handlungsfähiger Kunden-Support

Der Kunden-Support interagiert direkt mit den Kunden und hat den größten Einfluss auf deren Erfahrung mit der Marke. Doch wie soll er einen vielleicht verärgerten Kunden betreuen und sein Anliegen verstehen, wenn ihm keine aussagekräftigen Daten vorliegen? Die Mitarbeitenden können in dieser Situation nur angemessen reagieren, wenn sie in einem Tool kontextbezogene Analysen durchführen können. So sehen sie auf einen Blick, welche Lösungsversuche bereits unternommen wurden und der Kunde muss nicht wiederholt sein Problem von vorne schildern. 

4. Weitsichtige Marketingabteilungen

Schließlich sollten Marketingabteilungen nicht aus dem Blick verlieren, dass es neben datengestützten Kampagnen noch eine ganze Reihe anderer wirkungsvoller Maßnahmen gibt. Basierend auf den bereits vorhandenen First-Party-Daten können Experten zum Beispiel hochwertige traditionelle Offline-Werbung erstellen, die ganz ohne Cookies auskommt und flexibel ist. Auf diese Weise bereichern sie den Marketing-Mix und sensibilisieren die Kunden für Datenschutz über alle Kanäle, Content-Formate und Maßnahmen hinweg. Solche Kampagnen sind zudem ein weiterer wichtiger Baustein, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Schlussendlich sind Unternehmen so auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn die Datenschutzregelungen weiter verschärft werden. 

„First-Party-Daten sind zuverlässig, kostengünstig, DSGVO-konform und eine wertvolle Alternative zu Cookies“, hebt Suvish Viswanathan, Head of Marketing bei Zoho Europe hervor. „Weil die Daten präzise und realistisch sind, entstehen Kampagnen, die das Kundenerlebnis wirklich verbessern. Indem Unternehmen Daten aus erster Hand verwenden, signalisieren sie den Verbrauchern, dass sie deren Privatsphäre respektieren. Nur auf dieser Grundlage kann Vertrauen entstehen.“

Warum First-Party-Daten Cookies aus dem Marketing verdrängen

Bildquelle: Bild von Nicole auf pixabay

Quelle PR-COM GmbH

Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen

0
deutscher nachhaltigkeitspreis

15. Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen

Prof. Dr. Nina Michaels von der FH Münster saß für die Kategorie „Next Economy Award“ in der Jury

Im Mai kam ein Brief vom Kuratorium des Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP), mit der Bitte, Prof. Dr. Nina Michaelis von der FH Münster in die Jury der Kategorie „Next Economy Award“ zu berufen. Die Expertin für Nachhaltigkeit, die am Fachbereich Wirtschaft, der Münster School of Business (MSB), lehrt, folgte dem Ruf in das Gremium. Am vergangenen Freitag fand die Preisverleihung – unter anderem im Beisein von Bundeskanzler Olaf Scholz und anderer Prominenz – in Düsseldorf statt. Nun stehen die Gewinner*innen fest.

„Es war sehr spannend und es ist uns nicht leichtgefallen, aus den neun Finalist*innen drei auszuwählen: Da waren wirklich ganz tolle Ideen dabei. Wir, die Jury, haben hart diskutiert, waren uns aber im Großen und Ganzen über die drei Besten einig“, berichtet Michaelis. Und gewonnen haben: Die Installion GmbH, eine digitale Plattform, die deutschlandweit Montageaufträge für Photovoltaik, Batteriespeicher und Wallboxen an Elektriker*innen mit noch freien Kapazitäten vermittelt und den Matchingprozess in dem Sektor erheblich verbessert.

Die ProteinDistillery GmbH, die Proteine für die menschliche Ernährung aus Bierhefe herstellt und so einen viel niedrigeren ökologischen Fußabdruck hat als vergleichbare pflanzliche und tierische Proteine. Ein weiterer Gewinner ist die traceless materials GmbH, welche eine Kunststoffalternative aus Reststoffen der Agrarindustrie fertigt, die vollständig biozirkulär ist und eine mögliche Lösung für die globale Plastikverschmutzung bietet. Die Unternehmen hatten sich in einem 15-minütigen Live-Pitch präsentiert. Die Entscheidung der Jury zählte dabei zu 70 Prozent, auch die Bevölkerung konnte vorab online abstimmen und wurde mit 30 Prozent berücksichtigt.

„Wenn man in großen Unternehmen Nachhaltigkeit implementieren möchte, dauert das lange“, so Michaelis. Deshalb habe der Preis „Next Generation Award“, der seit 2015 an Start-ups vergeben wird, die den sozialen und nachhaltigen Wandel mitgestalten wollen, so eine wichtige Signalwirkung. Denn in Deutschland neige man dazu, erst einmal abzuwarten und alles zu regulieren, findet Michaelis. „Wertvoll ist, zu zeigen, welche Start-ups agile und innovative Geschäftsmodelle im Bereich Nachhaltigkeit bereits umgesetzt haben, die sich rechnen. Denn nichts zu tun, ist keine Option!“

Ergänzend zu dem Preis wünscht sich Michaelis, dass die Politik mehr finanzielle Förderprogramme auf den Weg bringt, klare Vorgaben ausspricht und mehr Anreize schafft. „Unsere Wirtschaft ist längst nicht so nachhaltig, wie wir denken, und nicht jedes Top-Management ist intrinsisch motiviert, diesen Prozess anzuschieben. Von alleine wird das nicht passieren und es muss auf allen Ebenen angesetzt werden“, so lautet das Fazit der Volkswirtin.

Bild Prof. Dr. Nina Michaelis von der FH Münster wählte mit einer 13-köpfigen Jury drei vielversprechende Start-ups in der Kategorie „Next Economy Award“ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis aus. (Foto: privat)

Quelle FH Münster

easescreen: Frauen im Digital Signage

0
easescreen Zuzana Yalcin Marketing Manager easescreen

easescreen fördert junge Frauen im Digital Signage

Mit der Beförderung der 27-jährigen Zuzana Yalcin zur Marketingleiterin bringt easescreen ein frisches Talent und eine ganz neue Perspektive ins Spiel.

Während Frauen in der AV- und Digital Signage-Branche immer noch unterrepräsentiert sind, steigt die Zahl der Frauen in höheren Managementpositionen langsam aber stetig an. Der derzeitige Kampf um Talente und die allgemeinen Bemühungen unserer Branche, junge Fachkräfte zu gewinnen, erfordern kreatives Denken und einen aufgeschlossenen Ansatz.

Eine neu gefundene Leidenschaft
Mit einem Hintergrund in der Sicherheitsbranche und einem Abschluss in Literatur entdeckte Zuzana Yalcin Digital Signage erst vor 6 Monaten, als sie sich dem in Österreich ansässigen easescreen-Team anschloss: „Ich war sofort Feuer und Flamme“, erinnert sie sich. „Ich war erstaunt, wie omnipräsent und vielseitig Digital Signage ist und wusste sofort, dass es eine erfüllende Herausforderung sein würde, für easescreen Marketing zu machen.“

Nach einigen intensiven Monaten der Einarbeitung, des Networkings und der Umstrukturierung der Abteilung wurde sie von easescreen-CEO Gerhard Pichler zur Marketingleiterin ernannt: „Schon beim Vorstellungsgespräch und in den ersten Arbeitstagen war sofort klar, dass Zuzana ein großer Gewinn für das Unternehmen sein würde.

Obwohl sie aus einer anderen Branche kommt, hat sie sofort unseren Unternehmensgeist übernommen und von Anfang an verstanden, was die Herausforderungen und Chancen sind. Besonders schätze ich ihre Tatkraft, ihre Intelligenz und ihren Eifer, ständig zu lernen und zu wachsen – in ihrer Abteilung und darüber hinaus.“

„easescreen hat eine einzigartige Geschichte zu erzählen“
„Und es ist meine Aufgabe, diese mit der Welt zu teilen“, sagt Zuzana Yalcin. Sie möchte auch Storytelling für Digital Signage-Branche im Allgemeinen betreiben: Woher kommen wir als Branche? Wohin gehen wir? Und wie können wir den Menschen auf der ganzen Welt dienen?

Zuzana Yalcin ist nicht nur im AVIXA Women’s Council DACH aktiv, sondern seit kurzem auch Mitglied bei Women of Digital Signage und des DSE Advisory Boards. Sie hofft, durch ihr Engagement die Branche voranzubringen, aber auch andere junge Frauen für die AV- und Digital Signage-Industrie zu gewinnen.

Bild Zuzana Yalcin
Marketing Manager
easescreen

Quelle easescreen Digital Signage Solution

Basketballprofi übernimmt Fitness-Spiegel-Company VAHA

0
VADIM FEDOTOV

VADIM FEDOTOV BAUT MIT SEINER FIRMA BIONIQ GLOBALE GESUNDHEITSPLATTFORM

Er ist einer der führenden Gesundheitsvisionäre der Welt, der Münchener Ex- Basketballnationalspieler Vadim Fedotov. 2019 gründete er bioniq, machte innerhalb von nur drei Jahren das Unternehmen zum weltweit führenden Hersteller von personalisierten Nahrungsergänzungsmitteln. Jetzt sein nächster Scoop: die Übernahme von Europas innovativsten interaktiven Fitnessspiegel für zu Hause, VAHA.

„Gemeinsam ist es unser Ziel, Menschen auf der ganzen Welt mit der Kombination aus personalisiertem Heimtraining und maßgeschneiderter Nahrungsergänzung zu unterstützen, zu motivieren und aufzuklären, um ein möglichst erfülltes und gesundes Leben zu führen. Gesundheit hat viele entscheidende Faktoren, einer der wichtigsten ist die tägliche Aktivität, und so sind wir unglaublich stolz darauf, VAHA auf der globalen Plattform von bioniq willkommen zu heißen“, so Vadim Fedotov.

Mit der Übernahme von VAHA setzt bioniq seinen Expansionskurs fort, stärkt seine Position als innovative Gesundheitsplattform in Europa und im Nahen Osten. Derzeit ist bioniq in acht Ländern in der EMEA-Region vertreten und plant, bis Ende 2023, in vier weitere Länder zu expandieren, darunter auch in die USA.

Mit der Übernahme wird VAHA jetzt Teil der globalen Gesundheitsplattform von bioniq und erweitert sein Angebot an maßgeschneiderten Gesundheits- und Wellness-Dienstleistungen.

PERSONALISIERTES HEIMTRAINING UND MASSGESCHNEIDERTE NAHRUNGSERGÄNZUNG SIND DIE ZUKUNFT

bioniq hat derzeit mehr als 30.000 Mitglieder und bietet einen echten 360°-Ansatz für die Gesundheit. Wie das funktioniert? Jedes Mitglied checkt zunächst seinen Nährstoffhaushalt mittels eines 50-Parameter-Bluttests und einem persönlichen Fragebogen. Individuell werden dann für jedes Mitglied von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern exklusiv Nährstoffe zusammengestellt und diese direkt nach Hause versendet. Via App analysieren Ernährungswissenschaftler die Fortschritte kontinuierlich, stehen als Coach jedem Mitglied beratend zur Seite.

„Ich habe mich als Profisportler oft schlapp und müde gefühlt, aber kein Arzt konnte mir helfen. Bis ich darauf kam, dass mir bestimmte Nährstoffe fehlen und diese ergänzt habe. Deswegen habe ich bioniq gegründet, um allen Menschen jetzt den Zugang zu maßgeschneiderter Gesundheitsoptimierung zu ermöglichen“, sagt Fedotov, der bis 2005 in der deutschen Basketball-Nationalmannschaft aktiv war und in den USA für die Buffallo Bulls in der NCAA spielte.

Die Nahrungsergänzungsmittel von bioniq werden in der Schweiz hergestellt und in einer Apotheke abgefüllt.

bioniq arbeitet seit Jahren mit renommierten Einrichtungen wie zum Beispiel dem Gesundheitsressort Lanserhof am Tegernsee zusammen. Auch die Ärzte im renommierten Londoner “Kings’s College Hospital “und der „London Global Practice“ arbeiten mit bioniq.

Aufgrund von mehr als 11 Jahren Forschung, 30 Patenten, Universitätsstudien (u. a. an der Universität Turin und der TU München) und internationalen medizinischen Veröffentlichungen sowie einer proprietären Datenbank mit über 3 Millionen biochemischen Markern setzen auch internationale Profisportler und der UFC- Verband auf bioniq-Produkte.

Führende globale VC-Fonds wie HV Capital, Rocket Internet, Porsche Ventures, Unbound Ventures und TQ Ventures unterstützen die Mission von bioniq.

„Mit VAHA, dem interaktiven Fitness-Spiegel mit über 2000 Live- und On-Demand- Fitnesskursen, können bioniq-Mitglieder zukünftig ihre maßgeschneiderte Gesundheitsoptimierung jetzt perfekt fortsetzen“, sagt Fedotov.

Die Übernahme markiert einen wichtigen Meilenstein in der Mission des Unternehmens, die globale Gesundheit bis 2025 zu verbessern, wie bioniq-CEO Vadim Fedotov sagt: „Dies ist ein Blick in die Zukunft der personalisierten Gesundheit in Form von maßgeschneiderten Wellness-Lösungen und Fitness für zu Hause, die durch Daten und Innovation angetrieben werden.“

VAHA-Gründerin Valerie Bures bleibt als Board-Member und Share-Holder weiter in der neuen Company. Mitgründer Calin Popescu fungiert weiterhin als CTO, auch in der neuen Company.

Popescu: „Durch die Kombination von personalisiertem Fitnesstraining zu Hause mit maßgeschneiderten Nahrungsergänzungsmitteln schaffen wir jetzt eine unglaubliche globale Gesundheitsplattform, um kontinuierlich Innovationen und lebensverändernde Produkte zu entwickeln.“

Jeder Körper ist anders – die Zukunft der maßgeschneiderten Gesundheitslösungen liegt in der Fähigkeit, alle Aspekte des Wohlbefindens genau auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers individuell abzustimmen, von hochwertiger Ernährung über Nahrungsergänzung bis hin zu Bewegung.

Quelle: etone Motion Analysis GmbH/ VAHA/ bioniq

H2FLY übernimmt Leitung des HEAVEN-Projekts

0
H2FLY

H2FLY, das in Stuttgart ansässige Unternehmen, das auf die Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen für Flugzeuge spezialisiert ist, übernimmt die Projektleitung im HEAVEN-Projekt. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, einen auf Hochleistungsbrennstoffzellen und Kryotechnologie basierenden Antriebsstrang zu entwerfen, zu entwickeln und in ein bestehendes Flugzeug zu integrieren sowie anschließend im Flugbetrieb zu testen.

Nachdem H2FLY in der Rolle als Entwicklungsleiter bereits das Brennstoffzellensystem, die Integrationsplattform „HY4“ sowie die Flugzeug-Systemarchitektur samt Steuerung der Brennstoffzellen- und LH2-Tanksysteme verantwortete, leitet das Unternehmen künftig auch das Gesamtprojekt.

In der neuen Rolle koordiniert H2FLY das Projekt sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den daran beteiligten Partnern. Das Unternehmen trägt auch die Verantwortung für das Erreichen der Projektziele gegenüber der Europäischen Kommission, die HEAVEN gemeinsam mit Spanien, Frankreich, Deutschland und Slowenien im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ fördert. 

H2FLY übernimmt die Leitung des Projekts, während der aktuellen Integrationsphase des LH2-Tanksystems. Wie das Unternehmen vor wenigen Wochen bekannt gab, wird diese Phase in den kommenden Monaten abgeschlossen. Für Anfang 2023 ist der Beginn einer umfangreichen Testkampagne mit der Integrationsplattform „HY4“ geplant, die dann als erstes Passagierflugzeug der Welt mit Flüssigwasserstoff fliegen wird.

Prof. Dr. Josef Kallo, Mitbegründer und CEO von H2FLY, sagt: „HEAVEN ist ein wegweisendes Projekt, um elementare Entwicklungen im Bereich von Wasserstoff-Antrieben voranzutreiben und damit unserem Ziel der klimaneutralen Luftfahrt einen gewaltigen Schritt näher zu kommen. Umso mehr freut es uns, nun die Gesamtprojektleitung zu übernehmen und damit die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren etablierten Partnern noch weiter auszubauen.“

H2FLY übernimmt Leitung des HEAVEN-Projekts

Bild H2FLY – HY4

Quelle H2FLY

Bitkom zum Urteil über verpflichtende Arbeitszeiterfassung

0
arbeitszeiterfassung

Berg: „Die Stechuhr passt nicht ins Homeoffice“

Am Wochenende hat das Bundesarbeitsgericht die Begründung zu seinem Urteil vom 13. September vorgelegt, nachdem Arbeitgeber verpflichtet sind, ein System zur Arbeitszeiterfassung einzuführen. Dabei nimmt das Gericht Bezug auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 14. Mai 2019 (Rs. C-55/18 CCOO).  Die Bundesregierung will nun zeitnah einen Gesetzentwurf zur Novelle des Arbeitszeit-Gesetzes vorlegen. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Die Stechuhr passt nicht ins Homeoffice – und sie läuft den Interessen vieler Unternehmen und ihrer Beschäftigten zuwider. Deutschland braucht keine auf die Minute festgelegten 8-Stunden-Schichten, sondern Freiräume für eine selbstbestimmte und flexible Einteilung der Arbeit. Dazu gehört auch, zwischendurch ein privates Telefonat zu führen, zwischendurch Besorgungen zu machen, im Homeoffice für die Kinder da zu sein oder auch mal eine Runde zu joggen.

Sich für solche Aktivitäten jeweils einige Minuten aus einer Arbeitszeiterfassung auszubuchen, hilft niemandem und nervt alle. In vielen Berufen gibt es zudem keine klare Trennlinie zwischen beruflichen und privaten Tätigkeiten, etwa bei der Nutzung sozialer Medien, der Pflege des persönlichen Online-Netzwerks oder thematischen Recherchen. Eine auf Vertrauen und Flexibilität bauende Unternehmenskultur ist unabdingbar, um im internationalen Wettbewerb um Talente erfolgreich sein zu können, gerade in der digitalen Wirtschaft.

Unser Arbeitsrecht orientiert sich noch zu häufig am Bild der Industriearbeit aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, nicht an der flexiblen Arbeit in unserer heutigen digitalen Welt. Wichtigste Aufgabe bei der Novelle des Arbeitszeit-Gesetzes muss sein, nicht alle Beschäftigten über einen Kamm zu scheren und insbesondere die Vorteile der Vertrauensarbeitszeit weiter nutzbar zu machen, anstatt sie zu erschweren oder gar zu verhindern.

Die Novelle des Arbeitszeit-Gesetzes ist aber auch eine Chance, die von der Realität oft überholten Norm der täglichen Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ersetzen. Sie gäbe den Beschäftigten ein deutliches Mehr an Flexibilität. Wer abends um neun noch eine Stunde Arbeit einschiebt, darf am nächsten Morgen um acht sein Diensthandy noch nicht benutzen, dies schließt die aktuelle Arbeitszeitregelung mit ihrer elfstündigen Ruhepause aus.

Der Gesetzgeber hätte hier die Chance, zumindest für Beschäftigte, die das mobile Arbeiten nutzen können, das antiquierte und praxisferne Recht an die Realität unserer digitalen Arbeitswelt anzupassen.“

Bitkom zum Urteil über verpflichtende Arbeitszeiterfassung

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle  Bitkom e.V.

Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden

0
entspannung

Entspannung pur mit Waldbaden, Qi Gong und Klangbaden

Der Trend, aktiv in der Natur unterwegs zu sein, ist ungebrochen und hat sich während der Pandemie sogar noch verstärkt. Beim Waldbaden innere Ruhe finden, durch Qi Gong neue Energie sammeln oder mit den Klängen antiker Schalen die eigenen Kräfte bündeln – mit den neuesten Angeboten im Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden auf Teneriffa können Gäste all das umsetzen, während ihres Aufenthaltes zu sich selbst finden und einfach mal abschalten.

Durch Waldbaden die Gesundheit optimieren

Dem Alltagsstress entfliehen und einfach mal wieder die Batterien aufladen: beim neuen Waldbaden-Package des Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden kommen Ruhe suchende Gäste ab sofort bei geführten therapeutischen Spaziergängen auf ihre Kosten.

Bewusstes, langsames Gehen durch den Wald schärft die Sinne und lässt Körper und Geist entspannen. In den letzten 30 Jahren bewiesen zahlreiche Studien die Vorteile des Waldbadens für Körper, Geist und Seele. Die allgemeine Gesundheit wird verbessert, Wohlbefinden und Zufriedenheit erhöhen sich ebenfalls. Beim bewussten Gehen durch den Wald teilt der führende Therapeut sein Wissen über einen gesünderen Lebensstil im Einklang mit der Natur.

Mit Qi Gong die eigene Energie beherrschen

Die antike chinesische Kunst Qi Gong vereint Meditation, Konzentration und Bewegung. Ziel der Bewegungsform ist es, das Energiesystem des Körpers durch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zu verstehen, zu nutzen und zu verbessern. „Qi Gong“ bedeutet „Pflege der Lebensenergie“ und umfasst Spiritualität und Gesundheit. Die Kampfkunst basiert auf der Annahme, dass der Körper über ein Energiesystem verfügt und nur optimal funktioniert, solange das System genug „Chi“ (Energie) hat.

Auch wissenschaftlich ist dies fundiert, da lebende Zellen elektrisch aufgeladen sind. Mit dieser Aufladung können Wachstum und Regeneration gefördert werden und Botschaften werden durch Elektrosignale über das Nervensystem durch den Körper geleitet. 

Die Kraft der Vibrationen tibetanischer Klangbäder 

Klangbäder sind eine meditative Erfahrung. Klangfrequenzen helfen dabei, den Körper und die Seele zu entschleunigen und Spannungen zu lösen. Die Klänge werden mit Hilfe von Quarz- oder antiken tibetanischen Schalen, Röhrenglocken, Metallophonen, Aerophonen wie dem Didgeridoo sowie der menschlichen Stimme erzeugt. Die Praktiken wirken sich nachweislich positiv auf die Gesundheit aus, entspannen die Muskeln und bringen die neuronalen Gehirnaktivitäten zurück ins Gleichgewicht. Im Anschluss an die Klangtherapie genießen Buchende eine Massage, die Muskelverspannungen löst, die Blutzirkulation anregt und dadurch Stress reduziert. Die Verbindung zwischen Klangbad und Massage helfen dabei, Ängste zu lindern, das Nervensystem zu entspannen und negative Gedanken aus dem Kopf zu verbannen, während die Verbindung mit dem eigenen Körper wiederhergestellt wird. 

Quelle Bild und Text: Hotel Botánico/ c/o Global Communication Experts GmbH

Von wegen verpönt

0
weihnachten

Fast jede:r zweite Deutsche würde sich über ein gebrauchtes Geschenk an Weihnachten freuen

  • Nachhaltig schenken: 42 Prozent der Deutschen freuen sich über Smartphones/Tablets und 54 Prozent über Bücher aus zweiter Hand
  • Keine Scham: GenZ und Millennials wissen vom ersten Leben ihrer Geschenke
  • Bei guter Pflege oder Aufbereitung sieht man einem gebrauchten Geschenk nicht an, dass es bereits eine:n Vorbesitzer:in hatte

An Weihnachten etwas verschenken, das zuvor jemand anderem gehört hat? Davor schrecken bisher noch viele Schenkende zurück. Eine neue Erhebung zeigt jedoch, dass sie das gar nicht müssen. Denn fast jede:r zweite Deutsche (49 Prozent) würde sich über ein Geschenk freuen, das bereits eine:n Vorbesitzer:in hatte. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens YouGov im Auftrag von refurbed, dem Online-Marktplatz für refurbished Elektronik und Produkte aus recycelten Materialien. Knapp 27 Prozent der Befragten sind noch unentschieden, was sie von solch einem Geschenk halten würden, 25 Prozent wiederum lehnen es für sich komplett ab. 

Medien & Elektronik: Über diese Second Hand Geschenke freuen sich die Deutschen

Über alle Altersklassen hinweg freuen sich die meisten Beschenkten über Bücher (54 Prozent) und Smartphones/Tablets (42 Prozent) aus zweiter Hand. Danach folgen gebrauchte Unterhaltungselektronik wie Smart TVs oder Spielekonsolen, Einrichtungsgegenstände wie Dekoartikel oder Möbel (beide 36 Prozent) und Schmuck (28 Prozent). Jede:r Vierte freut sich über Haushaltsgeräte wie Staubsauger oder Küchengeräte oder über Second Hand Kleidung (jeweils 27 Prozent). Auf dem letzten Rang liegen Spielwaren (16 Prozent). 

Für GenZ und Millennials sind Geschenke aus zweiter Hand kein NoGo

Bereits jede:r Vierte unter 45 Jahren gab an, sogar schon einmal ein Geschenk erhalten zu haben, von dem er oder sie wusste, dass es zuvor jemand anderem gehört hat. Die Dunkelziffer dürfte hier deutlich höher sein, denn sicherlich wissen nicht alle Beschenkten von dem Vorleben ihrer Geschenke. Bei guter Pflege beziehungsweise Wiederaufbereitung sieht man es einem Buch oder Smartphone nicht an, ob es bereits vorher genutzt wurde. Die hohe Zahl an Verbraucher:innen, die davon wissen, zeigt viel eher, dass Gebrauchtes zu verschenken viel Freude auslöst. Für GenZ und Millennials scheint es sogar ein Zeichen an den Beschenkten zu sein, dass man den Werten des Beschenkten entsprechen möchte und nachhaltiger einkauft. Second Hand oder Refurbished ist also längst kein No-Go mehr.

Experten der Kreislaufwirtschaft

In den letzten Jahren haben sich unterschiedliche Online-Plattformen darauf spezialisiert, Produkte aus zweiter Hand qualitativ zu prüfen, aufzubereiten und anschließend weiterzuverkaufen, um so bereits produzierte Güter länger im Kreislauf zu halten. Gerade im Elektronikbereich hat sich das Refurbishment als dritte Kaufkategorie in den letzten Jahren durchgesetzt und erfreut sich immer höherer Beliebtheit. Produkte werden dabei wie neu aufbereitet.

Das schont wertvolle Ressourcen: Ein vollständig erneuertes Smartphone spart im Vergleich zur Neuherstellung beispielsweise im Durchschnitt 70 Prozent CO2-Emissionen ein. Refurbed hat sich als Marktplatz darauf spezialisiert, die Angebote vieler Refurbisher zu sammeln und die Professionalität der Händler genau zu prüfen, um so die hohe Qualität der Geräte sicherzustellen. Und was schenken Sie dieses Jahr: neu, gebraucht oder refurbished?

Methodik:

„Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2071 Personen zwischen dem 08. und 10.11.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.“ 

Quelle PIABO PR GmbH

China überholt bei der Roboterdichte die USA 

0
china

China hat bei der Roboterdichte die weltweite Spitzengruppe erreicht und aufgrund enormer Investitionen in Industrie-Robotik erstmals die Vereinigten Staaten überholt. In der verarbeitenden Industrie stieg die Zahl der operativen Roboter auf 322 Einheiten pro 10.000 Mitarbeiter. Heute rangiert China auf dem fünften Platz weltweit. Die Top 5 automatisiertesten Länder der Welt im verarbeitenden Gewerbe 2021 sind: Südkorea, Singapur, Japan, Deutschland und China. Das sind Ergebnisse aus dem World Robotics 2022 Report der International Federation of Robotics (IFR).

„Die Roboterdichte ist ein Schlüsselindikator dafür, wie sich die Automatisierung in der verarbeitenden Industrie weltweit entwickelt“, sagt Marina Bill, Präsidentin der International Federation of Robotics. „Die durchschnittliche Roboterdichte ist global auf 141 Roboter pro 10.000 Beschäftigte gestiegen – das sind mehr als doppelt so viele Einheiten wie sechs Jahre zuvor. Das schnelle Wachstum in China spiegelt die hohen Investitionen des Landes wider, das Potenzial für weitere Automatisierung bleibt hoch.“

Roboterdichte in den Regionen

Angetrieben von zahlreichen Roboterinstallationen in den vergangenen Jahren stieg die Roboterdichte in Asien seit 2016 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 18 % auf zuletzt 156 Einheiten pro 10.000 Beschäftigte im Jahr 2021. Die Roboterdichte in Europa stieg im selben Zeitraum jährlich um 8 % (CAGR) und erreichte 129 Einheiten. In Nord- und Südamerika lag sie bei 117 Robotern – ein Plus von jährlich 8 % (CAGR).

Top Länder

Die Republik Korea erreichte im Jahr 2021 ein Allzeithoch von 1.000 Industrierobotern pro 10.000 Beschäftigte. Das entspricht mehr als dem Dreifachen der Roboterdichte in China. Das Land ist damit weltweit an erster Stelle. Mit seiner international anerkannten Elektronikindustrie und einem starken Automobilsektor profitiert die koreanische Wirtschaft von zwei großen Kundenbranchen für Industrieroboter.

Singapur rangiert auf dem zweiten Platz mit 670 Robotern pro 10.000 Beschäftigte im Jahr 2021. Die Roboterdichte in Singapur ist seit 2016 jedes Jahr um durchschnittlich 24 % gestiegen.

Mit deutlichem Abstand folgt Japan (399 Roboter pro 10.000 Beschäftigte) auf dem dritten Rang. Die Roboterdichte in Japan hat seit 2016 jedes Jahr um durchschnittlich 6 % zugenommen. Deutschland liegt als größter Robotermarkt in Europa weltweit an vierter Stelle (397 Einheiten).

China ist der mit Abstand am schnellsten wachsende Robotermarkt weltweit. Das Land führt die jährlichen Installationen an und seit 2016 ununterbrochen auch den operativen Roboterbestand.

USA

Die Roboterdichte in den Vereinigten Staaten stieg von 255 Einheiten im Jahr 2020 auf 274 im Jahr 2021. Das Land steht damit aktuell an neunter Stelle weltweit (zuvor Platz sieben) – jetzt Kopf an Kopf mit Chinesisch-Taipeh (276 Einheiten) und hinter Hongkong (304 Einheiten) sowie Schweden (321 Einheiten).

China überholt bei der Roboterdichte die USA

Bild

Die weltweite durchschnittliche Roboterdichte hat sich innerhalb von sechs Jahren mehr als verdoppelt (2015: 69 Einheiten).

Quelle International Federation of Robotics

Alcatel-Lucent Enterprise und CORTEX2 entwickeln Videokonferenzen mit XR-Technologie

0
alcatel-lucent

Alcatel-Lucent Enterprise Rainbow unterstützt das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe bei der Entwicklung von Extended Reality-basierten Werkzeugen für die effektive Telekommunikation in Unternehmen

Alcatel-Lucent Enterprise, führender Anbieter von Netzwerk-, Kommunikations- und Cloud-Lösungen, beteiligt sich am Konsortium CORTEX2 (COoperative Real-Time EXperiences with EXtended reality).

Mit künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) unterstützt Alcatel-Lucent Enterprise von seinem Hauptsitz in Colombes/ Frankreich das Konsortium CORTEX2 dabei, den Zugang zur Remote-Zusammenarbeit durch XR-Erfahrungen (Extended Reality) der nächsten Generation zu demokratisieren. Davon profitieren sollen zahlreiche Branchen sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

CORTEX2 ist eine mit acht Millionen Euro dotierte Initiative, die von der Europäischen Kommission im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon Europe finanziert wird. Das Konsortium besteht aus zehn Organisationen aus sieben Ländern, die 36 Monate lang zusammenarbeiten werden. Die CORTEX2-Plattform wird von der Alcatel-Lucent-Enterprise-Cloud aus betrieben, die Kommunikationsplattform Rainbow von Alcatel-Lucent Enterprise wiederum dient als Basis für das innovative, auf erweiterter Realität basierende Telekooperationskonzept. Dies soll eine möglichst große Verfügbarkeit und eine schnelle Skalierbarkeit gewährleisten. Die globale Gesundheitskrise hat das Arbeiten aus der Ferne beschleunigt und zu einer verstärkten Nutzung von Videokonferenzen und Plattformen für die Teamarbeit geführt. XR-basierte Tools können die Kommunikation bei der Fernzusammenarbeit verbessern, stellen die meisten Unternehmen aktuell aber vor erhebliche Herausforderungen. 

Die zehn Partnerorganisationen wollen mit ihrer Zusammenarbeit im Rahmen von CORTEX2 die Einführung der XR-Technologie vereinfachen. Im Einzelnen bedeutet das: 

  • Vollständige Unterstützung für Augmented Reality (AR)-Erlebnisse als Erweiterung von Videokonferenzsystemen beim Einsatz heterogener Service-Endgeräte durch eine neuartige Mediation Gateway-Plattform.
  • Ressourceneffiziente Telekonferenz-Tools durch innovative Übertragungsmethoden und automatische Zusammenfassung von gemeinsam genutzten langen Dokumenten.
  • Benutzerfreundliche und leistungsstarke XR-Erlebnisse. Hierbei werden von Umgebungen und Objekten sofort 3D-Rekonstruktionen erstellt sowie erkannte Gesten genutzt, um entsprechender Aktionen in Teammeetings anzustoßen.
  • Verschmelzung von visuellen und akustischen Elementen für eine mehrkanalige semantische Interpretation sowie erweiterte Tools wie virtuelle Gesprächsagenten und automatische Meeting-Zusammenfassung.
  • Vollständige Integration von Internet-of-Things-Geräten (IoT) in XR-Erlebnisse zur Optimierung der Interaktion mit laufenden Systemen und Prozessen.

Die Hälfte des Gesamtbudgets des Projekts ist dafür gedacht, Technologie-Start-ups und KMU zu rekrutieren, die bei der gemeinsamen Entwicklung mitarbeiten sollen. Diese Investition zielt darauf ab, neue Anwendungsfälle zu erschließen, um die Fähigkeiten von CORTEX2 zu demonstrieren und die sozialen Auswirkungen zu bewerten, die mit der Einführung der XR-Technologie in externen und internen Anwendungsfällen verbunden sind. Als Teil seiner Aufgabe wird das Konsortium den generischen CORTEX2-Rahmen Dritten, einschließlich KMU, zur Verfügung stellen, damit diese ihre eigenen Dienste entwickeln können. Die Cloud-basierte Rainbow-Kommunikationsplattform unterstützt als Schlüsselkomponente eine vollständig interaktive XR-basierte Zusammenarbeit. Pilotprojekte sind in den Bereichen industrielle Produktion, Geschäftsbesprechungen und Fernunterricht geplant.  

  • Industrielle Produktion: ein immersives XR-Erlebnis für eine industrielle Fernwartung mit verschiedenen mobilen Geräten in Umgebungen mit begrenzter Bandbreite.
  • Business Meetings: Um Virtual Reality/Augmented Reality angereicherte Besprechungen sollen Teilnehmer aus der Ferne nahtlos einbeziehen und die Produktivität steigern.
  • Technische Remote-Trainings: VR/AR zur effizienten Wissensvermittlung, bei der der Ausbilder aus der Ferne mehreren Teilnehmern komplexe Vorgänge anhand eines immersiven 3D-Modells einer Industrieanlage demonstrieren kann.

„Wir freuen uns sehr, an diesem außergewöhnlichen Projekt teilzunehmen, das den europäischen Nutzern die Erweiterte Realität näherbringt. Mit CORTEX2 werden wir XR-Fähigkeiten durch den Einsatz von VR, AR und KI in den kollaborativen Raum von Rainbow bringen“, so Sylvain Rivier, CORTEX2-Koordinator bei Alcatel-Lucent Enterprise.

Das ultimative Ziel dieser Partnerschaft ist es, Videokonferenzen über die Bildschirm-zu-Bildschirm-Interaktion hinaus auszudehnen und XR-basierte Tools in die Unternehmenskommunikation zu integrieren, um eine nahtlose Zusammenarbeit bei der Remote-Kommunikation zu ermöglichen.

Die Europäische Union fördert das Projekt im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon Europe unter der Fördervereinbarung Nr. 101070192.

Bildquelle: Bild von Brian Penny auf pixabay

Quelle Sympra GmbH (GPRA)