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Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Cannabis-Legalisierung im Kabinett beschlossen

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Sanity Group begrüßt Teile des offiziellen Eckpunktepapiers zur Cannabis-Legalisierung, sieht aber noch Verbesserungspotenzial 

Gestern wurde das offizielle Eckpunktepapier der Bundesregierung zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken vorgestellt, nachdem vergangene Woche bereits erste Details aus einem internen, nicht abgestimmten Entwurf öffentlich wurden. Die nun finale und überarbeitete Fassung enthält aus Sicht der Sanity Group, eines der führenden Cannabis-Unternehmen in Deutschland, interessante Ansätze und richtungsweisende Inhalte, einige Punkte sieht das Berliner Unternehmen hingegen kritisch. 

„Wir freuen uns sehr, dass die Bundesregierung die geplante kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken an Erwachsene aktiv vorantreibt. Das heute im Kabinett beschlossene Eckpunktepapier ist ein erster Aufschlag, den es im Laufe des parlamentarischen Prozesses zu verfeinern gilt. Viele der Eckpunkte entsprechen unseren Erwartungen, wie zum Beispiel der Wegfall einer THC-Obergrenze, strenge Alterskontrollen bei der Abgabe in lizenzierten Geschäften und die Streichung von Cannabis aus dem Betäubungsmittelgesetz.

Andere Punkte wie ein generelles Werbeverbot, kein Versandhandel und fehlende Importmöglichkeiten aus anderen Ländern sind aus unserer Sicht nicht sinnvoll, gerade im Hinblick auf die Bekämpfung des illegalen Markts und um den Marktbedarf zu decken“, sagt Finn Hänsel, Gründer und CEO des Berliner Cannabis-Unternehmens Sanity Group.

Abgabestellen mit strengem Jugendschutz sinnvoll, ohne Versandhandel und Edibles wird jedoch das Ziel verfehlt, den illegalen Markt zurückzudrängen

Im Detail begrüßt das Unternehmen ausdrücklich, dass Cannabis rechtlich künftig nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft werden soll; eine gleichzeitige regulatorische Anpassung von Medizinalcannabis und Nutzhanf wäre aus Sicht der Sanity Group jedoch ebenfalls notwendig, da die Legalisierung von Genusscannabis massive Auswirkungen auch auf diese beiden Bereiche haben dürfte.

Mit den weiterhin bestehenden Hürden der Kostenerstattung für medizinisches Cannabis besteht insbesondere die Gefahr, dass sich Patient:innen mit Genusscannabis ohne ärztliche Beratung selbst therapieren. 

Die Abgabe in lizenzierten Fachgeschäften, und ggf. Apotheken, sowie den Vorschlag, Fachgeschäfte mit Konsummöglichkeiten zu prüfen, in denen eine fachliche Betreuung und Beratung sichergestellt werden kann, sieht das Unternehmen positiv. Die strikte Alterskontrolle bei allen Abgabestellen begrüßt die Sanity Group ebenso wie die Verpflichtung der Erbringung eines Sachkundenachweises sowie den Nachweis spezifischer Beratungs- und Präventionskenntnisse, außerdem die Benennung einer Ansprechperson für Jugendschutz pro Verkaufsstelle. Die dargestellten Ansätze zu Prävention und zur Sicherung des Jugendschutzes unterstützt man ebenfalls in Gänze.

„Leider ist ein Versandhandel im aktualisierten Eckpunktepapier zunächst nicht mehr vorgesehen. Gerade dieser kann jedoch einen großen Beitrag zur Verdrängung des illegalen Markts leisten, da nur damit auch ländliche Regionen bedient werden können“, so Sanity-Group-Gründer Finn Hänsel, der sich auch eine breite Produktvielfalt wünscht – die Regierung möchte laut Eckpunktepapier Darreichungsformen zum Rauchen, Inhalieren, zur nasalen und oralen Aufnahme in Form von Kapseln, Sprays und Tropfen erlauben. Edibles sollen zunächst nicht erlaubt werden. „Durch die Einschränkung der Darreichungsformen gibt man dem illegalen Markt ein Einfallstor, zukünftig vermehrt Edibles anzubieten“, gibt Hänsel zu bedenken.

Erfreut zeigt sich der Unternehmer darüber, dass eine mögliche THC-Obergrenze nicht angedacht ist: „Eine Begrenzung des THC-Gehalts hätte dazu geführt, dass der illegale Markt auch weiterhin mit hochprozentigen THC-Produkten floriert und viele Konsument:innen gar nicht erst vom illegalen auf den legalen Markt wechseln werden. Eine Begrenzung wäre daher kontraproduktiv gewesen.“

Die Straffreiheit für den Erwerb und den Besitz von Genusscannabis zum Eigenkonsum im privaten und im öffentlichen Raum, unabhängig vom konkreten THC-Gehalt und Herkunft, begrüßt sein Unternehmen ebenso wie die Möglichkeit des Eigenanbaus für Privatpersonen und die Einstellung laufender Ermittlungs- und Strafverfahren, das sei ein „richtiges und wichtiges Signal”.

Fehlende Importmöglichkeiten und Werbeverbot große Schwachstellen des Konzepts

Die Sanity Group begrüßt außerdem, dass der Anbau in Gewächshausanlagen oder indoor in Deutschland ermöglicht werden soll. Problematisch sieht das Unternehmen allerdings, dass der Anbau aufgrund rechtlicher Bedingungen auf EU- und internationaler Ebene offenbar ausschließlich in Deutschland erfolgen soll: „Die nationale Nachfrage wird nicht allein durch eine deutsche Produktion gedeckt werden können. Die Produktion in Deutschland ist zudem teuer und sehr energieintensiv, was sich auf den Verkaufspreis auswirken wird.

Ein Import aus EU- und Nicht-EU-Ländern muss deshalb aus unserer Sicht ermöglicht werden, um die Nachfrage zu decken und den illegalen Markt zurückzudrängen – insbesondere unmittelbar nach Implementierung der Legalisierung”, sagt CEO Finn Hänsel, der den Einfluss der Erkenntnisse aus anderen Ländern, in denen Cannabis bereits legalisiert ist, für unerlässlich hält. In Kanada beispielsweise benötigten die inländischen Hersteller nach der Legalisierung lange Zeit, um die Produktion so hochzufahren, dass die Nachfrage gedeckt werden konnte, wovon schließlich der illegale Markt profitierte. Die Sanity Group wünscht sich eine weitere rechtliche Prüfung und Suche nach Lösungen zu dem Thema.

Kritisch sieht das Unternehmen zudem ein generelles Werbeverbot: Eine Einschränkung im Bereich Werbung sei aus Gründen des Jugendschutzes zwar absolut nachvollziehbar, ein generelles Werbeverbot sei jedoch nicht zielführend für die Entwicklung einer aufgeklärten Käuferschaft: „Ein vollständiges Werbeverbot ist aus unserer Sicht nicht förderlich, da Produktinformationen unerlässlich für Aufklärung und Entstigmatisierung sind. Es entwickelt sich ein komplett neuer legaler Markt, in dem sich Konsument:innen verantwortungsbewusst orientieren müssen.

Damit diese eine informierte und bedachte Kaufentscheidung treffen können, braucht es auch die Möglichkeit für die Anbieter, sich voneinander abgrenzen zu können, z. B. durch Produktdesign und informative Werbematerialien.”

Das angedachte Steuermodell auf Basis des THC-Gehalts sieht die Sanity Group aufgrund der gesundheitspolitischen Lenkungswirkung grundsätzlich positiv, betont aber nochmal, dass der Gesamtpreis für Cannabis inklusive aller Steuern wettbewerbsfähig mit dem illegalen Markt sein muss (ca. zehn Euro). Ein Teil der Steuern sollte aus Sicht des Unternehmens außerdem zwingend in den Jugendschutz sowie zielgruppengerechte Maßnahmen zur Aufklärung und Suchthilfe fließen. 

Quelle Sanity Group GmbH

Allianz Trade Studie: Weltweite Insolvenzen steigen 2023 auf Vorkrisenniveau

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Anstieg der weltweiten Insolvenzen 2022 um 10 % und 2023 um weitere 19 % auf das Niveau von vor der Pandemie

Die wirtschaftlichen Herausforderungen für Unternehmen sind aktuell vielfältiger denn je. Sie müssen viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten mit der Energiekrise, der drohenden Rezession, hohen Preissteigerungen und steigenden Zinsen. Gestörte Lieferketten setzen die Cashflows von Unternehmen zusätzlich unter Druck. In der Folge steigen auch die Insolvenzen wieder deutlich. Zu diesem Schluss kommt der weltweit führende Kreditversicherer Allianz Trade in seiner jüngsten Insolvenzstudie.

Die Experten gehen von einem Anstieg der weltweiten Pleiten um 10 % im laufenden Jahr und 19 % im kommenden Jahr aus. In Deutschland dürfte der Anstieg mit 5 % im Jahr 2022 und weiteren 17 % im Jahr 2023 auf dann 17.150 Fälle im Vergleich etwas moderater ausfallen – und von niedrigem Niveau kommend. 

Dennoch belasten die Entwicklung sowie die damit verbundenen Unsicherheiten auch die hiesigen Unternehmen. Dabei wirken die aktuellen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen bereits als Puffer: Sie bremsen den Anstieg der Insolvenzen 2022 und 2023 in Europa und Deutschland erheblich; Europa verzeichnet dadurch rund 10 Prozentpunkte (pp) weniger Pleiten, in Deutschland sind es sogar -12pp. Das sind umgerechnet 2.600 deutsche Unternehmen, die dadurch vor der Pleite gerettet werden. Sollte sich die Energiekrise noch weiter verschärfen und die Rezession stärker ausfallen als bisher erwartet, reichen die aktuellen Maßnahmen zum Abfedern einer Pleitewelle allerdings nicht aus und es könnten deutlich mehr Insolvenzen drohen. Das Insolvenzgeschehen bleibt also nach wie vor volatil und stark von der weiteren Entwicklung staatlicher Unterstützung abhängig.

Zurück auf Vorkrisenniveau: Zunächst Normalisierung des Insolvenzgeschehens

„Angesichts der zahlreichen aktuellen Herausforderungen ist es keine Überraschung, dass Insolvenzen wieder deutlich anziehen. Es handelt sich hierbei allerdings zunächst um eine sukzessive Normalisierung des Insolvenzgeschehens“, sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „2023 dürften die weltweiten Insolvenzen in etwa das Niveau von vor der Pandemie erreichen. Deutschland zeigt sich im internationalen Vergleich vergleichsweise robust, auch wenn die aktuellen Herausforderungen nicht spurlos an der hiesigen Wirtschaft vorbei gehen: Auch in Deutschland zeichnet sich erstmals wieder ein merklicher Anstieg ab, wenngleich weniger stark als in vielen Nachbarländern. Insgesamt sind die Aussichten für ganz Europa aber alles andere als rosig.“

Bittere Realität: Die Hälfte der Länder weltweit verzeichnet bereits einen zweistelligen Anstieg

Neben Deutschland verzeichnen die USA, China, Italien und Brasilien bisher noch ein anhaltend niedriges Insolvenzniveau. In den meisten Ländern ist die Trendwende allerdings bereits erfolgt, insbesondere in wichtigen europäischen Märkten wie Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Belgien und in der Schweiz.

„Steigende Insolvenzen sind in den meisten Ländern schon Realität“, sagt Maxime Lemerle, Chefanalyst für Insolvenzen bei Allianz Trade. „Auf die wichtigsten europäischen Märkte entfallen zwei Drittel des Anstiegs. Weltweit verzeichneten die Hälfte der von Allianz Trade analysierten Länder im ersten Halbjahr 2022 einen zweistelligen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen.“

Keine rosigen Aussichten für Europa – besonders stark von Insolvenzen betroffen

Europa könnte in den nächsten zwei Jahren besonders stark vom Anstieg der Insolvenzen betroffen sein: Allianz Trade erwartet ein deutliches Plus in Frankreich (+46 % im Jahr 2022; +29 % im Jahr 2023), Großbritannien (+51 %; +10 %), Deutschland (+5 %; +17 %) und Italien (-6%; +36 %). Bereits 2022 dürfte Europa das Niveau von vor der Pandemie bei den Unternehmensinsolvenzen übertreffen (+5 %). 

Auch China dürfte im Jahr 2023 rund 15 % mehr Insolvenzen verzeichnen. In den USA rechnet Allianz Trade mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 38 % im kommenden Jahr als Folge der strafferen geld- und finanzpolitischen Bedingungen.

Uneinheitliche Entwicklung: Vor allem kleinere Unternehmen rutschen oft in die Pleite

Diese Normalisierung der Unternehmensinsolvenzen ist allerdings sehr uneinheitlich, sowohl bei den Branchen als auch vor allem bei der Größe der Unternehmen, die in die Pleite rutschen. So geht der weltweite Anstieg vor allem auf Insolvenzen kleinerer Unternehmen zurück. Große globale Pleiten, wie wir sie trotz niedriger Fallzahlen 2021 und insbesondere 2020 gesehen haben, sind aktuell nicht die Treiber hinter dem weltweiten Anstieg. Insgesamt zählten die Experten von Allianz Trade weltweit 182 Großpleiten in den ersten drei Quartalen 2022, verglichen mit 187 und 332 im gleichen Zeitraum 2021 und 2020.

Es könnte eng werden: Steigende Energiekosten, Zinsen und Löhne fressen Gewinne auf

Allerdings machen mit den hohen Energiekosten, steigenden Zinsen und Löhnen gleich drei Rentabilitätsschocks den Unternehmen zu schaffen. Die Margen sind bereits unter Druck; insbesondere die Energiepreise dürften Gewinne von nichtfinanziellen Unternehmen vielerorts auffressen, da sie aufgrund der sinkenden Nachfrage nicht alle Kosten an die Kunden weitergeben können. 

„Deutsche Unternehmen können nach unseren Berechnungen durchschnittlich einen Preisanstieg von bis zu 50 % kompensieren, wenn es ihnen gelingt, etwa ein Viertel der Energiepreiserhöhung an ihre Kunden weiterzugeben. Alles darüber geht auf Kosten der Gewinne“, sagt Bogaerts.

Darüber hinaus droht in der ersten Hälfte des Jahres 2023 ein Zinsschock, der im Doppelpack mit steigenden Löhnen vielen Unternehmen kräftig zusetzen dürfte. Durch die hohen Kassenbestände können viele Unternehmen dies im laufenden Jahr noch abfedern, 2023 wird es dann für viele enger.

Insgesamt sind durch den Anstieg der Finanzierungs- und Lohnkosten vor dem Hintergrund eines geringen Wirtschaftswachstums das Baugewerbe, das Transportwesen, die Telekommunikation, der Maschinen- und Anlagenbau, der Einzelhandel, die Haushaltsgeräteindustrie, die Elektronikindustrie, die Automobilindustrie und die Textilindustrie am stärksten gefährdet.

Ausblick volatil – Energiekrise & Rezession könnten sich verschärfen und Pleitewelle auslösen

Sollte sich die Energiekrise verschärfen und so eine stärkere Rezession in Europa auslösen als bisher erwartet, werden vermutlich zusätzliche staatliche Hilfen ins Spiel kommen, um eine Insolvenzwelle einzudämmen. Denn ohne zusätzliche Maßnahmen würden in diesem Szenario Unternehmensinsolvenzen in der Europäischen Union (EU) um 25 % im Jahr 2023 ansteigen. Das wäre der höchste jährliche Anstieg seit 2009. 

Die vollständige Studie“ Corporate Risk is back – Watch out for business insolvencies“ (PDF, ENG) finden Sie beigefügt und hier:

https://www.allianz-trade.de/content/dam/onemarketing/aztrade/allianz-trade_de/presse/2022-10-27-allianz-trade-insolvency-report-corporate-risk-is-back.pdf

Bild Symbolfoto

Quelle Allianz Trade

Marcus Diekmann steigt bei E-Health Start-Up dermanostic ein

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marcus diekmann

Das Hautarzt Start-Up dermanostic holt sich Marcus Diekmann an Bord. 

Der Digital-Unternehmer ist neuer Sparring-Partner der dermanostic-Geschäftsführung und wird die Online-Hautarztpraxis beratend in Strategie und Weiterentwicklung des disruptiven Geschäftsmodells unterstützen. Marcus Diekmann arbeitet für das Start-Up für null Euro Gehalt.

Das gemeinsame Ziel der Online-Hautarztpraxis dermanostic und des Digital-Experten Marcus Diekmann ist es, das Gesundheitssystem weiter zu revolutionieren und für jeden Menschen barrierefrei zugänglich zu machen. Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den teuersten in Europa, laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts ISI zählt Deutschland bei der Digitalisierung des Gesundheitssystems zu den Schlusslichtern.

Die App zur Ferndiagnose von Hautkrankheiten dermanostic ist eines der wenigen Erfolgsbeispiele im E-Health-Sektor Deutschlands. „Ich habe mich entschieden ab diesem Jahr nur noch Projekte anzugehen, die unsere Welt und die Gesellschaft ein Stück weit besser machen“, so Marcus Diekmann über seinen Einstieg bei dermanostic. „Meine Motivation ist Purpose-getrieben und deshalb verzichte ich auf ein hohes Managergehalt. Ich möchte das Gesundheitswesen verändern. Ich bin überzeugt davon, dass sich Unternehmer persönlich einbringen müssen in der aktuellen Krisensituation, die sich in Kostenexplosion auf allen Sektoren, Inflation und Überlastung des Staatshaushaltes abzeichnet.“

Neues Know-How in der Führungsebene der Online-Hautarztpraxis

Der erfahrene Unternehmer Diekmann ist ein großer Gewinn für das ärztliche Gründer-Quartett. CEO Dr. Ole Martin: „Mit Marcus als Sparring-Partner an unserer Seite haben wir die perfekte Ergänzung zu unserem Know-How im Gesundheitswesen. Er unterstützt uns mit seinen vielseitigen Erfahrungen aus E-Commerce und digitaler Transformation. In Zusammenarbeit werden wir dermanostic auf das höchste Level heben. Künstliche Intelligenz wird im nächsten Jahr im Mittelpunkt unserer Geschäftsentwicklung stehen, damit Diagnosen noch einfacher und sicherer gestellt werden können.“

Die dermanostic App funktioniert so einfach wie WhatsApp – ärztliche Diagnose per Foto. Drei Fotos einer Hautveränderung und ein ausgefüllter Fragebogen per App ermöglichen eine hautfachärztliche Diagnosestellung inklusive Therapie- und Rezeptverschreibung innerhalb eines Tages.

Patienten bleiben so eine Wartezeit auf einen Arzttermin von bundesweit durchschnittliche über einem Monat erspart. Ein win-win Modell hinsichtlich Verminderung des körperlichen Leids von Menschen und einer kosteneffizienten Lösung für das Gesundheitswesen. Die Online-Praxis zeigt das Potenzial für Start-Ups im Gesundheitswesen deutlich auf: Europas größte Online-Hautarztpraxis konnte seit Markteintritt im Jahr 2020 bereits 100.000 Patienten behandeln. Das Modell wird nicht nur von Patienten, sondern auch von Leistungsträgern sehr gut angenommen.

Quelle Vaubel Medienberatung GmbH 

Pixel Photonics liefert Einzelphotonen-Detektoren

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pixel photonics

Pixel Photonics liefert Einzelphotonen-Detektoren als Unterauftragnehmer für QuiX im DRL-Entwicklungsprojekt für einen photonischen Quantencomputer mit 64 Qubits

Pixel Photonics, ein Start-up-Unternehmen der WWU Münster, wurde als Unterauftragnehmer für einen 14 Millionen Euro schweren Entwicklungsauftrag des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) ausgewählt, der an das Quantencomputer-Start-up QuiX aus Enschede (NL) geht. Das Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren hat das Ziel, einen photonischen Quantencomputer mit mindestens 64 Qubits zu entwickeln.

Pixel Photonics wird hochleistungsfähige Einzelphotonendetektoren liefern, die eine entscheidende Rolle bei der Realisierung von photonischen Quantencomputern spielen. Mit diesem sehr wichtigen Industrievertrag kann Pixel Photonics seine Bemühungen um die Kommerzialisierung der skalierbaren WI-SNSPD-Technologie für Quantencomputer, Mikroskopie und Quantenkommunikation beschleunigen.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das QuiX in diesem zukunftsweisenden Entwicklungsprojekt mit dem DLR in uns als Unternehmen gesetzt hat. Der gesicherte Vertrag ermöglicht es uns, weitere talentierte Mitarbeiter einzustellen und das hervorragende Forschungsteam in den kommenden 12 Monaten zu verdoppeln. Zudem können wir früher als geplant wichtige Entwicklungen anstoßen und in den Zukunftsmarkt der Hardware für Quantencomputer einsteigen und die noch junge Industrie für Quantentechnologie in Deutschland und Europa stärken. „(Dr. Wladick Hartmann, CTO und Mitgründer Pixel Photonics GmbH)

Quantencomputer sind eine wichtige Zukunftstechnologie, da sie Berechnungen und Simulationen für zahlreiche Anwendungen durchführen können, die heute mit klassischen Supercomputern nicht möglich sind.

Quantencomputer basieren auf Quantenbits (Qubits) und können im Vergleich zu klassischen Prozessoren die Zustände 0 und 1 gleichzeitig annehmen – und nicht nur den einen oder den anderen. Dadurch kann die Rechenleistung exponentiell wachsen, und die komplexesten Berechnungen können in wenigen Minuten gelöst werden. Die Verwendung von Lichtteilchen (so genannten Photonen) als Rechenbausteine ist ein vielversprechender Ansatz zur Realisierung von Quantencomputern.

Der Bau eines Quantenprozessors auf der Grundlage von Lichtteilchen ist jedoch eine Herausforderung und im Vergleich zu anderen Plattformen weniger fortgeschritten. Photonenbasierte Qubits sind jedoch robust gegenüber Umgebungsrauschen, können über große Entfernungen kohärent bleiben und lassen sich mit bewährten optischen Methoden manipulieren. Diese Eigenschaften in Kombination mit den vielversprechenden jüngsten Errungenschaften bei der Detektion einzelner Photonen und der photonischen Quantenverarbeitung könnten dieser Technologie zum Durchbruch verhelfen.

„Neben den hervorragenden technischen Eigenschaften der Einzelphotonendetektoren schätzen wir auch die unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Start-ups und die extrem hohe Entwicklungsgeschwindigkeit von Pixel Photonics. Das Team von Pixel versteht es hervorragend, die Anforderungen des photonischen Quantencomputings in ihren Prototypen umzusetzen und an unsere Schnittstellen anzupassen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Pixel beim Bau und der Inbetriebnahme des ersten europäischen photonischen Quantencomputers für das DLR.“ (Dr. Stefan Hengesbach, CEO von QuiX)

Das DLR bindet Unternehmen, Start-ups und andere Forschungseinrichtungen in seine DLR Quantencomputing-Initiative (www.dlr.de/quantencomputing-initiative) ein, um gemeinsam die Entwicklungsarbeiten voranzutreiben. Das DLR wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hierfür mit Ressourcen ausgestattet und vergibt in großem Umfang Aufträge an Unternehmen in einem wettbewerblichen Verfahren. Das DLR bringt dabei die eigenen Fähigkeiten und Fragestellungen in Forschung und Entwicklung ein.

Pixel Photonics hat Anfang des Jahres als Start-up das renommierte Accelerator-Programm Creative Destruction Lab für Quantentechnologie-Unternehmen absolviert und eine Venture-Finanzierung von Quantonation und HTGF erhalten. Neben der Venture-Capital-Finanzierung hat Pixel Photonics 1,6 Millionen Euro Forschungsförderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Nutzung der Quantenphysik für die Verbesserung der Datensicherheit sowie EXIST II vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erhalten. Bei der Gründung von Pixel Photonics wurden die Gründer durch das REACH EUREGIO Start-up Center Münster unterstützt.

„Pixel Photonics‘ einzigartiger technologischer Ansatz für SNSDPs kombiniert Skalierbarkeit mit hoher Detektionseffizienz bei sehr hoher Geschwindigkeit. Dies ist ein entscheidender Fortschritt auf dem Weg zu photonischen Quantencomputern im großen Maßstab, die einen vielversprechenden Weg zu nützlichen Quantenberechnungen darstellen. Seit seiner Gründung hat Pixel Photonics eine starke operative und wissenschaftliche Effizienz bewiesen, die mit dem Erreichen dieses kritischen Meilensteins belohnt wurde.“ (Jean-Gabriel Boinot, Principal bei Quantonation)

Bild: Das Gründerteam von Pixel Photonics: Dr. Wladick Hartmann, Christoph Seidenstücker, Fabian Beutel, Nicolai Walter und Martin Wolff (von links). © Peter Leßmann, Münster, 2022.

Quelle Pixel Photonics GmbH

Von der Hobby-Erfindung zur Unternehmensgründung

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Sie löten, programmieren oder schweißen – eine Studie hat mehr über deutsche Hobby-Erfinderinnen und Erfinder herausgefunden.

Früher wurde viel in Garagen getüftelt, heute treffen sich Hobby-Erfinderinnen und Erfinder auch gerne in Makerspaces, weshalb sie auch Maker beziehungsweise Makerinnen genannt werden. Mehr als 300 solcher Makerspaces gibt es in Deutschland. Manchmal sind es einfache Räume von Vereinen, manchmal auch ganze Werkstätten, die an Hochschulen und Universitäten angesiedelt sind. Eine Studie der Universität Trier, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Aarhus University hat zu Makerinnen und Makern geforscht. Das Ziel der Beteiligten Christian Brandstetter, Prof. Dr. Jörn Block, Prof. Dr. Michael Zaggl und Prof. Dr. Jeanine von Stehlik war es zu erfahren, ob und unter welchen Bedingungen sie sich eine Unternehmensgründung vorstellen können.

66 Prozent der befragten Makerinnen und Maker haben bereits eine Gründungsidee. Viele der über 300 Personen, die an der Studie teilgenommen haben, besitzen auch ein persönliches Netzwerk, das bei einer Unternehmensgründung hilfreich sein könnte. Dennoch zieht die Mehrheit eine Selbstständigkeit für sich in näherer Zukunft nicht in Betracht. Einer der Gründe dafür kann sein, dass sie keinen geeigneten Markt für ihre Erfindung sehen, sagt der Trierer Wirtschaftsprofessor Jörn Block. „Die Makerinnen und Maker haben außerdem einen hohen Anspruch an ihre Erfindungen. Sie soll perfekt sein, bevor sie auf den Markt darf. Außerdem wollen sie wirklich etwas bewegen und auch nicht nur ein banales technisches Problem lösen. Ihnen sind der gesellschaftliche Nutzen und die technische Herausforderung wichtig.“

Lieber allein als im Team

Viele der Maker und Makerinnen arbeiten lieber allein als im Team und verfügen über sehr gute Kenntnisse in den Bereichen IT und Ingenieurwissenschaft. Weniger Wissen ist in den Bereichen Finanzen, Marketing und Recht vorhanden. „Die Ergebnisse der Studie helfen unter anderem Hochschulen und Universitäten, die die Makerinnen und Maker bei einer möglichen Unternehmensgründung unterstützen wollen“, ordnet Block ein. Es zeigte sich, dass „grundlegende Motivationen und Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung gegeben sind. So wurde beispielsweise Unabhängigkeit als eines der stärksten Motive genannt, um einer Maker-Tätigkeit zu folgen“, fügt Michael Zaggl hinzu.

Der typische Maker in der Studie ist männlich, Akademiker und zwischen 21 und 40 Jahre alt, was nicht überrascht, da etliche Makerspaces an Universitäten angesiedelt sind. Die Makerspaces sind beispielsweise mit 3D-Druckern/Scannern oder Lötgeräten ausgestattet, weiß Block.

Mehr als 14 Stunden pro Woche am Tüfteln

Allerdings gebe es auch einige Erfinderinnen und Erfinder, die gar nicht viel Equipment brauchen, weil sie zum Beispiel ein Computerspiel entwickeln. Sie kommen dann einfach zum Austausch mit Gleichgesinnten in den Makerspace. „Was für andere Menschen der Fußball-Verein oder der Bowling-Club ist, ist für die Maker die Community im Makerspace“, stellt Christian Brandstetter fest.

Die Hobby-Erfinder eint ihr großer zeitlicher Einsatz für ihre Projekte. Die meisten verbringen drei bis vier Stunden in der Woche mit ihnen. 15 Prozent der Befragten tüfteln sogar mehr als 14 Stunden. Fast die Hälfte hat schon vier oder mehr Produkte beziehungsweise Prototypen entwickelt. „Es wäre schön, wenn noch mehr Makerinnen und Maker den Mut finden würden, aus diesen Prototypen durch eine Unternehmensgründung für alle zugängliche Produkte zu machen“, sagt Jörn Block.


Abb. 1: Mehr als die Hälfte der befragten Makerinnen und Maker hätte eine Idee für eine Unternehmensgründung im Kopf.

Quelle Universität Trier – Kommunikation & Marketing

Annalia Bassi steigt bei a&o auf und übernimmt Leitung von International Sales

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Annalia Bassi

Die 33-Jährige war seit 2017 Senior Sales Managerin Italien
Gäste verlangen digitale Services und nachhaltiges Produkt
Sales Manager:in für tschechischen Markt gesucht

Die Stimmung im Team bringt Annalia Bassi in drei Wörtern auf den Punkt: „Lebendig, ideenreich, hochmotiviert.“ Seit September ist die 33-Jährige Head of International Sales und damit verantwortlich für ein siebenköpfiges Team, das dezentral zwischen Großbritannien und Pristina weltweit für a&o Kunden akquiriert und betreut. Annalia Bassi, zuvor Sales Managerin Italien, folgt auf Anne Spanjersberg, die seit September die neugeschaffene Position der Director HR und ESG innehat.

Nach einem „Rekordsommer“, bleiben die Aufgaben gewaltig: „Reisen in Zeiten größter Umbrüche sicher, nachhaltig und bezahlbar zu gestalten.“ Die gebürtige Venezianerin gehört seit 2017 zum Unternehmen. Dessen Stärken will Bassi auch künftig klar herausstellen: „a&o ist ein dynamisch-vielseitiges Produkt – wir können uns schnell auch auf die größten Herausforderungen einstellen und fokussieren dabei verschiedenste Gästesegmente gleichzeitig.“ Unkonventionell denken, über den Tellerrand hinaus blicken – wenn es eine Regel für die Sales-Expertin gäbe, dann diese.

Backpacker oder Business, Pandemie oder Energie

Familien, Schulklassen, Sportvereine, Long Stay oder Wochenend-Citytrip, Senioren, Paare, Einzelreisende – a&o ist Hotel und Hostel in einem, „bereit, sich laufend weiterzuentwickeln, das ergibt ein großes Spektrum an Möglichkeiten – für Gäste, für unser Produkt, für unser Team.“

Ob alternative Übernachtungsangebote während der Pandemie, laufende Anpassungen an Hygiene- und Sicherheitsstandards, ständige Weiterentwicklung digitaler Services und forciert nachhaltiges Wirtschaften: „Unsere Gäste haben hohe Erwartungen und sie haben zu 100 Prozent Recht. Wenn Menschen weiterhin reisen wollen, muss es verantwortungsvoll sein – und bezahlbar bleiben.“ Ziel von a&o ist, bis 2025 die erste Net-Zero-Hostelkette Europas zu sein.

Am liebsten in der Natur

„Thinking out of the box“, „über den Tellerrand hinaus denken“, ist nicht nur berufliches Motto der Natur- und Bergbegeisterten. Auch privat ist Annalia Bassi gerne auf weniger bekannten Pfaden unterwegs – am liebsten in den Bergen. Dass die Dolomiten nur einen Steinwurf von ihrem Wohnort entfernt liegen, nennt die 33-Jährige „ein tägliches Riesenglück“.

PS: International Sales sucht Verstärkung für den tschechischen Markt – bei Interesse bitte direkt melden bei annalia.bassi@aohostels.com

Bild Annalia Bassi (33): Zusammen mit ihrem siebenköpfigen Team von International Sales 100 Prozent bereit für „gewaltige Aufgaben“ (Foto: a&o).

Quelle a&o Hostels Gmbh & Co. KG

ImpactNexus schließt erfolgreich erste Finanzierungsrunde ab

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ImpactNexus

ImpactNexus: Sustainable Finance smart und einfach machen

ImpactNexus bietet Venture-Capital- und Private-Equity-Portfoliomanagern Lösungen für effizientes Nachhaltigkeitsmanagement

ImpactNexus.io, ein Lösungsanbieter für Nachhaltigkeits-Reporting und Impact Management, hat bekanntgegeben, dass es seine erste Finanzierungsrunde über EUR 800 Tsd. abgeschlossen hat. Dadurch kann es seine Wachstumsziele für 2023 in vollem Umfang verfolgen.


Zielgruppe des Angebots von ImpactNexus sind vorerst vor allem Venture-Capital- und Private-Equity-Portfoliomanager, die derzeit vor einer großen Herausforderung stehen: Die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) der EU sieht vor, dass Anbieter von Finanzprodukten bis Juni 2023 erstmals einen jährlichen Bericht darüber vorlegen müssen, inwieweit sie Nachhaltigkeit in ihre Entscheidungsprozesse für ihre Finanzprodukte einbeziehen und welche Auswirkungen diese auf Umwelt, Klima und Gesellschaft haben.

Und je mehr ein Fonds nachhaltigkeitsorientiert ist, desto höher die Reporting-Auflagen – dies führt bei vielen Anbietern zu hohen Kosten und Aufwänden, zudem fehlt es oft an Know-how und an einem effektiven Datenfluss zwischen den diversen Stakeholdern in ihrem Portfolio.


10-mal weniger Zeit und Kosten, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen
Genau hier kommt ImpactNexus ins Spiel. Das erklärte Ziel von ImpactNexus ist es, die Zeit und Kosten für Nachhaltigkeits-Reporting und Optimierungsmaßnahmen um das 10-fache zu reduzieren. Dafür entwickelt ImpactNexus innovative Software-as-a-Service-Lösungen mit einem erfahrenen Team aus Nachhaltigkeitsexperten, Softwareentwicklern und Data Scientists.


Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, Nachhaltigkeits-Daten mit wenigen Klicks bei Portfoliounternehmen abzufragen und SFDR-Berichte in Übereinstimmung mit den offiziellen Richtlinien der Europäischen Kommission zu generieren. Das Herzstück dabei ist die wachsende NEXUS-Datenbank, welche eine automatisierte Bewertung des Impacts von Portfoliounternehmen möglich macht und zusätzlich maßgeschneiderte Vorschläge zur Optimierung liefert.


„Mit unserer digitalen Lösung können Fondsmanager die soziale und ökologische Wirkung ihres Portfolios bewerten, ihren diversen Stakeholdern effizient Bericht erstatten und zugleich die Nachhaltigkeitsperformance optimieren“, sagt Dr. Jannic Horne, CEO von ImpactNexus.


Vision: Nachhaltigkeitsmanagement für den Mittelstand
Mittelfristig sieht ImpactNexus auch mittelgroße Unternehmen als Zielgruppe, da diese stark unter dem Mangel an Nachhaltigkeitsberatern leiden. Hier bietet der Zugang zur NEXUS-Datenbank einen effizienten, digitalen Weg zur Optimierung ihrer Nachhaltigkeitsperformance. Das Kapital der Finanzierungsrunde wird nun zur weiteren Produktentwicklung eingesetzt.

An der Runde haben sich Investoren wie Vireo Ventures, das Investorinnen-Netzwerk encourageventures sowie weitere Business Angels und Fördergeldgeber beteiligt. Jörg Walden ist Investor und Advisor von ImpactNexus. Er hat selbst bereits Unternehmen im Kontext von Compliance- und Nachhaltigkeits-Reporting sowie -optimierung gegründet, darunter iPoint und CircularTree. Zu seiner Investition in ImpactNexus sagt er: „Die Zukunft gehört ganz den Unternehmen, die nachhaltig, das heißt klimaneutral und im Sinne der Kreislaufwirtschaft handeln. ImpactNexus bietet mit seiner Datenbank und Software-Lösungen einen wichtigen Baustein, um Nachhaltigkeitsziele schneller zu erreichen.“

Quelle Storymaker GmbH

BlackSatino und Stadt Marsberg starten bundesweit erstes Modell für Nachhaltigkeit und Papierkreisläufe

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BlackSatino

Wirtschaft und Politik arbeiten Hand in Hand für mehr Nachhaltigkeit. Die Stadt Marsberg nimmt mit einem Kreislaufkonzept eine Vorreiterrolle ein: Zusammen mit BlackSatino (eine Marke der WEPA Gruppe) erarbeitet die Stadt ein Konzept, das gebrauchtes Handtuchpapier recycelt und in öffentliche Einrichtungen rückführt.

Nach langen Vorbereitungen trafen sich Thomas Schröder, Bürgermeister der Stadt Marsberg und Henrik Stolle, Sales Manager Sustainable Solutions BlackSatino (WEPA), um die Zusammenarbeit zum Thema Kreislaufwirtschaft zu beschließen. Damit ist Marsberg im Sauerland die erste Stadt, die in öffentlichen Einrichtungen den Papierkreislauf umsetzt. „Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind unsere gesamtgesellschaftliche Verpflichtung. Mit den Experten von BlackSatino haben wir nun eine ressourcenschonende Lösung, die auf Recycling setzt und Müll reduziert. Wir sind stolz sagen zu können, dass wir die Kreislaufwirtschaft als erste Stadt leben“, berichtet Bürgermeister Thomas Schröder.

Kreislaufwirtschaft in öffentlichen Einrichtungen


Konkret bedeutet dies, dass das gebrauchte Handtuchpapier an allen fünf Schulen, drei Kindergärten und weiteren öffentlichen Einrichtungen von WEPA abgeholt, recycelt und als neues Hygienepapier wieder in die Institutionen zurückgebracht wird. Viele Unternehmen setzen heute bereits auf die zirkuläre Betriebsführung, um Abfallprodukte zu minimieren. Was im Kleinen mit großem Planungs- und Organisationsaufwand verbunden ist, benötigt im Falle einer Stadt ein reibungsloses Zusammenspiel mehrerer Parteien. „Marsberg ist Pionier und Vorzeigestadt in Sachen Nachhaltigkeit und Papierkreisläufen.

Wir sind sehr glücklich darüber ihren Weg begleiten zu dürfen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, so Henrik Stolle, Sales Manager Sustainable Solutions BlackSatino (WEPA). Begleitend zur Umsetzung fanden verschiedene Informationsveranstaltungen an den Schulen statt, bei denen die Kinder für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert und über den Nutzen von Kreislaufwirtschaft aufgeklärt wurden.

Expertise von BlackSatino by WEPA
WEPA Professional hat mit BlackSatino ein Konzept entwickelt, das Kunden darin unterstützt Nachhaltigkeit zu leben: Kreislaufwirtschaft für Hygienepapier basiert auf dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. Durch den Einsatz von ausschließlich sekundären Rohstoffen, nicht schädlichen Hilfsstoffen, umweltfreundlicher Energie, geringem Wasserverbrauch, CO2-neutraler Herstellung und dem Wegfall von zu entsorgendem Abfall minimiert BlackSatino den ökologischen Fußabdruck um 75 %.

Quelle schoesslers GmbH

Zahl der Startup-Neugründungen gehen im 3. Quartal weiter zurück – Aufwärtstrend im Bereich Deep-Tech

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Startup

18 Prozent weniger Startup-Gründungen im Vergleich zu Q2 und 30 Prozent weniger Neugründungen als im Vorjahresquartal 2021Deutschlandweite Verteilung: Bayern erstmals gleich auf mit Berlin.Positive Entwicklungen im Bereich Deep-Tech

Im 3. Quartal hat sich die aktuelle Krise noch stärker auf den deutschen Startup-Markt ausgewirkt als in der ersten Jahreshälfte 2022. Dies zeigt eine aktuelle Marktanalyse des technologie- und datengetriebenen Venture-Capital-Unternehmens Morphais VC. Basierend auf den Daten von Startupdetector wurden gerade einmal 578 neue Startups im 3. Quartal gegründet. Dies sind 18 Prozent weniger als im 2. Quartal dieses Jahres und sogar 30 Prozent weniger als im Vorjahresquartal 2021.

Dabei ist im Vergleich zum Boom-Jahr 2021 vor allem der Anteil an Neugründungen im Bereich E-Commerce sowie in der Software-Branche leicht rückläufig (E-Commerce: -2 Prozent, Software: -3 Prozent). Hingegen ist der Anteil von Startups, die aus dem Gesundheitstechnologie-Sektor kommen, im Vergleich zum Vorjahr von 10 Prozent auf 12 Prozent gestiegen.

Deutschlandweite Verteilung von Neugründungen: Bayern erstmals gleich auf mit Berlin

Prozentual gesehen kamen im letzten Jahr 18 Prozent aller Neugründungen aus Bayern, in diesem Jahr waren es zwischen Januar und September bereits 21 Prozent. Damit ist der Anteil an Neugründungen im bundesweiten Vergleich erstmals genauso hoch wie in Berlin (ebenfalls 21 Prozent). Auf dem dritten Platz befindet sich Nordrhein-Westfalen, wo zwischen Januar und September 17 Prozent aller neuen Startups gegründet wurden, gefolgt von Baden-Württemberg (11 Prozent) und Hessen (8 Prozent).

Eva-Valérie Gfrerer, CEO & General Partner von Morphais VC, kommentiert die Entwicklung für Bayern:

„Innovative Wagniskapitalfirmen haben bereits erkannt, dass die erfolgreichsten Gründerteams der Zukunft nicht nur aus Startup-Hubs wie Berlin oder London kommen, sondern auch an technologischen Wissenschaftsstandorten wie beispielsweise München oder Zürich zu finden sind.“

Anstieg von Deep-Tech: Der Anteil von Deep-Tech-Startups ist von 6 auf 10 Prozent gestiegen

In Zeiten der Krise verschiebt sich der Fokus auf neue technologische Lösungen. Besonders gut stehen deshalb die Chancen für Deep-Tech-Startups. Deep-Tech-Unternehmen entwickeln problemorientierte Produkte und Lösungen, die mehrheitlich auf wissenschaftlicher Forschung oder neuartigen Algorithmen basieren. Dabei verbinden sie verschiedene Technologieansätze und sind überwiegend schutzfähig, beispielsweise durch Patente, und damit schwerer nachahmbar.

Die Datenuntersuchung von Morphais VC zeigt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend hinsichtlich der Zahl von Deep-Tech-Neugründungen. So wurden von Januar bis September dieses Jahres jetzt schon genauso viele Deep-Tech-Neugründungen in Deutschland gezählt, wie im gesamten Boom-Jahr 2021 (2022: 209 Startups, 2021: 207 Startups, 2020: 107 Startups). Insgesamt ist im Vergleich zum Vorjahr der Anteil von Deep-Tech-Startups von 6 Prozent auf 10 Prozent gestiegen.

„Dass die Zahl der Neugründungen im Deep-Tech-Bereich weiter steigt, ist ein sehr positives Zeichen für die Branche und für Deutschland als Innovationsstandort. Zudem sind Deep-Tech-Startups für VCs besonders attraktiv, weil die Zahl der Startups, die einen Exit machen, bei Deep-Tech-Unternehmen 21 Prozent höher ist als bei durchschnittlichen Startups aus Europa*,“ so Eva-Valérie Gfrerer, CEO & General Partner von Morphais VC.

Deep-Tech-Lösungen werden am häufigsten für den Gesundheitsbereich entwickelt

Des Weiteren belegt die Datenauswertung von Morphais VC, dass problemorientierte, technologische Lösungen aktuell am häufigsten für den Gesundheitsbereich entwickelt werden: 16 Prozent aller Deep-Tech-Neugründungen sind dem sogenannten Health-Tech-Bereich zuzuordnen. Allgemein gilt der Gesundheitssektor als eine der Schlüsselbranchen, in denen innovative Lösungen besonders dringend notwendig sind. Zudem kommen 15 Prozent aus dem Bereich Software, 10 Prozent sind Industrie-Lösungen (z.B. Robotics), 9 Prozent fallen in die Kategorie Blockchain und Krypto und 8 Prozent sind Klima-Technologien.

Dr. Thorsten Lambertus ist Geschäftsführer von DEEP, dem „Institute for Deep Tech Innovation” an der Business School ESMT Berlin, und bekräftigt ein steigendes Interesse an problemorientierten Lösungen:

„Aktuell ist die Aufmerksamkeit für das Thema Deep-Tech so hoch wie schon lange nicht mehr. Durch die Kombination aus unserer starken Forschungslandschaft und einer neuen Gründergeneration entsteht ein enormes Lösungspotenzial, um die zukünftigen Herausforderungen in den Bereichen Klima, Gesundheit, Resilienz oder Fachkräftemangel zu bewältigen.”

Gleichzeitig sieht Dr. Lambertus aber weiterhin eine Kluft zwischen Universitäten, Gründertum und Investoren. Es gibt immer noch große Reibungsverluste, wenn es um kapitalmarktfähige Verträge zur Nutzung geistigen Eigentums geht. Zudem müssen VC’s fähig sein, das Risiko von Technologie einschätzen und tragen zu wollen und es bedarf in Europa weiterhin mehr Kapital, damit sich Deep-Tech-Startups zu wettbewerbsfähigen, global erfolgreichen Unternehmen entwickeln können. Außerdem ergänzt er:

„Es fehlt oft noch an einem gegenseitigen Verständnis, wie die Welt des jeweils anderen funktioniert. Das klassische Deep-Tech-Gründerteam gründet oft zum ersten Mal und hatte bisher keine oder nur wenige Berührungspunkte mit Kapitalgeber:innen. Zudem unterscheiden sich die akademische Wissenschaftskultur und deren Regelwerk deutlich vom Kapitalmarkt. Ein Deep-Tech-Startup kann man auch nicht wie ein App-Unternehmen mit ‘blitzscaling’ innerhalb kürzester Zeit zu einem Exit bringen. Hier müssen beide Welten noch weiter zusammenwachsen, was aber auch gerade passiert.“

Für die nächsten Jahre sieht auch Eva-Valérie Gfrerer, CEO & General Partner von Morphais VC, noch viel Nachholbedarf, wenn es um die Unterstützung von Startups geht:

„Obwohl Deep-Tech-Lösungen für die Zukunft unserer Gesellschaft unverzichtbar sind, investieren traditionelle VCs immer noch überwiegend in Gründer:innen mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Gleichzeitig scouten viele VCs nur innerhalb ihres eigenen Netzwerks. Problematisch hierbei ist, dass sehr talentierte Gründerteams außerhalb des Netzwerkes übersehen werden und Kapital ungleich verteilt wird. Um die globalen Herausforderungen unserer Welt zu lösen, muss europaweit mehr Kapital in Gründerteams fließen, die starke technologische Lösungen und damit wirkliche Innovationen entwickeln. Diese Lösungen sorgen dafür, dass unser europäischer Technologiemarkt international wettbewerbsfähig wird und sie lassen neue Märkte entstehen.”

Quelle: Head of Marketing & Communications

Unternehmen vernachlässigen lokales digitales Marketing – Uberall-Studie zeigt hohen Nachholbedarf im deutschen Markt

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Uberall

Uberall:Potenziale im lokalen Digitalmarketing bleiben trotz steigender Relevanz durch die Pandemie von den meisten Unternehmen ungenutzt

Uberall, globaler Anbieter von Marketinglösungen rund um die hybride Customer Experience, gibt heute die Ergebnisse seines Benchmark-Reports für lokales Marketing bekannt. Das Unternehmen untersuchte, wie gut Geschäfte mit mehreren Standorten ihre Online- und Offline-Touchpoints nahtlos in der Customer Journey verbinden. Dafür hat Uberall mehr als 450 Unternehmen weltweit – 50 davon in Deutschland – befragt und ermittelt, wie gut sie über digitale Kanäle auffallen sowie Kund:innen überzeugen und binden.


Laut Report liegt der durchschnittliche Reifegrad im lokalen digitalen Marketing in Deutschland bei gerade einmal 36 Prozent. Damit bilden deutsche Unternehmen das Schlusslicht im internationalen Vergleich zu den USA und Kanada (53 %), Frankreich (42 %) und dem Vereinigten Königreich (47 %). Die Mehrheit deckt zwar einige lokale Marketing-Grundlagen ab und listet etwa Standorte online (68 %), aber gleichzeitig lassen viele Unternehmen effektive Strategien ungenutzt, um ihre Online-Sichtbarkeit, das Engagement und die Conversions zu verbessern.


„Die meisten Unternehmen wissen heute, wie wichtig digitales Marketing ist. Unser Report zeigt aber auch, dass das ungenutzte Potenzial auf lokaler Ebene enorm ist“, sagt Florian Hübner, Gründer und CEO von Uberall. „Unternehmen investieren viel Geld in digitale Marketingkampagnen und ihre Markenbekanntheit, vernachlässigen aber häufig das lokale digitale Marketing. Damit verpassen sie die Chance, Kund:innen in ihrer Nähe im richtigen Moment wirksam zu erreichen. Besonders im aktuellen Wirtschaftsklima schafft eine solide Strategie für lokales digitales Marketing einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“
Reifegrad im lokalen digitalen Marketing nimmt entlang der Customer Journey ab
Deutsche Unternehmen haben einen vergleichsweise unausgereiften Ansatz, um online gefunden zu werden.

Ihr Reifegrad liegt hier bei 41 Prozent, der internationale Durchschnitt dagegen bei 53 Prozent. Geht es um die Steigerung der Conversions (Reifegrad: 36 %) sowie der Kundentreue (Reifegrad: 32 %), nimmt der Wert weiter ab. Damit nehmen deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich am wenigsten ihre Chancen im lokalen Marketing wahr, um Kund:innen zu erreichen und zu binden.
Der schwächere Reifegrad in Bezug auf die Kundentreue kann darauf zurückgeführt werden, dass essenzielle Strategien von vielen Unternehmen vernachlässigt werden. 62 Prozent der Unternehmen weltweit führen keine Sentiment-Analysen durch und haben keine Treueprogramme. 65 Prozent nutzen zudem keine Tools, um Kundenbewertungen und -feedback zu verwalten.


Bei der Online-Sichtbarkeit sowie den Conversions liegt der Reifegrad insgesamt etwas höher, offenbart jedoch ebenfalls erhebliches Verbesserungspotenzial. Fast ein Drittel deutscher Unternehmen (32 %) gaben an, überhaupt keine Online-Verzeichnisse für ihre Sichtbarkeit zu nutzen. Darüber hinaus listen 58 Prozent der Unternehmen ihre lokalen Geschäfte nicht auf ihrer Webseite und nur 14 Prozent haben wiederum lokale Webseiten für ihre einzelnen Geschäftsstandorte.


Auch weitere Maßnahmen zur Gewinnung potenzieller Kund:innen sind noch schwach ausgeprägt: 48 Prozent der deutschen Unternehmen reagieren nicht regelmäßig auf Online-Bewertungen und lediglich 20 Prozent verfügen über Empfehlungsprogramme. Verbesserungen in diesen Bereichen können nicht nur die Sichtbarkeit der Marke erhöhen, sondern auch die Konversionsraten.


„Marken sollten sich nicht mit dem Durchschnitt zufriedengeben. Verbraucher:innen werden bei fast allen Kaufentscheidungen digitale Kanäle nutzen und Unternehmen müssen daher eine nahtlose Verbindung zwischen der digitalen und physischen Welt schaffen”, sagt Hübner. „Um mehr Kund:innen zu gewinnen und Umsätze zu steigern, müssen Unternehmen weltweit mehr in lokales Digitalmarketing investieren.”


Finanz- und Einzelhandelssektor mit höchstem Reifegrad
Aktuell ist die Finanzdienstleistungsbranche mit einem Reifegrad im lokalen Marketing von 54 Prozent weltweit am weitesten entwickelt, dicht gefolgt vom Einzelhandel (52 %). Tankstellen, Elektrotankstellen und Bedarfsartikelgeschäfte (46 %) sowie Restaurants und Lebensmittelläden (46 %) liegen leicht unter dem globalen Durchschnitt (48 %). Unternehmen in den Bereichen Gastgewerbe, Tourismus und Freizeit stehen mit einem Reifegrad von nur 40 Prozent noch weiter hinten an.

Quelle schoesslers GmbH