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Geheimdienst: Wasserversorgung der Krim beeinträchtigt

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Wasser, über dts NachrichtenagenturLondon/Cherson (dts Nachrichtenagentur) – Laut Einschätzungen des britischen Geheimdienstes hat der Zusammenbruch des Kachowka-Damms am 06. Juni „mit ziemlicher Sicherheit“ die wichtigste Süßwasserquelle der Krim, den Nord-Krim-Kanal (NCC), stark beeinträchtigt. Der NCC bezieht sein Wasser aus dem Kachowka-Stausee, und zwar aus einem Einlass, der höher liegt als der Grund des Stausees, heißt es am Sonntag im täglichen Lagebericht aus London.

Der Wasserstand im Stausee sei demnach bis zum vergangenen Freitag wahrscheinlich unter das Niveau des Zulaufs gesunken und es werde bald kein Wasser mehr auf die Krim fließen. Dies werde die Verfügbarkeit von Süßwasser in der südlichen Oblast Cherson und im Norden der Krim verringern, heißt es weiter. Die russischen Behörden werden laut London jedoch wahrscheinlich den unmittelbaren Wasserbedarf der Bevölkerung mithilfe von Reservoirs, Wasserrationierungen, dem Bohren neuer Brunnen und der Lieferung von Wasser in Flaschen aus Russland decken. Gleichzeitig sähen sich die Gemeinden sowohl auf der russisch als auch auf der ukrainisch kontrollierten Seite des überfluteten Dnipro mit einer Abwasserkrise konfrontiert, da sie nur begrenzten Zugang zu sicherem Wasser hätten und ein erhöhtes Risiko von durch Wasser übertragenen Krankheiten bestehe, so die Briten.


Foto: Wasser, über dts Nachrichtenagentur

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Preise für Rennräder und Mountainbikes sinken stark

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Fahrradfahrer auf Fahrradweg, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Fahrradhändler bieten immer höhere Rabatte auf bestimmte Fahrradkategorien. Das geht aus einer Auswertung des Vergleichsportals Idealo hervor, über den der „Spiegel“ berichtet.

Im Vorjahresvergleich sind etwa die Durchschnittspreise für Mountainbikes im Mai um 16 Prozent gesunken, auch Rennräder wurden im Onlinehandel günstiger, im Schnitt um 7 Prozent. E-Bikes hingegen steigen gegen den Trend weiter im Preis: um 15 Prozent, verglichen mit 2022. Grund für den Preisverfall ist ein Boom, den Fahrradhändler und -hersteller in den vergangenen drei Jahren erlebten. Während der Corona-Lockdowns stieg die Nachfrage nach Rädern, gleichzeitig sorgten Probleme in den Lieferketten für ein viel zu geringes Angebot.

„Die Räder kamen in den Laden und waren sofort wieder weg, wir konnten kaum so viel produzieren, wie verkauft wurde“, sagte Burkhard Stork, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbands, dem „Spiegel“. Nun haben sich die Vorzeichen umgekehrt. Viele Händler klagen über volle Lager und zu wenige Käufer. In der Tat stieg das Angebot über sämtliche Fahrradkategorien hinweg im Onlinehandel laut Idealo-Auswertung seit Jahresbeginn um durchschnittlich 33 Prozent.

„Wer noch kein Rad hat, sollte jetzt zuschlagen“, so Stork. „Allein schon, um den Händlern dabei zu helfen, ihre Lager leer zu kriegen.“


Foto: Fahrradfahrer auf Fahrradweg, über dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Macron will Frederiksen als neue Nato-Chefin

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Emmanuel Macron, über dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterstützt in der Frage um die Nachfolge von Nato-Chef Jens Stoltenberg die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Nato-Diplomaten.

Als weiterer Anwärter für das Amt gilt demnach der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez. Anders als bisher erwartet soll im Jahr 2024 der Nato-Gipfel wohl erst im Juli in Washington stattfinden. Zum 75. Geburtstag der Allianz im April kommenden Jahres wird es dagegen keinen offiziellen Nato-Gipfel geben, sondern lediglich eine Feier, voraussichtlich in Brüssel. Als Begründung für die Entscheidung, keinen Jubiläumsgipfel im kommenden Frühjahr abzuhalten, wurde in Nato-Kreisen genannt, dass ein solches Treffen zeitlich zu nah am vorherigen Gipfeltreffen der Allianz Mitte Juli dieses Jahres in Vilnius läge.

Ein weiterer Grund sei, dass der US-Präsident den Nato-Gipfel in Washington als Auftakt für seinen Wahlkampf zur Wiederwahl als US-Präsident nutzen wolle. Die Wahl des neuen US-Präsidenten ist für den 5. November 2024 geplant. Am Montag sollen nun Stoltenberg und US-Präsident Biden im Weißen Haus zu Gesprächen zusammentreffen. Es werde dabei insbesondere um die Vorbereitung des kommenden Nato-Gipfels in Vilnius (11.-12. Juli 2023) gehen, hieß es.


Foto: Emmanuel Macron, über dts Nachrichtenagentur

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Weber kritisiert Ablehnung von Asyl-Einigung durch die Grünen

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Manfred Weber, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – EVP-Chef Manfred Weber (CSU) hat die Grünen für ihre ablehnende Haltung zur Einigung der EU-Innenminister in der Asylpolitik scharf attackiert. „Mit dieser grün-ideologischen Rechthaberei können wir Europa nicht zusammenhalten“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

„Endlich sind wir auf dem Weg zu einem lang ersehnten und dringend nötigen Kompromiss.“ Auch die EVP wünsche sich mehr, sei aber bereit, Verantwortung für Europa zu übernehmen und diesen wichtigen Schritt mitzugehen. „Die Grünen wollen das offensichtlich nicht.“ Die Grünen nähmen für sich in Anspruch, Europa aktiv mitzugestalten, seien aber regelmäßig nicht bereit, ausgehandelte Kompromisse mitzutragen, kritisierte Weber.

„Das passt nicht zusammen.“


Foto: Manfred Weber, über dts Nachrichtenagentur

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Jeder dritte junge Mann findet Gewalt gegenüber Frauen akzeptabel

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Männer in Fahrradgruppe, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland prägen traditionelle Rollenbilder das Bewusstsein vieler junger Männer und sorgen bisweilen für eine hohe Akzeptanz von Gewalt in der Partnerschaft. Das ist das Ergebnis einer Studie der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Plan International Deutschland, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten.

33 Prozent der befragten Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren gaben demnach an, es „akzeptabel“ zu finden, wenn ihnen im Streit mit der Partnerin gelegentlich „die Hand ausrutscht“. 34 Prozent seien gegenüber Frauen schon mal handgreiflich geworden, um ihnen Respekt einzuflößen. Eine hohe Abneigung äußerten die Befragten gegen das öffentliche Zeigen von Homosexualität. 48 Prozent gaben an, dass sie sich davon „gestört“ fühlen würden. 42 Prozent tätigten die Aussage, dass sie anderen Männern einen „Spruch drücken“ würden, wenn diese auf sie feminin wirken würden. Auch das Bild der traditionellen „Hausfrau“ scheint in den Köpfen vieler Männer vorherrschend zu sein: 52 Prozent der Befragten sehen ihre Rolle darin, genug Geld zu verdienen – sodass sich die Frau hauptsächlich um den Haushalt kümmern könne. Jeder zweite junge Mann möchte laut den Daten keine Beziehung mit einer Frau eingehen, wenn diese bereits viele Sexualpartner gehabt hat. 51 Prozent gaben zudem an, dass sie schwach und angreifbar seien, wenn sie Gefühle zeigen würden – dabei sagten 63 Prozent, dass sich in ihrem Inneren manchmal traurig, einsam oder isoliert fühlen würden.

„Die klassischen Rollenbilder sind eben doch noch in den Köpfen der Gesellschaft verankert“, sagte Alexandra Tschacher, Sprecherin von Plan International Deutschland, den Funke-Zeitungen. „Erschrocken“ über die Ergebnisse zeigte sich Karsten Kassner, Fachreferent des Bundesforums Männer. „Problematisch ist, dass ein Drittel der befragten Männer Handgreiflichkeiten gegenüber Frauen verharmlosen. Das muss sich dringend ändern“, sagte Kassner den Funke-Zeitungen.

Viele Männer seien zwar grundsätzlich bereit, sich für mehr Gleichberechtigung und gegen Rollenklischees einzusetzen, würden dies aber nicht in konkrete Taten umsetzen. Es sei auch Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen zu verändern. „Ein gutes Beispiel: die von der Bundesregierung geplante bezahlte Freistellung nach der Geburt für Väter“, nannte Kassner. Für die Studie nahmen vom 9. bis zum 21. März bundesweit 1.000 Männer sowie 1.000 Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren an einer standardisierten schriftlichen Online-Befragung teil.


Foto: Männer in Fahrradgruppe, über dts Nachrichtenagentur

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Kommunen dringen auf flexiblere Zeitpläne für Wärmenetze

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Heizungsrohre, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der Städte und der kommunalen Unternehmen fordern flexiblere Zeitpläne und Energie-Quoten für Wärmenetze. Die Städte wollten bestehende Netze „ausbauen und neue Wärmenetze errichten“, sagte Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) vor dem Fernwärme-Gipfel der Bundesregierung am Montag.

Dafür müsse aber der rechtliche Rahmen stimmen und Fristen realistisch sein, mit denen die Menschen und die Städte planen könnten. „Wir sehen, dass die Zeit drängt“, sagte Dedy weiter. „Der Gesetzentwurf schnürt aber bisher ein zu enges Korsett.“ Gemeint ist der Entwurf für das neue Gebäudeenergiegesetz, den die Ampel-Koalition derzeit berät. „Die jetzt vorgesehene Pflicht, bereits 2030 einen Anteil von 50 Prozent und 2035 einen Anteil von 65 Prozent Erneuerbaren Energien im Wärmenetz sicherzustellen, ist in der Fläche nicht realisierbar“, so Dedy. Wenn Netzbetreiber das garantieren sollten, bedeute das ein hohes wirtschaftliches Risiko. „Das hemmt am Ende Investitionen der Netzbetreiber und Stadtwerke und bremst den Ausbau.“ Ähnlich äußerte sich Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen VKU. „Die geplante starre Vorgabe, bis 2030 einen Anteil von 50 Prozent erneuerbarer Energie in den Wärmenetzen zu erreichen, könnte die Pläne vieler Stadtwerke durchkreuzen“, sagte er den Funke-Zeitungen. „Alles das, was beispielsweise 2026 als `neues` Fernwärmenetz gebaut wird, muss jetzt bereits fertig durchgeplant sein.“ Projekte zur erneuerbaren Wärmeerzeugung könnten durchaus bis zu zehn Jahre dauern. Die Bundesregierung sollte nach Ansicht des VKU statt fester Quoten die Transformationspläne als Grundlage nutzen, die die Wärmenetzbetreiber nach den Regeln der BEW (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze) erstellen. „Diese Pläne zeigen den vor Ort besten Weg auf, wie ein Wärmenetz bis spätestens 2045 klimaneutral werden kann“, sagte Liebing. Dafür sei auch eine deutlich bessere Förderung bis Mitte der 30er Jahre nötig, denn der Bau der Wärmenetze sei ein kapitalintensives Vorhaben. Fernwärme soll nach dem Willen der Bundesregierung eine wichtige Rolle spielen bei der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bauministerin Klara Geywitz (SPD) haben deshalb für Montag zum Fernwärme-Gipfel eingeladen, um über Ziele für die Branche zu sprechen.


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

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Manchester City gewinnt Finale der Champions League

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Linienrichter beim Fußball mit Fahne, über dts NachrichtenagenturIstanbul (dts Nachrichtenagentur) – Im Finale der Champions League hat Manchester City gegen Inter Mailand 1:0 gewonnen. Manchester City hatte zwar von Beginn an mehr vom Spiel, kam jedoch kaum gegen die starke Defensive von Mailand an.

So blieb die Partie über weite Strecken im Mittelfeld hängen. Auch der frühe Ausfall von Kevin De Bruyne aufgrund einer Verletzung setzte dem teils etwas ideenlosen englischen Meister sichtlich zu. Erst in der 68. Minute gelang Rodri das entscheidende Tor für Manchester, die somit das Triple geschafft haben.


Foto: Linienrichter beim Fußball mit Fahne, über dts Nachrichtenagentur

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Waldbrand: Bundeswehr unterstützt Löscharbeiten bei Jüterbog

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Bundeswehr-Soldat, über dts NachrichtenagenturJüterbog (dts Nachrichtenagentur) – Zwei Hubschrauber der Bundeswehr haben am Samstag den Kampf gegen den Waldbrand bei Jüterbog unterstützt, nachdem am Vortag eine Großschadenslage ausgerufen worden war. Das teilte die Bundeswehr am Samstag mit.

Der Waldbrand ist mittlerweile auf eine Fläche von rund 700 Hektar angewachsen. Für die Einsatzkräfte ist die Brandbekämpfung aufgrund der Munitionsbelastung des ehemaligen Truppenübungsplatzes nur in den Randbereichen möglich. Die Bundeswehr darf aus verfassungsrechtlichen Gründen nur nach einem Amtshilfeersuchen der zivilen Behörden unterstützend tätig werden. Nachdem ein solches gestellt worden war, setzt sie nun zwei Hubschrauber des Typs NH90 ein.

Auch Hubschrauber der Bundespolizei haben sich in den vergangenen Tagen an den Löscharbeiten beteiligt. In den ersten vier Einsatztagen im Juni hat die Bundespolizei eigenen Angaben zufolge rund 362.000 Liter Wasser eingesetzt. Für besiedelte Gebiete bestehe derzeit keine Gefahr, hieß es. Die Rauchentwicklung sowie die Geruchsbelästigung sei unter Umständen jedoch auch in mehr als 30 Kilometern Entfernung „sehr deutlich wahrnehmbar“, wie die Landkreise Teltow-Flaeming und Potsdam-Mittelmark mitteilten.

Auch in Göldenitz bei Rostock ist die Bundeswehr seit Donnerstag bei Löscharbeiten im Einsatz. Dort brennt ein Moorgebiet, zeitweise standen rund 80 Hektar Wald- und Moorfläche in Flammen. Das Feuer sei mittlerweile unter Kontrolle, hieß es. Moorbrände gelten allerdings als tückisch: Nachdem das Feuer bereits am Dienstag unter Kontrolle schien, flammte es am Folgetag wieder auf.

Grund dafür sind Glutnester, die sich bis zu 30 Zentimeter unter der Erdoberfläche unbemerkt ausbreiten können.


Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

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Selenskyj beklagt Gleichgültigkeit gegenüber Staudamm-Zerstörung

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Wolodymyr Selenskyj, über dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Gleichgültigkeit angesichts der Folgen der Zerstörung des Kachowka-Staudamms beklagt. „Leider müssen wir jetzt feststellen, dass auf einigen Entscheidungsebenen der Welt einfach eine beschämende Gleichgültigkeit gegenüber dem Ökozid und der menschlichen Tragödie herrscht, die durch den russischen Terroranschlag auf das Kernkraftwerk Kachowka verursacht wurde“, sagte Selenskyj bei einer Videobotschaft am Freitagabend.

Er kritisierte, dass internationale Organisationen nicht einmal nach einer Woche die Zeit gefunden hätten, um eine Rettungsmission in das besetzte Gebiet zu schicken. Einige internationale Akteure hätten es nicht einmal gewagt, „klare und deutliche Erklärungen abzugeben, die dieses neue russische Kriegsverbrechen verurteilen“, so Selenskyj. „Die Terroristen werden durch diese Schwäche der Welt, diese Gleichgültigkeit, einfach angefeuert – es ermutigt sie.“ Bislang seien 3.000 Menschen aus den betroffenen Gebieten Cherson und Mykolajiw evakuiert worden, allerdings nur aus dem Gebiet unter ukrainischer Kontrolle.

„In den besetzten Gebieten ist es nur in einigen Bereichen möglich, den Menschen zu helfen. Russische Terroristen tun alles, um die Opfer der Katastrophe so zahlreich wie möglich zu machen“, so Selenskyj.


Foto: Wolodymyr Selenskyj, über dts Nachrichtenagentur

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Angst vor KI bewegt bereits die Aktienkurse

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KI

Gewinner und Verlierer in nur kürzester Zeit

Ein aktueller Marktkommentar von Malcolm McPartlin, Co-Manager des Aegon Global Sustainable Equity Fund bei Aegon Asset Management:

Künstliche Intelligenz ist zwar kein neues Phänomen, aber das explosionsartige Interesse an jüngsten Innovationen wie ChatGPT wird in kurzer Zeit sowohl Gewinner als auch Verlierer des technologischen Wettrüstens hervorbringen.

 

Was die Auswirkungen auf die Investitionen betrifft, so ist KI eine der größten technischen Revolutionen der letzten Jahrzehnte– möglicherweise sogar die größte technische Revolution aller Zeiten. Ihre Auswirkungen werden sich wahrscheinlich auf viele Branchen erstrecken. Die spezifischen Branchen, die Investoren im Auge behalten sollten, können in zwei Kategorien unterteilt werden: diejenigen, die direkt von der Technologie profitieren, und diejenigen, die sie entwickeln und ermöglichen.

 

Auch die KI-Nutznießer lassen sich grob in zwei Lager einteilen. Auf der einen Seite stehen die Unternehmen, welche die Technologie nutzen werden, um ihre eigene Produktivität enorm zu steigern, um mit weniger Aufwand mehr zu produzieren, die Kosten zu senken und gleichzeitig den Output zu erhöhen und letztlich ihr Geschäftsmodell insgesamt zu verbessern.

 

Im Gesundheitswesen könnte KI beispielsweise die Diagnose, die Behandlung und die Ergebnisse für die Patienten verbessern; sie könnte individuellere Behandlungspfade ermöglichen; sie könnte die Entdeckung von Medikamenten beschleunigen – die Liste ließe sich fortsetzen. Auch im Bildungswesen könnte die KI einen stärker personalisierten Unterricht ermöglichen, der zu besseren Ergebnissen führt. In der Fertigung wird die KI die Prozesse effizienter und weniger verschwenderisch machen. Und das sind nur einige der Branchen, die von der KI profitieren könnten.

 

Der zweite Bereich sind die Unternehmen, die KI ermöglichen – diejenigen, welche die „Hacken und Schaufeln“ bereitstellen und die erforderliche Infrastruktur für den massiven Anstieg der Computerverarbeitungsleistung aufbauen. Ein gutes Beispiel ist Nvidia, das mit seiner dominanten Position bei GPU-Chips neben anderen Anbietern von Computerhardware und -dienstleistungen ein großer Nutznießer sein wird. In beiden Lagern gibt es viele Möglichkeiten, auch wenn das erstere weniger bekannt ist. Neben den potenziellen Gewinnern hat die KI das Potenzial, wettbewerbsverändernde Lösungen zu schaffen, die einige Unternehmen überflüssig machen könnten.

 

Was die KI-Verlierer angeht, so gibt es viele Branchen, die ihr Wertangebot oder ihren Wettbewerbsvorteil durch KI untergraben sehen könnten. Dazu gehören Anbieter von Inhalten, Softwareunternehmen, Geschäftsabwicklung, Personallösungen, Unternehmen, die von der Anzahl der Mitarbeiter abhängig sind, Unternehmen, bei denen ein Großteil des Wertes aus immateriellen Vermögenswerten besteht, und Unternehmen, die KI nur langsam einführen und feststellen, dass ihre Konkurrenten sich die Technologie zu eigen machen und einen Anteil übernehmen.

Die Angst vor KI bewegt bereits die Aktienkurse. Vor ein paar Wochen verkaufte das Bildungstechnologieunternehmen Chegg aggressiv, als es berichtete, dass sein Geschäft durch ChatGPT gestört wird. Chegg hilft Studenten bei den Hausaufgaben und sah sein Wertversprechen dadurch untergraben, dass Studenten über ChatGPT ähnliche Antworten kostenlos finden.

 

Dennoch setzen viele Unternehmen KI bereits erfolgreich ein. Der Wirtschaftsinformationsanbieter RELX* nutzt KI schon lange in allen Geschäftsbereichen, und seine Rechtsabteilung wird ein Hauptprofiteur sein. Das Unternehmen hat bereits ein generatives KI-Produkt auf den Markt gebracht, das eine Kombination aus privaten und öffentlichen Daten nutzt und sein privates LLM anwendet. Je mehr das Unternehmen die Produktivität seiner Kunden steigern kann, desto mehr kann es die Gebühren für seine Dienstleistungen rechtfertigen.

 

Angesichts der rasanten Entwicklung dieser Technologie ist es für Anleger wichtig, KI und die ihr ausgesetzten Sektoren weiter zu analysieren und dabei sowohl ihre positiven als auch ihre negativen Auswirkungen zu berücksichtigen – und zwar nicht nur auf einzelne Unternehmen. Mit zunehmender Verbreitung werden auch die Umweltauswirkungen der enormen Rechenleistung, die KI-Anwendungen benötigen, ein wichtiger Faktor sein, den es einzubeziehen gilt.

Angst vor KI bewegt bereits die Aktienkurse

Foto von Malcolm McPartlin (Quelle: Aegon AM)

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