Quantencomputer so schnell wie möglich aus der Forschung in die industrielle Anwendung bringen. Diesem Vorhaben hat das Siegener Deep-Tech-Startup eleQtron jetzt einen erneuten Push geben: Heute wurde die Zusammenarbeit mit Infineon Technologies bekannt gegeben. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam das “MAGIC-App”-Projekt vorantreiben, das mit rund neun Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. eleQtrons patentierte MAGIC-Technologie wird der Schlüssel zum gemeinsamen Ziel sein.
Wir bauen Quantencomputer wie kein anderer auf der Welt. Die Kooperation mit Infineon ist der Beschleuniger, um unsere Quantencomputer zeitnah für reale Anwendungen nutzbar zu machen. Wir bringen unsere einzigartige MAGIC-Technologie mit Infineons Expertise im Bereich innovativer QPUs, also Quanten-Prozessor-Einheiten, zusammen. Das ist ein Match, mit dem wir bestens für die Zukunft aufgestellt sind”, sagt Jan Leisse, Co-Founder und CEO von eleQtron.
Projekt “MAGIC App” wird im Teamwork angegangen
Der Quantencomputer-Pionier eleQtron hatte im vergangenen Jahr eine Förderung in Höhe von rund neun Millionen Euro durch das BMBF bekommen. Das Ziel des vereinbarten “MAGIC-App”-Projekts: International kompetitive Quantenprozessoren mit hoher Leistung entwickeln und diese für Forschung und Industrie verfügbar machen. Dabei soll die von eleQtron eigens entwickelte und patentierte MAGIC-Technologie (“MAgnetic Gradient Induced Coupling”) zum Einsatz kommen. Bei diesem Ansatz werden die Qubits nicht einzeln mit Lasern, sondern mit Hochfrequenzwellen gesteuert. Durch die MAGIC-Technologie gelingt es eleQtron besser als der weltweiten Konkurrenz, die Qubits abzuschirmen und zu kontrollieren. Die Technologie ist wesentlich präziser und skalierbarer. Zudem ist die Mikrowellen-Technologie vergleichsweise günstig und leicht zugänglich – sie wird bereits in gewöhnlichen Smartphones verbaut.
Drei Ionenfallen-Quantencomputer sind auf dem Weg
Infineon wird zukünftig Teil des “MAGIC-App”-Projekts sein. Das Unternehmen wird eleQtron drei kontinuierlich verbesserte Generationen von Ionenfallen zur Verfügung stellen – sowie sein wertvolles Know-how, um diese in das MAGIC-Konzept zu integrieren.
Das Ziel des vom BMBF-geförderten Projekts “MAGIC-App”: Bis 2027 sollen drei ionenfallenbasierte Quantencomputer mit hoher Rechenleistung zur kommerziellen Nutzung bereitstehen. Außerdem wird eleQtron neue Techniken zur Kühlung der Ionen erforschen. Denn die Kühlung der Ionen wird mit zunehmender Rechenleistung eine immer größere Herausforderung – die Qubits müssen nahe an den absoluten Nullpunkt heruntergekühlt werden, damit sie präzise kontrolliert werden können. Außerdem wird an einem neuartigen kryogenen Ionenspeicher gearbeitet, der es möglich machen soll, größere Anzahlen von Qubits verlässlich miteinander zu verknüpfen. Damit werden größere Datenmengen und komplexere Probleme für Quantenrechnungen zugänglich.
“Wir haben eine ordentliche Roadmap vor uns, sind aber sehr zuversichtlich, dass wir das alles rocken werden. Wir sind ein maximal motiviertes Team, besitzen das fachliche Know-how, haben mit Infineon einen starken Partner an unserer Seite und Rückenwind durch unsere Förderer. Mit diesem Gesamtpaket können wir nur gewinnen”, sagt Jan Leisse.
Bild: eleQtron Co Founder und CEO Jan Leisse Copyright: eleQtron
Warum werden Gender-Ziele nicht erreicht und erzeugen soviel Aggression? Und warum werden Entscheidungen in Unternehmen generell immer mehr aufgeschoben? Frankfurter Unternehmensberaterin deckt Zusammenhang auf und baut mit Finanzkunden Teams erstmals um: mit Erfolg.
Unternehmen liegen Entscheidungen nach wie vor in Männerhand: das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW) zählt in den Vorständen der 30 DAX-Unternehmen nur 12,8 Prozent Frauen, in den Aufsichtsräten immerhin 34,4 Prozent. Außerhalb des DAX kommen die 160 größten deutschen Unternehmen gerade einmal auf 7,4 Prozent weibliche Vorstände (Aufsichtsräte 30 Prozent). Eine Schweizer Privatbank will das Ungleichgewicht jetzt nicht nur über Rekrutierungen schneller lösen, sondern auch an der Basis besser verstehen. Die Organisation stellt sich zusammen mit der Frankfurter Entscheidungsexpertin Dr. Johanna Dahm dem Thema „Entscheidung und Geschlecht“: Die Geschäftsleitung des Finanzhauses beobachtet schon seit Jahren, dass Männer und Frauen oft unterschiedliche Herangehensweisen und Perspektiven haben, wenn es um Entscheidungen geht. Die einfache Frage: wer entscheidet besser?
Männer entscheiden anders, Frauen auch
Seitens der Organisationsentwicklung Andrea G. erfolgte dazu folgende Stellungnahme: „Wir glaubten die Tendenz zu beobachten, dass Männer schneller Entscheidungen fordern und sich dabei eher auf Fakten und Daten stützen. Umgesetzt werden jedoch allenfalls 50% der Vorhaben. Frauen hingegen schienen uns etwas zurückhaltender, dafür aber eine ganzheitliche Perspektive, emotionale Aspekte und zwischenmenschliche Beziehungen zu berücksichtigen. Allerdings haben wir gerade einmal 11.7% Frauen in Führungspositionen und unsere Beobachten waren da sicherlich subjektiv und verallgemeinernd. Wir wollten Klarheit haben und wissen, was in welcher Situation die bessere Herangehensweise sein könnte“.
Einbindung aufgrund von Fairness ist zu wenig
Johanna Dahm kennt die Diskussion um Diversity, Equity & Inclusion (DE&I), die sie in mehreren Unternehmen verantwortete und bestätigt die Wahrnehmung aus der Bank: „In vielen Unternehmen gibt es noch zu wenig Diversität und allein darum eine zu homogene Entscheidungsfindung. Es ist in Unternehmen verstanden worden, dass gerade komplexe Probleme diskursive Ansätze brauchen. Bislang wurde mehr aus vermeintlich weichen Faktoren wie Fairness oder Kundenzentrierung für Geschlechterneutralität geworben. Jedoch gab es keine Messbarkeit, ob Teams die besseren Entscheidungen treffen, die aus verschiedenen Perspektiven bestehen oder gar eher weiblich besetzt sind. Dieser Code scheint jetzt geknackt“ sagt die jüngst mit dem Experten-Award ausgezeichnete promovierte Beraterin. Sie forscht auch mit universitären Arbeitsgruppen und hat ihre ganze Berufstätigkeit dem Thema Entscheidungsfindung und Entscheidungsmanagement gewidmet. Meilenstein in der Entscheidungsforschung
„Bislang zielte die Forschung eher auf eine Beweisführung durch „Blinding“, also Anonymisierung bzw. Negierung der Geschlechter: die Meinungen aller Teammitglieder wurde anonymisiert eingeholt und zusammengeführt, um eine gemeinsame Entscheidung zu treffen. Durch den Einsatz von Technologie funktioniert die Sammlung und Auswertung auch effizient und präzise. Allerdings verzichten diese Prozesse dann auf Austausch und Dialog, der den Entscheidungen ja vorausgeht. Und gerade im Meinungsaustausch in gemischten Teams beobachten wir, ob Regeln des gegenseitigen Zuhörens, Ausredenlassens und Respektieren, der offenen Kommunikation als Grundlage von Entscheidungen die Regeln eingehalten werden – und meistens ist das eben nicht so“, konstatiert Dahm.
Auf Basis Mainzer und amerikanischer Studien ist Johanna Dahm zusammen mit Neurowissenschaftlern der Ursache dieser Differenzen nähergekommen. Sie wollte wissen, warum
trotz harter Diskussionen, Frauenquoten etc. die Gender-Ziele nicht erreicht werden keines der Nachhaltigkeitsziele soviel Unmut erregt wie die Diskussion um Gender-Diversity zugleich die Prokrastination (Tendenz zum Entscheidungsaufschub) in männerdominierten (+85% Männerquote) Firmen immer stärker zunimmt Männer im Management erschöpft
„Wir haben uns die Zusammenhänge von Primatenforschung, soziologischem Geschlecht, Hormonforschung und empirischen Studien in den Unternehmen ganz genau angeschaut und festgestellt: Eine männliche Dominanz in Unternehmen, Teams oder Führungsetage führt zwar zu einem Anstieg an Aggression (Testosteron), die durchaus wertvoll genutzt werden kann: der feste Glauben an Rationalität, grosse Ziele und starke Führung funktioniert solange, wie die Ergebnisse stimmen. Inzwischen aber korreliert sie nicht mehr mit der Abschlussqualität, der Umsetzung oder Zielerreichung. Im Gegenteil: Der dauerhaft erhöhte Stresspegel im Management führt messbar zu
Erschöpfung Versagensangst Depression
„Darum leiden immer mehr Männer gerade im mittleren Management an Entscheidungsmüdigkeit und bereiten die so dringenden Grundlagen für die Entscheidungen im Top-Management gar nicht mehr vor. 9 von 10 Führungskräften gesteht offen ein, gar nicht mehr entscheiden zu wollen, im Ernstfall auch nicht über Wissen und Instrumente zu verfügen, eine seriöse Entscheidung treffen zu können“, so Dahm. Das erkläre ebenso die vielen aufgeschobenen Projekte wie explodierenden Kosten. Der Sanierungsstau der Bundesrepublik sei genauso Zeugnis dafür wie verschlafene Digitalisierungsprojekte oder die nur zögerlich angegangene Nachfolgeplanung im Mittelstand. „Wir konnten jetzt zeigen: Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis führt dagegen zu weniger Stress und mehr Ergebnis“, so Dahm. „Ob es um schnelle Entscheidungen, Investitionen oder langfristige Planungsprojekte geht, die Mischung macht’s“, so die Beraterin.
3 Schritte zu besseren Teamentscheidungen
Im Falle der Schweizer Privatbank werden nun die Teams neu gemischt. Es ginge gar nicht darum, mit Ach und Krach Frauen in Führungspositionen zu befördern sondern Menschen nach Kompetenz und Potenzialen zu fördern und zugleich für die Bank die besten Ergebnisse zu erzielen, so die Organisationsentwicklung. Darum sind die Teamleiter aufgefordert, Rollen und Verantwortlichkeiten neu zu verteilen:
Workshops mit Doppelmoderation Die Diskussion über Jahresziele oder für Projekte nahm bislang zu viel Raum ein, brachte aber bislang nicht die gewünschte Klarheit und Präzision: „Offen gestanden waren die Formulierungen wiederkehrend und trafen nicht, was die Geschäftsleitung sich wünschte“; so Andrea G. Darum hat sie mit Johanna Dahm ein kleines, aber penibel gemischtes Ziel-Team zusammengesetzt, dass doppel-moderiert wird: „männliche Zielsetzung gepaart mit weiblicher Genauigkeit“, weiss die Beraterin, wirkt am besten und schnellsten. Dazu legt sie Wert auf klare, kompromisslose und konkrete Formulierungen. „Das verlangt nach ein bisschen Übung, entfacht aber auch den Sportsgeist!“
Frauen schauen Voraus Was bislang eher als störend und entschleunigend empfunden wurde, wird jetzt gefeiert: Frauen verfügen dank ihrer Amygdala (Hirnregion, die für emotionalen Abgleich von Erinnerung und Gegenwart zuständig ist) über ein ausgeprägtes vorausschauendes Denken. Darum sind ihre Einwände und vorausgesehenen möglichen Engpässe jetzt willkommen, wo reine Männer-Teams manchmal allzu schnell und risikofreudig unterwegs sind. Dahm rät dazu, Frauen nicht nur stärker einzubinden, sondern ihren Beitrag auch zu würdigen. Sie weiß aber auch: Das ist eine kulturelle Entwicklung, die das wegen der soziologischen Geschlechter-Erziehung eher noch schwer fällt (Frauen schwach, Männer stark) und Zeit brauchen wird.
Doppelspitze gegen den Aufschub Alternative Wege zum Ziel werden von nun an mit einberechnet, damit ein Scheitern des ersten Versuches gar nicht erst zur Frustration führen kann. „Und wir besetzen Projektteams nicht mehr allein mit einer männlichen oder weiblichen Führung, wir setzen jetzt auf Doppelspitzen und nutzen die Stärke von beiden“, so Andrea G. Ihre eigene Messlatte liegt hoch, sie weiss, dass die Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft so gross und so wichtig sind, dass sie nicht an biologischen Merkmalen und Vorurteilen scheitern darf.
Die Rolle der Künstlichen Intelligenz
Andrea B und die Bank sind auf die Ergebnisse dieser Team-Organisationsphase gespannt, haben sich aber auch längst auf die Chancen der künstlichen Intelligenz etwa im Recruiting vorbereitet. Bewerbungsunterlagen sollen hinsichtlich Namen, Geschlechtsangaben etc. anonymisiert werden. Eine grössere Herausforderung wird in der Kandidaten-Auswahl gesehen, denn auch hier sollen Entscheidungen teamorientiert und nicht nach Ähnlichkeit und Identifikation erfolgen. „Aber was in anderen Unternehmen funktioniert hat, wird hier auch klappen und das bedeutet wiederum ein besseres Klima und mehr Entscheidungsqualität in diesem Unternehmen, einem echten Vorbild für viele andere“, lobt Dahm.
Dahm, International Consulting, CEO Dr. Johanna Dahm Die Unternehmensberaterin und Entscheidungs-Expertin unterstützt seit mehr als 20 Jahren Menschen und Organisationen in der Geschäftsfeld- und Leadership-Entwicklung. Mehr u.a. Im Handbuch für Unternehmer: https://das-unternehmerhandbuch.de/unentschlossenheit-entscheidungen/
Das Klima ist im Wandel und die Auswirkungen sind in Deutschland bereits deutlich zu spüren. Klimafreundlich leben und arbeiten ist das Gebot der Stunde, das gilt für Stadt und Land gleichermaßen. Wie begegnen ländliche Räume dem Klimawandel und weiteren Herausforderungen? Wir gehen auf vier wichtige Bereiche ein.
Globale Erwärmung, häufiger auftretende Extremwetter und Wassermangel setzen der Landwirtschaft zu. Auf die Herausforderungen der Klimakrise reagiert die Landwirtschaft unter anderem, indem diese verstärkt robustere, darunter dürreresistente Kulturpflanzen nutzt.
Außerdem ist die Landwirtschaft gerade dabei, intensiver und zugleich smarter zu werden. Höhere Erträge pro Hektar sollen es in naher Zukunft ermöglichen, einen Teil der landwirtschaftlichen Flächen zurück an die Natur zu geben.
Im Zuge des Klimawandels ändern sich die Essgewohnheiten der Menschheit, es wird ein stärkerer Akzent auf Bio-Lebensmittel gesetzt, außerdem geht der Anteil an tierischen Produkten in der Ernährung zurück. Auch diesen Herausforderungen hat sich die Agrardomäne zu stellen, nicht zuletzt durch das Zurückfahren der Massentierhaltung.
Mobilität auf dem Lande – innovative Verkehrskonzepte sind gefragt
Auch in Zukunft möchte der Mensch auf dem Lande mobil bleiben, und hier sind neuartige Lösungen erforderlich. Heute ist das Auto das Hauptverkehrsmittel im ländlichen Raum, das wird voraussichtlich in den kommenden Jahrzehnten auch so bleiben. Umso wichtiger ist der zügige Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Elektroautos und damit verbundener Ausbau der eTankstellen.
Moderne Elektrofahrzeuge überzeugen mit einer immer höheren Reichweite, die Preisentwicklung macht Elektroautos für die breite Masse zugänglich. Zudem wird der Kauf von eCars heute vom Staat subventioniert. Hier können Sie alles zur E-Mobilität-Förderung nachlesen und auf Wunsch sogar weiterführende Infos anfordern.
Aber auch Mobilität ohne eigenes Auto wird auf dem Lande immer mehr Raum gewinnen, nicht zuletzt durch smarte Carsharing-Konzepte und die Entwicklung von dem öffentlichen Verkehrsnetz – mit einer elektrisch betrieben Fahrzeugflotte.
Energiewende – effiziente Dörfer
Dass die Zahl der Windparks im ländlichen Raum weiterwachsen wird, ist eine bereits von der Regierung beschlossene Sache. Doch auch für weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien hat das Land ein gigantisches Potenzial.
Zum einen stehen für die modernen Photovoltaik-Anlagen Tausende Quadratkilometer an Dachfläche zur Verfügung, sodass viele Haushalte problemlos energieautark funktionieren können.
Zum anderen wird in den kommenden Jahren die Zahl der installierten Wärmepumpen radikal steigen, ob Luft-Wasser- oder auch Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Die ländliche Energieversorgung wird sich voraussichtlich schon in der nächsten Zukunft auf den erneuerbaren Energieträgern basieren.
Branchenstruktur im Wandel
Die ländlichen Gebiete ändern sich, dabei spielen neben dem Klimawandel auch solche Faktoren wie Demografie und Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Landwirtschaft ist und bleibt die Kernbranche des ruralen Raumes, doch kein Dorf lebt heute von der Landwirtschaft allein.
Dienstleister vom lokalen Handel über Handwerker bis hin zu den Medizinern werden auch in den nächsten Jahrzehnten zu den wichtigsten Arbeitgebern auf dem Lande zählen.
Neue Branchen kommen eventuell hinzu. Im Zuge der Veränderungen in der Altersstruktur werden vermutlich Seniorenresidenzen und Pflegeheime gerade auf dem Lande an Bedeutung gewinnen. Denn immer mehr Menschen würden gerne ihren Lebensabend in der natürlichen, ruhigen Umgebung verbringen.
Für die mittlere Generation werden dagegen moderne Co-Working-Arbeitsräume auf dem Lande als eine günstige und entspannte Alternative zu den Großstadtbüros aufgrund der Digitalisierung attraktiv. Sogar als Studienorte haben Dörfer eine Zukunft – Verbesserung der Mobilität vorausgesetzt.
Foto/Quelle: stock.adobe.com – pressmaster
Autor Martin Voznik
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Der Businesssender wirtschaft tv bringt eine neue Reality-Serie auf den Markt. Die ersten beiden Staffeln werden ab dem 16. Juni zum Streamen auf Amazon Prime Video verfügbar sein. Die Serie begleitet echte Berater in ihrer Berufs- und Lebenswirklichkeit. Alle Branchen sind vertreten: Immobilien, Finanzen, Marketing, Automobil, Fitness. „Ein Konzept wie „BERATER – Leben auf der Überholspur“ hat es so noch nicht gegeben und stellt ein Novum in der deutschen Serienlandschaft dar“, erklärt Produzent Julien Backhaus. Unterhaltung auf hohem Niveau, Spannung und Lernmomente zeichnen dieses Format aus.
Die für Reality typischen Spannungsbögen dürfen natürlich nicht fehlen. Was passiert, wenn ein Millionen-Deal droht zu platzen? Wie führen Berater ihre Teams in Deutschland, wenn sie selbst Meetings in Dubai haben? Wie können Berater Druck auf Banken ausüben, um eine Finanzierung zu sichern? Und wie reagieren Profis, wenn Sanktionen plötzlich Geschäfte torpedieren? Tag und Nacht begleiten Kameras die engagierten Berater in ihren stressigen Jobs und gewähren einen Einblick hinter die Kulissen.
In der Serie haben außerdem prominente Berater Gastauftritte, dazu gehören: Daniel Garofoli, als Dubais Top-Immobilienmakler bekannt aus „Die Geissens“. Roger Rankel, der Sat.1-Experte für Handelsfragen. Dirk Kreuter, nicht erst seit Böhmermanns Sendung Deutschlands bekanntester Verkaufstrainer. Sowie Erfolgsexperte Damian Richter.
Die Künstliche Intelligenz hat einen Wendepunkt erreicht und ist im Begriff, die Marktlandschaft zu verändern. Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer kürzlichen Tech-Tour im Silicon Valley, wo wir führende Entscheidungsträger trafen.;
Dominic Rizzo, Portfoliomanager für globale Technologieaktienstrategie
Paul Greene, US Large-Cap Core Growth Equity Strategy Portfoliomanager
James Stillwagon, Portfoliomanager für US-Kommunikations- und Technologieaktienstrategien
Die KI-Giganten: Generative KI ist nicht billig
Sicherlich haben die bekannten Technologieriesen große Fortschritte bei der Entwicklung der grundlegenden KI-Modelle gemacht. Doch dies ist aufgrund einer exponentiell gestiegenen Komplexität mit massiven Kosten für die Entwicklung und den Betrieb verbunden , so Paul Greene, der die U.S. Large-Cap Core Growth Equity Strategy verwaltet.
Eine seriöse Branchenschätzung besagt, dass für OpenAI jede Antwort auf eine Frage mit 30 Wörtern einen Penny kostet – ein scheinbar kleiner Betrag, der sich aber schnell summiert, wenn das System Millionen von Nutzern hat. Greene merkt an, dass ein ehemaliger KI-Spezialist von Google die Kosten für das Training eines homogenen Modells mit 530B Parametern, das nur zu Testzwecken eingesetzt wird, auf 100 Millionen US-Dollar geschätzt hat. „Es gibt nicht viele Unternehmen, die Schecks in dieser Höhe ausstellen können“, so Greene. „Dazu gehört auch OpenAI, das von seinem Partner Microsoft massiv subventioniert wird.“
Das Training von Modellen war bisher der größte Kostentreiber, aber es wird allgemein erwartet, dass das Inferencing – also die Ausführung des Modells zur Beantwortung von Benutzeranfragen – in Zukunft am teuersten sein wird. Damit unterscheidet sich die KI von den meisten anderen Softwarelösungen, die mit vernachlässigbarem Aufwand weitere Benutzer hinzufügen können. Auch wenn sich die Skalierung lohnt, sind dies nicht unbedingt nur gute Nachrichten für die großen Players. „Ich mache mir Sorgen darüber, wie sich das KI-Wettrüsten auf die Bilanzen selbst der Mega-Caps auswirken wird“, bemerkt Dominic Rizzo. „Alphabet, Microsoft, Meta, Amazon.com und andere werden viel Geld ausgeben müssen, um im Bereich KI wettbewerbsfähig zu bleiben.“
Alphabet scheint weiterhin an der Spitze zu stehen – vorerst
Als weiteres Argument für Größenvorteile verweist Greene auf die Vorteile von Unternehmen, die über umfangreiche, proprietäre Datensätze verfügen, die sie zum Trainieren neuer Modelle einsetzen können. Die Google-Muttergesellschaft Alphabet hat seiner Meinung nach in dieser Hinsicht besondere Vorteile. „Denken Sie an all ihre Kartendaten, App-Store-Daten und Netzwerkdaten sowie an die Daten, die durch YouTube und all ihre vielen anderen Produkte gesammelt werden“, argumentiert Greene. „Das sind alles riesige Datenreservoirs, die für sich genommen sehr wertvoll sind, aber noch mehr, wenn man sie kombiniert. Durch die Integration von Produkten und angemeldeten Nutzern entstehen sauberere Datensätze, und die Nutzung der Produkte durch die Kunden selbst kann bei der automatischen Kennzeichnung und dem menschlichen Feedback helfen.“
Foto: Paul Greene (Quelle: T. Rowe Price)
Greene glaubt, dass Google auch einen wichtigen Vorteil in seinem Talentpool hat. Vor einigen Jahren wurde geschätzt, dass die Hälfte der weltweit besten KI-Experten für das Unternehmen arbeitet. Auch wenn diese Zahl seitdem wahrscheinlich gesunken ist, hält Google vermutlich einen übergroßen Anteil an Talenten in diesem Bereich. Eine der wichtigsten Investitionen von Google in KI war der Kauf des in London ansässigen Start-ups DeepMind im Jahr 2014, das Ende 2015 die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich zog, als sein „AlphaGo“-Programm zwei der weltbesten Spieler des Brettspiels „Go“ schlug –eine Leistung, die weithin als unerreichbar für Computer galt.
Aber ist die Dominanz von Google gesichert?
Die Aktien von Alphabet haben nach der Veröffentlichung von ChatGPT gelitten, offenbar zum Teil deshalb, weil die Anleger spekulierten, dass Googles lukrative Dominanz auf dem Markt für Internetsuchen unter der Konkurrenz von ChatGPT und anderen „Chatbots“ leiden würde.
James Stillwagon, Portfoliomanager für Kommunikations- und Technologiewerte, ist der Ansicht, dass die Google-Suche im Laufe der Zeit immer fortschrittlichere KI-Funktionen enthalten wird: „Wir sehen bereits, wie Google mit multimodalen Konversationsformaten neben traditionellen textbasierten blauen Links experimentiert.“ „Mit sechs Produkten, die jeweils mehr als 2 Milliarden Nutzer weltweit bedienen (Suche, Gmail, Android, Chrome, YouTube und Google Play), glaube ich, dass Google im Rennen um die Skalierung und Kommerzialisierung von KI-Diensten für Verbraucher erhebliche Vertriebsvorteile haben wird“, bemerkt Stillwagon.
Foto: James Stillwagon (Quelle: T. Rowe Price)
Dennoch bleiben Fragen zu den potenziellen Monetarisierungs- und Kostenhürden für Suchanfragen, die rechenintensive große Sprachmodelle (LLMs) für KI-generierte Antworten erfordern. „Nachdem Google fast drei Jahrzehnte damit verbracht hat, die Suchergebnisse für die linkbasierte Lead-Generierung zu optimieren“, merkt Stillwagon an, „wird es wahrscheinlich sein Werbemodell an die neuen Suchschnittstellen anpassen und gleichzeitig die zusätzlichen Kosten für das Training und die Inferenz der LLMs ausgleichen müssen.“
Auf die Umsetzung wird es ankommen, vor allem, weil der Kampf um die Suche auf Googles heimischem Terrain ausgetragen wird. Greene merkt an, dass sich dies als ein Fall des so genannten „Innovatorendilemmas“ erweisen könnte. Dieser Begriff wurde von Clayton Christensen von der Harvard University geprägt und beschreibt die Tendenz von Unternehmen, die in einem neuen Markt groß werden, diesen dann an kleinere Firmen zu verlieren – oder von diesen gestört zu werden. Der Grund dafür ist, dass große Unternehmen dazu neigen, sich auf die Bedienung bestehender Kunden zu konzentrieren, während kleinere und wendigere Unternehmen versuchen, neue Kunden mit neuen Bedürfnissen zu finden.
Nutzung anderer einzigartiger Datensätze
Obwohl Amazon seine KI-Bemühungen weitgehend unter Verschluss gehalten hat, profitiert das Unternehmen auch von der Dominanz seiner Branche. Der größte Online-Händler außerhalb Chinas verfügt über ein unübertroffenes Reservoir an Daten darüber, wie sich Verbraucher verhalten und denken, und zwar durch Text (Produktrezensionen), verbale Hinweise (Antworten auf die Sprachassistentin Alexa), Bewegung (Standortdaten) und Käufe von Büchern bis hin zu Medikamenten.
Die Entscheidung von Facebook, sich in Meta Platforms umzubenennen und das „Metaverse“ aufzubauen, spiegelt die Ambitionen des Unternehmens für die nächste Generation von Technologien, einschließlich KI, wider. Stillwagon merkt an, dass Facebook über umfangreiche Erfahrungen mit der Nutzung von maschinellem Lernen verfügt, um seine Nutzer zu verstehen und geeignete Werbung und Inhalte an die richtigen Personen zu richten. Wie alle Eltern bestätigen können, ist TikTok zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Facebook geworden, der das Gleiche tut, vielleicht sogar besser.
Die Fortschritte von Meta und Amazon bei der Entwicklung generativer KI bleiben unklar, obwohl Dominic Rizzo anmerkt, dass Meta eine wichtige Rolle beim Aufbau der Open-Source-Community für KI gespielt hat. „Ich bin sicher, dass Meta über alle Werkzeuge verfügt, um im Bereich der KI führend zu sein und ich glaube, dass Amazons riesige Cloud-Computing-Ressourcen und seine internen Halbleiterkapazitäten dem Unternehmen eine einzigartige Möglichkeit bieten, generative KI zu entwickeln und sie der breiten Masse zugänglich zu machen.“
Wenn Bing auf Chatbot trifft
Die unmittelbarste Herausforderung für Googles KI-Dominanz ist Microsoft – nicht zuletzt aufgrund seiner bedeutenden Investitionen und Partnerschaft mit OpenAI. Microsoft hat bereits damit begonnen, Chatbots in seine Suchmaschine Bing und seine Office-Softwaresuite zu integrieren, und CEO Satya Nadella hat ehrgeizige Pläne angekündigt, OpenAI noch stärker in das Software-Ökosystem des Unternehmens einzubinden.
Wie Greene anmerkt, ist Microsoft kein Neuling im Bereich der KI. So hat sich Microsoft mit dem Chiphersteller NVIDIA zusammengetan, um 2021 das Modell Megatron-Turing Natural Language Generation (MT-NLG) zu veröffentlichen, das einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung generativer KI darstellt.
Inwieweit generative KI und Chatbots Microsofts Bing oder andere sprachinteraktive Systeme wie Google Assistant, Amazons Alexa oder Apples Siri aufwerten werden, bleibt abzuwarten. Die Aktien von Alphabet stürzten Anfang Februar um fast 9 % ab, nachdem die Einführung des Chatbots „Bard“ das neue Webb-Teleskop der NASA fälschlicherweise als das erste Teleskop identifizierte, das ein Bild eines Planeten außerhalb unseres Sonnensystems aufgenommen hat – ein Kunststück, das tatsächlich im Jahr 2004 gelang. ChatGPT wurde bald darauf selbst in Verlegenheit gebracht, nachdem es versucht hatte, einen Autor der New York Times davon zu überzeugen, seine Frau für das Programm zu verlassen – ein Ergebnis des Trainings mit verführerischen Textnachrichten aus dem Internet.
Ein neues „Wettrüsten“ hat im Technologiesektor begonnen
Fotos der drei Autoren Dominic Rizzo, Paul Greene und James Stillwagon (Quelle für alle: T. Rowe Price)
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Im Interview berichtet Sabrina Kuhl, wie sie Familie und Karriere ganz easy miteinander kombiniert
Stell dich doch kurz unseren Lesern vor.
Sabrina Kuhl: Mein Name ist Sabrina Kuhl, ich bin 29 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Rhein-Main-Gebiet. Hier lebe ich gemeinsam mit meinem Mann, unserem kleinen Sohn und unserer Mischlingshündin Zari. Was mich auszeichnet, ist meine Liebe zur Natur und meine Leidenschaft, anderen Menschen zu helfen. Ich begeistere mich für Ernährung und Gesundheit und lebe seit vielen Jahren vegan, pflanzenbasiert und zuckerfrei. Wir lieben es, in der Natur aktiv zu sein, Sport zu treiben und zu reisen.
Besonders gerne sind mein Mann und ich in den Bergen unterwegs und erklimmen dort Felsen in 3000 Metern Höhe. Durch das Reisen und den Sport verbinden wir unsere Leidenschaften und genießen das Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit. Ursprünglich komme ich aus der Gastronomie und war lange Zeit als Restaurantleiterin tätig. Doch ich habe mich schon immer für den sozialen Aspekt interessiert und habe deshalb eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert und in der mobilen Pflege gearbeitet. Bei hajoona bin habe ich die Position Diamond Managers erreicht.
Wie bist du zum Network Marketing gekommen?
Sabrina Kuhl: Vor etwa 6 1/2 Jahren (Januar 2017) bin ich durch meinen Mann auf hajoona aufmerksam geworden. Zu dieser Zeit war ich sehr unzufrieden mit meinem Leben und hatte mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen, sowohl gesundheitlich als auch persönlich. Durch einen glücklichen Zufall bin ich auf die Produkte von hajoona gestoßen und war sofort begeistert. Seitdem bin ich fest davon überzeugt, dass die ganze Welt die Energie, Inspiration, Gemeinschaft und Produkte von hajoona braucht.
Warum hast du dich für hajoona entschieden?
Sabrina Kuhl: Als ich 2017 zu hajoona kam, wollte ich vor allem meine Gesundheit wieder verbessern und zurück zu meiner inneren Stärke finden. In den ersten Jahren habe ich die Produkte für mich selbst genutzt und die Möglichkeit genutzt, mich intern bei hajoona weiterzubilden. Mein Mann und ich haben eine starke Verbindung zu hajoona aufgebaut, da es uns neue Türen in den Bereichen Gesundheit und persönliches Wachstum geöffnet hat.
Im Oktober 2020 habe ich mich dann aus einem ganz anderen Blickwinkel für hajoona entschieden. Während meiner Elternzeit wusste ich, dass ich nicht mehr in meinen „normalen“ Beruf zurückkehren möchte. Mit meiner dreijährigen Erfahrung mit den Produkten wusste ich bereits, dass sie einzigartig sind und der hajoona Campus alles für mein persönliches Wachstum bietet. In diesem Moment habe ich mich für das Unternehmertum entschieden und wusste, dass ich mein eigenes Unternehmen im Unternehmen hajoona aufbauen möchte.
Für mich gibt es keine leichtere und schönere Möglichkeit, Familie und Karriere miteinander zu vereinen. Ich kann für mein Kind da sein, meine Zeit frei einteilen, von überall aus und mit Menschen arbeiten, die meine Werte teilen. Außerdem kann ich selbst bestimmen, wann ich arbeite, wie viel ich arbeite und wie viel Geld ich verdiene. Auf dem herkömmlichen Arbeitsmarkt habe ich bisher keine vergleichbare Möglichkeit entdeckt.
hajoona bietet mir alles, was mir wichtig ist und ermöglicht es mir, mein volles Potenzial zu entfalten und meine eigene kleine Welt zu etwas Besonderem und Großem zu machen.
Welche Produkte findet der Kunde bei hajoona?
Sabrina Kuhl: Zu Beginn habe ich die komplette hajoona Complete Box genutzt und die sofortige Wirkung der Zusammensetzung erfahren dürfen. Besonders fasziniert hat mich dabei das hajoona Reset 1 und 2, die Kombination aus Darmreinigung und -aufbau. Diese Produkte haben mich sofort angesprochen und abgeholt.
Mein absolutes Highlight ist hajoona Balance, der Green Coffee von hajoona. Gerade in Zeiten, in denen ich mit Depressionen und Burnout zu kämpfen hatte, hat er mich unterstützt. Heutzutage ist es so einfach, meinem Körper bereits am Morgen etwas Gutes zu tun und kraftvoll und leistungsstark in den Tag zu starten.
Das hajoona Vitality ist unser „Best in One“ und bietet meiner Familie und mir alle Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente, die wir brauchen, um unser Wohlbefinden zu steigern. Das Schöne daran ist, dass es in jede Handtasche passt und sogar mein kleiner Sohn es seit seinem 6. Lebensmonat liebt und trinkt.
Wie werden die Vertriebspartner von hajoona unterstützt?
Sabrina Kuhl: Bei hajoona erhalten alle Vertriebspartner wirklich einen einzigartigen Support. Egal, ob du nur die Produkte nutzt, gerne 100-200 Euro dazu verdienen möchtest, dich persönlich weiterbilden möchtest oder größere Ziele hast. Jeder wird dort unterstützt, wo er Unterstützung benötigt. Die Seminare und Trainings bieten einen unschätzbaren Mehrwert für alle Bereiche des Lebens. Jede Führungskraft steht zur Seite, wenn man um Unterstützung bittet und danach sucht. Ich beschreibe hajoona gerne als fahrenden Zug, der einem alles bietet, was man für sein Leben braucht. Man muss nur den Mut haben, aufzuspringen.
Wie sieht ein normaler Arbeitsalltag von dir aus?
Sabrina Kuhl: Als ich 2020 bei hajoona gestartet bin, war es mir wichtig, dass ich das hajoona Business neben meiner Rolle als Mutter leicht in meinen Alltag integrieren kann. Daher habe ich mich für Social Media, insbesondere Instagram, entschieden und habe etwa 90% meines Teams und meiner Kunden darüber aufgebaut. Täglich kann ich Menschen auf Instagram inspirieren, sie erreichen und meinen Weg mit ihnen teilen. Dort finde ich schnell Gleichgesinnte, die sich mit dem identifizieren können, was ich tue und wie es mir geht.
Am Anfang habe ich mit einer Stunde Arbeit auf Instagram am Tag begonnen, dann wurden es drei und heute arbeite ich wirklich voll und ganz mit dieser Plattform. An manchen Tagen arbeite ich effektiv nur 1-2 Stunden, an anderen gar nicht und an manchen Tagen sind es dann 6-10 Stunden. Ich kann es mir so einteilen, wie es mir passt und guttut. Das Schöne dabei ist, dass es sich nicht wie Arbeit anfühlt. Früher, in meinem alten Job, war ich schnell ausgebrannt und hatte keine Energie mehr, obwohl ich effektiv vielleicht weniger gearbeitet habe als jetzt. Aber ich liebe es, was ich jetzt tue, und das spornt mich jeden Tag aufs Neue an und motiviert mich.
Wie arbeitest du? Online, mit Listen von Leuten usw.?
Sabrina Kuhl: Ich bin sehr flexibel in meiner Arbeitsweise. Ich arbeite hauptsächlich online über Instagram, nutze aber auch Adresslisten und arbeite gerne mit Unternehmen aus meiner Region zusammen. Ich lerne gerne neue Menschen kennen und komme gerne mit ihnen in Kontakt. Dabei ist es mir wichtig, dass die Chemie stimmt und wir eine Resonanz miteinander haben. Ich höre viel auf mein Gefühl und arbeite auf eine Weise, die für mich stimmig ist.
In welchen Ländern bist du aktiv?
Sabrina Kuhl: Überwiegend habe ich Teampartner in ganz Deutschland, aber ich bin gerade dabei, Norwegen zu eröffnen. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und habe große Visionen, mein Team europaweit und sogar weltweit zu erweitern.
Wie wichtig ist die Familie für deinen Erfolg?
Sabrina Kuhl: Für mich ist Familie und Karriere untrennbar miteinander verbunden und eines der Hauptkriterien, warum ich mich für hajoona entschieden habe. Ich wusste, dass ich hier meine Familie und meine beruflichen Ziele vereinen kann. Und ich gehe diesen Weg auch für meine Familie, um meinem Sohn zu zeigen, dass Arbeit Spaß machen kann und dass es wichtig ist, das zu tun, was einen erfüllt, unabhängig davon, in welche Richtung es geht. Ich möchte ihm vorleben, dass Geld eine Rolle spielt, aber nicht alles ist.
Die Familie, die Gemeinschaft, die Liebe sind viel stärker und wichtiger. Ich wollte mich nie für etwas entscheiden müssen, entweder Familie oder Karriere. Bei hajoona habe ich die Möglichkeit, beides miteinander zu verbinden, und das macht mich als Mutter mehr als stolz. Sogar mein Sohn ist begeistert dabei und erzählt mir von seinen Visionen und Träumen.
Welche Tipps hast du für Neueinsteiger im Network Marketing?
Sabrina Kuhl: Mein Tipp ist: Schalte den Verstand aus und höre auf dein Herz! Sei bereit, dich auf Neues einzulassen und habe den Mut, groß zu denken. hajoona kann ein Sprungbrett für deinen Erfolg sein, wenn du dich öffnest und bereit bist, von den Menschen zu lernen, die bereits dort sind, wo du hinmöchtest. Verstehe, dass es hier nicht um den schnellen Erfolg geht, sondern dass der Weg das Ziel ist. Entwickle die Bereitschaft und das Commitment, diesen Weg zu gehen.
Wo siehst du dich in fünf Jahren?
Sabrina Kuhl: In fünf Jahren sehe ich mich bei hajoona ganz oben an der Spitze, als eine tragende Säule des Unternehmens. Ich habe ein Netzwerk von über 5000 Menschen, das ich gemeinsam mit meinem eigenen Team weltweit aufgebaut habe. Mein Ziel ist es, die Welt ein Stückweit besser zu machen, Menschen eine Chance und Möglichkeit zu bieten, ihr Leben und ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und in Ländern wie Thailand, Malta, Spanien und vielen mehr Begegnungsstätten aufzubauen, wo sich Menschen zusammenfinden, gemeinsam Kochen, Yoga machen, wandern, sich weiterentwickeln, an ihren Visionen arbeiten und hajoona noch mehr in die Welt hinaustragen.
Wir bedanken uns bei Sabrina Kuhl für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Den aktuellen Zinsentscheid der Bank of England kommentiert James Lynch, Fixed Income Manager bei Aegon AM:
Die BoE hat heute genug davon, die Inflation schönzureden, und beschloss, zu einem Zeitpunkt, an dem es am wenigsten zu erwarteten war, einen KO-Schlag von 50 Basispunkten zu landen. Natürlich rechtfertigten die veränderten Daten wahrscheinlich eine Änderung des Ansatzes der BoE, höhere Inflation und höhere Löhne bei einem engeren Arbeitsmarkt als erwartet, doch es wurde nicht damit gerechnet, dass die BoE tatsächlich den entscheidenden Schritt von 50 Basispunkten machen würde, da vorher nicht deutlich genug darauf hingewiesen wurde und unbeabsichtigte Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität aufkommen könnten.
Der währungspolitische Ausschuss (Monetary Policy Committee, MPC) erkennt an, dass die durch externe Kostenschocks ausgelösten Zweitrundeneffekte bei der inländischen Preis- und Lohnentwicklung wahrscheinlich länger brauchen, um sich zu lösen, als sie entstanden sind. Die jüngsten Daten weisen auf einen anhaltenden Inflationsprozess hin, und zwar vor dem Hintergrund eines angespannten Arbeitsmarktes und einer weiterhin robusten Nachfrage. Auf dieser Sitzung beschloss der Ausschuss, den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 5 % zu erhöhen.
Sollte es Anzeichen für einen anhaltenden Druck geben, dann wäre eine weitere Straffung der Geldpolitik erforderlich.
Das Wort „voraussichtlich“ wurde nicht verwendet, was früher als Code für größere Schritte als 25 Basispunkte galt. Das deutet darauf hin, dass die 50 Basispunkte eine einmalige Sache sind und wieder auf 25 Basispunkte zurückgehen, aber wenn die Daten wieder besser ausfallen, dann sind 50 Basispunkte jetzt sicher zu erwarten. Die Marktreaktion war sehr verhalten, was darauf hindeutet, dass es der BoE entweder gelungen ist, eine gewisse Glaubwürdigkeit im Kampf gegen die Inflation wiederzuerlangen, oder dass sich die Überzeugung durchsetzt, dass diese Zinserhöhung irgendwann wieder rückgängig gemacht werden muss.
Den Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) kommentiert Philipp Burckhardt, Fixed Income Strategist und Portfolio Manager, Lombard Odier IM
Erneut prescht die Schweizerische Nationalbank (SNB) vor und erhöht den Leitzins im Juni um 0.25%. Damit verlangsamt sie das Tempo der Zinserhöhungen und hält sich weiterhin Zinsschritte für die nächste Lagebeurteilung im September vor. Zentral für das künftige Vorgehen ist die bedingte Inflationsprognose, die die SNB wiederum leicht angepasst hat.
Im März noch hatte die Prognose über den kompletten Beobachtungszeitraum über dem eigenen Inflationsziel gelegen. Damit hatte die SNB relativ deutlich signalisiert, dass der heutige Schritt absehbar gewesen war. Jetzt im Juni liegt der Endpunkt für Q1 2026 bei 2.1%, also weiterhin über dem Ziel der SNB. Die SNB signalisiert damit, dass eine weitere Straffung wohl nötig sein wird. Dies ist vergleichbar mit der Projektion der Europäischen Zentralbank (EZB), die letzte Woche auch nach oben korrigiert wurde. Beide haben einen restriktiven Beigeschmack.
Auch wenn im Herbst der Referenzzinssatz Mietpreise nach oben drückt, sehen wir aktuell eine markante Abkühlung der Inflation. Daher erwarten wir noch einen weiteren letzten Schritt im September und denken, dass die SNB dann pausieren wird. Bis sich die straffere Geldpolitik in der Wirtschaft komplett entfaltet dauert es im Schnitt mehrere Monate, insofern kann die SNB dann abwarten und eine Beobachterrolle einnehmen.
SNB: Zinserhöhung vor dem Hintergrund abklingender Inflation
Next Gen Foods und SevenVentures schließen Media-for-Equity-Deal in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags ab, um die Bekanntheit von TiNDLE in Deutschland zu steigern.
Der Deal ist die erste strategische Medienpartnerschaft für das Food-Tech-Startup, das im Sommer 2022 seine Marke für pflanzliches Hähnchen TiNDLE in Deutschland eingeführt hat.
Als neuer Investor wird SevenVentures seine Expertise in der TV- und Digitalwerbung einbringen, um die Markenbekanntheit von TiNDLE zu steigern und das Bewusstsein unter deutschen Verbrauchern für pflanzliche Produkte weiter zu stärken.
Die Investition kommt nach der landesweiten Einzelhandelseinführung von TiNDLE und einer Preissenkung dank erhöhter Skaleneffekte.
Next Gen Foods – das Food-Tech-Startup hinter TiNDLE und Mwah! – sichert sich im Rahmen eines Media-for-Equity-Deals mit SevenVentures ein Medienwerbevolumen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags. SevenVentures ist der Investmentarm von Deutschlands größtem Medien- und Digitalunternehmen ProSiebenSat.1 und führend im Bereich Medieninvestitionen. Die Investition folgt auf die Serie A-Finanzierung von Next Gen Foods in Höhe von 100 Millionen US-Dollar Anfang 2022. Der Deal soll dazu beitragen, die Marketingreichweite des Food-Tech-Startups auszubauen und das Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten für die Marke TiNDLE, ihr Angebot an köstlichen und vielseitigen pflanzlichen Hähnchenprodukten sowie das Bewusstsein für ihre wachsende Produktpalette an pflanzlichen und innovativen Lebensmitteln zu steigern.
Die Medienpartnerschaft ist eine Premiere für Next Gen Foods, das seine Vorzeigemarke TiNDLE im Sommer 2022 in Deutschland eingeführt hat. Anfang 2023 stellte das Unternehmen seine erste Produktlinie für den Einzelhandel vor– beginnend mit Deutschlands größter Supermarktkette, der EDEKA-Gruppe und ihren unzähligen Filialen hierzulande. In den EDEKA-Märkten ist TiNDLE als Schnitzel, Nuggets, Crispy Filet, Wings und Filet Bites erhältlich. Das Startup konnte zudem erst kürzlich die Preise all seiner Produkte um 14 Prozent senken– von 3,49 Euro auf 2,99 Euro –, als Ergebnis operativer Effizienz, schnellen Wachstums und gestiegener Nachfrage im Einzelhandel.
Die Medienpartnerschaft bietet TiNDLE die einmalige Gelegenheit, seine Bekanntheit und Sichtbarkeit auf dem deutschen Markt zu fördern – in enger Zusammenarbeit mit dem Team von SevenVentures, um maßgeschneiderte Lösungen für mediale Werbemaßnahmen zu finden. Darüber hinaus wollen die Partner damit die Aufmerksamkeit für vegane Ernährung und das Bewusstsein für immer besser weiterentwickelte pflanzenbasierte Fleischersatz-Lebensmittel erhöhen. Und das alles in einer Zeit, in der die Deutschen ihren Fleischkonsum deutlich reduzieren – um ca. 4,2 kg pro Kopf im Jahr 2022 – und sich über 50 Prozent der Bevölkerung als „Flexitarier“ bezeichnen. Das individuell zugeschnittene Media-for-Equity-Modell von SevenVentures ermöglicht die mediale Einbindung in das reichweitenstarke Sender- und Plattformportfolio der ProSiebenSat.1 Group.
Timo Recker, Vorstandsvorsitzender und Mitgründer von Next Gen Foods: „Wir freuen uns sehr, SevenVentures als neuen strategischen Partner zu gewinnen und ihre Medien- und Digitalexpertise zu nutzen, um neue Geschäftsmöglichkeiten für TiNDLE zu erschließen. Gemeinsam mit SevenVentures wollen wir unsere Mission, ein nachhaltigeres Lebensmittelsystem zu schaffen und gleichzeitig bessere Alternativen für die Menschen und den Planeten zu bieten, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen.“
Die 2009 gegründete Investmentgesellschaft SevenVentures fokussiert sich mit ihrem Modell in erster Linie auf Medienpartnerschaften, um frühphasige B2C-Unternehmen und solche in der Wachstumsphase als Gegenleistung für Eigenkapital oder Beteiligungen zu unterstützen. Das Unternehmen agiert und investiert dabei hauptsächlich in Unternehmen, deren Zielmärkte in Deutschland und Österreich liegen.
Florian Hirschberger, CEO SevenVentures: „Mit Next Gen Foods haben wir unser erstes Investment im Bereich von pflanzenbasiertem Fleisch getätigt. Das entspricht unserer Verantwortung, die Reichweite von ProSiebenSat.1 zu nutzen, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit generell zu erhöhen. Wir freuen uns sehr darauf, den Stellenwert pflanzlicher Ernährung weiter zu stärken und TiNDLE in den nächsten Jahren als führende Marke in dieser Produktkategorie zu positionieren. Die Qualität und der Geschmack von TiNDLEs Hähnchenalternativen sind unglaublich und wir glauben, dass unsere Medienpartnerschaft gerade zum perfekten Zeitpunkt kommt, um eine bundesweite Einführung im Einzelhandel zu beschleunigen und zu unterstützen – so können endlich alle deutschen Konsumentinnen und Konsumenten das „wahnsinnig gute“ Hähnchen aus Pflanzen erleben.“
Bild:Timo Recker, Vorstandsvorsitzender und Mitgründer von Next Gen Foods
Das B2B HR Tech Startup Heynannyly hat 1,6 Mio, € in einer überzeichneten Seed-Runde eingesammelt. Als Arbeitgeber Benefit für Wellbeing schaffen die Gründerinnen Anna Schneider und Julia Kahle maximale Vereinbarkeit von Beruf und Familie und skalieren ihr Portal für Nannys zur Entlastung in der Kinderbetreuung und künftig auch für Senior:innen innerhalb weniger Wochen auf über 20.000 deutschlandweit.
Arbeitgeber Benefit mit Steuervorteilen
Neben dem Self-Support Service, über den Mitarbeiter:innen sich eigenständig das passende Betreuungssystem für Randzeiten, Schichtzeiten und Ausfälle der generellen Betreuungseinrichtungen aufbauen, können Unternehmen über ein HR-Dashboard völlig unkompliziert und ohne zusätzlichen Zeitaufwand die Betreuungsstunden finanziell bezuschussen. Der geldwerte Vorteil speziell für den Care-Bereich von 600€ je Mitarbeiter:in und Jahr wurde bislang aufgrund der administrativen Hürde nicht in den Unternehmen angesetzt.
Mit der Erweiterung des Portfolios auf den Betreuungs-Support im Bereich Senior:innen gelingt Heynannyly die Abdeckung des kompletten Life-Cycles für Mitarbeiter:innen. Unternehmen können neben der regelmäßigen und kurzfristigen Entlastung der Mitarbeiter:innen und der Reduzierung von Ausfallzeiten, auch mit einem massiven Anstieg der Mitarbeiterzufriedenheit als Return on Invest kalkulieren. Dabei entlastet Heynannyly gleichzeitig die HR Team und bietet den Kunden zusätzliche Erst-Beratung und Ferienprogramme.
Zu den Kunden von Heynannyly zählen bereits Unternehmen aller Branchen und Größen. Von Scale-Ups, Mittelstand bis Konzern. RTL, Böhringer Ingelheim, Codecentric, TÜV Süd, Hellmann Worldwide Logistics sind nur einige der bekannten Kunden. Zuletzt konnte das Startup die Deutsche Bahn überzeugen.
Vom Startup of the Year zur OMR Bühne (Alternativ: Prominente Unterstützung auf der OMR Bühne)
Bereits im vergangenen Jahr wurde das Münchner Startup von Anna Schneider und Julia Kahle beim Founder Summit als Startup of the Year ausgezeichnet. Und das nur wenige Monate nach der Gründung im März 2022.
Zuletzt konnten die beiden Gründerinnen bei der OMR auch prominente Investorinnen begeistern. Nach dem Pitch auf der 5050 by OMR Bühne im Mai in Hamburg hagelte es begeistertes Feedback:
„Euer Case ist ja die Lösung überhaupt“ (Judith Williams)
„Ich finde super, dass ihr das für Seniorenbetreuung auch aufsetzt. Ihr habt einen großartigen Service auch an die Gesellschaft“ (Tina Müller)
Den kompletten Pitch und das Feedback gibt es im OMR Live-Stream ab 4:21: https://lnkd.in
Marco Adelt, einer der Gründer des Unicorns CLARK, ist Supporter seit der ersten Stunde: „Ein Angebot wie heynannyly gibt es einfach nicht – der Bedarf ist aber da. Als Vater von zwei Kindern weiß ich selbst wie schwierig es ist, eine Person für die Kinderbetreuung zu finden, der man wirklich vertraut. Bald wird heynannyly den Alltag von Tausenden Eltern vereinfachen, davon bin ich überzeugt. Der B2B-Ansatz dabei ist einfach smart.“
Es wird weiter skaliert.
Erst im vergangenen Jahr hatte das Startup bekannt gegeben, dass es neben der Pre-Seed Runde mit dem HR Tech VC allygatr auch acht neue Business Angels für sich gewinnen konnte, darunter CLARK-Gründer Dr. Marco Adelt und Dr. Elke Eller, bekannte HR Investorin und Ex- VW und TUI Personalvorständin.
(Hier die vollständige Liste: Dr. Marco Adelt (Co-Founder und Vorstand von CLARK), Dr. Elke Eller (ehem. TUI- & VW-Vorständin und ehem. Präsidentin des Bundesverband der Personalmanager), Olav Sehlbach (Unternehmer und Investor im Health-Bereich), Cornelia Hoppe (Berliner Entrepreneurin und CHRO), Dr. Jens Wehrmann (Digital Enthusiast und Entrepreneur im Software-Bereich), Maren Wagener (Gründerin in der Werbebranche) sowie die beiden Investoren Matthias Knälmann und Dirk Bruckmann haben in heynannyly investiert.)
In der abgeschlossenen Seed-Runde kamen nun maßgeblich ein Berliner Family Office mit dem Schwerpunkt HR und der Hamburger Multi-Corporate Investor NCA mit an Bord. Dazu namhafte Investoren aus dem Personalmanagement Sektor wie Michael Kramarsch, Managing Partner der hkp group und Dirk Muhndorf, Partner bei Egon Zehnder. Außerdem der Hamburger Investor Mathias Mudra. Für den noch in diesem Jahr geplanten Markteintritt nach Österreich ist bereits der Deutsch/Österreichische Impact Investor Czernin · Godulla · Sellier mit dabei. Die Investorin, Finanzexpertin und 3-fach Mutter Sana Piracha kam nicht nur als Sprecherin der Business Angel mit an Bord, sondern wird auch Teil des neuen Beirats (zusammen mit Mathias Mudra, Benjamin Visser und Dr. Janis Block). CK Venture mit Katja Ruhnke und Conny Hörl ist ebenfalls als Investor:in dabei.
Mit dem investierten Kapital wird heynannyly weiter skalieren und das Team ausbauen. Aufgrund der hohen Nachfrage von Unternehmen, baut das Startup maßgeblich den Sales-Bereich aus.
„Wir treffen gerade mit unserem Thema zur richtigen Zeit auf den Markt und geben daher umso mehr Gas. Als Startup können wir passgenaue und individuelle Lösungen für alle Branchen und Anforderungen bieten und diese schnell umsetzen. Mittlerweile kennen auch CEOs und HR Heads ohne Kinder und eigene Care-Themen die angespannte Lage in diesem Bereich. Morgens einen Anruf vom Kindergarten zu bekommen „Wir sind heute zu“ ist leider zur Normalität geworden und kostet Unternehmen Millionen im Bereich der Produktivität und hinsichtlich Personalausfall. Dafür gibt es mit uns endlich die Lösung.“ So Anna Schneider, eine der beiden Gründerinnen.
„Als Mutter 2er Kinder kann ich nur betonen, dass wir diesen Support und die Flexibilität für Menschen mit privaten Betreuungsthemen 2023 für selbstverständlich halten. Kinder und pflegebedürftige Eltern sollten keinen Knick in der Karriere bedeuten. Durch die Bezuschussung der Kosten seitens des Arbeitgebers kommen auch Menschen mit niedrigeren Lohnniveaus an unsere qualitative und geprüfte Betreuung. Darauf sind wir besonders stolz!“ ergänzt Julia Kahle, Co-Founderin.
Aufgrund der hohen Nachfrage plant heynannyly im Herbst 2023 bereits nach Österreich zu gehen.
Bild:Gründerinnen Julia Kahle und Anna nach dem Pitch auf der OMR 50/50 Stage