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NRW-SPD bereitet sich auf mögliche Parteigründung Wagenknechts vor

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Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die neue Parteiführung der NRW-SPD bereitet sich auf eine Parteigründung durch Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht vor. „Vielleicht wird die Europawahl dafür ein erster Testlauf“, sagte der neue Vorsitzende der Landespartei, Achim Post, der Rheinischen Post (Mittwochausgabe).

„Frau Wagenknecht versucht, die alten Ideen von links und rechts zu vermischen.“ Sie argumentiere wirtschafts- und sozialpolitisch sehr links und bei Dingen wie Einwanderung, Migration, Asyl, sehr rechts. „Eine solche Partei wird der AfD etwas wegnehmen und die Linkspartei in noch größere Schwierigkeiten bringen“, erwartete Post. „Aber klar: Wenn wir nicht besser werden, kann sie es schaffen, auch der SPD Stimmen wegzunehmen. Wenn wir besser werden, dann schafft sie es nicht.“


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Kinderhilfswerk kritisiert Deutschland als kinderunfreundlich

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Kinder auf Fahrrädern (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Anlässlich des diesjährigen Weltkindertags hat der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, Deutschland als kinderunfreundliches Land kritisiert. „Gerade bezogen auf die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention kann man sagen, dass Deutschland ein kinderrechtliches Entwicklungsland ist“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Es brauche die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine konsequente Politik zur Überwindung der Kinderarmut und eine erhebliche Stärkung der demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen, so Krüger. Auch Daniel Grein, Bundesgeschäftsführer des Kinderschutzbunds, kritisierte, dass die Belange von Kindern in Deutschland zu oft eine untergeordnete Rolle spielten. „Insbesondere die Diskussion um die Kindergrundsicherung zeigt leider, dass Kinder nach wie vor keine Priorität in unserem Land besitzen“, sagte Grein der Zeitung.


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Fahrgastverband rechnet mit höherem Preis für Deutschlandticket

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S-Bahn Mitteldeutschland (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Fahrgastverband Pro Bahn rechnet in absehbarer Zeit mit einem höheren Preis für das Deutschlandticket. Der bisherige Preis von 49 Euro werde kaum zu halten sein, sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands, Karl-Peter Naumann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

„Wenn der Staat nicht mehr Geld geben will, dann muss das über den Preis gehen. Da bleibt gar nichts anderes übrig.“ Naumann verwies auf deutlich gestiegene Kosten der Nahverkehrsunternehmen, etwa für Löhne, Kraftstoffe und Material. Aus Gesprächen mit Firmenvertretern wisse er, dass insbesondere in ländlichen Regionen viele Unternehmen längst nicht mehr kostendeckend arbeiten könnten und deshalb darüber nachdächten, das Angebot für die Fahrgäste auszudünnen. „Kein Fahrgastverband sagt bravo, wenn es teurer wird“, sagte der Pro-Bahn-Ehrenvorsitzende. „Aber wenn die Alternative die Einstellung von Verkehrsleistung auf dem Lande ist, dann wäre ein Ticketpreis von 59 Euro das kleinere Übel.“ Insgesamt müsse vom Staat deutlich mehr Geld ins System gesteckt werden, und zwar vorrangig für den Ausbau des Nahverkehrs-Angebots und weniger für die Subventionierung von Tickets. Naumann reagierte damit auf neue Berechnungen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Demnach geht die Branche davon aus, dass die Kosten des Deutschlandtickets für die Verkehrsanbieter und Verbünde im kommenden Jahr bei mehr als vier Milliarden Euro liegen werden. Bund und Länder wollen von 2023 bis 2025 gemeinsam aber nur drei Milliarden Euro pro Jahr für das Ticket zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass sich für 2024 eine Finanzierungslücke von mehr als einer Milliarde Euro abzeichnet.


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Vonovia schiebt Investitionen in neue Wohnungen auf

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Baustelle (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia schiebt wegen hoher Zinsen und Baukosten den Bau zahlreicher Wohnung auf. „Bei uns liegen Planungen für insgesamt 60.000 Wohnungen in der Schublade“, sagte der Vonovia-Vorstandsvorsitzende Rolf Buch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

„Wir machen alles fertig bis zum Baurecht. Und hoffen, dass sich Bauen bald wieder lohnt und rechnet. Dann wollen wir sofort wieder bauen.“ Buch sagte, in Deutschland würden derzeit mehr als eine Million Wohnungen fehlen. Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW), hatte der „Bild“-Zeitung am Dienstag gesagt, dass bis 2025 bis zu eine Million Wohnungen fehlen könnten. „Meine Schätzung ist, wir brauchen 700.000 Wohnungen im Jahr, auch wegen der zunehmenden Zuwanderung“, sagte Buch darauf. „Das Problem sind also nicht eine Million Wohnungen, sondern mehrere Millionen Wohnungen, die fehlen – in sehr kurzer Zeit.“ Buch besichtigte gemeinsam mit Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) am Dienstag eine Baustelle in Berlin. Am Rande der Baustellenbesichtigung sagte Geywitz, dass die Immobilienwirtschaft wie eine Melkkuh tot auf der Wiese liegen würde. Um Mieter zu entlasten, hatte die SPD-Spitze Ende August in einem Beschlusspapier einen bundesweiten Mietenstopp gefordert. „Allein die Diskussion erschwert schon neue Investitionen. Ein tatsächlicher Mietenstopp würde dazu führen, dass noch weniger gebaut wird als jetzt schon“, sagte Buch. In Richtung Politik fordert Buch in ausgewählten Sektoren eine Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent.


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Hausärzte werben um Grippe-Impfquote von über 50 Prozent

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Aufgezogene Impfspritzen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Um die diesjährige Grippewelle gut zu bewältigen, muss sich nach Ansicht des Hausärzteverbandes mindestens jeder Zweite gegen Influenza impfen lassen. „Ziel muss sein, dass deutlich mehr als fünfzig Prozent der Bevölkerung geimpft sind“, sagte der Verbandsvorsitzende Markus Beier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

In den vergangenen Wintern sei die Quote noch zu niedrig gewesen. „Es sollten sich deswegen nicht nur Ältere und Risikopatienten impfen lassen, sondern alle, die im Alltag viele Kontakte haben.“ In Australien sei bereits zu sehen, dass in dieser Saison die Influenza-Variante H1N1 grassiere, so Beier. „Diese Variante führt zu vielen Fällen, gerade auch bei Jüngeren.“


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Niedersachsen drängt auf weitere Gelder für Tierhaltungsumbau

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Kühe (Archiv), über dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern hat die niedersächsische Agrarministerin Miriam Staudte (Grüne) Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) aufgefordert, weitere Finanzierungszusagen für den Umbau der Nutztierhaltung zu geben. „Allen Beteiligten ist klar, dass es für den gesellschaftlich gewollten Umbau der Tierhaltung eine dauerhafte Gegenfinanzierung braucht“, sagte Staudte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe).

Die Bundesregierung habe sich immerhin bereits darauf geeinigt, eine Milliarde Euro zur Verfügung zu stellen, die unter anderem in den Umbau von Ställen fließen soll. „Nun braucht es ein Bekenntnis des Bundesfinanzministers zur Verstetigung“, sagte Staudte. Um in das Tierwohl in ihrem Stall zu investieren, bräuchten die Landwirte Planungssicherheit. Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel (Grüne) ergänzte, die Landwirte bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen, um den Umbau der Tierhaltung voranzutreiben. „Dazu gehört auch eine auskömmliche Finanzierung“, so Vogel. Die bisher vom Bund beschlossene Finanzpaket von einer Milliarde Euro sei ein erster Schritt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) drängte auf entschlossenere Schritte beim Umbau der Tierhaltung. „Der Handlungsbedarf ist groß, wir arbeiten gegen die Zeit und gegen den Export der Tierhaltung aus Deutschland“, heißt es in einem Positionspapier zur Agrarministerkonferenz, über das die RND-Zeitungen berichten. Die Haltungskennzeichnung, die zunächst nur für frisches Schweinefleisch gilt, müsse kurzfristig unter anderem auf verarbeitete Ware ausgeweitet werden. Die Bundesländer müssten sich „auf eine bundeseinheitliche, praktikable und bürokratiearme Umsetzung“ verständigen.


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Champions League: Paris gewinnt gegen Dortmund

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Borussia-Dortmund-Spieler (Archiv), über dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Am 1. Gruppenspieltag der Champions League hat Paris Saint-Germain gegen Borussia Dortmund 2:0 gewonnen. Damit führt Paris die Gruppe F an, während Dortmund bislang an vierter Stelle steht.

Über weite Strecken dominierte Saint-Germain die Partie, während Borussia sich auf die Defensive konzentrierte. Dennoch brachte erst ein Foulelfmeter den Durchbruch für Paris: Mbappé traf in der 49. Minute. Kurz darauf erhöhte Achraf Hakimi dann auf 2:0 (58. Minute). Die weiteren Ergebnisse: Lazio Rom – Atlético Madrid 1:1; Feyenoord Rotterdam – Celtic Glasgow 2:0; Manchester City – Roter Stern Belgrad 3:1; FC barcelona – Royal Antwerp FC 5:0; Schachtar Donezk – FC Porto 1:3.


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US-Börsen lassen nach – Anleger warten auf Zinsentscheid

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Wallstreet, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 34.518 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.444 Punkten 0,2 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 13.678 Punkten 0,2 Prozent schwächer. Vor dem anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch sind Anleger zunächst zögerlich. Weit verbreitet ist die Meinung, dass die Fed eine Zinspause einlegen und den Leitzins auf dem bisherigen Niveau belassen könnte. Zugleich erhoffen sich Beobachter von der morgigen Verkündung Hinweise auf den mittel- und langfristigen Kurs der Zentralbank.

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung etwas schwächer. Ein Euro kostete am Dienstagabend 1,0681 US-Dollar (-0,10 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9362 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich nur geringfügig verändert, am Abend wurden für eine Feinunze 1.931,69 US-Dollar gezahlt (-0,10 Prozent). Das entspricht einem Preis von 58,15 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg derweil leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 94,62 US-Dollar, das waren 19 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

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Plan A sammelt 27 Millionen USD von Lightspeed, Visa und weiteren globalen Finanzinstituten ein

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Finanzierung folgt signifikantem Kunden- und Umsatzwachstum, starken Partnerschaften und führender Dekarbonisierungssoftware für Unternehmen.
Kapital für Weiterentwicklung der SaaS-Plattform, Skalierung der Märkte Frankreich, Großbritannien, Skandinavien und Verdopplung der Mitarbeiterzahl.
Kunden wie Chloé, BMW, Deutsche Bank, Visa, GANNI, N26, HomeToGo, trivago, Personio, Sorare, KFC und DFB vertrauen bereits auf „Plan A Sustainability Platform“.
Julie Kainz: „Die Stärke und Flexibilität ihrer Plattform ist in der Lage, Unternehmen verschiedenster Branchen rund um den Globus zu dekarbonisieren.“

Plan A, Europas führender Entwickler von Softwarelösungen für unternehmerische CO2-Bilanzierung, Dekarbonisierung und ESG-Berichterstattung, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 27 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Diese wird von der amerikanischen Risikokapitalgesellschaft Lightspeed Venture Partners angeführt. Visa, mit denen Plan A erst im Dezember 2022 eine exklusive globale Partnerschaft unterzeichnet hat (siehe Pressemitteilung hier), beteiligt sich ebenfall an der Runde, zusammen mit der Deutschen Bank, Opera Tech Ventures (VC-Zweig der BNP Paribas) sowie einer Vielzahl an Einhorn-Gründern, darunter Supercell, Aiven, Zalando und Wolt. Auch die bestehenden Investoren HV Capital, Keen Venture Partners, Demeter IM und coparion haben sich der Runde angeschlossen. Die Finanzierung folgt Plan As signifikantem Wachstum beim Kundenstamm (mehr als 1.500 Kunden) und der Softwareumsätze (>600 Prozent YoY Dezember 2021-22), dem starken europaweiten Partnernetzwerk sowie der marktführenden Technologie für unternehmerische Emissionsbilanzierung und Dekarbonisierung.

Teamverdoppelung, Internationalisierung und Plattform-Ausbau im Fokus
Die jüngste Runde läutet nun die nächste Wachstumsphase ein. Mit dem frischen Kapital wird Plan A sein Team auf über 240 Mitarbeiter:innen verdoppeln, um seine Marktdurchdringung in Europa mit einem starken Fokus auf Frankreich, Großbritannien und Skandinavien auszubauen und seine Plattform-Kompetenzen weiter zu vertiefen. Besonderes Augenmerk wird hierbei darauf liegen, die eingebetteten Dekarbonisierungstools sowie marktspezifischen ESG-Reporting-Möglichkeiten zu erweitern. Aber auch für den Scope 3 – den Emissionsbereich der vor- und nachgelagerten Lieferketten, in dem sich oftmals das Gros unternehmerischer Treibhausgas-Emissionen verbirgt – werden die Softwarefähigkeiten massiv ausgebaut. Dies umfasst eine verbesserte Abdeckung sowie gezielte Maßnahmen, Zulieferer aktiv in bestehende Dekarbonisierungsbestrebungen einzubeziehen, bestehende Risiken zu identifizieren und zu verringern und so mehr Transparenz und Resilienz in der Lieferkette zu schaffen.

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Der Klimawandel und die damit einhergehenden Auswirkungen stellen ein existenzielles Risiko für Unternehmen dar. Unsere Mission bei Plan A ist es, maßgeschneiderte Softwarelösungen und Services anzubieten, die es großen und komplexen Unternehmen ermöglichen, ihre Betriebsabläufe und Wertschöpfungsketten zu dekarbonisieren und auf den regulatorischen Wandel zu reagieren. Doch die Zeit drängt. Daher sind wir überglücklich, dass wir diese hochkarätigen Investoren für Plan A und unsere hohen Ambitionen gewinnen konnten. Sie werden uns maßgeblich dabei unterstützen, die Komplexität unternehmerischer Dekarbonisierung zu bewältigen und den Klimawandel global anzugehen.“

Julie Kainz, Partnerin bei Lightspeed Venture Partners: „Wir bei Lightspeed glauben fest an die Kraft der Technologie und einzigartiger Gründerteams, um eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit in Angriff zu nehmen – den Klimawandel. Wir haben den Weg von Lubomila und dem gesamten Plan A-Team in den letzten Jahren genauestens verfolgt. Dabei wurde mehr als offensichtlich, dass sie sich als Marktführer in diesem Bereich etabliert haben. Die Stärke und Flexibilität ihrer Plattform ist in der Lage, kleine wie große Unternehmen verschiedenster Branchen rund um den Globus zu befähigen, ihre gesamte Dekarbonisierungsreise zu managen und so den Wandel und Impact voranzutreiben.“

Plan A Sustainability Platform: wissenschaftsbasierte SaaS für gesamte Netto-Null-Reise
Plan As Plattform sammelt und ordnet alle erforderlichen Emissionsdaten aus den Scopes 1, 2 und 3 und führt diese mit nationalen Emissionsfaktoren zusammen. Auf Basis dieser Datensätze erstellt sie granulare Emissions- und ESG-Profile in dynamischen Dashboard-Übersichten. Anschließend können Unternehmen wissenschaftlich fundierte Netto-Null-Ziele festlegen und diese mithilfe von über 1.000 Dekarbonisierungslösungen, Best Practices sowie einem Netzwerk aus Nachhaltigkeitsexperten erreichen. Am Ende dieses ganzheitlichen Prozesses erstellt die Plattform vorschriftskonforme ESG-Berichte. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrads werden Dekarbonisierung und Compliance in einem stark fragmentierten regulatorischen Markt handhabbar, weniger komplex und kosteneffizient.

Alle in die Plattform eingebetteten Berechnungen und Dekarbonisierungslösungen entsprechen international anerkannten wissenschaftlichen Methoden und Standards wie dem Greenhouse Gas Protocol (GHGp) und der Science Based Targets initiative (SBTi). Dass die Methodik, den sogenannten Corporate Carbon Footprint (CCF) zu berechnen, wissenschaftlich fundiert ist, wurde wiederholt vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Bild:Lubomila Jordanova (CEO von Plan A, links) und Julie Kainz (Partner bei Lightspeed Venture Partners

Quelle:Plan A

Größte Finanzierung für Recyclingtechnologie in Europa: Metaloop sammelt 16 Millionen Euro in Serie-A-Runde ein, um das Wachstum zu beschleunigen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren

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Metaloop, die größte europäische vertikale Softwarelösung für die Metallrecyclingbranche, hat erfolgreich eine überzeichnete Serie-A-Finanzierung abgeschlossen. Die Runde wurde vom in New York ansässigen Technologieinvestor FirstMark Capital angeführt und belief sich auf über 16 Millionen Euro, mit Beteiligung von Silence VC und den bestehenden Investoren Statkraft Ventures und FJ Labs.

Mit der Finanzspritze wird Metaloop das weitere strategische internationale Wachstum vorantreiben und das Teams mit erstklassigen Fachkräften in den Bereichen Vertrieb und Operations im Bereich des Metallrecyclings zusätzlich stärken. Gleichzeitig wird das Unternehmen seine Produkt-, Daten- und Entwicklungsteams stärken, um seine Digital-Enterprise-Softwareplattform weiter auszubauen.

Jan Pannenbäcker, Mitbegründer von Metaloop, erläuterte: „Der Abschluss dieser Finanzierungsrunde unterstützt unsere Wachstumsstrategie und trägt dazu bei, den analogen Markt für das Metallrecycling digitaler, transparenter und effizienter zu gestalten. Ich freue mich, dass wir nicht nur darauf abzielen, ein aufstrebender Marktführer in unserer Branche zu werden, sondern auch von Anfang an zur dringend notwendigen Dekarbonisierung unseres Planeten beitragen.“

Alexander Schlick, Mitbegründer von Metaloop: „Unser Ziel ist es, der führende globale Dienstleister für Metallschrott und Closed-Loop-Services zu werden. Mit FirstMark haben wir den idealen Partner mit der richtigen Einstellung gefunden, der diese Ambition mit uns teilt und uns auf unserem Weg zu diesem Ziel weiterhin unterstützen wird.“

Rick Heitzmann, General Partner & Mitbegründer von FirstMark: „Basierend auf unserer Erfahrung bei Investitionen in führende globale Marktplätze sind die wichtigsten Merkmale eines großartigen Unternehmens starkes organisches Wachstum und erstklassige Kundenbindung – ein Produkt, das die Kunden lieben. Wir sehen diese seltenen Qualitäten in Metaloop und freuen uns darauf, gemeinsam in Richtung globale Marktführerschaft zu arbeiten.“

Rick Heitzmann wird Board Member von MetaLoop, zusammen mit den Unternehmensgründern und Alexander Küppers, Geschäftsführer bei Statkraft Ventures. Derek Chu, Principal bei FirstMark, wird als Beobachter im Board tätig sein, neben Odette Yga von Statkraft Ventures.

Metaloop bietet umfassende Unterstützung für Industrieunternehmen, indem es eine komplette Lösung zur Verwaltung ihres Metallschrotts liefert. Dies steigert nicht nur die Gewinne für Verkäufer, sondern bewältigt auch die Komplexitäten von Logistik und Finanzierung effizient. Darüber hinaus stattet Metaloop Verkäufer mit fortschrittlicher Software aus, die für totale Transparenz in allen Prozessen und Preisen sorgt und den reibungslosen Betrieb an mehreren Standorten zu einer einheitlichen globalen Lösung integriert. Im Hintergrund betreibt das Unternehmen eine hochmoderne Technologieplattform, um die Logistik sorgfältig zu koordinieren, Finanzierungsoptionen zu optimieren und Schmelzwerken Zugang zu immer knapper werdenden sekundären Rohstoffen zu gewähren. Metaloop arbeitet hauptsächlich mit multinationalen Fertigungsunternehmen zusammen, um den Umsatz aus Metallschrott zu steigern und relevante Daten zu zentralisieren, um Einblicke in Volumen und Preise an verschiedenen Standorten zu bieten.

Die globale Metallindustrie hat einen Wert von über 4 Billionen US-Dollar und wächst weiterhin um 5 % pro Jahr, was Herstellern auf der ganzen Welt ermöglicht, alles von Autos bis hin zu Gebäuden zu bauen. Millionen Tonnen häufig verwendeter Metalle wie Stahl, Aluminium oder Kupfer werden aus der Erde (primär) oder aus Recycling (sekundär) gewonnen, um die wachsende Nachfrage zu decken. Schrottmetall (das Metall, das aus Fertigungsprozessen stammt und weltweit einen Markt von 600 Milliarden US-Dollar hat) kann recycelt werden, schont natürliche Ressourcen, reduziert den Energieverbrauch, minimiert die Umweltverschmutzung durch den Bergbau von Primärrohstoffe aus dem Bergbau und senkt die Produktionskosten. Metaloop leistet seinen Beitrag: Schrott ist kohlenstoffeffizienter als Primärmetall, benötigt bis zu 95 Prozent weniger Energie und ist unendlich wiederverwertbar. Durch die Förderung der Wiederverwendung und des Recyclings von Metallen können wertvolle Ressourcen geschont und der CO2-Fußabdruck der Metallproduktion erheblich reduziert werden.

Bild: Metaloop Founder, Jan Pannenbäcker (l), Alexander Schlick (r)

Quelle:Metaloop