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Börse London setzt auf allygatr-Venture

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Für Unternehmen vor dem Börsengang: London Stock Exchange empfiehlt Startup Board Owl

Das Schweizer Startup Board Owl hat es an die Londoner Börse geschafft! Die London Stock Exchange empfiehlt Board Owls Matching Service für Board Member offiziell. Nicht die einzige Erfolgsmeldung der Schweizer:innen, die gerade auch ihre Seed-Runde erfolgreich beendet haben.

Seit kurzem ist es offiziell: Board Owl ist auf dem Issuer Services Marketplace der London Stock Exchange gelistet. Damit reiht sich das Schweizer Startup unter anderem neben namhaften Unternehmen wie der Wirtschaftsberatung KPMG oder dem Anbieter von Cyberabwehr Sapphire ein.

Mit seinem innovativen, Technologie gestützten Ansatz erleichtert Board Owl die kosten- und zeiteffiziente Besetzung von Board Member Positionen.

CEO Aghdami: “Innerhalb weniger Wochen können wir Board-Positionen besetzen.”

Unternehmen können offene Stellen bei Board Owl registrieren. Der Algorithmus schlägt passende Profile vor, die zuvor nochmals auf die Eignung überprüft werden. Gibt es ein Match, wird das Profil an das Unternehmen weitergeleitet.

Zusätzlich können sich zukünftige Board Members gezielt auf die neue Rolle vorbereiten: etwa durch spezielle Events und Webinare, aber auch durch Face-to-Face Coachings mit Senior Members.

Hinter Board Owl stehen drei erfahrene Gründer:innen: Daniel Aghdami (CEO), Sasha Savic (COO) und Delphine Trabaldo Togna (Head of Growth). Mit ihrer Idee konnten sie nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Asien und Europa bereits Erfolge feiern. “Im Moment muss ich allerdings sagen, dass ich mich am meisten darauf freue, Teil der Ökosphäre der London Stock Exchange zu sein”, so Aghdami.

Erfolgreiche Seed-Runde: Berliner VC allygatr an Bord

Die Empfehlung der London Stock Exchange ist nicht der einzige Erfolg, über den die Schweizer:innen sich gerade freuen dürfen. Das Startup hat seine Seed-Runde abgeschlossen. Mit dem Kapital will Board Owl die eingesetzte Technik verbessern und so kommende Skalierungen einfacher machen. Angeführt wurde die Seed-Runde von dem Berliner HR Tech VC allygatr; außerdem haben Georges Khneysser, Romy von Roeder sowie weitere Investor:innen aus ganz Europa in das innovative Startup investiert.

allygatr hat neben Board Owl etwa auch den “Recruiting as a Service”-Anbieter Searchtalent, die “Benefits as you like”-App emplu oder die “Skill Management und Corporate Learning”-Lösung Skillties im Portfolio. Vor kurzem haben die Berliner in clipvert, dem weltweit ersten “TikTok as a Service”-Dienstleister, investiert.

Bild: Das Gründer-Team von Board Owl: Daniel Aghdami (CEO), Delphine Trabaldo Togna (Head of Growth) und Sasha Savic (COO) (von links nach rechts

Quelle: allygatr GmbH

US-Börsen lassen nach – Zinsängste halten an

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Wallstreet in New York, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag weiter nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 34.475 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.370 Punkten 0,8 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 13.317 Punkten 1,2 Prozent schwächer. Obwohl sich die Märkte eigentlich darauf eingeschworen haben, dass im September keine weitere Leitzinserhöhung durch die US-Zentralbank Federal Reserve zu erwarten sei, zeigten sich einige Anleger am Donnerstag weiter verunsichert von den am Vortag veröffentlichten Fed-Protokoll. Danach scheint eine Zinspause nämlich keinesfalls sicher. Die Konjunktur zeigt sich derweil weiterhin robust: In der vergangenen Woche sind laut US-Arbeitsministerium die Anträge auf Arbeitslosengeld wieder zurückgegangen.

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Donnerstagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0872 US-Dollar (-0,08 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9198 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls geringfügig schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.889,31 US-Dollar gezahlt (-0,15 Prozent). Das entspricht einem Preis von 55,87 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,77 US-Dollar, das waren 32 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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EU-Kommission legt Vorschriften für CO2-Grenzausgleichssystem fest

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EU-Fahnen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat am Donnerstag Vorschriften für das CO2-Grenzausgleichssystem verabschiedet. Für einen Übergangszeitraum ab dem 1. Oktober müssen Händler über die Emissionen ihrer eingeführten Produkte Bericht erstatten.

Mit der Durchführungsverordnung werden die Berichterstattungspflichten sowie die angewandte Methode zur Berechnung der während des Herstellungsprozesses freigesetzten Emissionen im Detail festgelegt. Erste Berichte werden ab 31. Januar 2024 fällig. Mit spezieller Software, Schulungsmaterial, Webinaren und Tutorials soll die Einführung des Grenzausgleichssystems begleitet werden. 2026 soll schließlich das dauerhafte System in Kraft treten.

Dann müssen Importeure für die CO2-Emissionen ihrer Produkte Zertifikate erwerben. Damit soll laut EU-Institutionen verhindert werden, dass die Produktion von CO2-intensiven Gütern wie Zement, Eisen und Stahl, Aluminium, Düngemittel, Elektrizität und Wasserstoff bei einem steigenden innereuropäischen CO2-Preis in Nicht-EU-Länder verlagert wird.


Foto: EU-Fahnen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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NRW-Innenminister erwartet mehr Unfälle wegen Cannabis-Legalisierung

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Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der vom Bundeskabinett gebilligten Legalisierung von Cannabis rechnet Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) mit einer Zunahme der Zahl der Verkehrsunfälle. „Wenn immer mehr Menschen Cannabis konsumieren, sich dann möglicherweise hinters Steuer setzen und losfahren, wird das die Zahl der Unfälle doch in die Höhe treiben – da zähle ich nur eins und eins zusammen“, sagts er der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (Freitagsausgabe).

„Ich finde, dass in der Debatte um eine Legalisierung von Cannabis die Sicherheit im Straßenverkehr viel zu kurz kommt“. Insgesamt stellte die Polizei in NRW im vergangenen Jahr 644 Unfälle mit Personenschaden unter Drogeneinfluss fest, ein Anstieg von 30 Prozent. Die Zahlen der Unfälle unter Alkoholeinfluss sind mit 3.272 noch deutlicher, der Anstieg fällt aber mit 22,6 Prozent etwas geringer als bei den Fahrten unter Drogen aus. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW übt Kritik: „Dieser Gesetzentwurf ist mit der heißen Nadel gestrickt“, sagte Michael Maatz, stellvertretender Landesvorsitzender.

Welche Grenzwerte für Verkehrsteilnehmer bestehen werden, sei noch unklar. Geräte oder Testmöglichkeiten, einen genauen Wert zu ermitteln, stünden auf dem Markt sowieso nicht zur Verfügung. „Bislang gibt es nur die Blutprobe.“ Diese greife aber in das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein.

Maatz sieht so eine deutliche Mehrbelastung auf die Beamten zukommen, die bei Kontrollen aufwendiger nachweisen müssen, ob jemand noch hinters Steuer gehört oder nicht.


Foto: Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht sieht Bartsch-Rückzug als Niederlage der Parteispitze

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Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht bedauert den Rückzug des Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch und attackiert erneut die Parteivorsitzenden. „Der Rückzug von Dietmar Bartsch wird dazu führen, dass sich der Kurs der Parteispitze, den Klimaaktivismus der Grünen zu überbieten und die Sorgen und Probleme normaler Bürger zu vernachlässigen, in der Linken noch stärker durchsetzt“, sagte Wagenknecht dem „Spiegel“.

Sie habe mit Bartsch „immer gern und gut zusammengearbeitet“ und 2017 als Spitzenkandidatenduo „ein Ergebnis von 9,2 Prozent erreicht“. „Das jetzt öffentlich vorgetragene Bedauern der Parteiführung steht im Widerspruch dazu, dass sie und ihre Unterstützer die Fraktionsvorsitzenden seit Monaten zum Rückzug aufgefordert haben“, so Wagenknecht. „Jetzt haben sie ihr Ziel erreicht. Es spricht wenig dafür, dass sich so das verloren gegangene Vertrauen der Wähler zurückgewinnen lässt.“


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Dax lässt nach – SAP hinten

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.676 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Nach einem schwachen Tagesstart reduzierte der Dax bis zum Mittag zunächst seine Verluste. Am Nachmittag sank er jedoch wieder auf das Niveau vom Morgen ab. „Die Luft aus dem Aktienmarkt scheint raus und die Rally-Pause seit Monatsanfang noch nicht beendet“, kommentierte Konstantin Oldenburger von CMC Markets das Börsengeschehen. Die Anleger stünden momentan vor zwei Problemen.

„Erstens steigen die Realzinsen wieder und zweitens sendet China immer düstere Signale aus, die die Anleger an den schrecklichen Sommer des Jahres 2015 erinnern.“ Maßgebend seien die Anleihenmärkte, da robuste US-Wirtschaftsdaten und neue Anzeichen für Inflationsdruck die weltweiten Renditen auf neue Höchststände steigen lassen, so Oldenburger. „Gestern kletterte die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 2008 und notierte in der Spitze bei 4,30 Prozent.“ In Frankfurt standen bis kurz vor Handelsschluss die Papiere von Covestro und Münchener Rück an der Tabellenspitze.

Am Tabellenende fanden sich dagegen die Aktien von SAP, Infineon und der Deutschen Börse. Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 37 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg dagegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 84,74 US-Dollar, das waren 1,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag geringfügig schwächer. Ein Euro kostete 1,0879 US-Dollar (-0,02 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9192 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Richterbund kritisiert Gesetzentwurf zu Geldwäschebekämpfung

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Euroscheine (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Richterbund (DRB) übt scharfe Kritik am Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zur Geldwäschebekämpfung. Mit dem Ende Juli vom Kabinett verabschiedeten „Gesetz zur Stärkung der risikobasierten Arbeitsweise der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen“ will Lindner die Arbeit des sogenannten Financial Intelligence Unit (FIU) beim Zoll auf eine neue rechtliche Grundlage stellen.

Das Gesetz sei jedoch „rechtsstaatlich und kriminalpolitisch fragwürdig“, sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn der „Welt“ (Freitagausgabe). Mit Lindners Entwurf werde „eine viel kritisierte Filterpraxis der FIU bei Geldwäsche-Verdachtsmeldungen von Banken, Schmuckhändlern oder Notaren“ gesetzlich festgeschrieben, so Rebehn. Durch die Fortsetzung des sogenannten risikobasierten Ansatzes der FIU werde „das Vertrauen in die Arbeitsweise der FIU bei den Strafverfolgungsbehörden und den Meldepflichtigen nicht gestärkt“, so Rebehn. Der risikobasierte Ansatz besagt, dass die FIU nicht alle Verdachtsmeldungen auf Geldwäsche, die sie von Banken, Versicherungen oder Notaren erhält, an die Staatsanwaltschaften weitergibt, sondern nur besonders „werthaltige“.

Die Kriterien, nach denen die Meldungen sortiert werden, sind geheim. Der Richterbund fordert, „den sogenannten risikobasierten Ansatz der Behörde im Kampf gegen Geldwäsche enger mit den Staatsanwaltschaften abzustimmen und ihn damit nachzuschärfen“. Im Gesetzentwurf heißt es zwar: „Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen kann die Parameter der Risikobewertungssysteme gemeinsam mit Strafverfolgungs- und Zusammenarbeitsbehörden festlegen.“ Aber das ist eine Kann-Bestimmung, keine Verpflichtung.

Darüber hinaus müsse Lindner die FIU „technisch und personell so aufstellen, dass sie die jährliche Flut Hunderttausender Meldungen künftig effektiver bewältigen kann“, so Rebehn weiter.


Foto: Euroscheine (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Paus verteidigt Kindergrundsicherung

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Lisa Paus (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat ihre Pläne für die umstrittene „Kindergrundsicherung“ und ihre Blockade von Lindners Steuergesetz verteidigt. „Investitionen in unsere Kinder sind Investition in die Zukunft Deutschlands“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe).

„Und ganz grundsätzlich gesagt: Immer wieder heißt es, wir müssten erst mal erwirtschaften, was wir verteilen können“, fuhr sie fort. Dabei sei es doch umgekehrt: „Wir brauchen gute Rahmenbedingungen für Familien, auch, damit Eltern überhaupt erwerbstätig sein können.“ Die Ministerin zeigte sich zuversichtlich, dass es bis zur Kabinettsklausur Ende des Monats im brandenburgischen Meseberg eine Einigung geben werde: „Bis Meseberg sind alle offenen Punkte besprochen und abgestimmt. Das gilt auch für die Kindergrundsicherung.“

Der Gesetzentwurf sei von ihrer Seite aus fertig. Nun liefen die finalen Besprechungen innerhalb der Bundesregierung. „Der Kanzler hat in seinem Brief deutlich gemacht, dass der Gesetzentwurf für die Kindergrundsicherung bis zum Ende der Sommerpause vorliegen soll. Ich für meinen Teil tue alles, dass uns das gelingt“, so die Ministerin.

Paus beharrt darauf, den Kreis anspruchsberechtigter Kinder auszuweiten: „Nach meinen Planungen wird es für unterschiedliche Gruppen mehr Geld geben.“ Zukünftig würden 1,9 Millionen Kinder Anspruch auf den Zusatzbetrag haben, die bisher Bürgergeld bezogen haben. Es würden auch Familien profitieren, die Aufstocker sind und voll arbeiten. Die Ministerin beklagte, viel zu lange hätten die Parteien in Regierungsverantwortung das Problem der Kinderarmut nicht ernst genug genommen.

„Der Sozialstaat hat versagt.“ Natürlich gebe es auch eine Verantwortung der Eltern. „Aber vermutlich 65 Prozent der Familien, die Anspruch auf staatliche Unterstützung haben, obwohl sie arbeiten, bekommen diese Leistungen nicht“, sagte Paus. „Ich finde, man kann es nicht den Eltern anlasten, wenn der Staat seinen Job nicht vernünftig macht.“


Foto: Lisa Paus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bundesbeauftragter fordert neues Patientenrechtegesetz

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Patienten, Stefan Schwartze, fordert mehr Rechte für Betroffene von Behandlungsfehlern. Im Moment lasse sich der Beweis dafür „fast nicht erbringen“, sagte er dem Sender HR-Info.

„Wir müssen auf jeden Fall das Beweismaß vor Gericht absenken, damit die Patienten überhaupt eine Chance haben“, fügte er hinzu. Im Moment müssten sie nachweisen, dass ein aufgetretener gesundheitlicher Schaden auf jeden Fall durch die Behandlung aufgetreten ist. In Zukunft solle deshalb der Nachweis einer „überwiegenden Wahrscheinlichkeit“ ausreichen, fordert Schwartzer. In einem neuen Patientenrechtegesetz müssten auch die Informationsrechte von Patienten verbessert werden.

„Das Recht, die Patientenakte zu bekommen, hat heute schon jeder. Ich erlebe aber an vielen Stellen, wie alles getan wird, um Patientenakten nicht oder nicht vollständig auszuhändigen und dort hohe Hürden aufzubauen.“ Krankenhäuser sollten im Streitfall auch verpflichtet werden, zum Beispiel Dienst- und Hygiene-Pläne oder den Nachweis von Gerätewartungen auszuhändigen. Die am Donnerstag veröffentlichten offiziellen Zahlen von Behandlungsfehlern hält Schwartzer für viel zu niedrig: Er glaube, die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher und die Kontakte, die er zu Patienten habe und auch zu Betroffenen von Behandlungsfehlern, zeigten deutlich, „es ist unglaublich schwierig, einen Fehler nachzuweisen“.

Das lasse die Zahlen jetzt so klein aussehen, so Schwartzer. Der Medizinische Dienst Bund hatte am Mittag berichtet, im vergangenen Jahr sei etwas mehr als 13.000 Verdachtsfällen von Behandlungsfehlern nachgegangen worden. In knapp 2.700 Fällen sei ein Behandlungsfehler als Ursache für einen Schaden festgestellt worden. Nur in diesen Fällen hätten die Patienten Anrecht auf Entschädigung.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie können Sie als Affiliate-Marketer mehr verkaufen und höhere Provisionen erzielen?

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upselling

Das Affiliate-Marketing hat sich zu einer der lukrativsten Möglichkeiten entwickelt, online Geld zu verdienen. Doch um wirklich erfolgreich zu sein und das volle Potenzial dieses Modells auszuschöpfen, reicht es nicht aus, einfach nur Kunden auf die Verkaufsseite des Produkts oder der Dienstleistung zu leiten. Hier kommt das Upselling ins Spiel, eine leistungsstarke Technik, die Affiliate-Vermarkter verwenden können, um ihre Einnahmen zu maximieren.

In diesem Beitrag werden wir Ihnen erklären, was Upselling ist und wie Sie diese Strategie effektiv in Ihr Affiliate-Marketing einbinden können. Lernen Sie bewährte Techniken kennen, um Ihre Conversion-Raten zu steigern und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Steigern Sie Ihre Einnahmen und machen Sie das Upselling zu einem wichtigen Bestandteil Ihrer Affiliate-Marketing-Strategie.

Was ist Upselling im Affiliate-Marketing?

Upselling ist eine Verkaufstechnik, bei der einem Kunden, der bereits ein Produkt oder eine Dienstleistung ausgewählt hat, ein Upgrade oder ein zusätzliches Angebot zu einem höheren Preis gemacht wird. Das Ziel ist es, den Kunden dazu zu bringen, mehr Geld auszugeben, indem ihm ein Mehrwert oder Vorteil geboten wird, den er zuvor nicht berücksichtigt hatte.

Im Affiliate-Marketing könnte Upselling wie folgt aussehen: Ein potenzieller Kunde klickt auf Ihren Affiliate-Link und gelangt zur Verkaufsseite des Produkts. Dort tätigt er einen Kauf. Anstatt an dieser Stelle den Prozess zu beenden, haben Sie die Möglichkeit, dem Kunden ein Upsell-Angebot zu unterbreiten, das zu seinem ursprünglichen Kauf passt und ihn zu einem höherwertigen Produkt oder einem erweiterten Serviceangebot führt.

Warum ist Upselling wichtig im Affiliate-Marketing?

Upselling ist aus verschiedenen Gründen wichtig im Affiliate-Marketing:

Maximierung der Einnahmen: Durch Upselling können Sie den durchschnittlichen Bestellwert Ihrer Kunden erhöhen und somit Ihre Einnahmen steigern, ohne zusätzlichen Traffic generieren zu müssen.

Bessere Kundenbindung: Indem Sie Upselling nutzen, zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie ihre Bedürfnisse verstehen und bereit sind, ihnen das beste Angebot zu machen. Dies kann zu einer stärkeren Kundenbindung und Wiederholungskäufen führen.

Steigerung der Conversion-Raten: Upselling richtet sich an Kunden, die bereits bereit sind, Geld auszugeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Upsell-Angebot annehmen, ist daher höher als bei neuen Besuchern.

Erfolgsstrategien für das Upselling im Affiliate-Marketing

Jetzt, da Sie die Bedeutung von Upselling verstehen, werfen wir einen Blick auf einige bewährte Strategien, die Ihnen dabei helfen, diese Technik effektiv in Ihr Affiliate-Marketing zu integrieren:

1. Verstehen Sie Ihre Zielgruppe: Die Grundlage erfolgreichen Upsellings ist ein tiefes Verständnis Ihrer Zielgruppe und deren Bedürfnisse. Analysieren Sie das Kaufverhalten und die Präferenzen Ihrer Kunden, um Upsell-Angebote zu erstellen, die auf ihre spezifischen Interessen zugeschnitten sind.

2. Bieten Sie relevante Upsell-Angebote: Upsell-Angebote sollten nahtlos mit dem ursprünglichen Kauf zusammenpassen. Präsentieren Sie Ihren Kunden keine willkürlichen Angebote, sondern solche, die ihre Kaufentscheidung ergänzen und ihnen einen echten Mehrwert bieten.

3. Setzen Sie auf hochwertige Produkte und Services: Upselling funktioniert am besten, wenn Sie Produkte oder Services von hoher Qualität anbieten. Kunden sind eher bereit, mehr auszugeben, wenn sie das Gefühl haben, dass sie etwas Wertvolles erhalten.

4. Fokussieren Sie sich auf die Vorteile: Kommunizieren Sie die Vorteile des Upsell-Angebots klar und überzeugend. Zeigen Sie auf, wie der Kunde von dem Upgrade profitieren wird und welchen Mehrwert es bietet.

5. Nutzen Sie Cross-Selling: Nutzen Sie auch die Möglichkeit des Cross-Selling, um zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, die zum ursprünglichen Kauf passen. Zeigen Sie Optionen auf, die den Kunden interessieren könnten.

6. Fristen setzen: Schaffen Sie ein Gefühl der Dringlichkeit, indem Sie zeitlich begrenzte Upsell-Angebote erstellen. Beschränkte Verfügbarkeiten können Kunden dazu motivieren, sofort zu handeln.

7. A/B-Testing: Testen Sie verschiedene Upsell-Angebote, um herauszufinden, welche am besten funktionieren. A/B-Testing ermöglicht es Ihnen, Ihre Strategien kontinuierlich zu verbessern und zu optimieren.

Fazit

Upselling ist eine leistungsstarke Strategie im Affiliate-Marketing, um Ihre Einnahmen zu maximieren und eine stärkere Kundenbindung aufzubauen. Durch das Verständnis Ihrer Zielgruppe, die Bereitstellung relevanter Upsell-Angebote und die Betonung der Vorteile können Sie die Conversion-Raten steigern und langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen. Implementieren Sie diese Erfolgsstrategien und machen Sie das Upselling zu einem unverzichtbaren Bestandteil Ihrer Affiliate-Marketing-Strategie. So können Sie den Erfolg Ihres Unternehmens auf ein neues Niveau heben und nachhaltiges Wachstum erzielen.

Titelfoto: Bild von 3D Animation Production Company auf Pixabay