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Novaheal: Das gesamte Pflegewissen in einer App

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allygatr investiert in Bochumer Startup

Der Neuzugang beim operativen Venture Capitalist für HR Tech allygatr heißt Novaheal. Das Bochumer Startup macht den Pflegeberuf wieder attraktiver. Novaheal bündelt das gesamte Fachwissen – das sowohl im Beruf als auch in der Berufsausbildung benötigt wird – in einer leicht zu bedienenden App; einfach zu verstehen, immer aktuell und jederzeit griffbereit.
Was macht Novaheal so einzigartig? Die App bringt die gesamte Pflegeausbildung auf das Smartphone. Die innovative Lern-App ermöglicht es Auszubildenden, ihr Wissen in einem digitalen Nachschlagewerk zu vertiefen und zu erweitern. Mithilfe spielerischer Übungen können sie Wissenslücken schließen und so ihre Kompetenzen weiterentwickeln. Übrigens: Auch Fachkräfte schätzen das Pflege-Wissen to go der Novaheal-App.
“Novaheal ist uns eine echte Herzensangelegenheit. Wir bei allygatr wollen die Arbeitswelt verbessern – Novaheal wertet den gesamten Pflegesektor auf und macht damit einen der wichtigsten Berufe für die Gesellschaft attraktiv” sagt Benjamin Visser, CEO und Founder von allygatr. “Vorbei die Zeiten veralteter Lehrbücher, oder Momente, in denen man sich Unterstützung erhofft, aber Personalmangel es nicht zulässt. Novaheal lässt dich nicht im Stich!
Nummer 1-App in der Pflege – nicht nur für Auszubildende
Der Personalmangel in der Pflege ist allgemein bekannt und macht auch vor der Ausbildung nicht halt. Veraltete Ausrüstung und Personalmangel bringen Auszubildende schnell in Situationen, in denen sie sich überfordert fühlen. Das Smartphone ist jedoch immer dabei – und somit ist die Novaheal App die Lösung: Informationen sind schnell auffindbar und verständlich aufbereitet. Das verschafft Pflegekräften Sicherheit in einem stressigen Arbeitsalltag.
Die App ist auch gerade deswegen so gut, weil die Gründer genau wissen, wovon sie sprechen. Hinter Novaheal stehen Samuel Bongartz, Valentin Johannsen und Turan Tahmas. Das Gründer-Trio kommt selbst aus der Pflege und kennt die Herausforderungen; schwierige Situationen, in denen oft keine Zeit bleibt, lange im Internet nach der Antwort zu suchen oder eine:n Kolleg:in zu fragen. Novaheal löst das Problem mit einem einzigen Griff in die Hosentasche. Smartphone raus und die App aufrufen: Darin sind alle wichtigen Informationen schnell und gut aufbereitet.
Die Abbruchquote in der Pflegeausbildung liegt im bundesweiten Durchschnitt ungefähr bei 30 Prozent. Für die Zukunft der Pflege bedeutet das: Der akute Fachkräftemangel wird sich verschärfen. Novaheal unterstützt die Pflegekräfte, damit sie souverän arbeiten können.
Der operative VC für HR Tech allygatr hat mit Novaheal bereits das 20. Venture in sein Portfolio, #allyance genannt, aufgenommen. Zu den Startups zählt unter anderem auch bNear, das virtuelle Büro für Microsoft Teams. Außerdem gehören etwa die Schichtplaner-App Ordio und die Jobplattform für Pflege, Medizin und Soziales Workbee dazu.

Bild:Das Gründer-Trio des Bochumer Startups Novaheal: Valentin Johannsen, Samuel Bongartz und Turan Tahmas (v.l.n.r.)

Quelle:allygatr

PINKTUM goes America

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Deutscher Personalentwickler will US-Markt mit hochwertigem Content und technischer Expertise erobern.

PINKTUM, einer der führenden europäischen Anbieter für die nachhaltige Entwicklung von Softskills in Unternehmen, hat im Rahmen seiner internationalen Expansionsstrategie ein Büro in Chicago eröffnet.
Im US-Markt sieht sich PINKTUM im Vergleich zum Wettbewerb durch die Kombination aus 30 Jahren Erfahrung in der Personalentwicklung und 13 Jahren technischem Know-how im Aufbau digitaler Lernpfade optimal aufgestellt.
Bereits zum Start verzeichnet PINKTUM in den USA eine fünfstellige Nutzerzahl für die kulturell adaptierten Lernangebote.

Pink University GmbH, bekannt unter dem Markennamen PINKTUM, hat im Rahmen seiner internationalen Expansionsstrategie ein Büro in Chicago, Illinois, eröffnet. Unter der Leitung von PINKTUM CSO Philipp Mehrtens will das Team Kunden in Nordamerika dabei unterstützen, ihre Führungskräfte und Mitarbeitenden schnell und individualisiert weiterzuentwickeln. Bereits zum Start greift eine fünfstellige Anzahl von Interessenten über Lernplattformen auf die E-Trainings von PINKTUM zu. Jetzt richtet sich PINKTUM auch direkt an Unternehmen in Nordamerika.

Joachim Pawlik, CEO PINKTUM: „Wir sehen erhebliche Chancen im US-Markt, denn der Druck auf die Unternehmen wächst, ihre Mitarbeitenden permanent weiterzuentwickeln. Über Präsenzveranstaltungen lässt sich der Lernbedarf für Manager:innen schon heute nicht mehr abdecken. Neue Lösungen sind digital, holen Menschen individuell ab und stellen ihnen verschiedene Lernformate jederzeit unterstützend zur Verfügung.“

Pawlik baute 1996 den inzwischen in Europa führenden Personalentwickler PAWLIK Consultants auf, der sich mit seinen auf der psychologischen Forschung basierenden Lernmethoden einen Namen machte. PINKTUM ist sein größtes Tochterunternehmen. Es verbindet die inhaltliche und methodischen Expertise von PAWLIK mit dem eigenen, vielfach ausgezeichneten Know-how in der digitalen Weiterbildung.

Philipp Mehrtens, CSO PINKTUM: „Die starke Nachfrage seitens etablierter Plattformanbieter nach unseren E-Trainings hat uns den hohen Bedarf an qualitativ hochwertigen Angeboten in den USA deutlich gemacht. Unsere aktuellen Entwicklungen einer adaptiven, KI-gestützten Lernumgebung, die Lerntypen und individuelle Herausforderungen berücksichtigt, trifft bei Kunden auf sehr hohes Interesse. Dieses Potenzial wollen wir heben.“

Bild:v.l.n.r.: Joachim Pawlik, CEO von PINKTUM, Ansichten des neuen PINKTUM-Büros in Chicago (USA), Philipp Mehrtens, CSO von PINKTUM / Bildrechte: Raimar von Wienskowski

Quelle:Pink University GmbH

Bank of England untermauert ihre Glaubwürdigkeit

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Bank of England BoE
Foto von Andy Burgess (Bildquelle: Insight Investment)

Den aktuellen Zinsentscheid der Bank of England kommentiert Andy Burgess, Fixed Income Investment Specialist bei Insight Investment:

„Da die jüngsten Inflationsdaten weiterhin positiv überraschen, hat die Bank of England ihre Glaubwürdigkeit mit einer über dem Konsens liegenden Zinserhöhung um 50 Basispunkte untermauert.

Sie erkennt damit an, dass es länger als bisher angenommen dauern wird, bis der anhaltende Inflationsdruck nachlässt. Zwei Mitglieder stimmten für eine unveränderte Entscheidung, da sie der Meinung waren, dass die sinkenden Energiepreise in den kommenden Monaten zu einer Umkehr des Inflationsdrucks führen würden und dass die bereits vorgenommenen Zinserhöhungen noch nicht voll zum Tragen kämen.

Obwohl die Bank of England vor einer weiteren Straffung der Geldpolitik warnte, hielt sie sich mit Formulierungen zurück, die auf eine Wiederholung des heutigen mutigen Schrittes hindeuten würden, und bestätigte die Abhängigkeit der Daten. Die erste Reaktion der Märkte war, dass eine deutliche Erhöhung jetzt eine weniger starke Erhöhung später bedeutet, und die britischen Gilt-Renditen zogen nach der Ankündigung an.“

Bank of England untermauert ihre Glaubwürdigkeit

Foto von Andy Burgess (Quelle: Insight Investment)

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Diese Branchen profitieren als Erstes von KI: Gesundheit, Technologie, Einzelhandel, Transport und Bildung

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KI
Bowers, Grant

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Grundpfeiler des digitalen Wandels, sorgt für erhebliche Veränderungen und fördert neues Wachstum. Grant Bowers, Portfoliomanager bei der Franklin Equity Group, gibt einen aktuellen Ausblick.

Das Marktpotenzial für KI ist enorm, da die Technologien ein breites Spektrum an Branchen grundlegend verändern können. Einer Schätzung von PWC zufolge kann KI bis 2030 bis zu 15,7 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft beitragen.[1] Das ist mehr als die Produktion von China und Indien zusammen. Die folgenden Fakten werden voraussichtlich die primären wirtschaftlichen Auswirkungen antreiben:

Produktivitätsgewinne durch Prozessautomatisierung in Unternehmen (z. B. Einsatz von Robotern und autonomen Fahrzeugen)
Produktivitätsgewinne, da verfügbare Arbeitskräfte mit KI produktiver werden.
Eine erhöhte Konsumnachfrage, da mithilfe der KI verbesserte und individualisierte Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stehen.

Welche Wirtschaftszweige könnten sich zuerst verändern?

KI

1) Gesundheit: Erheblicher Wandel durch KI-Modelle

  • Demokratisierter Zugang zum Gesundheitswesen: Generative KI und ihre benutzerfreundliche Oberfläche bieten die Möglichkeit, den Zugang zum Gesundheitswesen für die Patienten zu demokratisieren, indem Symptome analysiert und individuelle Behandlungspläne erstellt werden. Dies kann die Qualität der Patientenversorgung verbessern und die Gesundheitskosten senken.
  • Bessere Patientenversorgung und Medikamentenentwicklung: KI kann auch das Niveau der Patientenversorgung dadurch verbessern, indem sie als primäre Prüfstelle für Standardtests fungiert, wie Röntgenaufnahmen, Laborergebnisse, Medikamentenentwicklung und MRT-Aufnahmen. Eine hypothesenbasierte Methode der Pharmaforschung bildet gegenwärtig die Grundlage für die Medikamentenentwicklung, ein sowohl zeit- als auch geldintensives Unterfangen. KI könnte aber die Analyse großer Datenmengen ermöglichen, um so den Forschungs- und Entwicklungsprozess voranzutreiben und zu verbessern. Ein Unternehmen setzte KI ein, um die Entwicklung verschiedener Krebserkrankungen zu beobachten, indem man die Daten von selbst erschaffenen Krebszellen und krebsfreien Zellen verfolgte. Andere Unternehmen untersuchen, wie sie maschinelles Lernen in ihre Forschungsprozesse integrieren können, indem sie vorausschauende Technologien einsetzen und so bestimmen, wie sich potenzielle Medikamente auf den Körper auswirken könnten. So können sie dann die weniger wirksamen Komponenten herausfiltern, bevor die eigentliche Laborarbeit beginnt.[2]

2) Technologie: Große Sprachmodelle könnten verschiedene Bereiche des Technologiesektors erheblich verändern

  • Internetsuche: Auch wenn viele Menschen dieselbe Internetsuchmaschine nutzen, kann die Interneterfahrung jedes Nutzers ganz unterschiedlich sein, teilweise auch deshalb, weil KI die Absichten von Menschen zu verstehen lernt und so ein maßgeschneidertes Benutzererlebnis schafft. Die traditionelle Onlinesuche ist einer der Bereiche, der vermutlich durch die Einführung von KI einen grundlegenden Wandel durchlaufen wird. Das aktuelle Suchmodell basiert auf Anzeigen. Mit anderen Worten entsprechen die Ergebnisse, die bei der Suche ganz oben angezeigt werden, nicht immer genau dem, was der Nutzer sucht, denn es handelt sich um bezahlte Inhalte. Generative KI-Technologie bietet ein eher gesprächsorientiertes Modell, das in der Lage ist, dem Nutzer direkt Suchantworten zu liefern, wobei ein Sprachmodell eingesetzt wird, um die Methode zu ändern, wie Suchmaschinen Informationen in eine Rangliste einordnen und anbieten.
  • Coding und Softwareentwicklung: Vor kurzem veröffentlichte Copilot-Produkte zur Softwareprogrammierung wie GitHub Copilot von Microsoft und AlphaCode von Deep Mind nutzen große Sprachmodelle dazu, um bei der Softwareentwicklung durch Automatisierung und Verbesserung der Codierungsqualität unterstützend oder lenkend zu wirken. Wir glauben, dass es zu einem Wandel in der Codierungslandschaft kommen könnte, weg von einem derzeit noch arbeitsintensiven und hin zu einem mehr automatisierten Prozess. Wir gehen davon aus, dass diese Copilot-Produkte in den kommenden Jahren zu einem integralen Bestandteil des Codierungs- und Softwareentwicklungsprozesses werden.

3)  Einzelhandel und Kundenservice: Kundenbedürfnisse vorhersehen und die Service-Pipeline optimieren

  • Einzelhändler beginnen damit, KI zur Nachfrageprognose einzusetzen und in einem weiteren Schritt die Bestellungen von Kunden mit dem sogenannten „Deep Learning“ zu prognostizieren. Wir meinen, dass dies für die Verbraucher zu mehr Personalisierung auf Abruf führen wird. Diese KI-basierte Personalisierung dürfte Verbesserungen bei der Kundenloyalität ermöglichen, was wiederum die Nachfrage steigert.
  • KI-basierte Chatbots sind gerüstet, um die Kundendienstbranche grundlegend zu verändern. Chatbots können Fragen sofort beantworten und dadurch Wartezeiten verkürzen und bei niedrigeren Kosten das allgemeine Dienstleistungsniveau verbessern. Die Reise-, Verkehrs- und Einzelhandelsbranche waren frühzeitige Anwender von KI-Technologien und werden die neuartigen Fähigkeiten, die GPT (und andere LLMs) bieten, bereitwillig aufgreifen.

4)  Automobilindustrie, Transportwesen und Bildung: Besseres autonomes Fahren und neue Lernerfahrungen

  • Autonomes oder halbautonomes Fahren wird auf der Grundlage von KI organisiert werden. Aktuell beobachten wir viele KI-basierte Systeme zur Unterstützung von Fahrern oder zur Verhinderung von Unfällen. In nicht allzu ferner Zukunft erwarten wir autonome Flotten von Fahrgemeinschaften in Städten und große Speditionen, die KI dazu benutzen, um Transportnetzwerke zu managen.
  • Der Bildungsbereich könnte sich grundlegend verändern, da große Sprachmodelle Studierenden personalisierte Lernerfahrungen bieten, Fragen beantworten oder sogar Arbeiten für sie schreiben könnten. Auch für Lehrende und Studierende eröffnen sich Möglichkeiten, den Unterricht und die Entwicklung von Grundfähigkeiten zu identifizieren und konzeptionelles Lernen ohne eine übermäßige Abhängigkeit von diesen neuen Tools zu intensivieren.

KI-Anlagechancen

Aus unserer Sicht schaffen strukturelle Veränderungen in der technologischen Landschaft oftmals attraktive Anlagemöglichkeiten für langfristige Anleger, die Portfolios so positionieren können, dass sie diese Veränderungen ausnutzen. KI repräsentiert eine Reihe von Technologien, doch viele fragen sich, wie man in sie investieren kann.

KI befindet sich bei vielen großen Unternehmen für eine Vielzahl von Anwendungsfällen in der Entwicklung, darunter bei den meisten großen Technologieunternehmen und technologieorientierten Firmen, entweder in Form von Einzelprojekten oder als Möglichkeit, bestehende Produkte und Geschäftsprozesse zu verbessern.

Die Technologie des maschinellen Lernens (ML), ein Zweig der künstlichen Intelligenz, der es Computern ermöglicht, durch die Nutzung von Daten und Erfahrungen nachzuahmen, wie Menschen lernen und sich anpassen, befindet sich ebenfalls bei vielen Unternehmen in der Entwicklung, darunter auch Unternehmen der Halbleiterindustrie, die im Zentrum der ML/KI-Rechenleistung stehen.

Da Technologie inzwischen im Allgemeinen über Branchen hinweg weit verbreitet ist, haben zudem auch Unternehmen außerhalb der traditionellen IT-Branche ein Engagement in KI oder investieren in diesen Bereich.

KI

Diese Branchen profitieren als Erstes von KI: Gesundheit, Technologie, Einzelhandel, Transport und Bildung

Foto von Grant Bowers (Quelle: Franklin Templeton)

[1] Quelle: Rao, Anand S. Verweij, Gergard. „Sizing the Prize. What’s the real value of AI for your business and how can you capitalize?” PWC 2017.

[2] Quelle: „Artificial Intelligence in Health Care.” GAO. Dezember 2019.

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Seriengründerin übernimmt DACH-Führung von Europas
600-Millionen-Euro Fonds XAnge

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Das plant Valerie Bures jetzt für Gründer in Deutschland

Valerie Bures führt ab jetzt das DACH-Team von Europas 600 Millionen Euro schwerem Fonds XAnge
.

Während viele Risikokapitalgeber mit ihren Investments gerade zögern, sieht Valerie Bures (43) eine große Chance. „Ich schaue mir Dutzende Start-ups in der Woche an, denn gerade Krisenzeiten, wenn andere zögern, sind die besten Zeiten für mutige Investments. Ich schwimme gerne erfolgreich gegen den Strom“, sagt sie.

Valerie Bures ist seit Ende Mai die neue DACH-Chefin und Partnerin der europäischen Risikokapitalgesellschaft XAnge.

Sie hat selbst vier Unternehmen gegründet und kennt die Höhen und Tiefen von Gründungen aus der Praxis. Jetzt hilft sie anderen Foundern mit ihrer Erfahrung zum Erfolg.

Die Serienunternehmerin, die u. a. gemeinsam mit Tennis-Legende Steffi Graf (53) die Frauenfitnesskette „Mrs. Sporty“ gründete (550 eröffnete Studios in 11 Ländern) und mit Nationaltorwart Manuel Neuer (37) den Fitnessspiegel VAHA in Europa etablierte, ist jetzt für die Investments in der DACH-Region von XAnge4, dem vierten und 220 Millionen Euro großen Fonds, verantwortlich.

Bures Pläne sind dabei ambitioniert: „Wir arbeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Gründern zusammen, die große, selbstbewusste Ideen haben und die starke, heterogene Teams präsentieren. Solche Unternehmen unterstützen wir mit unserer vollen Expertise.“

XAnge investiert vor allem in Seed- und Series A-Stage mit Ticketgrößen von 300.000 bis 10 Millionen Euro.
Und das mit einem Riesen-Erfolg: Mehr als 200 Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 600 Millionen Euro (aufgeteilt in vier Fonds) hat der Risikokapitalgeber bisher getätigt. Darunter sind zum Beispiel Unicorns wie Raisin, Believe Digital, Ledger und Lydia.

Das Erfolgsgeheimnis? „Unser Start-up-Success-Team bietet jedem Gründerteam eine außergewöhnliche Unterstützung“, sagt Bures. „Wenn wir Gründer supporten, dann tun wir das mit Leib und Seele. Wir stehen mit den besten Experten der Branchen rund um die Uhr für alle Fragen zur Verfügung. Mit den wichtigsten Themen wie Finanzierung, Expansion, Team-Skalierung oder nachhaltiges Wachstum begleiten wir jeden Gründer von Anfang an und sorgen für ein schnelles Wachstum.“

Mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung weiß Bures, dass die Nähe zu den Gründern und die Unterstützung der Start-ups ist der Schlüssel zum Erfolg in der Zukunft sind. „Wir sind schnell, nah dran und wissen ganz genau, was unsere Unternehmen individuell brauchen. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie unglaublich motivierend eine intensive Zusammenarbeit mit einem Investor sein kann, und weiß ganz genau, wie wichtig das ist.“ Weiter sagt sie: „Es ist für mich ein Vorteil, beide Seiten, Gründer und Investoren, zu verstehen, aber auch eine Frau zu sein, die weiß, dass das Leben auch ein Gleichgewicht zwischen Geschäft, Familie, Freunden und dem eigenen Wohlbefinden sein muss.“

Ihre Expertise als Gründerin, aber auch ihr internationales Tech-Know-how machen Bures zu einer starken Partnerin bei XAnge.

Bures weiß: „Nicht nur unsere Gründer sind innovativ, sondern auch wir haben große Ambitionen, in unserer zukünftigen Arbeit vor allem datengetrieben den Investitionszyklus zu optimieren.“

Ihr Ziel? Mithilfe von künstlicher Intelligenz die Investitionseffizienz von XAnge weiter zu steigern. „Intelligente Agenten werden zukünftig zeitintensive Aufgaben wie die Auswahl, Screening- und Analyseprozesse stark unterstützen. Mit diesem Ansatz erwarten wir erhebliche Fortschritte bei der Investitionseffizienz und Entscheidungsfindung“, verrät Bures. So bleibe mehr Zeit, um sich um die Gründer zu kümmern und den Fokus stärker auf ganz Europa zu setzen.

XAnge CEO Cyril Bertrand sagt: „Wir sind sehr stolz darauf, Valerie im Team willkommen zu heißen, um unsere europäische Strategie und unsere Expansion in Deutschland weiter auszubauen.“

Bild: Valerie Bures

Quelle: Press Xange

Spread Group stärkt Marketingkompetenz und holt dafür Nora Kulling als Vice President Marketing an Bord

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Nora Kulling, Vice President Marketing

Spread Group, führender globaler Anbieter individualisierter Fashion- und Lifestyleprodukte, ernennt Nora Kulling zur neuen Vice President Marketing. Die erfahrene Marketing- und Markenexpertin wird die Marketingstrategie und den Brand-Building-Prozess weiterentwickeln und den Aufbau spezialisierter Marketingteams vorantreiben.

Vor ihrem Wechsel zur Spread Group hielt Kulling zehn Jahre lang Führungspositionen für Marketing und Branding in verschiedenen Unternehmen, darunter knapp acht Jahre bei Mister Spex – zuletzt dort als Head of Brand Management. Aus ihrer Sicht ist es „wichtiger denn je, relevanten Content zu produzieren, um seiner Zielgruppe näherzukommen und eine Verbindung zur Marke aufzubauen. Die Zeiten der Skalierung über reines Performance Marketing ohne eine stringente Brand Strategie sind vorbei. Marken ohne eindeutige Positionierung werden von Konsumenten abgestraft.“

Gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit ab März 2023 begleitete sie den Launch der neuen Mode- und Lifestylemarke SPREAD. Für die dazugehörige Marketingkampagne wurde ein radikal anderer Kommunikationsansatz gewählt als bei der Dachmarke Spreadshirt. „Bei der SPREAD-Marketingkampagne war uns ein sehr klares Brand Positioning wichtig. Daher haben wir uns zielgruppengerecht (Gen Z und Y) voll auf Social Media und Entertainment-Netzwerke konzentriert. Zudem stand der Community-Gedanke im Vordergrund“, so Kulling.

Nora Kulling sagt zu ihrer neuen Aufgabe und den Schwerpunkten:
„Nach extrem gelungener Expansion in den vergangenen 20 Jahren müssen wir für das weitere nachhaltige Wachstum neue Wege einschlagen und den Marketingmix diversifizieren. Diesen Veränderungsprozess, der nur mit der passenden kommunikativen Ausrichtung erfolgreich ist, möchte ich effektvoll gestalten. Mein Ziel: Spread Group als relevanten Fashion Tech Player weiter stärken und Love Brands mit hohem Wiedererkennungswert, Likeability und Brand Loyalty ausbauen. Ich freue mich auf die großen Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem durch den Fokus bei der Spread Group auf Brand Building, wofür ich riesige Potenziale sehe. Als Endkundin habe ich bereits eine lange persönliche Beziehung zum Unternehmen.“

Spread Group-CEO Dr. Julian de Grahl erklärt:
„Kreative Marketingkonzepte sind wichtige Erfolgsfaktoren, um unsere globale Präsenz zu stärken und auszubauen. Hierzu gehört insbesondere die Stärkung der Contentstrategie und der Aufbau von Branding und Social Media Kompetenz. Wir freuen uns daher auf den frischen Blick und die Expertise von Nora.“

Bild:Nora Kulling

Quelle:BETTERTRUST GmbH

 

Frontify übernimmt TwicPics: Großer Schritt Richtung One-Stop-Shop für Markenmanagement

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Frontify übernimmt TwicPics: Großer Schritt Richtung One-Stop-Shop für Markenmanagement

Frontify, eine führende Plattform für Markenmanagement, gab heute die Übernahme des Echtzeit-Bild- und Videoverarbeitungs-Dienstes TwicPics bekannt.

Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. TwicPics wird in die Frontify-Plattform integriert. TwicPics, eine Cloud-basierte Lösung mit einer starken Erfolgsbilanz bei Marken wie L’Oréal, CELINE und Yves Rocher, hat sich auf die Optimierung von Ladezeiten von Webseiten und die Vereinfachung der Bildverarbeitung spezialisiert. Das Unternehmen wurde 2018 von Florent Bourgeois, Julian Aubourg, Xavier Baldacci und Marc-Henri Spiess im Station F Inkubator in Paris gegründet.

Die Übernahme von TwicPics schafft ein optimiertes Marken-Asset-Management-Erlebnis: Durch die Zusammenführung von TwicPics’ Asset Delivery Services und Frontifys Digital Asset Management (DAM) entsteht ein nahtloser Workflow – von der Speicherung über die Verwaltung bis hin zur Auslieferung von Bildern und Videos. Der strategische Schritt entspricht der Marktnachfrage nach ganzheitlichem Markenmanagement und bietet integrierte und zentralisierte Lösungen, um die Effizienz von Marken zu steigern und gleichzeitig eine herausragende Benutzererfahrung zu bieten.

Frontify hat einen bedeutenden Schritt unternommen, um sein Angebot zu erweitern und zum One-Stop-Shop für Markenmanagement zu werden.

Durch die Übernahme werden Workflow-Prozesse optimiert und die Kosten für verschiedene Softwarelösungen reduziert, um den sich verändernden Bedürfnissen moderner Unternehmen gerecht zu werden. Mit der Übernahme von TwicPics treibt Frontify seine globale Expansion voran und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum. Im Juli 2023 wird Hugo Timm neuer Creative Design Director bei Frontify – er stößt von WeTransfer zum Schweizer Unternehmen.

Anfang Juni wechselte Rebecca Rosborough von der Position der CMO zur CCO, was die starke Strategie und die kommerziellen Bemühungen des Unternehmens widerspiegelt. Das Unternehmen investiert weiterhin stark in den Ausbau von Produktfunktionen, die es den Kunden erleichtern, Markenrichtlinien in Echtzeit zu teilen, und fügt seinem wachsenden Kundenportfolio in über 100 Ländern neue Kunden wie Microsoft, Canal + und Budweiser hinzu.

Roger Dudler, CEO und Gründer von Frontify, sagt:

„Wir freuen uns, die Übernahme von TwicPics bekannt zu geben. Die bereits erprobte Expertise des Unternehmens bei der Verbesserung von Ladezeiten von Webseiten und der Vereinfachung der Bildverarbeitung ist ein großer Mehrwert für unsere Kunden. Im Rahmen unserer Mission, zum One-Stop-Shop für Markenmanagement zu werden, ist die Übernahme von TwicPics ein enormer Vorteil für Marken und deren Benutzererfahrung auf der Plattform.“

Florent Bourgeois, CEO und Mitbegründer von TwicPics, sagt:

„Wir freuen uns, unsere Übernahme durch Frontify, die führende Markenmanagement-Plattform, bekannt zu geben. Frontify bietet eine umfassende Lösung für Digital Asset Management, Markenrichtlinien und Projekt-Workflows. Mit Niederlassungen in der Schweiz, London und New York betreut Frontify Tausende von renommierten Marken weltweit. Durch den Zusammenschluss sind wir nun in der Lage, eine noch stärkere und einheitliche Lösung für Marken anzubieten.“

Bild:Von links nach rechts: Marc-Henri Spiess (Co-Founder, TwicPics), Rebecca Rosborough (CCO Frontify), Florent Bourgeois (CEO & Co-Founder TwicPics), Julian Aubourg (CPO & Co-Founder, TwicPics) Roger Dudler (Founder & CEO Frontify), Xavier Prélat (Co-Founder, TwicPics)

Quelle:Startup Communication GmbH

SQUAKE schließt 3,5 Millionen Euro Seed-Runde, um nachhaltige Lösungen in Reise- und Logistikunternehmen auszubauen – und kumuliert damit über 5 Millionen Euro Funding

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Mit Simon Capital als Lead wird die neue Finanzierung dafür verwendet, den strategischen Marktanteil bei steigender Nachfrage auszubauen.
Nachhaltige Flugkraftstoffe und Technologien zur Reduktion von CO2-Emissionen haben Vorrang, um eine sofortige und dauerhafte Wirkung zu erzielen – notwendig, da die globale Erwärmung auf dem Weg ist, die wichtige Grenze von 1,5 °C zu überschreiten.
Zusammenarbeit mit qualifizierten Klimapartnern und externen Auditoren zeichnet SQUAKE aus.

SQUAKE, das Climate-Tech-Startup, das akkurate Emissionsberechnungen und Reduktionsmaßnahmen für Reise- und Logistikemissionen anbietet, gibt heute bekannt, dass es mit Simon Capital als Lead unter Beteiligung von Schenker Ventures und Rivus Capital eine Finanzierungsrunde in Höhe von 3,5 Millionen Euro abgeschlossen hat. Auch die bestehenden Investoren Neosfer und Backbone Ventures sowie die Business Angels Michael Riegel und Matthäus Niewodniczanski haben sich an der Finanzierungsrunde beteiligt und schließen sich der Kapitalbeteiligung der Lufthansa Group an. Das neue Kapital, mit dem sich die bisherige Gesamtfinanzierung von SQUAKE auf 5 Millionen Euro erhöht, wird für technologische Forschung und Entwicklung sowie für die Einstellung neuer Mitarbeiter verwendet, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden sowie das Wachstum in strategischen Märkten voranzutreiben.
Das 2020 von Philipp von Lamezan (CEO) und Dan Kreibich (CPO) gestartete Berliner Unternehmen SQUAKE, das aus dem Lufthansa Innovation Hub hervorgegangen ist, arbeitet seit 2021 unabhängig. Über eine Programmierschnittstelle (API) fügt sich SQUAKE nahtlos in das Backend jeder digitalen Infrastruktur ein, um präzise Emissionsberechnungen für jegliche Reise- und Logistikaktivitäten – wie etwa Flüge, Lieferungen, Autovermietung und Hotels – auf Grundlage nationaler und internationaler Standards zu ermöglichen. Dabei überbrückt SQUAKE zusammen mit den Kunden und Partnern die enorme Lücke im Emissionsbewusstsein dieser Branchen, indem es auf nachhaltigere Möglichkeiten hinweist und so eine informationsbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht.
Trotz eines breiteren Angebots an umweltfreundlicheren Alternativen sind die CO2-Emissionen nach wie vor hoch, weshalb Reduktions- & Kompensationsmaßnahmen erforderlich sind. SQUAKE konzentriert sich mit seinem Portfolio hauptsächlich auf die Kohlenstoffentfernung und -speicherung. Indem SQUAKE Kunden mit geprüften und etablierten Partnern auf der ganzen Welt verbindet – darunter Anbieter von nachhaltigen Flugkraftstoffen, Direct Air Capture und Aufforstung – automatisiert SQUAKE den Prozess der Kohlenstoffentfernung und -speicherung. Durch ein streng qualifiziertes Partnernetzwerk macht SQUAKE wirksame Klimaschutzmaßnahmen so für Unternehmen und ihre Kunden zugänglich.
Endnutzer wie Reisende und Logistikeinkäufer haben nun eine zuverlässige Möglichkeit, pragmatisch mit ihren Emissionen umzugehen, da die SQUAKE-Technologie in die Infrastruktur von Unternehmen integriert wird – von Buchungstools und Reisebüros bis hin zu Logistik-Plattformen. Darüber hinaus wird durch die Zusammenarbeit mit externen Prüfern die Datensicherheit der Plattform optimiert und so Bewusstsein und Vertrauen unter den Kunden geschaffen.
Philipp von Lamezan, CEO und Co-Founder von SQUAKE, kommentiert: „Die nachhaltige Transformation der Reise- und Logistikbranche steht vor vielen Herausforderungen. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Kohlendioxidemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Vor wenigen Wochen wurde jedoch bekannt, dass die globale Erwärmung zum ersten Mal die wichtige Grenze von 1,5 Grad überschreiten wird. Angesichts des zunehmenden Drucks von Kunden, Wettbewerbern und Investoren unterstützen wir Unternehmen – so schnell wie möglich, um einen Wandel zu schaffen.“
„Zwar wurden Verbesserungen in der Lieferkette erzielt – von nachhaltigen Kraftstoffen über die Optimierung von Motoren bis hin zur Reduzierung von Kunststoffen – doch fehlt es den Entscheidungsträgern in allen Bereichen immer noch an wichtigen Kenntnissen, um nachhaltigere Kaufentscheidungen zu treffen. Nachhaltigkeit und Wirtschaft gehen Hand in Hand, aber Vertrauen ist entscheidend, damit diese Partnerschaft funktioniert. Unsere Investoren und Unternehmenspartner sind ein Beweis für das Vertrauen, das wir bereits aufgebaut haben. Aber es gibt noch viel zu tun und wir dürfen keine Zeit mehr verlieren.“
Jan Leicht, Partner bei Simon Capital, fügt hinzu: „Die Mobilität von Menschen und Gütern steht im Zentrum unseres täglichen Lebens und wird es auch weiterhin erschweren, unsere CO2-Emissionen zu verringern. Für uns hebt sich SQUAKE durch seine einzigartige Unternehmensgeschichte deutlich von seinen Mitbewerbern ab. Es ist aus der Reise- und Logistikbranche hervorgegangen und wurde für diese entwickelt. Die Tatsache, dass Branchengrößen wie Reed & Mackay, HomeToGo oder DB Schenker Partner von SQUAKE sind, ist eine Anerkennung für das beeindruckende Produkt und bedeutet, dass bereits heute Millionen von Menschen von der bereitgestellten Technologie profitieren können.“
Paulina Banszerus, Head of Venture Capital bei Schenker Ventures: „Wir sind beeindruckt durch die von SQUAKE entwickelte Technologie. Wir sehen großes Potenzial, die nachhaltige Transformation unserer Industrie mit dieser Lösung voranzutreiben.

Bild:SQUAKE_CoFounders

Quelle:Aspectus PR

Vor dem Zinsentscheid der Bank of England: Inflationsdruck in Großbritannien stärker als in anderen Ländern

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Bank of England BoE
Foto von Andy Burgess (Bildquelle: Insight Investment)

Die bevorstehende Sitzung des Monetary Policy Committees (MPC) der Bank of England (BoE) am 22. Juni kommentiert Andy Burgess, Income Investment Specialist, Insight Investment:

Es wird allgemein erwartet, dass die Bank of England diese Woche die Zinsen anhebt, wobei ein kleines, aber nicht unbedeutendes Risiko besteht, dass sie sich für eine Anhebung um 50 Basispunkte entscheidet, um das Vertrauen der Märkte wiederherzustellen.

Mittelfristig könnte eine stärkere Anhebung dazu beitragen, ausufernde Prognosen für das endgültige Zinsniveau zu stabilisieren, da es die Märkte zunehmend beunruhigt, dass der Inflationsdruck in Großbritannien nicht so schnell nachlässt wie in anderen Ländern.

Selbst wenn die Bank die Zinssätze nicht um 50 Basispunkte anhebt, wird sie möglicherweise darauf hinweisen, dass noch mehr Arbeit vor ihr liegt, indem sie einen hawkischeren Ton anschlägt und möglicherweise in der Abstimmung darauf hinweist, dass ein größerer Schritt heftig diskutiert wurde.

Vor dem Zinsentscheid der Bank of England: Inflationsdruck in Großbritannien starker als in anderen Ländern

Foto von Andy Burgess (Quelle: Insight Investment)

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Blaue Helden: 6 Millionen für weniger Plastikmüll

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blaue helden

6 Millionen für weniger Plastikmüll: Blaue Helden überzeugt mit nachhaltigen Reinigungs- und Körperpflegeprodukten Neuinvestoren

Das Startup Blaue Helden vermeldet den erfolgreichen Abschluss seiner Serie-A-Finanzierung über sechs Millionen Euro. Mit umweltschonenden, effektiven Putz- und Pflegeprodukten in Pulverform zum Nachfüllen überzeugt das Startup neue und bestehende Kapitalgeber. Als Neuinvestoren gehen u.a. die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH, Rewilding Wealth Ltd. und SevenAccelerator, ein Investment-Arm der ProSiebenSat.1 Gruppe, an Bord. Auch neue Business Angel und Family Offices erweitern den Kreis um Bestandsinvestoren wie die Barbara Schöneberger Beteiligungs GmbH und Bübchen Skincare. Markenbotschafterin ist Barbara Schöneberger.

Nachhaltig investieren liegt im Trend. So hat sich laut Bundesumweltamt das Anlagevolumen nachhaltiger Investmentfonds in Deutschland von 2019 bis 2021 mehr als verdoppelt. Eine Entwicklung von der auch das 2020 gegründete Startup Blaue Helden profitiert. Bereits in der Seed-Runde warb das Unternehmen über eine Million Euro ein. Jetzt kommen weitere sechs Millionen Euro Wachstumsfinanzierung hinzu.

Nach dem erfolgreichen Marktstart durch Listungen bei renommierten Handelspartnern wie dm, Edeka, Kaufland, Migros sowie REWE und mittlerweile fünf Millionen verkauften Produkten, stehen nun die Skalierung, die Expansion und der Ausbau der Markenbekanntheit an. Bisher in der DACH-Region aktiv, will das Startup noch dieses Jahr drei neue Märkte in Osteuropa erschließen. Umfangreiche Marketingkampagnen, inklusive TV-Spot, sind ebenfalls in Planung. Auch der Ausbau des Produktportfolios und der Vertriebswege stehen auf der Agenda. Bislang vertreibt das Startup zwölf Produkte (Putzmittel, Handseife, Duschgel) on- und offline über Handelspartner sowie den eigenen E-Commerce-Kanal.

Das Gründerteam, bestehend aus Christoph Heeren und den später hinzugekommenen Co-Gründern Fredrik Wittkopf und Philipp Rabut, verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im FMCG-Sektor (Fast Moving Consumer Good) bei namhaften Konzernen. Die Gründer verbindet die gemeinsame Vision von einer sauberen Umwelt und plastikfreien Ozeanen. Allein in Deutschland fallen jährlich 5,2 Millionen Tonnen Plastikmüll an; weit über die Hälfte gehen auf den FMCG-Sektor zurück. An dieser Stelle setzt Blaue Helden unter dem Motto ‚Nachfüllen statt zumüllen‘ an: Die erschwinglichen, pulverisierten Reinigungsprodukte werden in vorhandenen Plastikflaschen mit normalem Leitungswasser aufgefüllt.

Das vermeidet jede Menge Plastikmüll. Das geringe Transportgewicht der Nachfüllpäckchen ist nicht nur vorteilhaft beim Einkaufen, sondern verringert insbesondere signifikant den CO2-Abdruck. So errechnete das renommierte Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu), dass die Produkte 18 Mal klimafreundlicher als herkömmliche Produkte sind. Auch bei den Inhaltsstoffen punktet Blaue Helden: Sie sind biologisch abbaubar, mikroplastikfrei, vegan und tierversuchsfrei. Blaue Helden Kunden leisten nicht nur einen Beitrag zur Müllvermeidung; dank einer Kooperation mit der Plastic Bank tragen sie aktiv zur Säuberung der Ozeane bei, indem für jedes verkaufte Produkt eine Plastikflasche aus einer stark verschmutzten Strandregion entfernt wird.

„Unsere Produkte sind nachhaltig und erschwinglich. So ermöglichen wir, dass jede und jeder im Alltag ohne Aufwand viel für unsere Umwelt und Meere tun kann“, sagt Christoph Heeren, Gründer und Geschäftsführer von Blaue Helden. Er ergänzt: „Auch die Kunden profitieren durch unsere praktischen Nachfüllpäckchen. Kompromisse in puncto Sauberkeit gehen sie dabei nicht ein. Die hervorragende Reinigungskraft von Blaue Helden Produkte wurde von unabhängigen Laboren in Tests bestätigt.“

Investoren sind nicht nur von der Nachhaltigkeit begeistert: „Blaue Helden agiert in einem global mehr als 550 Milliarden Euro schweren Markt. Der Personal Care und Household Care Markt wächst seit Jahren, insbesondere Eco-Produkte. Trotz ihres überproportionalen Wachstums ist der Marktanteil allerdings noch stark ausbaufähig und hat viel Luft nach oben. Wachstumspotenzial sehen wir vor allem bei massenmarkttauglichen Produkten“, sagt Barbara Spitzenberg, zuständige Investment Managerin der BMH.

Quelle public performance