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Zukunft Personal Europe

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Workforce-Intelligence analysiert Stimmung, Engagement und Produktivität der Belegschaft und ermöglicht so fundierte Entscheidungen. Auf der Messe sind die neuen Funktionen der mobilen Mitarbeiter-Plattform Beekeeper erstmals in einer Live-Demo zu sehen. Halle 4.2, Stand H.63

Die Beekeeper GmbH ist Anbieter einer Mobile-First-Lösung für die Beschäftigten auf dem Bau, in der Produktion oder im Gesundheitswesen, die keinen festen PC-Arbeitsplatz haben. Kürzlich hat das Technologieunternehmen seine SaaS-Plattform für die digitale Transformation von HR-Prozessen, Zusammenarbeit und Mitarbeiterkommunikation um KI-Funktionen erweitert. Unter dem Namen Workforce-Intelligence sind seit Juli Sentiment-Analyse, Analyse-Dashboard, App-Einführungsanalyse und Aktivierungs-Tool standardmäßig Teil von Beekeeper. Erstmals wird das Unternehmen die neuen Funktionen in einer Live-Demo auf der Leitmesse „Zukunft Personal Europe“ vom 12. bis 14. September in Köln präsentieren. Terminvereinbarung für Medienvertreter über presse@beekeeper.de

Die „Zukunft Personal Europe“ ist das wichtigste europäische Branchentreffen für HR-Verantwortliche. Unter dem Motto „The Big New“ zeigen mehr als 700 Aussteller in den Kölner Messehallen Trends und Lösungen für die Arbeitswelt von morgen. Die europäische Leitmesse gilt als Impulsgeber für die Themen HR-Management, Digitalisierung und Leadership. Gerade in diesen Bereichen stehen Unternehmen aus den so genannten Frontline-Branchen vor besonderen Herausforderungen. Weltweit beschäftigen sie 80 Prozent aller Arbeitnehmer, und insbesondere diese Branchen leiden unter hoher Fluktuation und Fachkräftemangel.

Die Folge sind überlastete und erschöpfte Mitarbeitende. Dennoch wurden Technologieentwicklung und Digitalisierung für Frontline-Arbeitsplätze lange vernachlässigt. Mit seiner digitalen und mobilfähigen Lösung vereinfacht und verbessert Beekeeper die HR-Prozesse, die Zusammenarbeit und die Kommunikation in Unternehmen, deren Belegschaft vorwiegend nicht am Schreibtisch arbeitet, sondern vor Ort: in Kontakt mit Kunden, Patienten oder Gästen, in der industriellen Produktion, auf dem Bau, im Gesundheits- oder im Transportwesen.

Die Mobile-First-Plattform von Beekeeper hilft dabei, Prozesse zu digitalisieren und alle Beschäftigten orts- und zeitunabhängig miteinander zu vernetzen. Über eine App in ihrem Smartphone können Mitarbeitende auf wichtige Informationen zugreifen und mit anderen Teams kommunizieren. Die Beekeeper-App verbindet Beschäftigte mit allen Ressourcen, die sie benötigen, um ihre Arbeit bestmöglich zu erledigen. Führungskräfte und Personaler erhalten durch Beekeeper eine Möglichkeit, das Engagement, die Bindung und die Leistung der Mitarbeitenden direkt und nachhaltig zu verbessern.

Workforce-Intelligence liefert Führungskräften fehlende Informationen
Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen bergen auch für die Human Resources enormes Potenzial. Deshalb hat Beekeeper sein Produkt jetzt um Funktionen erweitert, die diese Technologien nutzen. Überall dort, wo Mitarbeitende nicht im Büro, sondern örtlich flexibel und in direktem Kontakt mit Kunden, Patienten oder Gästen arbeiten, müssen sich Führungskräfte bei wichtigen Fragen bislang oft auf ihr Bauchgefühl verlassen: Was benötigen die Mitarbeitenden, um produktiv arbeiten zu können? Wo stocken Arbeitsabläufe? Wie lässt sich der Informationsfluss verbessern, um die Beschäftigten enger an das Unternehmen zu binden? Für fundierte Entscheidungen sind oft aufwendige Mitarbeiterbefragungen notwendig. Die neuen Workforce-Intelligence-Funktionen machen diese überflüssig.

Sie liefern Führungskräften datenbasierte Informationen über die Zufriedenheit der Belegschaft. Und sie zeigen, wo Maßnahmen sinnvoll sind, um die Arbeit produktiver zu gestalten. Das Tool unterstützt Führungskräfte und Personaler auf drei Wegen: Es bietet eine KI-gestützte Sentiment-Analyse, erweiterte Analyse-Dashboards und Analysen zur App-Einführung und Aktivierung – alles datenschutzkonform gemäß der Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO). Die neuen KI-Funktionen von Beekeeper unterstützen Unternehmen dabei, diese Kluft zwischen Mitarbeitenden und Management zu schließen.

Cristian Grossmann, Mitgründer und CEO von Beekeeper, sagt: „Wir tragen mit dem Frontline-Success-System, unserer Gesamtlösung für systemrelevante Mitarbeitende, maßgeblich dazu bei, aktuelle Herausforderungen im Personalbereich zu lösen. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden verstehen und deren Produktivität sinnvoll fördern, haben geringere Mitarbeiterfluktuation und bessere Wachstumszahlen. KI liefert Führungskräften wichtige Erkenntnisse, wie sie ihre Teams besser einbinden und unterstützen können. Sie sind so in der Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Geschäftsergebnisse zu verbessern – und sind damit der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.“

Zukunft Personal Europe
Messe Köln
12. bis 14. September 2023
Beekeeper GmbH
Halle 4.2, Stand H.63

Bild Workforce-Intelligence erhebt mithilfe von KI-Technologie DSGVO-konforme Daten zur Stimmung und zum Engagement. Mitarbeiterbefragungen werden dadurch überflüssig (Grafik: Beekeeper AG).

Quelle Beekeeper GmbH

Hotel Spirodom Admont: Aktive Herbsttage im Gesäuse

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Hotel Spirodom Admont

Ob am wilden Wasser, auf dem Berg oder im Wandergebiet – wenn der Herbst das Gesäuse bunt färbt, dann kennt das Naturschauspiel im Nationalpark keine Grenzen. In der Obersteiermark bietet sich eine einzigartig schöne Naturlandschaft, die vor allem im Herbst die Wanderer, die Biker und die Naturgenießer zum Schwärmen bringt. 450 Kilometer Wanderwege führen durch das Gesäuse. Bergsteigen, Klettern, Höhlentrekking, Canyoning, Rafting, Riverbugging, Mountainbiken, Radfahren, Laufen, Walken – das Erlebnis ist vielfältig.

Vier Golfplätze erfreuen in der Region die Golfspieler. Ennstal-Weißenbach, Schloss Pichlarn, Dachstein-Tauern und Radstadt sind leicht erreichbar. Wer an diesem einmaligen „Stück Österreich“ eine Auszeit genießt, lässt sich im Hotel Spirodom Admont nieder. Mit steirischer Herzlichkeit und authentischer, regionaler Küche auf höchstem Niveau verwöhnt das Vier-Sterne-Hotel alle, die ein paar Tage aus dem Alltag aussteigen. Wellness hat hier einen ganz besonderen Platz: Mit freiem Blick – dank großer Panoramaverglasungen – entspannt man, der beeindruckenden Natur ganz nah. Das berühmte Benediktinerstift ist Teil einer unbeschreiblichen Kulisse. Spiro „ich atme“. Domus „das Haus“ – Spirodom ist ein Haus des Atmens, zum Innenhalten und Aufatmen.

Nach dem Aktivgenuss und an kuscheligen Herbsttagen ist Wellness wunderbar angenehm: Im Indoor-Pool im wohlig warmen Wasser schwimmen, in der Sauna und im Dampfbad entspannen. Me-Time ist angesagt im Spirodom. 300 m2 Indoorbereich und – wenn die Herbstsonne scheint auch zwei großzügige Freibereiche – laden zum süßen Nichts-Tun ein. Was gibt es Schöneres, als den ganzen Tag sportlich oder rundum entspannt zu sein und abends kulinarisch verwöhnt zu werden?

Das Spirodom ist bekannt für seine gehobene Küche. Partner aus der Region beliefern das Hotel mit „Schätzen“, die von dem kreativen Küchenteam veredelt werden. Die Weine stammen aus dem jahrhundertealten „Dveri Pax“ Weingut des Stiftes Admont. Köstlichkeiten kommen aus der Mostkellerei Veitlbauer, vom Kräuterbergbauer Stangl oder der steirischen Fischzucht Kulmer.

Das Gesäuse gibt Kraft. In seiner Ruhe und Einfachheit, in der sportlichen Herausforderung und im bewussten Genießen. Schließlich handelt es sich um den größten Naturpark der Steiermark. Das Hotel Spirodom Admont hat sich diesen Kraftplatz ausgesucht, um Naturschönheit mit Verwöhnmomenten zu versüßen.

Aktivurlaub im Gesäuse (bis 28.10.23)

Leistungen: 3 Nächte im Standard DZ, 1 x Wanderproviant und Mountainbike p. P., interessante Toureninformation für das Gesäuse, vielseitiges Frühstücksbuffet, 3-Gänge-Menü am Abend – Preis p. P.: ab 351 Euro im DZ, ab 456 Euro im EZ

Bild Hotel Spirodom Admont

Quelle mk Salzburg

Krimml: Kulinarischer Wanderherbst in den Hohen Tauern

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Tourismusverband Krimml/Hochkrimml

Der Nationalpark Hohe Tauern ist eine der faszinierendsten Landschaften der Erde und ein legendäres Alpinistenrevier. Unvergleichlich ist der Herbst in der Nationalparkgemeinde Krimml, wenn die milde Sonne die Natur in die schönsten Farben taucht und die Fernsicht klar wie nie ist.

266 Dreitausender, 342 Gletscher, 550 Seen und die größten Wasserfälle Europas: Zahlen können die Schönheit der Landschaft um den Wasserfall- und Nationalparkort Krimml nicht annähernd beschreiben – schon gar nicht im Herbst. Einmal erlebt, hat man sie aber für immer in seinem Gedächtnis gespeichert. Das Krimmler Gesund- und Aktiv-Programm (bis 06.10.23) entführt zu den schönsten Plätzen zwischen den Krimmler Wasserfällen und dem Achental, dem urtümlichen Wildgerlostal mit seinen Zirbenwäldern und dem Nadernachtal mit seinen Almen. Vier Mal pro Woche stehen aussichtsreiche Bergtouren auf dem Wochenprogramm: Etwa eine 2-Täler-Wanderung vom Nadernachtal ins Salzachtal (DI), eine Sonnenaufgangstour auf den Plattenkogel, eine Bergtour zum Seekarsee (DO) oder zur Zittauerhütte (FR). Für ein Hüttenerlebnis im Doppelpack nach dem Motto „Bike & Hike“ wird die Warnsdorfer Hütte mit dem E-Bike angepeilt und danach der romantische Eissee zu Fuß (FR). Genusswanderer dürfen sich aber auch immer wieder auf kulinarische Touren freuen, ob beim Pilze- und Beerensuchen im Wald (MO), beim Almwandern im Krimmler Achental (MI) oder beim Kasnideiessen im Nadernachtal (DI).

Gesund- und Aktiv-Programm in Krimml-Hochkrimml
MO: Richtig & gesund wandern (bis 02.10.23) • Die Schätze des Waldes (bis 28.08.23) • Vortrag Allergie und Asthma (bis 18.09.23) • Mega Flying Fox Dürnbachschlucht (bis 23.09.23) • FallKinoKrimml (bis 28.08.23)
DI: E-Bike Fahrtechnik-Training für Anfänger (bis 03.10.23) • Ins Nadernachtal & zum Kasnideiessen (bis 03.10.23) • 2 Täler Wanderung – Nadernachtal/ Salzachtal (bis 10.10.23) • Trail-Fitness-Test (bis 26.09.23) • Abenteuer Klettersteig (bis 23.09.23)
MI: Musikalische Almwanderung ins Krimmler Achental (bis 20.09.23) • Krimmler Dorfmarkt (bis 06.09.23) • Geführte Kräuterwanderung (bis 06.09.23)
DO: Der Morgensonne entgegen am Plattenkogel (bis 05.10.23) • Bergtour zum Seekarsee (bis 14.09.23) • Volleyball Turnier (bis 05.10.23), Mega Flying Fox Dürnbachschlucht (bis 23.09.23) • Hochseilgarten „No Limit“ Dürnbachsperre (23.09.23)
FR: Hüttenerlebnis im Doppelpack – Bike & Hike (bis 22.09.23) • Bergtour zur Zittauerhütte (bis 29.09.23) • Vortrag Gesundheit beginnt im Darm (bis 22.09.23)

Krimmler Dorfmarkt und Bauernherbstfest

Auch zur Zeit des Erntedanks und des Bauernherbstes hat Krimml kulinarische Besonderheiten zu bieten. Der wöchentliche Krimmler Dorfmarkt (jeden MI bis 06.09.23) ist die Gelegenheit, um typische Köstlichkeiten aus dem Oberpinzgau kennenzulernen, Geschenke aus Filz und Holz oder gesunde Produkte aus der Natur zu erstehen. Beim Krimmler Bauernherbstfest (23.09.23) stehen die Schmankerl aus der Region besonders hoch im Kurs. Pinzgauer Schottnockn, Oischneidnidei, Hasenörl und Apfelradl gibt es zu verkosten, ebenso wie den einen oder anderen Selbstgebrannten. Dem diesjährigen Bauerherbst-Motto „Tracht & Gwand“ entsprechend, lässt die Trachtenmodenschau Einiges erwarten. Das von Aileen Dengg entworfende Krimmler Bauernherbst Dindl hat es bereits in die Endausscheidung im Bauernherbst Dirndl-Wettbewerb geschafft. Tracht bestimmt das Bild auch bei den Festumzügen und typischen Pinzgauer Handwerksvorführungen. Die großen und kleinen Gäste dürfen sich auf ein buntes Kinderprogramm und auf prächtige, prämierte Geißböcke freuen. Die Volkstanzgruppe Krimml, die Historische Anton Wallner Schützenmusikkapelle und das Tauernblasorchester Mittersill schaffen den musikalischen Rahmen beim traditionellen Bauernherbstfest.

Tipp: Wasserwelten und Hohe Tauern Panorama Trail

Kein alltägliches Erlebnis und dennoch täglich bis Ende Oktober geöffnet sind die mächtigen Krimmler Wasserfälle, über die im Sommer jede Sekunde fünf bis sechs Kubikmeter Wasser zu Tal stürzen. Am Wasserfallweg kommt man dem tosenden Spektakel ganz nah. Nicht versäumen sollte man auch die WasserWelten Krimml mit dem Haus des Wassers, der Unterwasser-Erlebniswelt, dem Aquaszenarium, einer Aussichtsterrasse und dem Aquapark im Freien. Bis weit in den Herbst sind auch noch einige Wandertouren ohne Begleitung machbar. Etwa der Hohe Tauern Panorama Trail mit 17 Etappen zu je 15 Kilometer in 1.500 bis 2.400 Meter Höhe zwischen Krimml und dem Großarltal. Die ersten Etappen garantieren herrliche Aussichten in die höchsten Erhebungen der Hohen Tauern. Unterwegs haben noch viele urige Hütten und Berggasthöfe geöffnet. Alle Details zu den Strecken sind auf hohetauerntrail.at zu finden. Die Hüttenübernachtungen und Gepäcktransfers organisiert auf Wunsch die Buchungsplattform „Trail Angels“. www.krimml.at

Hohe Tauern Panorama Trail
17 Etappen – von den Krimmler Wasserfällen bis ins Großarltal. 275 Kilometer Gesamtlänge – 96 Stunden Gesamtgehzeit. 13.889 Höhenmeter Aufstiege – 14.001 Höhenmeter Abstiege. Übernachtungsmöglichkeiten am Berg und im Tal. Shuttledienste & Gepäcktransport buchbar.

Bild mk Salzburg

Quelle Tourismusverband Krimml/Hochkrimml

„Weakflation“-Risiken für US-Wirtschaft nehmen ab

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USA Arbeitsmarkt Inflation Markt
Foto von Daleep Singh (Quelle: PGIM Fixed Income)

Ein aktueller Marktkommentar von Daleep Singh, Chief Global Economist bei PGIM Fixed Income:

Unser Basisszenario für die US-Wirtschaft ist weiterhin eine „Weakflation“ – also ein unterdurchschnittliches Wachstum bei einer zugleich überdurchschnittlich hohen Inflation. Gleichzeitig werden Szenarien mit einem stärkeren Wachstum und einer niedrigeren Inflation, als wir sie noch vor einigen Monaten erwartet haben, wahrscheinlicher. Nach unserer jüngsten Analyse steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich das BIP-Wachstum in den USA gegenüber dem Vorjahr auf seinen Trend von 1,5 % bis 2,0 % verlangsamt, statt der von uns zu Jahresbeginn erwarteten 0,5 %.

Die Kerninflation tendiert nun unter der Jahresendschätzung der Fed in Höhe von 3,9 %. Im Juli fielen die Kernpreise für Waren um 0,3 % gegenüber dem Vormonat, da sich die Lieferketten normalisierten, die Nachfrage nach Waren zurückging und die Preise für Waren aus China sanken. Dagegen stiegen die Kernpreise für Dienstleistungen (ohne Wohnen) im Juli um 0,3 % gegenüber dem Vormonat. Die Dienstleistungspreise spiegeln in erster Linie das Gleichgewicht zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage wider, und der gleitende 12-Monats-Durchschnitt des Arbeitsangebots liegt nun fast auf dem Niveau der Arbeitsnachfrage. Dies deutet darauf hin, dass sich auch die Inflation im Dienstleistungssektor abschwächen wird.

Die beiden verbleibenden Risiken für die Inflation sind die Entwicklung der Mieten und der Energiepreise. Seit 2021 sind die Mieten eine „hartnäckige“ Komponente der Dienstleistungsinflation, aber die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass sich auch hier eine Verlangsamung abzeichnet.

Die Energienachfrage wird im dritten Quartal des laufenden Jahres mit dem Energieangebot gleichziehen und dieses möglicherweise übersteigen. Ein solch prekäres Gleichgewicht könnte sich disruptiv auswirken und die Aufmerksamkeit der US-Politiker auf die geopolitische Lage im Nahen Osten lenken.

Dennoch verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum in den USA. Das Wachstum der geleisteten Arbeitsstunden, ein Indikator für die wirtschaftliche Aktivität, ist von über 2,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,3 % gesunken.

Allerdings lassen Disinflation und hohe Nominallöhne die Reallöhne steigen. Das Verbrauchervertrauen steigt und der US-Konsum zeigt sich solide. Öffentliche Investitionen und Technologie könnten eine nachhaltige Erholung der Produktivität unterstützen.

„Weakflation“-Risiken für US-Wirtschaft nehmen ab

Foto von Daleep Singh (Quelle: PGIM Fixed Income)

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Drei Viertel der Über-65-Jährigen nutzen Smartphone oder Handy

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Senioren in einer Fußgängerzone (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast drei Viertel der Menschen über 65 Jahren in Deutschland nutzen ein Smartphone oder Handy. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor.

Demnach verfügen bei den 65- bis 74-Jährigen sogar 86 Prozent über mindestens eines der beiden Geräte, bei den ab 75-Jährigen ist es immerhin noch jeder Zweite (55 Prozent). Dabei haben 48 Prozent der Über-65-Jährigen ein Smartphone in Gebrauch – und 33 Prozent ein herkömmliches Handy, acht Prozent nutzen beide Geräte. Über alle Altersgruppen hinweg liegt der Anteil der Menschen, die mobil per Smartphone oder Handy erreichbar sind, bei 87 Prozent. Sechs von zehn Senioren über 65 Jahren (63 Prozent) können laut der Umfrage Nachrichten per SMS oder Messenger-Dienst verschicken, 44 Prozent wissen, wie man Fotos und Videos mit dem Smartphone aufnimmt.

Zunehmend verbreitet sind bei Menschen über 65 Jahren auch Smartwatches, die 13 Prozent nutzen – 2021 und 2022 waren es jeweils noch neun Prozent. Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 281 Personen ab 65 Jahren.


Foto: Senioren in einer Fußgängerzone (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet schwach – Fed-Protokolle im Fokus

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstagmorgen schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.680 Punkten berechnet, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die größten Einbußen gab es am Morgen bei den Papieren von Rheinmetall, Continental und Vonovia. „Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung wird an den Börsen negativ aufgenommen“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners das Börsengeschehen. „Dabei hat es nicht nur schlechte Seiten: Klar betonen die Fed-Mitglieder einmal mehr die Aufwärtsrisiken bei der US-Inflation, gleichzeitig konnten sich aber auch zwei Fed-Mitglieder vorstellen, die Zinsen bereits bei der letzten Sitzung konstant zu halten und nicht weiter anzuheben“, fügte er hinzu. Von daher habe sich der geldpolitische Ausblick mit dem Protokoll vom Mittwoch nicht verändert.

Eine Zinspause im September bleibe das wahrscheinlichste Szenario. „Über das, was danach kommt, werden die US-Wirtschaftsdaten entscheiden“, so der Marktanalyst. Der Dax könne sich dem Einfluss der Wallstreet nicht entziehen: Der schwache US-Handel vom Vorabend laste zum Handelsstart auf dem deutschen Index. „Dass der aktuell nervöse und schwache Seitwärtsmarkt auf die Stimmung der Anleger drückt, ist nicht verwunderlich, denn per saldo haben Anleger seit dem März-Hoch mit Dax-Aktien kein Geld mehr verdient.“

Das schüre Angst und Nervosität zugleich. Das aktuelle Fed-Protokoll helfe dem Dollar: „Die falkenhafte Protokoll-Auslegung macht die US-Währung begehrt, immerhin steht der Dollar jetzt wieder auf einem 6-Wochen-Hoch“, so Altmann. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0879 US-Dollar (-0,02 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9192 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,82 US-Dollar, das waren 37 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Gastgewerbeumsatz im ersten Halbjahr gestiegen

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Hotelzimmer (Archiv), über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Gastgewerbeumsatz in Deutschland ist im ersten Halbjahr gestiegen. Die Gastgewerbeunternehmen erwirtschafteten nach vorläufigen Ergebnissen preisbereinigt 5,8 Prozent und nominal 15,8 Prozent mehr Umsatz als im ersten Halbjahr 2022, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt das langfristig deutlich gestiegene Preisniveau im Gastgewerbe wider, zu dem unter anderem die steigenden Preise für Lebensmittel, Personal und Energie beigetragen haben dürften. Die realen Umsätze im ersten Halbjahr 2023 lagen noch 10,4 Prozent unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2019, dem Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie. Im Vergleich hierzu stiegen die nominalen Umsätze um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau. Im Juni 2023 ist der Umsatz im Gastgewerbe gegenüber Mai 2023 kalender- und saisonbereinigt real um 0,4 Prozent gesunken und nominal um 0,1 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete das Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 6,1 Prozent und nominales von 2,1 Prozent. Die Umsätze der Gastronomie verzeichneten im ersten Halbjahr 2023 ein reales Plus von 1,2 Prozent und ein nominales Plus von 11,6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022. Gegenüber dem Vorkrisenniveau weist die Halbjahresbilanz 2023 einen Rückgang von real 12,0 Prozent und nominal einen Anstieg von 10,1 Prozent auf. Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen verzeichneten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 einen Umsatzzuwachs von real 17,6 Prozent und nominal 27,3 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte 2022.

Mit einem realen Minus von 4,0 Prozent wurde das Vorkrisenniveau des ersten Halbjahres 2019 unterschritten, wohingegen die nominalen Umsätze ein Plus von 12,8 Prozent aufwiesen, so die Statistiker.


Foto: Hotelzimmer (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Ex-IStGH-Chefankläger warnt vor Völkermord in Bergkarabach

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Internationaler Strafgerichtshof (Archiv), über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Luis Moreno Ocampo, warnt vor einem Völkermord an den Armeniern in der Konfliktregion Bergkarabach. „Ein Genozid kann auch dann vorliegen, wenn jemand für eine ethnische Gruppe Lebensbedingungen schafft, die zu ihrer physischen Zerstörung führen“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online.

Der Internationale Strafgerichtshof habe bereits gesagt, dass die Blockade des Latschin-Korridors, der die einzige Verbindung zwischen Bergkarabach und Armenien darstellt, eine „solche direkte Gefährdung des Lebens der armenischen Bevölkerung in Bergkarabach“ sei, fügte er hinzu. „Die Menschen werden dort sterben, weil sie nicht einmal mehr grundlegende medizinische Versorgung erhalten“, so Moreno Ocampo weiter. Er fordert den UN-Sicherheitsrat auf, eine gemeinsame Resolution gegen Aserbaidschan zu formulieren und eine strafrechtliche Untersuchung zu fördern. Nach dem Ende der Sowjetunion hatte sich die Region als Republik Bergkarabach für unabhängig erklärt.

Infolgedessen kam es zu mehreren Kriegen zwischen Aserbaidschan und Armenien, in einem Waffenstillstand einigte man sich darauf, den Latschin-Korridor für den Reise- und Warenverkehr offenzuhalten. Seit Juli wird er jedoch offenbar blockiert, sodass auch keine Hilfslieferungen mehr ankommen.


Foto: Internationaler Strafgerichtshof (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hunderttausende Beamte in NRW können kein Jobticket bekommen

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Bochum Hauptbahnhof (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Hunderttausende Staatsdiener in NRW kommen vorerst nicht in den Genuss der durch einen kombinierten Arbeitgeber- und Bundeszuschuss nochmals deutlich verbilligten Jobticket-Variante des 49-Euro-Tickets. Das berichtet die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

Hintergrund ist demnach ein Passus in der Landesbesoldungsordnung, der eine Übertragung auf Beamte rechtlich unterbindet, wie das NRW-Finanzministerium bestätigte. Der Zuschuss zum „Deutschlandticket“ gilt als Sachbezug. Anders als in anderen Bundesländern werden Sachbezüge in NRW auf die Beamtenbesoldung angerechnet. Ob sich daran etwas ändert, ist ungewiss.

„Ob und inwieweit eine Bezuschussung des Deutschlandtickets in Betracht kommt, bedarf einer sorgfältigen Abwägung innerhalb der Landesregierung der für und gegen die Bezuschussung streitenden Gründe und der rechtlichen Möglichkeiten“, teilte ein Behördensprecher der Zeitung mit. In den NRW-Städten ist unterdessen ein regelrechter Flickenteppich an diversen Jobticket-Angeboten entstanden, der dem Grundgedanken der bundesweiten Einheitlichkeit des Nahverkehrstarifs durch das 49-Euro-Ticket im Kern widerspricht. Stadtverwaltungen an Rhein und Ruhr gehen mit der unklaren Rechtslage höchst unterschiedlich um: Während Bochum und Herne den Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 25 Prozent vorerst nur für Angestellte gewähren, gibt es in Düsseldorf überhaupt kein Jobticket für städtische Mitarbeiter. „Es fehlen sowohl die rechtlichen Voraussetzungen im Besoldungsgesetz des Landes NRW als auch die tarifvertraglichen Grundlagen für ein entsprechendes Vorgehen“, sagte ein Stadtsprecher der WAZ. In Herne bedauert man nach eigenen Angaben die Situation: „Leider können wir gegenwärtig nicht allen unserer rund 3.000 Mitarbeitenden diesen vergünstigten Zugang zum Deutschlandticket öffnen“, teilte ein Stadtsprecher mit Hinweis auf die Besoldungsordnung mit.

Duisburg spielt auf Zeit und will den Jobticket-Zuschuss erst ab 1. September gewähren. Eine weitere Variante gibt es in Bonn: Dank eines Paktes mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg sinkt der Monatspreis auf nur noch 31,85 Euro. Gewöhnlich kostet das Jobticket 34,30 Euro. Das Angebot gilt allerdings nur bis zum Jahresende.

Das Durcheinander ist besonders deshalb ärgerlich, weil das Jobticket wegen seines großen Potenzials als Treiber für das „Deutschlandticket“ gilt und von städtischen Beschäftigten überdies gut angenommen wird. So haben allein in Dortmund schon über 2.700 Beschäftigte ein Jobticket. In Bochum sind es rund 1.540, in Köln knapp 7.800. Neidvoll dürfen die NRW-Kommunalen nach Stuttgart blicken. Dort gibt es das Jobticket für sämtliche Beschäftigte – zum Nulltarif.


Foto: Bochum Hauptbahnhof (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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NRW-Linke für Zukunft der Partei ohne Wagenknecht

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Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Linken, Kathrin Vogler, sieht ihre Partei in einem grundlegenden Kampf ums Überleben und hat dabei zu einer Zukunft ohne Sahra Wagenknecht aufgerufen. „Sahra Wagenknecht hat sehr klar gemacht, dass sie die Linke nicht mehr braucht und nicht mehr will“, sagte Vogler der „Rheinischen Post“ und dem Bonner „General-Anzeiger“ (Donnerstagausgaben).

„Umgekehrt sage ich, so wie die Lage ist, braucht die Linke auch Sahra Wagenknecht nicht mehr.“ Zugleich machte Vogler deutlich, dass die Linke auch Mitstreiter von Wagenknecht ziehen lassen sollte: „Ich weiß nicht, wie man die aufhalten soll, die beschlossen haben, einen anderen Weg zu beschreiten.“ Der Erhalt der Fraktion sei dadurch gefährdet, „dass Einzelne wie Sahra Wagenknecht seit Monaten damit kokettieren, die Fraktion verlassen zu wollen“, so die NRW-Landeschefin. „Ob sie tatsächlich eine neue Partei gründet, da habe ich bei ihr keine Klarheit.“

Die Linke stecke „in einer tiefen Krise“, sagte sie. „Das kann man nicht mehr schönreden.“ Es gehe jetzt darum, „ob es in zehn Jahren in Deutschland noch eine linke Partei von Bedeutung gibt, die im parlamentarischen Spektrum vertreten wird“, so Vogler.


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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