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Glänzende Aussichten für Gold

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Fed Gold Kreditmärkte Aktienmärkte Inflation US-Wirtschaft
Foto von Florian Ielpo (Quelle: LOIM)

Ein aktueller Marktkommentar von Florian Ielpo, Head of Makro, Multi Asset bei Lombard Odier Investment Managers (LOIM):

Während die meisten Rohstoffe im Jahr 2022 eine Rolle als Inflationsdämpfer spielten, lag ein Rohstoff deutlich zurück: Gold und Edelmetalle im Allgemeinen. Gold reagiert generell positiv auf vier Hauptfaktoren: steigende (US-)Inflation, ein fallender Dollar, sinkende Realzinsen und zunehmende Risikoaversion. Im Jahr 2022 lag die Performance von Gold nahe bei Null, da der Dollar aufgrund steigender Realzinsen an Wert gewann. Diese beiden Faktoren wurden durch einen Anstieg der Risikoaversion und eine höhere Inflation ausgeglichen.
In diesem Jahr ist der Goldpreis um mehr als 8 % gestiegen, da die Inflation stark geblieben ist, aber die übrigen Faktoren haben sich stabilisiert: Liegt die Aufholjagd nach den Frustrationen des Jahres 2022 hinter uns? Abgesehen von einer unvorhersehbaren Risikoaversion ist die Messung der Sensibilität des gelben Metalls gegenüber Veränderungen der realen Zinssätze und der Inflation unerlässlich geworden, um ein Szenario für seine Preisentwicklung zu erstellen.

Inflation überall

Gold steht in einer Beziehung zur langfristigen Inflation, die in der wissenschaftlichen Literatur schon recht früh dokumentiert wurde. Claude Erb und Campbell Harvey haben die Details dieser Beziehung in ihrem Artikel The Golden Constant von 2017 beschrieben. Die Idee hinter dieser Beziehung ist, dass die Kaufkraft von Gold langfristig stabil bleiben sollte: Wenn die Inflation hoch ist, sollte sich der Goldpreis anpassen und so seine Besitzer gegen die Auswirkungen der Inflation absichern.
Die Performance des gelben Metalls in diesem Jahr ist wahrscheinlich zu einem erheblichen Teil auf die positive Reaktion auf die US-Preise zurückzuführen.

Die langfristige Beziehung bleibt bestehen, aber wenn man die jüngsten Goldwerte gegen die langfristige Beziehung zur US-Inflation aufträgt, steht Gold über dieser Beziehung. Mit anderen Worten, Gold lag zu Beginn des Inflationsschocks im Jahr 2022 bereits weit über seinem fairen Wert: Seine mangelnde Reaktion auf die „Inflationswand“, mit der die USA und die Welt konfrontiert waren, ist wahrscheinlich auf diese anfängliche Überbewertung zurückzuführen.
Gold ist daher unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Inflation teuer, aber wenn diese Inflation stärker als erwartet ausfällt, könnte seine Bewertung dennoch steigen. Dies gilt, wenn der zweite Faktoren nicht Amok läuft: die Realzinsen.

Die Achillesferse des Goldes: reale Zinssätze

Diese „goldene Konstante“, die Gold und Inflation verbindet, wird regelmäßig durch einen Gegenwind gestört: die realen Zinsen. Die Differenz zwischen den Nominalzinsen und dem Inflationsausgleich spielt eine wesentliche Rolle für die Performance von Gold. Gold ist eine Währung, die keine Zinsen zahlt (genau wie Kryptowährungen), und es wird gegen den Dollar gehandelt, der seinen Inhabern Zinsen zahlt. Der reale Goldpreis muss daher sinken, wenn die realen US-Zinsen steigen, da die Opportunitätskosten des Goldbesitzes gegenüber dem Dollar steigen.

Dies ist eine Botschaft der Vorsicht: Das Risiko für Goldbesitzer besteht heute darin, dass die realen Zinssätze stärker steigen als erwartet. Im Gegenteil, ein Rückgang der Realzinsen aufgrund einer „harten Landung“ könnte Goldanlegern durchaus zugute kommen. Die Rolle der Federal Reserve ist in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung: Eine Fed, die umschwenkt, ist eine Fed, die den Goldpreis in die Höhe treiben würde.

Ein Szenario und drei Risiken

Aus dieser Beziehung beiden Fundamentaldaten (Preisniveau und Realzinsen) lassen sich verschiedene Szenarien ableiten, die dem Anleger helfen zu verstehen, welche Art von Rendite er in welchem Szenario erwarten kann. Das Szenario einer sanften Landung kombiniert eine Konjunkturabschwächung mit einer Normalisierung der Inflation. In einem solchen Szenario deutet die Analyse auf eine Goldperformance von 3 % hin (nahe der langfristigen Performance pro Jahr). Zu diesem Szenario fügt die folgende Grafik drei Risiken hinzu: ein Inflationsszenario mit einer toleranten Fed und unveränderten Realzinsen, das die Goldrendite auf 7 % treibt.

In einem Stagflationsszenario (hohe Inflation und Nominalzinsen, die langsamer steigen als die Inflation) würde Gold eine Rendite von fast 13 % erzielen. Nur eine sehr aggressive Inflationsbekämpfung durch die Zentralbank würde den Goldpreisen schaden. In einem solchen Szenario würde der Goldpreis nahezu null Prozent erreichen.

Diese unterschiedlichen Risikoszenarien machen Gold zu einem attraktiven Vermögenswert zur Absicherung gegen das mittlere Marktszenario – ein Vermögenswert, den man heutzutage nicht ignorieren sollte, wenn man bedenkt, wie weit verbreitet das Szenario einer weichen Landung ist.

Abbildung: Einjähriges Performance-Szenario für Gold auf der Grundlage der US-Inflation und der realen Zinssätze

 

Gold

Zusammengefasst hat Gold im Jahr 2022 unterdurchschnittlich abgeschnitten, aber die Risiken, die mit einer weichen Landung verbunden sind, könnten seinen Preis steigen lassen. Gold könnte im Jahr 2023 sehr glänzend aussehen.

Glänzende Aussichten für Gold

Foto von Florian Ielpo (Quelle: LOIM)

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HOLY PIT pitcht bei 2 Minuten 2 Millionen

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HOLY PIT

Das Wiener Startup durfte seine nachfüllbare Körperpflege bei Österreichs bekanntester Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ auf PULS 4 & Joyn präsentieren.

Die HOLY PIT Gründer Asmir und Branka durften ihr REFILL DEO prominenten Investoren bei der TV-Sendung „2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up Show“ vorstellen. Ausgestrahlt wird der Auftritt österreichweit am 27.06.2023 um 20:15 Uhr auf PULS 4 sowie auf der kostenlosen Streaming-App Joyn.

„2 Minuten 2 Millionen“ gibt Jungunternehmern die Chance, ihre Businesspläne zu präsentieren und so Investoren zu finden. Als junges Startup darf HOLY PIT Teil der 10. Staffel sein und sowohl den sechs Investoren Barbara Meier, Hans Peter Haselsteiner, Katharina Schneider, Heinrich Prokop, Christian Jäger und Daniel Zech als auch den Zuschauern landesweit sein innovatives Refill-System näherbringen. Dieses besteht aus einem jahrelang verwendbaren Case aus recyceltem Plastik und Nachfüllpackungen aus Papier, die mit fester Körperpflege wie zum Beispiel Deo oder natürlichem Insektenschutz gefüllt sind.

Gründerpaar Asmir und Branka sind stolz und dankbar für die Möglichkeit: „Es ist einfach toll, unsere Mission als nachhaltiges Startup immer weiter hinaus in die Welt tragen zu dürfen. Der Auftritt bei „2 Minuten 2 Millionen“ ist für uns eine absolute Ehre. So können wir noch mehr Menschen für ein nachhaltiges Badezimmer begeistern.“

HOLY PIT wurde bereits mit dem Green Product Award ausgezeichnet und steht im Finale beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2023. Der Auftritt bei „2 Minuten 2 Millionen“ ist ein weiterer Meilenstein, über den sich das junge Unternehmen freut. Der Ausgang des Pitches ist am Dienstag, 27.06.2023 um 20:15 Uhr auf PULS 4 zu sehen. Das junge Unternehmen HOLY PIT freut sich über alle, die die Daumen drücken.

Fotograf/ Bildquelle: (c) Nadine Studeny

Quelle : Holy Pit GmbH

Von der Höhle der Löwen in die BMW Niederlassungen

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bmw mytaag carsten maschmeyer

Die BMW Niederlassungen in Deutschland nutzen ab sofort digitale Visitenkarten des Start-ups „MyTaag“.

Erfolg für das jüngste Gründerteam der TV-Sendung „Höhle der Löwen“ (VOX) und Investor Carsten Maschmeyer: Die digitalen Visitenkarten des Hamburger Start-ups „MyTaag“ sind ab sofort in allen BMW Niederlassungen Deutschland im Einsatz.

Mit „MyTaag“ bieten die beiden Jung-Gründer Davis Zöllner (19) und Berkay Cankiran (20) eine moderne Alternative zu Papiervisitenkarten. Ziel ist es, den Kontaktaustausch durch NFC (Near Field Communication) komplett zu digitalisieren. Eine Technologie, die beispielsweise auch beim kontaktlosen Bezahlen mit der Kreditkarte genutzt wird.

Seit April 2022 ist die digitale Lösung in der BMW Niederlassung München, dem größten Handelsbetrieb der BMW Group weltweit, im Einsatz. Nach erfolgreicher Pilotierung in München wird „MyTaag“ nun auch in allen weiteren BMW Niederlassungen deutschlandweit ausgerollt.

Peter Mey (Leiter BMW Niederlassungen Deutschland) und Bernd Döpke (Leiter BMW Niederlassung München) sind von der innovativen und nachhaltigen Lösung begeistert: „Die digitalen Visitenkarten passen hervorragend zu den anspruchsvollen Nachhaltigkeitszielen der BMW Niederlassungen. Unsere Kund*innen profitieren von einer schnellen und zeitgemäßen Form des Kontaktaustausches“, so Peter Mey.

„Uns hat neben der Ressourcenschonung auch die Praxistauglichkeit der Visitenkarten beeindruckt: Anpassungen in Namen oder Jobtitel sind dank der Software-Lösung im Backend sehr schnell umsetzbar. So bleiben die Angaben immer aktuell, ohne dass eine neue Karte erforderlich ist“, ergänzt Bernd Döpke, Leiter der BMW Niederlassung München.

Startup-Investor Carsten Maschmeyer freut die Entwicklung besonders: „Glückwunsch an MyTaag! Mit den BMW Niederlassungen als Kunden trifft Tradition auf Innovation und Freude am Fahren auf Freude am Vernetzen. Über die Entwicklung seit dem Deal in der Höhle der Löwen bin ich sehr glücklich. Mit den digitalen Visitenkarten geht es weiter steil nach oben!”

Der Einsatz der „MyTaag“-Karten ist simpel: Kund*innen können auf der Webseite mytaag.com eine NFC-Karte mit einem individuellen QR-Code bestellen, über den das Kontaktprofil aufgerufen werden kann. Im Account können die gewünschten Kontaktdaten hinterlegt werden. Sofern die Daten mit einem Gegenüber geteilt werden sollen, reicht es, die „MyTaag“-Karte gegen das entsprechende Smartphone zu halten.

Mit den BMW Niederlassungen in Deutschland gewinnt MyTaag einen wertvollen Geschäftskunden, der moderne, sichere und nachhaltige Lösungen im Kontaktaustausch einsetzt.
In naher Zukunft planen die Hamburger Jungunternehmer weitere Partnerschaften im Geschäftskundenbereich einzugehen.

Dabei verfolgen sie wie auch bisher ihr großes Ziel: Papiervisitenkarten abzuschaffen!

Quelle MyTaag

Emilia Roig: „Ganz befreit bin ich nicht“

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© S. Erler

Emilia Roig würde die Ehe am liebsten abschaffen. In ihrem Buch “Das Ende der Ehe” kritisiert die Politikwissenschaftlerin und Gründerin des Center for Intersectional Justice nicht die Liebe, sondern deren Infrastruktur, wie sie sagt. Im Gespräch erzählt sie, warum sie die Ehe kritisch sieht, wie man Söhne erzieht und ob sie eigentlich noch zu Hochzeiten eingeladen wird.

„Die Ehe steht dieser Frau im Weg, weil sie als Institution ein bestimmtes Lebensmodell fördert“, sagt sie. „Nach der Eheschließung und Familiengründung reduziert nämlich in der Regel die Frau ihre Lohnarbeit und wird so in die gesellschaftliche Rolle der Mutter gedrängt – und somit in die finanzielle Abhängigkeit ihres Mannes.“

Emilia Roig hat zum Thema intersektionale Diskriminierung promoviert und ihre eigene Identität hat viele Facetten: Ihr Vater ist weiß, halb sephardischer, halb aschkenasischer Jude, in Algerien geboren mit französischer Staatsbürgerschaft und Arzt. Ihre Mutter ist Schwarz, stammt von Martinique und war Krankenschwester, sie ist in armen Verhältnissen aufgewachsen. Sie ist nahe Paris groß geworden und lebt seit 2005 in Berlin. Im Interview mit herCAREER spricht sie über die privilegierten Seiten ihrer Identität, aber auch über die Unterdrückung, die sie erfahren hat.

Am 13. Oktober ist Dr. Emilia Roig zu Gast beim Authors-MeetUp der herCAREER Expo.

Über Emilia Roig

Emilia Roig ist Sachbuchautorin und promovierte Politologin. Ihr viel besprochenes Buch “Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung” erschien 2021 und ihr Buch “Das Ende der Ehe. Für eine Revolution der Liebe” wurde im März 2023 veröffentlicht. Sie ist Co-Autorin zahlreicher Bücher, unter anderem von “Unlearn Patriarchy” (Ullstein, 2022), “Glückwunsch” (Hanser Berlin, 2023) und “Das Paradies ist Weiblich” (Kein & Aber, 2022). 2017 gründete sie das Center for Intersectional Justice (CIJ), eine gemeinnützige Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung für alle einsetzt. Emilia Roig widmet sich der Aufgabe, Menschen zu inspirieren, sich von Unterdrückungssystemen zu lösen und das kollektive Bewusstsein zu verändern.

Sie hat an Universitäten in Frankreich, Deutschland und den U.S.A. zu Intersektionalitätstheorie, Postcolonial Studies, Critical Race Theory, Queer Feminismus und Internationalem und Europäischem Recht gelehrt, unter anderem bei der Hertie School in Berlin und der DePaul University of Chicago. Nach einem Master of Public Policy und einem MBA in internationalem Recht promovierte sie in Politikwissenschaft an der Humboldt Universität und Science Po in Frankreich.

Vor ihrer Promotion arbeitete sie intensiv zu Menschenrechtsfragen bei der UNO in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland – und entschied sich schließlich, den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu verlassen, um sich auf soziale Gerechtigkeit in Europa zu konzentrieren. 2020 war sie Jurymitglied des Deutschen Sachbuchpreises, 2019 wurde sie zum Ashoka Fellow ernannt und 2021 erhielt sie den Edition F Award in der Kategorie „Gesellschaft“. 2022 wurde sie als „Most Influential Woman of the Year“ im Rahmen des Impact of Diversity Award gewählt.

Über herCAREER
herCAREER ist die führende Plattform für die weibliche Karriere. Sie setzt sich für eine gerechte Arbeitswelt ein, in der alle Lebensentwürfe in Einklang mit einem modernen Berufsleben stehen. herCAREER bringt Menschen branchen- und hierarchieübergreifend zusammen und unterstützt insbesondere die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen. www.her-career.com

Über Natascha Hoffner: Die Ermöglicherin
Natascha Hoffner war vor ihrer Zeit als Gründerin 15 Jahre lang in der Messebranche tätig, zuletzt in der Geschäftsführung einer Tochtergesellschaft der Deutschen Messe AG in Mannheim. Nachdem ihr klar wurde, dass es mit zwei Kindern keinen Weg zurück in die alte Firma gab, packte sie ihre Koffer und zog mit ihrer Familie nach München. Zu Hause bleiben kam für sie nicht in Frage. Stattdessen baute sie 2015 in nur sechs Monaten das Unternehmen messe.rocks mit der Messe herCAREER auf. Ihren Erfolg verdankt sie der pragmatischen und optimistischen Art als Macherin, aber auch ihrem Mann, der zu 100 Prozent hinter ihr steht.

Natascha Hoffner hat nicht nur gezeigt, wie man erfolgreich ein Unternehmen gründet, sondern auch, wie man Krisen übersteht. Nachdem ihr Unternehmen im Herbst 2020 die herCAREER Expo absagen musste, nutzte sie die Corona-Pause, um das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln: Aus der Messe entstand eine digitale Plattform. Wenn es nach Natascha Hoffner geht, wird sie bald die führende digitale Plattform für Frauenkarrieren in ganz Europa sein.

Bild: Founder & Executive Director, Center for Intersectional Justice CIJ © S. Erler

Quelle messe rocks GmbH

Naughty Nuts GmbH von Smart Organic übernommen

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naughty nuts

Smart Organic, führender Hersteller von Bio-Snacking-Produkten, gab gestern die Übernahme des deutschen Lebensmittel-Startups Naughty Nuts GmbH bekannt. Hier entsteht eine vielversprechende Partnerschaft zwischen zwei Bio-Produzenten mit einer Vielzahl an synergetischen Möglichkeiten. Diese Zusammenarbeit öffnet einen optimistischen Blick auf die gemeinsame Zukunft.

„Wir freuen uns, Teil der Smart Organic-Familie zu werden und ihre Größe und Produktionskapazitäten nutzen zu können. Großartigerweise teilen beide Teams die gleichen Werte und arbeiten an derselben Mission: saubere, gesunde und köstliche Lebensmittel für die wachsende Verbrauchergruppe erschwinglich zu machen“, sagt Lorenz Greiner, Mitbegründer von Naughty Nuts. Beide Unternehmen legen großen Wert auf Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette und teilen eine besondere Leidenschaft für Nüsse – ein Superfood, das für seine Nährstoffe und exquisiten Geschmacksrichtungen bekannt ist.

In den letzten zwei Jahren erlebte Naughty Nuts ein schnelles Wachstum und zeigte bemerkenswertes Talent dabei, völlig neuartige Nussmusprodukte in einem einzigartigen Direktvertriebsansatz zu vermarkten. Ihre wertvolle Expertise im E-Commerce und ein gut etabliertes Vertriebsnetzwerk in der DACH-Region wird nahtlos in Smart Organic integriert. Benjamin Porten und Lorenz Greiner, die Gründer von Naughty Nuts, übernehmen die Geschäftsführung der Smart Organic GmbH, der deutschen Niederlassung der Smart Organic Group, und werden von ihren aktuellen Mitarbeiter:innen unterstützt, die ebenfalls in die neue Organisation wechseln.

„Mit über 13 Jahren Erfolg in der Einführung von Bio- und veganen Flaggschiffmarken auf den europäischen und globalen Märkten, sehen wir diese Übernahme als vielversprechenden Meilenstein in unserer weiteren DACH-Expansion. Es ist eine klare, strategische Wahl hinsichtlich der zukünftigen Unternehmensentwicklung.“, sagt Yani Dragov, Geschäftsführer von Smart Organic AD.

„Das synergetische Potenzial von Naughty Nuts und Smart Organic wird unser gemeinsames, missionsgetriebes Wachstum beschleunigen. Wir haben zutiefst sympatische und eizigartigen Marken, dazu jung, begeistert und authentisch committete Teams als natürliche Erfolgs-Booster.“, sagt Benjamin Porten, Mitgründer von Naughty Nuts und Geschäftsführer von Smart Organic GmbH.

Quelle Bild und Text Naughty Nuts/Smart Organic GmbH

Natürlich gesund: die Pflanzenkraft in Plant Magic.

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plant magic

Ob Ayurveda, traditionelle chinesische Medizin oder Selfcare Rituale zu Hause: Unsere Gesundheit steht mehr denn je an erster Stelle & unser Well-being rückt immer weiter in den Fokus unseres Alltags. Ein Weg führt hierbei vor allem über die Ernährung, denn immer mehr Menschen setzen auf Fast aber Functional Food; Nutraceuticals und Adaptogene statt Zucker und Zusatzstoffen. Denn Nutraceuticals sind pflanzliche Lebensmittel, die einen gesundheitlichen Nutzen haben und uns dabei helfen können, das Stresslevel zu reduzieren und für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen. Für eine einfache Integration in den Alltag hat es sich Plant Magic zur Aufgabe gemacht, diese Superfoods mit den uns bekannten Café-Klassikern zu kombinieren. Entstanden sind spannende Specialty Lattes to Go mit den Superfoods Kurkuma, Moringa, Reishi und Maca. Das macht die verschiedenen Sorten nicht nur einzigartig im Geschmack, sondern sorgt vor allem für eine bewusste, natürliche und gesunde Ernährung.

Moringa – der tropische Wunderbaum

Moringa, auch bekannt als Trommelstockbaum oder Meerrettichbaum, stammt aus der Himalaya-Region in Nordindien. Die Blätter des Baums werden nach der Ernte gereinigt, getrocknet und zu Pulver verarbeitet. Moringa ist voll an wichtigen Nährstoffe und Vitaminen. Durch seine antioxidative Wirkung fördert er den Stoffwechsel sowie die Durchblutung. Dank seiner grasgrünen Farbe und dem herben Geschmack ergänzt er hervorragend den Plant Magic Matcha Oat Hafer Mix-Drink mit Moringa.

Kurkuma: mehr als nur ein Gewürz

Indischer Safran oder Gelbwurz, wie Kurkuma ebenfalls genannt wird, gehört zu den Ingwergewächsen. Die rund ein Meter hochwachsende Pflanze kommt ursprünglich aus Südostasien und ist vor allem ein Gewürz, das in keiner Curry-Mischung fehlen darf. Seine intensive leuchtend gelbe Farbe verdankt Kurkuma seinem Inhaltsstoff Curcumin, der vor allem in der ayurvedischen Heilkunst zu den wichtigsten Heilpflanzen zählt. Eine der wichtigsten möglichen positiven Effekte von Kurkuma ist die Verbesserung von Verdauungs- und Magenbeschwerden. Daher ist auch der Klassiker „Goldene Milch“ so beliebt, den Plant Magic als Golden Oat Hafer Mix-Drink mit Kurkuma und Ingwer neu interpretiert.

Die Plant Magic Drinks sind online unter theplantmagic.co erhältlich sowie bei allen Filialen von Drogerie Müller, bei ausgewählten Filialen von Rewe, Edeka, tegut und Budni in Deutschland und in ausgewählten Filialen von Spar und Coop in Österreich und der Schweiz.
Online gibt es ein Probierpaket mit allen Sorten im 12er Pack für 29,99€ und im Supermarkt kostet eine einzelne Flasche 2,49€ (UVP).

Quelle Sonja Berger Public Relations

Expansion in Europa: MINT eröffnet Standort in Deutschland

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KI-basierte Software für Advertising Resource Management

MINT (https://mint.ai/), weltweit führender Anbieter von Software für Advertising Resource Management (ARM), stärkt seine Präsenz in Europa mit der Eröffnung eines neuen Büros in München. Von dort wird Manuel von Strauch als neu ernannter Head of Sales die Go-to-Market- und Vertriebsstrategien von MINT weiterentwickeln, neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und Kunden in der Region unterstützen.

Die ARM-Lösungen von MINT basieren auf KI und Automatisierung. Sie zielen darauf ab, Governance, Transparenz und Effizienz des Media-Einkaufsprozesses für Marken und ihre Agenturen zu verbessern. Die Eröffnung der neuen Niederlassung in Deutschland ist ein weiterer wichtiger Schritt für das europäische Wachstum des Unternehmens, das bereits auf Erfolgsgeschichten in Italien, Frankreich und seit kurzem auch im Vereinigten Königreich verweisen kann.

2022 konnte MINT ein weltweites Wachstum von 34 % verzeichnen. Die Anzahl der neuen Kunden in verschiedenen Bereichen stieg um über 25 % und ein weiteres Jahr mit exponentiellem Wachstum wird prognostiziert. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 14 verschiedenen Ländern. Über 60 % davon sind in den Bereichen Technologie und Produktdesign tätig. Dies unterstreicht das Engagement und die Bereitschaft von MINT, in Forschung und Entwicklung zu investieren, um weiteres Wachstum voranzutreiben. In Anerkennung seiner Leistungen hat MINT kürzlich die Auszeichnung „International Revelation“ des französischen Business Accelerators und B2B-Veranstalters lesBigBoss erhalten.

Generell wird erwartet, dass der digitale Werbemarkt in Europa bis zum Jahr 2026 ein Volumen von 178,6 Milliarden Euro erreicht.* Dies würde einem Anstieg von fast sechs Milliarden Euro seit 2021 entsprechen. Deutschland war 2022 der zweitgrößte Markt bei den Werbeausgaben mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 0,9 % und wurde lediglich vom Vereinigten Königreich übertroffen.

Salvatore Internullo, Chief Growth Officer bei MINT, kommentiert:

„Mit dem Einstieg in den deutschen Markt möchten wir die Präsenz von MINT in der Region EMEA ausbauen und die Media-Aktivitäten unserer Kunden mit innovativer Technologie weiter optimieren. Manuel verfügt über sehr große Erfahrung im Vertrieb von SaaS-Lösungen und in der B2B-Beratung. Bei der Erschließung dieses neuen Marktes wird dies für uns von unschätzbarem Wert sein. Wir freuen uns darauf, mit deutschen Marken und Agenturen zusammenzuarbeiten und ihnen dabei zu helfen, ihre Werberessourcen schnell, effizient und transparent über eine einzige Plattform zu steuern.“

Manuel von Strauch bringt 20 Jahre Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit namhaften SaaS-Anbietern wie Siteimprove, Datto, Khoros und Oracle mit.

„MINT kann in anderen europäischen Märkten bereits eine klare Erfolgsbilanz vorweisen. Dies verschafft uns das Momentum, mit voller Kraft auch in Deutschland durchzustarten. Wir möchten den Grundstein dafür legen, uns als Branchenführer weiterzuentwickeln und die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden in allen Märkten zu erfüllen. Die Media-Landschaft ist weltweit sehr komplex und es gibt erhebliche Herausforderungen, die beispielsweise durch Themen wie Veränderungen im Datenschutz und Fragmentierung getrieben werden. Es ist daher ein ebenso spannender wie günstiger Zeitpunkt, die innovativen Lösungen von MINT auf dem deutschen Markt zu positionieren“, sagt Manuel von Strauch.

MINT wurde von Business Insider in die Liste der Unternehmen im Bereich digitales Marketing aufgenommen, die im Jahr 2023 für eine Akquisition in Frage kommen. Mit der für diesen Sommer geplanten Eröffnung einer US-Niederlassung stellt MINT die Weichen für eine weitere globale Expansion.

Bild:Manuel von Strauch -MINT

Quelle:FX Kommunikation

Erfolgreiche Jungunternehmer: OAK25-Gründer verkaufen an Wettbewerber Ecom Brands

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Die Jungunternehmer Jacob Leffers (23) und Emil Woermann (22) haben mit Wirkung zum 01.06.2023 ihr Startup OAK25 an die Ecom Brands GmbH verkauft. Das 2018 gegründete Unternehmen hat sich auf voll reflektierende Rucksäcke für Fahrradfahrer spezialisiert und konnte innerhalb kurzer Zeit eine starke Marke aufbauen.

Die beiden Gründer von OAK25 haben mit ihren innovativen, Design und Sicherheit verbindenden Produkten die Aufmerksamkeit der etablierten Ecom Brands GmbH auf sich gezogen. Der Kauf durch das ebenfalls in Hamburg ansässige Unternehmen ist ein großer Erfolg für die Jungunternehmer.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil von Ecom Brands werden. Ecom Brands hat eine starke Marktposition in Deutschland und wir glauben, dass wir gemeinsam noch mehr erreichen können“, so Leffers. Woermann betont: “Unsere Mission, den Fahhradverkehr sicherer zu machen, können wir gemeinsam noch besser verfolgen.”

Timm von Dressler, CEO von Ecom Brands, sagt zu der Übernahme: „Wir freuen uns sehr über den Kauf von OAK25. Das junge Unternehmen hat einzigartige und innovative Produkte entwickelt, die perfekt zu unserem Portfolio passen. Mit unserem Know-how in Produktion und Vertrieb wollen wir die OAK25 Vision für mehr Sicherheit im Straßenverkehr vorantreiben. Ich freue mich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit dem jungen Team.“

Die erfolgreiche Übernahme von OAK25 durch Ecom Brands zeigt, dass die beiden Jungunternehmer mit ihrem innovativen Konzept, dem Aufbau einer starken Community und unternehmerischem Geschick einen großen Erfolg erzielt haben. Bereits im Jahr 2020 konnte OAK25 den bekannten Unternehmer Tarek Müller als Investor gewinnen.

Die Übernahme schafft Synergie-Effekte und stärkt die Position von Ecom Brands im europäischen Rucksackmarkt. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Ecom Brands ist bekannt für seine umweltfreundlichen Produkte mit minimalistischem Design und hohem Kundennutzen. Mit Marken wie Johnny Urban, Expatrié, Larkson und Audetic hat sich das Unternehmen bereits in verschiedenen Bereichen etabliert. Mit der Übernahme von OAK25 erweitert das Unternehmen sein Portfolio um voll reflektierende Rucksäcke speziell für Fahrradfahrer.

Bild:OAK25, Ecom Brands

Quelle: OAK25

Tomorrow University erhält 9,3 Mio. € zur Transformation des Bildungssektors

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Tomorrow University of Applied Science formt Change Maker von morgen im Bereich nachhaltiger und technologiebasierter Wirtschaft.

In einer Series-A Finanzierung, angeführt von Europas größtem EdTech-Fonds EduCapital, sichert sich Deutschlands erste akkreditierte remote-first Hochschule 9,3 Millionen Euro.

Die Tomorrow University of Applied Sciences (kurz: Tomorrow University) gab heute den erfolgreichen Abschluss ihrer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 9,3 Mio. Euro (10 Millionen Dollar) bekannt – damit konnte sie sich seit 2021 insgesamt 13,8 Mio. Euro sichern. Die Runde wird von EduCapital, Europas größtem EdTech-Fonds, geleitet und von Investoren wie Sparkmind.vc, Redstone, Mediahuis Ventures, 4P Capital und Zanichelli Ventures sowie Angel-Investoren wie Ralf Reichert und Daniel Jung unterstützt. Diese bedeutende Investition fördert die Tomorrow University in ihrer Mission, eine globale Gemeinschaft von Business-Leadern und Branchenexperten aufzubauen, die sich der Schaffung einer nachhaltigeren Zukunft widmen. Bis heute besteht die Community der Tomorrow University aus rund 400 Lernenden.

Mit der Finanzierung sollen innovative Lehrtechnologien weiterentwickelt werden
„Wir sind dankbar für die Unterstützung von EduCapital, da wir weiterhin die Bildungslandschaft revolutionieren wollen. Diese Investition ermöglicht es, unsere Mission zu beschleunigen, außergewöhnliche Lernerfahrungen anzubieten und die Unternehmer und Intrapreneure von morgen zu formen“, sagte Christian Rebernik, Gründer und CEO der Tomorrow University of Applied Sciences.

Die Finanzmittel werden für das Wachstum der Tomorrow University, die Erweiterung des Bildungsangebots, die Weiterentwicklung der technologischen Infrastruktur und die Ausweitung des operativen Geschäfts verwendet, um so der steigenden Nachfrage nach innovativer, zukunftsorientierter Bildung gerecht zu werden. Im Mai 2023 kündigte die Hochschule bereits einen neuen Masterstudiengang an, der im Herbst diesen Jahres startet: Der Impact MBA in Nachhaltigkeit, Innovation und Führung, der für Menschen konzipiert wurde, die ihre Karriere vorantreiben möchten und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft durch nachhaltiges Wirtschaften ausüben wollen.

Grüne Kompetenzen immer gefragter – EdTechs bilden Führungskräfte von morgen aus
Der globale EdTech-Markt wird sich von 2022 bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 16,5 % entwickeln und bis 2025 einen Wert von 404 Milliarden US-Dollar erreichen, was das steigende Interesse an neuen Technologien und Online-Bildung widerspiegelt. Da das Jahr 2030 mit dem Klimazielplan der Europäischen Union und der Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zusammenfällt, steigt die Nachfrage nach Talenten, die ein spezifisches Fachwissen haben, rasant an. Dieses Fachwissen ist erforderlich, um die globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Überraschenderweise verfügen derzeit nur 13 % der Arbeitskräfte über diese wesentlichen Fähigkeiten.

Angesichts dieser tiefgreifenden Veränderungen ergreift die Tomorrow University die Chance, EdTech als Katalysator für Transformation zu nutzen. Dr. Thomas Funke, Mitbegründer und Präsident der ToU, erklärt: „Jetzt ist es an der Zeit, aus dem exponentiellen Wachstum des EdTech-Marktes Kapital zu schlagen und sein Potenzial zu nutzen, um den radikalen Wandel voranzutreiben, nach dem sich unsere Gesellschaft so dringend sehnt.”

EduCapital, bekannt für umfassende Expertise im EdTech-Sektor, freut sich, die Tomorrow University auf ihrer transformativen Reise zu unterstützen. „Wir fühlen uns geehrt, mit unserer Investition die wichtige Arbeit der Tomorrow University zu fördern und die Transformation hin zu einer besseren Zukunft voranzutreiben”, sagt Marie Geneste von EduCapital. „Ihr zweckorientierter Ansatz für Bildung deckt sich nahtlos mit unserer Vision, eine bessere Welt durch innovative Bildung zu schaffen. Gemeinsam wollen wir Bildung neu definieren und das Wachstum zukünftiger Fach- und Führungskräfte fördern.“

Die jüngste Finanzierungsrunde der Tomorrow University wurde auch von den Business Angels Nikolaus D. Bayer, Lin Deutschmann, Thomas Maidorfer, Verena Pausder sowie von Mario Barosevcic und Jan Lynn-Matern von Emerge Education unterstützt.

Bild: Christian Rebernik und Dr. Thomas Funke

Quelle: Tonka GmbH

Die Zukunft des B2B-Vertriebs: Das sind die Vertriebstrends für 2023

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vertriebstrends

Der Vertrieb unterliegt derzeit einem umfassenden Wandel. Digitalisierung und neue Technologien wie die künstliche Intelligenz tragen dazu bei, dass neue Möglichkeiten geschaffen werden. Vertriebler sollten jedoch auch andere, wichtige Faktoren berücksichtigen.

Auf welche Vertriebstrends kann man sich 2023 besonders fokussieren? Worauf sollte man achten? Und welche Möglichkeiten sollten unbedingt in Anspruch genommen werden?

Künstliche Intelligenz bedeutet Fortschritt

Genau wie in anderen Arbeits- und Lebensbereichen ist auch im Vertrieb Künstliche Intelligenz ein heißes Thema. So können KI-Tools eingesetzt werden, um Gespräche aufzuzeichnen und sie schnell zu analysieren. Auf diese Weise gelingt es Vertrieblern, die Vorstellungen der Kunden herauszuarbeiten und sie umzusetzen. Für die Analyse und die Lösungsfindung braucht ein Mitarbeiter üblicherweise mehrere Stunden. KI-Programme können diese Aufgaben übernehmen und es Mitarbeitern ermöglichen, sich anderen Tasks zu widmen.

Ein weiterer Vorteil durch die Nutzung von KI ist die schnellere Kategorisierung der Kundschaft. Vertrieb und Marketing können zudem stärker miteinander verknüpft werden, um die Erstellung von Kundenavataren und Persona schneller und gezielter zu gestalten. Dadurch ist es möglich, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, welche den Kundenbedürfnissen entsprechen. Alles in allem kann der Einsatz von KI dazu beitragen, dass eine Menge Zeit im Vertrieb gespart wird.

Kundenbeziehungen pflegen und stärken

Angesichts der gegenwärtigen unsicheren Marktsituation ist es oft schwierig, ein Bestandskundengeschäft zu haben. Unternehmen sollten viel Wert auf eine starke Bindung zu Bestandskunden legen und die Beziehungen stärken. Umfragen zu Feedback und Wünschen spielen eine entscheidende Rolle für ein erfolgreiches Bestandskundengeschäft. Vertriebler sollten ihren Kunden versichern, dass sie einen Partner für Problemlösungen haben. Denn erst, wenn ein Kunde überzeugt ist, kann eine langfristige Kundenloyalität gewährleistet werden. Dementsprechend ist es wichtig, das eigene Portfolio immer weiter auszubauen.

Höhere Effizienz durch Digitalisierung

Ineffiziente Prozesse und der herkömmliche Außendienst werden im Vertrieb immer häufiger abgelehnt. Dafür kommen nun digitale Prozesse zum Einsatz. So ist es nicht immer vonnöten, zum Kunden zu fahren. Zoom und andere ähnliche Programme ermöglichen die Führung und Aufzeichnung von Gesprächen online. Dadurch spart man nicht nur erheblich viel Geld, sondern auch Zeit. Zudem helfen klare, digitale Prozessabfolgen dabei, bessere Ergebnisse zu erzielen.

Die Gespräche lassen sich in drei grundlegende Kategorien aufteilen: Opening, Setting, Closing. Zunächst wird im Opening der Kontakt zu einem potenziellen Kunden aufgebaut. Im nächsten Schritt, beim Setting, kommt es zu der wichtigen Entscheidung: Passt der Kunde zu meinen Anforderungen? Ist das der Fall, findet der Verkauf im letzten Schritt, also beim Closing, statt. Folglich wird der Sales Zyklus kürzer und gleichzeitig effizienter gestaltet.

Zwei weitere Kernpunkte: Personalisierung und Präsenz

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Personalisierung des eigenen Vertriebssystems. Hierfür kann man insbesondere Social Media in Erwägung ziehen. Aufgrund der derzeitigen Marktlage ist es dringender denn je, sich von der Konkurrenz abzuheben. Dafür ist es wichtig, die Zielgruppe so schnell wie möglich erreichen zu können. Je mehr man sich präsentiert und die Sichtbarkeit erhöht, desto höher sind auch die Chancen, erkannt zu werden. Hierfür lohnt es sich, Artikel, Posts und Rezensionen im Internet zu veröffentlichen.

So schafft man Vertrauen und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Darüber hinaus ist eine klare Trennung zwischen B2B und B2C nicht mehr nötig. Inzwischen ist die Neugier im B2B über die verschiedenen Prozesse, wie Lieferstatus, Gespräche und mehr, besonders hoch: Heute geht es mehr um die Erfahrung als um den Kauf. Somit ist eine Neufokussierung erforderlich. Kundenerfahrungen sollten priorisiert werden. Vertriebler, die den Fokus auf die Erfahrungen legen, können sicher davon ausgehen, dass die Kundenzufriedenheit steigt und es öfter zu Weiterempfehlungen kommt.

Fazit

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz spielen eine wichtige Rolle im Vertrieb. Besonders die Digitalisierung von Prozessen ist unerlässlich. Nur auf diese Weise kann die Effizienz im Unternehmen gesteigert werden. Zudem sollten Vertriebler großen Wert auf Personalisierung und Präsenz legen. Um Kunden zu gewinnen, ist es wichtig, auf dem Markt hervorzustechen. Darüber hinaus sollten die Beziehungen zu Bestandskunden gepflegt und gestärkt werden. Kundenloyalität sorgt für Stabilität und Rentabilität des Unternehmens. Beachtet man all diese wichtigen Punkte, steht dem Erfolg in deinem Vertrieb in diesem Jahr nichts mehr im Weg.

Autor:

Dominik Biss ist CEO der SalesPower GmbH und Experte für Vertrieb und Unternehmensführung. Die Firma offeriert digitale Zahlungsabwicklung für Agenturen, Dienstleister und Coaches sowie ein eigenes CRM

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